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Dokumentenidentifikation DE102004063196A1 16.11.2006
Titel Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen
Anmelder Liebchen, Lars-Gunnar, 22111 Hamburg, DE
Erfinder Liebchen, Lars-Gunnar, 22111 Hamburg, DE
DE-Anmeldedatum 29.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004063196
Offenlegungstag 16.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2006
IPC-Hauptklasse A45F 3/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A45F 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Einfach oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen für mittelschwere zu tragende und zu haltende Objekte, nach dem Beispiel der dehnfähigen, elastischen Ein- und Zweischulter-Tragegurte, mit dehnfähiger Komponente (z. B. Stretch) schaffen neue Möglichkeiten, das Leben jedes Menschen weltweit schmerzfreier und komfortabler zu gestalten, und geben Möglichkeiten, Milliarden wegen weniger Rücken- und Schulterproblemen einzusparen. Die individuell zusammensetzbaren "Baukasten"-Massenprodukte sind auch vorbeugend einsetzbar, um viele gesundheitliche Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Tragesysteme werden bevorzugt bei leichten bis mittleren Trageaufgaben eingesetzt, aber auch bei schweren Trageaufgaben, wenn Rollenbehältnisse und Rucksäcke nicht sinnvoll einzusetzen sind. Auch als modisches, reich verziertes und dabei nützliches, edles Accessoire sind die Gurt-Systeme in unzähligen Ausführungen von modebewussten Personen perfekt einzusetzen. Die industrielle Herstellung vieler Varianten ist auch mit einfachen und preiswerten Textil- und nicht nur mit teuren Sattlernähmaschinen möglich. Die Fertigung ist einfach und auch in dritten Weltländern möglich. Als nützliches Entwicklungshilfeprojekt oder auch Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit Kostenspareffekt hierzulande ist das Projekt perfekt geeignet.

Beschreibung[de]

Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen für mittelschwere zu tragende und zu haltende Objekte, nach dem Beispiel der dehnfähigen, elastischen Ein- und Zweischulter-Tragegurte.

Die Innovation ist Weiterentwicklung und Ergänzung von zwei Liebchen Patenten DE 196 41 181 und DE 40 19 416

In der DE 196 41 181 wird ein Musikinstrumenten-Ein-, und Zweischultertragegurt beschrieben, der mehr oder weniger als Vorteil aus einem, bzw. wenigen Teilen zu fertigen ist. Funktionell ist das System gut einsetzbar und hat sich bewährt.

Ein Nachteil besteht darin, das derartige Gurte schlecht an die Größenverhältnisse der Personen anpassbar sind. Als Einzelanfertigung sind derartige Systeme gut machbar, als Serienprodukt und als Massenprodukte waren derartige Konzepte nicht vorgesehen. Sie sind als Tragegurte für Saiteninstrumente gedacht, die als Ledervariante sehr schön zu verzieren sind (gepunzte Lederteile, reliefartige Strukturen).

In der langjährigen Erprobung mit derartigen Systemen wurde ein Vorteil des Systems deutlich, nämlich der, dass zu haltende Objekte von dem Zweischultertragesystem mehr in die leicht schräg neben dem Körper befindliche Position geschoben werden. Gitarren und Bässe werden also ergonomisch vorteilhafter nicht direkt gerade vor dem Körper, wie das die Einschultertragemöglichkeit (24) und der DE 40 19 416 (hosenträgerähnlicher Gurt erzeugt), sondern leicht schräg, vor/neben dem Körper, wie die bevorzugte Spielhaltung auch aussiegt, geschoben.

Das ließ später die Erkenntnis reifen, dass das Zweischultertragesystem besonders gut auch zum Tragen von Objekten neben dem Körper geeignet ist.

Das Tragen von Objekten vor, bzw. leicht schräg vor dem Körper, wie bei Gitarren und Bässen vorgesehen, ist ggf. bei der Messtechnik und ähnlichem noch vorteilhaft und gebräuchlich, die üblichere, massenverwendete Trageposition ist aber das Tragen von Objekten, rechts und links neben dem Körper.

Somit wurde sozusagen aus der seltenen Individuallösung die Idee für das massentaugliche Produkt, „Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme, für z.B. Gitarren und Bässe, und Tragehilfen für mittelschwere zu tragende und zu haltende Objekte. Koffer, Cases, Reise-Sporttaschen, Einkaufstüten, Kisten, tragbare Computertaschen(Koffer), Musikinstrumenten-Taschen und Koffer, Werkzeug-Messinstrumenten-Koffer, etc. etc. nach dem Beispiel der dehnfähigen, elastischen Ein- und Zweischulter-Tragegurte, geboren.

In der DE 40 19 416 wird ein hosenträgerähnlicher Gurt beschrieben, der ein Objekt direkt zentriert vor dem Körper positioniert und trägt, und der das Gewicht sehr symmetrisch auf beide Schultern verteilt.

Aufgaben/An der falschen Stelle gespart

Das Kindern oft schon in der Schule, bzw. in jungen Jahren der Rücken ruiniert wird ist bekannt. So werden Kinder mit viel zu schweren Schulranzen/Büchern belastet, die zur Holkreuzbildung und anderen Wirbelsäulenverformungen, der noch weichen und verformbaren Strukturen führen.

Ungeeignete billigste, harte Stühle die zum stark rückenbelastenden Aufrechtsitzen zwingen, und die mit keiner Funktion an die Größe der wachsenden Kinder anpassbar sind, verstärken den schädigenden Effekt für den Rücken. Das Kinder im Laufe ihrer Jahre unterschiedlich große Schuhe brauchen ist jedem klar, dieses auf Stühle anzuwenden ist wohl zu viel verlangt.

