| Dokumentenidentifikation |
DE102005019137A1 02.11.2006 |
| Titel |
Lautsprecher und Lautsprecherkomponenten |
| Anmelder |
S1nn GmbH & Co. KG, 73249 Wernau, DE |
| Erfinder |
Paukert, Jochen, 73666 Baltmannsweiler, DE |
| Vertreter |
Kaufmann & Stumpf Patentanwalts-Partnerschaft, 70597 Stuttgart |
| DE-Anmeldedatum |
20.04.2005 |
| DE-Aktenzeichen |
102005019137 |
| Offenlegungstag |
02.11.2006 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
02.11.2006 |
| IPC-Hauptklasse |
H04R 9/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
H04R 9/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
H04R 7/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
B29C 45/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
B29C 45/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung betrifft einen Lautsprecher mit einem eine Aufnahme (12) aufweisenden Lautsprecherkorb (11) für einen elektrodynamischen Wandler mit einem Membrankörper (28) und einer Spuleneinheit (32). Ein besonders montagefreundlicher Lautsprecher wird geschaffen, wenn der Membrankörper (28) mit einem Zentrierring (36) in Kontakt ist, der an definierter Position am Zentrierring (36) erste elektrische Kontaktmittel (49, 52) aufweist. Weiterhin betrifft die Erfindung Lautsprecherkomponenten sowie ein Verfahren zum Herstellen von Lautsprecherkomponenten.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft einen Lautsprecher und Lautsprecherkomponenten
nach den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.
Aus dem Patent US 4,315,112
A1 ist ein Lautsprecher bekannt, bei dem der elektromagnetische Wandler
in einem Lautsprecherkorb angeordnet ist. Der Lautsprecher wird beispielsweise in
Kopfhörern eingesetzt.
Beim Einsatz von Lautsprechern in Fahrzeugen ist ein möglichst
klein bauender und vor allem flacher Lautsprecher wünschenswert. Dazu kann
die Membran geeignet geformt werden. Eine solche Membran ist beispielsweise aus
der WO 2004/068898 A1 bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Lautsprecher anzugeben, der einfach
zu fertigen ist und eine geringe Bauhöhe bei hoher Klangqualität ermöglicht.
Weiterhin sollen Lautsprecherkomponenten sowie ein Verfahren zur Herstellung von
Lautsprecherkomponenten angegeben werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der
unabhängigen Ansprüche gelöst. Günstige Ausgestaltungen und
Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen und der Beschreibung.
Der erfindungsgemäße Lautsprecher weist einen Lautsprecherkorb
auf, wobei in den Lautsprecherkorb ein Membrankörper angeordnet ist, welcher
mit einem Zentrierring in Kontakt ist, der an definierter Position am Zentrierring
erste elektrische Kontaktmittel aufweist insbesondere zum elektrischen Anschließen
eines Lautsprecherausgangs eines Audiogeräts. Grundsätzlich kann der Zentrierring
zwischen Membrankörper und Lautsprecherkorb angeordnet sein, oder es kann der
Membrankörper zwischen Zentrierring und Lautsprecherkorb angeordnet sein. Die
Kontaktmittel sind vorzugsweise so ausgebildet, dass sie direkt als Steckerelemente
eines Anschlusssteckers oder einer Anschlussbuchse einsetzbar sind.
Vorteilhaft können zweite elektrische Kontaktmittel zum elektrischen
Anschließen einer Spule eines elektrodynamischen Wandlers an den Zentrierring
vorgesehen sein. Die Spule kann mit dem Membrankörper verbunden und deren als
elektrische Zuleitungen dienende Tinsel an die elektrischen Anschlüsse an einer
definierten Stelle des Zentrierrings geführt sein und dort an die zweiten Kontaktmittel
am Zentrierring angeschlossen sein. Die ersten Kontaktmittel befinden sich an einer
definierten Stelle am Zentrierring und sind insbesondere von außen zugänglich.
Dies ermöglicht eine vorteilhafte Vormontage des Membrankörpers mit Spule
und Zentrierring in Form eines Schwingmoduls, bei dem elektrische Anschlüsse
zur Kontaktierung einer am Membrankörper angeordneten Spule bereits fertig
gestellt sind oder zumindest soweit vorkonfektioniert sind, dass eine im Zentrierring
vorgesehene elektrische Verbindung zwischen den ersten und zweiten Kontaktmitteln
beispielsweise mit einem steckbaren Leitelement auf einfache Weise fertig gestellt
werden kann. Ebenso können das steckbare Leitelement im Zentrierring eingesetzt
sein und die elektrischen Anschlüsse der Spule an das bzw. die Leitelemente
angeschlossen werden.
Vorzugweise ist der Zentrierring aus Kunststoff gefertigt, insbesondere
als Spritzgussteil. Denkbar ist auch, dass die elektrischen Anschlussdrähte
der Spule direkt an die ersten Kontaktmittel angeschlossen sind. In diesem Fall
brauchen die Anschlussdrähte nicht unbedingt in etwaigen Nuten des Zentrierrings
geführt sein.
Vorzugsweise ist der Zentrierring zwischen dem Lautsprecherkorb und
dem Membrankörper angeordnet. Durch die Höhe des Zentrierrings wird dann
vorteilhaft ein Hohlraum über einem Korbboden des Lautsprecherkorbs geschaffen,
in den die Membran beim Schwingen eintauchen kann.
Zur Bildung eines Schwingmoduls kann der Zentrierring vorteilhaft
mit dem Membrankörper fest verbunden sein. Der aus einem steifen Material,
vorzugsweise aus einem Kunststoff gebildete Zentrierring kann mit dem Membrankörper
verklebt oder heißverpresst sein. Dabei kann der Membrankörper günstigerweise
an seinem Außenrand mit einer umlaufenden, aus weichem Material gebildeten
Sicke versehen sein, deren äußerer Rand auf dem Zentrierring aufliegt.
