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Sprühkopf für eine Spraydose und Adapter für einen Sprühkopf - Dokument DE102005024278A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005024278A1 30.11.2006
Titel Sprühkopf für eine Spraydose und Adapter für einen Sprühkopf
Anmelder UST Umweltsensortechnik GmbH, 98716 Geschwenda, DE
Erfinder Kiesewetter, Olaf, Dr., 98716 Geschwenda, DE;
Seyring, Ralf, 98716 Geschwenda, DE
Vertreter Patentanwälte Liedtke & Partner, 99096 Erfurt
DE-Anmeldedatum 27.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005024278
Offenlegungstag 30.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.11.2006
IPC-Hauptklasse B05B 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B05B 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B65D 83/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Der erfindungsgemäße Sprühkopf für eine Spraydose umfasst einen Sprühkopfkörper mit einem an der Außenseite des Sprühkopfkörpers angeordneten Betätigungselement zum Betätigen einer Sprayflasche, eine Sprühdüse zum Ausstoß eines Gases und einen im Innern des Sprühkopfkörpers verlaufenden, das Betätigungselement und die Sprühdüse verbindenden Kanal zur Leitung eines Gases und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopfkörper weiterhin einen einseitig offenen Mischungsraum aufweist, der eine Öffnung und einen der Öffnung gegenüberliegenden Boden aufweist und zwischen der Öffnung und dem Boden ein definiertes Volumen beinhaltet.
Der erfindungsgemäße Adapter für den Sprühkopf einer Sprayflasche umfasst einen Adapterkörper mit einer Sprühkopfaufnahme zur Aufnahme des Sprühkopfes einer Sprayflasche und einen mit der Sprühkopfaufnahme in Verbindung stehenden, einseitig offenen Mischungsraum, der eine Öffnung und einen der Öffnung gegenüberliegenden Boden aufweist und zwischen der Öffnung und dem Boden ein definiertes Volumen beinhaltet, wobei der Boden zumindest teilweise durch die Oberfläche eines in die Sprühkopfaufnahme eingeführten Sprühkopfes gebildet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Sprühkopf für eine Spraydose und einen Adapter für einen Sprühkopf.

Zur Prüfung von Gasleitungen auf Undichtigkeiten sind Gasspürgeräte mit einem Gassensor bekannt, die ein Signal, beispielsweise ein optisches oder/und akustisches Signal, abgeben, wenn der Gassensor einer bestimmten Konzentration, beispielsweise 100 ppm (parts per million) eines bestimmten Gases, beispielsweise eines brennbaren Gases wie Methan, Butan, Propan, Propen oder Ethan ausgesetzt wird.

Zur Überprüfung und Kalibrierung derartiger Gasspürgeräte werden diese einer definierten Konzentration eines vom Gasspürgerät erkennbaren Gases ausgesetzt, indem aus einer Sprayflasche ein Kalibriergas auf den Sensor des Gasspürgeräts gesprüht wird. Vorteilhaft wird hierzu eine Spraydose verwendet, die bei jeder Betätigung des Sprühkopfes nur eine begrenzte Menge Gas abgibt. Wenn das Gerät ein Signal erzeugt, ist es funktionsfähig, anderenfalls muss es repariert werden.

Das Problem hierbei besteht darin, die gewünschte Gaskonzentration mit der erforderlichen Genauigkeit darzustellen, um eine verlässliche Aussage über den Zustand des untersuchten Gasspürgeräts zu erhalten.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, einen Sprühkopf für eine Sprayflasche anzugeben, der es ermöglicht, eine Gaswolke mit einer definierten Konzentration eines Prüfgases bereitzustellen.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch einen Sprühkopf mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einen Adapter für einen Sprühkopf mit den Merkmalen des Anspruchs 8. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Der erfindungsgemäße Sprühkopf für eine Spraydose umfasst einen Sprühkopfkörper mit einem an der Außenseite des Sprühkopfkörpers angeordneten Betätigungselement zum Betätigen einer Sprayflasche, einer Sprühdüse zum Ausstoß eines Gases und einen im Innern des Sprühkopfkörpers verlaufenden, das Betätigungselement und die Sprühdüse verbindenden Kanal zur Leitung eines Gases, und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopfkörper weiterhin einen einseitig offenen Mischungsraum aufweist, der eine Öffnung und einen der Öffnung gegenüberliegenden Boden aufweist und zwischen der Öffnung und dem Boden ein definiertes Volumen beinhaltet.