Fehlender täglicher Sportunterricht, sowie keine aktiven Bewegungspausen zwischen den Schulstunden verschlimmern die Situation weiter. Dazu kommen Übergewicht, bei gleichzeitiger Mangelernährung, und zu viel Computerarbeit in späteren Jahren. Resultat ein viel zu kurzes Berufsleben und wenig eingezahlte Rentenbeiträge.

Auf die erhoffte Hilfe wird die ältere Generation dann nicht mehr Hoffen können, weil die „Jungen" einen Wirbelsäulenzustand haben, der mit Rentnern vergleichlich ist.

So erzeugt eine Fehlplanung, Geiz und Sparsamkeit an der falschen Stelle langfristig Kosten, unlösbare Probleme und menschliches Leid.

Die Schule einerseits beauftragt, um wichtige Bildung zu vermitteln, lässt die wichtigste Bildung, nämlich die präventive Gesundheitserziehung ausfallen.

So wird auch nicht verwundern, das es im Berufsleben genaue Regelungen und Gesetze gibt, wie ein Arbeitsplatz für Erwachsene auszusehen hat, für heranwachsende Kinder fehlt etwas derartiges.

So muss sich die ältere Generation nicht wundern, wenn lange und hohe Rentenzahlungen später zwangsweise ausbleiben werden. Als Bumerangeffekt für Untätigkeit, Fehlplanung, Sparsamkeit und Geiz zu lasten der Schwachen, ist das ggf. die verspätete Gerechtigkeit.

Um Generationskonflikte und viele Probleme zu vermeiden sind technische Innovationen ein gutes Mittel dazu. Im breiten Einsatz schaffen „viele kleine technische Verbesserungen" mehr, als es die Urlaubsreise zum Mond, oder Mars es jemals vermögen würde. Dieses als Anspielung auf die unsinnigen, prestigeträchtigen, menschenverachtenden, größenwahnsinnigen Weltraumprogramme gemeint.

Die evolutionsbedingte Problematik (sehr vereinfacht)

Ein auf vier Beinen laufendes Pferd, kann das eigene Körpergewicht damit auch auf vier Bereiche verteilen. Der aufrechte Gang beim Menschen, schafft derartige Möglichkeiten nicht. Außerdem ist die Lendenwirbelsäule immer ein Schwachpunkt beim Menschen. Verschleiß ist dort auch ohne schwere Trageaufgaben dort schon vorprogrammiert, weil die Bandscheiben auch ohne Trageaufgaben ständig belastet werden. Somit ist der Mensch für Trageaufgaben eigentlich nicht gebaut. Der tägliche Aufenthalt im Wasser ist eigentlich ein muss, um die Belastungen für die ständig belasteten Bandscheiben zumindest stundenweise zu minimieren. Aber wer hat schon die Möglichkeiten hierzu. Das sich die meisten Zwei- und Vierbeiner im Wasser wohlfühlen ist daher sehr nachvollziehbar. Das „normal" heutige Arbeitsleben besteht im Sitzen und Stehen oft ohne die Möglichkeiten der Bewegung.

Die hier beschriebene Innovation und deren Varianten haben mehrere konkrete konzeptionelle Aufgaben:

  • a) Mit einer relativ kleinen Anzahl von einfach und preiswert herzustellenden Bauteilen sollen diverse Varianten, der Gurte und Tragesysteme herstellbar sein.
  • b) Die kleine Anzahl von einfach und preiswert herzustellenden Bauteilen soll die Möglichkeit geben, dass Varianten-Systeme für verschiedene Personengrößen (1 m kleines Schulkind bis 2,30 m großer Sportler herzustellen sind.
  • c) Dabei sollen mit der relativ kleinen Anzahl von einfach und preiswert herzustellenden Bauteilen, und den daraus herstellbaren Varianten, diverse Trageaufgaben, von leichter Schultasche, bis schwerer Bierkiste bewältigbar sein.
  • d) Rückenprobleme sollen minimiert werden, oder präventiv verhindert werden.
  • e) Schulterprobleme sollen minimiert werden, oder präventiv verhindert werden.
  • f) Das Unterarmbrennen beim langen Tragen von leichten, bis mittelschweren Objekten soll minimiert werden.
  • g) Handschmerzen und das schmerzhafte Einschneiden von Tragetaschen und Einkaufstüten soll verhindert werden.
  • h) Tragekomfort soll erzeugt werden.
  • i) Das Unterarmbrennen beim Tragen von schweren Objekten soll minimiert werden.
  • j) Objekte sollen länger und Komfortabler zu tragen sein, dort wo keine Rollen, oder ähnliches einzusetzen sind, z.B. im Gelände.
  • k) Auf mit Rollen versehene Behältnisse soll ggf. verzichtet werden können.
  • l) Rücksäcke sind zum langen Tragen zwar optimal, aber die transportierten Objekte sind nicht schnell zugänglich. Diese innovativen Tragesysteme sollen die Lücke schließen. Objekte sollen lange zu tragen sein, aber auch schnell zugänglich bleiben. Einsatz z.B. bei der Jagd oder bei Foto-Filmaufgaben.
  • m) Mit einer relativ kleinen Anzahl von einfach und preiswert herzustellenden Bauteilen sollen diverse Varianten, der Trage-Gurte herstellbar sein, die z.B. auch ein freihändiges Tragen von Objekten, wie es bei z.B. Gitarren und Bässen üblich ist, ermöglichen.
  • n) Mit einer relativ kleinen Anzahl von einfach und preiswert herzustellenden Bauteilen sollen diverse Varianten, der Tragehilfen herstellbar sein, die durch das Dreiteilen der zu tragenden Last, auf beiden Schultern und der Traghand, Tragekomfort und Erleichterung erzeugen.
  • o) Es sollen Tragehilfen erzeugt werden, welche durch das dehnfähige Stretchmaterial als Tragehilfen tauglich sind, ohne eine schwierige Längenanpassung vornehmen zu müssen.
  • p) Es soll dem Anwender die Möglichkeit gegeben werden optisch, schlichte, technische Tragehilfen und Gurte, durch Verschönerungsmaßnamen individuell gestalten (designen) zu können.
  • q) Vorgenommene Verzierungen sollen schnell änderbar sein.
  • r) Ein stufenloses Längenverstellen soll möglich sein.
  • s) Ein stufiges präzises Längenverstellen soll möglich sein.
  • t) Ein einstellbares Lastverteilen auf die Schultern soll getrennt voneinander möglich sein.
  • u) Ein Längenverstellen soll schnell und möglichst mit einer Hand ermöglicht werden, vorteilhaft auch dann, wenn das Objekt noch getragen wird. Zugkrafteinstellung bei Tragehilfen.
  • v) Metallene, kantige Längenversteller, die Objekte beschädigen und zerkratzen könnten sollen möglichst entfallen, wen der Gurte am zu tragenden Objekt, z.B. Gitarre verbleiben soll.
  • w) Der Verkauf von üblichen Produkten (Taschen, Koffer usw.) soll so vereinfacht werden, weil ein Zusatznutzen mit Ein-, Zweischultertragesystemen bestückten Produkten vorhanden ist.

