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Dokumentenidentifikation DE102005026016A1 14.12.2006
Titel Lautsprecher
Anmelder Reitter & Schefenacker Sound GmbH, 73730 Esslingen, DE
Erfinder Kleine, Joachim, 73733 Esslingen, DE;
Noritschitsch, Peter, 73779 Deizisau, DE
Vertreter Patentanwalts-Partnerschaft Rotermund + Pfusch + Bernhard, 70372 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 03.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005026016
Offenlegungstag 14.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.12.2006
IPC-Hauptklasse H04R 1/28(2006.01)A, F, I, 20060213, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 11/02(2006.01)A, L, I, 20060213, B, H, DE   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lautsprecher (1) mit einer Membranhalterung (2), die wenigstens eine Membran (4) aufweist, und mit einer Konsole (3), die an einem mit dem Lautsprecher (1) versehenen Bauteil angeordnet oder ausgebildet ist, wobei die Membranhalterung (2) und die Konsole (3) separate Bauteile sind.
Eine vereinfachte Montage des Lautsprechers (1) lässt sich dadurch erreichen, dass halterungsseitige Befestigungselemente (6) mit konsolenseitigen Befestigungselementen (7) zur Ausbildung einer formschlüssigen Befestigung der Membranhalterung (2) an der Konsole (3) zusammenwirken.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lautsprecher mit einer Membranhalterung und mit einer Konsole.

Lautsprecher können an einer Vielzahl von unterschiedlichen Bauteilen befestigt werden. Beispielsweise ist es bei Fahrzeugen bekannt, Lautsprecher in unterschiedliche Fahrzeugbauteile einzubauen. Regelmäßig befinden sich Lautsprecher z.B. in Fahrzeugtüren. Hierzu kann der jeweiligen Lautsprecher an einem entsprechenden Trägerteil oder Tragblech der Fahrzeugtür befestigt sein.

Üblicherweise besteht ein Lautsprecher aus einer Membranhalterung, die zumindest eine Membran aufweist, sowie aus einer Konsole, an welcher die Membranhalterung befestigbar ist oder befestigt ist. Die Konsole ist dabei an dem mit dem Lautsprecher versehenen Bauteil angeordnet oder ausgebildet. Beispielsweise soll eine Fahrzeugtür mit einem Lautsprecher ausgestattet werden; dementsprechend ist dann die Konsole z.B. in ein Halteblech der Fahrzeugtür integriert, an dem die Membranhalterung befestigt werden soll. Üblicherweise werden zum Befestigen der Membranhalterung an der Konsole Schrauben verwendet. Alternativ können auch Nieten verwendet werden.

Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für einen Lautsprecher der eingangs genannten Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere durch eine vereinfachte und/oder kostengünstigere Montage auszeichnet.

Dieses Problem wird durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, an der Membranhalterung halterungsseitige Befestigungselemente auszubilden, die mit an der Konsole ausgebildeten konsolenseitigen Befestigungselementen so zusammenwirken, dass die Membranhalterung an der Konsole durch Formschluss befestigt ist, ohne dass dazu zusätzliche separate Befestigungselemente, wie z.B. Schrauben oder Nieten erforderlich sind. Durch die erfindungsgemäße Bauweise lässt sich zum einen Montagezeit einsparen, da beispielsweise zeitintensive Schraubevorgänge oder Nietvorgänge entfallen. Darüber hinaus lassen sich Materialkosten sparen, da die zusätzlichen Befestigungselemente, wie Schrauben und Nieten, nicht erforderlich sind. Je nach Ausgestaltung der halterungsseitigen Befestigungselemente und der konsolenseitigen Befestigungselemente kann auch die Demontage des Lautsprechers erheblich vereinfacht werden. Dies kann für bestimmte Wartungsarbeiten sowie zur Qualitätssicherung von Vorteil sein.

Vorzugsweise sind die Befestigungselemente so ausgestaltet und angeordnet, dass sie einander im montierten Zustand in einer Befestigungsrichtung formschlüssig hintergreifen, in welcher die Membranhalterung und die Konsole im montierten Zustand aneinander anliegen. Auf diese Weise sind Membranhalterung und Konsole im Hinblick auf parallel zur Befestigungsrichtung wirkende Zugkräfte aneinander befestigt.

