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Dokumentenidentifikation DE60305559T2 02.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001351346
Titel Steckverbinder für Kabelbäume
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sakamoto, Masami, Fukuju-cho, Toyota-shi, Aichi, JP;
Mori, Shigeki, Fukuju-cho, Toyota-shi, Aichi, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60305559
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.03.2003
EP-Aktenzeichen 030061477
EP-Offenlegungsdatum 08.10.2003
EP date of grant 31.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.11.2006
IPC-Hauptklasse H01R 31/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01R 13/514(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B60R 16/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verbinderbaugruppe nach Anspruch 1, die eine Vielzahl passender Verbinder aufnimmt, die jeweils mit einem Kabelbaum versehen sind.

Die Druckschrift US 3,829,821 A offenbart eine Verbinderbaugruppe zur Aufnahme einer Vielzahl passender Verbinder. Die Verbinderbaugruppe umfasst eine Vielzahl von Unterbaugruppen, von denen jede einen ersten Innenraum und leitende Zungen aufweist. Die Unterbaugruppen sind übereinandergeschichtet. Darüber hinaus umfasst die Baugruppe eine Vielzahl von Verbindern, eine Vielzahl von Anschlüssen und wenigstens einen elektrischen Draht. Jeder der Verbinder ist in den ersten Innenraum einer zugehörigen Unterbaugruppe eingeführt. Die Anschlüsse sind in jedem der Verbinder derart vorgesehen, dass sie mit den leitenden Zungen elektrisch verbunden werden können. Ein erstes Ende des elektrischen Drahtes ist mit einem der Anschlüsse verbunden, der in einem der Verbinder vorgesehen ist. Ein zweites Ende des elektrischen Drahtes ist mit dem anderen der Anschlüsse verbunden, der in einem weiteren der Verbinder vorgesehen ist.

Die Druckschrift US 4,099,821 A beschreibt einen elektrischen Verbindungsblock mit mehreren Schaltungen. Der elektrische Verbindungsblock umfasst einen Sockel, der Reihen von Kontaktstiften und zwei Führungsschienen aus isolierendem Material trägt. Die Führungsschienen lassen Freiräume am Ende der Reihe von Kontaktstiften. Die Freiräume werden als Verdrahtungskanäle verwendet. Die Druckschrift offenbart Kontaktstecker und einen Kabelbaum.

Die Druckschrift JP 5935379 offenbart durch einen elektrischen Draht verbundene Verbinder, die einzeln verbunden sind.

Die Druckschrift EP 1 041 676 offenbart einen presskontaktbasierten Anschlussstückverbinder. Die obere Fläche und die untere Fläche des Verbindergehäuses sind als Verbindungsflächen ausgebildet. Eine Vielzahl von Anschlussgehäusekammern ist in dem Verbindergehäuse vorgesehen. Die Anschlüsse sind in den Anschlussgehäusekammern untergebracht. Die Anschlüsse sind als eine Anschlussbaugruppe ausgeführt. Die Anschlüsse weisen elektrische Drahtpresskontaktabschnitte auf, mit denen die elektrischen Drähte jeweils einen Presskontakt eingehen. Die Anschlüsse umfassen Gehäuseeingriffsabschnitte, Zungenabschnitte und Zungenkontaktabschnitte. Einer der Anschlüsse ist ein Kettenanschluss und verbindet benachbarte Anschlüsse elektrisch.

12, 13 und 14 zeigen einen Anschlussstückaufnahmeverbinder.

In 12 ist eine elektrische Verteilereinheit 101 derart ausgestaltet, dass sie ein oberes Gehäuseteil 102 und ein unteres Gehäuseteil 103 aus synthetischem Harz aufweist. In dem oberen Gehäuseteil 102 ist eine Vielzahl von Gehäusen 106 ausgebildet, von denen jedes dafür ausgelegt ist, mit einem Anschlussverbinder 105 eines Kabelbaumes 104 verbunden zu werden. Darüber hinaus ist in dem unteren Gehäuseteil 103 eine Vielzahl von Schlitzen 107 ausgebildet.

