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Dokumentenidentifikation DE60301773T9 16.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001393652
Titel Verfahren und Gerät für die Montage eines Haushaltgeräts in einem Schrank
Anmelder WHIRLPOOL CORP., Benton Harbor, Mich., US
Erfinder Joelsson, Arne, V.le G. Borghi 27, 21025 Comerio, IT;
Gustafsson, Linda, V.le G. Borghi 27, 21025 Comerio, IT
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60301773
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.06.2003
EP-Aktenzeichen 030122113
EP-Offenlegungsdatum 03.03.2004
EP date of grant 05.10.2005
Date of publication of correction 16.11.2006
Information on correction Berichtigung in Absatz VERTAUSCHTE UNTERLAGEN der Beschreibung
IPC-Hauptklasse A47B 77/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Montage eines Haushaltsgeräts in einem Schrankraum, der durch ein Paar vertikaler Seiten und zumindest ein horizontales Regal, welches dazu bestimmt ist, das Haushaltsgerät abzustützen, definiert ist, wobei das Haushaltsgerät eine obere Wand, eine untere Wand, zwei Seitenwände, eine Vorderwand und eine Rückwand umfasst, und wobei das Haushaltsgerät ist dazu vorgesehen, abschließend in die vertikalen Seiten einzugreifen. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Verfahren zur Montage eines Haushaltsgeräts in einem Schrankraum.

Die Erfindung bezieht sich spezieller auf eine Montagevorrichtung, die in einem Haushaltsgerät angeordnet ist, wie beispielsweise ein Mikrowellengerät, um es in einen Schrank oder einen ähnlichen Raum zu Montageen.

Es wird zunehmend alltäglich, Haushaltsgeräte wie beispielsweise Mikrowellengeräte in speziell entworfene Schränke einzubauen. Die Montage eines Einbaugeräts muss bestimmte Stabilitätsbedingungen erfüllen. Dies bedeutet, dass es beispielsweise nicht möglich sein sollte, das Gerät von seiner Position im Schrank zu verrücken oder es umzukippen. Weiterhin stellt der Markt hohe ästhetische Ansprüche an die Erscheinung der Montage. Existierende Techniken zur Montage von Geräten in Schränken basieren auf verschiedenen Arten von Befestigungsmitteln, wie Schnappverbindungen, Schraubenverbindungen, externe Verbindungsrahmen auf der vorderen Seite des Geräts usw.. Die FR-A-2825599 offenbart eine externe Rahmenverbindung um das Gerät herum.

Der größte Nachteil der Verfahren gemäß dem Stand der Technik zur Montage von Haushaltsgeräten in Schränken ist der, dass sie zeitraubend sind (etwa 30 Minuten oder mehr). Vorrichtungen zur Befestigung des Geräts müssen sowohl im Schrank als auch am oder im Gerät Montaget werden. Zusätzlich ergeben existierende Montagetechniken oft ein ästhetisch unattraktives Montageergebnis.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Montage eines Haushaltsgeräts zur Verfügung zu stellen, die eine sichere und schnelle Installation in einem Schrankraum erlaubt und ebenfalls eine einfache Entfernung desselben aus dem Schrankraum für Service oder Ersetzen erlaubt.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Montagvorrichtung für ein Haushaltsgerät zur Verfügung zu stellen, die einfach zu handhaben ist und die in einem standardtypischen Haushaltsgerät beinhaltet ist.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Montagevorrichtung für ein Haushaltsgerät zur Verfügung zu stellen, die automatisch das Haushaltsgerät im Schrankraum zentriert und die ästhetisch ansprechend ist, da sie keinen Einfluss, oder nur geringen Einfluss auf die Erscheinung der Vorderseite des Haushaltsgeräts hat.

