Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hörer, insbesondere
einen Ohrhörer, sowie eine Lautstärkereglereinheit für einen Hörer.
Hörer bzw. Ohrhörer sind in vielen verschiedenen Ausführungsformen
hinlänglich bekannt. Derartige Kopfhörer werden jedoch oftmals als zu
schwer empfunden und weisen oftmals nicht den nötigen Tragekomfort insbesondere
bei körperlichen Betätigungen auf.
Ferner sind sogenannte In-Ear Hörer bekannt, welche in ein Aussenohr
gesteckt werden können und dann dort am Außenohr mehr oder weniger fest
sitzen. Derartige In-Ear Hörer werden jedoch von einigen Personen als unangenehm
empfunden, beispielsweise weil es zu Druckstellen im Außenohr kommen kann oder
weil sie bei einigen Personen herausfallen können.
EP 1 250 025 A1 zeigt einen Nackenbandohrhörer,
dessen Nackenband im nicht getragenen Zustand zumindest teilweise aufgerollt ist.
Im aufgesetzten Zustand drückt sich das Nackenband gegen den Hinterkopf eines
Trägers des Ohrhörers. Das Nackenband erstreckt sich von dem Wandlergehäuse
über die obere Ohrwurzel und liegt im getragenen Zustand an dem Hinterkopf
an. Eine derartige Ausgestaltung eines Nackenband-Ohrhörers ist jedoch insbesondere
für Brillenträger nicht geeignet.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hörer
vorzusehen, welcher komfortabel und sicher getragen werden kann.
Diese Aufgabe wird durch einen Hörer gemäß Anspruch
1 gelöst.
Somit wird ein Hörer, insbesondere ein Ohrhörer, vorgesehen,
welcher zwei Wandlergehäuse und einen flexiblen Kopfbügel aufweist. Der
Kopfbügel ist derart vorgeformt, dass er in seinem entspannten und nicht getragenen
Zustand aufgewickelt ist und wenigstens eine Windung aufweist. Der Hörer kann
so platzsparend verstaut werden, wenn er nicht getragen wird.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der
Kopfbügel zwei erste Abschnitte auf, welche sich jeweils an das Wandlergehäuse
anschließen und einen die beiden ersten Abschnitte verbindenden zweiten Abschnitt
auf. Im aufgesetzten Zustand des Hörers erstrecken sich die beiden ersten Abschnitte
im Wesentlichen nach oben und parallel zu den seitlichen Kopfabschnitten eines Trägers.
In den Übergangsbereichen zwischen den ersten Abschnitten und dem zweiten Abschnitt
weist der Kopfbügel eine Biegung zum Hinterkopf hin auf. Der zweite Abschnitt
ist im aufgesetzten Zustand im Wesentlichen am Übergang zwischen dem Kopf und
dem Hinterkopf angepasst und weist ebenfalls eine Biegung auf, welche sich im Wesentlichen
an den Kopf des Trägers anpasst.
Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Ohranpassring für einen
Ohrhörer. Der Ohranpassring wird an einem Wandlergehäuse eines Hörers
befestigt. Der Anpassring weist im Wesentlichen eine erste runde Ausnehmung auf,
welche in der Mitte des Rings angeordnet ist. Zusätzlich dazu weist der Ohranpassring
Ausnehmungen bzw. Rillen auf, welche sich radial vom äußeren Rand teilweise
zur ersten Ausnehmung hin erstrecken.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Lautstärkereglereinheit
für einen Hörer. Die Reglereinheit weist eine äußere Rohreinheit
mit mindestens einer Öffnung und eine innere Rohreinheit mit einem ersten und
zweiten Ende sowie einen Längsschlitz auf. Die Reglereinheit weist ferner eine
Potentiometereinheit mit einem Vorsprung auf ihrer Oberseite sowie ein Gegenelement
mit mindestens einem Vorsprung auf. Der Vorsprung des Gegenelements ist derart ausgestaltet,
dass er in die Öffnung in dem äußeren Rohr eingreifen kann. Die äußere
Rohreinheit wird über die innere Rohreinheit gesteckt und der Vorsprung wird
in die Öffnung der äußeren Rohreinheit derart eingeführt, dass
er in den Längsschlitz eingreift und mit dem Vorsprung der Potentiometereinheit
derart zusammenwirkt, dass bei einer relativen Verschiebung zwischen der äußeren
Rohreinheit und der inneren Rohreinheit die Einstellung der Potentiometereinheit
variiert wird.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Ausführungsbeispiele und Vorteile der Erfindung werden nachstehend
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
1 zeigt eine perspektivische Darstellung der Komponenten
eines Lautstärkereglers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
2 zeigt eine Ansicht eines Hörers mit einem Lautstärkeregler
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
3 zeigt eine Ansicht eines Hörers mit einem Lautstärkeregler
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
4 zeigt eine Ansicht eines In-Ear Hörers gemäß
einem vierten Ausführungsbeispiel,
5 bis 5k zeigen Ansichten eines Hörers
gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel,
5l bis 5n zeigen Ansichten
eines Ohranpassringes von 5b,
6 zeigt mehrere Ansichten eines In-Ear Hörers
gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel,
7a zeigt eine Schnittansicht einer schematischen Darstellung
eines Abschnitts einer Aufbewahrungseinheit für Hörer,
7b zeigt eine Draufsicht auf eine Aufbewahrungseinheit
für Hörer,
8a zeigt eine schematische Ansicht einer Aufbewahrungstasche,
insbesondere für Ohrhörer,
8b zeigt eine Draufsicht einer zweiten Seite einer
Aufbewahrungstasche,
8c zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 8a,
8d zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 8a,
8e zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 8a,
9a zeigt eine Ansicht einer weiteren Aufbewahrungstasche,
9b zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 9a, und
10 zeigt eine Ansicht eines Hörers gemäß
einem weiteren Ausführungsbeispiel.