In den Schlitzen 107 sind elektrisch leitende Längssammelschienen 108 ausgebildet, die das Verbindungsstück aufnehmen, wobei eine Vielzahl kontinuierlich in den Längssammelschienen 108 ausgebildeter Zungen 109 derart eingerichtet ist, dass diese über eine Vielzahl von Durchgangslöchern 110 in die Gehäuse 106 hinein vorstehen. Der obere Gehäuseteil 102 und der untere Gehäuseteil 103 sind derart ausgebildet, dass sie durch einen Eingriff zwischen in dem oberen Gehäuseteil 102 ausgebildeten Arretierabschnitten 11 und in dem unteren Gehäuseteil 103 ausgebildeten Arretierhaken 112 derart miteinander verbunden werden können, dass eine Vielzahl von Längssammelschienen 108 zwischen dem oberen Gehäuseteil 102 und dem unteren Gehäuseteil 103 eingeklemmt werden kann.

In 13 und 14 sind sowohl die obere Fläche 121a wie auch die untere Fläche 121b eines Verbindergehäuses 121 als Anschlussstückflächen ausgebildet. Gehäusearretiervorsprünge 122 sind in Frontbereichen der oberen Anschlussstückfläche 121a ausgebildet. Darüber hinaus sind entsprechende Gehäusearretiernuten 123 in der unteren Anschlussstückfläche 121b ausgebildet.

Das Verbindergehäuse 121 umfasst eine Vielzahl von Anschlusshohlräumen 125, die durch jeweilige Hohlraumwände 124 getrennt sind. In den jeweiligen Anschlusshohlräumen 125 ist jeweils eine Vielzahl von Klemmanschlüssen 126 in einem Zustand des Eingriffes mit Passlöchern 121c enthalten.

Jeder der Klemmanschlüsse 126 ist derart ausgestaltet, dass er einen Drahtklemmabschnitt 126a, an dem ein elektrischer Draht W angeklemmt ist, einen Arretierabschnitt (nicht gezeigt), über den die Arretierung an dem Verbindergehäuse 121 erfolgt, einen Zungenabschnitt 126c, der so eingerichtet ist, dass er von der oberen Anschlussstückfläche 121a vorsteht, und einen Zungenkontakt 126d, mit dem der von der unteren Anschlussstückfläche 121b her eingeführte Zungenabschnitt 126c in Kontakt gebracht wird, aufweist.

Ein Koppelteil 128 koppelt zwei seitlich benachbarte Klemmanschlüsse 126 miteinander. Ein Ausschnitt 129 ist in jeder der Hohlraumwände 124 derart ausgebildet, dass der Koppelteil 128 derart wirkt, dass die benachbarten Klemmanschlüsse 126 quer über den Ausschnitt 129 miteinander koppeln.

Ausgehend von dem vorstehend erläuterten Aufbau werden nachstehend der Vorgang der Anbringung der Anschlüsse an dem Verbindergehäuse 121 und der Vorgang der Kopplung zwischen den Verbindergehäusen 121 beschrieben.

Die Klemmanschlüsse 126 werden in die Vielzahl der Anschlusshohlräume 125 des Verbindergehäuses 121 von dessen Rückflächen her eingeführt. Sind die Klemmanschlüsse 126 jeweils bis in die Anbringpositionen eingeführt, so werden die (nicht gezeigten) Arretierabschnitte der Klemmanschlüsse 126 mit dem Verbindergehäuse 121 in Eingriff gebracht. Anschließend werden durch Ausführen bestimmter Schritte, so beispielsweise durch den Schritt des Anklemmens der elektrischen Drähte W an den Drahtklemmabschnitten 126a der Klemmanschlüsse 126 und dergleichen, die elektrischen Drähte W und die Klemmanschlüsse 126 miteinander verbunden.

Anschließend wird durch Bewegen der Verbindergehäuse 121 in eine Richtung derart, dass die Anschlussstückflächen 121a und 121b der beiden Verbindergehäuse 121 nahe aneinander gelangen können, die Positionsausrichtung der Gehäusearretiervorsprünge 122 und der Gehäusearretiernuten 123 vorgenommen. Sodann werden durch weiteres Bewegen der Verbindergehäuse 121 in eine Richtung, in der die Anschlussstückflächen 121a und 121b der beiden Verbindergehäuse 121 nahe aneinander gelangen können, die Anschlussstückflächen 121a und 121b miteinander verbunden, wodurch die Gehäusearretierung und der Kopplungsvorgang beendet sind.

