PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10238768B4 26.10.2006
Titel Rumpfrahmenstruktur für ein Kraftrad
Anmelder Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fukunaga, Hirofumi, Wako, Saitama, JP;
Tsutsui, Noriyoshi, Wako, Saitama, JP;
Nishiura, Hisao, Wako, Saitama, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Anmeldedatum 23.08.2002
DE-Aktenzeichen 10238768
Offenlegungstag 03.04.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2006
IPC-Hauptklasse B62J 23/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62K 11/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B62J 27/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B62J 35/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rumpfrahmenstruktur für ein Kraftrad. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Rumpfrahmenstruktur für ein Kraftrad mit einem Rahmen vom Mono-Backbone-Typ, der mit einem sich von einem Kopfrohr aus über einen Motor nach hinten erstreckenden Hauptrahmen versehen ist.

Aus der DE 199 38 273 A1 ist ein Fahrzeugrahmen für ein Motorrad bekannt, welcher einen Hauptrahmen mit einem rechten und einem linken Hauptrahmenrohr umfasst, die sich von einem Kopfrohr aus zu beiden Seiten des Motorrads parallel und in einer Seitenansicht geradlinig nach hinten erstrecken, wobei ein mit einer Kraftstoffpumpe versehener Kraftstofftank oberhalb der geradlinig verlaufenden Hauptrahmenrohre angeordnet ist.

Aus der JP 01257686 A und der JP 02028075 A ist jeweils ein weiterer Fahrzeugrahmen für ein Motorrad bekannt, der einen Hauptrahmen mit einem rechten und einem linken Hauptrahmenrohr umfasst, wobei ein mit einer Kraftstoffpumpe versehener Kraftstofftank zwischen den in einer Seitenansicht geradlinig von einem Kopfrohr nach hinten verlaufenden linken und rechten Hauptrahmenelementen angeordnet ist.

Aus der JP 03246183 A ist ein Fahrzeug vom Scootertyp bekannt, mit einem sich von einem Kopfrohr aus nach unten erstreckenden vorderen Rahmenrohr und mit sich an das untere Ende des vorderen Rahmenrohrs nach hinten anschließenden linken und rechten Rahmenrohren, die bei einem Fahrzeug vom Scootertyp sowohl für einen verwindungssteifen Rahmenaufbau sorgen, als auch zur Abstützung einer Antriebseinheit, eines Sitzes und einer Standfläche dienen, wobei ein oberer Kraftstofftank in einem geradlinig nach unten verlaufenden Bereich des vorderen Rahmens angeordnet ist und ein unterer Kraftstofftank zwischen den horizontal verlaufenden linken und rechten Rahmenelementen angeordnet ist.

Aus der US 5 433 286 A ist ein weiteres Kraftrad vom Scootertyp bekannt, welches mit einem sich von einem Kopfrohr aus nach unten erstreckenden Unterrohr und einem Paar von sich von dem unteren Ende des Unterrohrs aus nach hinten erstreckenden rechten und linken unteren Rahmenrohren versehen ist. An diesen nach hinten verlaufenden unteren Rahmenrohren ist ein Kraftstofftank abgestützt, von dem aus mittels einer außerhalb des Kraftstofftanks angeordneten Kraftstoffpumpe Kraftstoff zu einem Vergaser eines Verbrennungsmotors gefördert wird. Zusätzlich zu den unteren Rahmenrohren sind Winkelrohre vorgesehen, welche an der Oberseite des Kraftstofftanks vorgesehen sind.

Aus der EP 0 323 908 B1 ist ein weiteres Kraftrad vom Scootertyp bekannt, mit einem sich von einem Kopfrohr aus nach unten erstreckenden Unterrohr, welches an seinem unteren Ende mit einem Paar von Hauptrahmenrohren verbunden ist, die sich von dem unteren Ende des Unterrohr aus horizontal längs eines Bodenabschnitts nach hinten erstrecken, wobei zwischen den beiden parallel verlaufenden Hauptrahmenrohren im Bodenabschnitt ein Kraftstofftank angeordnet ist, von dem aus mittels einer außerhalb des Kraftstofftanks angeordneten Kraftstoffpumpe Kraftstoff zu einem Vergaser eines Verbrennungsmotors gefördert wird.

