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Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge und insbesondere eine wirtschaftliche Aufrollvorrichtung mit einem geringen Gewicht, die an einem Sicherheitsgurt eines Fahrzeugs angebracht werden kann, und insbesondere die Aufrollvorrichtung, die einen Aufbau besitzt, bei dem eine Haspel drehend in eine Verriegelungsposition bewegt und in dieser sicher angeordnet wird, und die den einfachen Aufbau aus einem Gurtbanderfassungselement und einem Fahrzeugerfassungselement besitzt, damit die Feststellkraft durch Feststellen von beiden Seiten der Haspel verbessert werden kann, wodurch die Anzahl von Teilen verringert und der Wirkungsgrad durch Verringerung des Abrollens der Haspel (spool out) verbessert wird.

Technischer Hintergrund

Ein Kraftfahrzeug wird in der modernen Gesellschaft, in der es eine Erscheinung des täglichen Lebens darstellt und ein wesentliches Mittel der wirtschaftlichen Aktivität ist, im Allgemeinen als Verkehrsmittel zum Transport von Personen und Waren auf der Straße verwendet. In dem Kraftfahrzeug, das über eine lange Zeitspanne und unter ungünstigen Bedingungen betrieben wird, sind aus Gründen der Sicherheit passive Sitzgurte, Airbags, Vorrichtungen zur Kollisionsverhinderung, Informationssysteme zum Abstandhalten zwischen zwei Fahrzeugen usw., die früher entwickelt wurden, angebracht. Der Sitzgurt zum Festhalten des Körpers des Benutzers wird aus der Aufrollvorrichtung, die in dem Fahrzeug an dem unteren Ende einer Mittelsäule getrennt vom Sitz ausgebildet ist, um eine vorgegebene Strecke herausgezogen und an einer Schnalle befestigt, die in einer Seite des Sitzes angeordnet ist.

Eine Aufrollvorrichtung, an der der Sitzgurt befestigt wurde, verhindert dann, wenn sie ordnungsgemäß betätigt wird, dass der Sitzgurt herausgezogen wird, wenn der Oberkörper des Benutzers infolge eines unerwarteten Unfalls oder Zusammenstoßes des Fahrzeugs labil bewegt wird.

Bei der herkömmlichen Aufrollvorrichtung, die einen komplizierten Aufbau mit zwei Erfassungselementen (ein Fahrzeugerfassungselement und ein Gurtbanderfassungselement) besitzt, bewirkte eine größere Anzahl von Teilen eine Zunahme des Abrollens der Haspel (spool out) infolge der Verzögerung der Betätigungszeit, da mehrere Teile von der Erfassung bis zur Blockierung der in einem Rahmen befindlichen Haspel bei dem unerwarteten Umstand, wie etwa eine Kollision, beteiligt sind. Diese Aufrollvorrichtung, bei der eine separate Abdeckung zum Schützen des Fahrzeugerfassungselements und des Gurtbanderfassungselements vorhanden ist, bewirkt ebenfalls eine größere Teileanzahl und eine größere Abmessung des Produkts, was für den Benutzer unbequem ist.

Eine Aufrollvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus dem Patent FR 2 696 694 A1 bekannt. Dieses Dokument nach dem Stand der Technik zeigt eine Aufrollvorrichtung für einen Fahrzeugsitzgurt, bei dem zusätzliche Sperrklinkenteile (Rad und Scheibe) an der Haspel bzw. an der Mechanismusabdeckung angebracht sind.

Das Patent US 5.368.251 offenbart eine weitere Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge, die einen Spindelabschnitt enthält, der in einem Gehäuse angebracht ist, zum Aufnehmen und Auslassen eines Sicherheitsgurts. Die Spindel ist mit mehreren Zähnen ausgebildet, die an den mehreren Zähnen, die im Inneren des Gehäuses ausgebildet sind, in Eingriff gelangen und daran verriegeln.

Offenbarung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wurde ersonnen, um alle Nachteile der herkömmlichen Aufrollvorrichtung zu beseitigen, wobei es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine wirkungsvolle und wirtschaftliche Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge zu schaffen, die das Phänomen des Verlusts der Feststellfunktion verhindert, der sich aus einem Spitze-Spitze-Phänomen (Paging-Phänomen) bei einem Rahmen-Antriebsritzel ergibt, wenn eine Haspel gedreht wird.