Der Mischungsraum mit einem definierten Volumen ermöglicht es, innerhalb seines – gegebenenfalls um das Volumen der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts vergrößerten – Volumens ein Gasgemisch aus Luft und einem in der Spraydose enthaltenen Prüfgas zur Prüfung und Kalibrierung von Gasspürgeräten bereitzustellen. Dabei bietet sich die Verwendung von an sich bekannten Sprayflaschen an, die bei einmaliger Betätigung des Ventils eine gleichbleibend große Gasmenge abgeben. Zur Überprüfung des Verhaltens eines Gasspürgeräts bei verschiedenen Konzentrationen des Prüfgases können Sprühköpfe mit verschieden großen Mischungsräumen zur Bereitstellung verschiedener Prüfgaskonzentrationen bereitgestellt werden.

Gebräuchliche Sprayflaschen weisen an ihrem oberen Ende ein druckkraftbetätigtes Ventil zur Freigabe des Inhalts der Sprayflasche auf. Dabei sind zwei Typen von Ventilen gebräuchlich. Der erste Typ weist eine Druckplatte auf, die von einem hohlzylindrischen Fortsatz des Sprühkopfs betätigt wird. Der zweite Typ weist ein aus dem Ventil herausragendes Röhrchen auf, das in einem in den Sprühkopfkörper hineinragenden Sackloch aufgenommen wird.

Je nach dem Typ der zu verwendenden Sprayflasche ist das Betätigungselement des erfindungsgemäßen Sprühkopfs als ein vom Sprühkopfkörper abstehender hohlzylindrischer Fortsatz oder als ein in den Sprühkopfkörper hineinragendes Sackloch, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Kanals, ausgebildet.

Vorteilhaft ist die Sprühdüse am Boden des Mischungsraums so angeordnet, dass die Austrittsrichtung des Gases zur Öffnung des Mischungsraums weist.

Durch diese Anordnung werden unerwünschte Turbulenzen des in den Mischungsraum eingesprühten Prüfgases erreicht. Ein im Wesentlichen laminarer Strom des Gasgemischs zum Sensor des Gasspürgeräts wird gewährleistet.

Weiter vorteilhaft ist die Sprühdüse am Boden des Mischungsraums im Wesentlichen mittig angeordnet.

Hierdurch wird eine gleichmäßige Gasgemischbildung und -ausbreitung begünstigt, so dass stabilere Prüfergebnisse erzielt werden können.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist nahe des Randes der Öffnung des Mischungsraums ein Dichtelement zur dichten Kontaktierung eines entsprechenden Gegenstücks, beispielsweise der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts, angeordnet.

Bei vielen Gasspürgeräten sitzt der Sensor in einer einseitig offenen Röhre. Zur Prüfung und Kalibrierung des Gasspürgeräts muss das Prüfgas in diese Röhre eingesprüht werden, wobei das Volumen der Röhre das Volumen des Mischungsraumes erweitert. Durch die Anbringung eines Dichtelements nahe des Randes der Öffnung des Mischungsraums wird verhindert, dass Prüfgas entweicht und somit zur Gasgemischbildung nicht mehr zur Verfügung steht. Hierdurch werden stabilere Messergebnisse erzielt. Ein geeignetes Dichtelement könnte beispielsweise ein in die Öffnung eingesetzter O-Ring oder ein die Öffnung umfassender Moosgummiring sein.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der Sprühkopfkörper eine vom Mischungsraum in die Umgebung des Sprühkopfkörpers führende Druckausgleichsöffnung auf.

Insbesondere, aber nicht nur in dem Fall, dass an der Öffnung des Mischungsraums ein Dichtelement vorgesehen ist, sorgt die Druckausgleichsöffnung dafür, dass sich innerhalb des Mischungsraums kein Überdruck gegenüber dem Umgebungsdruck aufbaut, der zum Entweichen von Prüfgas führen könnte und damit verfälschte Messergebnisse hervorrufen würde.

