Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lautsprecher mit einer Membranhalterung
und mit einer Konsole.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert,
wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional
gleiche Bauteile beziehen.
Es zeigen, jeweils schematisch,
1 eine perspektivische Ansicht von vorn auf einen Lautsprecher
nach der Erfindung bei einer ersten Ausführungsform beim Montieren,
2 eine Ansicht wie in 1,
jedoch in einer Montagehilfsstellung,
3 eine Ansicht wie in 2,
jedoch in einer Montageendstellung,
4 eine perspektivische Ansicht von hinten auf eine
Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 1,
5 eine Schnittansicht des Lautsprechers im Bereich
von Befestigungselementen beim Montieren,
6 eine Schnittansicht wie in 5,
jedoch in der Montageendstellung,
7 eine perspektivische Ansicht von vorne auf den erfindungsgemäßen
Lautsprecher bei einer zweiten Ausführungsform beim Montieren,
8 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die Membranhalterung
des Lautsprechers gemäß 7,
9 eine Schnittansicht durch den Lautsprecher im Bereich
von Befestigungselementen in der Montageendstellung,
10 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen
Lautsprecher bei einer dritten Ausführungsform beim Montieren,
11 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die
Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 10,
12 ein vereinfachter Längsschnitt durch den Lautsprecher
gemäß 10 in einer Montagehilfsstellung,
13 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen
Lautsprecher bei einer vierten Ausführungsform beim Montieren,
14 eine Ansicht wie in 13,
jedoch bei einer Montagehilfsstellung,
15 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die
Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 13,
16 eine Schnittansicht durch den Lautsprecher im Bereich
von Befestigungselementen,
17 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen
Lautsprecher bei einer fünften Ausführungsform beim Montieren,
18 eine Ansicht wie in 17,
jedoch bei einer Montagehilfsposition,
19 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die
Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 17,
20 eine Schnittansicht des Lautsprechers im Bereich
von Befestigungselementen,
21 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen
Lautsprecher bei einer sechsten Ausführungsform beim Montieren,
22 eine Ansicht wie in 21,
jedoch bei einer Montageendstellung,
23 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die
Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 21,
24 eine Schnittansicht des Lautsprechers im Bereich
von Befestigungselementen.
Entsprechend den 1 bis 24
ist jeder der hier gezeigten erfindungsgemäßen Lautsprecher
1 mit einer Membranhalterung 2 und mit einer Konsole
3 ausgestattet. Die Membranhalterung 2 weist zumindest eine Membran
4, d.h., die Membranhalterung 2 dient zur Halterung der Membran
4. Die Membran 4 kann an ihrer Rückseite einen elektromagnetischen
Treiber 5 aufweisen, der auf übliche und daher nicht näher dargestellte
Weise mit Strom versorgt wird, um die Membran 4 auf gewünschte Weise
zur Abgabe von Schall zu betätigen. Die Konsole 3 bildet üblicherweise
einen Bestandteil eines hier nicht näher gezeigten Bauteils, das mit dem Lautsprecher
1 versehen ist bzw. versehen werden soll. Bei diesem Bauteil handelt es
sich vorzugsweise um ein Fahrzeugbauteil, insbesondere um einen Bestandteil eines
Kraftfahrzeugs. Beispielsweise handelt es sich beim Bauteil um eine Fahrzeugtür
bzw. um einen Träger, insbesondere ein Tragblech oder Innenblech einer derartigen
Fahrzeugtür. Ebenso kann es sich bei diesem Fahrzeugbauteil um eine Hutablage
oder um einen Bestandteil der Fahrzeugkarosserie handeln. Die Konsole
3 und besagtes Fahrzeugbauteil können separate Bauteile oder Körper
sein; die Konsole 3 ist dann an das Fahrzeugbauteil angebaut, d.h. auf
geeignete Weise daran befestigt. Alternativ ist die Konsole 3 bereits in
das jeweilige Bauteil integriert. D.h., die Konsole 3 ist integral am jeweiligen
Bauteil ausgeformt bzw. einstückig mit diesem hergestellt und bildet dadurch
einen integralen Bestandteil des jeweiligen Bauteils. Auf diese Weise kann auf eine
separate Befestigung der Konsole 3 am jeweiligen Bauteil verzichtet werden.
