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Dokumentenidentifikation DE102006026210A1 07.12.2006
Titel Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Komizo, Kenichiro, Makinohara, Shizoaka, JP;
Yoneyama, Isao, Toyota, Aichi, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 06.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006026210
Offenlegungstag 07.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.12.2006
IPC-Hauptklasse B09B 3/00(2006.01)A, F, I, 20060606, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte weist auf: ein Gehäuse, in welchem ein elektrisches Bauteil aufgenommen ist und dessen Oberfläche mit einer Ausnehmung versehen ist, in welcher ein aufnehmender Verbinder angeordnet ist, der mehrere Verbindungsklemmen haltert, die elektrisch mit dem elektrischen Bauteil verbunden sind; und ein Kabelbaum, der an dem Gehäuse so befestigt ist, dass ein aufgenommener Verbinder, der an einem distalen Ende des Kabelbaums angebracht ist, mit dem aufzunehmenden Verbinder verbunden wird, wobei der Kabelbaum von dem Gehäuse dadurch getrennt wird, dass er in Richtung senkrecht zu jeder Richtung gezogen wird, in welcher der aufgenommene und der aufnehmende Verbinder miteinander verbunden sind, wobei die Ausnehmung des Gehäuses mit einem zerstörbaren Abschnitt versehen ist, der einen Bruch des aufnehmenden Verbinders in Richtung des Abziehens des Kabelbaums erleichtert.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte, und spezieller eine Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte, die zum Zeitpunkt des Zerlegens das Entfernen eines Kabelbaums erleichtert, der an einem Gehäuse eines elektrischen Gerätes angebracht ist.

In den vergangenen Jahren wurden Fahrzeuge wie beispielsweise ein Automobil mit verschiedenen elektrischen Bestandteilen versehen, an welche Kabelbäume angeschlossen wurden. Um eine Schaltung auszubilden, welche die elektrischen Bauteile mit dem Kabelbaum verbindet, wurde so vorgegangen, dass ein Verbindungskasten (J/B), ein Relaiskasten (R/B), ein Verbinder (J/C), ein Verbinderhalter (C/H), eine elektronische Steuereinheit (ECU) und dergleichen vorgesehen wurden.

Mit zunehmender Erkenntnis von Umweltschutzgesichtspunkten wurde es jedoch wesentlich, Ressourcen zu recyceln, und wurde es bei Fahrzeugen, die mit mehreren elektrischen Geräten wie voranstehend geschildert ausgestattet sind, wünschenswert, dass bei einem entsorgten Fahrzeug Kupfer, das als Leiter eines Kabelbaums verwendet wird, und andere Metallmaterialien zurückgewonnen werden, die bei elektrischen Bauteilen eingesetzt werden.

In Reaktion auf derartige Umstände wurden verschiedene elektrische Geräte vorgeschlagen, die effizient von einer Fahrzeugkarosserie abgenommen und zurückgewonnen werden können, wenn ein entsorgtes Fahrzeug auseinandergebaut wird.

Bei dem elektrischen Gerät, das in der JP-A-2003-143738 beschrieben wird, ist die Oberfläche eines Gehäuses mit einer Verbinderhaube zum Eingriff und zur Befestigung mit einem Verbinder versehen, der mit dem distalen Ende eines Kabelbaums verbunden ist, wobei die Dicke einer Umfangswand der Verbinderhaube auf das 1,5- bis 2-fache eines Standardwerts eingestellt ist. Zum Zeitpunkt der Zerlegung eines entsorgten Fahrzeuges wird der Kabelbaum durch eine Hebeeinrichtung wie beispielsweise einen Kran angehoben, und von einer Fahrzeugkarosserie zusammen mit dem Gehäuse entfernt. Die Dicke der Umfangswand der Verbinderhaube ist auf das 1,5- bis 2-fache des Standardwertes eingestellt, wodurch die mechanische Festigkeit der Verbinderhaube verbessert wird, um eine sichere Verriegelung des Verbinders des Kabelbaums zu erzeugen, und um so zu verhindern, dass der Kabelbaum entriegelt wird, wenn die Haube zum Zeitpunkt einer Zerlegung bricht.

Üblicherweise werden beim Recycling eines entsorgten Fahrzeugs ein Kabelbaum, bei dem hauptsächlich Kupfer als Leiter vorhanden ist, und andere elektrische Bauteile, die ebenfalls andere Metallmaterialien enthalten, getrennt behandelt.