1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Komponenten
eines Lautstärkereglers für einen Hörer gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel. Der Lautstärkeregler wird vorzugsweise in oder an
einem Zuführungskabel des Hörers vorgesehen. Der Lautstärkeregler
weist ein äußeres Rohr 1 mit mindestens zwei Öffnungen
1a sowie ein inneres Rohr 2 mit einem ersten und zweiten Ende
2a sowie einem oberen Mittelstück 2b auf. Das obere Mittelstück
2b weist einen Längsschlitz 2c auf. Eine Potentiometereinheit
6 weist auf ihrer oberen Seite einen Vorsprung 6a und an ihrem
ersten und zweiten Ende 6b Anschlussmöglichkeiten für ein Kabel
5 auf. Das Kabel 5 weist an seinem einen Ende 5a eine
Anschlussmöglichkeit zum Anschließen an eines der Enden 6b des
Potentiometers 6 auf. Der Vorsprung 6a des Potentiometers wird
in den Längsschlitz 2a eingeführt, die Enden 5a des
Kabels und des Potentiometers werden miteinander verbunden, und ein unteres Mittelstück
3 wird dazu verwendet, die Potentiometereinheit gegen das obere Mittelstück
2b zu drücken. Vorzugsweise greift der Vorsprung 6a in den
Längsschlitz 2c ein. Anschließend wird das äußere Rohr
1 über das innere Rohr 2 geschoben, und ein Gegenstück
4 mit zwei Vorsprüngen 4a wird derart auf dem Außenrohr
1 befestigt, dass die beiden Vorsprünge 4a durch die Öffnungen
1a des Außenrohres sowie des Längsschlitzes 2c hindurchreichen
und der Vorsprung 6a zwischen den beiden Vorsprüngen 4a gehalten
wird.
Durch eine relative Bewegung des Außenrohres zum Innenrohr werden
die Vorsprünge 4a und der Vorsprung 6a innerhalb des Längsschlitzes
2c bewegt, so dass dadurch die Potentiometereinheit entsprechend eingestellt
und somit die Lautstärke eines Hörers beeinflusst wird.
Durch die Ausgestaltung des Lautstärkereglers, insbesondere dadurch,
dass das Außenrohr 1 über das Innenrohr 2 geschoben
wird werden die elektrischen und mechanischen Teile des Potentiometers sicher verschlossen.
Bei dem Lautstärkeregler gemäß 1 ist
das Stellglied des Potentiometers innerhalb des Außenrohres 1 angeordnet.
Vorzugsweise ist das Stellglied bzw. der Potentiometer zwischen dem oberen Mittelstück
2b und dem unteren Mittelstück 3 angeordnet. Somit wird ein
effizienter Schutz der mechanischen und elektrischen Teile gewährleistet.
Obwohl der Schlitz 2c oben als ein Längsschlitz beschrieben
ist, kann dieser Schlitz auch als Querschlitz ausgestaltet sein, so dass durch Drehen
des äußeren Rohres die Vorsprünge 4a und 6a in
einem derartigen Querschlitz geführt werden, so dass es zu einer Einstellung
bzw. Verstellung der Potentiometereinheit kommt. In einem derartigen Fall muss die
Potentiometereinheit 6 nicht als Schiebepotentiometereinheit sondern als
Drehpotentiometereinheit ausgestaltet sein.
2 zeigt eine Ansicht eines In-Ear Hörers mit einem
Lautstärkeregler gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Hier
ist insbesondere ein Lanyard 20 gezeigt, welcher den linken und rechten
Wandler 26, 25 aufnimmt. Im unteren Bereich des Lanyards ist ein
Lautstärkeregler 21 vorgesehen, bei welchem durch Betätigung
des Rades 22 die Lautstärke entsprechend eingestellt werden kann.
Vorzugsweise auf der Vorderseite 25 des Lautstärkereglers
21 ist eine eisen- und/oder nickelhaltige Platte oder ein Magnet derart
angeordnet, dass die Rückseiten der Wandlergehäuse 26,
25 durch eine magnetische Anziehung an der Vorderseite 23 haften.
Dazu weisen die Rückseiten der Wandler 26, 25 entweder eine
eisen-/nickelhaltige Platte oder einen Magneten auf.
Wenn die Wandler nicht benötigt werden, so können sie mit
ihrer Rückseite an dem Lautstärkeregler durch eine magnetische Anziehung
anhaften. Alternativ dazu können die Wandler auch Rücken an Rücken
aneinander befestigt werden.