Die Konsole 3 und insbesondere das Bauteil, an dem die
Konsole 3 angeordnet ist, besteht/bestehen z.B. aus Kunststoff, vorzugsweise
jedoch aus Blech.
Desweiteren sind bei jeder Ausführungsform des Lautsprechers
1 halterungsseitige Befestigungselemente 6 sowie konsolenseitige
Befestigungselemente 7 vorgesehen. Diese Befestigungselemente
6, 7 sind erfindungsgemäß so ausgestaltet, dass sie
zur Ausbildung einer formschlüssigen Befestigung des Membranhalters
2 an der Konsole 3 miteinander zusammenwirken.
Erkennbar bilden Membranhalterung 2 und Konsole
3 separate Bauteile, die mit Hilfe der Befestigungselemente 6,
7 aneinander befestigt werden können.
Im montierten Zustand liegen Membranhalterung 2 und Konsole
3 in einer durch einen Pfeil symbolisierten Befestigungsrichtung
8 aneinander an. Diese Befestigungsrichtung 8 erstreckt sich dabei
parallel zu einer nicht gezeigten Längsmittelachse der im wesentlichen zylindrischen
Membranhalterung 2 bzw. der im wesentlichen ringförmigen Konsole
3.
Besagte Befestigungselemente 6, 7 sind bei allen
hier gezeigten Ausführungsformen so ausgestaltet, dass sie im montierten Zustand
des Lautsprechers 1 einander in der Befestigungsrichtung 8 formschlüssig
hintergreifen. Auf diese Weise ist die Lautsprecherhalterung 2 gegenüber
Zugkräften, die parallel zur Befestigungsrichtung 8 wirken, an der
Konsole 3 festgelegt. Desweiteren sind die hier gezeigten Ausführungsformen
jeweils so gestaltet, dass die Befestigungselemente 6, 7 die Membranhalterung
2 und die Konsole 3 schraubenlos aneinander festlegen können.
Insbesondere kommt der erfindungsgemäße Lautsprecher 1 ohne zusätzliche
separate Befestigungselemente, wie z.B. Schrauben oder Muttern, aus. Bevorzugt sind
daher auch die halterungsseitigen Befestigungselement 6 integral an der
Membranhalterung 2 ausgeformt. Gleichzeitig können auch die konsolenseitigen
Befestigungselemente 7 integral an der Konsole 3 ausgeformt sein.
Desweiteren ist erkennbar, dass die Konsole 3 in üblicher
Weise eine zentrale Durchgangsöffnung 9 enthält. Die Durchgangsöffnung
9 dient beispielsweise zur Kabeldurchführung zum Treiber
5 der Membran 4. Ebenso kann die Membran 4 ein zusätzliches
Volumen gebrauchen, um die gewünschten Schalldruckpegel erreichen zu können.
Das zusätzliche Volumen befindet sich dann bezüglich der Befestigungsrichtung
8 hinter der Konsole 3 im jeweiligen Bauteil, z.B. in der jeweiligen
Fahrzeugtür. Im montierten Zustand des Lautsprechers 1 verschließt
die Membranhalterung 2 besagte Durchgangsöffnung 9.
Damit im montierten Zustand die Membranhalterung 2 dicht
an der Konsole 3 anliegt, ist vorzugsweise wenigstens eine Dichtung
10 vorgesehen, die zwischen der Konsole 3 und der Membranhalterung
2 angeordnet ist. Zweckmäßig sind dabei die Befestigungselemente
6, 7 so ausgestaltet, dass die Dichtung 10 im montierten
Zustand des Lautsprechers 1 komprimiert ist. Hierdurch wird die Dichtungswirkung
der Dichtung 10 erheblich verbessert.
Um die Montage des Lautsprechers 1 und insbesondere dessen
Demontage zu erleichtern, sind die Befestigungselemente 6, 7 zweckmäßig
auch so ausgestaltet, dass die Membranhalterung 2 bezüglich der Befestigungsrichtung
8 von vorn an der Konsole 3 befestigbar ist. Außerdem können
die Befestigungselemente 6, 7 so gestaltet sein, dass die Membranhalterung
2 lösbar an der Konsole 3 befestigt ist, und zwar so, dass
beim Entfernen der Membranhalterung 2 die Befestigungselemente
6, 7 nicht zerstört werden.
