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Dokumentenidentifikation DE60306462T2 23.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001380768
Titel Fahrzeugradaufhängung mit einem Rotationsstoßdämpfer
Anmelder C.R.F. Società Consortile per Azioni, Orbassano, Torino, IT
Erfinder Biasiotto, Marco, 10100 Torino, IT;
Butera, Francesco, 10100 Torino, IT;
Alacqua, Stefano, 10090 Cascine Vica-Rivoli (Torino), IT
Vertreter Paul und Kollegen, 41460 Neuss
DE-Aktenzeichen 60306462
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.05.2003
EP-Aktenzeichen 030105639
EP-Offenlegungsdatum 14.01.2004
EP date of grant 28.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.2006
IPC-Hauptklasse F16F 9/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60G 13/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugradaufhängung des Types, der in der Präambel von Anspruch 1 angeben wird.

Eine Fahrzeugsradaufhängung des obengenannten Types ist beispielsweise in der US-A-5 074 581 beschrieben.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Fahrzeugradaufhängung des oben spezifizierten Types vorzuschlagen, die eine Struktur hat, die extrem einfach ist und über alles kleine Ausmaße besitzt und nichts desto weniger effizient und verlässlich arbeitet.

Um diese Aufgabe zu lösen, ist das Thema der Erfindung eine Fahrzeugradaufhängung, die die Merkmale des Anspruch 1 aufweist.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen deutlich, die ausschließlich als nicht einschränkende Beispiele bereitgestellt werden und in denen:

1 eine Querschnittsansicht in einer Ebene quer zu der Längsrichtung des Motorfahrzeuges einer bevorzugten Ausführungsform der Fahrzeugradaufhängung gemäß der Erfindung ist;

2 eine Querschnittsansicht gemäß der Linie II-II der 1 ist;

3 eine Querschnittsansicht gemäß der Linie III-III gemäß 2 ist;

4 eine perspektivische Ansicht der Fahrzeugradaufhängung gemäß den 1 bis 3 ist; und

5 eine weitere perspektivische Ansicht ist.

Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen bezeichnet die Bezugsnummer 1 allgemein eine Fahrzeugradaufhängung für die vorderen Steuerräder des Motorfahrzeuges. Die Figuren illustrieren nur das Detail bezüglich des rechtsseitigen Teils der Aufhängung. Gundsätzlich ist die Aufhängung von dem Typ mit oszillierenden Querverbindungsarmen, bei dem eine Radhalterung 2, die das Rad (nicht gezeigt) trägt, mit Hilfe von Gelenkstößen 3, 4 mit einem oberen oszillierenden Querverbindungsarm 5 und einem unteren oszillierenden Querverbindungsarm 6 verbunden ist. In dem dargestellten Beispiel, das sich, wie bereits ausgeführt wurde, auf eine Vorderradaufhängung bezieht, ermöglichen die Gelenkstöße 3, 4 die Rotation der Halterung 2 um die Achse, die durch die Gelenkstöße läuft, um so die Steuerung des Motorfahrzeuges zu ermöglichen. Die Steuerung wird durch eine Übersteuereinrichtung 7 (4) kontrolliert, deren Stamm mit einem Arm 8 verbunden ist, der radial von der Halterung 2 vorragt. In dem illustrierten Fall sind die vorderen Steuerräder des Motorfahrzeuges auch Antriebsräder und demzufolge weist die Halterung 2, in einer an sich bekannten Weise, eine Teilöffnung (2a) für den Durchlass eines Achsschaftes 9 des Motors auf, der dafür ausgelegt ist die Rotation des Rades zu steuern.

Der untere oszillierende Arm 6 besteht im wesentlichen aus einer dreieckigen Stahlplattenstruktur, die einen Scheitelpunkt aufweist, der mit der Halterung 2 in einer Position gemäß dem Gelenkstoß 4 verbunden ist und zwei Verankerungsbereiche 10, 11 aufweist, die gelenkig mit einem eine Struktur 12 bildenden Teil des Körpers des Motorfahrzeuges (1) um eine Achse 13 verbunden sind.