Auf der Rückseite des Lautstärkereglers 21 kann
ein Clip 21a vorgesehen werden, mit welchem der Lautstärkeregler beispielsweise
an der Kleidung des Anwenders befestigt werden kann.
3 zeigt eine Ansicht eines In-Ear Hörers mit einem
Lautstärkeregler gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Der
Lautstärkeregler 21 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
entspricht dabei dem Lautstärkeregler gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Die Wandler 26 und 25 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
entsprechen dabei den Wandlern 26, 25 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel. Während sich das zweite Ausführungsbeispiel
auf einen Lanyard bezieht, betrifft das dritte Ausführungsbeispiel einen herkömmlichen
In-Ear Hörer.
Der Lautstärkeregler 21 kann an seiner Rückseite
einen Clip 21a aufweisen, mit welchem der Lautstärkeregler beispielsweise
an Kleidung eines Trägers befestigt werden kann.
4 zeigt eine Ansicht eines In-Ear Hörers gemäß
einem vierten Ausführungsbeispiel. Der In-Ear Hörer weist ein Wandlergehäuse
32 sowie einen Wandler 33 auf und ist mit dem Zuführungskabel
31 verbunden. Das Gehäuse 32 des In-Ear Hörers weist
am Übergang zwischen einem unteren Teil des Gehäuses 32a und
dem oberen Gehäuse 32b an seiner Innenseite eine hakenförmige
Ausnehmung 34, 35 auf. Die Innenseite 32c des Gehäuses
ist im unteren Bereich 32a im Wesentlichen gerade ausgestaltet, wobei sich
das Gehäuse dann verjüngt (Abschnitt 34), um anschließend
breiter zu werden (Abschnitt 35), um somit den Wandler 33 aufnehmen
zu können.
Ein derart ausgestalteter In-Ear Hörer ermöglicht einen
sichereren Sitz des In-Ear Hörers in bzw. an dem Außenohr, so dass sich
ein derartiger In-Ear Hörer auch zum Gebrauch während einer körperlichen
Aktivität eignet. Durch die hakenförmige Ausnehmung in dem Gehäuse
des In-Ear Hörers kann sich der In-Ear Hörer besser an das Ohr anpassen
und der Schall des In-Ear Hörers besser in das Innenohr einkoppeln kann.
Die in 4 gezeigte Darstellung des In-Ear
Hörers gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel stellt im Wesentlichen
eine 1-zu-1-Darstellung des Hörers und ein exaktes Abbild des Hörers dar.
5a bis 5c zeigen jeweils
eine perspektivische Ansicht eines Kopfhörers gemäß einem fünften
Ausführungsbeispiel. Der Kopfhörer weist einen ersten und zweiten Wandler
41, 42 auf, welche durch einen elastischen (tordierten) sowie
vorgespannten Bügel (im Wesentlichen mit kreisrundem Durchmesser), vorzugsweise
in Form eines Federdrahtes, miteinander verbunden sind. Die Wandler 41,
42 sind vorzugsweise als In-Ear Hörer ausgebildet. Einer der Wandler
41 ist über ein Kabel 44 mit einem Audioanschluss
46 verbunden. Entlang des Kabels 44 kann eine Klammer
45 vorgesehen werden, um das Kabel während eines Gebrauchs zu befestigen.
5b zeigt eine weitere Ansicht des Kopfhörers von
5a. Über den Wandler bzw. das Wandlergehäuse
41 kann ein flexibler Ring 41a oder 41b entsprechend
der tatsächlichen Größe des Außenohres – durch den Benutzer
auch austauschbar – angeordnet werden. Innerhalb des Kopfbandes
43 kann ein Kabel 43a vorgesehen werden, um eine elektrische Zuführung
von dem Kabel 44 zu dem anderen Hörer vorzusehen.
5c zeigt eine weitere Ansicht des Kopfhörers gemäß
5a. Das Kopfband 43 bzw. der Kopfbügel
ist derart vorgespannt bzw. vorgeformt, dass es in einem entspannten Zustand auf
1 bis ca. 1 x Windungen, d. h. bis ca. 630 Grad (Schlingungswinkel) aufgerollt
ist, wobei der Durchmesser des Bügels dann etwa 80–100 mm, vorzugsweise
90 mm beträgt. Um den Kopfhörer aufzusetzen, muss der Kopfbügel auseinandergebogen
werden, so dass eine gewisse Vorspannung vorhanden ist, so dass die In-Ear Hörer
41, 42 gegen das jeweilige Außenohr gedrückt werden,
so dass ein sicherer Halt gewährleistet werden kann.
5d zeigt eine Draufsicht auf den Kopfhörer gemäß
dem fünften Ausführungsbeispiel. Hier ist der Kopfhörer in einem
nichtgetragenen Zustand gezeigt, so dass aufgrund der Vorformung des Kopfbandes
bzw. des Kopfbügels 43 der Hörer zu einer Schleife zusammengerollt
ist. Die Schleife weist dabei einen Schlingungswinkel zwischen 360 und 720 Grad
und vorzugsweise zwischen 550 und 630 Grad auf. In 5d
ist ein Zustand gezeigt, wo der Kopfhörer sich aufgrund der Formgebung des
Federdrahtes selbsttätig auf einen Umschlingungswinkel von ca. 560 Grad aufstellt.