Entsprechend einer ersten Ausführungsform gemäß den
1 bis 6 können die
halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest eine Lasche
11 aufweisen. Bei dieser Ausführungsform sind mehrere Laschen
11, nämlich vier Laschen 11 vorgesehen, die entlang der Membranhalterung
2 umfangsmäßig verteil angeordnet sind. Jede einzelne Lasche
11 erstreckt sich quer zu Befestigungsrichtung 8, wobei sich alle
Lasche 11 parallel zueinander erstrecken. Die Laschen 11 sind
dabei an einer der Konsole 3 zugewandten Rückseite 12 der
Membranhalterung 2 angeordnet, wobei sie von dieser Rückseite
12 in der Befestigungsrichtung 8 abstehen und dann quer zur Befestigungsrichtung
8 abgewinkelt sind.
Die hierzu komplementären konsolenseitigen Befestigungselemente
7 weisen eine entsprechende Anzahl an Wandabschnitten 13 auf.
Im vorliegenden Beispiel sind somit vier Wandabschnitte 13 vorgesehen.
Diese Wandabschnitte 13 erstrecken sich dabei in einer Ebene, die quer
zur Befestigungsrichtung 8 verläuft. Die Wandabschnitte
13 sind dabei bezüglich der Laschen 11 so positioniert, dass
sie von den Laschen 11 hintergreifbar sind. Die beiden in 1
unten dargestellten Wandabschnitte 13 sind in einen Rand 14 der
Durchgangsöffnung 9 integriert. Damit die zugehörigen Laschen
11 diese beiden Wandabschnitte 13 hintergreifen können, müssen
diese Laschen 11 somit die Durchgangsöffnung 9 durchdringen.
Im Unterschied dazu sind die beiden in 1 oben dargestellten
Wandabschnitte 13 jeweils durch einen Abschnitt eines Randes
15 gebildet, der eine Laschenöffnung 16 umschließt,
die in der Konsole 3 ausgebildet ist. Diese Laschenöffnungen
16 sind dabei so dimensioniert, dass die jeweilige Lasche 11 durch
die Laschenöffnung 16 in der Befestigungsrichtung 8 hindurchsteckbar
ist.
Die erste Ausführungsform des Lautsprechers 1 ist außerdem
mit einer Rastsicherung 17 ausgestattet, welche die während der weiter
unten näher beschriebenen Montage aufgefundene Montageendstellung zwischen
Membranhalterung 2 und Konsole 3 sichert. Diese Rastsicherung
17 umfasst hier einen Stift 18, der an der Rückseite
12 in der Befestigungsrichtung 8 von der Membranhalterung
2 vorsteht. Der Stift 18 ist dabei an einer Sicherungslasche
19 angeordnet, die ihrerseits an der Membranhalterung 2 angeordnet
ist. Vorzugsweise ist der Stift 18 ein integraler Bestandteil der Sicherungslasche
19, die ihrerseits vorzugsweise ein integraler Bestandteil der Membranhalterung
2 ist. Die Sicherungslasche 19 ist an der Membranhalterung
2 in der Befestigungsrichtung 8 federelastisch nachgiebig angeordnet.
Beispielsweise ist die Membranhalterung 2 aus einem entsprechenden Kunststoff
hergestellt. Die Rastsicherung 17 umfasst außerdem eine zum Stift
18 komplementäre Öffnung 20, die in der Konsole
3 ausgebildet ist. Bei Erreichen der Montageendstellung greift der Stift
18 in die Öffnung 20 ein und ist darin durch einen die Öffnung
20 einfassenden Rand 21 umschlossen und dadurch quer zur Befestigungsrichtung
8 gesichert.
