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Dokumentenidentifikation DE102005025539B3 16.11.2006
Titel Anzeigesystem eines Gebäudes
Anmelder ABB Patent GmbH, 68526 Ladenburg, DE
Erfinder Schallenberg, Wolfgang, Dipl.-Ing., 40599 Düsseldorf, DE;
Schulte-Lippern, Günter, Dipl.-Ing., 58513 Lüdenscheid, DE;
Wilms, Benjamin, Dipl.-Ing., 44787 Bochum, DE;
Zapp, Robert, Dipl.-Ing., 58579 Schalksmühle, DE
DE-Anmeldedatum 03.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005025539
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2006
IPC-Hauptklasse G08B 25/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G08C 17/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04L 12/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein Anzeigesystem eines Gebäudes vorgeschlagen,
· wobei mindestens ein Fenster oder eine Tür oder eine andere sicherheitsrelevante Gebäudekomponente mit einem Funksensor (1, 2, 3, 4) ausgerüstet ist, welcher den aktuellen Zustand, wie "geöffnet" oder "geschlossen" oder "eingeschaltet" über ein Funk-Meldesignal abgibt,
· wobei eine Anzeigeeinheit (5) vorgesehen ist, welche einen Funkempfänger (6) mit vorgeschalteter Antenne (7) und nachgeschalteter Auswerteeinrichtung (8) aufweist, und
· wobei an die Auswerteeinrichtung (8) mindestens ein Anzeigekanal (9, 10, 11, 12) angeschlossen ist, welcher eine visuelle Zustands-Signalisierungsanzeige (22), ein die sicherheitsrelevante Gebäudekomponente bezeichnendes Anzeigefeld (23) sowie einen Taster (24) zur individuellen Zuweisung des Funksensors (1, 2, 3, 4) - mit individueller Adresse - zum Anzeigekanal (9, 10, 11, 12) aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Anzeigesystem eines Gebäudes gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Im Zusammenhang mit einem Installationsbus (Bussystem eine Hausleitsystems) sind Anzeigesysteme/Anzeigeeinheiten eines Gebäude-Installationssystems bekannt, siehe beispielsweise die Druckschrift BJE 0001-0-0883/9.03/0502-D, dpi 030745 der Busch-Jaeger Elektro GmbH:

  • • Unterputz-LCD-Display gemäß Seite 13, welches zur Anzeige von Texten, Werten und Betriebszuständen dient, wobei über Tasten verschiedene Funktionen direkt ausgelöst und zwischen den einzelnen Anzeigen des 8-Zeilen Displays gescrollt werden kann. Die Funktionalität umfasst Schaltobjekte, Wertobjekte, Alarmmeldungen und Sensorfunktionen.
  • • Unterputz-LCD-Tableau gemäß Seite 17, welches Schaltzustände und Störungsmeldungen visualisiert und insbesondere über die aktuellen Zustände einer EIB-Anlage informiert.

Aus der DE 199 13 471 A1 ist eine Überwachungseinrichtung zur zentralen Erfassung und Meldung des Betriebszustandes und/oder zur Abschaltung von einzelnen oder mehreren elektrischen Verbrauchern in einem Haushalt bekannt, wobei vorhanden sind:

  • a) wenigstens ein Sensor zur Erfassung des Haushalt-bezogenen Netzstromes und zur Bildung eines stromproportionalen Meßsignales, wobei der Sensor im Bereich der Haushalts-Einspeisung im elektromagnetischen Feld des jeweiligen zu überwachenden Phasen-Leiters angeordnet und nicht vom Netzstrom durchflossen ist,
  • b) eine Schwellwertstufe oder eine Prüf- und Auswerteeinrichtung zur Ermittlung einer als Fehlerzustand definierten Einschaltsituation wenigstens eines elektrischen Verbrauchers, der das stromproportionale Meßsignal zugeführt ist und in der ein Schwellenwert oder ein Vergleichs-Stromverlauf gespeichert ist, und die bei ermitteltem Fehlerzustand ein Meldesignal ausgibt,
  • c) eine Ausgangs-Schaltstufe oder eine Ankopplungsschaltung, der das Meldesignal zugeführt ist, und die eine Fehlermeldung und/oder eine Abschaltung des betroffenen elektrischen Verbrauchers veranlasst, oder eine Fehlermeldung mittels eines entsprechenden Datentelegramms in ein Bussystem eines Hausleitsystems einspeist.