Aus der US 4 396 084 A ist ein Motorrad bekannt, welches einen Rumpfrahmen umfasst mit einem in der Rumpfmitte von einem Kopfrohr über einen Motor hinweg und hinter dem Motor nach unten abbiegenden Hauptrahmenrohr und sich vom Bereich der Biegung des Hauptrahmenrohrs ausgehenden nach hinten sich erstreckenden Sitzschienen, und einen an dem Rumpfrahmen abgestützten Kraftstofftank umfasst, welcher das Hauptrahmenrohr von oben her umgreift und beidseits des zentralen Hauptrahmenrohrs nach unten gezogen ist. Darüber hinaus ist zwischen den zwei sich von dem Hauptrahmenrohr aus nach hinten erstreckenden Sitzschienen am hinteren Ende des Sitzes ein zusätzlicher Kraftstofftank vorgesehen, von dem aus mittels einer außerhalb des Kraftstofftanks angeordneten Dosierpumpe Kraftstoff zu einem Vergaser des Motors fördert werden kann.

Aus der US 4 721 178 A ist ein weiteres Motorrad vom Scootertyp bekannt, welches ein Kopfrohr, ein Hauptrohr und ein Paar von linken und rechten Unterrohren umfasst. Das Hauptrohr erstreckt sich von dem Kopfrohr aus zunächst schräg nach unten und von dort aus horizontal zu einem hinteren Abschnitt des Fahrzeugkörpers, wobei sich die linken und rechten Unterrohre von dem Kopfrohr schräg nach unten zu einer Position unter dem Hauptrohr und von dort aus horizontal und parallel zu dem Hauptrohr nach hinten zu einem hinteren Abschnitt des Fahrzeugkörpers erstrecken. Zwischen den parallel verlaufenden Rohren, welche gemeinsam einen Hauptrahmen zum Abstützen eines Motors bilden, ist ein Kraftstofftank angeordnet, von dem aus mittels einer außerhalb des Kraftstofftanks angeordneten Kraftstoffpumpe Kraftstoff zu einem Motor des Kraftrads gefördert wird.

Das oben beschriebene Kraftrad mit einem Rumpfrahmen vom Mono-Backbone-Rahmentyp ist bekannt. Es ist auch ein Kraftrad bekannt, bei dem ein Kraftstofftank an dem Mono-Backbone-Rahmen angeordnet und eine Pumpenöffnung in dessen Boden vorgesehen ist, welche von einer eine Kraftstoffpumpe haltenden Abdeckung abgedeckt ist.

Wenn die Kraftstoffpumpenöffnung wie beim oben beschriebenen Stand der Technik im Boden des Kraftstofftanks vorgesehen ist, ist es wünschenswert, dass die Kraftstoffpumpenöffnung bei einer von der Rumpfseite her auf den Kraftstofftank ausgeübten Stoßbelastung schwer verformbar ist.

Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem an einem Rumpfrahmen vom Mono-Backbone-Rahmentyp angeordneten Kraftstofftank mit einer an der Unterseite angeordneten Kraftstoffpumpeneinsetzöffnung auch im Falle einer von der Rumpfseite her auf den Kraftstofftank ausgeübten Stoßbelastung eine zuverlässige Abdichtung zwischen der Abdeckung und der Pumpeneinsetzöffnung sicherzustellen.

Diese Aufgabe wird durch ein Motorrad mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Eine Rumpfrahmenstruktur eines Kraftrads weist einen Rumpfrahmen vom Mono-Backbone-Rahmentyp auf, bei dem sich ein Hauptrahmen von einem Kopfrohr über einen Motor nach hinten erstreckt und ein an dem Rumpfrahmen abgestützter Kraftstofftank angeordnet ist, wobei eine Pumpenöffnung im Boden des Kraftstofftanks vorgesehen und durch eine eine Kraftstoffpumpe haltende Abdeckung geschlossen ist, wobei der Rumpfrahmen mit Verstärkungsrahmen versehen ist, welche die Seite der Pumpenöffnung abdecken.