Nunmehr werden zusammen mit der Bewegung der beiden Verbindergehäuse 121 in die Koppelposition die Zungenabschnitte 126c der Klemmanschlüsse 126 in dem unteren Verbindergehäuse 121 über die Passlöcher 121c in das obere Verbindergehäuse 121eingeführt, um mit den Zungenkontakten 126d der jeweiligen Klemmanschlüsse 126 in dem oberen Verbindergehäuse 121 in Kontakt treten zu können. Man beachte, dass in demjenigen Fall, in dem die oberen und unteren Klemmanschlüsse 126 nicht elektrisch verbunden werden sollen, vorab ein Wegbiegeschritt zum Wegbiegen der Zungenabschnitte 126c ausgeführt werden sollte.

Wie vorstehend beschrieben, erfolgt der Zusammenbau der Anschlussstückverbinderbaugruppe 130 durch schichtartige Kopplung der Verbindergehäuse 121. Die Anschlussstückverbinderbaugruppe 130 ist derart aufgebaut, dass die vertikal benachbarten Klemmanschlüsse 126 und die seitlich benachbarten Klemmanschlüsse 126 je nach Vorgabe elektrisch miteinander verbunden werden können.

Bei der vorstehend erläuterten elektrischen Verteilereinheit 101 ist die Anordnung der Verbinder vorab festgelegt, weshalb bei der Aufnahme eines Anschlussstückes eines Kabelbaumes eine Anpassung der Anordnung auf Seiten des Kabelbaumes vorzunehmen ist, damit eine Entsprechung zu der auf Seiten der Verteilereinheit vorliegenden Vorgabe gegeben ist. Entsprechend kann die vielseitige Einsetzbarkeit des Kabelbaumes nicht erhöht werden.

Darüber hinaus kann die Anschlussstückverbinderbaugruppe 130 die Funktion, den Anordnungsvorgaben auf Seiten des Kabelbaumes gerecht zu werden, nicht wahrnehmen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht dementsprechend darin, einen wirtschaftlichen Anschlussstückaufnahmeverbinder bereitzustellen, der die Funktion, den Anordnungsvorgaben auf Seiten des Kabelbaumes gerecht zu werden, wahrnehmen kann. Die Aufgabe besteht des Weiteren darin, ein Verfahren zur Herstellung desselben bereitzustellen.

Um die vorgenannte Aufgabe zu lösen, wird erfindungsgemäß eine Verbinderbaugruppe zur Aufnahme einer Vielzahl passender Verbinder bereitgestellt, die jeweils mit einem Kabelbaum versehen sind, wobei die Verbinderbaugruppe umfasst: eine Vielzahl von Unterbaugruppen, die jeweils mit einem ersten Innenraum und einem zweiten Innenraum, die durch eine innere Trennwand gebildet werden, sowie leitenden Zungen versehen sind, die die Trennwand durchdringen und sowohl in den ersten Innenraum wie auch in den zweiten Innenraum hinein vorstehen, wobei die Unterbaugruppen übereinander geschichtet sind; eine Vielzahl von Verbindern, von denen jeder in den ersten Innenraum einer zugehörigen der Unterbaugruppen eingeführt und mit einer Vielzahl von Anschlusshohlräumen versehen ist; eine Vielzahl von Anschlüssen, von denen jeder in einem zugehörigen der Anschlusshohlräume derart vorgesehen ist, dass er elektrisch mit den leitenden Zungen verbunden ist; und wenigstens einen elektrischen Draht, von dem ein erstes Ende mit einem der Anschlüsse verbunden ist, der in einem der Verbinder vorgesehen ist, und von dem ein zweites Ende mit einem anderen der Anschlüsse verbunden ist, der in einem anderen der Verbinder vorhanden ist; wobei jeder der passenden Verbinder in den zweiten Innenraum einer zugehörigen der Unterbaugruppen eingeführt ist, um ihn elektrisch mit den leitenden Zungen zu verbinden.

Vorzugsweise sind die Verbinder, die durch den elektrischen Draht verbunden sind, so ausgewählt, dass sie einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaumes entsprechen.

Durch einen derartigen Aufbau wird ermöglicht, den Anordnungsvorgaben des Kabelbaumes gerecht zu werden, um so zu einer Verbesserung der vielseitigen Einsetzbarkeit des Kabelbaumes beizutragen. Darüber hinaus kann auf einfache Weise eine Änderung der Anordnung vorgenommen werden, und zwar unabhängig von Gegebenheiten wie der Fahrzeugart, dem Versandzielort oder dergleichen, sodass überflüssige Schaltungen weggelassen werden können, was wiederum Kosten senkt.

Vorzugsweise enthalten die Anschlüsse einen Kettenanschluss, der benachbarte Anschlüsse elektrisch verbindet.