Die Montage des Lautsprechers 1 erfolgt wie folgt Ausgehend
von der in 1 gezeigten Ausgangstellung wird die Membranhalterung
2 im wesentlichen in der Befestigungsrichtung 8 auf die Konsole
3 aufgesteckt, und zwar so, dass die beiden oberen Laschen 11
in die zugehörigen Öffnungen 16 eindringen und diese durchdringen,
während gleichzeitig die beiden unteren Laschen 11 die Durchgangsöffnung
9 durchdringen. Sobald die Rückseite 12 der Membranhalterung
2 eine der Membranhalterung 2 zugewandte Vorderseite
22 der Konsole 3 berührt, liegt dann eine in 2
wiedergegebene Montagehilfsstellung vor, in der die Laschen 11 mit ihrer
offenen Seite quer zur Befestigungsrichtung 8 vor dem jeweiligen Wandabschnitt
13 angeordnet sind. Ausgehend von dieser Montagehilfsstellung kann die
Membranhalterung 2 durch Verschieben entsprechend einem Pfeil
23 quer zur Befestigungsrichtung 8 in die in 3
wiedergegebene Montageendstellung überführt werden. In dieser Montageendstellung
hintergreifen dann die Laschen 11 die zugeordneten Wandabschnitte
13 in der Befestigungsrichtung 8. Gleichzeitig rastet der Stift
18 in die Öffnung 20 ein und verhindert dadurch eine selbständige
Relativverstellung zwischen Konsole 3 und Membranhalterung 2 quer
zur Befestigungsrichtung 8.
Aus den in 5 und 6
wird dabei deutlich, dass die Dichtung 10 beim Einführen des Wandabschnitts
13 in die Lasche 11 in der Befestigungsrichtung 8 komprimiert
wird. Die Dichtung 10 weist hier exemplarisch zwei ringförmig umlaufende,
nicht näher bezeichnete Stege auf, die zur Realisierung der Dichtwirkung komprimiert
werden.
Entsprechend einer zweiten Ausführungsform des Lautsprechers
1 gemäß den 7 bis 9
können die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest einen
Rastfinger 24 aufweisen, der sich parallel zur Befestigungsrichtung
8 erstreckt und dabei eine quer abstehende Rastnase 25 besitzt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind mehrere Rastfinger 24, nämlich
vier Rastfinger 24 vorgesehen, die umfangsmäßig entlang der Membranhalterung
2 verteilt angeordnet sind. Die Rastfinger 24 sind dabei zweckmäßig
so ausgestaltet, dass sie quer zur Befestigungsrichtung 8 federelastisch
nachgiebig sind. Dies lässt sich insbesondere dann wieder einfach realisieren,
wenn die Membranhalterung 2 aus Kunststoff hergestellt wird und die Rastfinger
24 integrale Bestandteile der Membranhalterung 2 bilden.
Komplementär zu den Rastfingern 24 sind die konsolenseitigen
Befestigungselemente 7 zweckmäßig als Rastöffnungen
26 ausgestaltet, die jeweils eine von der jeweiligen Rastnase
25 hintergreifbare Rastkante 27 besitzen. Die Rastöffnungen
26 besitzen bei der hier gezeigten Ausführungsformen jeweils einen
die jeweilige Rastöffnung 26 vollständigen umschließenden
Rand. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Insbesondere können die
Rastöffnungen 26 zur Durchgangsöffnung 9 hin offene
Aussparungen im Rand 14 der Durchgangsöffnung 9 sein. Bevorzugt
wird jedoch die hier gezeigte Ausführungsform, da hierbei auch im Bereich der
Rastöffnungen 26 eine hochwertige Abdichtung zwischen Konsole
3 und Membranhalterung 2 realisierbar ist.
Die Montage des Lautsprechers 1 gemäß der zweiten
Ausführungsform erfolgt wie folgt: Ausgehend von der in 7
gezeigten Ausgangsstellung wird die Membranhalterung 2 relativ zur Konsole
3 durch Annähern in der Befestigungsrichtung 8 in eine Montagehilfsposition
überführt, in der die Rastfinger 24 parallel zur Befestigungsrichtung
8 zur zugehörigen Rastöffnung 26 fluchtend angeordnet
sind. Durch Verschieben der Membranhalterung 2 in der Befestigungsrichtung
8 werden die einzelnen Rastfinger 24 in die zugehörigen Rastöffnungen
26 eingesteckt, wobei die Rastnasen 25 die jeweils zugeordneten
Rastkanten 27 in der Befestigungsrichtung 8 hintergreifen. Die
verrastete Position ist in 9 für eine Paarung
von Rastfinger 24 und Rastöffnung 26 exemplarisch wiedergegeben.
