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Dokumentenidentifikation DE102005022174A1 16.11.2006
Titel Schallwandler ohne mechanische Membran
Anmelder Schneider, Bernhard, 33397 Rietberg, DE
Erfinder Schneider, Bernhard, 33397 Rietberg, DE
DE-Anmeldedatum 13.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005022174
Offenlegungstag 16.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2006
IPC-Hauptklasse H04R 23/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H05H 1/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G10K 9/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Schallwandler – das sind Mikrophone und Lautsprecher – entsprechend dem Oberbegriff des Anspruch 1 und Anspruch 2.

Wenn ein Schallwandler-Prinzip für Mikrophone funktioniert, so kann es immer auch für Lautsprecher angewandt werden.

Fast alle heute verwendeten Schallwandler arbeiten mit einer mechanischen Membran. Dies trifft auf alle bekannten Mikrophontypen wie: Kondensator-, Dynamisches-, Elektret-, Kohle-, Bändchen- oder Kristallmikrophon zu.

Auch nahezu alle Lautsprechertypen arbeiten mit einer Membran.

Die einzige Ausnahme ist der IONEN-LAUTSPRECHER. Auf ihn werde ich noch gesondert eingehen.

Ein Nachteil der mechanischen Membran ist, dass sie immer eine Masse darstellt.

So war es immer ein Ziel, die Masse so gering wie möglich zu halten.

Jede Masse besitzt eine Trägheit und sie schwingt nach. Deshalb ist die Abbildung von Luftschwingungen immer fehlerhaft.

Ein weiterer Nachteil einer Membran ist ihre Befestigung an den Rändern. Somit ist die maximale Auslenkung immer nur in der Mitte der Membran gewährleistet.

Die Erfindung ermöglicht es, die Schall-Schwingungen der Luft ohne die störenden Einflüsse einer mechanischen Membran abzubilden.

Eine Skizze ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.

Schallwellen sind schwingende Luftatome.

Mein Schallwandler ohne mechanische Membran arbeitet nach dem Prinzip, dass diese Atome ionisiert werden.

Ein ionisiertes Gas nennt man in der Physik Plasma.

Das Plasma besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen – also Ionen.

Mit diesen Ionen ist es möglich eine elektrische Spannung zu modulieren.

Dieses Prinzip ist schon seit langem bekannt.

Die Schwierigkeit bestand bisher darin die Luft zu ionisieren – also ein Plasma zu erzeugen.

Es gab Vorschläge dies mit einem Lichtbogen zu erreichen. Hierauf beruht ein Patent der Firma TELEFUNKEN aus den 20er Jahren – der IONEN-LAUTSPRECHER.

Der Nachteil ist hierbei, dass mit einer sehr hohen Spannung gearbeitet werden muss um die Luft zu ionisieren und es entstehen sehr hohe Stromstärken.

Diese Lautsprecher sind heute noch auf dem Markt – sie sind sehr teuer.

Ein anderer Vorschlag zur Erzeugung des Plasmas ist die Verwendung einer Gasflamme.

Dies wird in der Patentschrift DE 29 13 804 C2 beschrieben.

Ein weiterer Vorschlag ist die Verwendung einer sehr hohen Spannung (ca. 10 kV bis ca. 30 kV. An Elektroden wird diese Spannung angelegt. Dadurch wird die Luft ionisiert.

Dies wird in der Patentschrift GB 2 312 590 A beschrieben.

Die Klangqualität dieser aufgeführten Beispiele ist sehr hoch. Allerdings ist die Erzeugung des Plasmas nicht praxisgerecht.

Deshalb konnten sich diese Verfahren nicht durchsetzen.

Mein Patent ermöglicht die Erzeugung des Plasmas auf neue Art.

Heute ist es möglich die Luft mit Hitfe von LASER und anderen Techniken zu ionisieren.

So ist es möglich die Vorteile dieser Technik in der Praxis zu nutzen.


Anspruch[de]
Schallwandler (Mikrophone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass schwingende Luftmoleküle (Schallwellen) ionisiert werden (Plasma). Dadurch kann eine elektrische Spannung moduliert werden. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass eine modulierte elektrische Spannung ionisierte Luftmoleküle (Plasma) zum schwingen bringt und dadurch Schallwellen erzeugt. Schallwandler (Mikrophone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch LASER erzeugt wird. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch LASER erzeugt wird. Schallwandler (Mikrophone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Townsend-Entladung erzeugt wird. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Townsend-Entladung erzeugt wird. Schallwandler (Mikrophone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Mikrowellen erzeugt wird. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Mikrowellen erzeugt wird. Schallwandler (Mikrophone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Hochfrequenz erzeugt wird. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Hochfrequenz erzeugt wird. Schallwandler (Mikrophone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Karona-Entladung erzeugt wird. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Korona-Entladung erzeugt wird. Schallwandler (Mikrphone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Glimm-Entladung erzeugt wird. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Glimm-Entladung erzeugt wird. Schallwandler (Mikrophone) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Hochspannungs-Pulse erzeugt wird. Schallwandler (Lautsprecher) ohne mechanische Membran. Dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma durch Hochspannungs-Pulse erzeugt wird.






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