Am Beispiel einer normalen Sporttasche soll die Problematik verdeutlicht werden.

An normalen Sporttaschen befinden sich oft lange starre textile Gurte, mit dem man sich die Tasche um die Schulter hängen kann. Ab einer bestimmten Last wird das mehr als unbequem. Man trägt die Last dann mit der Hand, und wird dann schnell mit einem brennenden Unterarm geplagt.

Will man ab einer bestimmten Last nicht das gesamte Gewicht schmerzhaft auf der Schulter, bzw. einschneidend am Hals haben, würde man gerne die Hand zur Entlastung für die Schulter/Hals zu Hilfe nehmen. Oft hat der Gurt aber nicht die richtige Länge, und man trägt die ganze Last dann doch mit der Hand. Das Einstellen der Gurtlänge ist nicht schnell möglich, damit man die Last verteilt, einerseits tragen, und andererseits auf der Schulter anhängen kann.

Die Problemlösung

Die Verwendung von Stretchmaterial, anstelle von starrem Gurttextil schafft hier schon einfach Abhilfe, weil eine Längenverstellungsanpassung automatisch durch die Dehnung des Materials erreicht wird. Je nach Zugfestigkeit des dehnfähigen Stretchmaterials, bzw. Vorspannung kann man nun die Belastung auf Schulter und Hand gezielt verteilen. Dabei schmiegt sich das weiche Stretchmaterial gut an die Schulterform an und schneidet nicht in den Hals. Um nun die Belastungsverteilung für Traghand und Schulter vornehmen zu können muss es möglich sein die Stretch-Gurtlänge im Fluge, also während der Tragearbeit, mit der freien Hand verstellen zu können.

Durch mehrmaliges Verändern der Belastung für Hand und Schulter, während der Tragearbeit, durch schnelles Verstellen der Gurtlänge, wird weitere Erleichterung beim Tragen erzeugt.

Weiter hat man aber auch noch eine andere Schulter, auf der man Gewicht abladen kann. Somit ist der Einsatz eines weiteren Gurtes vorzunehmen. Das so entstandene Zweischultertragesystem, das die Möglichkeit schafft, die Hand zum Tragen mit einzusetzen, schafft optimalen Tragekomfort und entlastet Rücken und Schultern.

Wertsteigerung durch Innovative Zweischultergurte

Durch die Ergänzung aller zu tragenden Objekten, die nicht mit Rollen, oder als Rücksack befördert werden können oder sollen, ist ein zusätzliches Zweischultertragesystem eine gute Investition und Wertsteigerung für übliche Taschen, Koffer usw.. Derartig bestückte Produkte sind anwenderfreundlicher und deshalb besser verkaufbar.

Massenprodukt Zweischultertragesystem

Aber auch als extra zu erwerbendes Massenprodukt, welches man als Hilfsmittel bei Trageaufgaben einsetzt, und das mit allen üblichen Koffern, Taschen usw. kompatibel ist, ist das Zweischultertragesystem eine gute Lösung.

Massenprodukt Zweischultertragesystem als Modeassesoir

Üblich werden Gürtel heutzutage gerne als modisches Assesoir verwendet. Derartige Zweischultertragesysteme sind hierfür eben so gut einzusetzen, mit dem Vorteil, das damit auch Lebens-Arbeitserleichterung erzeugt wird.

Modebewusste Personen werden damit auch zu Trendsettern, nämlich schick und dabei intelligent und angenehm, und nicht wie üblich wer schön sein will muss leiden, oder sieht gut aus, ist aber total unbequem, also eigentlich untragbar.

Milliardeneinsparungen medizinische, orthopädische Belange

Viele Rücken- und Schulterprobleme und damit Milliarden Kosten entstehen durch falsches Tragen/Heben und falsche Tragekonzepte. Das bewährte Ein-, Zweischultertragesystem kann in vielerlei Hinsicht Abhilfe schaffen, wenn auch andere gesundheitsfördernde Maßnahmen ergriffen werden.