5e zeigt den Kopfhörer gemäß dem fünften
Ausführungsbeispiel in einem getragenen Zustand. Hierbei greift das Gehäuse
42 des einen In-Ear Hörers in das Außenohr eines Trägers
ein. Von dem Gehäuse 42 aus erstreckt sich das Kopfband
43 nach oben Richtung Kopfscheitel. Hierbei ist der Kopfbügel
43 im Wesentlichen in einen ersten Abschnitt 43c und in einen
zweiten Abschnitt 43daufgeteilt. Im getragenen Zustand, erstreckt sich
das Gehäuse 42 des In-Ear Hörers nach oben und der erste Abschnitt
43c des Kopfbandes schließt an das Gehäuse 42 an. Der
erste Abschnitt 43c ist nach hinten (zum Hinterkopf) gebogen. Der zweite
Abschnitt 43d ist ebenfalls gebogen ausgestaltet und verläuft annähernd
auf einer Kreisbahn (Teilabschnitt) bezogen auf die Kopfmitte. Während der
erste Abschnitt 43c im Wesentlichen parallel zum seitlichen Abschnitt des
Schädels verläuft, verläuft der zweite Abschnitt 43d auf
der Oberseite des Schädels oder am Übergang zwischen der Oberseite des
Schädels und dem Hinterkopf. Wo der zweite Abschnitt 43d tatsächlich
am Kopf eines Trägers anliegt, hängt von der Größe des Kopfes
ab. Wenn es sich bei dem Kopf eines Trägers um einen großen Kopf handelt,
dann wird der zweite Abschnitt 43d sich auf der oberen Seite des Schädels
befinden. Wenn der Träger jedoch lediglich einen kleinen Kopf hat, so wird
sich der zweite Abschnitt 43d am Übergang zwischen dem oberen Teil
des Schädels und dem Hinterkopf befinden, und die Krümmung des Abschnitts
43d ist beim Tragen auf einem kleinen Kopf größer als beim Tragen
auf einem großen Kopf.
5f zeigt eine detaillierte Ansicht eines ersten Abschnitts
des Kopfhörers gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel. Das
Gehäuse 42 des Kopfhörers wird in das Außenohr O eingeführt.
Das Zuführungskabel 44 wird derart an dem Gehäuse 42
befestigt, dass es beim Tragen des Hörers vor dem Außenohr O herunterhängt.
5g zeigt eine weitere Ansicht des Hörers gemäß
dem fünften Ausführungsbeispiel in einem getragenen Zustand. Ein Gehäuse
42 des In-Ear Hörers ist in dem Außenohr O angeordnet. Der erste
Abschnitt 43c des Kopfbandes 43 verläuft zunächst im
Wesentlichen parallel zu dem seitlichen Schädelabschnitt und weist eine Biegung
zum hinteren Teil des Schädels auf. Der zweite Abschnitt 43d weist
ebenfalls eine Biegung auf und liegt hier an dem Übergang zwischen dem Hinterkopf
und der oberen Seite des Schädels auf. Durch diese Biegung wird eine Vorspannung
auf die Hörer bewirkt.
5h zeigt eine seitliche perspektivische Ansicht eines
Hörers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel. An dem
Gehäuse 240 des In-Ear Hörers schließt der erste Abschnitt
43c des Bügels im Wesentlichen gerade an. In 5h
ist der In-Ear Hörer gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel
in einem nicht gebrauchten Zustand gezeigt, d. h. der Bügel 43 ist
entsprechend aufgewickelt.
5i zeigt eine schematische Draufsicht des In-Ear Hörers
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel. Der Hörer ist ebenfalls
in einem nicht gebrauchten Zustand gezeigt, d. h. der Bügel 43 ist
entsprechend aufgrund seiner Vorspannung aufgewickelt.
5j zeigt eine weitere schematische Ansicht des Hörers
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel. In 5j
ist der Hörer in einem nicht aufgesetzten, d. h. aufgerollten Zustand gezeigt,
wobei der Hörer auf einer glatten Oberfläche platziert ist. Hierbei ist
insbesondere zu sehen, dass das Gehäuse 41, 52 der In-Ear
Hörer einen Winkel zur Oberfläche von &agr; aufweist. Dieser Winkel
&agr; beträgt etwa zwischen 35° und 55°, bevorzugt ca. 40°.
Im Bereich des Übergangs vom ersten zum zweiten Abschnitt 43c,
43e des Bügels 43 sind jeweils Knickstellen 43e
vorgesehen.
5k zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des Hörers
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel. Auch hier ist der Hörer
in einem aufgerollten Zustand gezeigt. Zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt
43c, 43d des Bügels ist ebenfalls jeweils eine Knickstelle
43e vorgesehen.