Hierbei wird vorgezogen, wenn eine Position, an der der Kettenanschluss vorgesehen ist, so ausgewählt ist, dass sie einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaumes entspricht.

Durch einen derartigen Aufbau kann eine Änderung der Anordnung der Anschlüsse in Entsprechung zu den Anordnungsvorgaben des Kabelbaumes vereinfacht werden. Von Vorteil ist darüber hinaus, dass überflüssige Schaltungen weggelassen werden können.

Vorzugsweise ist jede der Unterbaugruppen mit einem Eingriffselement versehen, das mit einer geschichteten Unterbaugruppe in Eingriff kommt.

Durch einen derartigen Aufbau kann der Schichtungsvorgang der Unterbaugruppen vereinfacht werden.

Erfindungsgemäß ist darüber hinaus ein Verfahren zur Herstellung einer Verbinderbaugruppe vorgesehen, das die nachfolgenden Schritte umfasst: Bereitstellen einer Vielzahl von Unterbaugruppen, die jeweils mit einem ersten Innenraum und einem zweiten Innenraum, die durch eine innere Trennwand gebildet werden, sowie einer leitenden Zunge versehen sind, die die Trennwand derart durchdringt, dass sie sowohl in den ersten Innenraum wie auch in den zweiten Innenraum hinein vorsteht; Übereinanderschichten der Unterbaugruppen; Bereitstellen einer Vielzahl von Verbindern, von denen jeder mit einer Vielzahl von Anschlusshohlräumen versehen ist; Bereitstellen einer Vielzahl von Anschlüssen; Verbinden eines ersten Endes eines elektrischen Drahtes mit einem der Anschlüsse, der in einen der Anschlusshohlräume eingeführt ist; Verbinden eines zweiten Endes des elektrischen Drahtes mit einem anderen der Anschlüsse, der in einem anderen der Anschlusshohlräume vorhanden ist; Einführen jedes der Verbinder in den ersten Innenraum einer zugehörigen der Unterbaugruppen derart, dass die Anschlüsse elektrisch mit den leitenden Zungen verbunden werden; Bereitstellen einer Vielzahl passender Verbinder, die jeweils mit einem Kabelbaum versehen sind; und Einführen jedes der passenden Verbinderin den zweiten Innenraum einer zugehörigen der Unterbaugruppen derart, dass diese elektrisch mit den leitenden Zungen verbunden werden.

Vorzugsweise umfasst der Schritt des Bereitstellens der Verbinder die nachfolgenden Schritte: Bereitstellen eines isolierenden Körpers; Befestigen der Anschlüsse an dem isolierenden Körper; und Unterteilen des isolierenden Körpers, um die Verbinder auszubilden.

Durch einen derartigen Aufbau wird die Arbeitseffizienz beim Vorgang der Herstellung des Verbinders erhöht. Darüber hinaus wird die Herstellung des Anschlussstückaufnahmeverbinders vereinfacht.

Vorzugsweise sind die durch den elektrischen Draht verbundenen Verbinder so ausgewählt, dass sie einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaumes entsprechen.

Vorzugsweise umfasst der Schritt des Bereitstellens der Verbinder einen Schritt des Bereitstellens eines Kettenanschlusses, der benachbarte Anschlüsse elektrisch verbindet.

Hierbei wird vorgezogen, wenn eine Position, an der der Kettenanschluss vorgesehen ist, so ausgewählt ist, dass sie einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaumes entspricht.

Die vorgenannten Aufgaben und Vorteile der vorgenannten Erfindung werden durch eine detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele derselben unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung deutlicher, die sich wie folgt zusammensetzt.

1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Anschlussstückaufnahmeverbinder entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine perspektivische Ansicht einer Verbinderunterbaugruppe in dem Anschlussstückaufnahmeverbinder.

3 ist ein Längsquerschnitt durch die Verbinderunterbaugruppe.

4 ist eine perspektivische Ansicht einer Verbinderbaugruppe in dem Anschlussstückaufnahmeverbinder.

5 ist eine erläuternde Ansicht eines Verbindergehäuses, das im Inneren der Verbinderunterbaugruppe vorgesehen ist.

6 ist eine erläuternde Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Verbindergehäuse über Klemmanschlüsse und elektrische Drähte verbunden sind.

7 ist eine erläuternde Ansicht eines Klemmanschlusses und der elektrischen Drähte.