Die Aufgabe wird ebenfalls durch einen Adapter für den Sprühkopf einer Sprayflasche gelöst, dessen Merkmale nachfolgend erläutert werden.

Der erfindungsgemäße Adapter für den Sprühkopf einer Sprayflasche umfasst einen Adapterkörper mit einer Sprühkopfaufnahme zur Aufnahme des Sprühkopfes einer Sprayflasche und einen mit der Sprühkopfaufnahme in Verbindung stehenden, einseitig offenen Mischungsraum, der eine Öffnung und einen der Öffnung gegenüberliegenden Boden aufweist und zwischen der Öffnung und dem Boden ein definiertes Volumen beinhaltet, wobei der Boden zumindest teilweise durch die Oberfläche eines in die Sprühkopfaufnahme eingeführten Sprühkopfes gebildet ist.

Der erfindungsgemäße Adapter ermöglicht die Bereitstellung eines Gasgemischs mit einer definierten Konzentration des in der Sprayflasche enthaltenen Prüfgases unter Verwendung eines mit der Sprayflasche gelieferten Standardsprühkopfes. Die Größe, d.h. der Durchmesser der Sprühkopfaufnahme ist vorzugsweise so gewählt, dass der Standardsprühkopf fest darin sitzt. Der Vorteil des Adapters besteht darin, dass er wiederverwendbar ist und auch mit Sprayflaschen verwendet werden kann, die mit Standardsprühköpfen geliefert werden.

Vorteilhaft sind die Sprühkopfaufnahme und der Mischungsraum zueinander so angeordnet, dass die Sprühdüse eines in die Sprühkopfaufnahme eingeführten Sprühkopfes am Boden des Mischungsraums so angeordnet ist, dass die Austrittsrichtung des Gases zur Öffnung des Mischungsraums weist.

Wie beim erfindungsgemäßen Sprühkopf werden durch diese Anordnung unerwünschte Turbulenzen des in den Mischungsraum eingesprühten Prüfgases erreicht. Ein im Wesentlichen laminarer Strom des Gasgemischs zum Sensor des Gasspürgeräts wird gewährleistet.

Weiter vorteilhaft ist die Sprühdüse eines in die Sprühkopfaufnahme eingeführten Sprühkopfes am Boden des Mischungsraums im Wesentlichen mittig angeordnet.

Wie beim erfindungsgemäßen Sprühkopf wird hierdurch eine gleichmäßige Gasgemischbildung und -ausbreitung begünstigt, so dass stabilere Prüfergebnisse erzielt werden können.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist nahe des Randes der Öffnung des Mischungsraums ein Dichtelement zur dichten Kontaktierung eines entsprechenden Gegenstücks, beispielsweise der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts, angeordnet.

Wie beim erfindungsgemäßen Sprühkopf wird durch die Anbringung eines Dichtelements nahe des Randes der Öffnung des Mischungsraums verhindert, dass Prüfgas entweicht und somit zur Gasgemischbildung nicht mehr zur Verfügung steht. Hierdurch werden stabilere Messergebnisse erzielt.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der Adapterkörper eine vom Mischungsraum in die Umgebung des Adapterkörpers führende Druckausgleichsöffnung auf.

Wie beim erfindungsgemäßen Sprühkopf sorgt die Druckausgleichsöffnung dafür, dass sich innerhalb des Mischungsraums kein Überdruck gegenüber dem Umgebungsdruck aufbaut, der zum Entweichen von Prüfgas führen könnte und damit verfälschte Messergebnisse hervorrufen würde.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist an oder in der Sprühkopfaufnahme ein Dichtelement zur dichten Kontaktierung des Sprühkopfs einer Sprayflasche angeordnet.

Dieses zusätzliche Dichtelement trägt mit dazu bei zu verhindern, dass Prüfgas entweicht und somit zur Gasgemischbildung nicht mehr zur Verfügung steht. Hierdurch werden stabilere Messergebnisse erzielt.