Gemäß der Erfindung wird im Gegensatz dazu der oszillierende obere Arm 5 von dem Gehäuse 14 eines Rotationsstoßdämpfers oder Stoßdämpfers gebildet, der so angebracht ist, dass er an einem Ende eines Querträgers 15 oszilliert, das starr mit dem Körper des Motorfahrzeuges um eine Achse 16 verbunden ist, die wie die Achse 13 im Wesentlichen parallel zu der Längsrichtung des Motorfahrzeuges angeordnet ist. Auch mit Bezug auf die 2 und 3 bildet das Gehäuse 17 des Stoßdämpfers den oszillierenden oberen Arm der Aufhängung. Gemäß einer an sich bekannten Technik, bildet das Gehäuse 17 in sich einen Hohlraum 18, der durch einen Kolben 21 in der Form eines oszillierenden Blattes in zwei Kammern 19, 20 geteilt ist, wobei dessen Oszillationsachse mit der Achse 16 zusammenfällt. An dem oszillierenden Blattkolben 21 sind Vorrichtungen 22 vorgesehen, die den Übergang des Öls, das die zwei Kammern 19, 20 befüllt, von einer Kammer in die andere, als ein Ergebnis der Oszillation des Kolbens 21, ermöglicht. Vorzugsweise in Übereinstimmung mit der Lösung, die den Inhalt der europäischen Patentanmeldung EP-A1 070 872 im Namen des vorliegenden Anmelders bildet, kann an Stelle von Öl ein magneto-rheologisches Fluid für die zwei Kammern 19, 20 des Stoßsdämpfers vorgesehen werden und die Vorrichtungen 22 können elektrische Steuereinrichtungen für die Regulierung des Ausströmwiderstandes des Fluids, das den Durchgang durchquert, der die zwei Kammern des Stoßdämpfers in Kommunikation setzt, beinhalten.

Wie dies wiederum insbesondere in den 1 und 2 zu sehen ist, ist der oszillierende Blattkolben 21 starr mit einem Schaft 23 verbunden, dessen zumindest eines Ende mit einer Klammer 24 verbunden ist, die an dem befestigten Querträger 15 angebracht ist. In dem illustrierten Beispiel weist der Schaft 23 einen gerillten Endbereich 23a auf, der in einer Hülse 24 aufgenommen ist, die eine innere Riffelung aufweist. Die Hülse 24 wird wiederum von einem rifflungsartigen Bereich 26 der Klammer 24 mit Hilfe der Einfügung eines elastischen kreisförmigen Unterstützungselementes 27, das die Aufgabe hat, die leichten torsionalen und achsialen Vibrationen, die von dem Schaft übertragen werden, zu absorbieren, getragen. Der Schaft 23 wird weiterhin bei der Rotation innerhalb des Gehäuses 17 mit Hilfe von Trägern 28 (nur einer von diesen kann in der Zeichnung von 2 gesehen werden) unterstützt.

Wiederum mit Bezug auf 1 beinhaltet die Aufhängung im Falle der bevorzugten Ausführungsform weiterhin elastische Mittel in der Form einer Blattfeder 29, die in dem illustrierten Beispiel aus einem einzelnen Blatt einer Blattfeder besteht, die zentral an dem fixierten Querträger 15 mit Hilfe von zwei Klammern 30 (nur eine von diesen ist in 1 zu sehen), die symmetrisch mit Bezug auf die Längsebene der zentralen Linie des Motorfahrzeuges angeordnet und mit den jeweiligen Dämpfungsklammern 31 verankert sind. Jedes Ende der Blattfeder 29 ist unter der Einfügung eines Dämpfungselementes 32 innerhalb eines Hohlraums 33 des Gehäuses 14 des Rotationsstoßdämpfers 5 aufgenommen, der so ebenfalls den Halt für die Verankerung des Endes der Blattfeder bildet.

Natürlich ist der linkshändige Teil der Aufhängung identisch und spiegelbildlich mit Bezug auf den oben beschrieben Teil.