Diese Ziele werden gemäß dieser Erfindung mittels einer Montagevorrichtung gemäß der beschriebenen Einführung erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vorrichtung einen Betätigungsstab beinhaltet, der maßgeblich von der Vorderwand zur Rückwand hin übersteht, ein Führungselement das für den Betätigungsstab vorgesehen ist und das fest an der oberen Wand/unteren Wand des Haushaltgeräts Montage ist, ein Bewegungs-Übertragungsmittel im Eingriff mit dem Betätigungsstab, ein Paar Schienen, die beweglich und im Wesentlichen parallel zur Rückwand des Haushaltsgeräts angeordnet sind. Jede Schiene weist ein distales Ende mit einem Eingriffselement auf, wobei diese Eingriffelemente bei Montage des Haushaltsgeräts in den Schrankraum zur Verriegelung in die entsprechenden vertikalen Seiten eingreifen, sowie ein Paar von Verbindungselementen, die an den Bewegungsübertragungsmitteln befestigt werden und die in Kontakt mit den entsprechenden Schienen stehen, wobei die Bedienungsbewegung über die Bewegungsübertragungsmittel an den entsprechenden Kontaktelementen übertragen wird, wenn der Betätigungsstab bedient wird, wodurch bewirkt wird, dass die zugehörige Schiene in eine längs verlaufende Richtung bewegt wird.

Ein Verfahren zur Montage von Haushaltsgeräten gemäß dem vorher Beschriebenen ist durch die Schritte gekennzeichnet, die in Anspruch 12 näher beschrieben sind.

Weitere Entwicklungen der Erfindung werden durch die Merkmale, die in den anhängenden Ansprüchen angegeben sind, ersichtlich.

Gemäß der Erfindung ist ein weißes Konsumgut oder Haushaltsgerät (Mikrowellenofen) mit einer Montagevorrichtung nahe der unteren oder oberen Seite innerhalb des Gehäuses ausgestattet. Anstelle der Verwendung von Montagekomponenten, die im Montageraum (dem Schrank) befestigt werden müssen, wie im Stand der Technik, verwendet die Montagevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung scharfe Punkte oder ähnliches, die in die inneren Wände des Schranks gedrückt werden. Während es fest in dem Schrank befestigt wird, wird das Gerät zentriert. Die Montagevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung stellt eine ästhetisch ansprechende Montage zur Verfügung, da nur eine Komponente von der (sichtbaren) Vorderseite des Geräts zugänglich sein muss, welche das tatsächliche Drehmittel (Schraubenkopf) ist, mit dessen Hilfe die Punkte oder ähnliches dazu gebracht werden, sich seitwärts und in die inneren Wände des Schranks hinein und in Reibungseingriff hiermit zu bewegen.

Die Montagevorrichtung gemäß der Erfindung wird bevorzugt durch flache Stangen oder Schienen zur Verfügung gestellt, die in dem unteren oder oberen Abschnitt des Geräts befestigt sind. Als ein Ergebnis hiervon kann der existierende Raum in beispielsweise Mikrowellenöfen das gesamte Gerät ohne die Erfordernis einer Erhöhung der vertikalen Dimension des Geräts halten. Somit ist die äußere Dimension des Geräts unverändert, wenn das Gerät mit einer Montagevorrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet wird.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun nachfolgend und zum Zweck der Veranschaulichung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben, in denen:

1 eine perspektivische Ansicht ist, die schematisch ein Haushaltsgerät in der Form eines Mikrowellenofens darstellt, der mit einer Montagevorrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist;

2 eine Vorderansicht ist, die das Haushaltsgerät gemäß 1, das in einem Schrank befestigt ist, darstellt;

3 eine Draufsicht der Montagevorrichtung in einem Haushaushaltsgerät gemäß 1 ist, die entlang der Abschnittslinie A-A aus 2 gesehen wird;

4 eine Seitenansicht der Montagevorrichtung in einem Haushaltsgerät gemäß 1 ist, die entlang der Abschnittslinie B-B aus 3 gesehen wird;

5 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Haushaltgeräts gemäß 1 ist, die dessen Montagevorrichtung darstellt.