Einsparungen

Nach letzten Informationen werden 15 Milliarden Euro jedes Jahr ausgegeben im Zusammenhang mit Rückenproblemen, Tendenz zunehmend. Mit sinnvoller Lebens-, Arbeitsplanung und Technologie ließen sich hiervon schätzungsweise 10 Milliarden einsparen, bei vergleichlich wenig Ausgaben für sinnvolle Technologie.

Präventiver Einsatz

Beim präventiven Einsatz des Systems werden orthopädische Rücken- und Schulterprobleme vorbeugend verhindert.

Im Folgenden werden die Zeichnungen als Übersicht kurz erläutert.

01 bis 04 zeigen die in 17d bzw. 11, 12 und 12 gezeigte vierte Variante. Hier konkret verschiedene Verlängerungs-, Verkürzungs- und Einstellmöglichkeiten.

5a, 5b, 6a und 6b zeigen Ein- und Zweischultertragehaltungen mit und ohne Unterstützung der Traghand.

07 bis 13 zeigen Varianten von Tragegurten und Tragesystemen.

14 und 15 zeigen die in 17d gezeigte vierte Variante, genauer das große Zwischenelement (5) mit Details.

14b und 15b zeigen eine Variante des Zwischenelementes (5) mit Details.

17a bis 17d zeigen Varianten der Klettbefestigung und der Klettlängenverstellung, sowie Sicherungsprinzipien.

18a bis 18d zeigen anstelle der stufenlosen Klettbefestigung und Klettlängenverstellung eine Stufenverstellung mit Einrastfunktion.

20a bis 20d zeigen Möglichkeiten auf Gurte individuell, je nach Wunsch des Kunden optisch verändern zu können. Die technische Konzeption und Funktion bleibt dabei unangetastet.

21a und 21b zeigen das Zusatz-Griffteil (17) mit Klettbefestigung (17a) und Polsterungen, bzw. Geleinlagen (17b).

Im Folgenden werden die Zeichnungen und die Konstruktionsgrundlagen im Detail näher erläutert.

01 zeigt die maximale Verlängerung des Tragesystems der Längenversteller (A), und der Stretch-Gurte (8 und 9) auf einer Seite des Tragesystems.

02 zeigt die maximale Verkürzung des Tragesystems auf einer Seite des Tragesystems. Einerseits wird eine Verlängerung, bzw. Verkürzung durch die Wahl der Schlitze (3), bzw. (2) vorgenommen, andererseits aber auch durch die Länge der Klettbänder (6 und 10). Hier wurde nur die Variation (17d) als Klettbefestigung gewählt.

03 zeigt die mittlere Verkürzung des Tragesystems auf einer Seite des Tragesystems.

04 zeigt die unsymmetrische Längenverstellung des Tragesystems auf einer Seite des Tragesystems. Sind beide Stretchgurte (8, 9) gleich lang eingestellt wird die eine Schulter mehr belastet, beim Tragen des Systems als Zweischultergurt. Durch ungleichmäßiges Längeneinstellen der Gurte wird die Druckbelastung auf die Schultern reguliert. (Siehe auch 5a und 5b)

05a und 05b zeigt das Zweischultertragen des Ein-Zweischulter-Stretch-Gurtes, als Tragehilfssystem eingesetzt.

05b Mit der zusätzlich tragenden Hand zusammen wird das Koffergewicht auf drei Bereiche rechte, linke Schulter und Hand, verteilt. Traghand und beide Schultern ermüden nicht so schnell. Wirbelsäule und Schultern werden symmetrischer und schonender belastet.

Bei genügender Zugfestigkeit des Gurt-Stretchmateriales, kann die Hand ihre Tragarbeit einstellen. Der Koffer, Tasche, Einkaufstüte usw. wird nur von dem Gurt und den Schultern getragen. Diesem freihändigen Tragen sind aber mit dem Koffergewicht Grenzen gesetzt, es sei denn es werden zwei Gurte (15b), mehrlagige Stretchmaterialien, oder zugfestere Stretchmaterialien verwendet.

06a und 06b zeigt das Einschultertragen des Ein-Zweischulter-Stretch-Gurtes.

06b Mit der zusätzlich tragenden Hand zusammen wird das Koffergewicht auf zwei Bereiche verteilt. Hand und Schulter ermüden nicht so schnell. Wirbelsäule und Schultern werden symmetrischer und schonender belastet. Bei genügender Zugfestigkeit des Gurt-Stretchmateriales, kann die Hand ihre Tragarbeit einstellen. Der Koffer wird nur von dem Gurt und der Schulter getragen. Diesem freihändigen Tragen sind aber mit dem z.B. Koffergewicht Grenzen gesetzt, es sei denn es werden zwei Gurte (15b), mehrlagige Stretchmaterialien, oder zugfestere Stretchmaterialien verwendet. Dabei empfehlt es sich auch zwei Tragesysteme (23) einzusetzen, um die Belastung für die Wirbelsäule noch optimaler zu gestalten.

Die Gurte in den Zeichnungen 07 bis 10 unterscheiden sich im unteren Bereich voneinander.

07 zeigt die Standardvariante, die z.B. bei Gitarren und Bässen verwendet wird.

Mit Schlitz-Löchern (nicht gezeichnet) ist der Gurt an üblichen Gurtknöpfen anzubringen. Der Gurt ist oben einfach in der Länge zu verstellen. Die Stretchteile wurden winklig angebracht.

08 zeigt die Standardvariante, die z.B. bei Gitarren und Bässen verwendet wird.