Der Bügel 43 ist vorzugsweise aus einem Federstahl gefertigt
und weist zwei Knickstellen an dem Übergang zwischen dem ersten und zweiten
Abschnitt 43c, 43d auf. Entweder kann der Federstahl zur Übertragung
der Audiosignale von dem einen Gehäuse zu dem anderen verwendet werden, oder
alternativ dazu kann ein weiteres Kabel in dem Bügel 43 integriert
werden. Der Federstahl weist eine Federkonstante von etwa 800–1300 N/mm,
vorzugsweise etwa 1100 N/mm auf. Durch die Ausgestaltung des Hörers wird ein
Andruck von unter 1 N erreicht.
Alternativ dazu kann auch ein Kunststoff anstatt eines Federstahls
zur Implementierung des Bügels 43 verwendet werden. In einem derartigen
Fall muss jedoch eine weitere Leitung zur Übertragung der Audiosignale von
einem zum anderen In-Ear Hörer vorgesehen werden.
Der Bügel 43 des Hörers gemäß dem fünften
Ausführungsbeispiel ist zum einen flexibel und ist zum anderen derart vorgespannt
bzw. vorgeformt, dass er in einem nicht aufgesetzten Zustand einen Durchmesser von
etwa 80 bis 100 mm, vorzugsweise 90 mm, aufweist. Zum Aufsetzen des Bügels
muss der Bügel gespannt werden, und zwar zunächst muss einer der Hörer
um etwa 180° (bezogen auf die Längsachse des Kopfbügels) verdreht
werden und die beiden Hörer müssen nach außen gezogen werden. Im
aufgespannten Zustand weist der Hörer dann die in den 5e,
5f und 5g gezeigte Form
auf. Aufgrund dieser Drehung bzw. Torsion weisen die Hörer die Neigung auf,
sich nach innen zu drehen. Durch die Ausgestaltung des Winkels &agr; (etwa 35–55°,
vorzugsweise etwa 40°) gemäß 5j wird
erreicht, dass die Hörer, wenn der Hörer aufgesetzt ist, sich entsprechend
an das Außenohr anpassen. Aufgrund der Torsion erfahren die Hörer eine
Kraft, dass sie an das Außenohr angeschmiegt werden. Die Torsion wird vorzugsweise
derart eingestellt, dass im aufgesetzten Zustand die Vorderseite der Wandler sich
leicht nach außen drücken, so dass sich der Hörer im Ohr Richtung
Ohrkanal dreht. Somit dreht sich der Hörer leicht gegen das Zäpfchen des
Außenohres, so dass sich der Hörer im Außenohr bzw.
Ohrkanal arretiert und sich leicht zum Ohrkanal dreht. Somit wird ein gewisses Drehmoment
am Außenohr erzeugt. Dies führt zu einer verbesserten Dichtung des Außenohres
durch das Wandlergehäuse. In dem Übergangsbereich zwischen dem ersten
und zweiten Abschnitt 43c, 43d des Bügels werden Kanten
43e vorzugsweise in den Federstahl eingebracht. Diese Kante wird entweder
reingedrückt oder reingestanzt. Die beiden in dem Übergangsbereich angeordneten
Kanten bewirken zum einen ein Enganliegen des Hörers am Kopf, und ferner wird
der Federstahl nur in der Richtung stabilisiert wie er im aufgesetzten Zustand ausgestaltet
sein soll. Durch die Auswahl der Kanten 43e wird bestimmt, welche Seite
rechtes und welche Seite links darstellen soll.
Die oben beschrieben Torsion weist eine Vorzugsrichtung auf, so dass
lediglich ein Drehen eines Hörers in eine Richtung dazu führt, dass der
Hörer bzw. der Bügel die vorgesehene Form zum Aufsetzen erreicht. Somit
wird ein Aufklappvorzugsrichtung ausgestaltet.
Obwohl in den 5a bis 5k
der Kopfhörer mit In-Ear Hörern gezeigt ist, lässt sich der Kopfhörer
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel auch mit anderen Hörern
verwirklichen.
5l zeigt eine Ansicht eines In-Ear-Hörers, welcher
in einem Außenohr O angeordnet ist.
5m zeigt eine weitere Ansicht eines In-Ear Hörers
in einem Außenohr. In 5i weist der In-Ear-Hörer
einen Ohranpassring 41b auf.
Die in 5b gezeigten Ohranpassringe
41a, 41b sind abnehmbar ausgestaltet, so dass mittels dieser Abdichtringe
eine akustische Abdichtung zwischen einem Hörer und dem Ohrkanal auch für
unterschiedliche Ohrgrößen gewährleistet werden kann.
5n zeigt eine Draufsicht auf einen Ohranpassring gemäß
5m. Dieser Anpassring ist im Querschnitt konkav gekrümmt
bzw. pilzförmig ausgestaltet, wobei in der Mitte eine kreisförmige Ausnehmung
bzw. ein Loch 41b vorhanden ist, so dass das Ohranpassstück auf einen
Hörer, insbesondere einen In-Ear Hörer, aufgesetzt werden kann. Im äußeren
Bereich bzw. am äußeren Rand des Ohranpassstückes 41bd können
Ausnehmungen 41ba angeordnet sein, welche sich axial teilweise zum inneren
Rand erstrecken. Es sei jedoch daraufhingewiesen, dass diese Ausnehmungen sich nicht
komplett bis zum Loch 44bb erstrecken.
