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Störungsüberwachungssystem und Störungsüberwachungsverfahren - Dokument DE102006022852A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006022852A1 23.11.2006
Titel Störungsüberwachungssystem und Störungsüberwachungsverfahren
Anmelder Yokogawa Electric Corporation, Musashino, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Niina, Nobuhiro, Musashino, Tokyo, JP;
Sueyoshi, Kazuo, Musashino, Tokyo, JP;
Yumoto, Takamasa, Musashino, Tokyo, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 16.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006022852
Offenlegungstag 23.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.2006
IPC-Hauptklasse G05B 23/02(2006.01)A, F, I, 20060516, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G05B 17/02(2006.01)A, L, I, 20060516, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Simulationsabschnitt simuliert einen Betrieb einer Feldvorrichtung in der Anlage unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells. Ein Vergleichsabschnitt vergleicht die tatsächlichen Ausgangsdaten der Feldvorrichtung mit Simulationsausgangsdaten, die durch die Simulation und durch den Simulationsabschnitt erhalten werden. Ein Beurteilungsabschnitt beurteilt das Auftreten der Störung der Anlage auf der Basis eines Vergleichsergebnisses von dem Vergleichsabschnitt. Ein Fehlerermittlungsabschnitt ermittelt einen Fehler zwischen Verarbeitungsdaten und Eingangsdaten, wobei die Verarbeitungsdaten als die Eingangsdaten in die Feldvorrichtung angegeben werden und wobei die Eingangsdaten tatsächlich in die Feldvorrichtung eingegeben werden. In diesem Fall werden die Verarbeitungsdaten auf der Basis eines Ermittlungsergebnisses von dem Fehlerermittlungsabschnitt korrigiert und die korrigierten Verarbeitungsdaten werden in das Vorrichtungsmodell eingegeben.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Auslandspriorität auf der Basis der japanischen Patentanmeldung Nr. 2005-144625, die am 17. Mai 2005 eingereicht wurde und deren Inhalt hier durch Bezugnahme in seiner Gesamtheit aufgenommen wird.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Störungsüberwachungssystem und ein Störungsüberwachungsverfahren zum Überwachen einer Störung bzw. einer Abnormalität einer Anlage.

Ein Störungsüberwachungssystem zum Detektieren einer Störung einer Anlage auf der Basis des Betriebszustands einer Vor-Ort-Vorrichtung, die in einer Anlage angeordnet ist, zum Beispiel in einer Erdölanlage, einem chemischen Werk, einem petrochemischen Werk und einem Stahlwerk, ist bekannt (vgl. zum Beispiel JP-A-2004-54555).

In einem verwandten Störungsüberwachungssystem werden Prozessdaten, die in einer Feldvorrichtung bzw. Vor-Ort-Vorrichtung bearbeitet werden, einem Berechnungsausdruck zugeführt, der durch vier arithmetische Operationen aufgebaut ist, und das Vorhandensein oder das Fehlen einer Störung wird auf der Basis eines berechneten Wertes bestimmt. Ein kompliziertes Modell, das durch simultane Gleichungen oder gleichzeitige Differenzialgleichungen wiedergegeben wird, kann jedoch nicht definiert werden und ein Betriebszustand der Feldvorrichtung kann nicht genau durch den Berechnungsausdruck wiedergegeben werden, sodass die Genauigkeit der Störungsdetektion nicht verbessert werden kann.

In der Feldvorrichtung ändert sich der Betriebszustand auch entsprechend der verwendeten Umgebung, sodass es notwendig ist, den Berechnungsausdruck oder die Berechnungsparameter, die in dem Berechnungsausdruck verwendet werden, auf der Nutzerseite einzustellen. Es ist jedoch ein spezielles Wissen für chemische Technik oder für höhere Mathematik usw. beim Erzeugen des Berechnungsausdrucks erforderlich. Im Fall des Bestimmens der Parameter des Berechnungsausdrucks besteht keine Wahl, die vielzähligen Parameter einzustellen, sodass die Parameter allmählich geändert werden müssen und die Parameter aufgrund Versuch und Fehler bestimmt werden müssen, und es erfordert eine Menge Zeit oder Arbeit, die Parameter anzupassen.

Zudem wird im Fall des Diagnostizierens des Vorhandenseins oder Fehlens der Störung auf der Basis des Berechnungsergebnisses durch einen Berechnungsausdruck das Berechnungsergebnis mit einem vorgegebenen Schwellenwert verglichen. Um den Schwellenwert, der in dieser Störungsdiagnose verwendet wird, bestimmen zu können, besteht nur die Möglichkeit, den Schwellenwert zu bestimmen, während auf einen Zustand eines Prozesses geschaut wird und der Schwellenwert allmählich geändert wird, und es wird viel Zeit und Arbeit benötigt, um den Schwellenwert anpassen zu können.

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde mit Hinsicht auf die vorstehenden Umstände gemacht und stellt ein Störungsüberwachungssystem und ein Störungsüberwachungsverfahren bereit, die eine Störung einer Anlage bzw. eines Werks mit einer hohen Genauigkeit ausführen können, ohne dass ein problembehafteter Arbeitsaufwand erforderlich ist.

In einigen Anwendungen bzw. Realisierungen weist ein Störungsüberwachungssystem der Erfindung zum Überwachen der Störung einer Anlage auf:

einen Simulationsabschnitt, der einen Betrieb einer Feldvorrichtung bzw. einer Vor-Ort-Vorrichtung in der Anlage unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells simuliert;

einen Vergleichsabschnitt, der die tatsächlichen Ausgangsdaten der Feldvorrichtung mit Simulationsausgangsdaten vergleicht, die durch die Simulation durch den Simulationsabschnitt erhalten werden; und

einen Beurteilungsabschnitt, der das Auftreten einer Störung bzw. Abnormität der Anlage auf der Basis des Vergleichsergebnisses durch den Vergleichsabschnitt beurteilt.

Gemäß diesem Störungsüberwachungssystem wird ein Betrieb der Feldvorrichtung unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells simuliert, sodass der Betrieb der Feldvorrichtung mit hoher Genauigkeit überwacht werden kann.