Entscheidend ist, dass die von der Sprayflasche stets, also insbesondere auch bei abnehmendem Innendruck infolge häufiger Benutzung, bei jeder Betätigung eine definierte, jeweils gleich große Gasmenge ausstößt. Die Konstanz der ausgesto0ßenen Gasmenge wird vorzugsweise durch eine Mengensteuerung ermöglicht. Dazu wird besonders bevorzugt ein druck-zeit-gesteuertes Ventil eingesetzt, welches bei jeder Betätigung eine konstante Gasmenge sicherstellt; und zwar so häufig, bis die Sprayflasche leer ist. Bei jeder Betätigung des druck-zeit-gesteuerten Ventils wird das zeitliche Integral des Volumenstromes über die Zeit ermittelt und bei Erreichen des definierten Wertes der auszustoßenden Gasmenge wird das Ventil automatisch geschlossen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen

1 ein erstes Ausführungsbeispiel des Sprühkopfs

2 ein zweites Ausführungsbeispiel des Sprühkopfs

3 ein Ausführungsbeispiel des Adapters

Der Sprühkopf in 1 ist im Längsschnitt dargestellt. Er umfasst einen im Wesentlichen zylindrischen Sprühkopfkörper 1 mit einem an der Mantelfläche des Sprühkopfkörpers 1 angeordneten Betätigungselement 2 zum Betätigen einer Sprayflasche. Im Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement 2 als ein vom Sprühkopfkörper 1 abstehender hohlzylindrischer Fortsatz ausgebildet.

Weiter umfasst der Sprühkopfkörper 1 des erfindungsgemäßen Sprühkopfs eine Sprühdüse 3 zum Ausstoß eines Gases und einen im Innern des Sprühkopfkörpers 1 verlaufenden, das Betätigungselement 2 und die Sprühdüse 3 verbindenden Kanal 4 zur Leitung eines Gases.

Darüber hinaus umfasst der Sprühkopfkörper 1 einen einseitig offenen Mischungsraum 5, der eine Öffnung 6 und einen der Öffnung 6 gegenüberliegenden Boden 7 aufweist und zwischen der Öffnung 6 und dem Boden 7 ein definiertes Volumen beinhaltet. Im Ausführungsbeispiel ist der Mischungsraum 5 als Sackloch im Sprühkopfkörper 1 ausgeführt.

Die Sprühdüse 3 ist am Boden 7 des Mischungsraums 5 so angeordnet, dass die Austrittsrichtung des Gases zur Öffnung 6 des Mischungsraums 5 weist. Dabei ist die Sprühdüse 3 am Boden 6 des Mischungsraums 5 im Wesentlichen mittig angeordnet.

Nahe des Randes der Öffnung 6 des Mischungsraums 5 ist ein Dichtelement 8 zur dichten Kontaktierung eines entsprechenden Gegenstücks, beispielsweise der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts, angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist das Dichtelement 8 ein in einer Nut angeordneter O-Ring aus einem Elastomer.

Der Sprühkopfkörper 1 weist eine vom Mischungsraum 5 in die Umgebung des Sprühkopfkörpers 1 führende Druckausgleichsöffnung 9 auf. Diese Druckausgleichsöffnung ist im Ausführungsbeispiel als eine vom Boden 7 des Mischungsraums 5 ausgehende Durchgangsbohrung durch den Sprühkopfkörper 1 ausgebildet.

Der Sprühkopf in 2 ist ebenfalls im Längsschnitt dargestellt. Er umfasst einen im Wesentlichen zylindrischen Sprühkopfkörper 1 mit einem an der Mantelfläche des Sprühkopfkörpers 1 angeordneten Betätigungselement 2 zum Betätigen einer Sprayflasche. Im Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement 2 als ein in den Sprühkopfkörper 1 hineinragendes Sackloch ausgebildet, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Kanals 4.

Weiter umfasst der Sprühkopfkörper 1 des erfindungsgemäßen Sprühkopfs eine Sprühdüse 3 zum Ausstoß eines Gases und einen im Innern des Sprühkopfkörpers 1 verlaufenden, das Betätigungselement 2 und die Sprühdüse 3 verbindenden Kanal 4 zur Leitung eines Gases. Im Ausführungsbeispiel führt der Kanal 4 in gerader Linie vom Betätigungselement 2 zur Sprühdüse 3.