Mit Schlitz-Löchern (nicht gezeichnet) ist der Gurt an üblichen Gurtknöpfen anzubringen. Der Gurt ist oben und unten zweifach in der Länge zu verstellen.

Bei 07 und 08 wurden die Stretchgurte unten übereinandergelegt. Das schafft die Möglichkeit den Bereich des Systems, der vor dem Körper (22a, 22b, 22c) liegt, schmal und unauffällig zu gestalten. Das ist eine Designlösung, welche funktionell keine Bedeutung hat. Die Stretchteile (8, und 9) wurden nicht gerade, sondern schräg angebracht, um genügende Halsfreiheit zu realisieren (siehe Grundlage der DE 196 41 181).

09 zeigt die Standardvariante, die z.B. bei Gitarren und Bässen verwendet wird.

Mit Schlitz-Löchern (nicht gezeichnet) ist der Gurt an üblichen Gurtknöpfen anzubringen. Der Gurt ist oben und unten zweifach in der Länge zu verstellen. Die Stretchteile wurden gerade angebracht. Bei Verwendung von identischen Längenversteuern hat man die doppelte Verlängerungsmöglichkeit. Kleine und große Personen können den gleichen Gurt vorteilhaft verwenden.

10 zeigt die Standardvariante, die z.B. bei Gitarren und Bässen verwendet wird. Mit Schlitz-Löchern (nicht gezeichnet) ist der Gurt an üblichen Gurtknöpfen anzubringen. Der Gurt ist oben einfach in der Länge zu verstellen. Die Stretchteile wurden gerade angebracht.

11 bis 13 zeigt Gurtvarianten, bei denen zusätzlich zur Gesamt-Längenverstellung, die Gurtlängen der Gurte für die rechte und linke Schulter zu verstellen sind, womit die Belastung auf die jeweilige Schulter präzise einzustellen ist (Schulter-Belastungseinstellung).

Bei 11 und 13 ist die Schulter-Belastungseinstellung auf beiden Seiten des Gurtes vorzunehmen. Die Schulter-Belastungseinstellung gibt auch die Möglichkeit die gesamte Gurtlänge zu verstellen. Bei diesen beiden Varianten hat der Anwender die Möglichkeit die gesamte Gurtlänge an vier Stellen zu verändern, wobei diese Variante von allen Varianten am längsten, oder kürzesten zu gestallten ist, und dabei für sehr kleine, und sehr große Personen zu verwenden ist.

Bei 12 ist die Schulter-Belastungseinstellung nur auf einer Seite des Gurtes vorzunehmen.

14 zeigt die großen Zwischenelement (5) mit den beidseitig angebrachten Kletten (1 und 4) (siehe auch 17d) und die in Reihe befindlichen Schlitze (3 und 2).

15 zeigt die eingefädelten und festgekletteten Gurt-Längenversteller-Klettbänder (6), sowie das Längenversteller-Klettband (10)

14b zeigt die Verwendung von viele Kletten (4).

15b zeigt die Verwendung von zwei Stretch-Gurten pro Schulter, wobei der untere Schlitz für einen Gurt, der obere Schlitz für den anderen Gurt verwendet wird. Pro Tragesystem werden also vier Gurte verwendet, zwei für jede Schulter. Damit ist das System zugfester und es können schwerere Objekte transportiert werden. In Kombination mit doppellagigen zugfesten, breiten und dicken Stretchgurten lassen sich auch schwere Tragesituationen bewältigen.

Bei drei Schlitzen in Reihe und bei drei verwendeten Kletten (eigentlich sechs, die der anderen Seite hier nicht sichtbar) lasen sich drei Gurte pro Schulter verwenden.

17a bis 17d zeigen unterschiedliche Variationen der Klettbefestigung, bzw. stufenlosen Längenverstellung bei Tragesystemen. Die Pfeile zeigen die Zugkräfte die auf die Verbindung wirken.

Bei vier Schlitzen (3) ließen sich maximal acht Kletten (4) einsetzen. Würde nun das Klettband (6) durch alle vier Schlitze (3) gefädelt, und würde dass Klettband mit möglichst vielen Kletten (4) in Verbindung gebracht (sechs Kletten wären das erzielbare Maximum bei vier Schlitzen), hätte man ein super sichere Verbindung erzeugt.

Diese Verbindung wäre aber auch nur langsam zu knüpfen und auch nur langsam und mühsam zu lösen. Die schnelle einhändige Längenverstellung des Systems wäre so nachteilig nicht möglich.

Somit gilt, dass mit der Anzahl der Schlitze, mit der Anzahl der Durchfädelungen des Klettbandes durch die Schlitze, und mit der Anzahl der mit dem Klettband in Berührung gebrachten Kletten, die Verbindungssicherheit steigt, und dabei proportional dazu die schnelle Lösbarkeit und Längenverstellbarkeit abnimmt.

Um einen Kompromiss aus Verbindungssicherheit und Wiederlösbarkeit und dem möglichen schnellen Längenverstellen zu ermöglichen, werden entweder zwei Kletten und eine Durchfädelung (17d), oder eine Klette und zwei Durchfädelungen (17c) bevorzug.

Minimum

Als Minimum reicht eine Klette und eine Durchfädelung. Jede weitere Klette und Durchfädelung ist eine Sicherung für das Verbindungssystem.

Zusätzliche Sicherungsfunktion durch eine Schlaufe

Eine am Klettband befindliche Schlaufe (nicht gezeichnet) würde das lose Ende (6a) des Klettbandes sichern. Die rechte Klettbefestigung (17d), ließe sich nicht ausversehen lösen.

17d zeigt die am meisten verwendete Variation der Klettbefestigung.