Diese Aufgabe wird durch die Aufrollvorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteile, Entwicklungen und Verfeinerungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Gemäß der Erfindung wird ein ovaler Schwenkpunkt verwendet und jede Unterteilung einer Zahnform wird in dem Rahmen variiert, wodurch ermöglicht wird, ein Fahrzeugerfassungselement ohne separate Sperrklinkenteile zu betätigen, indem in der Haspel eine zweistufige Zahnform ausgebildet wird, wobei sich die Anzahl von Teilen und die Größe des Produkts reduziert, die Feststellkraft sich jedoch verbessert, indem das Fahrzeugerfassungselement und ein Gurtbanderfassungselement jeweils an einer Mechanismusabdeckung und einer Federabdeckung befestigt werden.

Die vorliegende Erfindung, die einen ovalen Schwenkpunkt verwendet, ist aufgebaut, um eine Toleranz um eine Drehachse durch einen Punktkontakt der Haspel leicht zu steuern, bis eine Verriegelung der Haspel in einem Rahmen erfolgt.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

1 ist eine perspektivische Ansicht, die das Beispiel einer Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;

2 ist eine Ansicht, die den Zustand der Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;

3 ist eine Ansicht, die die Montage der Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge, die in 1 gezeigt ist, zeigt;

4 ist eine Ansicht, die den Zustand eines Gurtbanderfassungselements darstellt und die Funktionsweise der Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung repräsentiert, und

5 ist eine Ansicht, die den Zustand eines Fahrzeugerfassungselements darstellt und die Funktionsweise der Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung repräsentiert.

Beste Art zum Ausführen der Erfindung

Die vorliegende Erfindung, die ersonnen wurde, um die obige Aufgabe zu lösen, umfasst eine Mechanismusabdeckung 4 und eine Federabdeckung 11, die mittels einer Haspel 3 montiert sind, bei der eine Trägheitsscheibe 6 und eine Sensorfeder 7 in einem Rahmen 1 angebracht sind, wobei der Rahmen 1 ein Spitze-Spitze- oder Paging-Phänomen verhindert, indem sieben Stellen von acht Unterteilungen einer Zahnform (1a) so verändert sind, dass sie jeweils 15° überstreichen und eine Stelle der dritten Unterteilung auf der rechten Seite der Zahnform (1a) 16,5° überstreicht, wobei die Zahnform (1a) von einer ersten Seite zu einer zweiten Seite, d. h. von links nach rechts ausgebildet ist, um Feststellwirkungen zu verbessern, die Haspel 3 als ein Fahrzeugerfassungselement 8 ohne Sperrklinkenteile wirkt, indem sie eine zweistufige Zahnform an einer Seite ausbildet, und eine Federabdeckung 11 aus einem ovalen Schwenkpunkt (1b) ausgebildet ist.

1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Beispiel der Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die vorliegende Erfindung ist eine wirtschaftliche Aufrollvorrichtung mit geringerem Gewicht, die in dem Sitzgurt eines Kraftfahrzeugs montiert werden soll. Die Aufrollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein Verfahren der zweifachen Erfassung verwendet, das in dem Rahmen 1 den einfachen Aufbau aus einem Gurtbanderfassungselement (eine Trägheitsscheibe 6) und dem Fahrzeugerfassungselement (ein Erfassungshebel 8) umfasst und einen Typ mit doppelter Verriegelung verwendet, der beide Seiten der Haspel 3 feststellt, reduziert nicht nur die Anzahl von Teilen, sondern verbessert außerdem die Wirkung der Feststellkraft im Vergleich mit der herkömmlichen Aufrollvorrichtung.

Wie in 2 gezeigt ist, wird beim Drehen der Haspel 3 das Paging-Phänomen verhindert, indem jeweils die Unterteilung der Zahnform (1a) geändert wird (z. B. sieben Stellen überstreichen 15° und eine Stelle überstreicht 16,5°), wobei der ovale Schwenkpunkt (1b) ausgebildet ist, die gesamte Mechanismusabdeckung 4 gedreht und in dem Rahmen 1 feststehend angeordnet wird und die zweistufige Zahnform, die in der Haspel 3 ausgebildet ist, die Betätigung an dem Fahrzeugerfassungshebel 8 ohne separate Sperrklinkenteile bewirkt. Daher ist die Anzahl von Teilen reduziert.