Darüber hinaus umfasst der Sprühkopfkörper 1 einen einseitig offenen Mischungsraum 5, der eine Öffnung 6 und einen der Öffnung 6 gegenüberliegenden Boden 7 aufweist und zwischen der Öffnung 6 und dem Boden 7 ein definiertes Volumen beinhaltet. Im Ausführungsbeispiel ist der Mischungsraum 5 als Sackloch im Sprühkopfkörper 1 ausgeführt.

Die Sprühdüse 3 ist am Boden 7 des Mischungsraums 5 so angeordnet, dass die Austrittsrichtung des Gases zur Öffnung 6 des Mischungsraums 5 weist. Dabei ist die Sprühdüse 3 am Boden 6 des Mischungsraums 5 im Wesentlichen mittig angeordnet.

Nahe des Randes der Öffnung 6 des Mischungsraums 5 ist ein Dichtelement 8 zur dichten Kontaktierung eines entsprechenden Gegenstücks, beispielsweise der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts, angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist das Dichtelement 8 ein sich um die Öffnung 6 erstreckender Ring aus Moosgummi.

Der Sprühkopfkörper 1 weist eine vom Mischungsraum 5 in die Umgebung des Sprühkopfkörpers 1 führende Druckausgleichsöffnung 9 auf. Diese Druckausgleichsöffnung ist im Ausführungsbeispiel als eine vom Boden 7 des Mischungsraums 5 ausgehende Durchgangsbohrung durch den Sprühkopfkörper 1 ausgebildet.

Der Adapter in 3 ist ebenfalls im Längsschnitt dargestellt. Er umfasst einen Adapterkörper 1 mit einer Sprühkopfaufnahme 10 zur Aufnahme des Sprühkopfes einer Sprayflasche und einen mit der Sprühkopfaufnahme 10 in Verbindung stehenden, einseitig offenen Mischungsraum 5, der eine Öffnung 6 und einen der Öffnung 6 gegenüberliegenden Boden 7 aufweist und zwischen der Öffnung 6 und dem Boden 7 ein definiertes Volumen beinhaltet.

Im Ausführungsbeispiel ist der Mischungsraum 5 als Sackloch im Sprühkopfkörper 1 ausgeführt. Die Sprühkopfaufnahme 10 ist ebenfalls als Sackloch im Sprühkopfkörper 1 ausgeführt, wobei beide Sacklöcher sich unter einem rechten Winkel durchdringen, so dass sie miteinander in Verbindung stehen. Ein in der Sprühkopfaufnahme 10 aufgenommener Standardsprühkopf einer Spraydose ist in der Figur durch gestrichelte Linien angedeutet. Er ergänzt den erfindungsgemäßen Adapter zu einem erfindungsgemäßen Sprühkopf. Der Boden 7 des Mischungsraums 5 ist teilweise durch den Boden des Sacklochs des Mischungsraums 5 und teilweise durch die Oberfläche eines in die Sprühkopfaufnahme 10 eingeführten Sprühkopfes gebildet.

Die Sprühkopfaufnahme 10 und der Mischungsraum 5 sind zueinander so angeordnet, dass die Sprühdüse 3 eines in die Sprühkopfaufnahme 10 eingeführten Sprühkopfes am Boden 7 des Mischungsraums 5 so angeordnet ist, dass die Austrittsrichtung des Gases zur Öffnung des Mischungsraums 5 weist und am Boden 7 des Mischungsraums 5 im Wesentlichen mittig angeordnet ist.

Nahe des Randes der Öffnung 6 des Mischungsraums 5 ist ein Dichtelement 8 zur dichten Kontaktierung eines entsprechenden Gegenstücks, beispielsweise der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts, angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist das Dichtelement 8 ein in einer Nut angeordneter O-Ring aus einem Elastomer.

Der Adapterkörper 1 weist eine vom Mischungsraum 5 in die Umgebung des Adapterkörpers 1 führende Druckausgleichsöffnung 9 auf. Diese Druckausgleichsöffnung ist im Ausführungsbeispiel als eine vom Boden 7 des Mischungsraums 5 ausgehende Durchgangsbohrung durch den Sprühkopfkörper 1 ausgebildet.