Längenverstellen durch Wahl der Schlitze

Werden die oberen Schlitze (3) als Durchfädelung (17d) benutzt, wird das gesamte Tragesystem kürzer. Werden die unteren Schlitze (3) als Durchfädelung benutzt, wird das gesamte Tragesystem länger. (Siehe auch 1 bis 4).

Weiter gilt, je kürzer das lose Ende des Klettbandes (6a), desto länger ist das Tragesystem, bzw. Schultergurtseite. Je länger das lose Ende des Klettbandes (6a), desto kürzer ist der Gurt. In Kombination mit der Wahl des Schlitzes (3) sind so schnell Gurtlängen einzustellen. Dabei haben also die Schlitze (3) zwei Funktionen, nämlich Längenverstellung und Verbindungssicherheit.

17a und 17b zeigen weitere mögliche Klett-Verbindungsvarianten.

18a bis 18d zeigt eine Möglichkeit für eine stufige Längenverstellung bei Tragesystemen.

Auf einem Trägerband (6c) befinden sich in Abständen weiche verformbare, elastische Einrastnoppen (15) (Einrasthaken). Oben können die Nooppen mit Zahlen zur Orientierung und zur präzisen Längenverstellung versehen sein. In Querrichtung ist die Verformbarkeit der Noppen weniger stark als in die Längsrichtung zum Trägerband (6c).

Die Noppen sind in eine Richtung (15a) spitz abgeflacht.

Mit wenig Kraftaufwand ist das Trägerband (6c) mit seinen Erhöhungen (15) und den Abflachungen (15a) vorneweg in die formfesten Schlitze (3) einzufädeln und durchzuziehen. In einem der Einrastzwischenräumen (16) kann das Trägerband (6c) verbleiben, es ist eingerastet, bzw. eingehakt. Beide Teile sind nun miteinander verbunden.

Durch das Zusammenzudrücken mit dem Finger des verformbaren, elastischen Einrastnoppens (15) lässt sich die Länge des Gurtes so Stück für Stück, Stufe für Stufe verlängern. Der Gurt und das Objekt braucht nicht abgenommen werden um den Gurt zu verlängern, oder zu verkürzen.

Weiter gilt, was schon bei 17a bis 17d beschrieben wurde, nämlich das zusätzliche Durchfädelungen und Einrastungen, bzw. eine Schlaufe, eine Sicherung vor ungewolltem Lösen der Verbindung bietet. Ebenso kann eine gewählte Länge so vor unbeabsichtigten Längen-Verstellen gesichert werden (nicht gezeichnet).

Durch die Weiche/Härte, bzw. auch die Größe lässt sich regulieren wie belastbar die einfache, nichtgesicherte Verbindung ist. Auch harte Haken aus Kunststoff, oder ähnlichem wären auf dem Trägerband möglich.

Gegenüber Klettverbindungen, ggf. Druckknöpfen oder Ähnlichem sind derartige Systeme schneller bedienbar. Die Schlitze (3) müssen ggf. mit hartem Material stabilisiert und eingefasst werden, wenn starke Kräfte wirken.

20a zeigt zusätzliche Befestigungsschlitze (20) für Dekorationsobjekte (Verzierungen) (18).

20b zeigt ein langgestrecktes Dekorationsobjekt (Verzierung) (18) angebracht an den Befestigungsschlitzen (20) des großen Zwischenelementes (5).

20c zeigt mehrere runde Dekorationsobjekte (Verzierungen) (18) angebracht an den Befestigungsschlitzen (20) des großen Zwischenelementes (5), sowie angebracht an dem Längenversteller (A) und den Gurten (8 und 9), bzw. den Gurt-Längenversteller-Klettbändern (6).

20d zeigt mehrere aneinander als Kette befestigte Dekorationsobjekte (Verzierungen) (18) angebracht am Gurt.

Als Befestigungen für die Dekorationsobjekte bestehen viele Möglichkeiten. Druckknöpfe, Klettverbindungen, Festbinden usw..

21a und 21b zeigen das Zusatz-Griffteil (17) mit Klettbefestigung (17a) und Polsterungen, bzw. Geleinlagen (17b). Der Zusatzgriff kann auch ohne die Tragesysteme verwendet werden.

Oft sind Griffe von Koffern, Tragetaschen, Einkaufstüten usw. wenig ergonomisch hart und schlecht geformt gestattet. Die Griffe drücken und Tütenlaschen schneiden in die Hand. Das Tragen des relativ leichten Objektes wird durch den Griff, Tragetasche oft unbequemer als es sein muss. In solchen Fällen schafft ein biegsamer flexibler Zusatzgriff (17) Abhilfe.

Der Griff ist waagerecht zum Boden betrachtet eher starr, um auch bei Einkaufstüten einen Griffkomfort bieten zu können. Dafür sind harte Stäbe in den Griff eingearbeitet.

Der Zusatzgriff wird mit seinen griffigen Gummiinnenseite, die ggf. mit Noppen versehen werden, um den z.B. Koffergriff gewickelt und mit dem Klettbändern (17a) fest mit dem Koffergriff verspannt.

Zum weiteren Komfort wird der Zusatzgriff mit Gel gefüllt. So passt sich der Zusatzgriff einerseits dem anderen Griff an, andererseits aber auch der Hand und den Fingern. Anstelle des Gels kann auch härteres Schaumgummi, oder Korg Verwendung finden.

In Kombination mit den Tragesystemen wird ein doppelter Tragekomfort erzeugt. Tragen wird zum „Vergnügen".