8A bis 8C sind erläuternde Ansichten, die darlegen, wie ein Anschlussstückaufnahmeverbinder entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung hergestellt wird.

9 und 10 zeigen ein modifiziertes Beispiel eines Anschlussstückaufnahmeverbinders des zweiten Ausführungsbeispieles.

11 ist eine erläuternde Ansicht von Verbindungselementen eines Kettenklemmanschlusses, gesehen in Richtung des Pfeiles A von 9 und 10.

12 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines ersten Anschlussstückaufnahmeverbinders aus dem Stand der Technik.

13 ist eine perspektivische Ansicht eines zweiten Anschlussstückaufnahmeverbinders aus dem Stand der Technik.

14 ist eine Schnittansicht eines zweiten Anschlussstückaufnahmeverbinders aus dem Stand der Technik.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung beschrieben.

Gemäß 1 ist ein Anschlussstückaufnahmeverbinder 1 entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung derart ausgestaltet, dass er eine Verbinderbaugruppe 2, eine Vielzahl von Verbindern 3 und eine Gruppe 4 elektrischer Drähte umfasst, und damit derart eingerichtet, dass er ein Anschlussstück (passender Verbinder 6) eines Kabelbaumes 5, das an einem Anschlussende des Kabelbaumes 5 vorgesehen ist, aufnehmen kann.

Wie in 1 bis 4 gezeigt ist, umfasst die Verbinderbaugruppe 2 eine Vielzahl (im vorliegenden Ausführungsbeispiel sechs) von Verbinderunterbaugruppen 7, die übereinandergeschichtet sind. Jede der Verbinderunterbaugruppen 7 ist derart ausgestaltet, dass sie ein Gehäuse 8 aus synthetischem Harz und eine Vielzahl aktiver beziehungsweise männlicher Zungen 9 aufweist, die elektrisch leitfähig sind. Das Gehäuse 8 ist in Form eines Kastens ausgebildet, der eine Vorderfläche und eine Rückfläche aufweist. Eine Trennwand 10 ist in einer Zwischenposition im Inneren des Gehäuses 8 derart ausgebildet, dass zu beiden Seiten der Trennwand 10 ein erster Verbindungsraum 11 und ein zweiter Verbindungsraum 12 ausgebildet sind.

Das Gehäuse 8 ist mit einem Paar aktiver Eingriffsabschnitte 13 und einem Paar passiver Eingriffsabschnitte 14 an den äußeren Seitenwänden hiervon versehen. Das Paar aktiver Eingriffsabschnitte 13 ist in unteren Bereichen angeordnet, wohingegen das Paar passiver Eingriffsabschnitte 14 in oberen Bereichen angeordnet ist. Selbige sind zum Zwecke des Schichtens und Befestigens der Gehäuse 8 beim Zusammenbau der Verbinderbaugruppe 2 vorgesehen. Das Paar aktiver Eingriffsabschnitte 13 der Verbinderbaugruppe 7 ist dafür ausgelegt, mit dem Paar passiver Eingriffsabschnitte 14 der Verbinderunterbaugruppe 7 einer tieferen Stufe in Eingriff zu treten, wohingegen das Paar aktiver Eingriffsabschnitte 13 der Verbinderunterbaugruppe 7 einer höheren Stufe dafür ausgelegt ist, mit dem Paar passiver Eingriffsabschnitte 14 der Verbinderunterbaugruppe 7 in Eingriff zu treten.

Jede der aktiven beziehungsweise männlichen Zungen 9 dient als Relaisanschluss zur gegenseitigen Verbindung des ersten Verbindungsraumes 11 und des zweiten Verbindungsraumes 12 bei Anordnung an der Trennwand 10 und Befestigung durch Klemmen oder Ausgießen. Ein Klemmanschluss 16 (oder ein – nachstehend noch zu beschreibender – Kettenklemmanschluss 17) des Verbinders 3 ist dafür ausgelegt, mit der aktiven Zunge 9, die in den ersten Verbindungsraum 11 hinein vorsteht, elektrisch verbunden zu werden. Ein (nicht dargestellter) bekannter passiver beziehungsweise weiblicher Anschluss des Verbinders 6 des Kabelbaumes 5 ist dafür ausgelegt, mit der aktiven Zunge 9, die in den zweiten Verbinderraum 12 hinein vorsteht, elektrisch verbunden zu werden.