Die Verstärkungsrahmen, welche die Seite der Abdeckung abdecken, sind vorgesehen. Wenn eine Stoßbelastung von der Rumpfseite her auf den. Kraftstofftank ausgeübt wird, absorbieren die Verstärkungsrahmen die Stoßbelastung, um zu verhindern, dass die Abdeckung und die Pumpenöffnung deformiert werden. Die Abdichtbarkeit zwischen der Abdeckung und der Pumpenöffnung kann leicht sichergestellt werden. Zusätzlich dienen die Verstärkungsrahmen während der Anbringung des Kraftstofftanks als Führungen. Der Kraftstofftank kann mühelos angebracht werden. Nach der Anbringung können die Verstärkungsrahmen ein Wackeln des Kraftstofftanks verhindern.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen anhand einer bevorzugten Ausführungsform detailliert beschrieben. Es zeigt:

1 eine Seitenansicht eines Kraftrads, bei dem eine Ausführungsform angewendet wird;

2 eine Seitenansicht eines Rumpfrahmens der Ausführungsform;

3 eine Draufsicht eines wesentlichen Abschnitts des Rumpfrahmens der Ausführungsform;

4 eine Teilseitenansicht des Rumpfrahmens gemäß der Ausführungsform;

5 eine Querschnittsansicht längs der Linie 5-5 der 4;

6 eine Seitenansicht eines Kraftstofftanks gemäß der Ausführungsform;

7 eine Bodenansicht eines Abdeckungsteils gemäß der vorliegenden Erfindung;

8 eine Seitenquerschnittsansicht eines hinteren Verkleidungsteils gemäß der Ausführungsform; und

9 eine laterale Querschnittsansicht des hinteren Verkleidungsteils gemäß der Ausführungsform.

Eine Ausführungsform wird nachfolgend basierend auf den Zeichnungen beschrieben. 1 ist eine Seitenansicht eines Kraftrads, bei dem diese Ausführungsform angewendet wird. 2 ist eine Seitenansicht eines Rumpfrahmens. 3 ist eine Draufsicht eines wesentlichen Abschnitts des Rumpfrahmens. 4 ist eine Teilseitenansicht des Rumpfrahmens nahe einem Kopfrohr. 5 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie 5-5 der 4. 6 ist eine Seitenansicht eines Kraftstofftanks. 7 ist eine Bodenansicht einer Abdeckung. 8 ist eine Seitenquerschnittsansicht eines hinteren Verkleidungsteils. 9 ist eine laterale Querschnittsansicht des hinteren Verkleidungsteils.

In 1 bezeichnet die Zahl 1 ein Vorderrad; 2 eine Vorderradgabel; 3 ein Kopfrohr; 4 einen Mono-Backbone-Rahmen; 5 einen Kraftstofftank; 6 einen Sitz; 7 eine hintere Verkleidung; 8 einen Motor; 9 eine Hinterradgabel; und 10 ein Hinterrad.

Wie in den 2 bis 5 gezeigt, besitzt der Rumpfrahmen 4 einen Hauptrahmen 11, der sich von dem Kopfrohr 3 über die Oberseite des Motors nach hinten erstreckt und an der Rückseite des Motors so gebogen ist, dass er sich nach unten erstreckt, einen an dessen unteren Ende vorgesehenen Schwingenrahmen 12, eine Sitzschiene 13, die sich von einem gebogenen Teil 11a des Hauptrahmens 11 schräg nach oben und hinten erstreckt, und ein Paar von rechten und linken Verstärkungsrahmen 14, welche das gebogene Teil 11a schräg mit der Sitzschiene 13 verbinden.

Der Rumpfrahmen 4 weist ferner ein Paar von rechten und linken hinteren Rahmen 15 auf, welche den Schwingenrahmen 12 schräg mit dem Sitzrahmen 13 verbinden, ein Unterrohr 16, welches den unteren Abschnitt des Kopfrohrs 3 mit der unteren Fläche des mittleren Abschnitts des Hauptrahmens 11 unter dem Hauptrahmen 11 nahe dem Kopfrohr 3 verbindet, und ein Paar von Schrägrahmen 17, welche sich von rechts und links des vorderen Abschnitts des Unterrohrs 16 schräg abwärts zur Vorderseite des Motors erstrecken.

