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Dokumentenidentifikation DE202005020869U1 09.11.2006
Titel Trennwand aus Glas
Anmelder DORMA GmbH + Co. KG, 58256 Ennepetal, DE
Vertreter Nöhles, B., 58256 Ennepetal
DE-Aktenzeichen 202005020869
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.11.2006
Registration date 05.10.2006
Application date from patent application 12.01.2005
File number of patent application claimed 10 2005 001 627.8
IPC-Hauptklasse E04B 2/00(2006.01)A, F, I, 20060718, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 3/02(2006.01)A, L, I, 20060718, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Trennwand aus Glas mit einzelnen Glasscheiben, und mindestens einen Durchgang der vorzugsweise aus einer Ganzglastür besteht.

Der DE 199 43 041 A1 ist eine Gebäudeausgangsvorrichtung zu entnehmen, bei der vor einer bestehenden Zarge Komponenten einer Ausgangskontrolleinrichtung usw. in einem länglichen, U-förmigen Gehäuse untergebracht werden. Die Länge des Gehäuses erstreckt sich über mehr als die halbe vertikale Erstreckung bzw. horizontale Erstreckung der Tür. Das Gehäuse besteht dabei im zusammengesetzten Zustand aus einer Grundplatte, die rückseitig befestigt wird und einem U-Profilkörper der an der Grundplatte gehalten wird. Darüber hinaus weist die Grundplatte an den Gehäuseinnenseiten Befestigungsmöglichkeiten für Komponenten auf.

Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Trennwand aus Glas in der Art weiterzubilden, dass im Bereich der Ganzglastür auch Ausgangskontrolleinrichtungen usw. angebracht oder installiert werden können.

Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Lehre des Anspruches 1. Die Unteransprüche geben eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens wieder.

Die Trennwand aus Glas besteht aus einzelnen Glasscheiben, die mit einem Durchgang, nämlich einer Ganzglastür in Form einer Drehtür oder Schiebetür ausgestattet ist. Da die einzelnen Ausgangskontrollvorrichtungen in der Regel eine gewisse endliche Tiefe haben, können Sie nicht ohne weiteres in die Glasscheiben eingebaut werden. Es wird deshalb vorgeschlagen, dass erfindungsgemäß die Ganzglastür von einem kastenförmigen Rahmen, der nicht die Funktion einer Zarge hat, mit einem in sich geschlossenen Hohlraum umgeben wird. In diesem Hohlraum können entsprechende Geräte für Elektroinstallationen, Zutrittskontrollgeräte und Überwachungsgeräte problemlos eingebaut werden. Der kastenförmige Rahmen ist so gestaltet, dass er vorzugsweise vorgestanzte Durchbrüche für entsprechende Elektroinstallationsgeräte aufweist. Im Bedarfsfall kann an den entsprechenden Stellen ein Durchbruch hergestellt werden und somit ist es möglich, die Geräte – egal von welcher Seite sie eingesetzt werden – ohne große Probleme einzusetzen und auch später zu bedienen.

So kann im Durchgang der Ganzglastür auf einer oder auf beiden Seiten entsprechende Geräte eingebaut werden, es ist jedoch auch möglich, außerhalb des Rahmens nämlich an der Außenseite diese Geräte einzubauen. Dieses richtet sich je nach dem Anwendungsfall.

Der kastenförmige Rahmen ist so gestaltet, dass er vor die feststehenden Glasscheiben gesetzt wird. Die Glasscheiben können entweder durch sogenannte Punkthalter, Profile oder entsprechende Rahmen untereinander gehalten werden. Es versteht sich, dass die Ganzglastür mit ihren Bändern vorzugsweise an den seitlichen Glasscheiben angeschlagen wird.

Durch einen solchen kastenförmigen Rahmen mit einem entsprechenden Hohlraum ist es möglich, ohne Probleme von der einen Seite der Tür zur anderen Seite durch das U-förmige Gebilde hindurch Leitungen zu verlegen bzw. auch Geräte einzubauen.

Es versteht sich, dass auch oben im horizontalen Bereich verdeckt Türschließer, Türantriebe oder dergleichen eingebaut werden können. Durch eine solche Maßnahme ist eine derartige Tür auch zu automatisieren.

Es ist auch möglich, den Rahmen durch entsprechend geformte Blenden zu verkleiden.

Die Erfindung wird anhand von einem schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel in den Figuren näher erläutert.

Es zeigen:

1: Eine perspektivische Darstellung einer Trennwand mit einer Tür, bei der der Rahmen hinter den Glasscheiben befestigt ist.

2: Eine Ausschnittdarstellung gemäß 1.

3: Ein Rahmenkonzept mit einer Pfosten- und Riegelkonstruktion.

4: Einen kastenförmigen Rahmen im Querschnitt.

