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Dokumentenidentifikation DE202006011701U1 09.11.2006
Titel Lautsprechersystem
Anmelder Kistner, Joachim, 76530 Baden-Baden, DE
Vertreter Witte, Weller & Partner, 70178 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 202006011701
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.11.2006
Registration date 05.10.2006
Application date from patent application 27.07.2006
IPC-Hauptklasse H04R 5/02(2006.01)A, F, I, 20060727, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft ein Lautsprechersystem mit einem Gehäuse, mit einer Einrichtung zum Empfang von Audiosignalen einer Signalquelle, und mit einer Stromversorgung.

Ein Lautsprechersystem der vorstehend genannten Art ist als kommerzielles Produkt erhältlich, beispielsweise unter der Typenbezeichnung „BIWAS-20" von der Fa. ANYCOM Technologies Inc., Newport Beach, USA.

Das bekannte Lautsprechersystem weist ein Gehäuse auf, in dem sich ein Lautsprecher, ein Empfangsteil nach dem Bluetooth-Standard (ISM-Band bei 2,4 GHz), sowie ein Netzteil mit Netzkabel zum Anschluss an eine übliches 110/220V-Netz befinden. Das System lässt sich von Audio-Signalquellen unterschiedlicher Art ansteuern, beispielsweise einem MP3-Player, der mit einem entsprechenden Bluetooth-Sendeteil ausgerüstet ist.

Das System ist nach Art eines herkömmlichen, hochwertigen Lautsprechersystems mit einem Tieftöner und mehreren Mittel-/Hochtönern ausgestattet. Es ist daher relativ groß und schwer. Das System ist mit einem Netzkabel an eine Steckdose anzuschließen. Ein solches Netzkabel ist jedoch unschön und kann eine „Stolperfalle" darstellen. Ferner muss dann, wenn das System an einen anderen Ort gebracht werden soll, das Netzkabel auf- und dann wieder abgewickelt werden.

Der Neuerung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Lautsprechersystem der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass es die genannten Nachteile nicht aufweist und dass es mit einem Handgriff an unterschiedlichen Orten installiert werden kann.

Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, dass die Stromversorgung einen in das Gehäuse integrierten Netzstecker aufweist.

Die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.

Das neuerungsgemäße Lautsprechersystem lässt sich nämlich mit einem Handgriff durch Einstecken in eine übliche Steckdose installieren und bei einem Ortswechsel ebenso einfach wieder de-installieren. Der Nutzer muss dazu nur das Lautsprechersystem mit dem integrierten Netzstecker aus der Steckdose herausziehen und in einem anderen Raum in eine dort befindliche Steckdose einstecken. Der Begriff „integriert" ist dabei so zu verstehen, dass der Netzstecker entweder ein mit dem Gehäuse integrales Bauteil sein kann oder mit diesem über einen Arm, einen Knickarm oder einen Schwanenhals verbunden ist.

Da mittlerweile Lautsprecher zur Verfügung stehen, beispielsweise gemäß der DE 103 03 030 A1 oder der DE 10 2004 034 882 A1, die eine hohe Klangqualität bei kleinen Abmessungen und insbesondere kleiner Einbautiefe aufweisen, kann auf diese Weise ein hochwertiges Lautsprechersystem dargestellt werden, das bei kleinen Abmessungen und geringem Gewicht in seiner Installation denkbar einfach ist, ohne Einbußen hinsichtlich der Klangqualität hinnehmen zu müssen.

Neuerungsgemäß kann die Einrichtung Mittel zum drahtlosen Übertragen der Audiosignale auf elektromagnetischem Wege oder auf optischem Wege umfassen. Alternativ können die Audiosignale aber auch über den Netzstecker aus dem Netz empfangen werden.

Die Signalquelle ist vorzugsweise mobil ausgebildet, insbesondere enthält sie einen MP3-Player.

Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt in einer schematisierten Seitenansicht, teilweise aufgebrochen, ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Lautsprechersystems.