Der Membrankörper kann senkrecht zum Querschnitt des Zentrierrings schwingen.
Die Sicke kann mit dem Membrankörper verklebt oder an diesen angespritzt sein.
Besonders günstig ist, die Sicke und den Zentrierring an den Membrankörper
anzuspritzen und in der Art von so genannten 2K-Komponenten herzustellen. Dies bedeutet,
dass der weiche Kunststoff der Sicke und der Kunststoff des Zentrierrings sich beim
Spritzen miteinander verbinden.
Eine besonders einfache Herstellung einer elektrischen Verbindung
zwischen der Spule des Membrankörpers und dem Anschluss für den Lautsprecherausgang
gelingt, wenn der Zentrierring auf seiner von dem Membrankörper abgewandten
Seite eine oder mehrere Nuten für einen oder mehrere elektrische Leitelemente
aufweist. Vorzugsweise ist das Leitelement zumindest im montierten Zustand kreissegmentartig
geformt und weist an wenigstens einem Ende eine oder mehrere in axialer Richtung
abgewinkelte Kontaktfahnen auf. Die Kontaktfahnen sind vorteilhafterweise so angeordnet,
dass der ihren Abmessungen und Abständen den Steckelementen eines genormten
Stecker entsprechen. Das Anschließen des Lautsprecherausgangs kann dann einfach
durch anstecken eines entsprechenden Kabels an die zweiten Kontaktelemente erfolgen.
Ein Anlöten von weiteren Verbindungsleitungen zwischen dem Leitelement und
dem Stecker ist nicht mehr notwendig. Das Leitelement kann günstigerweise ein
Blechstreifen sein, der in eine Nut geklemmt ist. Vorteilhaft ist ein halbkreisförmiger
oder viertelkreisförmiger Blechstreifen. Eine halbkreisförmige Ausgestaltung
ist durch eine möglichst symmetrische Anordnung sehr vorteilhaft für das
Magnetfeld und damit die akustische Qualität des elektromagnetischen Wandlers.
Es können auch andere Formen und Größen vorgesehen sein. Das Leitelement
kann unter Vorspannung in seine jeweilige Nut eingepresst sein, oder geklebt oder
beim Spritzguss mit eingespritzt werden. Ebenso kann nur eine Nut vorgesehen sein,
in die zwei Leitelemente, für jeden Anschlussdraht der Spule eines, eingelegt
ist, wenn wenigstens eines der Leitelemente elektrisch isoliert ist. Sind die Leitelemente
als Blechstreifen ausgebildet, stabilisieren sie vorteilhafterweise den Zentrierring
mechanisch. Beim Einpressen ist es vorteilhaft, wenn die Leitelemente mit einer
Verprägung, einer Hinterschneidung oder dergleichen ausgestattet sind, um sie
beim Transport sicher im Zentrierring zu halten. Direkt nach dem Spritzgussprozess,
bei dem der Zentrierring hergestellt wird, kann auch ein Aufschrumpfen des Zentrierrings
auf das oder die Leitelemente erfolgen. Die Leitelemente können weiterhin als
Leiterbahn oder eine leitende Folie ausgebildet sein, die waagrecht oder senkrecht
im Zentrierring angeordnet ist.
Denkbar ist auch, dass die Anschlussdrähte der Spule direkt in
eine oder mehrere Nuten eingelegt sind und zum zweiten Kontaktelement geführt
werden und in der einen oder den mehreren Nuten eingeklebt, eingespritzt oder eingegossen
sind.
Weist das Leitelement eine Kontaktfahne zum elektrischen Anschließen
des Wandlers an das Leitelement auf, kann jeweils ein Anschlussdraht an die Kontaktfahne
angelötet oder elektrisch leitend angeklemmt werden.
Besonders bevorzugt ist der mit einem oder mehreren Leitelementen
bestückte Zentrierring mit dem Membrankörper zu einem Schwingmodul integriert,
das einbaufertig ist und nur noch in den Lautsprecherkorb gesteckt werden muss,
ohne dass weitere Lötarbeiten für die elektrische Kontaktierung notwendig
sind.
Eine einfache Montage ist möglich, wenn der Lautsprecherkorb
eine Aussparung so aufweist, dass bei eingesetztem Zentrierring die Kontaktfahnen
des Leitelements oder der Leitelemente von einer Rückseite des Lautsprecherkorbs
zugänglich sind. Ist zweckmäßigerweise dort im Bereich der Aussparung
ein Steckergehäuse angeordnet, bei dem die Kontaktfahnen Steckerkontakte bilden,
ist nach dem Einsetzen des Schwingmoduls mit seinem Zentrierring der Stecker fertig
gebildet, und ein Lautsprecherkabel kann ohne weiteres angeschlossen werden. Vorzugsweise
ist das Steckergehäuse angeformt, insbesondere angespritzt.
Zum vereinfachten Einsetzen in den Lautsprecherkorb des erfindungsgemäßen
Lautsprechers kann der Zentrierring vorzugsweise an seinem Außenumfang erste
Führungsmittel aufweisen, die zu zweiten Führungsmitteln im Lautsprecherkorb
korrespondierend angeordnet sind. Bevorzugt sind die Führungsmittel als konusförmige
Vorsprünge bzw. Ausnehmungen ausgebildet, die mit korrespondierenden Elementen
im Lautsprecherkorb wechselwirken. So können Ausnehmungen am Außenumfang
auf entsprechend Vorsprünge an der Korbinnenwand aufgeschoben werden. Sind
diese Elemente geeignet unsymmetrisch verteilt, können der Zentrierring und
damit das Schwingmodul verwechslungssicher genau in einer Position in die entsprechende
Aufnahme des Lautsprecherkorbs eingesetzt werden, was die Montage vereinfacht. Das
Schwingmodul wird vorzugsweise aufgeklebt oder eingerastet, was mit Hilfe einer
elastischen Komponente bzw. Dichtung realisiert werden kann. Eine günstige
Befestigungsart wird auch geschaffen, wenn die Führungsmittel als Formteile
so ausgebildet sind, dass der Zentrierring mit dem Lautsprecherkorb in der Art eines
Bajonettverschlusses verbindbar ist. Günstig ist, an der Kontaktfläche
zwischen dem Zentrierring und dem Korbboden des Lautsprecherkorbs ein Mittel vorzusehen,
das beim Einbau des Zentrierrings eine Vorspannung des Zentrierrings ermöglicht.