Mit Bezug auf 1 wird ein Mikrowellenofen 1 mit einer Ausführungsform der Montagevorrichtung gemäß 1 schematisch abgebildet. Der Mikrowellenofen beinhaltet ein umgebendes Gehäuse, das aus einer oberen Wand 2, einer unteren Wand 3, zwei Seitenwänden 4, einer Rückwand 5 und einer vorderen Wand 6 mit einer Ofentür besteht. Von den entsprechenden Seitenwänden 4 aus werden zwei Eingriffselemente 7 der Montagevorrichtung durch einen Antriebskopf 8 in der Vorderwand 6, der jeweils im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, wie dies unten detaillierter beschrieben wird, dazu gebracht, von dem Gehäuse aus überzustehen und entsprechend in das Gehäuse einzufahren.

2 stellt den Mikrowellenofen dar, wenn er in einem Schrankstauraum befestigt wird, der durch ein Paar vertikaler Seiten definiert ist, mit denen die Eingriffselemente 7 eingreifen, um verschließend den Mikrowellenofen zu befestigen, sowie ein horizontales Regal 11, das den Mikrowellenofen abstützt.

Es wird jetzt Bezug auf die 35 genommen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung darstellen.

3 ist eine Draufsicht auf die Befestigungsvorrichtung und zeigt die unterschiedlichen Komponenten genau, wobei die Komponenten primär aus einer Betätigungsstange 12, einem Führungs- oder Befestigungselement 14 für die Betätigungsstange, einem die Bewegung übertragenden Element 14, Verbindungselementen 15 und einem Paar von Schienen oder Stangen 16, die in eine längs verlaufende Richtung beweglich sind, bestehen.

Die Betätigungsstange 12 steht entsprechend von der Vorderwand 6 hin zur Rückwand 5 über. Ein Antriebskopf 8 wird an dem Ende der Stange 12, das der vorderen Wand 6 am nächsten ist, befestigt oder integriert. Der Kopf 8 ist vorzugsweise wie ein Schraubenkopf ausgeformt, d.h. mit einem Schlitz für einen Schraubenzieher, Vierkantschlüssel oder ähnliches, um die Betätigungsstange zu drehen, wenn der Mikrowellenofen in einem Schrankstauraum befestigt wird oder wenn der Mikrowellenofen aus den Schrankstauraum entfernt wird. Weiterhin steht die Betätigungsstange 12 vorteilhafterweise aber nicht zwingend parallel zu der unteren Wand 3 des Gehäuses und auch zu den Seitenwänden 4 hin über.

Ein Führungs- oder Befestigungselement 13 wird fest an der unteren Wand 3 des Gehäuses (alternativ an der oberen Wand 2, wenn das Befestigungsmittel in dem oberen Abschnitt des Gehäuses anstatt an dem unteren Abschnitt befestigt ist) aufgesetzt. Die Betätigungsstange 12 wird rotierend in dem Führungselement 13 befestigt. Das Führungselement 13 beinhaltet zwei oder mehrere zueinander beabstandet liegende Platten-Elemente 20, mit aufeinander abgestimmten Durchbohrungen (nicht dargestellt), durch die die Betätigungsstange 12 übersteht, wie dies in 4 dargestellt ist. Ein Paar Anschlagelemente 17 wird fest an der Betätigungsstange befestigt und kooperieren mit einem oder zwei Plattenelemente 20, um zu verhindern, dass die Betätigungsstange sich während und nach der Betätigung in einer Längsrichtung verschiebt. Wenn erwünscht, kann nur ein Anschlagselement verwendet werden, wenn es zwischen den beiden Platten übersteht. Das Ende der Betätigungsstange, dass dem Ende mit dem Antriebskopf 8 gegenüber angeordnet ist, wird vorzugsweise rotierend in einer Buchse 18 (schwach umrandet mit einer durchbrochene Linie in 3) befestigt, die fest an der unteren Wand 3 befestigt ist. In diesem Fall braucht das Führungselement 13 nur ein einziges Plattenelement 20, an dem an jeder Seite die Anschlagelemente 17 angeordnet sind. Zumindest der Abschnitt 19 der Betätigungsstange, der von dem Führungselement 13 in der Richtung der Rückwand 5 des Gehäuses übersteht, wird mit einem Außengewinde ausgestattet.