In der Figur bezeichnet 10 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Lautsprechersystems. Das Lautsprechersystem 10 weist ein Gehäuse 12 auf. In dem Gehäuse 12 befindet sich ein Lautsprecher 14, dessen Membran mit 16 und dessen Wandlersystem mit 18 bezeichnet sind.

In dem Gehäuse 12 ist ferner ein Verstärker 20 untergebracht, der das Wandlersystem 18 über eine erste Leitung 24 ansteuert. Eine zweite Leitung verbindet einen Eingang des Verstärkers 20 mit einem Ausgang eines Empfängers 26. Der Empfänger 26 seinerseits ist eingangsseitig über eine dritte Leitung 28 an ein Empfangselement 30 angeschlossen. Das Empfangselement 30 empfängt Audiosignale 34 von einer Signalquelle 32.

Ein Netzteil des Lautsprechersystems 10 versorgt den Verstärker 20 sowie den Empfänger 26 mit der erforderlichen Betriebsspannung. Das Netzteil ist mit einem Netzstecker 40 verbunden, der auf der Rückseite des Gehäuses 12 angeordnet und mit dem Gehäuse 12 fest verbunden ist. Der Netzstecker 40 weist Kontaktstifte 42 auf, die in eine übliche Netzsteckdose passen, beispielsweise in eine in Deutschland übliche 220V-Steckdose.

Das Lautsprechersystem 10 kann darüber hinaus noch diverse Bedienelemente aufweisen, beispielsweise einen Netzschalter, einen Lautstärkeregler usw., die jedoch der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind.

Das Lautsprechersystem kann mit dem Netzstecker auch über einen Arm, einen schwenkbaren Arm, einen Schwanenhals oder dgl. verbunden sein (nicht dargestellt).

Zur Installation des Lautsprechersystems 10 genügt es, dieses zu ergreifen und mit dem Netzstecker 40 in eine Steckdose zu stecken. Das Lautsprechersystem 10 ist dann sofort betriebsbereit. Ebenso einfach kann das Lautsprechersystem 10 wieder ausgesteckt und an einem anderen Ort wieder eingesteckt werden.

Die Audiosignale 34 können auf unterschiedliche Weise von der Signalquelle 32 zu dem Empfangselement 30 übertragen werden, insbesondere auf elektromagnetischem Wege (Bluetooth oder dgl.), in welchem Falle das Empfangselement 30 eine Antenne ist. Alternativ ist auch eine optische Übertragung (Infrarot) möglich; dann muss das Empfangselement eine entsprechende Photodiode sein.

Wie mit einem Doppelpfeil bei 34 angedeutet, können das Lautsprechersystem 10 und die Signalquelle 32 auch bidirektional zusammenwirken.

Alternativ können die Audiosignale auch über das 220V-Netz übertragen werden, in welchem Falle der Verstärker eingangsseitig mit dem Netzstecker in Verbindung steht.

Die Signalquelle 32 ist vorzugsweise ein MP3-Player, kann aber auch eine Stereoanlage, ein Rundfunkempfänger, ein CD-Player, ein Fernsehgerät und dgl. sein.


Anspruch[de]
Lautsprechersystem mit einem Gehäuse (12), mit einer Einrichtung (2030) zum Empfang von Audiosignalen (34) einer Signalquelle (32), und mit einer Stromversorgung, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgung einen in das Gehäuse (12) integrierten Netzstecker (40) aufweist. Lautsprechersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (2030) die Audiosignale (34) drahtlos empfängt Lautsprechersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (2030) Mittel zum optischen Übertragen der Audiosignale (34) umfasst. Lautsprechersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung Mittel zum drahtgebundenen Empfangen der Audiosignale über den Netzstecker (40) aus dem Netz umfasst. Lautsprechersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalquelle (32) mobil ausgebildet ist. Lautsprechersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalquelle (32) einen MP3-Player enthält.






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