Der Rahmen 1 ist aus Metall hergestellt und das Paging-Phänomen kann beim Drehen der Haspel 3 verhindert werden, indem jeweils die Unterteilung der Zahnform (1a) geändert wird, d. h. sieben Stellen von acht Unterteilungen überstreichen 15° und eine Stelle in der dritten Unterteilung auf der rechten Seite überstreicht 16,5°. In der Haspel 3 ist die Zahnform von links nach rechts ausgebildet, um die Wirkungen der Feststellkraft zu verbessern, und eine zweistufige Zahnform, die an einer Seite ausgebildet ist, wirkt als Fahrzeugerfassungshebel 8 ohne separate Sperrklinkenteile.

Demzufolge wird durch die Änderung der jeweiligen Unterteilung der Zahnform des Rahmens 1 in der in 2 gezeigten Weise eine bestimmte Zahnform der Haspel 3 bei der Bewegung, die der Verriegelung an dem Rahmen 1 vorhergeht, in einer bestimmten Zahnform des Rahmens 1 nicht gefangen und deswegen wird die Zahnform nicht zerstört, wodurch die Ausführung der Feststellfunktion ermöglicht wird.

Ein Verbindungsstab 2 ist angebracht, um eine Verformung des Rahmens 1 zu verhindern, und eine Gurtbandführung 18 ist angebracht, um ein Verdrehen der Seite der Haspel 3 zu verhindern, wenn das Gurtband (das in der Zeichnung nicht gezeigt ist) ausgezogen wird, und um die Abnutzung und die Reibung des Gurtbandes infolge des Kontakts mit dem Rahmen 1 zu vermeiden. Außerdem ist die gesamte Mechanismusbaueinheit mit Ausnahme des starren Körpers des Rahmens 1 und des Verbindungsstabs 2 in dem Rahmen 1 nicht fest montiert, sondern beweglich montiert, so dass die Baueinheit lediglich in dem ovalen Loch des Rahmens 1 geschwenkt werden kann.

In Richtung der zweistufigen Zahnform der Haspel 3 sind die Trägheitsscheibe 6 und eine Sensorfeder 7 montiert und wirken als das Gurtbanderfassungselement, das ein Erfassungselement für zwei Erfassungsverfahren darstellt. Erstens ist die Trägheitsscheibe 6 an der Zahnform in der Mechanismusabdeckung 4 in Eingriff und führt die Verriegelung der Haspel 3 an dem Rahmen 1 aus, derart, dass eine Drehung der Haspel 3 verhindert wird. Die Sensorfeder 7 führt eine gleichmäßige Kalibrierung der Trägheitsscheibe 6 aus. An einer Seite des Rahmens 1 ist die Mechanismusabdeckung 4, die die zweistufige Zahnform der Haspel 3 bedeckt, in der die Trägheitsscheibe 6 und die Sensorfeder 7 angebracht sind, angebracht. In der Mechanismusabdeckung 4 ist die Zahnform ausgebildet.

Der Fahrzeugerfassungshebel 8, der an der Haspel 3 in Eingriff ist, führt die Zahnform der Haspel 3 derart, dass sie in der Zahnform des Rahmens 1 genau angeordnet wird. In einem Sensorgehäuse 9, das den Fahrzeugerfassungshebel 8 unterstützt, sind vier Stellen der Kante so ausgebildet, dass sie eine Neigungsverriegelung und eine Beschleunigungserfassung gewährleisten und ein Klappergeräusch vermeiden. Demzufolge ist das Sensorgehäuse 9 an einer Seite der Mechanismusabdeckung 4 in Eingriff und in dem Gehäuse 9 sind der Fahrzeugerfassungshebel 8 und eine Sensorkugel 10 in Eingriff und wirken als Fahrzeugerfassungselement.