Das Störungsüberwachungssystem der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

einen Fehlerermittlungsabschnitt, der einen Fehler zwischen Verarbeitungsdaten und Eingangsdaten ermittelt bzw. abschätzt, wobei die Verarbeitungsdaten als die Eingangsdaten der Feldvorrichtung angegeben sind und wobei die Eingangsdaten tatsächlich in die Feldvorrichtung eingegeben werden,

worin die Verarbeitungsdaten auf der Basis eines Ermittlungsergebnisses durch den Fehlerermittlungsabschnitt korrigiert werden und

die korrigierten Verarbeitungsdaten in das Vorrichtungsmodell eingegeben werden.

In diesem Fall kann der Betrieb der Feldvorrichtung mit hoher Genauigkeit überwacht werden, da die Prozessdaten, die auf der Basis des Ermittlungsergebnisses eines Fehlers korrigiert werden, in das Vorrichtungsmodell eingegeben werden.

Der Beurteilungsabschnitt kann das Auftreten der Störung auf der Basis einer Zeitdauer beurteilen, für die eine Differenz zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten, die von dem Vergleichsabschnitt verglichen werden, einen Schwellenwert überschreitet.

Der Beurteilungsabschnitt kann das Auftreten der Störung auf der Basis einer Anzahl von Zeiten bzw. Zeitpunkten beurteilen, für die ein Unterschied zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsachlichen Ausgangsdaten, die von dem Vergleichsabschnitt verglichen werden, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet.

Der Beurteilungsabschnitt kann das Auftreten der Abnormalität bzw. Störung auf der Basis einer Akkumulationszeit beurteilen, für die eine Differenz zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsachlichen Ausgangsdaten, die von dem Vergleichsabschnitt verglichen werden, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet.

Das Störungsüberwachungssystem der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

einen Schwellenwertbestimmungsabschnitt, der den Schwellenwert auf der Basis eines Befehls eines Nutzers bestimmt.

Das Störungsüberwachungssystem der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

einen Speicherabschnitt, der eine Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung speichert;

eine Anzeige, die die Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt gespeichert ist, auf einem Bildschirm anzeigt,

worin der Schwellenwertbestimmungsabschnitt den Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm der Anzeige annimmt.

In diesem Fall kann der Schwellenwert leicht auf einen geeigneten Wert gesetzt werden, da der Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm angenommen wird.

Das Störungsüberwachungssystem der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

einen Vorrichtungsmodellparameterbestimmungsabschnitt, der das Vorrichtungsmodell auf der Basis des Befehls eines Nutzers bestimmt bzw. definiert.

Das Störungsüberwachungssystem der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

einen Speicherabschnitt, der eine Betriebsgeschichte bzw. einen Betriebsablauf einer Feldvorrichtung speichert; und

eine Anzeige, die die Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt gespeichert ist, auf einem Bildschirm anzeigt,

worin der Vorrichtungsmodellparameterbestimmungsabschnitt den Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm der Anzeige annimmt.

In diesem Fall kann ein geeignetes Vorrichtungsmodell leicht festgelegt werden, da der Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm angenommen wird. In diesem Fall kann eine Eingabe eines Wertes eines Modellparameters zum Bestimmen eines Parameters des Vorrichtungsmodells angenommen werden.

In einigen Realisierungen weist ein Störungsüberwachungssystem zum Überwachen einer Störung einer Anlage bzw. eines Werks auf:

einen Beurteilungsabschnitt, der das Auftreten der Störung der Anlage auf der Basis eines Beurteilungskriteriums und eines Betriebs einer Feldvorrichtung in der Anlage beurteilt;

einen Speicherabschnitt, der eine Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung speichert;

eine Anzeige, die die Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt gespeichert ist, auf einem Bildschirm anzeigt; und einen Annahmeabschnitt, der eine Eingabe des Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf dem Bildschirm der Anzeige annimmt.

Gemäß diesem Störungsüberwachungssystem wird eine Eingabe des Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf dem Bildschirm angenommen, auf dem eine Betriebsgeschichte bzw. ein Betriebsverlauf angezeigt wird, sodass ein geeignetes Beurteilungskriterium leicht festgelegt bzw. gesetzt werden kann. Das Beurteilungskriterium enthalt einen Schwellenwert usw., der als Beurteilungskriterium verwendet wird.

Der Beurteilungsabschnitt kann das Auftreten der Störung unter Verwendung eines Schwellenwertes beurteilen, der dem Beurteilungskriterium entspricht.

Der Annahmeabschnitt kann die Eingabe eines Schwellenwertes durch Bestimmen eines Bereichs durch den Benutzer auf dem Bildschirm annehmen.

In einigen Realisierungen weist ein Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung zum Überwachen der Störung einer Anlage auf:

Simulieren eines Betriebs der Feldvorrichtung in der Anlage unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells;

Vergleichen der tatsächlichen Ausgangsdaten der Feldvorrichtung mit den Simulationsausgangsdaten, die durch die Simulation erhalten werden; und

Beurteilen des Auftretens der Störung der Anlage auf der Basis des Ergebnisses des Vergleichs.

Gemäß diesem Störungsüberwachungsverfahren wird ein Betrieb einer Feldvorrichtung unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells simuliert, sodass der Betrieb der Feldvorrichtung mit einer hohen Genauigkeit überwacht werden kann.

Das Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

Ermitteln bzw. Abschätzen eines Fehlers zwischen Verarbeitungsdaten und Eingangsdaten, wobei die Verarbeitungsdaten als die Eingangsdaten für die Feldvorrichtung angegeben werden und worin die Eingangsdaten tatsächlich in die Feldvorrichtung eingegeben werden,

worin die Verarbeitungsdaten auf der Basis des Ergebnisses der Ermittlung korrigiert werden, und

worin die korrigierten Verarbeitungsdaten in das Vorrichtungsmodell eingegeben werden.

In diesem Fall kann der Betrieb der Feldvorrichtung mit einer höheren Genauigkeit überwacht werden, da die Verarbeitungsdaten, die auf der Basis des Ermittlungsergebnisses eines Fehlers korrigiert werden, dem Vorrichtungsmodell eingegeben werden.