Wie in 1 sowie 5 bis 7 gezeigt ist, ist der Verbinder 3 derart ausgestaltet, dass er ein Gehäuse 15 aus synthetischem Harz und eine Vielzahl von Klemmanschlüssen 16 und/oder Kettenklemmanschlüssen 17 bekannter Form aufweist. In dem Gehäuse 15 ist eine Vielzahl von Anschlusshohlräumen 19 ausgebildet, die durch jeweilige Hohlraumwände 18 getrennt sind. In diesen Anschlusshohlräumen 19 sind jeweils ausgebildete (nicht gezeigte) Anschlusseingriffsteile ausgebildet. Es ist jeweils eine Vielzahl von Klemmanschlüssen 16 und/oder Kettenklemmanschlüssen 17 in den Anschlusshohlräumen 19 in einem Zustand des Eingriffes mit den vorgenannten nicht gezeigten Anschlusseingriffsteilen vorgesehen. Die Kettenklemmanschlüsse 17 weisen Verbindungselemente 20 zur elektrischen Verbindung benachbarter Anschlüsse auf und sind formmäßig derart ausgebildet, dass sie die Hohlraumwände 18 überspannen.

Elektrische Drähte 21, die die Gruppe 4 elektrischer Drähte bilden, sind quer über einer Vielzahl der Verbinder 3 ausgebildet. Anschlussenden der elektrischen Drähte 21 sind jeweils an Drahtklemmteilen der entsprechenden Klemmanschlüsse 16 oder der Kettenklemmanschlüsse 17 angeklemmt. Mit Blick auf die Gruppe 4 elektrischer Drähte ist die Art der Befestigung derselben weder auf denjenigen Fall, in dem die elektrischen Drähte 21 angeordnet werden können, nachdem die Klemmanschlüsse 16 an dem Gehäuse 15 befestigt worden sind, noch auf denjenigen Fall, in dem die Klemmanschlüsse 16 an dem Gehäuse 15 befestigt werden können, nachdem die elektrischen Drähte 21 an den Klemmanschlüssen 16 angeordnet worden sind, beschränkt.

Ausgehend von der vorbeschriebenen Struktur wird nachstehend ein Beispiel für ein Verfahren zur Herstellung des Anschlussstückaufnahmeverbinders 1 beschrieben. Der Anschlussstückaufnahmeverbinder 1 wird bei diesem Ausführungsbeispiel in den nachfolgenden Schritten hergestellt.

In einem ersten Schritt werden die Verbinderunterbaugruppen 7 mit der vorbeschriebenen Struktur hergestellt.

Anschließend wird eine Vielzahl von Verbinderunterbaugruppen 7 übereinandergeschichtet, wodurch die Verbinderbaugruppe 2 hergestellt wird. Bei diesem Schritt wird das Paar aktiver Eingriffsabschnitte 13 einer Verbinderunterbaugruppe 7 mit einem Paar passiver Eingriffsabschnitte 14 einer weiteren Verbinderunterbaugruppe 7 einer tieferen Stufe sowie das Paar passiver Eingriffsabschnitte 14 einer Verbinderunterbaugruppe 7 mit einem Paar aktiver Eingriffsabschnitte 13 einer weiteren Verbinderunterbaugruppe 7 einer höheren Stufe verbunden. Durch Bilden der aktiven Eingriffsabschnitte 13 und der passiven Eingriffsabschnitte 14 können das Übereinanderschichten der Verbinderunterbaugruppen 7 vereinfacht und die vielseitige Einsetzbarkeit erhöht werden.

Anschließend wird eine Vielzahl von Verbindern 3, die jeweils das Gehäuse 15 und eine Vielzahl von Klemmanschlüssen 16 und/oder die Kettenklemmanschlüsse 17 umfassen, zusammengesetzt. Hierbei werden die Anschlussenden der elektrischen Drähte 21 an den Klemmanschlüssen 16 und/oder den Kettenklemmanschlüssen 17 angeklemmt, wobei die Gruppe 4 elektrischer Drähte quer über der Vielzahl von Klemmanschlüssen 3, wie in 6 gezeigt ist, angeordnet wird.

Schließlich werden die jeweiligen Verbinder 3 in einem Zustand, in dem sie mit der Gruppe 4 elektrischer Drähte ausgestattet sind, in die zugehörigen ersten Verbindungsräume 11 der Unterbaugruppen 7 der Verbinderbaugruppe 2 derart eingeführt, dass eine Verbindung mit den aktiven Zungen 9 entsteht.