Damit können etwaige Setzerscheinungen, die nach längerer Betriebsdauer
des Lautsprechers auftreten könnten, vermieden werden. Dazu kann, wenn der
Zentrierring zwischen Membrankörper und Lautsprecherkorb angeordnet ist, beispielsweise
eine separate Elastomerlage zwischen Zentrierring und Lautsprecherkorb eingelegt
werden. Es können auch geeignete Federelemente zwischen Zentrierring und Lautsprecherkorb
eingelegt werden. Bei einer alternativen Anordnung, wenn der Membrankörper
zwischen dem Zentrierring und dem Lautsprecherkorb angeordnet ist, kann das randseitige
Material der Sicke, welches auf dem Zentrierring aufliegt, als Elastomerlage dienen.
Dazu kann die Sicke randseitig verdickt sein.
Vorzugsweise sind Zentriermittel als wenigstens bereichsweise an einer
Korbinnenwand der Aufnahme und/oder einem Außenumfang des Zentrierrings
ausgebildete, radial nach innen gerichtete Schrägen vorgesehen. Besonders einfach
ist die Ausgestaltung, wenn die konusförmigen Führungsmittel die Schrägen
aufweisen. Der Zentrierring kann damit die Funktion der Zentrierung, der Arretierung
und der Codierung erfüllen. Weiterhin können die ganze Korbinnenwand und
der Zentrierring in dieser Art angeschrägt sein. Beim Einsetzen wird der Zentrierring
bzw. das Schwingmodul so zentriert, dass eine radiale Fixierung erreicht wird. Dies
wird weiter verbessert, wenn Rastmittel und/oder Formteile vorgesehen sind, die
den Zentrierring nach dem Einführen in den Lautsprecherkorb axial arretieren.
Vorzugweise ist der Korbboden speichenradförmig ausgebildet mit
Stegen, Rippen und einer zentralen topfartigen Vertiefung zur Aufnahme einer Magneteinheit.
Ist die Magneteinheit in diese Vertiefung eingesetzt, ist sie automatisch richtig
zur Spule des Schwingmoduls zentriert, die bei Anregung dann in bekannter Weise
in einen ringförmigen Spalt der Magneteinheit eintauchen kann.
Eine einfache Montage eines Schmutz abhaltenden Elements kann erreicht
werden, wenn wenigstens einzelne der Stege zum Membrankörper gerichtete Noppen
aufweisen. Ein ringförmiges Vlies, Gaze oder dergleichen wird auf die Stege
gelegt und durch die Noppen fixiert. Anschließend kann eine feste Verbindung
durch Verschweißen oder Heißverpressen mit den Noppen, Stegen und Rippen
erfolgen.
Ein erfindungsgemäßer Lautsprecherkorb für einen Lautsprecher
weist im Bereich eines Korbbodens eine Aussparung zur Durchführung von Steckerkontakten
auf. Vorteilhaft ist, dass beim Einsetzen eines entsprechenden Schwingmoduls automatisch
ein Stecker, insbesondere ein konfektionierter Stecker, gebildet ist. Vorzugsweise
ist der Lautsprecherkorb ein Spritzgussteil.
Dazu ist vorzugsweise an einer Rückseite des Korbbodens im Bereich
der Aussparung ein Steckergehäuse angesetzt. Hier sind vorzugsweise Aussparungen
zur Durchführung von elektrischen Kontakten vorgesehen, die mit einem einzusetzenden
Schwingmodul in den Lautsprecherkorb eingeführt werden.
Sind an einer Korbinnenwand des erfindungsgemäßen Lautsprecherkorbs
sich konusartig zum Korbboden verbreiternde Führungsmittel vorgesehen, die
unsymmetrisch an der Korbinnenwand verteilt sind, kann ein Schwingmodul in verwechslungssicherer
Position eingesetzt werden. Der Zusammenbau eines Lautsprechers in einem Serienfertigungsprozess
wird vereinfacht.
Weist die Korbinnenwand des erfindungsgemäßen Lautsprecherkorbs
wenigstens bereichsweise Schrägen so auf, dass ein Querschnitt einer von der
Korbinnenwand umgebenen Aufnahme sich zum Korbboden hin verkleinert, kann ein eingesetztes
Schwingmodul auf einfache Weise selbst justierend mit dem Lautsprecherkorb zusammengesetzt
werden. Ein Klappern durch eine unerwünschte radiale Beweglichkeit kann durch
diese Maßnahme verhindert werden. Die Korbinnenwand kann umlaufend mit einer
solchen Schräge ausgestattet sein. Denkbar sind auch einzelne Bereiche mit
einer derartigen Schräge, die an der Korbinnenwand verteilt sind. Zweckmäßigerweise
können auch Rastmittel an der Korbinnenwand vorgesehen sein, die ein eingebautes
Schwingmodul axial fixieren.
Vorteilhafterweise sind am Korbboden des erfindungsgemäßen
Lautsprecherkorbs Stege und/oder Rippen ausgebildet, die wenigstens teilweise an
ihrer freien Oberseite Noppen aufweisen. Daran kann montagefreundlich ein Vlies
oder Gaze befestigt werden, womit nach dem Zusammenbau des Lautsprechers im Betrieb
ein Eindringen von Staub verhindert werden kann. Vorzugsweise wird das Vlies oder
die Gaze mit den Stegen und/oder Rippen heiß verpresst, um eine stabile und
feste Verbindung herzustellen.