Eine weitere Montagevereinfachung ergibt sich, wenn die Befestigungselemente so ausgestaltet sind, dass die Membranhalterung bezüglich besagter Befestigungsrichtung von vorn an der Konsole befestigbar ist. Da die Membran des Lautsprecher im montierten Zustand üblicherweise leicht zugänglich ist, wird durch die vorgeschlagene Bauweise eine einfache Montage sowie gegebenenfalls eine vereinfachte Demontage erreicht.

Besonders vorteilhaft sind Ausführungsformen, bei denen die halterungsseitigen Befestigungselemente integral an der Membranhalterung ausgeformt sind, sowie solche, bei denen die konsolenseitigen Befestigungselemente integral an der Konsole ausgeformt sind. Auf diese Weise sind zusätzliche, separate Befestigungselemente vollständig entbehrlich, was die Montagekosten für den Lautsprecher senkt.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.

Es zeigen, jeweils schematisch,

1 eine perspektivische Ansicht von vorn auf einen Lautsprecher nach der Erfindung bei einer ersten Ausführungsform beim Montieren,

2 eine Ansicht wie in 1, jedoch in einer Montagehilfsstellung,

3 eine Ansicht wie in 2, jedoch in einer Montageendstellung,

4 eine perspektivische Ansicht von hinten auf eine Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 1,

5 eine Schnittansicht des Lautsprechers im Bereich von Befestigungselementen beim Montieren,

6 eine Schnittansicht wie in 5, jedoch in der Montageendstellung,

7 eine perspektivische Ansicht von vorne auf den erfindungsgemäßen Lautsprecher bei einer zweiten Ausführungsform beim Montieren,

8 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 7,

9 eine Schnittansicht durch den Lautsprecher im Bereich von Befestigungselementen in der Montageendstellung,

10 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen Lautsprecher bei einer dritten Ausführungsform beim Montieren,

11 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 10,

12 ein vereinfachter Längsschnitt durch den Lautsprecher gemäß 10 in einer Montagehilfsstellung,

13 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen Lautsprecher bei einer vierten Ausführungsform beim Montieren,

14 eine Ansicht wie in 13, jedoch bei einer Montagehilfsstellung,

15 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 13,

16 eine Schnittansicht durch den Lautsprecher im Bereich von Befestigungselementen,

17 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen Lautsprecher bei einer fünften Ausführungsform beim Montieren,

18 eine Ansicht wie in 17, jedoch bei einer Montagehilfsposition,

19 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 17,

20 eine Schnittansicht des Lautsprechers im Bereich von Befestigungselementen,

21 eine perspektivische Ansicht von vorn auf den erfindungsgemäßen Lautsprecher bei einer sechsten Ausführungsform beim Montieren,

22 eine Ansicht wie in 21, jedoch bei einer Montageendstellung,

23 eine perspektivische Ansicht von hinten auf die Membranhalterung des Lautsprechers gemäß 21,

24 eine Schnittansicht des Lautsprechers im Bereich von Befestigungselementen.