9 zeigt außerdem eine besondere Ausführungsform
des Lautsprechers 1, bei welcher im Bereich zumindest eines der Rastfinger
24 an der Membranhalterung 2 eine Ausnehmung 28 ausgebildet
ist. Diese Ausnehmung 28 ist hier in einem Ausgangszustand dargestellt,
bei dem sie mit Hilfe einer Haut 29 verschlossen ist. Diese Haut
29 charakterisiert sich durch eine im Vergleich zu den übrigen Wandstärken
vergleichsweise kleine Wandstärke. Der Ausgangszustand entspricht dabei dem
Neuzustand oder Herstellungszustand der Membranhalterung 2. Vorzugsweise
ist diese Haut 29 integral an der Membranhalterung 2 ausgeformt.
Zum Lösen der zwischen Rastnase 25 und Rastkante
27 hergestellten Verrastung kann mit Hilfe eines hier nicht gezeigten geeigneten
stabförmigen Lösewerkzeugs zum einen die Haut 29 durchstoßen
und zum andern der Rastfinger 24 quer zur Befestigungsrichtung
8 elastisch soweit von der Rastkante 27 weggedrückt werden,
bis die Rastnase 25 von der Rastkante 27 freikommt. Der Rastfinger
24 kann wieder durch die Rastöffnung 26 herausgezogen werden.
Auf diese Weise lässt sich die Membranhalterung 2 ohne weiteres wieder
von der Konsole 3 entfernen, wobei die Beschädigung der Haut
29 keinen oder keinen wesentlichen Einfluss auf die Funktion des Lautsprechers
1 hat. Insbesondere ist es ohne weiteres möglich, die Ausnehmung
28 nach dem erneuten Montieren der Membranhalterung 2 auf geeignete
Weise zu verschließen, beispielsweise mittels eines Silikonpfropfens.
Entsprechend einer dritten Ausführungsform des Lautsprechers
1 können gemäß den 10 bis
12 die halterungsseitigen Befestigungselemente
6 sowohl wenigstens eine Lasche 11 entsprechend der ersten Ausführungsform
der 1 bis 6 als auch wenigstens
einen Rastfinger 24 entsprechend der zweiten Ausführungsform gemäß
den 7 bis 9 aufweisen.
Im vorliegenden Fall sind zwei derartige Laschen 11 und zwei Rastfinger
24 vorgesehen. Die beiden Laschen 11 sind dabei in den Figuren
unten wiedergegeben, während die beiden Rastfinger 24 den Laschen
11 gegenüberliegend, also oben angeordnet sind. Auf entsprechende
Weise sind dann die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 mit zwei Wandabschnitten
13 und mit zwei Rastöffnungen 26 versehen.
Die Montage dieses Lautsprechers 1 erfolgt aufgrund der gewählten
Anordnung der Laschen 11, der Rastfinger 24, der Wandabschnitte
13 und der Rastöffnungen 26 wie folgt: Ausgehend von der
in 10 gezeigten Ausgangsstellung wird die Membranhalterung
2 durch Verschieben in der Befestigungsrichtung 8 zunächst
in eine erste Montagehilfsstellung überführt, in der die beiden Laschen
11 durch die Durchgangöffnung 9 hindurchgeführt sind
und gegenüber den zugeordneten Wandabschnitten 13 so positioniert
sind, dass diese den Öffnungen der Laschen 11 quer zur Befestigungsrichtung
8 gegenüberliegen. Die Rückseite 12 der Membranhalterung
2 liegt dann im Bereich der Laschen 11 an der Vorderseite
22 der Konsole 3 auf. Aus der ersten Montagehilfsstellung wird
die Membranhalterung 2 durch eine Verschiebung 23 quer zur Befestigungsrichtung
8 in eine zweite Montagehilfsstellung überführt. In der zweiten
Montagehilfsstellung, die in 12 wiedergegebenen ist,
hintergreifen die Laschen 11 die Wandabschnitte 13 und die Rastfinger
24 sind bezüglich ihrer Rastöffnungen 26 in der Befestigungsrichtung
8 fluchtend ausgerichtet. Es folgt nun eine Schwenkverstellung der Membranhalterung
2 um eine Schwenkachse 30, die sich quer zur Befestigungsrichtung
8 sowie durch beide Laschen 11 erstreckt. Hierbei durchdringen
die beiden Rastfinger 24 ihre Rastöffnungen 26, so dass die
Rastnasen 25 die Rastkanten 27 hintergreifen.