Eine weitere Montageerleichterung beim Zusammenbauen eines Lautsprechers
ist möglich, wenn im Korbboden des erfindungsgemäßen Lautsprecherkorbs
eine zentrale Vertiefung zur Aufnahme einer Magneteinheit vorgesehen ist. Durch
die fest vorgegebene zentrale Position für die Magneteinheit ist diese im eingebauten
Zustand automatisch richtig zu einer Spule eines Schwingmoduls orientiert, so dass
im Betrieb diese Spule in einen Spalt der Magneteinheit eingreifen kann. Die Magneteinheit
kann eingeklebt, eingeschraubt oder eingenietet oder in sonstiger geeigneter Weise
in der Vertiefung fixiert werden. Ist der Lautsprecherkorb als Spritzgussteil ausgebildet,
kann die Magneteinheit auch direkt bei der Herstellung des Lautsprecherkorbs mit
eingespritzt werden. In diesem Fall ist es sinnvoll, eine Magnetisierung der Magneteinheit
erst nachträglich durchzuführen.
Ein erfindungsgemäßes Schwingmodul für einen elektrodynamischen
Wandler eines Lautsprechers weist einen Membrankörper auf, der auf einem Zentrierring
angeordnet ist. Der Zentrierring weist ausgangsseitig elektrische Anschlüsse
in Form von Kontaktfahnen eines konfektionierten Steckers für ein Steckergehäuse
auf. Der Membrankörper weist vorzugsweise ein M-förmiges Profil auf und
umfasst eine ihre Membran randseitig umlaufend angeordnete Sicke. Die Sicke liegt
randseitig auf dem Zentrierring auf und ist beispielsweise mit diesem verklebt oder
direkt angespritzt. Eine Spuleneinheit, welche die Membran zum Schwingen bringen
soll, ist auf einer Innenseite der Membran befestigt, vorzugsweise
angeklebt. Die Spuleneinheit umfasst eine Spule, die auf einem zylinderförmigen
Träger aufgebracht ist. Die elektrischen Zuleitungen der Spuleneinheit, so
genannte Tinsel, sind mit den elektrischen Kontaktfahnen des Zentrierrings direkt
oder indirekt verbunden. Insgesamt ergibt sich eine sehr kompakte Ausgestaltung
des Schwingmoduls, das insbesondere eine separate Fertigung des Schwingmoduls ermöglicht.
Vervollständigt wird das Schwingmodul in seiner Funktion durch eine lautsprecherseitige
Magneteinheit, in die die Spule eintauchen kann.
Vorzugsweise sind die Kontaktfahnen des Zentrierrings des erfindungsgemäßen
Schwingmoduls elektrisch mit der an der Innenseite des Membrankörpers angeordneten
Spuleneinheit verbunden. Dazu sind vorzugsweise im Zentrierring Nuten vorgesehen
für elektrische Verbindungsmittel zwischen der Spuleneinheit und den Kontaktfahnen.
In den Nuten können die Tinsel geführt sein, oder es sind, vorzugsweise
bandförmige, Leitelemente vorgesehen, an deren einem Ende jeweils ein Tinsel
an eine Kontaktfahne angelötet oder geklemmt ist und an deren anderem Ende
die Kontaktfahnen angeordnet sind. Werden die Tinsel direkt mit den ausgangsseitigen
Kontaktfahnen verbunden und/oder in Nuten des Zentrierrings geführt, ist es
zweckmäßig, im Zentrierring eine oder mehrere radiale Querbohrungen vorzusehen,
durch die die Tinsel durchgeführt werden können.
Sind an einem Außenumfang des Zentrierrings des erfindungsgemäßen
Schwingmoduls Führungsmittel vorgesehen zum verwechslungssicheren und/oder
selbst justierenden Einführen in einen Lautsprecherkorb, kann das Schwingmodul
vorteilhaft vorgefertigt werden und kann zum Zusammenbau eines Lautsprechers einfach
in dessen Lautsprecherkorb eingesetzt und mit diesem verbunden, beispielsweise verklebt
oder geklemmt werden.
Bei einem erfindungsgemäßen Zentrierring für einen
Lautsprecher sind an einer Flachseite eine oder mehrere Nuten zur Aufnahme von elektrischen
Verbindungsmittel vorgesehen. An seiner den Nuten entgegengesetzten Seite ist eine
Aufnahmefläche für einen Membrankörper vorgesehen. Der Zentrierring
ist vorzugsweise als Spritzgussteil ausgeführt.
Vorzugsweise sind an einem Außenumfang des erfindungsgemäßen
Zentrierrings Führungsmittel vorgesehen zum verwechslungssicheren und/oder
in radialer Richtung selbst justierenden Einführen in einen Lautsprecherkorb.
Dies können konisch geformte, sich zu den Nuten hin verbreiternde Vorsprünge
oder Aussparungen im Umfang sein, die mit entsprechenden Elementen in einem Lautsprecherkorb
korrespondieren, oder Formteile, mit denen eine bajonettverschlussartige Verbindung
zwischen dem Zentrierring und dem Lautsprecherkorb herstellbar sind. Vorzugsweise
sind die Führungsmittel unsymmetrisch am Umfang verteilt. Denkbar sind auch
unterschiedliche Breiten der Führungsmittel, um ein Einsetzen in den Lautsprecherkorb
in nur einer definierten Position zu erzwingen.
Zweckmäßigerweise sind an einem Außenumfang des erfindungsgemäßen
Zentrierrings eine oder mehrere Bohrungen vorgesehen zum Durchführen von einem
oder mehreren Anschlussdrähten einer zu montierenden Spuleneinheit.
