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Dokumentenidentifikation DE102005020820A1 16.11.2006
Titel Verfahren zur Überwachung eines Fahrzeugs und Fahrzeugüberwachungssystem
Anmelder DaimlerChrysler AG, 70567 Stuttgart, DE
Erfinder Dreher, Ulf, 30890 Barsinghausen, DE;
Hamberger, Stephan, Dipl.-Ing. (FH), 73087 Boll, DE
DE-Anmeldedatum 04.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005020820
Offenlegungstag 16.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2006
IPC-Hauptklasse G08B 13/16(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 25/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung eines Fahrzeugs (F), wobei insbesondere der Fahrzeuginnenraum (I) und/oder die Fahrzeugaußenhaut (A) auf einen unberechtigten Eingriff überwacht wird, indem Messwerte (MW) mindestens eines Sensors (S1 bis S3), insbesondere eines Beschleunigungssensors (S2), eines Ultraschallsensors (S1) und/oder eines Schalters (S3), erfasst und anhand von einem oder mehreren vorgegebenen, jeweils einem Grad des unberechtigten Eingriffs zugeordneten Schwellwerten (SW) überwacht werden, wobei anhand des Über- oder Unterschreitens eines der Schwellwerte (SW) der Grad des Eingriffs ermittelt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung eines Fahrzeugs, insbesondere zur Überwachung des Fahrzeugs auf einen unberechtigten Eingriff. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Fahrzeugüberwachungssystem.

Zur Überwachung eines Fahrzeugs ist es beispielsweise bekannt, Ultraschallsensoren einzusetzen, welche bei einer Detektion von Bewegungen im Innenraum des Fahrzeugs einen Alarm auslösen. Auch ist es bekannt, Glasbruchsensoren zur Detektion des Einschlagens einer Scheibe einzusetzen. In einem weiteren Anwendungsfall werden Neigungssensoren, insbesondere Beschleunigungssensoren zur Detektion einer Neigungsänderung oder einer Bewegung bei einem möglicherweise unberechtigten Abschleppen eines Fahrzeugs verwendet.

Beispielsweise ist in der US 5,510,765 ein Fahrzeugüberwachungssystem beschrieben, bei welchem Geräusche, Vibrationen und Bewegungen im Innenraum des Fahrzeugs erfasst werden, um das Einschlagen einer Scheibe und ein unberechtigtes Eindringen in den Fahrzeuginnenraum zu detektieren. Dabei erfolgt mittels eines akustischen Sensors eine Geräusch- und Vibrationserfassung zur Detektion des Einschlagens der Scheibe. Das Fahrzeugüberwachungssystem aktiviert die Bewegungsdetektion mittels eines Ultraschallsensors erst dann, wenn das Einschlagen einer Scheibe detektiert wurde, um das Eindringen einer Person oder eines Tieres in den Fahrzeuginnenraum zu erfassen.

Ein allgemein bekanntes Problem bei Fahrzeugen besteht darin, dass Manipulationen – gewollt oder ungewollt – an Fahrzeugen vorgenommen werden, die nicht detektiert werden können. So kommt es häufig vor, dass beispielsweise bei einem unachtsamen Öffnen einer Tür auf einem Parkplatz oder durch Anstoßen beim Einparken ein Schaden am Fahrzeug verursacht wird, der weder von dem Schadensverursacher selbst noch einem Dritten oder von einem Fahrzeugüberwachungssystem wahrgenommen wird.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Überwachung eines Fahrzeugs anzugeben, bei welchem insbesondere bei abgestellten Fahrzeugen die Ermittlung einer Manipulation verbessert wird. Des Weiteren ist ein besonders geeignetes Fahrzeugüberwachungssystem anzugeben.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Hinsichtlich des Fahrzeugüberwachungssystem wird die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Überwachung eines Fahrzeugs werden das Fahrzeug, insbesondere der Fahrzeuginnenraum und/oder die Fahrzeugaußenhaut auf einen unberechtigten Eingriff derart überwacht, dass der Grad des Eingriffs bestimmt wird. Hierbei werden die Messwerte mindestens eines Sensors erfasst und anhand von einem oder mehreren vorgegebenen, jeweils einem Grad eines unberechtigten Eingriffs zugeordneten Schwellwerten überwacht, wobei anhand des Überschreitens oder Unterschreitens eines der Schwellwerte der Grad des Eingriffs ermittelt wird.

Die Bestimmung des Schweregrads eines unberechtigten Eingriffs in das Fahrzeug, insbesondere in den Fahrzeuginnenraum bzw. an die Fahrzeugaußenhaut ermöglicht in besonders einfacher Art und Weise bereits vor dem Eintritt eines Schadens die Detektion von leichten und keinen Schaden verursachenden Manipulationen am Fahrzeug, wie z. B. Schläge gegen das Fahrzeug, ein Reißen an der Tür oder einer Klappe, ein Schaukeln des Fahrzeugs. Somit kann vor Entstehung eines Schadens bereits ein Alarm ausgelöst werden. Der Schadensverursacher wird dadurch eventuell seine Manipulation am Fahrzeug abbrechen.