Die dritte Ausführungsform kombiniert somit die Befestigungselemente
6, 7 der beiden zuerst erläuterten Ausführungsformen.
Wie in 10 angedeutet, kann zum Entfernen der Membranhalterung
2 im Bereich der Rastfinger 24 wieder jeweils eine Ausnehmung
28 vorgesehen sein. Bezüglich deren Aufbau und Funktion wird auf deren
Beschreibung mit Bezug auf 9 verwiesen.
Bei den Ausführungsformen der 13
bis 20 sind die halterungsseitigen Befestigungselemente
6 und die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 so aufeinander
abgestimmt, dass sie nach Art eine Bajonettverschlusses zusammenwirken, um die Membranhalterung
2 an der Konsole 3 zu befestigen. Das bedeutet, dass die Befestigungselemente
6, 7 dabei jeweils so ausgestaltet und angeordnet sind, dass die
Membranhalterung 2 mit einer kombinierten Steck-Dreh-Bewegung an ihrer
Konsole 3 festgelegt wird. Hierzu wird die Membranhalterung 2
zunächst in der Befestigungsrichtung 8 auf die Konsole 3
aufgesteckt und dann um eine Drehachse 31, die sich parallel zur Befestigungsrichtung
8 erstreckt, gedreht.
Entsprechend einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Lautsprechers 1 können gemäß den 13
bis 16 die halterungsseitigen Befestigungselemente
6 zumindest einen Zapfen 32 aufweisen, der in der Befestigungsrichtung
8 an der Rückseite 12 der Membranhalterung 2 absteht
und an seinem freien Ende einen Kopf 33 aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind mehrere Zapfen 32, nämlich drei Zapfen 32 vorgesehen.
Die Köpfe 33 kennzeichnen sich gegenüber dem Zapfen
32 durch einen vergrößerten Querschnitt.
Die hierzu komplementären konsolenseitigen Befestigungselemente
7 sind als in der Konsole 3 ausgesparte Halteöffnungen
34 ausgebildet, die jeweils einen Steckabschnitt 35 und einen
in Umfangsrichtung daran anschließenden Sicherungsabschnitt 36 aufweisen.
Die Steckabschnitte 35 weisen jeweils einen zum Kopf 33 komplementären
Querschnitt auf, so dass die Köpfe 33 durch die Steckabschnitte
35 durchsteckbar sind. Desweiteren sind die Sicherungsabschnitte
36 mit einer zum Querschnitt der Zapfen 32 komplementären
Öffnungsweite versehen, so dass die Zapfen 32 in
den Sicherungsabschnitten 36 in Umfangsrichtung verstellbar sind.
Bei der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform ist außerdem
wieder eine Rastsicherung 37 vorgesehen, mit deren Hilfe die jeweilige
Montageendposition, also die Relativlage zwischen Konsole 3 und Membranhalterung
2 im montierten Zustand des Lautsprechers 1 gesichert werden kann.
Beispielsweise ist diese Rastsicherung 37 auch hier wieder mit einer Sicherungslasche
38 ausgestattet, die vorzugsweise einen integralen Bestandteil der Membranhalterung
2 bildet. Die Sicherungslasche 38 ist dabei in der Befestigungsrichtung
8 federelastisch nachgiebig an der Membranhalterung 2 angeordnet.
An dieser Sicherungslasche 38 steht parallel zur Befestigungsrichtung
8 ein Stift 39 ab. Konsolenseitig ist die Rastsicherung
37 mit einer Öffnung 40 ausgestattet, die in der Konsole
3 ausgebildet ist und die einen Öffnungsrand 41 aufweist.