Der Hauptrahmen 11, die Sitzschiene 13 und das Unterrohr 16 sind Rohrelemente, die einen flachen rechteckförmigen Querschnitt aus einem gezogenen Leichtmetallmaterial besitzen und längs der Mitte des Rumpfs angeordnet sind. Die Verstärkungsrahmen 14 bestehen aus runden Rohren aus einem geeigneten Metall. Der hintere Rahmen 15 und der Schrägrahmen 17, welche eine geeignete Querschnittskonstruktion aufweisen, wie z.B. ein rundes Rohr oder ein rechteckiges Rohr, werden verwendet. Der Schrägrahmen 17 ist an seinem unteren Ende mit einer Motoraufhängung 18a versehen. Der Schwingenrahmen 12 ist an seiner Ober- und Unterseite mit Motoraufhängungen 12a, 12b versehen. Diese stützen den Motor ab.

Das vordere Ende der hinteren Gabel 9 ist an beiden Enden eines an dem Schwingenrahmen 12 vorgesehenen Schwingenrohr 19 schwenkbar gelagert. Die unteren Enden der rechten und linken Schrägrahmen 17 sind über ein Querrohr 18 verbunden. Die Aufhängung 18a ist hier vorgesehen.

Wie in den 4 und 5 gezeigt, sind die jeweiligen vorderen Enden des Hauptrahmens 11 und des Unterrohrs 16 mit dem Kopfrohr 13 so gekuppelt, dass sie an den oberen und unteren Seiten mit Abstand angeordnet sind. Das Kopfrohr 3, der Hauptrahmen 11 und das Unterrohr 16 bilden in der Seitenansicht einen dreieckförmigen Raum 20 aus.

In dem Raum 20 ist eine Stütze 21 vorgesehen, welche den Hauptrahmen 11 und das Unterrohr 16 an den oberen und unteren Seiten verbindet. Eine AICV 22 ist hier gehalten. Die AICV 22 ist eine bekannte Steuer/Regelventileinrichtung zur Steuerung/Regelung einer Abgaskonzentration und ist eine Umweltmaßnahmeneinrichtung. Ein Steuer/Regelschlauch 23 erstreckt sich im Wesentlichen vertikal mit dem kürzesten Abstand von der AICV 22 zur Seite einer Auslassöffnung einer Zylinderkopfabdeckung 24, d.h. zur vorderen Endseite bei dieser Ausführungsform. Wie es aus 5 erkennbar ist, ist die AICV 22 in dem Raum 20 untergebracht, der von dem flachen Hauptrahmen 11 und dem Unterrohr 16 umgeben ist, und wird von diesen geschützt.

Wie in 6 gezeigt, ist eine Kraftstoffpumpe 25 in dem hinteren Ende des Kraftstofftanks 5 untergebracht. Die Kraftstoffpumpe 25 wird von einer in einer Bodenplatte 26 ausgebildeten Pumpenöffnung 27 her in den Kraftstofftank 5 eingesetzt. Die Pumpenöffnung 27 ist mit einer Abdeckung 28 abgedeckt, welche die Kraftstoffpumpe 25 hält.

7 zeigt die Pumpenöffnung 27, die an ihrem Rand mit einem Verbindungsteil 29 versehen ist, das aus einem geeigneten Material, wie z.B. Eisen hergestellt ist und eine elliptische, nicht-kreisförmigen Form aufweist. Das Verbindungsteil 29 ist in geeigneten Intervallen in Umfangsrichtung mit konvexen Abschnitten 30 versehen. Bolzen 31 sind hier vorgesehen. Muttern 32 befestigen den Rand der Abdeckung 28. Konkave Abschnitte 33 zwischen den benachbarten konvexen Abschnitten 30 sind an der Bodenplatte 26 durch Schweisspunkte 34 angebracht. Der äußere Umfang ist durch geschweißte Abschnitte 35 mit der Bodenplatte 26 hartverlötet.

Die Bodenplatte 26 ist mit einem über den gesamten Umfang kontinuierlichen elliptischen Wulst 36 versehen, sodass das Verbindungsteil 29 umgeben ist. Die Nummer 37 bezeichnet ein vorstehendes Befestigungsteil zur Befestigung des hinteren Endes des Kraftstofftanks 5 an der Sitzschiene 13. Ein nach oben hin konvexes gebogenes Teil 38 ist in der Mitte des unteren Abschnitts der Seitenfläche des Kraftstofftanks 5 ausgebildet.