Der Ohranpassring 41b ist im Wesentlichen pilzförmig
ausgestaltet und dient wie oben angeführt dazu, den Hörer im Außenohr
abzudichten. Bei einem Abdichten zwischen dem Hörer und dem Ohrkanal kann es
zu einem Bassverlust kommen. Dies kann insbesondere bei einer starren Hörerform
auftreten.
Wenn ein Hörer zumindest teilweise in den Ohrkanal eingeführt
wird und diesen abdichtet, so kann es aufgrund des Überdruckes in dem Gehörgang
zu einer Beschädigung der Membran kommen. Dies kann durch Verwendung des Ohrpolsterringes
41b verhindert werden, indem Rillen oder Vertiefungen in dem Ring zumindest
teilweise vorgesehen werden. Somit wird erreicht, dass bis kurz vor dem vollständigen
Einsetzen des Hörers in einen Gehörgang die somit komprimierte Luft abgeführt
wird bzw. entweichen kann.
6 zeigt eine Ansicht eines In-Ear Hörers gemäß
einem sechsten Ausführungsbeispiel. Das Gehäuse 50 des In-Ear
Hörers weist ein Wandlergehäuse 52 für einen Wandler
53 auf und ist mit einem Kabel 54 verbunden. Zusätzlich dazu
weist der In-Ear Hörer ein Stützelement 51 auf, welches im Wesentlichen
mit dem Kabel 54 ausgerichtet ist. Ein derartiger Wandler wird oberhalb
des Gehörgangs eingesetzt, und das Stützelement 51 wird in der
Concha verankert. Somit kann eine sichere Fixierung des Hörers durch diese
Zweipunktverankerung ermöglicht werden. Die Stützelemente 51
sowie ein aufsetzbarer Ring 52a können unterschiedliche Größen
aufweisen, so dass eine Anpassung des In-Ear Hörers an unterschiedliche Ausgestaltungen
eines Außenohres und der Concha ermöglicht werden.
7a zeigt eine Schnittansicht einer schematischen Darstellung
eines Abschnitts einer Aufbewahrungseinheit für Hörer. Die Aufbewahrungseinheit
200 weist eine Ausnehmung 203 auf, welche derart ausgestaltet
ist, dass ein Hörer 211 darin platziert werden kann. An der Unterseite
der Ausnehmung ist eine Metallplatte 202 von außen angeordnet. Der
gezeigte Hörer 210 weist einen elektroakustischen Wandler
211 mit einem Magneten auf. Wenn nun der Hörer in die Ausnehmung
203 platziert wird, wirken der Magnet in dem elektroakustischen Wandler
211 und die metallische magnetisierbare Platte 202 derart zusammen,
dass der Hörer 211 magnetisch angezogen wird und somit in der Aussparung
203 haftet.
7b zeigt eine Draufsicht auf eine Aufbewahrungseinheit
für Hörer. Die Aufbewahrungseinheit 200 weist eine Ausnehmung
203 für jeden Hörer 210 auf. In dieser Ausnehmung
203 ist eine magnetisierbare Scheibe, vorzugsweise Eisen oder Nickel oder
eine Kombination daraus, angeordnet. Der Hörer 210 wird mit seinem
elektroakustischen Wandler nach unten in die Ausnehmung 203 gelegt, so
dass er aufgrund der magnetischen Kräfte zwischen dem Wandler 211
und der Scheibe 202 dort haftet.
Alternativ zu der Metallscheibe 202 kann ebenfalls ein Magnet
bzw. eine Magneteinheit in der Ausnehmung 203 angeordnet werden, um ebenfalls
die magnetische Anziehung zu dem elektroakustischen Wandler 211 zu erreichen.
Hierbei muss darauf geachtet werden, dass diese Magneteinheit entsprechend gepolt
ist, damit der Hörer 210 angezogen und nicht abgestoßen wird.
8a zeigt eine schematische Ansicht einer Aufbewahrungstasche,
insbesondere für Ohrhörer. Die Aufbewahrungstasche ist im Wesentlichen
dreieckig mit einer ersten, zweiten und dritten Ecke 301, 302
und 303 ausgestaltet. Auf der ersten Seite 300a der Tasche ist
ein erster Klettaufnäher 311 im Bereich der ersten Ecke
301 und ein zweiter Klettaufnäher 312 im Bereich der zweiten
Ecke 302 angeordnet. Die Tasche weist drei Faltlinien 301a,
302a und 303a auf.
8b zeigt eine Draufsicht einer zweiten Seite einer
Aufbewahrungstasche. Die zweite Seite 300b der Aufbewahrungstasche weist
einen dritten Klettaufnäher 313 im Bereich der zweiten Ecke
302 und einen vierten Klettaufnäher 314 im Bereich der dritten
Ecke 303 auf.
8c zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 8a. Hier wurde die erste Ecke 301a entlang
der Faltlinie 302a nach innen geklappt, so dass der erste Klettaufnäher
311 zum Vorschein kommt.