Das Auftreten der Abnormalität kann auf der Basis einer Zeitdauer beurteilt werden, für die ein Unterschied bzw. eine Differenz, die zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten verglichen wird, einen Schwellenwert überschreitet.

Das Auftreten der Störung kann auf der Basis einer Anzahl von Zeitpunkten bzw. Zeiten beurteilt werden, für die eine Differenz, die zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsachlichen Ausgangsdaten verglichen bzw. ermittelt wird, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet.

Das Auftreten der Anormalität bzw. Störung kann auf der Basis einer Akkumulationszeit beurteilt werden, die eine Differenz, die zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsachlichen Ausgangsdaten verglichen bzw. ermittelt wird, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet.

Das Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

Bestimmen des Schwellenwertes auf der Basis eines Befehls eines Nutzers.

Das Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

Speichern einer Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung; und

Anzeigen der gespeicherten Betriebsgeschichte auf einem Bildschirm,

worin der Schwellenwert durch Annehmen des Befehls des Nutzers auf dem Bildschirm bestimmt bzw. definiert wird.

In diesem Fall kann der Schwellenwert leicht auf einen geeigneten Wert gesetzt werden, da der Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm angenommen wird.

Das Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

Definieren des Vorrichtungsmodells auf der Basis eines Befehls eines Nutzers.

Das Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung kann weiterhin aufweisen:

Speichern einer Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung; und

Anzeigen der gespeicherten Betriebsgeschichte auf einem Bildschirm,

worin das Vorrichtungsmodell durch Annehmen des Befehls des Nutzers auf dem Bildschirm bestimmt wird.

In diesem Fall kann ein geeignetes Vorrichtungsmodell leicht festgelegt werden, da der Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm entgegengenommen wird. In diesem Fall kann eine Eingabe eines Wertes eines Modellparameters zum Bestimmen eines Parameters des Vorrichtungsmodells akzeptiert werden.

In einigen Realisierungen weist ein Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung zum Überwachen der Störung einer Anlage auf:

Beurteilen des Auftretens einer Störung der Anlage auf der Basis eines Beurteilungskriteriums und eines Betriebs der Feldvorrichtung in der Anlage;

Speichern einer Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung;

Anzeigen der gespeicherten Betriebsgeschichte auf einem Bildschirm; und

Akzeptieren einer Eingabe für das Beurteilungskriterium durch einen Nutzer auf dem Bildschirm.

Gemäß diesem Störungsüberwachungsverfahren wird eine Eingabe des Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf dem Bildschirm angenommen bzw. erhalten, auf dem eine Betriebsgeschichte angezeigt wird, sodass ein geeignetes Beurteilungskriterium leicht gesetzt werden kann. Das Beurteilungskriterium enthält einen Schwellenwert, usw., der als Schwellenwertkriterium verwendet wird.

In dem Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung kann das Auftreten der Störung unter Verwendung eines Schwellenwertes entsprechend dem Beurteilungskriterium beurteilt werden.

In dem Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung wird die Eingabe des Schwellenwertes durch Bestimmen eines Bereichs durch den Nutzer auf dem Bildschirm angenommen.

Gemäß dem Störungsüberwachungssystem der Erfindung wird ein Betrieb der Feldvorrichtung unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells simuliert, sodass der Betrieb der Feldvorrichtung mit hoher Genauigkeit überwacht werden kann. Gemäß dem Störungsüberwachungssystem der Erfindung wird eine Eingabe des Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf einem Anzeigebildschirm akzeptiert, auf dem eine Betriebsgeschichte angezeigt wird, sodass ein geeignetes Beurteilungskriterium leicht gesetzt werden kann.

Gemäß dem Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung wird ein Betrieb der Feldvorrichtung unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells derart simuliert, dass der Betrieb der Feldvorrichtung mit hoher Genauigkeit überwacht werden kann. Gemäß dem Störungsüberwachungsverfahren der Erfindung wird eine Eingabe eines Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf einem Anzeigebildschirm angenommen, auf dem eine Betriebsgeschichte angezeigt wird, sodass ein geeignetes Beurteilungskriterium leicht gesetzt werden kann.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1A und 1B sind Blockdiagramme, die funktional Störungsüberwachungssysteme gemäß Ausführungsformen der Erfindung zeigen;

2 ist ein Blockdiagramm, das einen Aufbau eines Anlagensteuersystems zeigt, auf das das Störungsüberwachungssystem einer ersten Ausführungsform angewandt wird;

3A und 3B sind Flussdiagramme, die eine Verarbeitungsprozedur einer Störungsüberwachung zeigen;

4 ist ein Diagramm, das einen Anzeigebildschirm zur Zeit des Änderns eines Modellparameters zeigt; und

5 ist ein Diagramm, das ein Anzeigebild zum Setzen eines Schwellenwertes zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

1A und 1B sind Blockdiagramme, die funktional Störungsüberwachungssysteme gemäß Ausführungsformen der Erfindung zeigen.

Im Fall von 1A simuliert ein Simulationsabschnitt 101 einen Betrieb einer Feldvorrichtung in einer Anlage unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells. Ein Vergleichsabschnitt 102 vergleicht die tatsächlichen Ausgangsdaten der Feldvorrichtung mit Ausgangsdaten, die durch die Simulation durch den Simulationsabschnitt 101 erhalten werden. Ein Beurteilungsabschnitt 103 beurteilt das Auftreten (das Vorhandensein oder das Fehlen) einer Störung der Anlage auf der Basis eines Vergleichsergebnisses von dem Vergleichsabschnitt 102.

Ein Fehlerermittlungsabschnitt 108 ermittelt einen Fehler zwischen den Verarbeitungsdaten, die als Eingangsdaten in die Feldvorrichtung angegeben werden, und den Eingangsdaten, die tatsächlich in die Feldvorrichtung eingegeben werden. In diesem Fall werden Verarbeitungsdaten, die auf der Basis eines Ermittlungsergebnisses durch den Fehlerermittlungsabschnitt 108 korrigiert werden, dem Vorrichtungsmodell eingegeben.