Entsprechend den 1 bis 24 ist jeder der hier gezeigten erfindungsgemäßen Lautsprecher 1 mit einer Membranhalterung 2 und mit einer Konsole 3 ausgestattet. Die Membranhalterung 2 weist zumindest eine Membran 4, d.h., die Membranhalterung 2 dient zur Halterung der Membran 4. Die Membran 4 kann an ihrer Rückseite einen elektromagnetischen Treiber 5 aufweisen, der auf übliche und daher nicht näher dargestellte Weise mit Strom versorgt wird, um die Membran 4 auf gewünschte Weise zur Abgabe von Schall zu betätigen. Die Konsole 3 bildet üblicherweise einen Bestandteil eines hier nicht näher gezeigten Bauteils, das mit dem Lautsprecher 1 versehen ist bzw. versehen werden soll. Bei diesem Bauteil handelt es sich vorzugsweise um ein Fahrzeugbauteil, insbesondere um einen Bestandteil eines Kraftfahrzeugs. Beispielsweise handelt es sich beim Bauteil um eine Fahrzeugtür bzw. um einen Träger, insbesondere ein Tragblech oder Innenblech einer derartigen Fahrzeugtür. Ebenso kann es sich bei diesem Fahrzeugbauteil um eine Hutablage oder um einen Bestandteil der Fahrzeugkarosserie handeln. Die Konsole 3 und besagtes Fahrzeugbauteil können separate Bauteile oder Körper sein; die Konsole 3 ist dann an das Fahrzeugbauteil angebaut, d.h. auf geeignete Weise daran befestigt. Alternativ ist die Konsole 3 bereits in das jeweilige Bauteil integriert. D.h., die Konsole 3 ist integral am jeweiligen Bauteil ausgeformt bzw. einstückig mit diesem hergestellt und bildet dadurch einen integralen Bestandteil des jeweiligen Bauteils. Auf diese Weise kann auf eine separate Befestigung der Konsole 3 am jeweiligen Bauteil verzichtet werden. Die Konsole 3 und insbesondere das Bauteil, an dem die Konsole 3 angeordnet ist, besteht/bestehen z.B. aus Kunststoff, vorzugsweise jedoch aus Blech.

Desweiteren sind bei jeder Ausführungsform des Lautsprechers 1 halterungsseitige Befestigungselemente 6 sowie konsolenseitige Befestigungselemente 7 vorgesehen. Diese Befestigungselemente 6, 7 sind erfindungsgemäß so ausgestaltet, dass sie zur Ausbildung einer formschlüssigen Befestigung des Membranhalters 2 an der Konsole 3 miteinander zusammenwirken.

Erkennbar bilden Membranhalterung 2 und Konsole 3 separate Bauteile, die mit Hilfe der Befestigungselemente 6, 7 aneinander befestigt werden können.

Im montierten Zustand liegen Membranhalterung 2 und Konsole 3 in einer durch einen Pfeil symbolisierten Befestigungsrichtung 8 aneinander an. Diese Befestigungsrichtung 8 erstreckt sich dabei parallel zu einer nicht gezeigten Längsmittelachse der im wesentlichen zylindrischen Membranhalterung 2 bzw. der im wesentlichen ringförmigen Konsole 3.

Besagte Befestigungselemente 6, 7 sind bei allen hier gezeigten Ausführungsformen so ausgestaltet, dass sie im montierten Zustand des Lautsprechers 1 einander in der Befestigungsrichtung 8 formschlüssig hintergreifen. Auf diese Weise ist die Lautsprecherhalterung 2 gegenüber Zugkräften, die parallel zur Befestigungsrichtung 8 wirken, an der Konsole 3 festgelegt. Desweiteren sind die hier gezeigten Ausführungsformen jeweils so gestaltet, dass die Befestigungselemente 6, 7 die Membranhalterung 2 und die Konsole 3 schraubenlos aneinander festlegen können. Insbesondere kommt der erfindungsgemäße Lautsprecher 1 ohne zusätzliche separate Befestigungselemente, wie z.B. Schrauben oder Muttern, aus. Bevorzugt sind daher auch die halterungsseitigen Befestigungselement 6 integral an der Membranhalterung 2 ausgeformt. Gleichzeitig können auch die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 integral an der Konsole 3 ausgeformt sein.

Desweiteren ist erkennbar, dass die Konsole 3 in üblicher Weise eine zentrale Durchgangsöffnung 9 enthält. Die Durchgangsöffnung 9 dient beispielsweise zur Kabeldurchführung zum Treiber 5 der Membran 4. Ebenso kann die Membran 4 ein zusätzliches Volumen gebrauchen, um die gewünschten Schalldruckpegel erreichen zu können. Das zusätzliche Volumen befindet sich dann bezüglich der Befestigungsrichtung 8 hinter der Konsole 3 im jeweiligen Bauteil, z.B. in der jeweiligen Fahrzeugtür. Im montierten Zustand des Lautsprechers 1 verschließt die Membranhalterung 2 besagte Durchgangsöffnung 9.