21a zeigt das Zusatz-Griffteil (17) mit Klettbefestigung (17a) und Polsterungen, bzw. Geleinlagen (17b), vor der Befestigung.

21b zeigt das Zusatz-Griffteil (17) mit Klettbefestigung (17a) und Polsterungen, bzw. Geleinlagen (17b), nach der Befestigung.

22a zeigt einen Ein-, Zweischulter-Instrumententragegurt, hier getragen als Zweischultertragegurt. Auch als üblicher Einschulter-Instrumententragegurt ist der selbe Gurt zu verwenden. Die Gurtlängen sind verstellbar, damit die Schulterbelastung individuell je nach vorliebe eingestellt werden kann.

22a zeigt einen Ein-, Zweischulter-Tragegurt, hier verziert mit Dekorationsobjekten (18). Schlichte funktionell optimale Gurte lassen sich aufwendig mit anbindbaren, anklemmbaren Objekten verzieren.

22c zeigt einen Ein-, Zweischulter-Tragegurt, hier verziert mit Dekorationsobjekten. Das Dekorationsobjekt (18) hat hier eine Doppeleffekt, nämlich den der Lasche (22), diese verhindert ein Auseinanderrutschen der Gurte (8 und 9). Es hält die Gurte im Brustbereich enger zusammen.

23 zeigt zwei Tragesysteme im Einsatz.

23 zeigt den optimalsten Einsatz von zwei Tragesystemen, und dem schön ausbalancierten Tragen von zwei gleich schweren Lasten auf der linken und der rechten Seite. So wird die Wirbelsäule am gleichmäßigsten belastet. Auch schwere Objekte sind komfortabel zu tragen. Das schmerzhafte Brennen der Unterarme wird durch Abladen des größten Teiles des Gewichtes auf beide Schultern erreicht.

Bei der Tragehaltung wird das Gewicht beider zu tragender Objekte symmetrisch vorteilhaft verteilt. Beide Traghände werden durch die „Tragehilfen" vorteilhaft entlastet.

24a zeigt den in 24b verwendeten hosenträgerähnlichen Gurt. Im Gegensatz zu allen anderen Gurten hat dieser eine Dreipunktbefestigung, um Objekte direkt vor dem Körper halten zu können.

Der Einsatz bei Mess-, oder Musikinstrumenten, oder auch beim Service wären drei von vielen weiteren Einsatzmöglichkeiten. Natürlich bestehen auch hier die Längenverstellmöglichkeiten, die schon beschrieben wurden.

Somit sind mit einheitlichen Bauteilen und Baugruppen diverse unterschiedliche Tragesysteme zu realisieren.

1
Kletten beidseitig für das Längenversteller-Klettband (10)
2
Schlitze für das Längenversteller-Klettband (10) (das Längenversteller-Klettband (10) ist
breiter als die Kletten (4)
3
Doppelreihige Schlitze für die Gurt-Längenversteller-Klettbänder (6)
4
Klette beidseitig für Gurt-Längenversteller-Klettbänder (6)
5
Großes Zwischenelement
6
zwei Gurt-Längenversteller-Klettbänder
6c
Trägerband
6a
lose Enden der Gurt-Längenversteller-Klettbänder
A
Längenversteller, bestehend aus Längenversteller-Klettband (10) und
Befestigungselement für Objekt mit Schlitz (11) oder Lochschlitz (nicht zeichnerisch
dargestellt), das Klettband ist breiter als die Kletten (1)
8
Stretchgurt für die rechte Schulter
9
Stretchgurt für die linke Schulter
12a
kleines Gurt-Verbindungs- und Objekthalteelement
12b
großes Gurt-Verbindungs- und Objekthalteelement
12c
großes Gurt-Verbindungselement mit Schlitzen (2) für die Längenversteller (A)
13 und 14
winklig nach außen weisende vernähte Gurtenden
B
Längenversteller mit Ringen für variabel an den Ringen anbringbare
Befestigungselemente
15
verformbare elastische Einrastnoppen
15a
Schräge der Einrastnoppen
15b
Gerade der Einrastnoppen
16
Einrastzwischenraum
17
Zusatz-Griffteil mit Klettbefestigung (17a) und Polsterungen, bzw. Geleinlagen (17b)
18
Dekorationsobjekte (Verzierungen)
19
Lasche verhindert öffnen der Klettverbindung
20
Befestigungsschlitze für Dekorationsobjekte (Verzierungen) (18)
21
Gitarre, oder Bass, ggf. Doppelhalsinstrumente
22
Lasche verhindert auseinander rutschen der Gurte (8 und 9)
23
auf die Gurte (8, 9) aufsteckbare, auffädelbare Schulterpolsterungen
stabilisierenden Stäbe für den Zusatzgriff (17)


Anspruch[de]
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen für mittelschwere zu tragende und zu haltende Objekte, nach dem Beispiel der dehnfähigen, elastischen Ein- und Zweischulter-Tragegurte,

bei denen die Gesamtgurtlänge an Personengröße stufenlos, oder stufig anpassbar ist,

bei denen einerseits die Belastung, welche auf der jeweiligen Schulter lastet,

andererseits die Trageunterstützung für die Traghand, präzise

durch die stufenlos, oder stufigen Längenverstellungen einzustellen sind,

und bei denen ein anbringbares Zusatz-Griffteil am Griff des zu tragenden Objektes zum Tragekomfort beiträgt,

und bei dem, den Gurt verzierende Dekorationsobjekte am funktionellen Tragesystem auswechselbar anbringbar sind,

und bei denen schnell anbringbare multifunktionelle Objekthaltesysteme ein schnelles sichere Befestigen der Gurtenden an den unterschiedlichsten Objekten ermöglicht.