Die Überwachungseinrichtung kann zur Erfassung von unnötigem oder gefährlichem Betrieb von unbeaufsichtigten elektrischen Geräten eingesetzt werden. Der Betrieb eines elektrischen Verbrauchers „zur falschen Zeit" wird erkannt und gemeldet oder beendet.

Aus der DE 103 46 654 B3 ist ein Griff für ein Fenster oder eine Tür bekannt, wobei im Griff-Innenraum ein Funk-Meldekontakt integriert ist, welcher eine Positionserfassungseinheit, eine Elektronik mit Positionsauswertung und ein Sendemodul inklusive Antenne aufweist. Die Positionserfassungseinrichtung weist einen Lagesensor auf. Es kann der aktuelle Zustand eines Fensterflügels oder eines Türblattes „geschlossen", „geöffnet" und „gekippt" gemeldet werden.

Aus der DE 195 06 385 C2 ist eine drahtlose Gefahren-Meldeanlage (und Meldeverfahren) zum Abgeben einer Funkmeldung bei einem melderelevanten Ereignis bekannt, wobei eine Meldezentrale die Funkmeldungen empfängt und verarbeitet. Die Meldezentrale weist ein Anzeigefeld mit einer Vielzahl Meldegruppen auf.

Aus der DE 692 12 843 T2 ist ein Sicherheitssystem für den Schutz eines Gebäudes mit einer zentralen Konsole für die Steuerung des eine Vielzahl Alarmsensoren aufweisendes Sicherheitssystems bekannt. Ein Indikator (umfassend eine Flüssigkristallanzeige und einen Klanggenerator) gibt hörbare oder sichtbare Anzeigen eines Alarmzustandes vor.

Aus der DE 691 10 842 T2 ist ein Hausbussystem mit mehreren Raum-Steuervorrichtungen, einem Sichtsteuergerät mit Anzeigeschirm zur Erfassung des Betriebszustandes von elektrischen Geräten (elektrisches Licht, Klimagerät, Sicherheitssensor, Notfallschalter) und einem Hausbus bekannt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Anzeigesystem eines Gebäudes anzugeben, welches auch ohne Verwendung eines Installationsbusses den Status von Sensoren erfassen/melden/anzeigen kann.

Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass das vorgeschlagene Anzeigesystem eines Gebäudes keinerlei zusätzliche Verdrahtungen im Gebäude erfordert. Das Anzeigesystem ist durch Ausrüstung zusätzlicher sicherheitsrelevanter Gebäudekomponenten mit Funksensoren nachträglich beliebig erweiterbar, ohne dass Verkabelungen notwendig sind. Die Anzeigeeinheit wird vorzugsweise an der Eingangstür des Gebäudes bzw. einer Wohnung des Gebäudes in Augenhöhe installiert. Vor dem Verlassen des Gebäudes bzw. der Wohnung kann so mit einem Blick an der Anzeigeeinheit ersehen werden, ob das Gebäude bzw. die Wohnung in einem „sicheren" Zustand (einbruchssicher und/oder nicht gefährdet durch eingeschaltete, unbeaufsichtigte, wärmeproduzierende elektrische Geräte, wie Elektroherd, Bügeleisen, Wärmestrahler, Heizlüfter) ist und beruhigt verlassen werden kann.

Weitere Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:

1, 2, 3, 4 Prinzipschaltbilder eines Anzeigesystems mit Funksensoren und vier unterschiedlichen Ausführungsvarianten einer Anzeigeeinheit,

5 eine Sicht auf die Stirnseite einer Anzeigeeinheit.