Das elektrische Gerät, das im Patentdokument 1 beschrieben wird, ist so ausgebildet, dass die mechanische Festigkeit der Verbinderhaube erhöht ist, um auf sichere Art und Weise den Verbinder des Kabelbaums zu verriegeln, wobei der Kabelbaum zusammen mit dem Gehäuse angehoben und zurückgewonnen wird. Normalerweise ist ein Gehäuse eines elektrischen Geräts sicher an einer Fahrzeugkarosserie angebracht, und besteht die Befürchtung, dass eine Anhebebelastung beim Kabelbaum erhöht wird. Weiterhin ist es nicht einfach, das Gehäuse und den Kabelbaum zu trennen, nachdem der Kabelbaum zusammen mit dem Gehäuse zurückgewonnen wurde. Es lässt sich auch das Abschneiden des Kabelbaums und dessen Trennung von dem Gehäuse überlegen. In diesem Fall bestehen allerdings Befürchtungen in Bezug auf eine Verringerung der Handhabbarkeit, und auch Befürchtungen in Bezug auf eine Verringerung der Rückgewinnungsrate von Kabelbäumen, da ein Teil des Kabelbaums in dem Gehäuse zurückgelassen wird.

Die Erfindung wurde angesichts der voranstehenden Umstände entwickelt, und eines ihrer Ziele besteht in der Bereitstellung einer Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte, die es ermöglicht, eine einfache und verlässliche Trennung eines Kabelbaums und eines Gehäuses zum Zeitpunkt der Zerlegung zu bewerkstelligen.

Das Ziel wird durch eine Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte erreicht, die wie nachstehend geschildert ausgebildet ist.

  • (1) Eine Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte weist auf: ein Gehäuse, das ein elektrisches Bauteil in sich aufnimmt, und dessen Oberfläche mit einer Ausnehmung versehen ist, in welcher ein aufnehmender Verbinder angeordnet ist, der mehrere Verbindungsklemmen haltert, die elektrisch mit dem elektrischen Bauteil verbunden sind; und einen Kabelbaum, der an dem Gehäuse so befestigt ist, dass ein aufgenommener Verbinder, der an einem distalen Ende des Kabelbaums angebracht ist, mit dem aufnehmenden Verbinder verbunden ist, wobei der Kabelbaum von dem Gehäuse so getrennt wird, dass er in Richtung senkrecht zu jener Richtung gezogen wird, in welcher der aufgenommene und der aufnehmende Verbinder miteinander verbunden sind, wobei die Ausnehmung des Gehäuses mit einem zerstörbaren Abschnitt versehen ist, der einen Bruch des aufnehmenden Verbinders in Richtung des Ziehens des Kabelbaums erleichtert.
  • (2) Eine Zerlegungsanordnung für ein elektrisches Gerät gemäß (1) ist so ausgebildet, dass der zerstörbare Abschnitt eine Ausnehmung ist, die in einem Abschnitt einer Umfangswand angeordnet ist, welche die Ausnehmung festlegt, gegenüberliegend dem aufnehmenden Verbinder in Richtung des Ziehens des Kabelbaums, und sich von einem Öffnungsrand der Ausnehmung aus erstreckt.
  • (3) Eine Zerlegungsanordnung für ein elektrisches Gerät gemäß (1) ist so ausgebildet, dass der zerstörbare Abschnitt ein Luftspalt ist, der zwischen der Umfangswand, welche die Ausnehmung festlegt, und dem aufnehmenden Verbinder angeordnet ist, in Richtung des Abziehens des Kabelbaums.
  • (4) Eine Zerlegungsanordnung für ein elektrisches Gerät gemäß (1) ist so ausgebildet, dass der zerstörbare Abschnitt ein Abschnitt der Umfangswand ist, welche die Ausnehmung festlegt, gegenüberliegend dem aufnehmenden Verbinder in Richtung des Abziehens des Kabelbaums, wobei der Abschnitt so ausgebildet ist, dass er sich von der Umfangswand trennen kann.
  • (5) Eine Zerlegungsanordnung für ein elektrisches Gerät gemäß (1) ist so ausgebildet, dass mehrere der aufnehmenden Verbinder in mehreren Reihen in Richtung des Abziehens des Kabelbaums vorgesehen sind, wobei ein Luftspalt, der eine Zerstörung der aufnehmenden Verbinder in Richtung des Abziehens des Kabelbaums erleichtert, zwischen jedem Paar benachbarter aufnehmender Verbinder vorgesehen ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Ausnehmung des Gehäuses, in welchem der aufnehmende Verbinder angeordnet ist, mit dem zerstörbaren Abschnitt versehen, welcher die Zerstörung des aufnehmenden Verbinders in Richtung des Abziehens des Kabelbaums erleichtert, wobei dann, wenn an dem Kabelbaum gezogen wird, der aufnehmende Verbinder einfach bricht, so dass der Kabelbaum von dem Gehäuse getrennt werden kann. Hierdurch wird ermöglicht, die Kabelbaumanhebebelastung zu verringern, die bei der Zerlegung eines elektrischen Gerätes benötigt wird, um den Kabelbaum von dem Gehäuse zu trennen. Weiterhin kann der Kabelbaum verlässlich an seinem distalen Ende von dem Gehäuse getrennt werden, wodurch ermöglicht wird, die Menge an Kabelbäumen zu erhöhen, die zurückgewonnen werden können. Auf diese Weise wird gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht, beim Zerlegen des elektrischen Geräts einfach und verlässlich den Kabelbaum und das Gehäuse voneinander zu trennen.

Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:

1 eine Perspektivansicht von außen eines elektrischen Gerätes, zur Erläuterung einer ersten Ausführungsform einer Zerlegungsanordnung für ein elektrisches Gerät gemäß der Erfindung;

2 eine vertikale Querschnittsansicht um aufgenommene und aufnehmende Verbinder des in 1 dargestellten elektrischen Geräts herum;

3 eine Perspektivansicht von außen des elektrischen Geräts, zur Erläuterung einer zweiten Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der Erfindung;

4 eine vertikale Querschnittsansicht um aufgenommene und aufnehmende Verbinder des in 3 gezeigten elektrischen Gerätes herum;

5 eine Perspektivansicht von außen eines elektrischen Gerätes zur Erläuterung einer dritten Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Erfindung;

6 eine vertikale Querschnittsansicht um aufgenommene und aufnehmende Verbinder des in 5 dargestellten elektrischen Gerätes;

7 eine Perspektivansicht von außen eines elektrischen Geräts zur Erläuterung einer vierten Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der Erfindung; und

8 eine Vertikalschnittansicht um die aufgenommenen und aufnehmenden Verbinder des in 7 gezeigten elektrischen Gerätes herum.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend im Einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.

(Erste Ausführungsform)

1 ist eine Perspektivansicht von außen eines elektrischen Gerätes, zur Erläuterung einer ersten Ausführungsform einer Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Erfindung, und 2 ist eine vertikale Querschnittsansicht von aufgenommenen und aufnehmenden Verbindern des elektrischen Gerätes, das in 1 gezeigt ist.

Eine Zerlegungsanordnung 10 für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird bei einem elektrischen Gerät eingesetzt, das ein Gehäuse 11 aufweist, das kastenförmig ausgebildet ist, und Kabelbäume 15, die an dem Gehäuse 11 befestigt sind, wie dies in den 1 und 2 dargestellt ist. Das Gehäuse 11, das an einer Fahrzeugkarosserie über Schrauben oder dergleichen befestigt ist, weist in sich elektrische Bauteile 12 wie beispielsweise eine Leiterplatte und verschiedene Elektronikgeräte auf.

Eine in Horizontalrichtung längliche Ausnehmung 14, die sich von der einen zu der anderen Seite erstreckt, ist in einer Seite des Gehäuses 11 vorgesehen. Innerhalb der Ausnehmung 14 sind mehrere (bei dem in der Figur dargestellten Beispiel drei) aufnehmende Verbinder 13 vorgesehen, die jeweils mehrere Verbindungsklemmen haltern, die elektrisch mit dem elektrischen Bauteil 12 verbunden sind, in einer Reihe in Längsrichtung der Ausnehmung 14 angeordnet, und an der unteren Wand der Ausnehmung 14 befestigt. Die drei aufnehmenden Verbinder 13 sind miteinander vereinigt ausgebildet. Ein kleiner Spalt ist zwischen der Innenumfangsoberfläche einer Umfangswand 18, welche die Ausnehmung 14 festlegt, und der Außenumfangsoberfläche der vereinigten, drei aufnehmenden Verbinder 13 vorhanden.

Mehrere (drei bei dem in der Figur dargestellten Beispiel) aufgenommene Verbinder 16, die mehrere Verbindungsklemmen haltern, die elektrisch mit den Leitern jeweiliger Stromleitungen verbunden sind, sind an den distalen Enden der Kabelbäume 15 angebracht. Die drei aufgenommenen Verbinder 16 sind jeweils in einen der aufnehmenden Verbinder 13 des Gehäuses 11 eingepasst, wodurch die Kabelbäume 15 an dem Gehäuse 11 befestigt sind.

Die aufgenommenen und aufnehmenden Verbinder 13 bzw. 16 sind mit Haltevorrichtungen versehen, welche ihren Verbindungszustand aufrechterhalten. Ein elastisch verformbarer Verriegelungsarm, der bereits bekannt ist, und ein Haltevorsprung, der durch den Verriegelungsarm festgehalten wird, lassen sich als Beispiel für eine derartige Haltevorrichtung angeben.

In der Umfangswand 18, welche die Ausnehmung 14 des Gehäuses 11 festlegt, ist ein Abschnitt von dieser gegenüberliegend der oberen Oberfläche der aufnehmenden Verbinder 13 mit einer Ausnehmung 17 versehen, die sich von einem Öffnungsrand der Ausnehmung 14 aus erstreckt. Die Ausnehmung 17, die eine Breite L1 größer oder gleich der Breite der drei aufnehmenden Verbinder 13 in Längsrichtung der Ausnehmung 14 aufweist, die in einer Linie in Längsrichtung der Ausnehmung 14 angeordnet sind, ist so ausgebildet, dass eine vorbestimmte Länge L2 von dem Öffnungsrand der Ausnehmung 14 auf solche Weise vorgesehen ist, dass der Hauptteil der oberen Oberfläche der vereinigten drei aufnehmenden Verbinder 13 freiliegt.