8d zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 8a, wobei nunmehr die zweite Ecke 302
entlang der zweiten Faltlinie 302a derart geklappt wird, dass die Klettaufnäher
301 und 303 zusammenwirken und das erste mit dem zweiten Ende
301, 302 verbinden.
8e zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 8a. In dieser Ansicht wurde die dritte Ecke in
die dritte Faltlinie 303a derart gefaltet, dass die Klettaufnäher
312 und 314 miteinander verbunden werden, so dass die Aufbewahrungstasche
geschlossen ist. In 8d ist die Aufbewahrungstasche
in einem geöffneten Zustand gezeigt.
9a zeigt eine Ansicht einer weiteren Aufbewahrungstasche
und 9b zeigt eine weitere Ansicht der Aufbewahrungstasche
von 9a. Die Aufbewahrungstasche ist im aufgeklappten
Zustand im Wesentlichen dreieckig und weist drei Ecken 301, 302
und 303 auf. Auf einer Seite 300b weist die Tasche zwei Klettaufnäher
313 und 314 auf, wobei der Klettaufnäher 313 im
Bereich der zweiten Ecke 303 und der Klettaufnäher 314 im
Bereich der dritten Ecke 303 angeordnet ist. In 9b
ist die andere Seite der Aufbewahrungstasche von 9a
gezeigt. Auf dieser Seite 300a weist die Tasche einen Klettaufnäher
311 im Bereich der ersten Ecke 301 und einen Klettaufnäher
302 im Bereich der zweiten Ecke 302 auf.
Um die Tasche zusammenzuklappen, wird zunächst die erste Ecke
301 entlang der Faltlinie 301a eingeklappt bzw. gefaltet. Anschließend
wird die zweite Ecke 302 entlang der Faltlinie 302a ebenfalls
eingeklappt bzw. eingefaltet, so dass die Klettaufnäher 311 und
313 aneinander befestigt werden können. Schließlich wird die
dritte Ecke 303 entlang der Faltlinie 303a gefaltet, so dass die
Tasche geschlossen werden kann und im geschlossenen Zustand im Wesentlichen ein
Dreieck darstellt.
Obwohl gemäß 8a bis
9b Klettaufnäher beschrieben worden sind, lässt
sich die faltbare Aufbewahrungstasche gemäß den 8a
bis 9b ebenfalls realisieren, wenn nicht ein Klettaufnäher
sondern wenn Befestigungselemente wie beispielsweise Druckknöpfe oder durch
eine magnetische Anziehung miteinander verbindbare Knöpfe verwendet werden.
Der Klettaufnäher 313 bzw. die Verbindungseinheit
313 ist im Wesentlichen im Bereich der zweiten Ecke 303 entlang
der Kante zwischen der ersten Ecke 301 und der zweiten Ecke 302
angeordnet. Der Klettaufnäher 314 bzw. die Befestigungseinheit
314 ist in der dritten Ecke 303 angeordnet. Der Klettaufnäher
311 bzw. die Befestigungseinheit 311 ist im Bereich der ersten
Ecke 301 im Wesentlichen zu der Kante zwischen der zweiten und dritten
Ecke 302, 303 ausgerichtet. Somit kann erreicht werden, dass die
Klettaufnäher nicht durch ein falsches Zusammenklappen den Stoff der Falttasche
beschädigen.
10 zeigt eine Ansicht eines Hörers gemäß
einem weiteren Ausführungsbeispiel. Dieser Hörer ist insbesondere als
Ohrhörer ausgestaltet. Der Hörer weist eine Leitung 401 und ein
Hörergehäuse 402 auf. An dem Hörergehäuse
402 ist ein Ohrhaken 403 befestigt, welcher während des Tragens
des Hörers hinter dem Ohr des Trägers eingehakt wird.
An der Außenseite des Hörergehäuses 402 ist
eine Ausnehmung 405 angeordnet, wo eine auswechselbare Abdeckeinheit
404 draufgesteckt bzw. darauf befestigt werden kann. Durch Befestigen der
Aufsteckeinheit 404 an der Ausnehmung 405 werden die akustischen
Eigenschaften des Hörers verändert. Somit können durch unterschiedlich
ausgestaltete Aufsteckeinheiten 404 die akustischen Eigenschaften des Hörers
gezielt beeinflusst werden.
Bislang wurden die akustischen Eigenschaften eines Hörers während
der Entwicklungsphase durch die Geometrie des Hörers sowie der verwendeten
Materialien festgelegt und können danach nicht ohne Weiteres
verändert werden. Um beispielsweise einen akustischen Kurzschluss einzustellen,
werden Dämpfungsmaterialien wie Seiden, Dämpfungspapiere, Schäume
und dergleichen verwendet. Durch die Wahl der Materialien können diese Eigenschaften
beeinflusst werden. Es wäre jedoch wünschenswert, dass der Benutzer die
akustischen Eigenschaften des Hörers selbst beeinflussen kann und sie somit
für sich individuell einstellen kann.
Bei dem in 10 gezeigten Hörer kann
dies beispielsweise dadurch erfolgen, dass unterschiedliche Aufsteckeinheiten bzw.