Für eine differenzierte Alarmauslösung in Abhängigkeit vom ermittelten Grad des Eingriffs wird vorzugsweise ein Alarmmittel hinsichtlich Art, Anzahl und/oder Intensität bestimmt. Liegt ein unberechtigter Eingriff in das Fahrzeug vor, werden je nach Schweregrad des Eingriffs zweckmäßigerweise ein oder mehrere Alarmmittel aktiviert. Insbesondere werden die Alarmmittel hinsichtlich der Intensität und der Alarmdauer entsprechend gesteuert.

So werden beispielsweise bei Über- oder Unterschreitung eines niedrigen Schwellwertes nur ein oder wenige Alarmmittel in Art einer Warnung, insbesondere ein kurzer Warnton, ein kurzes Blinken eines Anzeigeelements und/oder ein Versenden einer elektronischen Nachricht aktiviert. Mit steigendem Schweregrad des Eingriffs wird der ausgelöste Alarm verstärkt, indem die Anzahl der aktivierten Alarmmittel und die Intensität und/oder die Alarmdauer erhöht werden. Beispielsweise werden bei Über- oder Unterschreitung eines mittleren Schwellwertes mehrere Alarmmittel in Art eines Alarms, insbesondere ein lautes Hupen, ein Dauerblinken eines Anzeigeelements und/oder ein Versenden einer elektronischen Nachricht aktiviert. Bei Über- oder Unterschreitung eines maximalen Schwellwertes wird eine maximale Anzahl von Alarmmitteln in Art eines Sirenenalarms, insbesondere ein Dauerhupen, eine Sirene, ein Dauerblinken mehrerer Anzeigeelemente und/oder ein Versenden einer elektronischen Nachricht aktiviert und/oder Daten, wie Datum, Uhrzeit des Eingriffs und/oder Standort des Fahrzeugs ermittelt und gespeichert und/oder an eine Zentrale übertragen.

In einer möglichen Ausführungsform wird insbesondere bei Unter- oder Überschreiten eines niedrigen Schwellwertes als ein Grad eines Eingriffs ein Manipulationsversuch am Fahrzeug identifiziert. Beispielsweise werden oder wird als ein Manipulationsversuch ein Ziehen eines Griffs, ein versuchtes Einschlagen einer Scheibe, eine Bewegung des Fahrzeugs, z. B. ein Schaukeln, und/oder ein leichter Schlag gegen das Fahrzeug identifiziert. Bei derartig leichten und keinen Schaden verursachenden Manipulationen am Fahrzeug wird vorzugsweise in Form einer Warnung ein so genannter Voralarm ausgelöst, der gegenüber einem herkömmlichen Alarm lautlos, z. B. optisch und/oder elektronisch, und/oder leise, beispielsweise nur durch ein kurzes akustisches Signal, z. B. ein kurzes Hupen, ausgeführt wird. Hierdurch wird insbesondere bei einem in einer Wohngegend abgestellten Fahrzeug der Lärmschutz eingehalten. Die Warnung oder der Voralarm stellt somit eine Vorstufe zu einem Einbruchs- oder Diebstahlalarm dar. Mittels des Voralarms wird nur auf einen Manipulationsversuch aufmerksam gemacht. D.h. es ist noch kein Zugang in das Fahrzeug erfolgt. In der Regel ist noch keine Beschädigung des Fahrzeugs erfolgt.

In einer weiteren Ausführungsform wird bei Über- oder Unterschreitung eines mittleren Schwellwertes als ein weiterer Grad eines Eingriffs eine Beschädigung des Fahrzeugs identifiziert. Beispielsweise werden bzw. wird als eine Beschädigung das Einschlagen einer Scheibe, ein starker Schlag gegen das Fahrzeug und/oder das unberechtigte Öffnen einer Tür identifiziert. Dabei wird aufgrund der identifizierten Schwere des Eingriffs ein Einbruch- oder Diebstahlsalarm ausgelöst. Die Detektion eines derartig schweren und das Fahrzeug und den Fahrzeuginhaber schädigenden Eingriffs erfolgt beispielsweise mittels einer vorhandenen Einbruch- und Diebstahlswarnanlage. Hierbei werden bei der zugehörigen Alarmauslösung sowohl ein akustischer Alarm als auch ein optischer Alarm aktiviert. Auch kann zusätzlich ein elektronischer Alarm beispielsweise das Versenden einer elektronischen Nachricht an den Halter des Fahrzeugs und/oder an einen Sicherheitsdienst ausgelöst werden.

