Die Erfindung betrifft Schallwandler – das sind Mikrophone
und Lautsprecher – entsprechend dem Oberbegriff des Anspruch 1 und Anspruch
2.
Wenn ein Schallwandler-Prinzip für Mikrophone funktioniert, so
kann es immer auch für Lautsprecher angewandt werden.
Fast alle heute verwendeten Schallwandler arbeiten mit einer mechanischen
Membran. Dies trifft auf alle bekannten Mikrophontypen wie: Kondensator-, Dynamisches-,
Elektret-, Kohle-, Bändchen- oder Kristallmikrophon zu.
Auch nahezu alle Lautsprechertypen arbeiten mit einer Membran.
Die einzige Ausnahme ist der IONEN-LAUTSPRECHER. Auf ihn werde ich
noch gesondert eingehen.
Ein Nachteil der mechanischen Membran ist, dass sie immer eine Masse
darstellt.
So war es immer ein Ziel, die Masse so gering wie möglich zu
halten.
Jede Masse besitzt eine Trägheit und sie schwingt nach. Deshalb
ist die Abbildung von Luftschwingungen immer fehlerhaft.
Ein weiterer Nachteil einer Membran ist ihre Befestigung an den Rändern.
Somit ist die maximale Auslenkung immer nur in der Mitte der Membran gewährleistet.
Eine Skizze ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.
Schallwellen sind schwingende Luftatome.
Mein Schallwandler ohne mechanische Membran arbeitet nach dem Prinzip,
dass diese Atome ionisiert werden.
Ein ionisiertes Gas nennt man in der Physik Plasma.
Das Plasma besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen –
also Ionen.
Mit diesen Ionen ist es möglich eine elektrische Spannung zu
modulieren.
Dieses Prinzip ist schon seit langem bekannt.
Die Schwierigkeit bestand bisher darin die Luft zu ionisieren –
also ein Plasma zu erzeugen.
Es gab Vorschläge dies mit einem Lichtbogen zu erreichen. Hierauf
beruht ein Patent der Firma TELEFUNKEN aus den 20er Jahren – der IONEN-LAUTSPRECHER.
Der Nachteil ist hierbei, dass mit einer sehr hohen Spannung gearbeitet
werden muss um die Luft zu ionisieren und es entstehen sehr hohe Stromstärken.
Diese Lautsprecher sind heute noch auf dem Markt – sie sind
sehr teuer.
Ein anderer Vorschlag zur Erzeugung des Plasmas ist die Verwendung
einer Gasflamme.
Dies wird in der Patentschrift DE
29 13 804 C2 beschrieben.
Ein weiterer Vorschlag ist die Verwendung einer sehr hohen Spannung
(ca. 10 kV bis ca. 30 kV. An Elektroden wird diese Spannung angelegt. Dadurch wird
die Luft ionisiert.
Dies wird in der Patentschrift GB
2 312 590 A beschrieben.
Die Klangqualität dieser aufgeführten Beispiele ist sehr
hoch. Allerdings ist die Erzeugung des Plasmas nicht praxisgerecht.
Deshalb konnten sich diese Verfahren nicht durchsetzen.
Mein Patent ermöglicht die Erzeugung des Plasmas auf neue Art.
Heute ist es möglich die Luft mit Hitfe von LASER und anderen
Techniken zu ionisieren.
So ist es möglich die Vorteile dieser Technik in der Praxis zu
nutzen.