Um den Kabelbaum 15 von dem Gehäuse 11 zu trennen, wird der Kabelbaum 15 nach oben senkrecht zu jener Richtung angehoben, in welcher die aufgenommenen und aufnehmenden Verbinder 13bzw. 16 miteinander verbunden sind, beispielsweise durch eine Hebevorrichtung wie einen Kran. Die Anhebebelastung wirkt auf die aufnehmenden Verbinder 13 ein, mit welchen die aufgenommenen Verbinder 16 verbunden sind, über die aufgenommenen Verbinder 16 des Kabelbaums 15.

Die aufnehmenden Verbinder 13, auf welche die Anhebebelastung eingewirkt hat, biegen sich so aus, dass ihr Vorderende nach oben verschoben wird, wobei ihr Basisende 19, das an der unteren Wand der Ausnehmung 14 befestigt ist, als Drehpunkt dient. Hierbei wird der Hauptteil der oberen Oberfläche der aufnehmenden Verbinder 13 durch die Ausnehmung 17 freigelegt, die in der Umfangswand vorgesehen ist, welche die Ausnehmung 14 festlegt. Anders ausgedrückt, ist kein Teil vorhanden, das die Verbiegung (die Verschiebung nach oben des Vorderendes) der aufnehmenden Verbinder 13 einschränkt. Aus diesem Grund können, wenn eine Anhebebelastung, welche die Festigkeit der aufnehmenden Verbinder 13 überschreitet, auf die aufnehmenden Verbinder 13 einwirkt, die aufnehmenden Verbinder 13 leicht zerbrochen werden.

Die Zerstörung der aufnehmenden Verbinder 13 und die Trennung der Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 11 können verschiedene Arten und Weisen annehmen. Es wird beispielsweise eine obere Wand 20 des aufnehmenden Verbinders 13 zerstört, und der aufgenommene Verbinder 16 steht so quer, dass sein Ende an der Seite des Kabelbaums 15 nach oben verschoben ist, wodurch die Halterung zwischen den aufgenommenen Verbindern 16 und den aufnehmenden Verbindern 13 gelöst wird, wodurch die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 11 getrennt werden, und die aufnehmenden Verbinder 13 in dem Gehäuse 11 verbleiben. Wenn andererseits die Befestigung des Basisendes 19 mit der unteren Wand der Ausnehmung 14 zerstört wird, werden die Kabelbäume 15 zusammen mit den aufnehmenden Verbindern 13 von dem Gehäuse 11 getrennt.

Wie voranstehend geschildert, ist bei der Zerlegungsanordnung 10 für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Ausnehmung 14 des Gehäuses 11, in welchem die aufnehmenden Verbinder 13 angeordnet sind, mit der Ausnehmung (einem zerstörbaren Abschnitt) 17 versehen, die eine Zerstörung der aufnehmenden Verbinder 13 in Richtung des Abziehens des Kabelbaums 15 erleichtert, wobei dann, wenn die Kabelbäume 15 einer Zugbeanspruchung unterworfen werden, die aufnehmenden Verbinder 13 leicht zerstört werden, wodurch die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 11 getrennt werden. Hierdurch wird ermöglicht, die Anhebebelastung eines Kabelbaums 15 zu verringern, die beim Zerlegen eines elektrischen Gerätes benötigt wird, damit der Kabelbaum 15 von dem Gehäuse 11 getrennt wird. Weiterhin können die Kabelbäume 15 verlässlich an ihren distalen Enden von dem Gehäuse 11 getrennt werden, wodurch ermöglicht wird, eine Erhöhung der Anzahl an Kabelbäumen 15 zu erreichen, die zurückgewonnen werden. Auf diese Weise wird gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht, beim Zerlegen des elektrischen Gerätes einfach und verlässlich die Kabelbäume 15 und das Gehäuse 11 zu trennen.

(Zweite Ausführungsform)

Als nächstes erfolgt unter Bezugnahme auf die 3 und 4 die Beschreibung einer zweiten Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der Erfindung.

3 ist eine perspektivische Außenansicht eines elektrischen Geräts, welche die zweite Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der Erfindung erläutert, und 4 ist eine Vertikalschnittansicht um aufgenommene und aufnehmende Verbinder des elektrischen Gerätes herum, das in 3 gezeigt ist. Gleiche oder entsprechende Teile wie bei der ersten Ausführungsform sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und deren Beschreibung wird weggelassen oder vereinfacht.

