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Dokumentenidentifikation DE202006008502U1 26.10.2006
Titel Fräsbecher für Klauen
Anmelder Bartko, Ralf, 01796 Dohma, DE
DE-Aktenzeichen 202006008502
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 26.10.2006
Registration date 21.09.2006
Application date from patent application 29.05.2006
IPC-Hauptklasse A01L 15/00(2006.01)A, F, I, 20060529, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Klauen der Paarhufer sowie die Hufe der Unpaarhufer wachsen rund einen Zentimeter pro Monat. Durch die heute übliche Stallhaltung der Tiere, oder die Wechselhaltung in Stall und Weide, ist fast immer ein Ungleichgewicht von Nachwachsen der Klaue bzw. des Hufes und natürlichem Abrieb durch die Bewegung des Tieres auf unterschiedlichen auch abriebintensiven Untergründen gegeben. Die nachwachsende Klaue bzw. der Huf muss also in regelmäßigen Abständen entweder manuell oder maschinell beschnitten werden. Die manuelle Entfernung mittels Klauenschere, Hufmesser, Raspel und Stoßmesser ist die schonende Art diese Arbeit zu Vollrichten, aber auch den hohen notwendigen Zeitaufwand nicht mehr praxisgerecht. Klauenpfleger, Landwirte und Pferdehalter wollen, um Arbeitszeit einzusparen, maschinelle betriebene Werkzeuge einzusetzen.

Die maschinelle Bearbeitung der Klauen und Hufe ist schon seit langen bekannt, aber es gab bei herkömmlichen Schleif-, Schrupp- oder Hornbearbeitungsscheiben immer den Nachteil, dass sich im wesentlichen nur der äußere Rand der Klauen bzw. Huf bearbeitet werden konnte. Zum anderen haben herkömmliche Bearbeitungswerkzeuge für die Klauen den Nachteil, dass sich durch den Eingriff des Werkzeuges das Hornmaterial aufgrund der hohen Geschwindigkeit und die schabende Wirkungsweise übergebührlich erwärmt und ein hohes Maß an Staubentwicklung erfolgt.

Der Erfindung des Fräsbechers zur Bearbeitung und Kürzung der Klaue bzw. Hufes liegt daher die Aufgabe zugrunde eine schnelle aber ebenfalls genaue und für das Tier ungefährliche und schonende Arbeit an den Klauen und Hufen zu ermöglichen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Form des Werkzeuges der eines Bechers nachempfunden wurde. Diese Form des Fräsbechers ermöglicht durch die unterschiedlichen Radien die am Fräsbecher realisiert sind nicht nur die Bearbeitung des Tragrandes, sondern ebenfalls die zielsichere und zeitsparende Bearbeitung der Klauen- und Hufsohle. Der schonende Abtrag des Klauenhornes bzw. des Hufes wir erfindungsgemäß dadurch realisiert, dass der Fräsbecher eine der „Raspel" ähnliche, schneidende Arbeitsweise zugrunde liegt. Eine Erwärmung der abzutragenden Klaue bzw. des Hufes wird somit vermieden.


Anspruch[de]
Fräsbecher für Klauen und Hufe, hergestellt in verschiedenen Größen, aus unterschiedlichen Metallen wie Stahl, Aluminium o.ä. die entweder aus einem Stück im Gesenk geschmiedet sind, oder aus Stahl- oder Aluminiumguss realisiert werden oder aus zwei oder mehreren Teilen bestehen und verschweißt werden. Fräsbecher für Klauen und Hufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Oberseite eine ebene Fläche mit einer zentrierten Bohrung befindet, die zur Montage des Fräsbechers mittelbar oder unmittelbar an einer Antriebsmaschine geeignet ist. Fräsbecher für Klauen und Hufe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Bauteil von der Grundplatte ausgehend becherförmig weitet. Fräsbecher für Klauen und Hufe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das der Fräsbecher mit nach außen stehenden regelmäßig verteilten oder zufällig verteilten Löcher mit zahnartigen Ausprägungen versehen ist. Fräsbecher für Klauen und Hufe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das die Breite und Eingriffshöhe der zahnartigen Ausprägungen variieren können. Diese zahnartigen Ausprägungen können in unterschiedlicher Form „rund, dreieckig, oval oder viereckig" sowie in unterschiedlichen Zahnhöhe versehen sein. Fräsbecher für Klauen und Hufe nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang, die Höhe oder die Radien des Fräsbechers variieren können. Fräsbecher für Klauen nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Fräsbecher neben der Nutzung für Klauen ebenfalls für die Nutzung zum Kürzen der Hufe bei Unpaarhufer eignet.






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