In dem Rahmen 1, in dem die Haspel 3 angebracht ist, sind die Mechanismusabdeckung 4 und die Federabdeckung 11 montiert und an der anderen Seite der Zahnform der Haspel 3 sind in der Federabdeckung 11 nacheinander ein Aufnahmedorn 13, ein Federblatt 12 und eine Rückstellfeder 14 montiert und mit einer Abdeckkappe 15 befestigt. Die Federabdeckung 11 bildet einen ovalen Schwenkpunkt (1b) und die Haspel 3 ist in der Mitte angeordnet. Die Federabdeckung 11 ist mit der Mechanismusabdeckung 4 durch den Rahmen 1 montiert und ein Anschlag ist angebracht, um die Toleranz zu verringern, wenn die Mechanismusabdeckung 4 montiert wird. Demzufolge hat der ovale Schwenkpunkt (1b) eine Wirkung in Bezug auf eine reduzierte Reibungswirkung infolge des Punktkontakts und in Bezug auf die Steuerung von Toleranz und Abmessung im Vergleich mit dem herkömmlichen Drehpunkt.

Der Aufnahmedorn 13 belegt zwei Stellen der festen Nute eines gefrästen Federhakenabschnitts für eine Montage mit der Aufrollfeder 14. Eine Rückstellfeder 16 unterstützt den Mittelabschnitt der Mechanismusbaueinheit der Federabdeckung 11 und die Mechanismusbaueinheit ist in der Betriebsposition angeordnet. Demzufolge wird durch Trennen der Mechanismenteile von dem Rahmen vor dem Verriegeln das Herausziehen des Gurtbandes in einem beliebigen Zustand aufrechterhalten und die außermittige Lage der Mechanismusbaueinheit wird verhindert.

Die Aufrollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die in der oben beschriebenen Weise konstruiert ist, verwendet das Verfahren mit zweifacher Erfassung, das die einfache Struktur aus Gurtbanderfassungselement (Trägheitsscheibe) und Fahrzeugerfassungselement (Erfassungshebel) umfasst. Wie in 3 gezeigt ist, werden die Mechanismusabdeckung 4 und die Federabdeckung 11 durch die Haspel 3, die mit der Trägheitsscheibe 6 und der Erfassungsfeder 7 in dem Rahmen 1 angebracht ist, montiert und in einem Sitzgurt als Endprodukt verwendet. Die Funktionsweise des Gurtbanderfassungselements und des Fahrzeugerfassungselements der Verfahren zur zweifachen Erfassung wird unter Bezugnahme auf die 4 und 5 erläutert.

4 ist eine Ansicht, die den Zustand des Gurtbanderfassungselements veranschaulicht, das die Funktionsweise der Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung repräsentiert. Die Funktionsweise des Gurtbanderfassungselements als Aufrollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die in der in 2 gezeigten Weise aufgebaut ist, wird erläutert. Damit bei der Zahnform (1a) des Rahmens 1 die zweistufige Zahnform der Haspel 3 und die Zahnform der Mechanismusabdeckung 4 in Eingriff gelangen, werden die Trägheitsscheibe 6 und die Sensorfeder 7, die an der Seite der zweistufigen Zahnform der Haspel 3 angebracht sind, betätigt. 4(A) zeigt im Einzelnen, dass bei einem Schwellenwert von höchstens 1,0 g die Trägheitsscheibe 6 und die Sensorfeder 7 in der Haspel 3 bewirken, dass sich das Gurtband in einem stabilen Zustand befindet. 4(B) zeigt, dass bei einem Schwellenwert größer als 1,0 g die Trägheitsscheibe 6 in der Haspel 3 sich in der entgegengesetzten Richtung der Drehachse der Haspel 3 dreht und gleichzeitig die Sensorfeder 7 zusammengedrückt wird und dadurch die Trägheitsscheibe 6 in die Zahnform in der Mechanismusabdeckung 4 eingesetzt wird.

Wie in 4(C) gezeigt ist, wird die Trägheitsscheibe 6 in der Haspel 3 allmählich gedreht und die Sensorfeder 7 wird zusammengedrückt und verriegelt und gelangt dadurch an der Zahnform der Mechanismusabdeckung 4 in Eingriff. Wie in 4(D) gezeigt ist, wird die Drehung der Haspel 3, durch die Kraft, die auf das Gurtband ausgeübt wird, angehalten, es wird jedoch der gesamte Mechanismusteil um den Drehpunkt gedreht und die Zahnform der Haspel 3 gelangt an der Zahnform (1a) des Rahmens 1 in Eingriff, um ein Herausziehen des Gurtbandes zu verhindern.