Ist der passende Verbinder 6 verbunden, so kann über die zweiten Verbindungsräume 12 mit dem Anschlussstückaufnahmeverbinder 1, der in den vorbeschriebenen Schritten zusammengebaut worden ist, die Anschlussstückaufnahme vorgenommen werden.

Da die Anordnung der Klemmanschlüsse 16 und/oder der Kettenklemmanschlüsse 17 entsprechend den Anordnungsvorgaben des Kabelbaumes 5 frei gewählt werden kann, und die Anordnung der elektrischen Drähte 21 ebenso frei gewählt werden kann, nimmt der Anschlussstückaufnahmeverbinder 1 die Funktion, den Anordnungsvorgaben des Kabelbaumes 5 gerecht zu werden, wahr.

Entsprechend kann der Anschlussstückaufnahmeverbinder 1 zu einer Verbesserung der vielseitigen Einsetzbarkeit des Kabelbaumes 5 beitragen. Darüber hinaus kann der Anschlussstückaufnahmeverbinder 1 unabhängig von bestimmten Gegebenheiten, so beispielsweise der Fahrzeugart, dem Versandzielort oder dergleichen, eine einfache Anschlussstückaufnahme ermöglichen. Darüber hinaus kann durch einfaches Abändern der Anordnung der Klemmanschlüsse 16, 17 und der elektrischen Drähte 21 der Aufbau auf einfache Weise verändert werden. Schließlich können überflüssige Schaltungen weggelassen werden, was die Kosten senkt.

8A bis 8C sind erläuternde Ansichten, die darlegen, wie ein Anschlussstückaufnahmeanschluss 25 entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung hergestellt wird.

In einem ersten Schritt wird, wie in 8A gezeigt ist, ein länglicher isolierender Körper 22 bereitgestellt, woraufhin Klemmanschlüsse 23 bekannter Form an dem länglichen isolierenden Körper 22 befestigt werden. Anschließend werden die Gruppe 26 elektrischer Drähte bildende elektrische Drähte 24 an den entsprechenden Klemmanschlüssen 23, wie in 8B gezeigt ist, angeklemmt. Schließlich wird der längliche isolierende Körper 22, wie in 8C gezeigt ist, auf eine vorbestimmte Länge geschnitten. Der zugeschnittene isolierende Körper 22 dient als Gehäuse.

Wie vorstehend beschrieben wurde, kann der Anschlussstückaufnahmeverbinder 25 durch Einsatz des länglichen isolierenden Körpers 22 einfach hergestellt werden.

Man beachte, dass ein Teil der Klemmanschlüsse 23, die an dem länglichen isolierenden Körper 22 befestigt werden sollen, durch Kettenklemmanschlüsse 27, wie in 9 gezeigt ist, ersetzt werden können. Die Kettenklemmanschlüsse 27 können kollektiv in einer Position, wie in 10 gezeigt ist, befestigt werden. Verbindungselemente 28 der Kettenklemmanschlüsse 27 sind in Form eines umgedrehten U, wie in 11 gezeigt ist, ausgebildet. Insbesondere in demjenigen Fall, in dem Hohlraumwände in dem länglichen isolierenden Körper 22 ausgebildet sind, sind die Verbindungselemente 28 derart ausgestaltet, dass sie die Hohlraumwände überspannen.

Ungeachtet der Tatsache, dass die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Ausführungsbeispiele gezeigt und beschrieben worden ist, erschließt sich einem Fachmann auf dem einschlägigen Gebiet unmittelbar, dass verschiedenartige Änderungen und Abwandlungen an der technischen Lehre vorgenommen werden können. Derartige Änderungen und Abwandlungen gelten augenscheinlich als innerhalb des Geistes, Schutzbereiches und Zweckes der Erfindung gemäß Festlegung in den beigefügten Ansprüchen befindlich.


Anspruch[de]
Verbinderbaugruppe (1) zum Aufnehmen einer Vielzahl passender Verbinder (6), die jeweils mit einem Kabelbaum (5) versehen sind, wobei sie umfasst:

eine Vielzahl von Unterbaugruppen (7), die jeweils mit einem ersten Innenraum (11) und einem zweiten Innenraum (12), die durch eine innere Trennwand (10) gebildet werden, sowie leitenden Zungen (9) versehen sind, die die Trennwand durchdringen und sowohl in den ersten Innenraum als auch den zweiten Innenraum hinein vorstehen, wobei die Unterbaugruppen übereingeschichtet sind;