Damit im montierten Zustand die Membranhalterung 2 dicht an der Konsole 3 anliegt, ist vorzugsweise wenigstens eine Dichtung 10 vorgesehen, die zwischen der Konsole 3 und der Membranhalterung 2 angeordnet ist. Zweckmäßig sind dabei die Befestigungselemente 6, 7 so ausgestaltet, dass die Dichtung 10 im montierten Zustand des Lautsprechers 1 komprimiert ist. Hierdurch wird die Dichtungswirkung der Dichtung 10 erheblich verbessert.

Um die Montage des Lautsprechers 1 und insbesondere dessen Demontage zu erleichtern, sind die Befestigungselemente 6, 7 zweckmäßig auch so ausgestaltet, dass die Membranhalterung 2 bezüglich der Befestigungsrichtung 8 von vorn an der Konsole 3 befestigbar ist. Außerdem können die Befestigungselemente 6, 7 so gestaltet sein, dass die Membranhalterung 2 lösbar an der Konsole 3 befestigt ist, und zwar so, dass beim Entfernen der Membranhalterung 2 die Befestigungselemente 6, 7 nicht zerstört werden.

Entsprechend einer ersten Ausführungsform gemäß den 1 bis 6 können die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest eine Lasche 11 aufweisen. Bei dieser Ausführungsform sind mehrere Laschen 11, nämlich vier Laschen 11 vorgesehen, die entlang der Membranhalterung 2 umfangsmäßig verteil angeordnet sind. Jede einzelne Lasche 11 erstreckt sich quer zu Befestigungsrichtung 8, wobei sich alle Lasche 11 parallel zueinander erstrecken. Die Laschen 11 sind dabei an einer der Konsole 3 zugewandten Rückseite 12 der Membranhalterung 2 angeordnet, wobei sie von dieser Rückseite 12 in der Befestigungsrichtung 8 abstehen und dann quer zur Befestigungsrichtung 8 abgewinkelt sind.

Die hierzu komplementären konsolenseitigen Befestigungselemente 7 weisen eine entsprechende Anzahl an Wandabschnitten 13 auf. Im vorliegenden Beispiel sind somit vier Wandabschnitte 13 vorgesehen. Diese Wandabschnitte 13 erstrecken sich dabei in einer Ebene, die quer zur Befestigungsrichtung 8 verläuft. Die Wandabschnitte 13 sind dabei bezüglich der Laschen 11 so positioniert, dass sie von den Laschen 11 hintergreifbar sind. Die beiden in 1 unten dargestellten Wandabschnitte 13 sind in einen Rand 14 der Durchgangsöffnung 9 integriert. Damit die zugehörigen Laschen 11 diese beiden Wandabschnitte 13 hintergreifen können, müssen diese Laschen 11 somit die Durchgangsöffnung 9 durchdringen. Im Unterschied dazu sind die beiden in 1 oben dargestellten Wandabschnitte 13 jeweils durch einen Abschnitt eines Randes 15 gebildet, der eine Laschenöffnung 16 umschließt, die in der Konsole 3 ausgebildet ist. Diese Laschenöffnungen 16 sind dabei so dimensioniert, dass die jeweilige Lasche 11 durch die Laschenöffnung 16 in der Befestigungsrichtung 8 hindurchsteckbar ist.