5 ist eine Ansicht, die den Zustand des Fahrzeugerfassungselements veranschaulicht, wodurch die Funktionsweise der Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung repräsentiert wird. Die Funktionsweise des Fahrzeugerfassungselements als Aufrollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die in der in 2 gezeigten Weise aufgebaut ist, wird erläutert. Damit bei der Zahnform (1a) des Rahmens 1 die zweistufige Zahnform der Haspel 3 und die Zahnform der Mechanismusabdeckung 4 in Eingriff gelangen, werden das Fahrzeugerfassungselement 8 und die Sensorkugel 4 des Sensorgehäuses 9 in der Mechanismusabdeckung 4 betätigt. 5(A) zeigt, dass im Normalzustand die Sensorkugel 10 des Sensorgehäuses 9 in dem hohlen Abschnitt des Sensorgehäuses 9 angeordnet ist und dadurch das Gurtband frei herausgezogen werden kann.

Wenn sich die Fahrzeugkarosserie in einem Beschleunigungs- oder Verzögerungszustand befindet, führt die Sensorkugel 10 des Sensorgehäuses 9 eine Rollbewegung aus, wie in 5(B) gezeigt ist, und hebt das Fahrzeugerfassungselement 8 an, damit es an der zweistufigen Zahnform der Haspel 3 in Eingriff gelangen kann. Im Einzelnen ist der Sensorhebel 8 des Sensorgehäuses 9 an der zweistufigen Zahnform der Haspel 3 in Eingriff. Demzufolge ist, wie in 5(C) gezeigt ist, die Drehung der Haspel 3 angehalten, jedoch wird mittels der Kraft, die auf das Gurtband ausgeübt wird, der gesamte Mechanismusteil um den Drehpunkt gedreht und beide Seiten der Zahnform der Haspel 3 gelangen an der Zahnform (1a) des Rahmens 1 in Eingriff, um die Funktion des Fahrzeugerfassungselements auszuführen.

Die Aufrollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine wirtschaftliche Aufrollvorrichtung mit geringerem Gewicht, die in einem Sitzgurt eines Kraftfahrzeuges zu verwenden ist. Die Aufrollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein Verfahren der zweifachen Erfassung verwendet, das die einfache Struktur aus dem Gurtbanderfassungselement (siehe 4) und dem Fahrzeugerfassungselement (siehe 5) in dem Rahmen 1 umfasst, legt die linke und die rechte Seite der Haspel 3 fest und verhindert das Spitze-Spitze-Phänomen. Die Aufrollvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann im Vergleich mit der herkömmlichen Aufrollvorrichtung im Einzelnen die Wirkungen der Feststellkraft selbst bei einer verringerten Anzahl von Teilen erhöhen.

Ein stark gekrümmter Abschnitt, der zu beide Seiten des Rahmens 1 gebogen ist, ist ausgebildet, um gegen Herabfallen, Stöße oder Kollisionen zu schützen. Die Federabdeckung 11, die an der Mechanismusabdeckung 4 in Eingriff ist, ist mit dem Rahmen 1 ohne separates Befestigungswerkzeug verbunden, damit sie die bewegliche Vorrichtung wird, wenn der gesamte Mechanismus verriegelt ist. Die Eingrifflöcher der Federabdeckung 11, die Mechanismusabdeckung 4 und der Rahmen 1 mit seinen Wellen sind mit einer ovalen Form ausgebildet, wobei dadurch der gegenseitige Punktkontakt bei dem Automatisierungsgrad die Schwankungstoleranz oder die Bewegungstoleranz minimal machen kann.