eine Vielzahl von Verbindern (3, 25), von denen jeder in den ersten Innenraum (11) einer zugehörigen der Unterbaugruppen eingeführt und mit einer Vielzahl von Anschlusshohlräumen versehen ist;

eine Vielzahl von Anschlüssen (16, 23), von denen jeder in einem dazugehörigen der Anschlusshohlräume so vorhanden ist, dass er elektrisch mit den leitenden Zungen verbunden ist; und

wenigstens einen elektrischen Draht (21, 24), wobei ein erstes Ende desselben mit einem der Anschlüsse verbunden ist, der in einem der Verbinder vorhanden ist, und ein zweites Ende desselben mit einem anderen der Anschlüsse verbunden ist, der in einem anderen der Verbinder vorhanden ist,

wobei jeder der passenden Verbinder in den zweiten Innenraum einer zugehörigen der Unterbaugruppen eingeführt wird, um ihn elektrisch mit den leitenden Zungen zu verbinden.
Verbinderbaugruppe nach Anspruch 1, wobei die Verbinder (3), die durch den elektrischen Draht (21) verbunden sind, so ausgewählt werden, dass sie einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaums (5) entsprechen. Verbinderbaugruppe nach Anspruch 1, wobei die Anschlüsse einen Kettenanschluss (17, 27) enthalten, der benachbarte der Anschlüsse elektrisch verbindet. Verbinderbaugruppe nach Anspruch 3, wobei eine Position, an der der Kettenanschluss (17) vorhanden ist, so ausgewählt wird, dass er einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaums (5) entspricht. Verbinderbaugruppe nach Anspruch 1, wobei jede der Unterbaugruppen mit einem Eingriffselement (13, 14) versehen ist, das mit einer geschichteten der Teilbaugruppen in Eingriff kommt. Verfahren zum Herstellen einer Verbinderbaugruppe, das die folgenden Schritte umfasst:

Bereitstellen einer Vielzahl von Unterbaugruppen (7), die jeweils mit einem ersten Innenraum (11) und einem zweiten Innenraum (12), die durch eine innere Trennwand (10) gebildet werden, sowie einer leitenden Zunge (9), versehen sind, die die Trennwand so durchdringt, dass sie sowohl in den ersten Innenraum als auch den zweiten Innenraum vorsteht;

Übereinanderschichten der Unterbaugruppen (7);

Bereitstellen einer Vielzahl von Verbindern (3), von denen jeder mit einer Vielzahl von Anschlusshohlräumen versehen ist;

Bereitstellen einer Vielzahl von Anschlüssen (16, 23);

Verbinden eines ersten Endes eines elektrischen Drahtes (21, 24) mit einem der Anschlüsse, der in einem der Anschlusshohlräume vorhanden ist;

Verbinden eines zweiten Endes des elektrischen Drahtes mit einem anderen der Anschlüsse, der in einem anderen der Anschlusshohlräume vorhanden ist;

Einführen jedes der Verbinder (3) in den ersten Innenraum (11) einer zugehörigen der Unterbaugruppen, so dass die Anschlüsse elektrisch mit den leitenden Zungen verbunden werden;

Bereitstellen einer Vielzahl passender Verbinder (6), die jeweils mit einem Kabelbaum (5) versehen sind; und

Einführen jedes der passenden Verbinder (6) in den zweiten Innenraum einer zugehörigen der Unterbaugruppen, so dass sie elektrisch mit den leitenden Zungen verbunden werden.
Herstellungsverfahren nach Anspruch 6, wobei der Schritt des Bereitstellens der Verbinder die folgenden Schritte einschließt:

Bereitstellen eines isolierenden Körpers (22);

Befestigen der Anschlüsse (23) an dem isolierenden Körper; und

Unterteilen des isolierenden Körpers, um die Verbinder (25) auszubilden.
Herstellungsverfahren nach Anspruch 6, wobei die durch den elektrischen Draht (24) verbundenen Verbinder so ausgewählt werden, dass sie einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaums (5) entsprechen. Herstellungsverfahren nach Anspruch 6, wobei der Schritt des Bereitstellens der Verbinder den Schritt des Bereitstellens eines Kettenanschlusses (17, 27) einschließt, der benachbarte der Anschlüsse elektrisch verbindet. Herstellungsverfahren nach Anspruch 9, wobei eine Position, an der der Kettenanschluss vorhanden ist, so ausgewählt wird, dass sie einer Drahtanordnungsvorgabe des Kabelbaums (5) entspricht.






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