Das die Bewegung übertragende Element 14 weist einen zentralen Körper 21 mit einem eingezogenen Durchgangsloch, das im eingezogenen Eingriff mit der Betätigungsstange 12 steht, auf, um das Element 14 entlang der Betätigungsstange zu bewegen, wenn die Betätigungsstange gedreht wird. Vorzugsweise weist das die Bewegung übertragende Element 14 eine Abstützoberfläche 22 mit einem die Reibung reduzierenden Belag für den Kontakt mit der unteren Wand 3 auf, der verhindert, dass das Element 14 mit der Betätigungsstange 14 rotiert. Das Element 14 beinhaltet ebenfalls eine Drehverbindung 23 auf jeder Seite der Betätigungsstange, wobei die Drehverbindungen fest mit dem Zentralkörper 21 befestigt oder integriert sind. In der abgebildeten Ausführungsform der Erfindung beinhaltet jede Drehverbindung einen Stift 24, der aufwärts senkrecht zu dem Element 14, d.h.: entsprechend senkrecht zu der unteren Wand 3, wie aus 4 ersichtlich, hervorsteht. Alternativ kann die Drehverbindung 23 ein Kugelgelenk, ein Gelenkteil oder ähnliches sein.

In jeder Verbindung ist ein Verbindungselement oder eine Verbindung 15 drehbar befestigt. Die Verbindungselemente 15 weisen eine vorzugsweise durchgehende Bohrung oder ein Loch an jedem Ende auf und in jeder dieser Bohrungen wird ein Stift eingeführt, der hierdurch zulässt, dass die Verbindungselemente 15 sich hin dem Abschnitt 19 der Betätigungsstange 12 oder hiervon weg parallel zu der unteren Wand des Gehäuses bewegt. Vorzugsweise sind die Verbindungselemente 15 als gerade Arme von gleicher Länge ausgeformt, aber wenn nötig können sie auch gebogen werden. Um die Armen mit einer erhöhten Festigkeit gegen die Dehnbeanspruchung, die während der Befestigung einwirkt, zu versehen, sollten sie im Querschnitt L- oder T-förmig sein, siehe 5.

Die anderen Enden der Verbindungselemente 15 werden drehend mittels einer Drehverbindung 25 an einem Paar Schienen oder Stangen 16 befestigt, die beweglich parallel zur Rückwand 5 des Gehäuses angeordnet sind und im Wesentlichen in derselben Ebene wie die Betätigungsstange 12 und die Verbindungselemente 15 angeordnet sind. Die Schienen sind als gerade Arme mit entsprechendem rechteckigem Querschnitt ausgeformt, die Dimension sind vorzugsweise wesentlich kleiner in der vertikalen Richtung des Gehäuses, d.h. senkrecht zu der unteren Wand 3 als in ihrer horizontalen Richtung, siehe 3. Die Drehverbindungen 25 sind vorzugsweise in derselben Art und Weise wie die Drehverbindungen 23 ausgeformt. Ein Stift 26 steht aufwärts und senkrecht zu jeder Schiene 16 parallel zu dem Stift 24 über und die Stifte 26 werden in die Bohrungen an den freien Enden der Verbindungselemente 15 eingeführt. Die Stifte sind weiterhin an geeigneter Stelle zwischen dem distalen und dem nahen Ende der entsprechenden Schienen angeordnet. Diese Stelle sollte so ausgewählt werden, dass der Winkel zwischen der Betätigungsstange 19 und einer der Verbindungselemente 15 dem Winkel zischen der Betätigungsstange und dem anderen Verbindungselement 15 gleicht, wenn die Schienen miteinander verbunden sind. Dies bedeutet, dass die Stifte 26 unterschiedlich an den zwei Schienen angeordnet werden können, wie dies in 3 dargestellt ist, und infolgedessen muss die Betätigungsstange 12 nicht symmetrisch im Gehäuse angeordnet werden, sondern kann in einer geeigneten Position, an der keine störenden Komponenten vorliegen (siehe Figur die Komponente 27 in 3), angeordnet sein.