Ein Schwellenwertbestimmungsabschnitt 104 bestimmt bzw. definiert einen Schwellenwert auf der Basis von Befehlen eines Nutzers. Ein Vorrichtungsmodellparameterbestimmungsabschnitt 105 bestimmt ein Vorrichtungsmodell auf der Basis von Befehlen eines Nutzers.

Ein Speicherabschnitt 106 speichert eine Betriebsgeschichte bzw. einen Betriebsverlauf der Feldvorrichtung. Eine Anzeige 107 zeigt die Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt 106 gespeichert ist, auf einem Bildschirm an. In diesem Fall nimmt der Schwellenwertbestimmungsabschnitt 104 Befehle von einem Nutzer auf einem Anzeigebildschirm durch die Anzeige 107 an. Der Vorrichtungsmodellparameterbestimmungsabschnitt 105 nimmt Befehle von einem Nutzer auf dem Anzeigebildschirm der Anzeige 107 an bzw. entgegen.

Im Fall von 1B beurteilt ein Beurteilungsabschnitt 111 das Vorhandensein oder das Fehlen einer Störung der Anlage gemäß dem vorgegebenen Beurteilungskriterium auf der Basis eines Betriebs der Feldvorrichtung. Ein Speicherabschnitt 113 speichert eine Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung. Eine Anzeige 114 zeigt die Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt 113 gespeichert ist, auf einem Bildschirm an. Ein Annahmeabschnitt 112 nimmt eine Eingabe des vorgegebenen Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf einem Anzeigebildschirm der Anzeige 114 an.

Als nächstes werden Ausführungsformen des Störungsüberwachungssystems gemäß der Erfindung beschrieben.

[Erste Ausführungsform]

Eine erste Ausführungsform des Störungsüberwachungssystems gemäß der Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf 2 bis 4 beschrieben.

2 ist ein Blockdiagramm, das einen Aufbau eines Anlagensteuersystems zeigt, auf das bzw. in dem das Störungsüberwachungssystem der vorliegenden Erfindung angewandt wird.

Wie in 2 gezeigt ist, enthält das Anlagensteuersystem Feldsteuereinheiten 2 zum Steuern von Feldvorrichtungen 1, z.B. eines Wärmetauschers, eines Ventils, eines Kompressors oder einer Pumpe, die in einer Anlage installiert sind, und eine Prozesssteuereinheit 3 zum Ausführen der Kommunikation zwischen den Feldsteuereinheiten 2, die in der Anlage verteilt und angeordnet sind, die die jeweiligen Feldvorrichtungen 1 steuern und ein automatisches Ablaufen eines Prozesses veranlassen. Wie in 2 gezeigt ist, sind die Feldsteuereinheiten 2 und die Prozesssteuereinheiten 3 miteinander durch eine Kommunikationsleitung 5 verbunden.

Auch ist eine Vorrichtungsüberwachungseinheit 6 zum Überwachen von Störungen bzw. Abnormitäten der Anlage durch Operationen der Feldvorrichtungen 1 mit der Kommunikationsleitung 5 verbunden.

Wie in 2 gezeigt ist, enthält die Vorrichtungsüberwachungseinheit 6 einen Verarbeitungsabschnitt 61 zum Durchführen der Steuerung jedes Abschnitts der Vorrichtungsüberwachungseinheit 6 und verschiedener Informationsverarbeitungen, einen Anzeigeabschnitt 62 zum Anzeigen eines Verarbeitungsergebnisses, usw., in dem Verarbeitungsabschnitt 61, einen Speicherabschnitt 63 zum Speichern der Geschichtsdaten usw., die die Betriebsgeschichten bzw. Betriebsverläufe der Feldvorrichtungen 1 angeben, und eine Anzeigeeinheit 64 zum Annehmen eines Betriebs von einem Nutzer.

3A und 3B sind Flussdiagramme, die eine Verarbeitungsprozedur einer Störungsüberwachung in der Vorrichtungsüberwachungseinheit 6 zeigen. Diese Verarbeitungsprozedur wird auf der Basis einer Steuerung des Verarbeitungsabschnitts 61 ausgeführt.

Im Schritt S1 von 3A werden Prozessdaten der Feldvorrichtung 1 durch die entsprechende Feldsteuereinheit 2 aufgenommen bzw. erfasst. Die Prozessdaten sind Daten, die in dem Anlagensteuersystem als Eingangs/Ausgangsdaten erkannt werden, die durch die Feldvorrichtung 1 bearbeitet werden. Im Schritt S1 werden die Prozessdaten in Echtzeit aufgenommen.

Als Nächstes wird im Schritt 32 ein Betrieb dieser Feldvorrichtung 1 unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells der entsprechenden Feldvorrichtung 1 simuliert. Das Vorrichtungsmodell gibt Eigenschaften einer Vorrichtung durch einen Materialgleichgewichtsausdruck oder einen Wärmegleichgewichtsausdruck an. Hier werden Eingangsdaten, die als gleich der tatsächlichen Feldvorrichtung 1 ermittelt werden, in das entsprechende Vorrichtungsmodell eingegeben und die Ausgangsdaten werden zu dieser Zeit berechnet. Die Eingangsdaten, die in das Vorrichtungsmodell eingegeben werden, sind Daten, in denen eine Fehlerkorrektur zu den Verarbeitungsdaten hinzuaddiert wird, die die Eingangsdaten angeben. Die Fehlerkorrektur der Verarbeitungsdaten wird nachfolgend beschrieben.

Das Vorrichtungsmodell kann derart aufgebaut sein, dass es in einen Kassettentyp enthalten ist. Im Ergebnis kann das Vorrichtungsmodell leicht ersetzt werden.

Im Schritt S3 werden dann die Verarbeitungsdaten, die im Schritt S1 erhalten werden, und ein Simulationsergebnis, das das Vorrichtungsmodell im Schritt S2 verwendet, in dem Speicherabschnitt 63 als Geschichtsdaten gespeichert.