Wie in den 3 und 6 gezeigt, erstrecken sich die Verstärkungsrahmen 14 von nahe dem gebogenen Teil 38 nach hinten, um im Boden des Kraftstofftanks 5 untergebracht zu werden, sodass die Seite der Pumpenöffnung 27 umgeben ist und treten dann von dem schmäleren hinteren Ende nahe dem vorstehenden Befestigungsteil 37 nach rechts und links aus, um an der Oberseite der Sitzschiene 13 durch Schweißen befestigt zu sein. Ein konkaver Raumabschnitt 39 ist in dem Talabschnitt zwischen den rechten und linken Verstärkungsrahmen 14, dem Hauptrahmen 11 und der Sitzschiene 13 ausgebildet. Das hintere Ende, welches das vorstehende Befestigungsteil 37 umfasst, das von den rechten und linken Verstärkungsrahmen 14 geführt wird, ist in dem konkaven Raumabschnitt 39 aufgenommen. Die Verstärkungsrahmen 14 sind runde Rohre und liegen an der Seitenfläche an der Rückseite über eine lange Strecke an, um einen lokalen Kontaktdruck zu verteilen, ohne ihn zu erhöhen.

Wie in den 8 und 9 gezeigt, ist der Umfang des hinteren Endes der Sitzschiene 13 durch die hintere Verkleidung 7 abgedeckt. Die Unterseite der durch die hintere Verkleidung 7 abgedeckten Sitzschiene 13 ist durch ein hinteres Kotflügelrumpfteil 40 abgedeckt. Durch ein Befestigungsteil 41 für das vordere Ende und ein Befestigungsteil 42 für das hintere Ende wird das hintere Kotflügelrumpfteil 40 an der hinteren Verkleidung 7 durch Bolzen 43, 44 befestigt. Das hintere Kotflügelrumpfteil 40 ist in seinem hinteren Abschnitt mit einem konkaven Abschnitt 45 mit einer nach oben hin offenen kastenförmigen Form versehen. Eine ECU 47 ist in einem zwischen der Sitzschiene 13 und dem Boden des konkaven Abschnitts 45 ausgebildeten Raum 46 untergebracht.

Der obere Abschnitt eines hinteren Kotflügelhinterteils 48 ist über die Seitenfläche des hinteren Abschnitts des konkaven Abschnitts 45 gelegt und das vordere Ende desselben ist an der Seitenfläche des konkaven Abschnitts 45 mit einer Schraube 49 befestigt. Das hintere Ende des hinteren Kotflügelhinterteils 48 ist an einer Rippe 50 befestigt, welche von der hinteren Wand des konkaven Abschnitts 45 nach hinten hin vorsteht.

Die Funktion dieser Ausführungsform wird beschrieben. Die Verstärkungsrahmen 14, welche die Seite der Abdeckung 28 abdecken, sind vorgesehen. Wenn eine Stoßbelastung von der Rumpfseite her auf den Kraftstofftank 5 ausgeübt wird, absorbieren die Verstärkungsrahmen 14 die Stoßbelastung, um zu verhindern, dass die Abdeckung 28 und die Pumpenöffnung 27 verformt werden.

Die Abdichtbarkeit zwischen der Abdeckung 28 und der Pumpenöffnung 27 kann leicht sichergestellt werden. Zusätzlich dienen die Verstärkungsrahmen 14 während der Befestigung des Kraftstofftanks 5 als Führungen. Der Kraftstofftank 5 kann so leicht angebracht werden. Nach der Anbringung können die Verstärkungsrahmen 14 ein Wackeln des Kraftstofftanks 5 verhindern.

Die Kraftstoffpumpenöffnung 27 und die Abdeckung 28 sind elliptisch und haben einen ungewöhnlichen, nicht-kreisförmigen Umriss. Es ist schwierig, die Genauigkeit des Dichtungsteils zu verbessern. Die Verformungsverhütung der Verstärkungsrahmen 14 kann vorzugsweise die Abdichtbarkeit im Fall des ungewöhnlichen Umrisses aufrechterhalten. Das Vorhandensein des die Kraftstoffpumpenöffnung 27 umgebenden Wulstes 36 ist dienlich, um eine Deformierung des Dichtungsteils zu verhindern.

Wie in den 4 und 5 gezeigt, ist in dieser Ausführungsform das Unterrohr 16 vorgesehen. Im Gegensatz zum Stand der Technik sind das Kopfrohr 3, der Hauptrahmen 11 und die Schrägrahmen 17 nicht durch ein Knotenblech gekuppelt. Der verfügbare Raum 20 kann ausgebildet und die AICV 22 unter Verwendung desselben angeordnet werden. Die Verschlauchung des Steuer/Regelschlauchs 23 kann sehr kurz sein.