In einer weiteren differenzierten Überwachung des Fahrzeugs werden bzw. wird bei Über- oder Unterschreitung eines maximalen Schwellwertes als ein weiterer Grad eines Eingriffs das Abschleppen des Fahrzeugs, ein Eindringen in den Fahrzeuginnenraum und/oder das unberechtigte Entnehmen eines Gegenstands aus dem Fahrzeug identifiziert. Zusätzlich zur Aktivierung beispielsweise der Einbruch- oder Diebstahlwarnanlage kann bei Detektion eines derart schweren Eingriffs eine Überwachungsfunktion, z. B. das Aufzeichnen von Daten, wie z. B. Datum, Uhrzeit und Standortkoordinaten des Eingriffs, aktiviert und gegebenenfalls an eine zentrale Überwachungseinheit, insbesondere einen Sicherheitsdienst, beispielsweise zur Veranlassung von weiteren Schaden verhindernden Maßnahmen bzw. den Schadensverursacher ermittelnden Maßnahmen übertragen werden.

Je nach Vorgabe und Einstellung kann bei einem identifizierten unberechtigten Eingriff in Abhängigkeit vom Grad des Eingriffs als Alarm ein akustisches, ein optisches und/oder ein elektronisches Alarmmittel aktiviert werden. In einer möglichen Ausführungsform, insbesondere bei Auslösung eines „schweren" Alarms durch die Einbruch- und Diebstahlwarnanlage wird als ein akustischer Alarm eine Sirene aktiviert. Bei einem so genannten „schweren" Alarm handelt es sich um einen Eingriff zweiten oder dritten Grades; bei einer Warnung um einen Eingriff ersten Grades. Je nach Vorgabe können auch weitere Stufen für den Schweregrad eines Eingriffs in das Fahrzeug definiert sein. Die Sirene für einen scheren Eingriff ertönt bei einem so genannten schweren Alarm beispielsweise für ca. 30 s mit einer Lautstärke von größer 95 dBA. Bei einer Warnung oder einem Voralarm für einen leichten Eingriff wird hingegen als ein akustischer Alarm ein kurzer und deutlich leiserer Ton ausgegeben. Der Voralarm dient lediglich dazu, den Angreifer auf die Überwachungsfunktion des Fahrzeugs aufmerksam zu machen und ihn von weiteren Handlungen abzuhalten.

Alternativ oder zusätzlich zum akustischen Alarm kann als ein optischer Alarm das Blinken einer Fahrtrichtungsanzeige und/oder das Blinken der Innenraumlichter und/oder das Einschalten des Abblendlichts ausgelöst werden. Durch Aktivierung einer der Lichter wird der Schadensverursacher aufmerksam gemacht.

Hinsichtlich des Fahrzeugüberwachungssystems wird die Aufgabe gelöst, indem mindestens ein Sensor zur Erfassung von Messwerten vorgesehen ist, die einer Auswerteeinheit zur Ermittlung des Grads eines unberechtigten Eingriffs in das Fahrzeug anhand der Überwachung der Messwerte auf Über- oder Unterschreitung eines oder mehrerer vorgegebener, jeweils einem Grad des unberechtigten Eingriffs zugeordneten Schwellwerte zuführbar sind. Zur Auslösung eines Alarms in Abhängigkeit vom ermittelten Grad des unberechtigten Eingriffs ist die Auswerteeinheit mit mindestens einem Alarmmittel verbunden. Dabei bestimmt die Auswerteeinheit in Abhängigkeit vom ermittelten Grad des Eingriffs die Anzahl von Alarmmitteln und/oder die Art und/oder die Intensität des oder der Alarmmittel.

Als Sensor sind beispielsweise mindestens ein Beschleunigungssensor, ein Ultraschallsensor und/oder ein Schalter vorgesehen. Die Sensoren dienen der Erfassung und Bewertung der Bewegung, der Neigung des Fahrzeugs und/oder eines Eindringens in das Fahrzeug. Beispielsweise wird die Beschleunigung, die das Fahrzeug durch den Eingriff erfährt, mittels des Beschleunigungssensors gemessen. Dabei werden die Amplitude, das Frequenzspektrum und die Richtung der Beschleunigung ausgewertet.

Je nach Sensibilität und Empfindlichkeit der verwendeten Sensoren und in Abhängigkeit vom Auswertealgorithmus der erfassten Messwerte können mehrere Stufen für den Grad des Eingriffs vorgegeben und überwacht werden. Zur Erfassung eines Diebstahls und somit eines schweren Eingriffs in das Fahrzeug wird der Ultraschallsensor zur volumetrischen Bewegungserkennung im Fahrzeuginnenraum verwendet. Zur Plausibilitätsprüfung kann zusätzlich der Schalter abgefragt werden, welcher die Ver- oder Entriegelung des Fahrzeugs bestimmt. Bei einem verriegelten Fahrzeug und bei gleichzeitigem Detektieren eines Eingriffs in das Fahrzeug wird in Abhängigkeit vom Schweregrad des Eingriffs ein entsprechender Alarm aktiviert.