Dann wird im Schritt S5 das Vorhandensein oder das Fehlen des Störungsauftretens auf der Basis von Ausgangsdaten der tatsächlichen Feldvorrichtung 1 und von Ausgangsdaten, die bei der Simulation erhalten werden, bestimmt. Die Ersteren sind Ausgangsdaten, die durch Prozessdaten bzw. Verarbeitungsdaten angegeben werden, die im Schritt S1 erhalten bzw. ermittelt werden, und die Letzteren sind Ausgangsdaten, die im Schritt S2 erhalten werden. Im Fall des Bestimmens, dass das Störungsauftreten im Schritt S5 vorhanden ist, schreitet das Flussdiagramm zum Schritt S6 fort und in dem Fall des Bestimmens, dass es normal ist, kehrt das Flussdiagramm zum Schritt S1 zurück und die Verarbeitung, die vor-stehend beschrieben wurde, wird wiederholt.

Im Schritt S5 werden die Ausgangsdaten der tatsächlichen Feldvorrichtung mit den Ausgangsdaten verglichen, die durch die Simulation erhalten werden.

Ein Verfahren zum Bestimmen der Verarbeitung im Schritt S5 ist nicht beschränkt und zum Beispiel wird das Vorhandensein oder das Fehlen eines Störungsauftretens durch die nachfolgende Technik unter Verwendung eines Schwellenwertes bestimmt.

  • (1) Die Bestimmung wird auf der Basis einer Zeitdauer ausgeführt, für die eine Differenz zwischen beiden Ausgangsdaten einen vorgegebenen Schwellenwert überschreitet. Zum Beispiel, wenn eine Differenz zwischen den Ausgangsdaten kontinuierlich (zum Beispiel für eine vorgegebene Zeitdauer) einen vorgegebenen Schwellenwert im Vergleich im Schritt S5 überschreitet, wird bestimmt, dass das Störungsauftreten vorhanden ist.
  • (2) Die Bestimmung wird auf der Basis einer Anzahl von Zeiten bzw. Zeitpunkten ausgeführt, für die eine Differenz zwischen beiden Ausgangsdaten einen vorgegebenen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet. Zum Beispiel, wenn eine Differenz zwischen den Ausgangsdaten einen vorgegebenen Schwellenwert für eine vorgegebene Anzahl von Zeitpunkten im Vergleich im Schritt S5 innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet, wird bestimmt, dass das abnormale bzw. störende Auftreten vorhanden ist.
  • (3) Die Bestimmung wird auf der Basis einer Akkumulationszeit ausgeführt, für die eine Differenz zwischen beiden Ausgangsdaten einen vorgegebenen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet. Zum Beispiel wird die Anzahl der Zeitpunkte bzw. Zeiten, für die eine Differenz zwischen den Ausgangsdaten einen vorgegebenen Schwellenwert im Vergleich im Schritt S5 überschreitet, gezählt, und wenn die Anzahl der Zählungen bzw. der Zählwert eine vorgegebene Anzahl von Zeitpunkten erreicht, wird bestimmt, dass das Störungsauftreten vorhanden ist.

In Schritt S6 wird der entsprechenden Feldsteuereinheit 2 das Störungsauftreten mitgeteilt und das Flussdiagramm kehrt zum Schritt S1 zurück. In diesem Fall wird die Verarbeitung gemäß dem Störungsauftrittszustand in dem Anlagensteuersystem durchgeführt.

Als Nächstes wird die Prozedur einer Fehlerkorrektur der Verarbeitungsdaten beschrieben. In dieser Ausführungsform wird die Fehlerkorrektur der Verarbeitungsdaten vorher durch den Schritt S11 und den Schritt S12 von 3B ausgeführt. Wie vorstehend beschrieben wurde, werden die Prozessdaten, in denen die Fehlerkorrektur ausgeführt wird, als Eingangsdaten verwendet, die in das Vorrichtungsmodell eingegeben werden.

Im Schritt S11 von 3B werden die gespeicherten Geschichtsdaten für die entsprechende Feldvorrichtung 1 aus dem Speicherabschnitt 63 erhalten.

Als Nächstes wird im Schritt S12 eine Fehlerermittlung (ein Datenabgleich) zwischen Eingangsdaten, die tatsächlich in die Feldvorrichtung 1 eingegeben werden, und Verarbeitungsdaten, die ihre Eingangsdaten angeben, auf der Basis von Verarbeitungsdaten ausgeführt, die Eingangs/Ausgangsdaten der Feldvorrichtung angeben, die in den Geschichtsdaten enthalten sind. Danach ist die Verarbeitung beendet.

Ein Fehler existiert im Allgemeinen zwischen Verarbeitungsdaten und tatsächlichen Eingangs/Ausgangsdaten. In der Ausführungsform wird jedoch ein Fehler der Verarbeitungsdaten entsprechend den Eingangsdaten durch Verarbeiten des Datenabgleichs korrigiert und ein Betrieb der Feldvorrichtung 1 wird auf der Basis der Verarbeitungsdaten nach der Korrektur (Schritt S2) simuliert. Als ein Ergebnis davon kann das Verhalten der Feldvorrichtung genauer wiedergegeben werden und die Genauigkeit der Simulation unter Verwendung einer Modellvorrichtung kann verbessert werden.

Als Nächstes wird eine Setzprozedur eines Modellparameters beschrieben. Der Modellparameter ist ein Parameter zum Bestimmen eines Betriebs der Simulation (Schritt 52) in einer Modellvorrichtung. In dieser Ausführungsform kann der Modellparameter der Modellvorrichtung auf der Basis von Befehlen des Nutzers gesetzt und geändert werden.

Der Modellparameter kann auf einem Anzeigebildschirm des Anzeigeabschnitts 62 gesetzt und geändert werden. In 4 ist ein Diagramm, das den Anzeigebildschirm der Anzeigevorrichtung 62 zur Zeit des Änderns des Modellparameters zeigt. Dieses Beispiel zeigt den Fall des Änderns eines Modellparameters für eine Flussrate und das Öffnen eines Ventils als Feldvorrichtung 1.