In den 1, 2, 3, 4 sind Prinzipschaltbilder eines Anzeigesystems mit Funksensoren und vier unterschiedlichen Ausführungsvarianten einer Anzeigeeinheit dargestellt. Die Kommunikation zwischen Funksensoren und Anzeigeeinheit erfolgt drahtlos über Funksignale. Bei allen Ausführungsvarianten kommuniziert eine Anzeigeeinheit 5 mit beispielsweise vier Funksensoren 1, 2, 3, 4. Als Funksensoren dienen beispielsweise die aus der DE 103 46 654 B3 bekannten „Funk-Fenstergriffe". Die Antennen der Funksensoren sind lediglich schematisch gezeigt, während der Aufbau der Anzeigeeinheit 5 detaillierter dargestellt ist, bestehend aus einem Funkempfänger 6 mit vorgeschalteter Antenne 7 und nachgeschalteter Auswerteeinrichtung 8, wobei an die Auswerteeinrichtung 8 eine Reihe von Anzeigekanälen – im Ausführungsbeispiel vier Anzeigekanäle 9, 10, 11, 12 – angeschlossen sind. Beispielsweise entspricht die Anzahl der Anzeigekanäle der Anzahl der Funksensoren, so dass der aktuelle Zustand eines jeden Funksenders respektive sein aktuelles Meldesignal separat visuell angezeigt werden können. Es können auch mehrere Funksensoren einem Anzeigekanal zugeordnet werden. Weiterhin ist zweckmäßig eine akustische Signalisierungseinrichtung 13 an die Auswerteeinrichtung 8 angeschlossen.

Die einzelnen Ausführungsvarianten der Anzeigeinheiten 5 gemäß 1, 2, 3, 4 unterscheiden sich wie folgt:

  • • Bei der Ausführungsvariante gemäß 1 ist an der Auswerteinrichtung 8 ein Netzteil 14 angeschlossen, welches mit dem Stromnetz 15 des Gebäudes verbunden ist. Die Energieversorgung der Anzeigeeinheit 5 erfolgt demgemäß über das Stromnetz des Gebäudes.
  • • Bei der Ausführungsvariante gemäß 2 ist an der Auswerteinrichtung 8 ein Busankoppler 16 angeschlossen, welcher mit einem Powerline-System, insbesondere EIB-Powernet-Netzwerk 17 verbunden ist (Europäischer Installations Bus). Die Energieversorgung der Anzeigeeinheit 5 erfolgt über das Bussystem.
  • • Bei der Ausführungsvariante gemäß 3 ist an der Auswerteinrichtung 8 ein Busankoppler 18 angeschlossen, welcher mit einem Ethernet-PoE-Netzwerk 19 verbunden ist (Power over Ethernet). Die Energieversorgung der Anzeigeeinheit 5 erfolgt über das Bussystem.
  • • Bei der Ausführungsvariante gemäß 4 ist an der Auswerteinrichtung 8 ein Busankoppler 20 angeschlossen, welcher mit einem EIB-TP-Netzwerk 21 verbunden ist (Twisted Pair, die Übertragung erfolgt über verdrillte Leitungen). Die Energieversorgung der Anzeigeeinheit 5 erfolgt über das Bussystem.

In 5 ist eine Sicht auf die Stirnseite einer Anzeigeeinheit dargestellt. Die Anzeigeeinheit 5 besteht aus

  • • einem äußeren Abdeckrahmen 25, in welchem zweckmäßig die als Rahmenantenne ausgeführte Antenne 7 (nach außen hin nicht sichtbar) integriert ist,
  • • einem zentral innerhalb des Abdeckrahmens 25 angeordneten Anzeige-/Bedienfeld 26 mit mehreren, hier mit vier Anzeigekanälen 9, 10, 11, 12,
  • • einem nicht dargestellten Gerätesockel zur Aufnahme der vorstehend erwähnten Baukomponenten, wie Funkempfänger 6, Auswerteeinrichtung 8, Netzteil 14, usw.

Die Rahmenantenne kann auch im Anzeige-/Bedienfeld 26 integriert sein.

Jeder Anzeigekanal 9, 10, 11, 12 weist auf

  • • eine visuelle Zustands-Signalisierungsanzeige 22, vorzugsweise eine Leuchtdiode, die wahlweise (in Abhängigkeit der angelegten Spannung) z. B. rot oder grün aufleuchten kann,
  • • ein Anzeigefeld 23, hier z. B. mit beschrifteten Schildern „Wohnzimmer", „Küche", „Schlafzimmer", „Bad",
  • • einen Taster 24.