In der Sprühkopfaufnahme 10 ist ein Dichtelement 11 zur dichten Kontaktierung des Sprühkopfs einer Sprayflasche angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist das Dichtelement 11 ein in einer Nut angeordneter O-Ring aus einem Elastomer.

1
Sprühkopfkörper
2
Betätigungselement
3
Sprühdüse
4
Kanal
5
Mischungsraum
6
Öffnung
7
Boden
8
Dichtelement
9
Druckausgleichsöffnung
10
Sprühkopfaufnahme
11
Dichtelement


Anspruch[de]
Sprühkopf für eine Spraydose, umfassend einen Sprühkopfkörper (1) mit einem an der Außenseite des Sprühkopfkörpers (1) angeordneten Betätigungselement (2) zum Betätigen einer Sprayflasche, einer Sprühdüse (3) zum Ausstoß eines Gases und einen im Innern des Sprühkopfkörpers (1) verlaufenden, das Betätigungselement (2) und die Sprühdüse (3) verbindenden Kanal (4) zur Leitung eines Gases, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopfkörper (1) weiterhin einen einseitig offenen Mischungsraum (5) aufweist, der eine Öffnung (6) und einen der Öffnung (6) gegenüberliegenden Boden (7) aufweist und zwischen der Öffnung (6) und dem Boden (7) ein definiertes Volumen beinhaltet. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (2) als ein vom Sprühkopfkörper (1) abstehender hohlzylindrischer Fortsatz ausgebildet ist. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (2) als ein in den Sprühkopfkörper (1) hineinragendes Sackloch ausgebildet ist, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Kanals (4). Sprühkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühdüse (3) am Boden (7) des Mischungsraums (5) so angeordnet ist, dass die Austrittsrichtung des Gases zur Öffnung (6) des Mischungsraums (5) weist. Sprühkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühdüse (3) am Boden (6) des Mischungsraums (5) im Wesentlichen mittig angeordnet ist. Sprühkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nahe des Randes der Öffnung (6) des Mischungsraums (5) ein Dichtelement (8) zur dichten Kontaktierung eines entsprechenden Gegenstücks, beispielsweise der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts, angeordnet ist. Sprühkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopfkörper (1) eine vom Mischungsraum (5) in die Umgebung des Sprühkopfkörpers (1) führende Druckausgleichsöffnung (9) aufweist. Adapter für den Sprühkopf einer Sprayflasche, umfassend einen Adapterkörper (1) mit einer Sprühkopfaufnahme (10) zur Aufnahme des Sprühkopfes einer Sprayflasche und einen mit der Sprühkopfaufnahme (10) in Verbindung stehenden, einseitig offenen Mischungsraum (5), der eine Öffnung (6) und einen der Öffnung (6) gegenüberliegenden Boden (7) aufweist und zwischen der Öffnung (6) und dem Boden (7) ein definiertes Volumen beinhaltet, wobei der Boden (7) zumindest teilweise durch die Oberfläche eines in die Sprühkopfaufnahme (10) eingeführten Sprühkopfes gebildet ist. Adapter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühkopfaufnahme (10) und der Mischungsraum (5) zueinander so angeordnet sind, dass die Sprühdüse (3) eines in die Sprühkopfaufnahme (10) eingeführten Sprühkopfes am Boden (7) des Mischungsraums (5) so angeordnet ist, dass die Austrittsrichtung des Gases zur Öffnung des Mischungsraums (5) weist. Adapter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprühdüse (3) eines in die Sprühkopfaufnahme (10) eingeführten Sprühkopfes am Boden (7) des Mischungsraums (5) im Wesentlichen mittig angeordnet ist. Adapter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass nahe des Randes der Öffnung (6) des Mischungsraums (5) ein Dichtelement (8) zur dichten Kontaktierung eines entsprechenden Gegenstücks, beispielsweise der Sensoröffnung eines Gasspürgeräts, angeordnet ist. Adapter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterkörper (1) eine vom Mischungsraum (5) in die Umgebung des Adapterkörpers (1) führende Druckausgleichsöffnung (9) aufweist. Adapter nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an oder in der Sprühkopfaufnahme (10) ein Dichtelement (11) zur dichten Kontaktierung des Sprühkopfs einer Sprayflasche angeordnet ist.






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