Die erste Ausführungsform des Lautsprechers 1 ist außerdem mit einer Rastsicherung 17 ausgestattet, welche die während der weiter unten näher beschriebenen Montage aufgefundene Montageendstellung zwischen Membranhalterung 2 und Konsole 3 sichert. Diese Rastsicherung 17 umfasst hier einen Stift 18, der an der Rückseite 12 in der Befestigungsrichtung 8 von der Membranhalterung 2 vorsteht. Der Stift 18 ist dabei an einer Sicherungslasche 19 angeordnet, die ihrerseits an der Membranhalterung 2 angeordnet ist. Vorzugsweise ist der Stift 18 ein integraler Bestandteil der Sicherungslasche 19, die ihrerseits vorzugsweise ein integraler Bestandteil der Membranhalterung 2 ist. Die Sicherungslasche 19 ist an der Membranhalterung 2 in der Befestigungsrichtung 8 federelastisch nachgiebig angeordnet. Beispielsweise ist die Membranhalterung 2 aus einem entsprechenden Kunststoff hergestellt. Die Rastsicherung 17 umfasst außerdem eine zum Stift 18 komplementäre Öffnung 20, die in der Konsole 3 ausgebildet ist. Bei Erreichen der Montageendstellung greift der Stift 18 in die Öffnung 20 ein und ist darin durch einen die Öffnung 20 einfassenden Rand 21 umschlossen und dadurch quer zur Befestigungsrichtung 8 gesichert.

Die Montage des Lautsprechers 1 erfolgt wie folgt Ausgehend von der in 1 gezeigten Ausgangstellung wird die Membranhalterung 2 im wesentlichen in der Befestigungsrichtung 8 auf die Konsole 3 aufgesteckt, und zwar so, dass die beiden oberen Laschen 11 in die zugehörigen Öffnungen 16 eindringen und diese durchdringen, während gleichzeitig die beiden unteren Laschen 11 die Durchgangsöffnung 9 durchdringen. Sobald die Rückseite 12 der Membranhalterung 2 eine der Membranhalterung 2 zugewandte Vorderseite 22 der Konsole 3 berührt, liegt dann eine in 2 wiedergegebene Montagehilfsstellung vor, in der die Laschen 11 mit ihrer offenen Seite quer zur Befestigungsrichtung 8 vor dem jeweiligen Wandabschnitt 13 angeordnet sind. Ausgehend von dieser Montagehilfsstellung kann die Membranhalterung 2 durch Verschieben entsprechend einem Pfeil 23 quer zur Befestigungsrichtung 8 in die in 3 wiedergegebene Montageendstellung überführt werden. In dieser Montageendstellung hintergreifen dann die Laschen 11 die zugeordneten Wandabschnitte 13 in der Befestigungsrichtung 8. Gleichzeitig rastet der Stift 18 in die Öffnung 20 ein und verhindert dadurch eine selbständige Relativverstellung zwischen Konsole 3 und Membranhalterung 2 quer zur Befestigungsrichtung 8.

Aus den in 5 und 6 wird dabei deutlich, dass die Dichtung 10 beim Einführen des Wandabschnitts 13 in die Lasche 11 in der Befestigungsrichtung 8 komprimiert wird. Die Dichtung 10 weist hier exemplarisch zwei ringförmig umlaufende, nicht näher bezeichnete Stege auf, die zur Realisierung der Dichtwirkung komprimiert werden.

Entsprechend einer zweiten Ausführungsform des Lautsprechers 1 gemäß den 7 bis 9 können die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest einen Rastfinger 24 aufweisen, der sich parallel zur Befestigungsrichtung 8 erstreckt und dabei eine quer abstehende Rastnase 25 besitzt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind mehrere Rastfinger 24, nämlich vier Rastfinger 24 vorgesehen, die umfangsmäßig entlang der Membranhalterung 2 verteilt angeordnet sind. Die Rastfinger 24 sind dabei zweckmäßig so ausgestaltet, dass sie quer zur Befestigungsrichtung 8 federelastisch nachgiebig sind. Dies lässt sich insbesondere dann wieder einfach realisieren, wenn die Membranhalterung 2 aus Kunststoff hergestellt wird und die Rastfinger 24 integrale Bestandteile der Membranhalterung 2 bilden.

Komplementär zu den Rastfingern 24 sind die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 zweckmäßig als Rastöffnungen 26 ausgestaltet, die jeweils eine von der jeweiligen Rastnase 25 hintergreifbare Rastkante 27 besitzen. Die Rastöffnungen 26 besitzen bei der hier gezeigten Ausführungsformen jeweils einen die jeweilige Rastöffnung 26 vollständigen umschließenden Rand. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Insbesondere können die Rastöffnungen 26 zur Durchgangsöffnung 9 hin offene Aussparungen im Rand 14 der Durchgangsöffnung 9 sein. Bevorzugt wird jedoch die hier gezeigte Ausführungsform, da hierbei auch im Bereich der Rastöffnungen 26 eine hochwertige Abdichtung zwischen Konsole 3 und Membranhalterung 2 realisierbar ist.