Ein erfindungsgemäßes Leitelement für einen Lautsprecher
ist durch einen bandartigen Körper gebildet, an dem eine oder mehrere abgewinkelte
Kontaktfahnen in einer für einen Stecker konfektionierten Anordnung vorgesehen
sind. Ist das Leitelement in einen Zentrierring eingesetzt und wird dieser mit einem
Schwingmodul in einen Lautsprecherkorb eingeführt, können diese Kontaktfahnen
durch Aussparungen im Lautsprecherkorb durchgreifen und unmittelbar Kontaktelemente
des Steckers bilden, der an der Rückseite des Lautsprecherkorbs angeordnet
ist. Es sind keine weiteren Verbindungen oder Lötarbeiten zur elektrischen
Kontaktierung notwendig.
Bevorzugt sind an dem bandartigen Körper des erfindungsgemäßen
Leitelements eine oder mehrere Kontaktfahnen zum Anbringen von einem oder mehreren
elektrischen Anschlussdrähten vorgesehen. Wegen der symmetrischen Anordnung
der elektrischen Leitungen günstig für die spätere Funktion in einem
Lautsprecher ist, wenn das Leitelement kreisbogenförmig ausgebildet ist, insbesondere
als Halbkreis oder als Viertelkreis. Vorteilhaft ist es, ein Paar von Leitelementen
zu bilden, die spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines Schwingmoduls
sieht vor, dass eine Membran in ein Werkzeug eingelegt wird und eine Sicke an den
Außenrand der Membran angespritzt wird. Vorzugsweise wird zusätzlich ein
Zentrierring, vorzugsweise im gleichen Arbeitsschritt bzw. Werkzeug so angespritzt,
dass sich die Kunststoffe der Sicke und des Zentrierrings miteinander in der Art
eines so genannten 2-K-Element verbinden können. Vorteilhaft kann vor dem Spritzvorgang
eine Spuleneinheit mit der Membran verbunden werden, beispielsweise eingeklebt werden.
Der Zentrierring kann auf seiner der Membran abgewandten Seite mit Nuten versehen
werden, in die Leitelemente eingelegt werden, vorzugsweise mit eingespritzt werden
können. Dies ist besonders für eine Serienfertigung vorteilhaft. Das Schwingmodul
kann separat und unabhängig vom Lautsprecher gefertigt werden. Es fällt
weniger Handarbeit bei der Montage an. Damit ist die eigentliche Lautsprechermontage
deutlich weniger aufwändig und kann preiswert und rationell
insbesondere bei großen Stückzahlen durchgeführt werden. Als Material
für die Sicke ist ein weicher Kunststoff, vorzugsweise ein Elastomer, insbesondere
ein thermoplastisches Elastomer, geeignet. Günstig ist beispielsweise das von
ExxonMobil Chemical unter der Bezeichnung Thermoplastic Rubber Santoprene X8221-55M300
einsetzbar. Für den Zentrierring ist ein fester Kunststoff bevorzugt, insbesondere
ein so genanter ABS-Kunststoff, beispielsweise der von der Firma Bayer unter der
Bezeichnung ABS Novodur H801 vertriebene Kunststoff.
Die Erfindung ist nachfolgend beispielhaft, ohne Beschränkung
der Allgemeinheit, anhand von einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
Es zeigen:
1 einen Längsschnitt durch einen bevorzugten Lautsprecher;
2a, b zwei Ansichten eines bevorzugten Lautsprecherkorbs
von unten (a) und als Draufsicht von oben (b);
3 einen bevorzugten Zentrierring mit eingelegten Leitelementen;
4 ein Paar bevorzugte Leitelemente;
5 ein Detail eines Führungsmittels in einem Lautsprecherkorb
und korrespondierend in einem Zentrierring; und
6 einen Längsschnitt durch ein Detail einer Korbinnenwand
mit selbst zentrierender Ausgestaltung.
In den Figuren sind funktional gleiche Elemente jeweils mit gleich
bleibenden Bezugszeichen beziffert.
Die 1 zeigt den Aufbau einen bevorzugtes
Lautsprechers 10 gemäß der Erfindung in zusammengesetztem Zustand
im Schnitt dargestellt ist. Der Lautsprecher 10 weist einen Lautsprecherkorb
11 mit einer Aufnahme 12 für bevorzugtes Schwingmodul
35 auf, das einen Membrankörper 28 mit einer Spuleneinheit
32 umfasst sowie einen Zentrierring 36, der mit dem Membrankörper
28 fest verbunden.
Das Schwingmodul 35 bildet mit einer Magneteinheit
33 den elektrodynamischen Wandler des Lautsprechers 10, der elektrische
Signale der Spuleneinheit 32 in akustische Signale umsetzt. Der Membrankörper
28 umfasst eine Membran 29 und eine einen Außenrand der Membran
29 umgebende Sicke 30. Die Spuleneinheit 32 ist an einer
dem bevorzugten Lautsprecherkorb 11 zugewandten Innenseite 31
der Membran 29 befestigt, insbesondere angeklebt. Die Spuleneinheit
32 kann bei Anregung ihrer Spule in einen ringförmigen Spalt
34 der zylindrisch ausgebildeten Magneteinheit 33 eintauchen.
Die Sicke 30 ermöglicht eine axiale Auslenkung der Membran
29, was in 1 durch strichpunktierte Profile
der Membran 29 in ihrer unteren Minimalposition und oberen Maximalposition
angedeutet ist. Die Membran 29 weist ein M-förmiges Profil auf. Eine
solche Membran 29 für einen Lautsprecher 10 ist beispielsweise
aus der WO 2004/068898 A1 bekannt.
Der Lautsprecherkorb 11 weist einen Rand 13 auf,
an den mit Bohrungen versehene, nicht näher bezeichnete Laschen angeformt sind,
mittels denen der Lautsprecher 10 beim Einbau beispielsweise in einem Fahrzeug
befestigt werden kann.