(11, 13, 14b, 15b)
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stretchgurt (8) für die rechte Schulter und der Stretchgurt (9) für die linke Schulter bei Tragehilfen auswechselbar ist, wobei die Breite und auch die Zugfestigkeit variabel an die Tragesituation anpassbar gehalten wird, und dabei auch andere Materialien, oder mehrlagige Stretchgurte, bzw. zwei, oder mehr Stretchgurte (8, 9) pro Schulter Verwendung finden, diese Gurte (8, 9) beidendig mit Gurt-Längenverstellern (6) versehen wurden, diese wiederum an den großen Zwischenelementen (5) einstellbar angebracht wurden und sich an den Zwischenelementen (5) die Längenversteller (A) befinden.

(07, 08, 09, 10)
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1 und 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die Stretchgurtenden (8, 9) ohne die Gurt-Längenversteller (6) bei Gurttragesystemen (z.B. Gitarrengurten) auch direkt an dem kleinen Gurt-Verbindungs- und Objekthalteelement (12a), großen Gurt-Verbindungs- und Objekthalteelement (12b), oder

großen Gurt-Verbindungselement (12c) angebracht wurden.

(12)
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurt-Längenversteller (6) bei Gurttragesystemen (z.B. Gitarrengurten) nur einseitig an den Gurtenden (8) angebracht wurden und sich nur ein großes Zwischenelement (5) am Gurt befindet. Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass, sollte sich kein Gurt-Längenversteller (6) und kein großes Zwischenelement (5) an den Gurten (8, 9) befinden, mindestens ein Längenversteller A oder B am Verbindungs- und Objekthalteelement (12a, 12b, 12c) angebracht wurde, wobei die Enden des Gurtes an einem Bereich, oder an zwei getrennt liegenden Bereichen des zu tragenden Objektes befestigt wurden. Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass in den Längenverstellern (A) Lochschlitze (11) zum Anbringen an Objekt-Gurtknöpfe vorgesehen sind, an den Ringen der Längenverstellern (B) entweder Karabinerhaken,

Gewindesysteme, Einrastsysteme, Bajonettsysteme, oder auch Klettsysteme, bis zu Bindedraht oder Bänder anbringbar sind und somit alle möglichen Trageaufgaben zu lösen sind.

(14, 15, 14b, 15b, 17a, 17b, 17c, 17d)
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum mehr, oder weniger schnellen, stufenlosen Längenverstellen der Gurte bevorzugt Klettsysteme verwendet werden, und eine Verbindungssicherheit des Längenversteller-Klettbandes mit seinem Verbindungsteil, einerseits durch eine, oder mehrere schmale Kletten (1), pro breiterem Längenversteller-Klettband (6), mehrere in Linie befindliche Schlitze (3), gebogene Durchführung (Einfädeln) des Klettbandes (6), durch einen, oder mehrere Schlitze, und in Längsrichtung der Gurtes einwirkenden Zugkräfte auf die Klettverbindung realisiert wird, wobei eine, das lose Ende (6a) des Längenversteller-Klettbandes (6), haltende Lasche (19) zur weiteren Sicherheit vorgesehen ist, und die Verbindungssicherheit mit der Anzahl der verwendeten Kletten, der gebogene Durchführungen (Einfädeln), bei verwendeter Schlitzanzahl ansteigt, dabei aber auch die schnelle Lös- und Längenverstellbarkeit proportional dazu erschwert wird.

(18a, 18b, 18c, 18d)
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass um ein stufiges Längenverstellen zu realisieren, anstelle von Klettverbindungen auch Druckknöpfe, oder Einrastsysteme verwendet werden, wobei die Einrassysteme aus Trägerband (6c) sowie weichen, verformbaren Einrastnoppen (15) bestehen, diese Noppen einseitig (15a) abgeschrägt sind, diese Einrastnoppen (15) durch Zusammendrücken der geraden Seite (15b) wieder aus der Verbindung zu lösen ist, und ein Verhacken im Bereich (16) im Schlitz (3) im Normalvolumen der Noppen realisiert wird.

(22c)
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dekorationselement (18) auch eine Funktion erfüllt, als Schlaufe hält sie die Gurte (8 und 9) im Brustbereich zusammen, wobei die Schlaufe am Gurt festgeklemmt, oder festgebunden oder festgeklettet wird.

(21a und 21b)
Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatz-Griffteil (17) mit Klettbefestigung (17a) und Polsterungen, bzw. Geleinlagen (17b) und stabilisierenden Stäben versehen ist, und am Kontaktbereich mit dem Objektgriff aus griffigem Gummi mit Gumminoppen bestückt ist, und das Griffteil in eine Richtung biegsam und flexibel ist, und sich damit um Griffe oder Tütenlaschen wickeln lässt und mit den Klettbefestigungen fest mit dem Griff verspannen lässt. Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich verschiebbare Polsterungen auf die Gurte (8, 9) geschoben/aufgefädelt werden. Einfach, aller mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle lange wenig dekorative Stretchgurte (8, 9) zu verwenden, kürzere dehnfähige Elemente, wie Federn, oder Gummibänder mit den Ledergurten verbunden werden, wobei ohne technische, oder funktionelle Einbußen das Leder mit üblichen Verzierungen zu versehen ist, oder edle Leder-Arten verwendet werden können. Einfach, oder mehrfach längenverstellbare Gurttragesysteme und Tragehilfen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorationsobjekte (Verzierungen) (18) an Elementen des Gurtes, entweder festgeklettet, festgebunden, festgeklippt, oder festgeklemmt werden.






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