Zur Auslösung der verschiedenen Alarmstufe ist die Auswerteeinheit ausgangsseitig mit verschiedenen Alarmmitteln, wie z. B. einer Sirene, einer Hupe, einer Lichtsignaleinheit, einem Fahrrichtungsanzeiger, einem Sender, einer zentralen Überwachungsstelle, einem Bordcomputer, einer Einbruch- und Diebstahlwarnanlage und/oder einer Speichereinheit verbunden. Je nach Funktion und Standort der Alarmeinrichtung – fahrzeugseitig oder außerhalb des Fahrzeugs – ist die Auswerteeinheit drahtgebunden, z. B. über einen CAN-Bus, oder drahtlos, z. B. über eine Bluetooth-Schnittstelle, mit der jeweiligen Alarmeinrichtung verbunden.

Vorzugsweise ist die Auswerteeinheit in einem der Steuergeräte, insbesondere in das Steuergerät für eine Dachbedienungseinheit integriert. Hierzu ist in das Steuergerät ein Mess- und Auswertealgorithmus sowie zusätzlich ein Warn- und Alarmierungs-Algorithmus implementiert. Auch können die Sensoren als eine integrierte Einheit ausgebildet sein.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine differenzierte Überwachung und Alarmauslösung ermöglicht ist, indem der Grad eines unberechtigten Eingriffs bestimmt wird. In Abhängigkeit vom Grad des unberechtigten Eingriffs kann dann ein zugehöriger Alarm ausgelöst werden. So kann beispielsweise vor der Auslösung eines Alarms eine Warnung ausgegeben werden, die den Versuch einer Manipulation am Fahrzeug anzeigt. Die Empfindlichkeit der verwendeten Sensoren ist derart fein eingestellt, dass die Warnung vor Entstehung eines Schadens erfolgt. Hierdurch wird der Schadensverursacher eventuell den gewollten oder ungewollten Manipulationsversuch abbrechen. Des Weiteren bietet die Erfindung eine kostengünstige und konstruktiv einfach zu realisierende Lösung, da bereits vorhandene Sensoren und Steuergeräte verwendet werden. Lediglich der Auswertealgorithmus zur Bestimmung der Art und/oder des Schweregrads eines unberechtigten Eingriffs und gegebenenfalls ein Steueralgorithmus für eine differenzierte Auslösung eines Alarms sind beispielsweise in ein bereits vorhandenes Steuergerät zu implementieren.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:

1 schematisch ein Fahrzeug mit einem Fahrzeugüberwachungssystem mit in einem Steuergerät integrierten Beschleunigungssensor und Ultraschallsensor, und

2 schematisch das Fahrzeugüberwachungssystem im Detail mit mindestens einem Ultraschallsensor und einem Beschleunigungssensor und mit einer Auswerteeinheit zur Erzeugung eines Steuersignals.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

1 zeigt ein Fahrzeugüberwachungssystem 1 für ein Fahrzeug F. Das Fahrzeugüberwachungssystem 1 dient der Überwachung des Fahrzeuginnenraums I anhand von akustischen Wellen W, insbesondere Ultraschall-Wellen und der Überwachung einer Bewegung und/oder einer Erregung der Fahrzeughülle oder Fahrzeugaußenhaut A anhand der Messung der Erdbeschleunigung. Mittels des Fahrzeugüberwachungssystems 1 erfolgt eine kombinierte Auswertung und Analyse der erfassten verschiedenartigen Messgrößen für eine sichere und differenzierte Bestimmung einer Manipulation am Fahrzeug F.

In einer Ausführungsform ist das Fahrzeugüberwachungssystem 1 als eine integrierte Baueinheit in einem Steuergerät 2 ausgebildet und im Bereich des Dachhimmels, insbesondere im Bereich des Rückspiegels im Fahrzeuginnenraum I angeordnet. Eine derartige Anordnung des Fahrzeugüberwachungssystems 1 ermöglicht eine weitgehend vollständige Überwachung des Fahrzeuginnenraums I. Vorzugsweise ist das Fahrzeugüberwachungssystem 1 als eine integrierte Baueinheit in einem beispielsweise bereits vorhandenen Steuergerät 2, zum Beispiel in einer Dachbedienungseinheit, integriert. Alternativ kann das Fahrzeugüberwachungssystem 1 auch separat mit einem zugehörigen Steuergerät ausgebildet und im Bereich des Dachhimmels der Heckscheibe angeordnet sein (nicht näher dargestellt).