Folglich sind die Drehverbindungen 25 am nahen Ende oder in der Umgebung des nahen Endes der Schienen 16 angeordnet. Die distalen Enden der Schienen werden durch die Rotation der Betätigungsstange 12 dazu gebracht, in verschließenden Eingriff vom Gehäuse durch die Öffnungen in den entsprechenden Seitenwänden 4 durch die Eingriffelemente 7, die in einem Stück mit den distalen Endoberflächen der Schienen ausgeformt oder befestigt sind, mit den zwei vertikalen Seiten 9 des Schrankstauraums überzustehen, wenn die Schienen 16 in einer l längs verlaufenden Richtung voneinander weg bewegt werden. Die Eingriffselemente 7 sind vorzugsweise scharfe Stellen, die in die vertikalen Seiten gedrückt werden. Alternativ können die Eingriffselementkörper aus elastischem Material wie beispielsweise Gummi hergestellt werden, das in Reibungseingriff mit den vertikalen Seiten angepresst wird.

In der dargestellten Ausführungsform der Montagevorrichtung gemäß der Erfindung weist jede Schiene 16 ein Paar von extern geöffneten, parallelen Kantennuten 28 an der Oberfläche der Schiene, von der der Stift 26 übersteht, auf, siehe 4. Jede Schiene läuft in einem Führungselement in der Form sich gegenüberstehender, L-förmiger Elemente 29, wobei der eine Schenkel 31 fest an der unteren Wand 3 des Gehäuses befestigt ist und der andere Schenkel in eine Kantennut 28 übersteht, um mit derselben gleitend im Eingriff zu stehen.

Die Montagevorrichtung funktioniert wie folgt:

Wenn das Haushaltsgerät (der Mikrowellenofen) auf das Regal 11 in dem Schrankstauraum positioniert wurde, führt der Monteur ein Werkzeug (Schraubenzieher) in den Antriebskopf 8 ein, um denselben und folglich ebenfalls die Betätigungsstange 12 zu drehen. Da berücksichtigt werden muss, dass die natürlichste Verschließbewegung eine Drehbewegung in Uhrzeigerrichtung ist (siehe Wasserhähne und Ventile), wird die Betätigungsstange vorzugsweise linksbündig gezogen. Die Betätigungsstange bewegt das die Bewegung übertragende Element 14 zu der Rückwand 5 des Gehäuses in der axialen Richtung der Betätigungsstange 12 hin und presst hierbei die Verbindungselemente 15 auswärts und von der Betätigungsstange in der Richtung der entsprechenden Seitenwände 4 weg. In diesem Zusammenhang werden die distalen Enden der Schienen 16 aus den Öffnungen in den Seitenwänden gepresst, was zumindest eines der Verbindungselementen 7 in Kontakt mit einer vertikalen Seite 9 bringt. Eine weitere Drehung der Betätigungsstange bewirkt, dass das Haushaltsgerät durch den Kontakt lateral bewegt werden kann, bis auch das andere Eingriffselement 7 in Kontakt mit der dazugehörigen vertikalen Seite 9 gebracht wird. Die finale Bewegung der Betätigungsstange bewirkt, dass die Eingriffselemente 7 in die entsprechenden vertikalen Seiten 9 gepresst werden oder im Reibungseingriff hiermit stehen, wodurch das Haushaltsgerät im Schrankstauraum abgesichert ist.

