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Dokumentenidentifikation DE102005020746A1 09.11.2006
Titel Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen
Anmelder Mundorf, Raimund, 50735 Köln, DE
Erfinder Mundorf, Raimund, 50735 Köln, DE
DE-Anmeldedatum 02.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005020746
Offenlegungstag 09.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.11.2006
IPC-Hauptklasse H04R 9/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04R 9/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04R 7/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04R 7/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04R 1/34(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04R 1/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G10K 9/13(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G10K 11/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01F 1/053(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01F 1/055(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Bei der Erfindung handelt es sich um ein hocheffizientes, leicht montierbares und kostengünstiges Magnetsystem und Treiber für Lautsprechermembranen, bei der die Membran als Teilsegment einer Zylinderoberfläche ausgeführt ist.

Beschreibung[de]

Bei der Erfindung handelt es sich um eine Fortentwicklung des von Oskar Heil entwickelten „Heil Air Motion Transformers" (US-Patent 3.832.499 von 1977) unter Einbeziehung des Gebrauchsmusters von Norman Gerkinsmeyer (Aktenzeichen 202 07 154.5 Deutsches Patent- und Markenamt).

Bisherige-flache-Konstruktionen weisen die Eigenschaft auf, zu höheren Frequenzen hin den Schall zu bündeln. Dieses Verhalten ist allen Flächenstrahlern mit ebenen Membranen gemeinsam. Der Bündelungseffekt tritt in Abhängigkeit von der Membranbreite ab einer bestimmten Frequenz auf.

In vielen Fällen ist dieser Bündelungseffekt unerwünscht. Das erfindungsgemäße Magnetsystem behebt diesen Mangel dadurch, das es auch für hohe Frequenzen kreisförmige Wellenfronten erzeugt. Je, nach gewählter Ausführung lässt sich der Öffnungswinkel der Schallwelle dem Bedarfsfall anpassen.

Das erfindungsgemäße Magnetsystem und Treiber ist für folgende Einsatzgebiete gedacht: Der Hifi- und High-End-Bereich, Car Hifi-Bereich und der professionlelle Beschallungsbereich.

Fundstellen der bisher erteilten oder veröffentlichten Patenten zu diesem Thema Membran sind:

4.056.697 USA 1977

4.039.044 USA 1977

4.107.479 USA 1978

4.160.833 USA 1979

4.354.066 USA 1982

5.325.439 USA 1994

In den Zeichnungen ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel sowie eine abgewandelte Umsetzung dieses Prinzips schematisch dargestellt und mit dem Stand der Technik verglichen.

1: Ein herkömmlicher, nach dem Air-Motion-Prinzip arbeitender, Treiber 1 erzeugt ab einer bestimmten Frequenz (U2 kleiner als Membranbreite) eine ebene Wellenfront 2.

2: Der erfindungsgemäße Treiber erzeugt für alle Frequenzen den Abschnitt einer kreisförmigen Welle. Der Öffnungswinkel ist abhängig vom durch den Treiber gebildeten Kreisbogen.

3: Der erfindungsgemäße Treiber in der Draufsicht. Die Membran 9 befindet sich zwischen den Polplatten 7 und 8. Diese leiten das von den Magneten 5 und 6 erzeugte Magnetfeld so um, dass das Magnetfeld senkrecht zu den auf der Membran aufgebrachten Leiterbahnen steht.

4: Der erfindungsgemäße Treiber in der Vorderansicht.

5: Eine Variante des erfindungsgemäßen Treibers in der Draufsicht. Der kreisbogenförmige Verlauf des Magnetsystems 10 wird durch zwei oder mehr gerade Segmente näherungsweise nachgebildet.

6: Zeigt die aus dem Treiber 11 hervorgehenden Wellenfronten 12.

Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Schutzansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.

Die in den abhängigen Schutzansprüche angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptschutzanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unterschutzanspruchs hin. Jedoch sind diese nicht als Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unterschutzansprüche zu verstehen.


Anspruch[de]
Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aufgebaut/montiert ist aus zwei gleichgepolten (N + S) Stabmagneten, zwei in mindestens einer Ebene (vorzugsweise horizontal) und gleichsinnig gebogenen Polplatten und dem sich in ergebenen Luftspalt wiederum eine (im Querschnitt) wellenförmige Membrane, die mit einer mäanderförmigen Leiterbahn versehend ist, umschließen und mindestens eine Front-/Montageplatte aufweist. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser auch nur einen Magneten und eine Polplatte (ähnlich Hufeisenform) aufweist. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser zusammen mit einer akustischen Linse Verwendung findet. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser auch ohne Frontplatte montiert/verwendet werden kann. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine Kompressionskammer in der Schallvorzugsrichtig aufweist. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einen Horntrichter in der Schallvorzugsrichtung aufweist. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine Kompressionskammer und einen Horntrichter in der Schallvorzugsrichtung aufweist. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser beidseitig offen ist und dadurch zu beiden Seiten Schall abstrahlt. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser zusammen mit einem rückseitigen geschlossenen Gehäuse/Volumen Verwendung findet. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser rückseitig geschlossen ist. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser die Magneten 3 und 8 aus beschichtetem bzw. oberflächenbehandelten oder unlackiertem bzw. lackiertem Neodym-Eisen, Neodym-Eisen-Bor, Seltene-Erden-Cobalt (SmCo5 oder Sm2Co17), Samarium-Cobalt 5 oder Hartferriten hergestellt werden. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser unter anderem für die Lautsprechermembran konstruiert und entwickelt wurde, die nach dem Prinzip des „Oskar Heil" (US Patent 3.832.499 von 1977 funktionieren. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser auch mit einer aktiven oder passiven Frequenzweiche betrieben werden kann. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser auch mit einer digitalen DSP gesteuerten Elektronik betrieben werden kann. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser zusammen mit anderen Lautsprechern aber auch alleine betrieben werden kann. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polplatten vorzugsweise in der horizontalen einen Radius aufweisen. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polplatten vorzugsweise in der horizontalen einen Bogen beschreiben, der aus mehreren Geraden die im einem bestimmten Winkel zueinander stehen besteht. Magnetsystem und Treiber zur Erzeugung von Zylinderwellen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallvorzugsrichtung sowohl (vorzugsweise horizontal) konkav als auch konvex ausgeformt sein kann.






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