Die angefügten Zeichnungen illustrieren auch ein Längselement (34), das einen Teil der Struktur des Motorfahrzeuges bildete.

Wie klar aus der vorhergehenden Beschreibung hervorgeht, ist die Fahrzeugradaufhängung gemäß der Erfindung dadurch charakterisiert, dass sie Dämpfungseinrichtungen in der Form eines Rotationsstoßdämpfers oder Stoßdämpfers aufweist, dessen Gehäuse einen oszillierenden Arm der Aufhängung bildet. In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Gehäuse des Stoßdämpfers ebenfalls für die Verankerung des Endes einer Blattfeder verwendet, die das elastische Element der Aufhängung bildet.

Natürlich können ohne Vorurteile gegenüber dem Prinzip der Erfindung die Details der Konstruktion der Ausführungsformen stark mit Bezug auf das, was hier ausschließlich exemplarisch beschrieben und illustriert wurde, variieren, ohne dabei dem Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
Fahrzeugradaufhängung mit:

– einem oberen oszillierenden Querverbindungsarm (5) und einem unteren oszillierenden Querverbindungsarm (6), die jeweils ein erstes Ende, das drehbar mit der Struktur des Motorfahrzeuges verbunden ist, und ein zweites Ende, das drehbar mit einer Radhalterung (2) verbunden ist, aufweisen;

– einem Rotationsstoßdämpfer, der wirksam an dem oberen oszillierenden Querverbindungsarm (5) und einem Gehäuse (14) befestigt ist; und

– einem oszillierenden Kolbenelement (21), das in einen Hohlraum in dem Gehäuse (14) eingesetzt ist und das in dem Hohlraum eine erste Kammer (19) und eine zweite Kammer (20) definiert, die untereinander ein Fluid durch einen beschränkten Durchgang, der in dem oszillierenden Kolben (21) vorgesehen ist, austauschen, wobei die Oszillationsachse (16) des Rotationsstoßdämpfers (5) mit der Oszillationsachse des ersten Endes des oberen oszillierenden Arms (5) zusammenfällt, wobei der Kolben (21) mit der Struktur des Motorfahrzeugs verbunden ist, wobei das Gehäuse (14) des Stoßdämpfers den oberen oszillierenden Arm (5) bildet, und worin die Aufhängung elastische Vorrichtungen (29) aufweist, die mit einem der oszillierenden Arme verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Vorrichtungen in der Form einer Blattfeder (29) ausgebildet sind, die quer mit Bezug auf die Längsrichtung des Motorfahrzeuges angebracht und zentral an der Struktur des Motorfahrzeugs verankert ist, dass die Blattfeder (29) mit einem Ende an dem oberen oszillierenden Arm der Aufhängung, der durch das Gehäuse des Rotationsstoßdämpfers (5) gebildet wird, befestigt ist, wobei das Ende der Blattfeder (29) unter Zwischenschaltung eines Dämpfungselementes (32) in einem Hohlraum (33) des Gehäuses (14) des Rotationsstoßdämpfers (5) aufgenommen wird, so dass das Gehäuse des Stoßdämpfers sowohl den oberen oszillierenden Arm der Aufhängung als auch die Abstützung für die Verankerung des Endes der Blattfeder bildet, dass außerdem der Rotationsstoßdämpfer ein magneto-rheologisches oder elektro-rheologisches Fluid verwendet, und dass der Kolben mit einer elektrischen Steuereinrichtung für die Variation der Eigenschaften des Fluids versehen ist.
Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oszillierende Kolben (21) von einem Schaft (23) gehalten wird, der sich innerhalb des Gehäuses (17) des Rotationsstoßdämpfers (5) dreht, wobei der Schaft (23) zumindest an einem Ende mit einem Träger (24) verbunden ist, der fest mit der Struktur des Motorfahrzeugs verbunden ist. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (23) an dem Träger (24) mittels einer elastischen vibrationsdämpfenden Büchse (27) verbunden ist.






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