Wenn das Haushaltsgerät aus dem Schrankstauraum wieder entfernt wird, wird die Betätigungsstange in der anderen Richtung, in diesem Fall dem Gegenuhrzeigersinn, gedreht, was der Fachmann leicht verstehen wird,

Ober wurde eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Dabei bestehen selbstverständlich eine Vielzahl von anderen Ausführungsformen, die in den Schutzbereich der anhängenden Patentansprüche fallen. Als Beispiel können die hierin gezeigten die Bewegung übertragenden Mittel und die Verbindungselemente mittels eines Nockens, der fest an dem freien Ende der Betätigungsstange befestigt ist und einen Druck gegen die nahen Endoberflächen der Schienen aufbringt, wenn die Betätigungsstange gedreht wird, ersetzt werden. Alternativ kann ein Verbindungsarm fest an dem freien Ende der Betätigungsstange, quer verlaufend hierzu eine drehbar an jedem Ende des Verbindungsarms an jeder Seite der Betätigungsstange und drehbar an der jeweiligen Schiene angebracht, befestigt werden. Das Führungselement 13 kann ebenfalls mit einem länglichen Nut-Element ersetzt werden, welches im Gewinde-Eingriff mit der Betätigungsstange steht, wobei das die Bewegung übertragende Element ein glattes Loch anstelle eines Gewindelochs aufweist und mittels eines an der Betätigungsstange angeordneten Stopelements nicht relativ zur Betätigungsstange beweglich ist, das heißt, dass das die Bewegung übertragende Element nicht der axialen Bewegung der Betätigungsstange folgen wird. Es ist ebenso vorstellbar, das die Bewegung übertragende Element und die Verbindungselemente durch einen konischen oder keilförmigen Körper, der an dem freien Ende der Betätigungsstange angebracht ist und der Druck auf die nahen Endoberflächen der Schienen aufbringt, wenn die Betätigungsstange in der axialen Richtung auf die Rückwand hin bewegt wird, zu ersetzen. Anstelle der oben beschriebenen Gewindeverbindungen können in einen Anwendungen der Erfindung auch Bajonett-Verbinder Verwendung finden.

Obwohl in dieser Beschreibung die Schienen an der unteren Wand des Gehäuses nahe der hinteren Seitenwand angeordnet sind, ist es selbstverständlich ebenso möglich, die Schienen an einem anderen geeigneten Ort des Stauraums, beispielsweise nahe der Vorderwand oder an der oberen Wand, anzuordnen.