Wie in den 3 und 4 gezeigt, ist bei einer Zerlegungsanordnung 30 für elektrische Geräte gemäß der zweiten Ausführungsform ein Luftspalt 32 zwischen der oberen Wand 20 der vereinigten, drei aufnehmenden Verbinder 13 und einem Abschnitt der Umfangswand 18 vorgesehen, welcher die Ausnehmung 14 gegenüberliegend der oberen Wand 20 festlegt.

Der Luftspalt 32 ist ausreichend größer gewählt als der kleine Spalt, der zwischen einer Außenumfangsoberfläche mit Ausnahme der oberen Oberfläche der vereinigten drei aufnehmenden Verbinder 13 und der Innenumfangsoberfläche der Umfangswand 18 vorhanden ist, welche die Ausnehmung 14 festlegt, und weist eine vorbestimmte Höhe L3 auf, damit die aufnehmenden Verbinder 13 in der Ausnehmung 14 schräg stehen können.

Um den Kabelbaum 15 von dem Gehäuse 11 zu trennen, werden die Kabelbäume 15 nach oben angehoben, beispielsweise durch eine Hebevorrichtung wie einen Kran. Die Anhebebelastung wirkt auf die aufnehmenden Verbinder 13 ein, mit welchen die aufgenommenen Verbinder 16 verbunden sind, über die Verbinder 16 des Kabelbaums 15.

Die aufnehmenden Verbinder 13, auf welche die Anhebebelastung einwirkt, verbiegen sich so, dass ihr Vorderende nach oben verstellt wird, wobei ihre Basisenden 19, die an der unteren Wand der Ausnehmung 14 befestigt sind, als Drehpunkt dienen. Infolge der Bereitstellung des Luftspaltes 32, gibt es kein anderes Teil, das die Verbiegung (Verstellung nach oben des vorderen Endes) der aufnehmenden Verbinder 13 einschränken könnte. Aus diesem Grund werden die aufnehmenden Verbinder 13 gleich zerstört, wenn eine Anhebebelastung, welche die Festigkeit der aufnehmenden Verbinder 13 überschreitet, auf die aufnehmenden Verbinder 13 einwirkt. Der Bruch der aufnehmenden Verbinder 13 und die Trennung des Kabelbaums 15 von dem Gehäuse 11 können die gleiche Art und Weise annehmen wie bei der Zerlegungsanordnung 10 für elektrische Geräte gemäß der ersten Ausführungsform.

Wie voranstehend geschildert ist gemäß der Zerlegungsanordnung 30 für elektrische Geräte der vorliegenden Ausführungsform die Ausnehmung 14 des Gehäuses 11, in welcher die aufnehmenden Verbinder 13 angeordnet sind, mit dem Luftspalt (zerstörbaren Abschnitt) 32 versehen, der eine Zerstörung der aufnehmenden Verbinder 13 in Richtung des Abziehens des Kabelbaums 15 erleichtert, wobei beim Abziehen des Kabelbaums 15 die aufnehmenden Verbinder 13 einfach brechen, wodurch die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 11 getrennt werden. Hierdurch wird ermöglicht, die Anhebebelastung eines Kabelbaums 15 zu verringern, die beim Zerlegen eines elektrischen Gerätes benötigt wird, damit der Kabelbaum 15 von dem Gehäuse 11 getrennt werden kann. Weiterhin können die Kabelbäume 15 verlässlich an ihren distalen Enden von dem Gehäuse 11 getrennt werden, wodurch ermöglicht wird, dass eine Erhöhung des Ausmaßes zurückgewonnener Kabelbäume 15 erzielt wird. Auf diese weise wird gemäß der Erfindung ermöglicht, beim Zerlegen der elektrischen Geräte, einfach und verlässlich den Kabelbaum 15 von dem Gehäuse 11 zu trennen.

(Dritte Ausführungsform)

Als nächstes erfolgt unter Bezugnahme auf die 5 und 6 die Beschreibung einer dritten Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Erfindung.

5 ist eine Perspektivansicht von außen eines elektrischen Geräts, welche die dritte Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der Erfindung erläutert, und 6 ist eine Vertikalschnittansicht um aufgenommene und aufnehmende Verbinder des in 5 gezeigten elektrischen Geräts. Gleiche oder entsprechende Teile wie bei der ersten und zweiten Ausführungsform sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und auf deren Beschreibung wird verzichtet, oder sie wird vereinfacht.

Wie aus den 5 und 6 hervorgeht, ist bei einer Zerlegungsanordnung 40 für elektrische Geräte gemäß der dritten Ausführungsform in der Umfangswand 18, welche die Ausnehmung 14 festlegt, ein Abschnitt (nachstehend als Trennplattenabschnitt bezeichnet) 41 gegenüberliegend der oberen Wand 20 der vereinigten drei Verbinder 13 so vorgesehen, dass er von der Umfangswand 18 getrennt werden kann.