Da beim Stand der Technik kein Raum vorhanden ist, welcher die AICV 22 nahe dem Kopfrohr 3 anordnen kann und die AICV 22 daher an einem anderen Ort angeordnet werden muss, ist der Steuer/Regelschlauch 23 länger als benötigt. Das Unterrohr 16 ist anstelle des Knotenblechs vorgesehen, um Kosten zu reduzieren.

Wie in den 8 und 9 gezeigt, ist die ECU 47 in dem konkaven Abschnitt 45 zwischen der von der hinteren Verkleidung 7 und dem hinteren Schutzblechrumpfteil 40 umgebenen Sitzschiene 13 untergebracht. Das Lösen und Befestigen der zum Start des Motors benötigten ECU 47 erfordert viel Mühe. Herumbasteln wird somit widerstanden. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich vom Stand der Technik, bei dem die ECU 47 leicht gelöst und befestigt werden kann, wenn der Sitz entfernt ist.

Der Querschnitt der flachen Sitzschiene 13 kann effektiv ausgenützt werden. Der konkave Abschnitt 45, der zwischen der Sitzschiene 13 und dem hinteren Kotflügelrumpfteil 40 ausgebildet ist, kann als ein Gehäuseraum für die ECU 47 verwendet werden. Spezielle Teile für den Unterbringungsraum der ECU 47 sind nicht notwendig. Die Zahl der Teile kann verringert werden.

Ein Kraftstofftank 5 ist an einem Rumpfrahmen 4 vom Mono-Backbone-Rahmentyp angeordnet. Eine Pumpenöffnung 27 ist im Boden desselben vorgesehen. Wenn die Pumpenöffnung 27 durch eine eine Kraftstoffpumpe 25 haltende Abdeckung 28 abgedeckt ist, werden die Abdeckung 28 und die Kraftstoffpumpenöffnung 27 davor bewahrt, deformiert zu werden, um eine bevorzugte Abdichtbarkeit zu erhalten. Ein Rumpfrahmen 4 als ein Mono-Backbone-Rahmen besitzt einen Hauptrahmen 11, eine Sitzschiene 13 und dgl. Ein Kraftstofftank 5 ist an dem Hauptrahmen 11 angebracht und eine Kraftstoffpumpe 25 ist in einem hinteren Abschnitt desselben untergebracht. Die Kraftstoffpumpe 25 ist in dem Kraftstofftank 5 von einer in einer Bodenplatte 26 ausgebildeten Pumpenöffnung 27 her untergebracht. Die Pumpenöffnung 27 wird durch eine die Kraftstoffpumpe 25 haltende Abdeckung 28 verschlossen. Die Seite der Pumpenöffnung 27 ist durch ein Paar von rechten und linken Verstärkungsrahmen 14 abgedeckt, welche den hinteren Abschnitt des Hauptrahmens 11 und den vorderen Abschnitt der Sitzschiene 13 schräg verbinden.


Anspruch[de]
Motorrad umfassend

– einen Motor (8),

– einen Rumpfrahmen (4) vom Mono-Backbone-Rahmentyp mit einem sich in der Rumpfmitte von einem Kopfrohr (3) über den Motor (8) hinweg erstreckenden und hinter dem Motor (8) nach unten abbiegenden Hauptrahmenrohr (11) und einer vom Bereich der Biegung des Hauptrahmenrohrs (11) ausgehenden nach hinten sich erstreckenden Sitzschiene (13), und

– einen an dem Rumpfrahmen (4) abgestützten Kraftstofftank (5),

dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich der Biegung des Hauptrahmens (11) und die Sitzschiene (13) auf beiden Seiten durch gekrümmte Verstärkungsrahmenteile (14) verbunden sind, dass im Boden des Kraftstofftanks (5) eine Pumpeneinsetzöffnung (27) vorgesehen ist, die durch eine Abdeckung (28) verschlossen ist, an der eine Kraftstoffpumpe (25) gehalten ist, und dass die beiden Verstärkungsrahmenteile (14) die Pumpeneinsetzöffnung (27) seitlich abdecken.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com