Im gesicherten Zustand dringt der Stift 39 in die Öffnung
40 ein und ist dadurch quer zur Befestigungsrichtung 8 vom Öffnungsrand
41 blockiert.
Die Montage dieses Lautsprechers 1 funktioniert wie folgt:
Ausgehend von der Ausgangsstellung gemäß 13
wird die Membranhalterung 2 gegenüber der Konsole 3 zunächst
so positioniert, dass die Zapfen 32 mit ihren Köpfen 33 in
der Befestigungsrichtung 8 zu den Steckbereichen 35 der Halteöffnungen
34 fluchten. Dann wird die Membranhalterung 2 in der Befestigungsrichtung
8 auf die Konsole 3 aufgesetzt, bis ihre Rückseite
12 die Vorderseite 22 der Konsole 3 berührt. Dabei
werden die Köpfe 33 durch die Stecköffnungen 35 hindurchgesteckt.
Hierdurch ergibt sich die in 14 wiedergegebene Montagehilfsstellung.
Durch anschließendes Verdrehen der Membranhalterung 2 um die Drehachse
31, also in Richtung eines Pfeils 42 werden die Zapfen
32 in die Sicherungsabschnitte 36 der Halteöffnungen
34 eingeführt. Die Köpfe 33 hintergreifen dann in der
Befestigungsrichtung 8 einen nicht näher bezeichneten Randbereich
der Halteöffnungen 34. Bei Erreichen der Montageendstellung rastet
auch der Stift 39 in die Öffnung 40 ein. Diese Situation
ist in 16 wiedergegebenen. Dort ist erkennbar, wie
der Kopf 33 im Bereich des Sicherungsabschnitts 36 den Randbereich
der Halteöffnung 34 in der Befestigungsrichtung 8 hintergreift,
wodurch die Membranhalterung 2 formschlüssig an der Konsole
3 gehaltert ist. Gleichzeitig dringt der Stift 39 in die Öffnung
40 ein und bildet dadurch eine Drehsicherung für die Membranhalterung
2 relativ zur Konsole 3. Die Länge der Zapfen 32
ist hier zweckmäßig wieder so gewählt, dass in der Montageendstellung
die Dichtung 10 in der Befestigungsrichtung 8 komprimiert ist.
Entsprechend einer fünften Ausführungsform können gemäß
den 17 bis 20 die halterungsseitigen
Befestigungselemente 6 zumindest eine Haltelasche 43 aufweisen,
die in der Umfangsrichtung offen ist. Die Haltelasche 43 steht demnach
von der Rückseite 12 in der Befestigungsrichtung 8 ab und
ist dann in eine quer zur Befestigungsrichtung 8 verlaufende Ebene abgewinkelt.
Im vorliegenden Beispiel sind mehrere, vorzugsweise drei, derartige Haltelaschen
43 vorgesehen, die umfangsmäßig verteilt an der Membranhalterung
2 angeordnet sind. Die konsolenseitigen Befestigungselemente
7 weisen zu den Haltelaschen 43 komplementäre Laschenöffnung
44 auf, die so angeordnet und dimensioniert sind, dass die Haltelaschen
43 in der Befestigungsrichtung 8 in diese Laschenöffnungen
44 einsteckbar sind. Desweiteren können die Haltelaschen
43 im eingesteckten Zustand durch Drehen der Membranhalterung
2 in den Laschenöffnungen 44 so verstellt werden, dass die
Haltelaschen 43 jeweils einen Randbereich 45 der Laschenöffnung
in der Befestigungsrichtung 8 hintergreifen.
Bei der hier gezeigten Ausführungsform sind die Laschenöffnungen
44 in den Rand 14 der Durchgangsöffnung 9 integriert
und somit zur Durchgangsöffnung 9 hin offene Ausnehmungen. Grundsätzlich
ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der die Laschenöffnungen
44 vollständig von einem Rand eingefasst sind.
Desweiteren ist auch diese Ausführungsform zweckmäßig
mit der Rastsicherung 37 ausgestattet, die zweckmäßig identisch
zu der bereits mit Bezug auf die 13 bis 16
beschriebenen Rastsicherung 37 arbeitet.