Wie in 4 gezeigt 1st, werden der gegenwärtige, tatsächlich gemessene Wert 50 in der tatsächlichen Feldvorrichtung 1, die früheren, tatsächlich gemessenen Werte 51 in der Feldvorrichtung 1 und eine gebogene Linie 52, die ein Simulationsergebnis durch den vorliegenden Modellparameter angibt, auf dem Anzeigebildschirm des Anzeigeabschnitts 62 angezeigt. Der tatsächlich gemessene Wert 50 sind die momentanen Prozessdaten der Feldvorrichtung 1. Die tatsächlich gemessenen Werte 51 sind Prozessdaten, die in dem Speicherabschnitt 62 als Geschichtsdaten gespeichert sind, und sind Daten, die von dem Speicherabschnitt 63 durch den Verarbeitungsabschnitt 61 erhalten werden.

In dem Beispiel, das in 4 gezeigt ist, stimmt eine Position der gebogenen Linie 52 nicht mit der Verteilung der tatsächlich gemessenen Werte 51 überein und weicht von der Verteilung ab. Ein Nutzer kann die Position der gebogenen Linie 52 auf dem Anzeigebildschirm unter Verwendung einer Maus, usw., die in der Terminaleinheit 64 enthalten ist, bewegen bzw. verschieben. Zum Beispiel kann durch Bewegen bzw. Verschieben der gebogenen Linie 52 in eine Position einer gebogenen Linie 52a die Verteilung der tatsächlich gemessenen Werte 51 mit dem Simulationsergebnis in Übereinstimmung gebracht werden. In diesem Fall wird ein Modellparameter automatisch auf einen Wert entsprechend der gebogenen Linie 52a gesetzt. Der neu gesetzte Modellparameter wird in dem Speicherabschnitt 63 als ein Teil der Geschichtsdaten gespeichert.

In der Ausführungsform wird somit ein Modellparameter für die Durchführung einer geeigneten Simulation durch eine Manipulation des Anzeigebildschirms ausgewählt, und nicht durch Eingeben des Wertes des Modellparameters selbst. Als Ergebnis davon kann ein geeigneter Modellparameter durch eine visuelle und intuitive Manipulation ausgewählt werden, wahrend die vergangenen, tatsächlichen, gemessenen Werte betrachtet werden. Ein geeigneter Modellparameter kann auch auf dem Anzeigebildschirm ohne Beachten physikalischer Eigenschaftsdaten, zum Beispiel der Viskosität oder der spezifischen Schwere einer Fluidsubstanz, ausgewählt werden.

Zusätzlich kann er so aufgebaut sein, dass gebogene Linien, die Simulationsergebnisse für Modellparameter von vielzähligen Werten angeben, angezeigt werden und dass ein Nutzer einen beliebigen Kurvenverlauf bzw. eine Kurvenlinie aus diesen Kurvenlinien spezifiziert, wodurch der Modellparameter ausgewählt werden kann.

Auch mehrere Modellparameter können durch einen Anzeigebildschirm gesetzt und geändert werden. Zum Beispiel, wenn die gebogene Linie 52 von 4 durch vielzählige Modellparameter bestimmt wird, kann er so aufgebaut werden, dass automatisch Werte der vielzähligen Modellparameter gemäß der gebogenen Linie 52 gesetzt werden, die durch eine Manipulation durch den Nutzer erzeugt wird.

In der Ausführungsform kann auch ein Schwellenwert für eine Störungsdiagnose gesetzt werden und auf dem Anzeigebildschirm von 4 geändert werden. In 4 geben eine Grenzlinie 53a und eine Grenzlinie 53b Schwellenwerte an. Ein Bereich, der von der Grenzlinie 53a und der Grenzlinie 53b umgeben ist, gibt eine Störungsfreiheit an und ihr Außenbereich gibt eine Störung bzw. Abnormalität an.

Ein Nutzer spezifiziert Positionen der Grenzlinie 53a und der Grenzlinie 53b auf dem Anzeigebildschirm und dadurch kann ein geeigneter Schwellenwert durch eine visuelle und intuitive Manipulation bestimmt werden, während die vergangenen, tatsächlich gemessenen Werte und ein Simulationsergebnis durch den vorliegenden Modellparameter betrachtet werden. Zudem können die Positionen der Grenzlinie 53a und der Grenzlinie 53b durch eine Manipulation ähnlich zum Setzen und Ändern des Modellparameters gesetzt werden. Der neu gesetzte Schwellenwert wird in dem Speicherabschnitt 63 als Teil der Geschichtsdaten gespeichert.

Er kann auch so aufgebaut sein, dass ein Schwellenreferenzwert auf einem Anzeigebildschirm angezeigt wird. In dem Beispiel von 4 werden eine gebogene Linie 55a und eine gebogene Linie 55b, die Werte von 3&sgr; der vergangenen, tatsächlich gemessenen Werte angeben, als ein Wert angegeben, der von dem Mittelwert der früheren, tatsächlich gemessenen Werte um einen vorgegebenen Wert bzw. Betrag abweicht. In diesem Fall kann ein Nutzer einen Schwellenwert ersetzen, während er einen Schwellenwertreferenzwert sieht bzw. betrachtet.

Wie vorstehend beschrieben wurde, wird in dieser Ausführungsform ein Ergebnis des Simulationsverhaltens der Feldvorrichtung mit einem Betrieb einer tatsächlichen Feldvorrichtung derart verglichen, dass der Betrieb der Feldvorrichtung mit hoher Genauigkeit überwacht werden kann. Deshalb kann ein Zustand eines Prozesses genau in Online-Echtzeit überwacht bzw. gesteuert werden.

Mit Bezug auf die Verarbeitungsdaten, die Eingangsdaten der Feldvorrichtung 1 angeben, werden die Fehlerermittlung und die Fehlerkorrektur als Vorverarbeitungen durchgeführt und die Verarbeitungsdaten nach der Korrektur werden als Eingangsdaten der Simulation verwendet. Das Verhalten der Feldvorrichtung 1 kann somit genauer durch die Fehlerkorrektur der Verarbeitungsdaten, die in eine Modellvorrichtung eingegeben werden, wiedergegeben werden.