Da der Rahmen 1 und die Federabdeckung 11 aus einem Vorsprung gebildet sind, wird durch die Anordnung der Rückstellfeder 16 in der Mitte des Produkts das Gleichgewicht von beiden Seiten bei der Betätigung aufrechterhalten und im verriegelten Zustand wird die Empfindung der Stabilität verbessert. Da die Mechanismusabdeckung 4 die Zahnform ausbildet, um die Trägheitsscheibe 6 zu erfassen und zu verriegeln, ist das herkömmliche Zahnrad mit der Abdeckung einteilig, um nicht nur die Kraftübertragungszeit, sondern außerdem die Anzahl der Teile zu verringern, worin der Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht.

Industrielle Anwendbarkeit

Wie oben beschrieben wurde, schafft die vorliegende Erfindung eine Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge, die eine Verringerung der Anzahl von Teilen ermöglicht. Dies wird erreicht durch Ändern der jeweiligen Unterteilung der Zahnform in einem Rahmen unter Verwendung eines ovalen Schwenkpunkts, Verhindern des Paging-Phänomens bei einer Drehung, Anordnen in dem Rahmen, während die gesamte Mechanismusabdeckung drehend bewegt wird, und Betätigen eines Fahrzeugerfassungselements ohne Sperrklinkenteile bei der Ausbildung einer zweistufigen Zahnform an einer Seite einer Haspel.


Anspruch[de]
Aufrollvorrichtung für Fahrzeuge, mit

– einem Rahmen (1);

– einer Mechanismusabdeckung (4);

– einer Federabdeckung (11);

– einer Haspel (3) zum Aufwickeln eines Gurtbandes eines Sicherheitsgurts, wobei die Haspel (3) durch zwei Öffnungen des Rahmens (1) dringt und mit einem ersten Ende in der Mechanismusabdeckung (4) und mit einem zweiten Ende in der Federabdeckung (11) drehbar angebracht ist;

– einer Trägheitsscheibe (6) und einer Sensorfeder (7), die im Rahmen (1) angebracht sind;

dadurch gekennzeichnet, dass

– die Haspel (3) an ihrem ersten Ende mit zwei axial benachbarten Sperrklinken versehen ist, wobei eine erste Sperrklinke mit einem in der Mechanismusabdeckung (4) angeordneten Sensorelement (8) zusammenwirkt und eine zweite Sperrklinke mit einem gezahnten Abschnitt (1a) der zugeordneten Öffnung des Rahmens (1) zusammenwirkt;

– der gezahnte Abschnitt (1a) so ausgebildet ist, dass er von einer ersten Seite zu einer zweiten Seite verläuft;

– der gezahnte Abschnitt (1a) acht Stellen mit unterschiedlicher Form aufweist, um einen Zahn der zweiten Sperrklinke aufzunehmen, wobei sieben Stellen von acht Unterteilungen der Zahnform jeweils 15° überstreichen und die dritte Stelle ausgehend von der zweiten Seite 16,5° überstreicht; und die Federabdeckung (11) einen ovalen Schwenkpunkt (1b) für die Mechanismusabdeckung (4) bildet.
Aufrollvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Federabdeckung (11), die mit der Mechanismusabdeckung (4) in Eingriff ist, mit dem Rahmen (1) ohne separate Befestigungswerkzeuge verbunden ist. Aufrollvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Rahmen (1) mit Eingrifflöchern von ovaler Form für den Eingriff von Verbindungsstäben der Federabdeckung (11), die in die ovalen Löcher eindringen und mit der Mechanismusabdeckung verbunden sind, versehen ist, so dass die Federabdeckung (11) und die Mechanismusabdeckung (4) eine Mechanismusbaueinheit bilden. Aufrollvorrichtung nach Anspruch 1, bei der auf beiden Seiten des Rahmens (1) ein stark gekrümmter Abschnitt, der zu beiden Seiten des Rahmens (1) gekrümmt ist, ausgebildet ist, um gegen ein Herabfallen oder Stöße von außerhalb geschützt zu sein. Aufrollvorrichtung nach Anspruch 3, bei der an dem Rahmen (1) eine Rückstellfeder (16) angeordnet ist, die den mittleren Abschnitt der Mechanismusbaueinheit unterstützt. Aufrollvorrichtung nach Anspruch 1, bei der in der Mechanismusabdeckung (4) eine Zahnform ausgebildet ist und bei der die Trägheitsscheibe (6) einen Eingriffabschnitt besitzt, der mit der Zahnform in Eingriff gelangen kann.






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