Der Trennplattenabschnitt 41 ist auf der Umfangswand 18 vorgesehen, die durch eine annähernd U-förmige Nut gebildet wird, die in der Innenumfangsoberfläche der Umfangswand 18 vorgesehen ist, sowie durch beide Enden, welche den Öffnungsrand der Ausnehmung 14 erreichen. Der Trennplattenabschnitt 41 ist so ausgebildet, dass er sich von der Umfangswand 18 als Verbindung 42 trennt, die dünn ausgebildet ist, infolge der Nut, und durch eine Kraft zerstört wird, die in Vertikalrichtung auf den Trennplattenabschnitt 41 einwirkt (insbesondere auf dessen Rand, welcher den Öffnungsrand der Ausnehmung 14 bildet).

Um den Kabelbaum 15 von dem Gehäuse 11 zu trennen, wird der Kabelbaum 15 nach oben angehoben, beispielsweise durch eine Hebevorrichtung wie einen Kran. Die Anhebebelastung wirkt auf die aufnehmenden Verbinder 13 ein, mit welchen die aufgenommenen Verbinder 16 verbunden sind, über die aufgenommenen Verbinder 16 des Kabelbaums 15.

Die aufnehmenden Verbinder 13, auf welche die Anhebebelastung einwirkt, verbiegen sich so, dass ihr Vorderende nach oben verschoben wird, wobei ihr Basisende 19, das an der unteren Wand der Ausnehmung 14 befestigt ist, als Drehpunkt dient. Das Vorderende der aufnehmenden Verbinder 13 drückt gegen den Rand des Trennplattenabschnitts 41, begleitet von der Verbiegung (Verschiebung nach oben des Vorderendes) der aufnehmenden Verbinder 13, wodurch der Trennplattenabschnitt 41, der die Biegung der aufnehmenden Verbinder 13 einschränkt, abgetrennt wird, und von der Umfangswand 18 entfernt wird. Dies führt dazu, dass dann, wenn eine Anhebebelastung, welche die Festigkeit der aufnehmenden Verbinder 13 überschreitet, auf die aufnehmenden Verbinder 13 einwirkt, die aufnehmenden Verbinder 13 einfach brechen. Der Bruch der aufnehmenden Verbinder 13 und die Trennung des Kabelbaums 15 vom Gehäuse 11 können genau so erfolgen wie bei der herkömmlichen Zerlegungsanordnung 10 für elektrische Geräte gemäß der ersten Ausführungsform.

Wie voranstehend geschildert, ist bei der Zerlegungsanordnung 40 für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Ausnehmung 14 des Gehäuses 11, in welcher die aufnehmenden Verbinder 13 angeordnet sind, mit dem Trennplattenabschnitt (zerstörbaren Abschnitt) 41 versehen, der einen Bruch der aufnehmenden Verbinder 13 in Richtung des Abziehens der Kabelbäume 15 erleichtert, wenn die Kabelbäume 15 einer Zugbeanspruchung unterworfen werden, so dass die aufnehmenden Verbinder 13 einfach zerbrechen, wodurch die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 11 getrennt werden. Hierdurch wird ermöglicht, die Anhebebelastung für einen Kabelbaum 15 zu verringern, die benötigt wird, beim Zerlegen eines elektrischen Gerätes, damit die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 11 getrennt werden. Weiterhin können die Kabelbäume 15 verlässlich an ihren distalen Enden von dem Gehäuse 11 getrennt werden, was eine Erhöhung der Menge an zurückgewonnenen Kabelbäumen 15 ermöglicht. Auf diese Weise wird gemäß der Erfindung ermöglicht, beim Zusammenbau elektrischer Geräte, einfach und verlässlich den Kabelbaum 15 und das Gehäuse 11 zu trennen.

Insbesondere ist die Zerlegungsanordnung 40 für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Erfindung in einem derartigen Fall einsetzbar, bei welchem die aufnehmenden Verbinder 13 nicht freigelegt werden sollen, und in einem Fall, in welchem kein Luftspalt zwischen der Umfangswand 18 und den aufnehmenden Verbindern 13 zur Verfügung gestellt werden kann.

(Vierte Ausführungsform)

Als nächstes erfolgt unter Bezugnahme auf die 7 und 8 eine Beschreibung einer vierten Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der Erfindung.

7 ist eine Perspektivansicht von außen eines elektrischen Geräts, welche die vierte Ausführungsform der Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte gemäß der Erfindung erläutert, und 8 ist eine vertikale Querschnittsansicht um aufgenommene und aufnehmende Verbinder des elektrischen Gerätes herum, das in 7 gezeigt ist. Gleiche oder entsprechende Teile wie bei der ersten, zweiten oder dritten Ausführungsform werden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und insoweit wird deren Beschreibung verkürzt, oder wird auf deren Beschreibung verzichtet.