Ausgehend vom Ausführungsbeispiel mit vier „Funk-Fenstergriffen" als Funksensoren 1, 2, 3, 4 zeichnet sich die Anzeigeeinheit 5 durch folgende Merkmale aus:

  • • Der Funkempfänger 6 in der Anzeigeeinheit 5 ist in der Lage, den Status mehrerer (aller) Funksensoren 1, 2, 3, 4 auszuwerten und über das Anzeigefeld 23 anzuzeigen. Jedem Funksensor 1, 2, 3, 4 ist eine individuelle Adresse zugewiesen. Hierbei können einem Anzeigekanal auch mehrere Funksensoren zugeordnet werden. Die Auswertung der Sensorzustände erfolgt dann so, dass, wenn ein Funksensor beispielsweise ein geöffnetes Fenster signalisiert, der Zustand „geöffnet" angezeigt wird, auch wenn die anderen (diesem Anzeigekanal zugeordneten) Funksensoren „Fenster geschlossen" melden. Mit anderen Worten haben bei der Anzeige sicherheitsrelevante Meldungen Vorrang vor nicht sicherheitsrelevanten Meldungen.
  • • Über den Taster 24 eines Anzeigekanals wird die Zuordnung zwischen einem bestimmten Funksensor und einem bestimmten Anzeigekanal festgelegt (Zuweisung), indem z. B. nach dem Druck des relevanten Tasters 24 der relevante "Funk-Fenstergriff" einmal bewegt wird und nachfolgend ein Funksignal mit seiner individuellen Adresse sendet. Diese Adresse wird von der Anzeigeeinheit 5 empfangen und in der Auswerteeinrichtung 8 abgespeichert.
  • • Die Anzeigeeinheit 5 ist derart aufgebaut, dass jedes Anzeigefeld 23 hinterleuchtet ist und das Einschieben eines beschriebenen transparenten oder halbtransparent beschrifteten Schildes erlaubt.
  • • Jede visuelle Zustands-Signalisierungsanzeige 22 wird über einen Lichtleiter mit Licht versorgt, welches mittels einer LED gewonnen wird und gleichzeitig auch das Anzeigefeld 23 hinterleuchtet.
  • • Bei den an ein Bussystem angeschlossenen Ausführungsvarianten gemäß den 2, 3, 4 ist es möglich, den vom Funksensor gemeldeten Status auch an andere Einheiten des Bussystems zu übertragen, d. h. der Status ist dann auch über das Bussystem abrufbar/abfragbar.
  • • Die zusätzliche akustische Signalisierungseinrichtung 13 kann z. B. im Falle eines geöffneten Fensters zyklisch ein akustisches Warnsignal abgeben.
  • • Für eine eindeutige und sichere Zustandsanzeige senden die Funksensoren definierte Ein- und Aus-Signale (respektive definierte Meldesignale „geöffnet", „geschlossen"), weiche beispielsweise den Farben grün/rot der visuellen Zustands-Signalisierungsanzeige 22 zugeordnet sind. Sollte ein undefinierter Zustand vorliegen, da z. B. für eine bestimmte Zeit kein Signal mehr von einem bestimmten Funksensor empfangen worden ist, ist hinsichtlich der visuellen Signalisierungsanzeige 22 eine dritte Anzeigeart vorgesehen, z. B. eine gelbe LED oder eine blinkende LED.

Selbstverständlich kann die Anzeigeinheit 5 zusätzlich oder alternativ auch zur Anzeige des aktuellen Zustandes von elektrischen Geräten dienen, z. B. Elektroherd, Bügeleisen, Wärmestrahler, Heizlüfter bzw. anderer sicherheitsrelevanter Gebäudekomponenten dienen, wobei in einem solchen Fall diese elektrischen Geräte mit entsprechenden Funksensoren ausgerüstet sind, welche den Zustand dieser Geräte „eingeschaltet", „ausgeschaltet" erfassen und die entsprechenden Informationen per Funksignal an die Anzeigeeinheit 5 melden. In diesem Zusammenhang wird auch auf die in der DE 199 13 471 A1 beschriebenen Erläuterungen verwiesen.

Vereinfachend wird allgemein unter einer sicherheitsrelevanten Gebäudekomponente ein Fenster, eine Tür oder ein elektrisches Gerät verstanden, welches nicht ohne Aufsicht eingeschaltet sein sollte.