Deckel 404 verwendet werden, wobei die Aufsteckeinheiten bzw. Deckel die
akustischen Eigenschaften des Hörers verändern. Durch die Ausgestaltung
der Aufsteckeinheit 404 kann beispielsweise ein akustisch wirksames Volumen
erzeugt oder verändert werden. Durch diese Aufsteckeinheiten können beispielsweise
das hintere Volumen des Wandlersystems in dem Hörer 400 beeinflusst
werden, so dass ebenfalls die akustischen Eigenschaften des Hörers verändert
werden. In dem in 10 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die austauschbaren Akustikelemente als Aufsteckelemente 404 ausgestaltet
und sind somit von außen sichtbar.
Alternativ dazu können die austauschbaren Akustikelemente auch
derart ausgestaltet sein, dass sie versteckt sind und nicht von außen sichtbar
sind. Derartige Akustikelemente können beispielsweise als kartuschenartige
Dämpfungselemente ausgestaltet sein, welche sowohl ein- als auch aufgeschraubt
werden können. Diese Dämpfungselemente bzw. Akustikelemente können
beispielsweise Schwämme aufweisen oder können definierte akustisch wirksame
Volumen verändern bzw. enthalten.
Somit können unterschiedliche Akustikelemente bzw. Dämpfungselemente
vorgesehen sein, welche die akustischen Eigenschaften eines Hörers dem individuellen
Geschmack eines Anwenders anpassen. Ferner können die Akustikelemente bzw.
die Dämpfungselemente auf unterschiedliche Musikrichtungen abgestimmt sein,
so dass durch Austausch der Dämpfungselemente bzw. der Akustikelemente eine
Einstellung des Hörers auf eine bestimmte Musikrichtung ermöglicht wird.
Was bislang durch eine Ausgestaltung eines elektronischen Equalizers beispielsweise
in einem Wiedergabegerät vorgesehen war, kann somit direkt an einem Hörer
ausgestaltet sein.
Somit werden austauschbare Dämpfungselemente vorgesehen, welche
ebenfalls eine akustische Funktion aufweisen. Derartige Dämpfungselemente können
sowohl bei Kopfhörern als auch bei Ohrhörern verwendet werden, um die
akustischen Eigenschaften der Hörer zu beeinflussen. Vorzugsweise sind die
austauschbaren Dämpfungselemente bzw. Akustikelemente derart ausgestaltet,
dass der Endverbraucher sie selber austauschen kann. Die Dämpfungselemente
sind somit vorzugsweise einsteckbar, aufsteckbar oder schraubbar ausgestaltet.
In einem Gehäuse eines Hörers kann beispielsweise eine Ausnehmung
vorhanden sein, in welche ein kartuschenartiges Dämpfungselement bzw. Akustikelement
eingesetzt oder eingeschraubt werden kann, wobei damit die akustischen Eigenschaften
des Hörers verändert werden können.
Durch die austauschbaren Dämpfungselemente können beispielsweise
der Frequenzgang, die Basswiedergabe, die Höhenwiedergabe und die Mittelwiedergabe
beeinflusst werden.
Wenn die austauschbaren Dämpfungselemente bzw. Akustikelemente
als Deckel eines Hörers ausgestaltet sind, so kann der Hörer durch den
Austausch der Deckel beispielsweise von einem geschlossenen Hörer zu einem
offenen Hörer umgewandelt werden, so dass das Abstimmverhalten des Hörers
verändert wird. Eine Umwandlung eines geschlossenen Hörers zu einem offenen
Hörer, beispielsweise durch Austausch der austauschbaren Dämpfungselemente,
kann den Vorteil aufweisen, dass die Umwelt besser wahrnehmbar ist. Dies kann insbesondere
beim Fahrradfahren vorteilhaft sein. Wenn es jedoch bevorzugt wird, die Umgebungsgeräusche
weniger wahrzunehmen, so kann beispielsweise durch Austauschen der Dämpfungselemente
ein offener Hörer zu einem geschlossenen Hörer umgewandelt werden.
Wenn die austauschbaren Dämpfungselemente beispielsweise als
Deckel eines Hörers ausgestaltet sind, so kann das Volumen hinter einer Belüftungsöffnung
durch die unterschiedlich ausgestalteten Deckel beeinflusst werden, so dass aufgrund
des Volumens der Lüftungsöffnung die akustischen Eigenschaften des Hörers
verändert werden. Zur Manipulation der Wiedergabe des Hörers können
die oben beschriebenen Deckel beispielsweise ein unterschiedliches Volumen zwischen
dem Deckel und dem Hörer vorsehen. Alternativ bzw. zusätzlich dazu kann
in dem Deckel ebenfalls ein Loch oder eine Öffnung vorgesehen werden, was ebenfalls
zu einer Änderung der akustischen Eigenschaften des Hörers führt.
Obwohl in 4 lediglich ein Ohrhörer mit einem Haken
gezeigt ist, können die austauschbaren akustischen Elemente ebenfalls bei anderen
Hörern wie beispielsweise bei einem Kopfhörer, einem Ohrhörer oder
bei einem In-Ear Hörer implementiert werden.