Für die kombinierte Auswertung und eine hohe bauliche Integration sind zumindest die beiden Sensoren S1 und S2 als eine integrierte Einheit ausgeführt. Beispielsweise ist der Beschleunigungssensor S2 im Ultraschallsensor S1 integriert.

Beide sind von einem gemeinsamen Gehäuse umgeben. Darüber hinaus greifen beide auf den gleichen Mikrocontroller zur Ausführung der Mess- und Auswertealgorithmen zu. Auch kann als Beschleunigungssensor S2 beispielsweise ein in einem nicht näher dargestellten Abschleppsensor integrierter Beschleunigungssensor verwendet werden.

Anhand der 2 wird nachfolgend das Fahrzeugüberwachungssystem 1 und das Verfahren zur Überwachung des Fahrzeugs F auf einen unberechtigten Eingriff näher beschrieben.

Das Fahrzeugüberwachungssystem 1 umfasst eine Auswerteeinheit 3, die mit mindestens einem der Sensoren S1 bis S3 zur Erfassung einer Bewegung, einer Beschleunigung, einer Neigung und/oder einer Betätigung eines Teils des Fahrzeugs F und/oder einer Bewegung in dem Fahrzeug F verbunden ist.

Der Sensor S1 ist beispielsweise als ein Ultraschallsensor ausgebildet, der einen Ultraschall-Sender S1.1 und einen Ultraschall-Empfänger S1.2 mit einer jeweils zugehörigen Signalaufbereitungseinheit S1.3 bzw. S1.4 umfasst. Der Ultraschallsensor S1 dient der Detektion von Bewegungen im Fahrzeuginnenraum I. Durch entsprechende Analyse der Empfangssignale, insbesondere der Amplitude, des Frequenzspektrums und der Richtung der Beschleunigung wird eine Objektbewegung im Ultraschall-Überwachungsbereich durch den so genannten Doppler-Effekt detektiert. Dabei wird der Ultraschallsensor S1 derart eingestellt und initialisiert, dass dieser einfache Vibrationen, z. B. ein Klopfen auf das Fahrzeugdach, von gerichteten Objektbewegungen im Fahrzeuginnenraum I unterscheiden kann.

Der Ultraschallsensor S1 arbeitet dabei beispielsweise mit einer Frequenz von 40 kHz z. B. in zwei verschiedenen Betriebsmodi. In einem ersten Betriebsmodus, dem so genannten Puls-Echo-Betriebsmodus, werden kurze Pulsfolgen mit einer Frequenz von 40 kHz ausgesendet. In den Sendepausen wird ein Echosignal empfangen und ausgewertet. Unterscheidet sich das Echosignal von einem vorgegebenen Schwell- oder Referenzwert, so wird eine Dauerüberwachung aktiviert. Im zweiten Betriebsmodus, dem Dauerbetriebsmodus, wird ebenfalls eine Pulsfolge mit einer Trägerfrequenz von 40 kHz ausgesendet. Durch Reflektion des ausgesendeten Signals an einem sich im Fahrzeuginnenraum I bewegenden Objekt erfolgt eine Frequenzänderung des empfangenen Echosignals in Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit. Ändert sich die Frequenz innerhalb von vorgegebenen Schwell- oder Referenzwerten und/oder kommt es zu einem Über- oder Unterschreiten von vorgegebenen Schwellwerten SW, so wird der Grad und/oder die Art des Eingriffs bestimmt. Zusätzlich kann in Abhängigkeit vom ermittelten Grad des Eingriffs mittels eines der Alarmmittel A1 bis A3 ein Alarm akustisch, optisch und/oder elektronisch ausgegeben werden.

Der Ultraschallsensor S1 ist dabei derart empfindlich eingestellt, dass auch eine Anregung der Fahrzeugaußenhaut durch eine starke akustische Beschallung oder Vibration, z. B. durch einen vorbeifahrenden LKW oder eine vorbeifahrende Kehrmaschine, zu einer Frequenzänderung wie eine Objektbewegung im Fahrzeuginnenraum I führt. Um einen Fehlalarm aufgrund einer derartigen, nicht auf einen unberechtigten Eingriff zurückgehenden Vibration des Fahrzeugs F zu vermeiden, wird zusätzlich als weitere Messgröße ein Beschleunigungswert bei der Auswertung herangezogen.

Hierzu ist der Sensor S2 beispielsweise als ein herkömmlicher Beschleunigungssensor ausgebildet. Mittels des Sensors S2 wird eine Bewegung, ein Wackeln und/oder eine Neigung des Fahrzeugs F, z. B. ein leichtes Rollen oder ein Abschleppen, detektiert. Der Beschleunigungssensor S2 basiert auf der Messung der statischen Erdbeschleunigung. Dabei handelt es sich vorzugsweise um einen 2-achsigen integrierten, beispielsweise in CMOS-Technik ausgeführten Beschleunigungssensor, der sowohl die Neigung, die Geschwindigkeit als auch den Weg einer Bewegung des Fahrzeugs F messen kann. Bei einem Anheben, Neigen, Wackeln oder Vibrieren des Fahrzeugs F wird mittels des Beschleunigungssensors S2 eine Meldung, insbesondere ein Alarm ausgelöst.