Die Montage des Lautsprechers 1 gemäß der zweiten Ausführungsform erfolgt wie folgt: Ausgehend von der in 7 gezeigten Ausgangsstellung wird die Membranhalterung 2 relativ zur Konsole 3 durch Annähern in der Befestigungsrichtung 8 in eine Montagehilfsposition überführt, in der die Rastfinger 24 parallel zur Befestigungsrichtung 8 zur zugehörigen Rastöffnung 26 fluchtend angeordnet sind. Durch Verschieben der Membranhalterung 2 in der Befestigungsrichtung 8 werden die einzelnen Rastfinger 24 in die zugehörigen Rastöffnungen 26 eingesteckt, wobei die Rastnasen 25 die jeweils zugeordneten Rastkanten 27 in der Befestigungsrichtung 8 hintergreifen. Die verrastete Position ist in 9 für eine Paarung von Rastfinger 24 und Rastöffnung 26 exemplarisch wiedergegeben.

9 zeigt außerdem eine besondere Ausführungsform des Lautsprechers 1, bei welcher im Bereich zumindest eines der Rastfinger 24 an der Membranhalterung 2 eine Ausnehmung 28 ausgebildet ist. Diese Ausnehmung 28 ist hier in einem Ausgangszustand dargestellt, bei dem sie mit Hilfe einer Haut 29 verschlossen ist. Diese Haut 29 charakterisiert sich durch eine im Vergleich zu den übrigen Wandstärken vergleichsweise kleine Wandstärke. Der Ausgangszustand entspricht dabei dem Neuzustand oder Herstellungszustand der Membranhalterung 2. Vorzugsweise ist diese Haut 29 integral an der Membranhalterung 2 ausgeformt.

Zum Lösen der zwischen Rastnase 25 und Rastkante 27 hergestellten Verrastung kann mit Hilfe eines hier nicht gezeigten geeigneten stabförmigen Lösewerkzeugs zum einen die Haut 29 durchstoßen und zum andern der Rastfinger 24 quer zur Befestigungsrichtung 8 elastisch soweit von der Rastkante 27 weggedrückt werden, bis die Rastnase 25 von der Rastkante 27 freikommt. Der Rastfinger 24 kann wieder durch die Rastöffnung 26 herausgezogen werden. Auf diese Weise lässt sich die Membranhalterung 2 ohne weiteres wieder von der Konsole 3 entfernen, wobei die Beschädigung der Haut 29 keinen oder keinen wesentlichen Einfluss auf die Funktion des Lautsprechers 1 hat. Insbesondere ist es ohne weiteres möglich, die Ausnehmung 28 nach dem erneuten Montieren der Membranhalterung 2 auf geeignete Weise zu verschließen, beispielsweise mittels eines Silikonpfropfens.

Entsprechend einer dritten Ausführungsform des Lautsprechers 1 können gemäß den 10 bis 12 die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 sowohl wenigstens eine Lasche 11 entsprechend der ersten Ausführungsform der 1 bis 6 als auch wenigstens einen Rastfinger 24 entsprechend der zweiten Ausführungsform gemäß den 7 bis 9 aufweisen. Im vorliegenden Fall sind zwei derartige Laschen 11 und zwei Rastfinger 24 vorgesehen. Die beiden Laschen 11 sind dabei in den Figuren unten wiedergegeben, während die beiden Rastfinger 24 den Laschen 11 gegenüberliegend, also oben angeordnet sind. Auf entsprechende Weise sind dann die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 mit zwei Wandabschnitten 13 und mit zwei Rastöffnungen 26 versehen.