Wie 20 zu entnehmen ist, hintergreift
die Haltelasche 43 in der Montageendstellung den Randbereich
45 der Laschenöffnung 44, wodurch die Membranhalterung
2 in der Befestigungsrichtung 8 durch Formschluss an der Konsole
3 befestigt ist. Mit Hilfe der Rastsicherung 37 erfolgt wieder
eine Drehsicherung zwischen Membranhalterung 2 und Konsole 3,
wodurch ein selbsttätiges Lösen der Membranhalterung 2 von der
Konsole 3 vermieden.
Die Montage dieses Lautsprechers 1 erfolgt analog zu der
in den 13 bis 16 beschriebenen
Ausführungsform.
Entsprechend einer sechsten Ausführungsform gemäß den
21 bis 24 können
die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest eine Stecköffnung
46 aufweisen. Im vorliegenden Beispiel sind mehrere Stecköffnungen
46, nämlich vier Stecköffnungen 46 vorgesehen, die umfangsmäßig
entlang der Membranhalterung 2 verteilt angeordnet sind. Die Stecköffnungen
46 sind hier in Form geradliniger Schlitze ausgebildet, wobei grundsätzlich
auch andere Konturen für die Stecköffnungen 46 denkbar sind.
Komplementär zu den Stecköffnungen 46
umfassen die konsolenseitigen Befestigungselemente 7
eine entsprechende Anzahl von Stecklaschen 47, die hinsichtlich ihres Querschnitts
komplementär zum Querschnitt der jeweiligen Stecköffnung 46 gestaltet
sind. Desweiteren stehen die Stecklaschen 47 in der Befestigungsrichtung
8 von der Vorderseite 22 der Konsole 3 ab.
Bei den hier gezeigten Ausführungsformen ist jede Stecklasche
47 jeweils einem Sicherungsabschnitt 48 versehen. Im montierten
Zustand sind die Sicherungsabschnitte 48 jeweils um eine parallel zur Befestigungsrichtung
8 verlaufende Knickachse (nicht eingezeichnet) gegenüber dem Rest
der Stecklasche 47 abgewinkelt. Hierdurch sind die Sicherungsabschnitte
48 aus dem Querschnitt der Stecköffnungen 46 herausbewegt,
so dass der jeweilige Sicherungsabschnitt 48 die Membranhalterung
2 an einer Vorderseite 49 im Bereich der jeweiligen Stecköffnung
46 hintergreift. Hierdurch ergibt sich eine effektive formschlüssige
Festlegung für die Membranhalterung 2 an der Konsole 3.
Vorzugsweise sind die Stecklaschen 47 einschließlich
der daran angeformten Sicherungsabschnitte 48 integral an der Konsole
3 ausgeformt. Beispielsweise handelt es sich bei der Konsole
3 um ein Blechteil. Die Stecklasche 47 kann zusammen mit dem Sicherungsabschnitt
48 an der Konsole 3 freigeschnitten und durch Abwinkeln entsprechend
ausgestellt sein.
Aus 24 ist die in der Befestigungsrichtung
8 wirksame formschlüssige Befestigung der Membranhalterung
2 an der Konsole 3 deutlich erkennbar. Der abgewinkelte Sicherungsabschnitt
48 hintergreift einen nicht näher bezeichneten Randbereich der Stecköffnung
46 und kommt dadurch an der Vorderseite 49 der Membranhalterung
2 zur Anlage. Ein Abziehen der Membranhalterung 2 von der Konsole
3 ist ohne Beschädigung des Sicherungsabschnitts 48 und/oder
der Stecklasche 47 nicht mehr möglich. Auch hier ist die Dichtung
10 im montierten Zustand zweckmäßig in der Befestigungsrichtung
8 komprimiert.
24 zeigt außerdem eine besondere Ausführungsform,
bei welcher die Stecköffnung 46 eine Einführschräge
50 aufweist, derart, dass sich der Querschnitt der Stecköffnung
46 zur Konsole 3 hin aufweitet. Durch diese Formgebung der Stecköffnung
46 wird das Einführen der Stecklaschen 47 erheblich vereinfacht.