Zusätzlich zu den Sensoren S1 und S2 kann für die Überwachung des Fahrzeugs F ein weiterer Sensor S3, insbesondere ein herkömmlicher Kontaktschalter vorgesehen sein, der beispielsweise das Öffnen einer Tür oder einer Klappe und somit ein Eindringen in das Fahrzeug F detektiert.

Nachfolgend wird das Verfahren zur Überwachung des Fahrzeugs F auf einen unberechtigten Eingriff näher erläutert.

Durch Kombination von mindestens zwei der Sensoren S1 bis S3 wird eine Manipulation oder ein unberechtigter Eingriff insbesondere an einem abgestellten Fahrzeug F anhand eines Signalvergleichs der jeweils zugehörigen Messsignale oder Messwerte MW ermittelt. Hierdurch wird die Fehlalarmsicherheit erhöht, indem die Messwerte MW beispielsweise für eine Plausibilitätsprüfung miteinander verknüpft, insbesondere miteinander verglichen werden. Durch Vergleich von mehreren Messwerte MW verschiedenartiger Sensoren S1 bis S3 kann gesehen werden, ob ein Alarm notwendig ist oder nicht. Anhand des Vergleichs der Messwerte MW von mindestens zwei der Sensoren S1 bis S3 wird dann ein Steuersignal SS erzeugt.

Auch können die jeweiligen Messwerte MW auf Über- oder Unterschreiten von vorgegebenen Schwellwerten SW überwacht werden. Hierdurch ist eine Differenzierung des unberechtigten Eingriffs möglich, insbesondere ist eine Bestimmung der Art und des Grades des unberechtigten Eingriffs möglich.

Je nach implementierten Auswertealgorithmus wird beispielsweise ein Steuersignal SS insbesondere für eine Alarmauslösung erzeugt, wenn mindestens ein Schwellwert SW von einem Messwert MW eines der Sensoren S1 bis 53 überschritten wird. Insbesondere wenn ein Schwellwert SW des Ultraschallsensors S1 bzw. des Schalters S3 überschritten wird und somit ein Eindringen in das Fahrzeug F detektiert wird, wird ein Alarm ausgelöst. Wird hingegen mindestens ein Schwellwert SW mindestens eines Sensors S1 bis S3 unterschritten, so wird mittels des Steuersignals SS eine Alarmauslösung unterdrückt.

Beispielsweise wird durch ein am Fahrzeug F vorbeifahrendes schweres Fahrzeug mittels des Beschleunigungssensors S2 eine erhöhte Vibration und dabei ein Überschreiten eines Schwellwerts SW bei gleichzeitigem Unterschreiten der Schwellwerte SW des Ultraschallsensors S1 und des Schalters S3 detektiert. Somit wird kein Eingriff in das Fahrzeug F detektiert und eine Alarmauslösung unterdrückt.

Zusätzlich oder alternativ kann anhand der Überwachung der Messwerte der Sensoren S1 bis S3 auf Über- oder Unterschreitung von zugehörigen Schwellwerten SW die Art und/oder der Grad der Manipulation am Fahrzeug F bestimmt. Hierzu sind für mindestens einen oder mehrere Sensoren S1 bis S3 mindestens ein oder mehrere Schwellwerte SW vorgegeben. Den jeweiligen Schwellwerten SW ist dabei die Art und/oder ein Grad eines Eingriffs oder einer Manipulation am Fahrzeug F zugeordnet. In Abhängigkeit vom überschrittenen Schwellwert SW werden dann der Schweregrad und/oder die Art des Eingriffs am Fahrzeug F identifiziert.

So wird bei Überschreiten eines niedrigen Schwellwerts SW als ein Grad eines Eingriffs beispielsweise ein Manipulationsversuch, insbesondere ein Ziehen eines Griffs, ein versuchtes Einschlagen einer Scheibe, eine Bewegung des Fahrzeugs F und/oder ein leichter Schlag gegen das Fahrzeug F identifiziert. Hierbei wird eine Warnung oder ein so genannter Voralarm, d.h. eine Vorstufe zu einem Alarm, ausgelöst, der lediglich den vermeintlichen Schadensverursacher warnt und darauf aufmerksam macht, dass das Fahrzeug F überwacht wird. Eine Alarmierung Dritter, z. B. eines Sicherheitsdienstes ist hierbei nicht vorgesehen. Der Voralarm wird somit bereits vor einem Zugang in das Fahrzeug F und/oder vor einer Beschädigung des Fahrzeugs F ausgelöst. Beim Voralarm wird beispielsweise kein akustisches oder wenn, dann nur ein leises und kurzes akustisches Signal ausgegeben. Bevorzugt wird ein lautloser Alarm ausgelöst, insbesondere ein optisches und/oder ein elektronisches Signal ausgegeben, z. B. ein Blinken eines Anzeigeelements, eines Innenlichts und/oder des Abblendlichtes, bzw. das Versenden einer Email oder einer SMS aktiviert.