Eine Trennwand gemäß der 1 besteht aus Glasscheiben 1, 2 und einem Oberlicht 3, das oberhalb einer Ganzglastür 4 angeordnet ist. Die Ganzglastür 4 ist über nicht dargestellte Bänder oder über eine im Boden und in dem Rahmen 5 integrierte Lager drehgelagert. Innerhalb eines kastenförmigen Rahmens 5, der den Bereich der Ganzglastür komplett umgibt, sind Geräte 6 eingebaut. Diese Geräte können von außen bedient werden, um beispielsweise in den dahinterliegenden Raum zu gelangen, oder aber auch um entsprechende Beleuchtungen einzuschalten.

In der Ausschnittdarstellung der 2 ist der kastenförmige Rahmen hinter die Glasscheiben 1, 2 und 3 gesetzt. Durch eine entsprechende Verbindung 8, die als Klebverbindung oder auch mit Punkthaltern oder sonst wie realisiert werden kann, werden die Glasscheiben 1, 2, 3 direkt an dem kastenförmigen Rahmen 5 befestigt. So entsteht eine sehr gefällige, ohne große Probleme zu händelnde Durchgangstür 4 mit einem diesen umgebenden Rahmen 5.

In der 3 wird der Rahmen 5 wieder hinter der Glasscheibe gezeigt, jedoch ist hier ein entsprechendes Pfosten- und Riegelkonzept verwendet worden, an dem sich der Rahmen anschließt. Die Geräte 6 sind dabei im Durchgangsbereich des Rahmens 5 angebracht, um so einfach bedient zu werden. Die Pfosten- und Riegelkonstruktion besteht aus Profilen 9.

Einen Querschnitt durch den kastenförmigen Rahmen 5 gibt die 4 wieder. Der kastenförmige Rahmen 5 besteht im Wesentlichen aus zwei Stirnwände 10 und 12, die durch im Winkel von 90° anschließende Außenwände 11 und 13 verbunden werden. Es versteht sich, dass so ein geschlossener Kastenrahmen 5 entsteht. Der sich dabei ergebende Hohlraum 15 wird für Kabel bzw. Leitungen und für den Einbau der Geräte 6 benötigt. Um die Geräte 6 einzubauen, ist es notwendig, dass innerhalb des kastenförmigen Rahmens 5 vorgestanzte Durchbrüche 14 vorhanden sind. Diese Durchbrüche 14 können eckig oder rund sein, sie können in einen bestimmten Rastermaß oder aber auch an beliebiger Stelle eingebracht werden.

Der Rahmen 5 kann aus einem Stahl, einem Lichtmetall oder einem geeignetem Kunststoff hergestellt werden. Dabei ist es grundsätzlich auch möglich, auf vorgestanzte Durchbrüche 14 zu verzichten und die notwendigen Durchbrüche 14 je nach Bedarf an den gewünschten Stellen einzubringen.

1
Glasscheibe
2
Glasscheibe
3
Glasscheibe
4
Ganzglastür
5
Rahmen
6
Geräte
8
Verbindung
9
Profil
10
Stirnwand
11
Außenwand
12
Stirnwand
13
Außenwand
14
Durchbruch
15
Hohlraum


Anspruch[de]
Trennwand aus Glas, mit einzelnen Glasscheiben (1, 2, 3) und mindestens einem Durchgang, der aus einer Ganzglastür (4) besteht, wobei die Ganzglastür (4) von einem kastenförmigen Rahmen (5) mit einem in sich geschlossenen Hohlraum (15) umgeben wird, in dem Geräte (6) eingebaut sind, die von außen zugänglich sind, und der Rahmen (5) mit einer Stirnwand (10, 12) oder einer Außenwand (13) vor den Glasscheiben (1, 2, 3) direkt oder indirekt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rahmen (5) ein Türschließer oder ein automatischer Türantrieb verdeckt eingebaut ist. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheiben (1, 2, 3) durch Punkthalter an dem Rahmen (5) befestigt werden. Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheiben (1, 2, 3) durch Profile (9) untereinander und an dem Rahmen (5) gehalten werden. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasscheiben (1, 2, 3) mit dem Rahmen (5) durch eine Verbindung (8) verbunden sind. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geräte (6) Elektroinstallationsgeräte oder Zutrittskontrollgeräte oder Überwachungsgeräte sind. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsgeräte oder Zutrittskontrollgeräte oder Überwachungsgeräte (6) in einer zur Tür weisenden Innenwand (13) innerhalb des Rahmens (5) eingebaut sind. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsgeräte oder Zutrittskontrollgeräte oder Überwachungsgeräte (6) in einer nach außen weisenden Außenwand (11) innerhalb des Rahmens (5) eingebaut sind. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroinstallationsgeräte oder Zutrittskontrollgeräte oder Überwachungsgeräte (6) in einer Stirnwand (10, 12) innerhalb des Rahmens (5) eingebaut sind. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5) aus einem aus Flachmaterial gebogenen Profil besteht. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5) aus einem gezogenen Profil besteht. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rahmen (5) Durchbrüche (14) oder vorgestanzte Durchbrüche vorhanden sind. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (14) in einem Rastermaß angeordnet sind. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5) aus einem Stahl oder einem Leichtmetall oder einem Kunststoff besteht. Trennwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5) durch entsprechend geformte Bleche überkront werden kann.






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