Wie in den 7 bis 9 gezeigt, wird eine Zerlegungsanordnung 50 für elektrische Geräte gemäß der vierten Ausführungsform bei elektrischen Geräten eingesetzt, die ein Gehäuse 51 aufweisen, das kastenförmig ausgebildet ist, und Kabelbäume 15, die an dem Gehäuse 51 angebracht sind.

Eine in Vertikalrichtung längliche Ausnehmung 54 erstreckt sich nach oben und unten in einer Seite des Gehäuses 51. in der Ausnehmung 54 sind mehrere (bei dem in der Figur dargestellten Beispiel 3) aufnehmende Verbinder 13 vorgesehen, die mehrere Verbindungsklemmen haltern, die elektrisch mit elektrischen Bauteilen 12 verbunden sind, entlang einer Linie in Längsrichtung der Ausnehmung 54 angeordnet, und an der unteren Wand der Ausnehmung 54 befestigt.

In einer Umfangswand 58, welche die Ausnehmung 54 des Gehäuses 51 festlegt, ist ein Abschnitt von dieser gegenüberliegend der oberen Oberfläche des obersten aufnehmenden Verbinders 13 mit einer Ausnehmung 57 versehen, die von einem Öffnungsrand der Ausnehmung 54 ausgeht. Die Ausnehmung 57, die eine Abmessung L4 größer oder gleich der Breite des aufnehmenden Verbinders 13 aufweist, ist so ausgebildet, dass sie eine vorbestimmte Länge L5 gegenüber dem Öffnungsrand der Ausnehmung 54 aufweist, um so den Hauptteil der oberen Oberfläche des aufnehmenden Verbinders 13 freizulegen.

Obwohl die drei aufnehmenden Verbinder 13 miteinander verbunden sind, ist darüber hinaus ein Luftspalt 62 mit vorbestimmter Höhe L6 zwischen jedem Paar benachbarter, aufnehmender Verbinder 13 so vorgesehen, dass ein weiter unten angeordneter, aufnehmender Verbinder 13 bei dem Paar benachbarter, aufnehmender Verbinder 13 nach unten geneigt sein kann.

Um die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 51 zu trennen, werden die Kabelbäume 15 nach oben senkrecht zu jener Richtung angehoben, in welcher die aufgenommenen und die aufnehmenden verbinder 13 bzw. 16 miteinander verbunden sind, beispielsweise durch eine Hebeeinrichtung wie einen Kran. Die Anhebebelastung wirkt auf die aufnehmenden Verbinder 13 ein, mit welchen die aufgenommenen Verbinder 16 verbunden sind, über die aufgenommenen Verbinder 16 der Kabelbäume 15.

Die aufgenommenen Verbinder 13, auf welche die Anhebebelastung einwirkt, verbiegen sich so, dass ihre Vorderenden nach oben verschoben werden, wobei ihre Basisenden 19, die an der unteren Wand der Ausnehmung 54 befestigt sind, als Drehpunkte dienen. Hierbei wird der Hauptteil der oberen Oberfläche des obersten, aufnehmenden Verbinders 13 durch die Ausnehmung 57 freigelegt, die in der Umfangswand vorhanden ist, welche die Ausnehmung 54 festlegt. Anders ausgedrückt, ist kein Teil vorhanden, das die Biegung (Verschiebung nach oben der vorderen Enden) der aufnehmenden Verbinder 13 einschränkt. Weiterhin ist der Luftspalt 62 zwischen jedem Paar benachbarter, aufnehmender Verbinder 13 vorhanden, und ist kein Teil vorhanden, welches die Biegung eines weiter unten angeordneten, aufnehmenden Verbinders 13 bei jedem Paar benachbarter, aufnehmender Verbinder 13 einschränkt. Aus diesem Grund brechen die aufnehmenden Verbinder 13 leicht, wenn die Anhebebelastung, welche die Festigkeit der aufnehmenden Verbinder 13 überschreitet, auf die aufnehmenden Verbinder 13 einwirkt.

Die Zerstörung der aufnehmenden Verbinder 13 und die Trennung des Kabelbaums 15 von dem Gehäuse 51 können verschiedene Formen annehmen. Beispielsweise werden die oberen Wände 20 der aufnehmenden Verbinder 13 zerstört, und stellen sich die aufgenommenen Verbinder 16 auf solche Weise schräg, dass ihre Enden an der Seite der Kabelbäume 15 nach oben verschoben werden, wodurch die Halterung zwischen den aufgenommenen Verbindern 16 und den aufnehmenden Verbindern 13 gelöst wird, wodurch die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 51 getrennt werden, wobei die aufnehmenden Verbinder 13 hinter dem Gehäuse 51 zurückbleiben. Oder es wird die Befestigung der Basisenden an 19 an der unteren Wand der Ausnehmung 54 zerstört, wodurch die Kabelbäume 15 zusammen mit den aufnehmenden Verbindern 13 von dem Gehäuse 51 getrennt werden.