1
Funksensor
2
Funksensor
3
Funksensor
4
Funksensor
5
Anzeigeeinheit
6
Funkempfänger
7
Antenne
8
Auswerteeinrichtung
9
Anzeigekanal
10
Anzeigekanal
11
Anzeigekanal
12
Anzeigekanal
13
akustische Signalisierungseinrichtung
14
Netzteil
15
Stromnetz des Gebäudes
16
Busankoppler
17
Powerline-System, insbesondere EIB-Powernet-Netzwerk
18
Busankoppler
19
Ethernet-PoE-Netzwerk
20
Busankoppler
21
EIB-TP-Netzwerk
22
visuelle Zustands-Signalisierungsanzeige
23
Anzeigefeld
24
Taster
25
Abdeckrahmen
26
Anzeige-/Bedienfeld


Anspruch[de]
Anzeigesystem eines Gebäudes, wobei mehrere Fenster oder Türen oder andere sicherheitsrelevante Gebäudekomponenten mit einem Funksensor (1, 2, 3, 4) ausgerüstet sind, welcher den aktuellen Zustand der betreffenden Gebäudekomponente, wie „geöffnet" oder „geschlossen" oder „eingeschaltet" über ein Funk-Meldesignal abgibt, dadurch gekennzeichnet,

– dass eine Anzeigeeinheit (5) vorgesehen ist, welche einen Funkempfänger (6) mit vorgeschalteter Antenne (7) und nachgeschalteter Auswerteeinrichtung (8) aufweist und

– dass an die Auswerteeinrichtung (8) mehrere Anzeigekanäle (9, 10, 11, 12) angeschlossen sind, welche jeweils eine visuelle Zustands-Signalisierungsanzeige (22), ein die sicherheitsrelevante Gebäudekomponente bezeichnendes Anzeigefeld (23) sowie einen Taster (24) zur individuellen Zuweisung des Funksensors (1, 2, 3, 4) – mit seiner individueller Adresse – zum Anzeigekanal (9, 10, 11, 12) aufweisen.
Anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Auswerteeinrichtung (8) ein Netzteil (14) angeschlossen ist, welches mit dem Stromnetz (15) des Gebäudes verbunden ist. Anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Auswerteeinrichtung (8) ein Busankoppler (16) angeschlossen ist, welcher mit einem Powerline-System, insbesondere EIB-Powernet-Netzwerk (17) verbunden ist, wobei die Energieversorgung der Anzeigeeinheit (5) über das Bussystem erfolgt. Anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Auswerteeinrichtung (8) ein Busankoppler (18) angeschlossen ist, welcher mit einem Ethernet-PoE-Netzwerk (19) verbunden ist, wobei die Energieversorgung der Anzeigeeinheit (5) über das Bussystem erfolgt. Anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Auswerteeinrichtung (8) ein Busankoppler (20) angeschlossen ist, welcher mit einem EIB-TP-Netzwerk (21) verbunden ist, wobei die Energieversorgung der Anzeigeeinheit (5) über das Bussystem erfolgt. Anzeigesystem nach mindestens einem der Ansprüche 3–5, dadurch gekennzeichnet, dass der von einem einen Funksensor (1, 2, 3, 4) gemeldete Status in das Bussystem eingelesen und hierdurch an anderer Stelle über das Bussystem abfragbar ist. Anzeigesystem dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Anzeigekanäle (9, 10, 11, 12) der Anzahl der Funksensoren (1, 2, 3, 4) entspricht. Anzeigesystem nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass einem Anzeigekanal (9, 10, 11, 12) mehrere Funksensoren zugeordnet sind, wobei bei der Anzeige sicherheitsrelevante Meldungen Vorrang vor nicht sicherheitsrelevanten Meldungen haben. Anzeigesystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der visuellen Signalisierungsanzeige (22) zusätzlich auch ein undefinierter Zustand angezeigt wird, wenn für eine bestimmte Zeit kein Signal vom Funksensor (1, 2, 3, 4) mehr empfangen worden ist. Anzeigesystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine akustische Signalisierungseinrichtung (13) an die Auswerteeinrichtung (8) angeschlossen ist. Anzeigesystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (5) aus einem äußeren Abdeckrahmen (25), einem zentral innerhalb des Abdeckrahmens (25) angeordneten Anzeige-/Bedienfeld (26) mit Anzeigekanälen (9, 10, 11, 12) und aus einem Gerätesockel zur Aufnahme der Baukomponenten besteht. Anzeigesystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die als Rahmenantenne ausgeführte Antenne (7) im äußeren Abdeckrahmen (25), im Anzeige-/Bedienfeld (26) oder an der Rückseite des äußeren Abdeckrahmens von außen unsichtbar integriert ist.






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