Bei Überschreiten eines mittleren Schwellwertes SW wird als ein nächst höherer Grad eines Eingriffs, insbesondere als ein mittelschwerer Eingriff eine Beschädigung des Fahrzeugs F identifiziert und ein zugehöriger Alarm ausgelöst. Als mittelschwerer Eingriff wird beispielsweise das Einschlagen einer Scheibe, ein starker Schlag gegen das Fahrzeug F und/oder das unberechtigte Öffnen einer Tür detektiert.

Bei Überschreiten eines maximalen Schwellwertes SW wird als ein schwerer Grad eines Eingriffs in das Fahrzeug F ein Eindringen in den Fahrzeuginnenraum I, das Abschleppen des Fahrzeugs F und/oder das unberechtigte Entnehmen eines Gegenstands aus dem Fahrzeug F identifiziert und ein zugehöriger weiterer Alarm ausgelöst. Bei einem derart schweren Eingriff können zudem Daten D, wie z. B. erfasste Messwerte MW, Datum, Uhrzeit des Eingriffs und/oder Standort des Fahrzeugs F ermittelt und gespeichert werden. Hierzu ist die Auswerteeinheit 3 mit einer Speichereinheit 4 verbunden. Je nach Auswertealgorithmus kann die Speicherung der erfassten Messwerte MW bereits mit der Detektion eines Voralarms aktiviert werden.

Alternativ oder zusätzlich können das Steuersignal SS und die Daten D an eine zentrale Überwachungseinheit 6, z. B. einen Sicherheits- oder Überwachungsdienst, übertragen werden. Über eine fahrzeugseitige Schnittstelle 7, z. B. einen so genannten CAN- oder LIN-Bus, kann eine Meldung an ein anderes Steuergerät, an einen Bordcomputer und/oder an eine Einbruch- und Diebstahlwarnanlage zur Aktivierung dieser übertragen werden.

Darüber hinaus können weitere Grade und Abstufungen für den unberechtigten Eingriff durch Zuordnung entsprechender Schwellwerte SW vorgegeben werden. Darüber hinaus können zugehörige Alarmauslösungen, insbesondere die Anzahl, die Intensität und die Art der zu aktivierenden Alarmmittel A1 bis A3 vorgegeben werden. Hierzu sind der Mess- und der Auswertealgorithmus der Auswerteeinheit 3 bzw. die Signalaufbereitung der Sensoren S1 bis S3 entsprechend ausgebildet.

Zur differenzierten Alarmauslösung ist die Auswerteeinheit 3 mit mindestens einem der Alarmmittel A1 bis A3 verbunden. Je nach Art der Alarmausgabe – akustisch, optisch und/oder elektronisch – kann das Alarmmittel A1 als eine akustische Einrichtung, beispielsweise als eine Sirene, eine Hupe und/oder ein Lautsprecher ausgebildet sein. Das Alarmmittel A2 kann als eine optische Einrichtung, z. B. als eine Fahrrichtungsanzeige, als Warnblinkanzeige, als Abblendlicht, ausgebildet sein. Das Alarmmittel A3 ist beispielsweise zum Versenden einer elektronischen Nachricht, z. B. eine SMS oder eine Email, beispielsweise als ein Modem, ein Sender und/oder eine Datenbusschnittstelle ausgebildet.

In Abhängigkeit vom Grad des Eingriffs erfolgt die differenzierte Alarmauslösung mittels einer oder mehrerer der Alarmmittel A1 bis A3 durch eine entsprechende Steuerung dieser hinsichtlich Art, Anzahl und Intensität. So kann bei Überschreiten eines oder mehrerer niedriger Schwellwerte SW der Alarm lautlos, z. B. optisch oder elektronisch, ausgegeben werden. Bei einem Alarm für einen schweren Eingriff wird hingegen ein lauter akustischer Ton, insbesondere eine Sirene mit einer Lautstärke von größer 95 dBA aktiviert.

Darüber hinaus ist die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen spezifischen Einzelheiten und Kombinationen beschränkt. Es können bestimmte Merkmale und Unterkombinationen der Erfindung nützlich sein und ohne Bezugnahme auf andere Merkmale und Unterkombinationen verwendet werden. Die in der vorangehenden Beschreibung, in den nachfolgenden Ansprüchen und/oder in den Zeichnungen offenbarten Merkmale können sowohl separat als auch in jeder beliebigen Kombination für die Realisierung der Erfindung in verschiedenen Formen wesentlich sein.