Der Lautsprecherkorb 11 weist um die Aufnahme 12
eine Korbwand 19 auf, deren axiale Höhe gegebenenfalls an die maximale
Auslenkung der Membran 29 angepasst sein kann, die durch die Korbwand
19 vor Beschädigungen geschützt ist. Die axiale Höhe des
Lautsprechers 10 kann minimiert werden, wenn die Korbwand 19 möglichst
niedrig ist.
Zwischen dem Lautsprecherkorb 11 und dem Membrankörper
28 ist ein bevorzugter Zentrierring 36 angeordnet, der erste elektrische
als Kontaktfahnen ausgebildete Kontaktmittel 49, 52 zum elektrischen
Anschließen der Spuleneinheit 32 an einen nicht dargestellten Lautsprecherausgang
eines Audiogeräts aufweist.
Die Kontaktmittel 49, 52 sind so am Zentrierring
36 angeordnet, dass sie bei einer genau definierten Einbauposition des
Zentrierrings 36 in den Lautsprecherkorb 11 durch einen Bereich
14 mit Aussparungen im Korbboden 21 durchgreifen können und
dort in ein an eine Rückseite 15 des Lautsprecherkorbs 11
angeformtes Steckergehäuse 16 eingreifen. Beim Einsetzen des Schwingmoduls
35 werden also automatisch die mit der Spuleneinheit 32 elektrisch
verbundenen Steckerkontakte in Form der Kontaktfahnen in das Steckergehäuse
16 eingeführt und der Stecker damit vervollständigt. Die Steckerkontakte
werden direkt mit dem Schwingmodul 35 bzw. dem Zentrierring 36
eingebracht.
Der Korbboden 21 ist speichenradartig ausgebildet mit Rippen
und Stegen 22, die mit Durchbrüchen 25 getrennt sind. Im
Zentrum ist eine topfartige Vertiefung 18 mit einer Topfwand
26 vorgesehen, in die die Magneteinheit 33 eingesetzt ist. Die
Magneteinheit 33 ist dann automatisch passend zur Spuleneinheit
32 orientiert, so dass diese in den Spalt 34 der Magneteinheit
33 eintauchen kann. Die topfartige Vertiefung
18 weist einen zentralen Durchbruch 27 auf, der beispielsweise
für Montagezwecke genutzt werden kann.
Den 2a und 2b
sind verschiedene Ansichten eines bevorzugten Lautsprecherkorbs 11 zu entnehmen,
wie er in den vorangegangenen Figuren bereits beschrieben wurde. Soweit einzelne
Elemente hier nicht beschrieben sind, wird auf die Beschreibung dieser Figuren verwiesen.
Der Lautsprecherkorb 11 weist einen Bereich 14 mit Aussparungen
so auf, dass mit einem eingesetzten Zentrierring 36 (1)
dessen Kontaktfahnen 49, 52 von einer Rückseite
15 des Lautsprecherkorbs 11 zugänglich sind und in ein dort
angeformtes Steckergehäuse eingreifen, in dem diese unmittelbar dessen Steckerkontakte
bilden. Der Lautsprecherkorb 11 ist in 2a
mit Blick von unten dargestellt. Bei der Draufsicht in 2b
in den Lautsprecherkopf 11 von oben ist die speichenradartige Ausbildung
des Korbbodens 21 mit seiner topfartigen Vertiefung 18 deutlich
zu erkennen. Auf einigen der durch Durchbrüche 25 getrennten Stege
22 sind Noppen 23 angeordnet, die zum Halten eines Stücks
Vlies oder Gaze vorgesehen sind, die im fertig montierten Zustand des Lautsprechers
10 das Eindringen von Schmutz in den Lautsprecher 10 verhindern
soll.
An einer Korbinnenwand 20 der Aufnahme 12 sind Führungsmittel
17 als Vorsprünge ausgebildet. Diese sind unsymmetrisch verteilt,
so dass ein Zentrierring 36 (1) in einer unverwechselbaren
definierten Einbauposition eingesetzt werden kann, in der dessen Kontaktfahnen
49, 52 in die Aussparungen des Bereichs 14 eingeführt
werden können.
Ein bevorzugter Zentrierring 36, wie er in den vorstehend
beschriebenen Figuren verwendet wurde, ist in 3 detailliert
dargestellt. Ein Paar von bevorzugten Leitelementen 48, 51, die
in den Zentrierring 36 einsetzbar sind, zeigt 4.
Die Leitelemente 48, 51 sind bevorzugt als Blechstreifen ausgebildet.
Der Zentrierring 36 weist auf einer Seite 39 Nuten
40, 41 für einen oder mehrere elektrische Leitelemente
48, 51 auf. In den vorangegangenen Figuren ist diese Seite
39 von einem Membrankörper 28 abgewandt gezeigt.
In die Nuten 40, 41 können die bevorzugten
Leitelemente 48, 51 eingelegt werden. Sie sind automatisch voneinander
elektrisch isoliert. Die Leitelemente 48, 51 sind kreissegmentartig
geformt (4). An einem Ende sind in axialer Richtung
abgewinkelte Kontaktfahnen 49, 52 angeordnet, die, wie vorstehend
beschrieben wurde, unmittelbar Steckerkontakte eines Steckers auf der Rückseite
15 des Lautsprecherkorbs 11 bilden (2a).
Am entgegengesetzten Ende weisen die Leitelemente 48,
51 jeweils eine Kontaktfahne 50, 53 zum elektrischen
Anschließen des Spulenkörpers 32 an das jeweilige Leitelement
48, 51 auf. Dabei werden die beiden nicht gezeigten Anschlussdrähte
des Spulenkörpers 32 auf der Innenseite der Membran 29 geführt
und mit jeweils einer Kontaktfahne 50, 53 verlötet oder verklemmt.
In Ausnehmungen 46 im Außenumfang 42 des Zentrierrings
36 sind Querbohrungen 47 vorgesehen, durch die die Anschlussdrähte
eingefädelt werden können. Die Kontaktfahnen 50, 53
sind am oberen Rand des jeweiligen Leitelements 48, 51 radial
nach innen gerichtet und stehen senkrecht zu den als Kontaktfahnen ausgebildeten
ersten Kontaktmitteln 49, 52, die am entgegengesetzten unteren
Rand des jeweiligen Leitelements 48, 51 axial nach unten abstehen.