Schließlich wurde die Montagevorrichtung als in einer einzigen, horizontalen Ebene ausgerichtet dargestellt und beschrieben. Sie kann jedoch ebenso in einer vertikalen Ebene oder in zwei Ebenen ausgerichtet sein, das heißt, dass die Betätigungsstange, das die Bewegung übertragende Mittel und die Verbindungselemente parallel zur Rückwand anstelle der unteren Wand angeordnet sein, wobei in diesem Fall die Drehverbindungen natürlich ein an sich bekanntes, anderes Design aufweisen müssen.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Befestigung eines Haushaltsgeräts in einem Schrankstauraum, welcher definiert ist durch ein Paar vertikaler Seiten (9) und zumindest ein Regal (11), welches zum Abstützen des Haushaltsgeräts bestimmt ist, wobei das Hauhaltsgerät eine obere Wand (2), eine untere Wand (3), zwei Seitenwände (4), eine Vorderwand (6) sowie eine Rückwand (5) umfasst, wobei die Vorrichtung dazu bestimmt ist, mit den vertikalen Seiten (9) verschließend im Eingriff zu stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Betätigungsstange (12) umfasst, die sich im Wesentlichen von der Vorderwand (6) aus auf die Rückwand (5) hin erstreckt, ein Führungsmittel (13), welches für die Betätigungsstange (12) bestimmt ist und fest mit der unteren Wand (3)/oberen Wand (2) des Haushaltsgeräts befestigt ist, ein die Bewegung übertragendes Element (14) im Eingriff mit der Betätigungsstange (12), ein Paar von Schienen (16), die beweglich im Wesentlichen parallel zur Rückwand (5) des Haushaltsgeräts angeordnet sind, wobei jede Schiene (16) ein distales Ende mit einem Eingriffselement (7) aufweist, wobei die Eingriffselemente (7) beim Befestigen des Haushaltsgeräts in dem Schrankstauraum so angeordnet sind, dass sie die jeweiligen vertikalen Seiten (9) verschließend ergreifen, sowie ein Paar von Verbindunsgelementen (15), die an dem die Bewegung übertragenden Element (14) befestigt sind und die in Kontakt mit den jeweiligen Schienen (16) stehen, wobei die über das die Bewegung übertragende Element (14) auf das jeweilige Verbindungselement (15) übertragene Betätigungsbewegung jeweils die zugehörige Schiene in deren längs verlaufende Richtung bewegt. Vorrichtung wie in Anspruch 1 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass das die Bewegung übertragende Element (14) in einer längs verlaufenden Richtung der Betätigungsstange (12) beweglich angeordnet ist und eine Drehverbindung (23) an jeder Seite der Betätigungsstange (12) umfasst, dass jede Schiene (16) zwischen ihren distalen und nahen Enden eine Drehverbindung (25) aufweist und dass jedes Verbindungselement (15) als Gelenk ausgebildet ist, welches drehbar mit einem seiner Enden mit einer Drehverbindung (23) mit dem die Bewegung übertragenden Element (14) und mit seinem anderen Ende mit der Drehverbindung (25) mit der dazugehörigen Schiene (16) verbunden ist. Vorrichtung wie in Anspruch 2 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (16) zueinander ausgerichtet sind und dass die Verbindungselemente (15) die gleiche Länge aufweisen. Vorrichtung wie in einem der voranstehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (15) gerade Arme sind, die im Querschnitt L-förmig ausgebildet sind, und dass die Schienen (16) als gerade Arme mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt ausgeformt sind, deren Dimensionen in der vertikalen Richtung beträchtlich kleiner als in der horizontalen Richtung des Hauhaltsgeräts sind. Vorrichtung wie in einem der Ansprüche 2–4 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehverbindung (25) jeder Schiene (16) aus einem Stift (26) besteht, der senkrecht von der Schiene (16) hervorsteht und in eine Bohrung an einem Ende des Verbindungselements (15) eingeführt ist, und dass jede Drehverbindung (23) des die Bewegung übertragenden Elements (14) aus einem Stift (24) besteht, der senkrecht von dem die Bewegung übertragenden Element hervorsteht und in eine Bohrung an dem anderen Ende des Verbindungselements (15) eingeführt ist. Vorrichtung wie in Anspruch 5 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schiene (16) längs verlaufende, nach außen offene Kanten-Nuten (28) an der Oberfläche der Schiene (16), von der der Stift (26) hervorsteht, aufweist, dass jede Schiene (16) in einem Führungselement in der Form von gegenüberstehenden, L-förmigen Elementen (29) verläuft, von denen ein Bein (31) fest an der unteren Wand (3)/oberen Wand (2) des Haushaltsgeräts befestigt ist und das andere Bein (32) sich in die Kanten-Nut (28) erstreckt, und dass das die Bewegung übertragende Element (14) eine Abstützoberfläche (22) aufweist, die so angeordnet ist, dass sie entlang der unteren Wand (3)/oberen Wand (2) des Haushaltsgeräts entlang gleitet. Vorrichtung wie in einem der voranstehenden Ansprüchen beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstange (12) an deren der Vorderwand (6) des Haushaltsgeräts am nächsten stehenden Ende einen Antriebskopf (8) aufweist, der durch eine Öffnung in der Vorderwand zugänglich ist. Vorrichtung wie in einem der voranstehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (13) der Betätigungsstange (12) zumindest zwei zueinander beabstandete Plattenelemente (20) umfassen, die mit Bohr-Durchgängen ausgerichtet sind, durch die sich die Betätigungsstange (12) erstreckt. Vorrichtung wie in Anspruch 8 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstrange (12) ein Paar zueinander beabstandeter Stopper-Elemente (17) abstützt, die so angeordnet sind, dass sie mit zumindest einem der Platenelemente (20) zusammenwirken, um zu verhindern, dass die Betätigungsstange, wenn sie betätigt wird, in der Längsrichtung verschoben wird, dass zumindest der Abschnitt (19) der Betätigungsstange (12), der von dem Führungselement (13) aus auf die Rückwand (5) des Haushaltsgeräts hin hervorsteht, ein Außengewinde aufweist, und dass das die Bewegung übertragende Element (14) einen zentralen Körper (21) mit einen Gewinde-Durchgangsloch umfasst, deren Innengewinde im Gewindeeingriff mit dem Außengewinde steht, wobei die Rotation der Betätigungsstange (12) mittels deren Kopf (8) bewirkt, dass sich das die Bewegung übertragende Element (14) entlang der Betätigungsstange (12) bewegt und dass sich die Schienen über die Verbindungselemente (15) abhängig von der Rotationsrichtung der Betätigungsstange (12) aufeinander zu oder voneinander weg bewegen. Vorrichtung wie in einem der voranstehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, dass das der Rückwand (15) des Haushaltsgeräts am nächsten stehende Ende der Betätigungsstange (12) in einer Buchse (18), welche fest an der unteren Wand (3)/oberen Wand (2) angebracht ist, befestigt ist. Verfahren zur Befestigung eines Haushaltsgeräts in einem Schrankstauraum, welcher durch ein Paar von vertikalen Seiten (9) und zumindest ein horizontales Regal (11), welches dazu bestimmt ist, das Haushaltsgerät abzustützen, definiert ist, wobei das Haushaltsgerät eine obere Wand (2), eine untere Wand (3), zwei Seitenwände (4), eine Vorderwand (6) sowie eine Rückwand (5) umfasst, wobei das Haushaltsgerät dazu bestimmt ist, verschließend mit den vertikalen Seiten (9) in Eingriff zu stehen, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