Anspruch[de]
Verfahren zur Überwachung eines Fahrzeugs (F), das auf einen unberechtigten Eingriff überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, dass Messwerte (MW) mindestens eines Sensors (S1 bis S3), insbesondere eines Beschleunigungssensors (S2), eines Ultraschallsensors (S1) und/oder eines Schalters (S3) erfasst und anhand von einem oder mehreren vorgegebenen, jeweils einem Grad des unberechtigten Eingriffs zugeordneten Schwellwerten (SW) überwacht werden, wobei anhand des Über- oder Unterschreitens eines der Schwellwerte (SW) der Grad des Eingriffs ermittelt wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom ermittelten Grad des Eingriffs ein Alarmmittel (A1 bis A3) hinsichtlich Art, Anzahl und/oder Intensität bestimmt wird und gegebenenfalls ein oder mehrere Alarmmittel (A1 bis A3) entsprechend aktiviert werden. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Über- oder Unterschreitung eines niedrigen Schwellwertes nur ein oder wenige Alarmmittel (A1 bis A3) in Art einer Warnung, insbesondere ein kurzer Warnton, ein kurzes Blinken eines Anzeigeelements und/oder ein Versenden einer elektronischen Nachricht aktiviert werden bzw. wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Über- oder Unterschreitung eines mittleren Schwellwertes mehrere Alarmmittel (A1 bis A3) in Art eines Alarms, insbesondere ein lautes Hupen, ein Dauerblinken eines Anzeigeelements und/oder ein Versenden einer elektronischen Nachricht aktiviert werden bzw. wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Über- und/oder Unterschreitung eines maximalen Schwellwertes eine maximale Anzahl von Alarmmitteln (A1 bis A3) in Art eines Sirenenalarms, insbesondere ein Dauerhupen, eine Sirene, ein Dauerblinken mehrerer Anzeigeelemente und/oder ein Versenden einer elektronischen Nachricht aktiviert und/oder Datum, Uhrzeit des Eingriffs und/oder Standort des Fahrzeugs (F) ermittelt und gespeichert und/oder an eine Zentrale übertragen werden bzw. wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als ein Grad eines Eingriffs, insbesondere bei Unter- oder Überschreiten eines niedrigen Schwellwertes ein Manipulationsversuch am Fahrzeug (F) identifiziert wird. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als ein Manipulationsversuch ein Ziehen eines Griffs, ein versuchtes Einschlagen einer Scheibe, eine Bewegung des Fahrzeugs und/oder ein leichter Schlag gegen das Fahrzeug identifiziert werden bzw. wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als ein weiterer Grad eines Eingriffs bei Über- oder Unterschreitung eines mittleren Schwellwertes eine Beschädigung des Fahrzeugs identifiziert wird. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als eine Beschädigung das Einschlagen einer Scheibe, ein starker Schlag gegen das Fahrzeug (F) und/oder das unberechtigte Öffnen einer Tür identifiziert werden bzw. wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als ein weiterer Grad eines Eingriffs bei Über- oder Unterschreitung eines maximalen Schwellwertes das Abschleppen des Fahrzeugs (F), ein Eindringen in den Fahrzeuginnenraum (I) und/oder das unberechtigte Entnehmen eines Gegenstands aus dem Fahrzeug (F) identifiziert werden bzw. wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem identifizierten unberechtigten Eingriff als Alarm ein akustisches, ein optisches und/oder ein elektronisches Alarmmittel (A1 bis A3) aktiviert werden bzw. wird. Fahrzeugüberwachungssystem (1) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sensor (S1 bis S3) zur Erfassung von Messwerten (MW) vorgesehen ist, die einer Auswerteeinheit (3) zur Ermittlung des Grads eines unberechtigten Eingriffs in das Fahrzeug anhand der Überwachung der Messwerte auf Über- oder Unterschreitung eines oder mehrerer vorgegebener, jeweils einem Grad des unberechtigten Eingriffs zugeordneten Schwellwerte zuführbar sind. Fahrzeugüberwachungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (3) mit mindestens einem Alarmmittel (A1 bis A3) verbunden ist. Fahrzeugüberwachungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (3) in Abhängigkeit vom ermittelten Grad des Eingriffs die Anzahl von Alarmmitteln (A1 bis A3) und/oder die Art und/oder die Intensität des oder der Alarmmittel (A1 bis A3) bestimmt. Fahrzeugüberwachungssystem nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein als Beschleunigungssensor, als Ultraschallsensor und/oder als Schalter ausgebildeter Sensor (S1 bis S3) zur Erfassung von Messwerten (MW) für eine Vibration, eine Bewegung, eine Neigung und/oder einer Beschleunigung des Fahrzeugs (F) vorgesehen ist.






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