In der Ausführungsform kann die Simulation der Feldvorrichtung 1 unter Verwendung von Software ausgeführt werden. Als ein Ergebnis davon kann jede der Feldvorrichtungen durch Herstellen von Modulen für jedes Vorrichtungsmodell, zum Beispiel für einen Wärmetauscher, ein Ventil, einen Kompressor oder eine Pumpe, und durch Auswählen des Moduls simuliert werden. Sie kann flexibel durch eine Zunahme der Arten von Feldvorrichtungen oder der Anzahl von Feldvorrichtungen durch Hinzufugen solcher Module in einer Kassettenform angepasst werden.

Zudem werden in dieser Ausführungsform der Modellparameter und der Schwellenwert durch eine Manipulation auf dem Anzeigebildschirm gesetzt und geändert, auf dem die früheren, tatsächlich gemessenen Werte angezeigt werden. Als ein Ergebnis davon können diese Werte leicht visuell und intuitiv gesetzt und geändert werden und Zeit oder Arbeit, die zum Setzen und Ändern notwendig sind, können eingespart werden.

[Zweite Ausführungsform]

Eine zweite Ausführungsform des Störungsüberwachungssystems gemäß der Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf 5 beschrieben.

In dem Störungsüberwachungssystem der vorliegenden Erfindung wird der Fall der Überwachung einer Störung einer Anlage auf der Basis von Eingangs/Ausgangsdaten der Feldvorrichtung ohne Simulieren der Feldvorrichtung gezeigt.

5 ist ein Diagramm, das ein Anzeigebild zum Setzen eines Schwellenwertes verdeutlicht, der in einer Störungsdiagnose verwendet wird. Dieses Beispiel zeigt den Fall des Setzens eines Schwellenwertes für eine Flussrate und eine Öffnung eines Ventils als eine Feldvorrichtung 1.

Wie in 5 gezeigt ist, werden die früheren, tatsächlich gemessenen Werte 51 der Feldvorrichtung 1 und eine Grenzlinie 53a und eine Grenzlinie 53b, die die vorliegenden Schwellenwerte angeben, auf einem Anzeigebildschirm angezeigt. Der tatsächlich gemessene Wert 51 sind Prozessdaten, die als Geschichtsdaten gespeichert sind. Ein Bereich, der von der Grenzlinie 53a und der Grenzlinie 53b umgeben ist, gibt eine Normalität an und ihr Außenbereich gibt eine Störung bzw. Abnormalität an.

Ein Nutzer setzt einen Schwellenwert durch Spezifizieren von Positionen der Grenzlinie 53a und der Grenzlinie 53b auf dem Anzeigebildschirm, der in 5 gezeigt wird, unter Verwendung einer Maus, usw. Der Nutzer kann deshalb einen geeigneten Schwellenwert durch eine visuelle und intuitive Manipulation bestimmen, während die vergangenen, tatsachlich gemessenen Werte betrachtet werden. Als ein Ergebnis davon kann der Schwellenwert leicht auf einen geeigneten Wert gesetzt werden und die Genauigkeit einer Störungsüberwachung kann verbessert werden.

Auch kann sie so aufgebaut sein, dass ein Schwellenreferenzwert auf einem Anzeigebildschirm in einer Art ähnlich zu der ersten Ausführungsform (4) angezeigt wird. In dem Beispiel von 5 werden eine gebogene Linie 55a und eine gebogene Linie 55b, usw., die Werte von 3&sgr; angeben, als ein Wert, der von einem Durchschnitt der vergangenen, tatsächlich gemessenen Werte um einen vorgegebenen Betrag abweicht, in einer Art ähnlich zu dem Beispiel von 4 angezeigt. In diesem Fall kann ein Nutzer einen Schwellenwert setzen, während er einen Schwellenreferenzwert sieht.

In der Ausführungsform wird der Schwellenwert durch eine Manipulation des Anzeigebildschirms, auf dem die vergangenen, tatsächlich gemessenen Werte angezeigt werden, gesetzt und geändert, sodass der Schwellenwert leicht visuell und intuitiv gesetzt und geändert werden kann.

Der Bereich der Anmeldung der Erfindung ist nicht auf die hier beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Die Erfindung kann weitreichend auf Systeme zum Überwachen von Störungen einer Anlage angewandt werden.

Es ist für Fachleute offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen der beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gemacht werden können, ohne dass vom Geist und Bereich der Erfindung abgewichen wird. Somit ist es beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung alle Modifikationen und Änderungen dieser Erfindung abdeckt, die konsistent mit dem Bereich der angehängten Ansprüche und ihrer Äquivalente sind.


Anspruch[de]
Störungsüberwachungssystem zum Überwachen einer Störung einer Anlage wobei das Störungsüberwachungssystem aufweist:

einen Simulationsabschnitt, der einen Betrieb einer Feldvorrichtung in der Anlage unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells simuliert;

einen Vergleichsabschnitt, der tatsächliche Ausgangsdaten der Feldvorrichtung mit Simulationsausgangsdaten vergleicht, die durch die Simulation durch den Simulationsabschnitt erhalten werden; und

einen Beurteilungsabschnitt, der das Auftreten einer Störung der Anlage auf der Basis eines Vergleichsergebnisses von dem Vergleichsabschnitt beurteilt.
Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 1 beansprucht, das weiterhin aufweist:

einen Fehlerermittlungsabschnitt, der einen Fehler zwischen Verarbeitungsdaten und Eingangsdaten ermittelt, wobei die Verarbeitungsdaten als die Eingangsdaten in die Feldvorrichtung angegeben werden und wobei die Eingangsdaten tatsächlich in die Feldvorrichtung eingegeben werden,

worin die Verarbeitungsdaten auf der Basis eines Ermittlungsergebnisses durch den Fehlerermittlungsabschnitt korrigiert werden, und

worin die korrigierten Verarbeitungsdaten in das Vorrichtungsmodell eingegeben werden.
Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 1 beansprucht, worin der Beurteilungsabschnitt das Auftreten der Störung auf der Basis einer Zeitdauer beurteilt, für die ein Unterschied zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten, die von dem Vergleichsabschnitt verglichen werden, einen Schwellenwert überschreitet. Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 1 beansprucht, worin der Beurteilungsabschnitt das Auftreten der Störung auf der Basis einer Anzahl von Zeiten bzw. Zeitpunkten beurteilt, für die eine Differenz zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten, die von dem Vergleichsabschnitt verglichen werden, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet. Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 1 beansprucht, worin der Beurteilungsabschnitt das Auftreten der Störung auf der Basis einer Akkumulationszeit beurteilt, für die ein Unterschied zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten, die von dem Vergleichsabschnitt verglichen werden, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet. Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 3 beansprucht, das weiterhin aufweist:

einen Schwellenwertbestimmungsabschnitt, der den Schwellenwert auf der Basis eines Befehls eines Nutzers bestimmt.
Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 6 beansprucht, das weiterhin aufweist:

einen Speicherabschnitt, der eine Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung speichert; und

eine Anzeige, die eine Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt gespeichert ist, auf einem Bildschirm anzeigt, worin der Schwellenwertbestimmungsabschnitt den Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm der Anzeige annimmt.
Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 1 beansprucht, das weiterhin aufweist:

einen Vorrichtungsmodellparameterbestimmungsabschnitt, der das Vorrichtungsmodell auf der Basis eines Befehls eines Nutzers bestimmt.
Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 8 beansprucht, das weiterhin aufweist:

einen Speicherabschnitt, der eine Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung speichert; und

eine Anzeige, die die Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt gespeichert ist, auf einem Bildschirm anzeigt, worin der Vorrichtungsmodellparameterbestimmungsabschnitt den Befehl des Nutzers auf dem Bildschirm der Anzeige annimmt.
Störungsüberwachungssystem zum Überwachen einer Störung einer Anlage, wobei das Störungsüberwachungssystem aufweist:

einen Beurteilungsabschnitt, der das Auftreten der Störung der Anlage auf der Basis eines Beurteilungskriteriums und eines Betriebs der Feldvorrichtung in der Anlage beurteilt;

einen Speicherabschnitt, der eine Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung speichert;

eine Anzeige, die die Betriebsgeschichte, die in dem Speicherabschnitt gespeichert ist, auf einem Bildschirm anzeigt; und einen Annahmeabschnitt, der eine Eingabe des Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf dem Bildschirm der Anzeige annimmt
Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 10 beansprucht, worin der Überwachungsabschnitt das Auftreten der Störung unter Verwendung eines Schwellenwertes entsprechend dem Beurteilungskriterium beurteilt. Störungsüberwachungssystem, wie im Anspruch 11 beansprucht, worin der Annahmeabschnitt die Eingabe des Schwellenwertes durch Bezeichnen eines Bereichs durch den Nutzer auf dem Bildschirm annimmt. Störungsüberwachungsverfahren zum Überwachen der Störung einer Anlage, wobei das Störungsüberwachungsverfahren aufweist:

Simulieren eines Betriebs einer Feldvorrichtung in der Anlage unter Verwendung eines Vorrichtungsmodells;

Vergleichen tatsächlicher Ausgangsdaten der Feldvorrichtung mit Simulationsausgangsdaten, die durch die Simulation erhalten werden; und

Beurteilen des Auftretens einer Störung der Anlage auf der Basis eines Ergebnisses des Vergleichs.
Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 13 beansprucht, das weiterhin aufweist:

Ermitteln eines Fehlers zwischen Verarbeitungsdaten und Eingangsdaten, wobei die Verarbeitungsdaten als die Eingangsdaten für die Feldvorrichtung angegeben werden und worin die Eingangsdaten tatsächlich in die Feldvorrichtung eingegeben werden,

worin die Verarbeitungsdaten auf der Basis eines Ergebnisses der Ermittlung korrigiert werden, und

worin die korrigierten Verarbeitungsdaten in das Vorrichtungsmodell eingegeben werden.
Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 13 beansprucht, worin das Auftreten der Störung auf der Basis einer Zeitdauer beurteilt wird, für die ein Unterschied, der zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten verglichen wird, einen Schwellenwert überschreitet. Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 13 beansprucht, worin das Auftreten der Störung auf der Basis einer Anzahl von Zeiten beurteilt wird, für die eine Differenz bzw. ein Unterschied, der zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten verglichen wird, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet. Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 13 beansprucht, worin das Auftreten der Störung auf der Basis einer Akkumulationszeit beurteilt wird, für die eine Differenz, die zwischen den Simulationsausgangsdaten und den tatsächlichen Ausgangsdaten verglichen wird, einen Schwellenwert innerhalb einer vorgegebenen Zeit überschreitet. Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 15 beansprucht, das weiterhin aufweist:

Bestimmen des Schwellenwertes auf der Basis eines Befehls eines Nutzers.
Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 18 beansprucht, das weiterhin aufweist:

Speichern einer Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung; und

Anzeigen der gespeicherten Betriebsgeschichte auf einem Bildschirm,

worin der Schwellenwert durch Annehmen des Befehls des Nutzers auf dem Bildschirm bestimmt wird.
Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 13 beansprucht, das weiterhin aufweist:

Bestimmen des Vorrichtungsmodells auf der Basis eines Befehls eines Nutzers.
Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 20 beansprucht, das weiterhin aufweist:

Speichern einer Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung; und

Anzeigen der gespeicherten Betriebsgeschichte auf einem Bildschirm,

worin das Vorrichtungsmodell durch Annehmen des Befehls des Nutzers auf dem Bildschirm bestimmt beziehungsweise definiert wird.
Störungsüberwachungsverfahren zum Überwachen der Störung einer Anlage, wobei das Störungsüberwachungsverfahren aufweist:

Beurteilen des Auftretens der Störung der Anlage auf der Basis eines Beurteilungskriteriums und eines Betriebs der Feldvorrichtung in der Anlage;

Speichern einer Betriebsgeschichte der Feldvorrichtung;

Anzeigen der gespeicherten Betriebsgeschichte auf einem Bildschirm; und

Annehmen einer Eingabe des Beurteilungskriteriums durch einen Nutzer auf dem Bildschirm.
Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 22 beansprucht, worin das Auftreten der Störung unter Verwendung eines Schwellenwertes entsprechend dem Beurteilungskriterium beurteilt wird. Störungsüberwachungsverfahren, wie im Anspruch 23 beansprucht, worin die Eingabe des Schwellenwertes durch Bestimmen eines Bereichs von dem Nutzer auf dem Bildschirm angenommen wird.






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