Die ausgangsseitigen ersten Kontaktmittel 49, 52
sind jeweils paarweise ausgebildet, wie es der Kontaktanordnung der entsprechenden
Steckerart entspricht. Zwischen den paarweisen Kontaktfahnen 49 bzw.
52 sind Steckerzungen 45 angeordnet, die ebenfalls Bestandteil
des Steckers bilden, wenn der Zentrierring 36 im Zusammenbau mit dem Lautsprecherkorb
verbunden wird.
Der Zentrierring 36 weist an seinem Außenumfang
42 erste Führungsmittel 37 auf, die zu zweiten Führungsmitteln
17 im Lautsprecherkorb 11 korrespondierend angeordnet sind (2b).
Die Führungsmittel 37 sind als konusförmige, sich
radial nach außen erstreckende Ausnehmungen ausgebildet, in welche die als
Vorsprünge ausgebildete Führungsmittel 17 des Lautsprecherkorbs
11 eingreifen können.
5 zeigt einen Ausschnitt um ein solches Paar von Führungsmitteln
37, 17 in Detail. An einer Korbwand 19 ist ein als konusförmiger
Vorsprung ausgebildetes Führungsmittel 17 angeformt, über das
ein als konusförmige Ausnehmung ausgebildetes Führungsmittel
37 des Zentrierrings 36 geschoben ist. Da die Führungsmittel
37, 17 unsymmetrisch so angeordnet sind, dass der Zentrierring
nur in einer unverwechselbaren Einbauposition in den Lautsprecherkorb
11 eingesetzt werden kann, bewirkt der Zentrierring 36 gleichzeitig
eine gewisse Zentrierung und Arretierung des Schwingmoduls 35 sowie eine
Codierung der Einbauposition. Etwaige Rastmittel zum Einrasten des Zentrierrings
36 im Lautsprecherkorb 11 sind nicht dargestellt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung in 6
illustriert eine radiale Zentrierung des Zentrierrings 36 bzw. des Schwingmoduls
35. An einer Korbwand 19 des Lautsprecherkorbs 11 ist
an dessen Korbinnenwand 20 eine Schräge ausgebildet, die als Zentriermittel
43 dient. Korrespondierend dazu ist eine Schräge als Zentriermittel
44 am Zentrierring 36
so ausgebildet, dass die beiden Schrägen flächig aneinander
liegen. Die Schrägen sind so gerichtet, dass der Querschnitt der Aufnahme
12 sich in Richtung Korbboden 21 verkleinert. Beim Einsetzen des
Zentrierrings 36 bzw. des Schwingmoduls 35 wird der Zentrierring
36 in radialer Richtung eingespannt und kann keine störenden Klappergeräusche
erzeugen. Die Schrägen können umlaufend ausgebildet sind, oder nur in
einzelnen Bereichen. Ebenso können die Führungsmittel 37,
17 zusätzlich oder alternativ mit entsprechenden Schrägen ausgebildet
sein.
- 10
- Lautsprecher
- 11
- Lautsprecherkorb
- 12
- Aufnahme
- 13
- Rand
- 14
- Bereich
- 15
- Rückseite
- 16
- Steckergehäuse
- 17
- Führungsmittel
- 18
- Vertiefung
- 19
- Korbwand
- 20
- Korbinnenwand
- 21
- Korbboden
- 22
- Steg
- 23
- Noppe
- 25
- Durchbruch
- 26
- Topfwand
- 27
- Durchbruch
- 28
- Membrankörper
- 29
- Membran
- 30
- Sicke
- 31
- Innenseite
- 32
- Spuleneinheit
- 33
- Magneteinheit
- 34
- Spalt
- 35
- Schwingmodul
- 36
- Zentrierring
- 37
- Führungsmittel
- 39
- abgewandte Seite
- 40
- Nut
- 41
- Nut
- 42
- Außenumfang
- 43
- Zentriermittel
- 44
- Zentriermittel
- 45
- Steckerzunge
- 46
- Ausnehmung
- 47
- Querbohrung
- 48
- Leitelement
- 49
- Kontaktfahne
- 50
- Kontaktfahne
- 51
- Leitelement
- 52
- Kontaktfahne
- 53
- Kontaktfahne
|
| Anspruch[de] |
|
Lautsprecher mit einem eine Aufnahme (12) aufweisenden Lautsprecherkorb
(11) für einen elektrodynamischen Wandler mit einem Membrankörper
(28) und einer Spuleneinheit (32), dadurch gekennzeichnet,
dass der Membrankörper (28) mit einem Zentrierring (36) in
Kontakt ist, der an definierter Position am Zentrierring (36) erste elektrische
Kontaktmittel (49, 52) aufweist.
Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierring
(36) zweite elektrische Kontaktmittel (50, 53) zum elektrischen
Anschließen der Spuleneinheit (32) an den Zentrierring (36)
aufweist.
Lautsprecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Zentrierring (36) zwischen dem Lautsprecherkorb (11) und dem Membrankörper
(28) angeordnet ist.
Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zentrierring (36) mit dem Membrankörper (28) fest
verbunden ist.
Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zentrierring (36) auf seiner von dem Membrankörper (28)
abgewandten Seite (39) Nuten (40, 41) für einen
oder mehrere elektrische Leitelemente (48, 51) aufweist.
Lautsprecher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement
(48, 51) zumindest im montierten Zustand kreissegmentartig geformt
ist und an wenigstens einem Ende eine oder mehrere in axialer Richtung abgewinkelte
Kontaktfahne(n) (49, 52) aufweist.
Lautsprecher nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Leitelement (48, 51) eine Kontaktfahne (50,
53) zum elektrischen Anschließen der Spuleneinheit (32) an
das Leitelement (48, 51) aufweist.