Anordnen einer drehbaren Betätigungsstange (12) in dem Haushaltsgerät, welche sich im Wesentlichen von der Vorderwand (6) zur Rückwand (5) hin erstreckt,

Anordnen eines die Bewegung übertragenden Elements (14) im Eingriff mit der Betätigungsstange (12),

bewegliches Anordnen eines Paars von Schienen (16) in dem Haushaltsgerät, die im Wesentlichen parallel zur Rückwand (5) stehen, wobei jede Schiene (16) ein distales Ende mit einem Eingriffselement (7) aufweist,

Anordnen eines Pars von Verbindungselementen (15), die an dem die Bewegung übertragenden Element (14) angebracht sind und die in Kontakt mit den jeweiligen Schienen (16) stehen, und

Platzieren des Haushaltsgeräts auf dem Regal (11) bei der Montage des Haushaltsgeräts und anschließendes Drehen der Betätigungsstange (12), um die Schienen (16) über das die Bewegung übertragende Element (14) und die Verbindungselemente (15) in deren jeweiliger Längsrichtung weg voneinander und aus den Öffnungen in den Seitenwänden (5) heraus zum verschließenden Eingriff der zugehörigen Eingriffselemente (7) mit den jeweiligen vertikalen Seiten (9) zu bewegen.






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