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Dokumentenidentifikation DE202006009030U1 23.11.2006
Titel Wärme-Hydroenergetische Vorrichtung
Anmelder Korastoshevsky, Alexander, 56073 Koblenz, DE;
Steinbergs, Alexander, 56073 Koblenz, DE;
Okun, Alexander, 56070 Koblenz, DE
DE-Aktenzeichen 202006009030
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.11.2006
Registration date 19.10.2006
Application date from patent application 08.06.2006
IPC-Hauptklasse F03G 6/06(2006.01)A, F, I, 20060608, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F03G 3/00(2006.01)A, L, I, 20060608, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der erneuerbaren Energien. In dieser Erfindung wird die Aufgabe des Erhaltens der thermischen und elektrischen Energie gestellt, verwendend niedrigpotentiellen Energiearten, z. B. die Energie der Sonnenstrahlung.

Für die Lösung der gestellten Aufgabe wird von uns eine Wärme- hydroenergetische Vorrichtung

1 vorgeschlagen. Die oben erwähnte Vorrichtung besteht aus der durch einen Stutzen (2) mit einem Dampfkessel (3) verbundenen Reservekapazität (1), einem Parabolspiegel (9), einem ableitenden Stutzen (4), einem Speicher (5), einem Ablassventil (6) und einem Arbeitsrad des Elektrogenerators (7). Für die heiße Wasserversorgung der Konsumenten ist ein nochmaliger Wärmetauscher (8) mit Dampfkessel (3) eingebaut. In dem Speisestutzen (2) ist ein Ventil (A) eingebaut. Dieses Ventil ist nötig für die Verhinderung des Eindringens der Flüssigkeit in die Reservekapazität 1 bei der Erhöhung des Dampfdrucks in dem Dampfkessel (3). In dem ableitenden Stutzen 4 ist auch ein Ventil (B) eingebaut. Dieses Ventil ist nötig für die Verhinderung der Rückgabe der aus dem Dampfkessel verdrängten Flüssigkeit. Eine Regelung von Ventile (A) und (B) gewährleistet vorgegebene Größe der Leistung des Dampfkessels. Die Achse des Arbeitsrades (7) ist durch eine Transmission mit dem Generator der elektrischen Energie verbunden. Das Arbeitsrad dreht sich unter Einfluss von der fallenden Flüssigkeit, die aus dem Speicher (5) herausfließt.

Die Entfernung des Ablassventils (6) von dem Arbeitsrad (7) bestimmt einen Andrang der Flüssigkeit auf das Rad und der Querschnitt des Ablassventils (6) bestimmt einen Verbrauch an der Flüssigkeit beziehungsweise die notwendige Leistungsfähigkeit des Dampfkessels.

Als Arbeitsflüssigkeit kann Wasser oder andere Flüssigkeiten mit niedriger Siedetemperatur verwendet werden. Dabei ist in Betracht zu ziehen, dass Nutzung von Flüssigkeiten mit niedriger Siedetemperatur nur bei dem vollen Hermetisieren des Systems und unter den Bedingungen des Unterdrucks in der Vorrichtung möglich ist.

Die vorliegende Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise.

Die Quelle der niedrigpotentiellen Wärmeenergie erwärmt eine Arbeitsflussigkeit bis zur Siedetemperatur in dem Dampfkessel (3), wohin die Flüssigkeit durch den Speisestutzen (2) einfließt. Eine intensive Dampferzeugung in dem Dampfkessel (3) trägt zur Erhöhung des Drucks in dem Dampfkessel und der Verdrängung des Teiles der nicht verdampften Flüssigkeit in den ableitenden Stutzen (4) bei. Das Ventil (A) verhindert die Bewegung des Dampfes und der Flüssigkeit in die Zone der Reservekapazität bei der Erhöhung des Drucks im Dampfkessel (3) und das Ventil (A) verhindert die Rückgabe der Flüssigkeit, die aus dem Dampfkessel schon verdrängt war. Nach der Verdrängung der Flüssigkeit aus dem Dampfkessel (3) sinkt der Druck in dieser Zone und die Flüssigkeit aus der Reservekapazität fließt im Selbstlauf in den Dampfkessel ein, wo sich Prozess der Dampferzeugung und der Verdrängung der nächsten Portion der Flüssigkeit wiederholt. Auf diese Weise ist der Dampfkessel mit dem Speisestutzen und ableitenden Stutzen und mit den in die Stutzen eingebauten Ventile (A) und (B) eine Dampfpumpe. Die Dampfpumpe pumpt die Arbeitsflüssigkeit in den Speicher, aus dem sie auf das Arbeitsrad des Elektrogenerators durch den Ablassventil fällt, und zwingt das Arbeitsrad zu rotieren. Danach stürzt die Arbeitsflüssigkeit in die Reservekapazität (1) herab, worauf die Arbeitsflüssigkeit ihre zyklische Bewegung wiederholt. Die Drehung des Arbeitsrades wird von Transmission dem Elektrogenerator übergeben. Für die heiße Wasserversorgung der Konsumenten ist ein nochmaliger Wärmetauscher (8) mit Dampfkessel (3) eingebaut. Dieser Wärmetauscher nimmt die Wärme von der Arbeitsflüssigkeit weg, die in den Speicher mit der Temperatur etwas kleiner als Siedetemperatur gepumpt wird.


Anspruch[de]
Wärme- Hydroenergetische Vorrichtung, die aus einer Reservekapazität, einem Dampfkessel, einem Parabolspiegel der Sonnenstrahlung, einem Speicher und auch aus einem Arbeitsrad des Elektrogenerators besteht, dadurch gekennzeichnet, dass für den Aufstieg der Arbeitsflüssigkeit in den Speicher der Dampfkessel verwendet wird, dabei wird diese Arbeitsflüssigkeit bis zur Siedetemperatur von einer niedrigpotentiellen Energiequelle (zum Beispiel von der Sonnenstrahlung) erwärmt. Wärme- Hydroenergetische Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass für die Verhinderung der Verdrängung der Flüssigkeit in die Zone der Reservekapazität bei der Erhöhung des Dampfdrucks im Dampfkessel ein Ventil in den Speisestutzen eingebaut ist. Für die Verhinderung der Rückgabe der aus dem Dampfkessel verdrängten Flüssigkeit ist das zweite Ventil in den ableitenden Stutzen eingebaut. Wärme- Hydroenergetische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für den Aufstieg der Flüssigkeit auf eine vorgegebene Höhe ein paar Wärme- Hydroenergetische Vorrichtungen konsequent angeschlossen werden können. Wärme- Hydroenergetische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verwertung der Wärme der Arbeitsflüssigkeit in den Speicher ein nochmaliger Wärmetauscher eingebaut ist. Wärme- Hydroenergetische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Arbeitsflüssigkeit sowohl Wasser als auch andere Flüssigkeiten mit niedriger Siedetemperatur verwendet werden können; in diesem Fall muss System hermetisch verschlossen sein, um den Verlust der Arbeitsflüssigkeit zu vermeiden. Wärme- Hydroenergetische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verringerung der Siedetemperatur der Arbeitsflüssigkeit ein Unterdruck im Inneren der Vorrichtung geschafft wird. Wärme- Hydroenergetische Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Beseitigung des Pulsierens bei dem Aufstieg der Flüssigkeit im oberen Punkt der Vorrichtung ein Speicher aufgestellt wird.






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