Lautsprecher nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der mit einem oder mehreren Leitelementen (48, 51) bestückte
Zentrierring (36) und der Membrankörper (28) zu einem Schwingmodul
(35) integriert sind.
Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Lautsprecherkorb (11) einen Bereich (14) mit Aussparungen
so aufweist, dass bei eingesetztem Zentrierring (36) die Kontaktfahnen
(49, 52) des Leitelements (48, 51) oder der
Leitelemente (48, 51) von einer Rückseite (15) des
Lautsprecherkorbs (11) zugänglich sind.
Lautsprecher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich
(14) der Aussparung ein Steckergehäuse (16) angeordnet ist
und die Kontaktfahnen (49, 52) Steckerkontakte
bilden.
Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zentrierring (36) an seinem Außenumfang (42) erste
Führungsmittel (37) aufweist, die zu zweiten Führungsmitteln
(17) im Lautsprecherkorb (11) korrespondierend angeordnet sind.
Lautsprecher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel
(37, 17) als konusförmige, sich radial erstreckende Vorsprünge
bzw. Ausnehmungen ausgebildet sind.
Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass Zentriermittel (43, 44) als wenigstens bereichsweise an einer
Korbinnenwand (20) der Aufnahme (12) und/oder einem Außenumfang
(42) des Zentrierrings (36) ausgebildete, radial nach innen gerichtete
Schrägen vorgesehen sind.
Lautsprecher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel
(37, 17) die Schrägen aufweisen.
Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Korbboden (21) speichenradförmig ausgebildet ist mit Rippen
und Stegen (22) und einer zentralen topfartigen Vertiefung (18)
zur Aufnahme einer Magneteinheit (33).
Lautsprecher nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege
(22) zum Membrankörper (28) gerichtete Noppen (23)
aufweisen.
Lautsprecherkorb für einen Lautsprecher (10) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich (14)
eines Korbbodens (21) Aussparungen zur Durchführung von Kontaktfahnen
(49, 52) vorgesehen sind.
Lautsprecherkorb nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass an einer
Rückseite (15) des Korbbodens (21) im Bereich (14)
der Aussparungen ein Steckergehäuse (16) angesetzt ist.
Lautsprecherkorb nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass
an einer Korbinnenwand (20) sich konusartig zum Korbboden (21)
verbreiternde Führungsmittel (17) vorgesehen sind, die unsymmetrisch
an der Korbinnenwand (20) verteilt sind.
Lautsprecherkorb nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Korbinnenwand (20) wenigstens bereichsweise Schrägen so
aufweist, dass ein Querschnitt einer von der Korbinnenwand (20) umgebenen
Aufnahme (12) sich zum Korbboden (21) hin verkleinert.
Lautsprecherkorb nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass am Korbboden (21) Stege (22) ausgebildet sind, die wenigstens
teilweise an ihrer freien Oberseite Noppen (23) aufweisen.
Lautsprecherkorb nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
dass im Korbboden (21) eine zentrale Vertiefung (18) zur die aufzunehmende
Magneteinheit (33) vorgesehen ist.
Schwingmodul für einen Lautsprecher (10) nach einem der
Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Membrankörper (28)
auf einem Zentrierring (36) angeordnet ist, der ausgangsseitig elektrische
Anschlüsse in Form von Kontaktfahnen (49, 52) eines konfektionierten
Steckers für ein Steckergehäuse (16) aufweist.
Schwingmodul nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfahnen
(49, 52) elektrisch mit einer Spuleneinheit (32) verbunden
sind, die an einer Innenseite (31) des Membrankörpers (28)
angeordnet ist.
Schwingmodul nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass
im Zentrierring (36) Nuten (40, 41) vorgesehen sind für
elektrische Verbindungsmittel zwischen der Spuleneinheit (32) und den Kontaktfahnen
(49, 52).
Schwingmodul nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
dass an einem Außenumfang (42) des Zentrierrings (36) Führungsmittel
(37, 44) vorgesehen sind zum verwechslungssicheren und/oder selbst
justierenden Einführen in einen Lautsprecherkorb (11).
Zentrierring für einen Lautsprecher (10) nach einem der
Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Flachseite (39)
eine oder mehrere Nuten (40, 41) zur Aufnahme von elektrischen
Verbindungsmittel (48, 51) vorgesehen sind.
Zentrierring nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass an einem
Außenumfang (42) Führungsmittel (37, 44) vorgesehen
sind zum verwechslungssicheren und/oder in radialer Richtung selbst justierenden
Einführen in einen Lautsprecherkorb (11).
Zentrierring nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass
an einem Außenumfang (42) eine oder mehrere Bohrungen (47)
vorgesehen sind zum Durchführen von einem oder mehreren Anschlussdrähten
einer zu montierenden Spuleneinheit (32).
Leitelement für einen Lautsprecher (10) nach einem der
Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an einem bandartigen Körper
(54) abgewinkelt eine oder mehrere Kontaktfahnen (49,
52) in einer für einen Stecker konfektionierten Anordnung vorgesehen
sind.
Leitelement nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass an dem bandartigen
Körper (54) eine oder mehrere Kontaktfahnen (50,
53) zum Anbringen von einem oder mehreren Anschlussdrähten vorgesehen
sind.
Verfahren zur Herstellung eines Schwingmoduls (35) eines Lautsprechers
(10), dadurch gekennzeichnet, dass eine Membran (28) in ein Spritzwerkzeug
gelegt wird und mit einem ersten Kunststoff eine Sicke (30) an deren Außenrand
angespritzt wird und ein Zentrierring (36) aus einem zweiten Kunststoff
so angespritzt wird, dass sich beide Kunststoffe miteinander wenigstens bereichsweise
verbinden.
Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spuleneinheit
(32) mit der Membran (28) vor dem Spritzvorgang fest verbunden
wird.
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