Wie voranstehend geschildert, ist bei der Zerlegungsanordnung 50 für elektrische Geräte gemäß der vorliegenden Ausführungsform in einem Fall, in welchem mehrere der aufnehmenden Verbinder 13 in mehreren Reihen in Richtung des Abziehens des Kabelbaums 15 vorhanden sind, die Ausnehmung 54 des Gehäuses 51, in welcher die aufnehmenden Verbinder 13 angeordnet sind, mit der Ausnehmung (dem zerstörbaren Abschnitt) 57 versehen, die einen Bruch des obersten aufnehmenden Verbinders 13 in Richtung des Abziehens des Kabelbaums 15 erleichtert. Gleichzeitig ist zwischen jedem Paar benachbarter, aufnehmender Verbinder 13 der Luftspalt 62 vorgesehen, der einen Bruch eines weiter unten angeordneten, aufnehmenden Verbinders 13 erleichtert, bei jedem Paar benachbarter, aufnehmender Verbinder 13, in Richtung des Abziehens des Kabelbaums 15. Wenn daher die Kabelbäume 15 abgezogen werden, brechen die aufnehmenden Verbinder 13 leicht, wodurch die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 51 getrennt werden. Hierdurch wird ermöglicht, die Anhebebelastung für einen Kabelbaum 15 zu verringern, die bei der Zerlegung eines elektrischen Geräts benötigt wird, damit die Kabelbäume 15 von dem Gehäuse 51 getrennt werden. Weiterhin können die Kabelbäume 15 verlässlich an ihren distalen Enden von dem Gehäuse 51 getrennt werden, wodurch eine Erhöhung der Anzahl zurückgewonnener Kabelbäume 15 ermöglicht wird. Auf diese Weise wird gemäß der Erfindung ermöglicht, beim Zerlegen des elektrischen Gerätes, einfach und verlässlich die Kabelbäume 15 und das Gehäuse 51 zu trennen.

Die Erfindung ist nicht auf die voranstehend geschilderten Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind Abänderungen, Verbesserungen und dergleichen je nach Eignung möglich. So können beispielsweise die Ausnehmung 17, der Luftspalt 32 und der Trennplattenabschnitt 41, die als der zerstörbare Abschnitt dienen, auch in Kombination eingesetzt werden, angepasst an den Ort, bei welchem das elektrische Gerät eingesetzt wird.


Anspruch[de]
Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte, bei welcher vorgesehen sind:

ein Gehäuse, in welchem ein elektrisches Bauteil aufgenommen ist, und dessen Oberfläche mit einer Ausnehmung versehen ist, in welcher ein aufnehmender Verbinder angeordnet ist, welcher mehrere Verbindungsklemmen haltert, die elektrisch mit dem elektrischen Bauteil verbunden sind; und

ein Kabelbaum, der an dem Gehäuse so befestigt ist, dass ein aufgenommener Verbinder, der an einem distalen Ende des Kabelbaums angebracht ist, mit dem aufnehmenden Verbinder verbunden ist, und der Kabelbaum von dem Gehäuse dadurch getrennt wird, dass er in Richtung senkrecht zu jener Richtung abgezogen wird, in welcher die aufgenommenen und die aufnehmenden Verbinder miteinander verbunden sind, wobei

die Ausnehmung des Gehäuses mit einem zerstörbaren Abschnitt versehen ist, der eine Zerstörung des aufnehmenden Verbinders in Richtung des Abziehens des Kabelbaums erleichtert.
Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zerstörbare Abschnitt eine Ausnehmung ist, die in einem Abschnitt einer Umfangswand vorgesehen ist, welche die Ausnehmung festlegt, gegenüberliegend dem aufnehmenden Verbinder in Richtung des Abziehens des Kabelbaums, und sich von einem Öffnungsrand der Ausnehmung aus erstreckt. Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zerstörbare Abschnitt ein Luftspalt ist, der zwischen der Umfangswand, welche die Ausnehmung festlegt, und dem aufnehmenden Verbinder vorgesehen ist, in Richtung des Abziehens des Kabelbaums. Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zerstörbare Abschnitt ein Abschnitt der Umfangswand ist, welche die Ausnehmung festlegt, gegenüberliegend dem aufnehmenden Verbinder in Richtung des Abziehens des Kabelbaums, wobei der Abschnitt so ausgebildet ist, dass er sich von der Umfangswand trennen kann. Zerlegungsanordnung für elektrische Geräte nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

mehrere aufnehmende Verbinder in mehreren Reihen in Richtung des Abziehens des Kabelbaums angeordnet sind, und

ein Luftspalt, der eine Zerstörung der aufnehmenden Verbindung in Richtung des Abziehens der Kabelbäume erleichtert, zwischen jedem Paar benachbarter aufnehmender Verbinder angeordnet ist.






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