Die Montage dieses Lautsprechers 1 erfolgt aufgrund der gewählten Anordnung der Laschen 11, der Rastfinger 24, der Wandabschnitte 13 und der Rastöffnungen 26 wie folgt: Ausgehend von der in 10 gezeigten Ausgangsstellung wird die Membranhalterung 2 durch Verschieben in der Befestigungsrichtung 8 zunächst in eine erste Montagehilfsstellung überführt, in der die beiden Laschen 11 durch die Durchgangöffnung 9 hindurchgeführt sind und gegenüber den zugeordneten Wandabschnitten 13 so positioniert sind, dass diese den Öffnungen der Laschen 11 quer zur Befestigungsrichtung 8 gegenüberliegen. Die Rückseite 12 der Membranhalterung 2 liegt dann im Bereich der Laschen 11 an der Vorderseite 22 der Konsole 3 auf. Aus der ersten Montagehilfsstellung wird die Membranhalterung 2 durch eine Verschiebung 23 quer zur Befestigungsrichtung 8 in eine zweite Montagehilfsstellung überführt. In der zweiten Montagehilfsstellung, die in 12 wiedergegebenen ist, hintergreifen die Laschen 11 die Wandabschnitte 13 und die Rastfinger 24 sind bezüglich ihrer Rastöffnungen 26 in der Befestigungsrichtung 8 fluchtend ausgerichtet. Es folgt nun eine Schwenkverstellung der Membranhalterung 2 um eine Schwenkachse 30, die sich quer zur Befestigungsrichtung 8 sowie durch beide Laschen 11 erstreckt. Hierbei durchdringen die beiden Rastfinger 24 ihre Rastöffnungen 26, so dass die Rastnasen 25 die Rastkanten 27 hintergreifen.

Die dritte Ausführungsform kombiniert somit die Befestigungselemente 6, 7 der beiden zuerst erläuterten Ausführungsformen. Wie in 10 angedeutet, kann zum Entfernen der Membranhalterung 2 im Bereich der Rastfinger 24 wieder jeweils eine Ausnehmung 28 vorgesehen sein. Bezüglich deren Aufbau und Funktion wird auf deren Beschreibung mit Bezug auf 9 verwiesen.

Bei den Ausführungsformen der 13 bis 20 sind die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 und die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 so aufeinander abgestimmt, dass sie nach Art eine Bajonettverschlusses zusammenwirken, um die Membranhalterung 2 an der Konsole 3 zu befestigen. Das bedeutet, dass die Befestigungselemente 6, 7 dabei jeweils so ausgestaltet und angeordnet sind, dass die Membranhalterung 2 mit einer kombinierten Steck-Dreh-Bewegung an ihrer Konsole 3 festgelegt wird. Hierzu wird die Membranhalterung 2 zunächst in der Befestigungsrichtung 8 auf die Konsole 3 aufgesteckt und dann um eine Drehachse 31, die sich parallel zur Befestigungsrichtung 8 erstreckt, gedreht.

Entsprechend einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lautsprechers 1 können gemäß den 13 bis 16 die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest einen Zapfen 32 aufweisen, der in der Befestigungsrichtung 8 an der Rückseite 12 der Membranhalterung 2 absteht und an seinem freien Ende einen Kopf 33 aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind mehrere Zapfen 32, nämlich drei Zapfen 32 vorgesehen. Die Köpfe 33 kennzeichnen sich gegenüber dem Zapfen 32 durch einen vergrößerten Querschnitt.

Die hierzu komplementären konsolenseitigen Befestigungselemente 7 sind als in der Konsole 3 ausgesparte Halteöffnungen 34 ausgebildet, die jeweils einen Steckabschnitt 35 und einen in Umfangsrichtung daran anschließenden Sicherungsabschnitt 36 aufweisen. Die Steckabschnitte 35 weisen jeweils einen zum Kopf 33 komplementären Querschnitt auf, so dass die Köpfe 33 durch die Steckabschnitte 35 durchsteckbar sind. Desweiteren sind die Sicherungsabschnitte 36 mit einer zum Querschnitt der Zapfen 32 komplementären Öffnungsweite versehen, so dass die Zapfen 32 in den Sicherungsabschnitten 36 in Umfangsrichtung verstellbar sind.

Bei der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform ist außerdem wieder eine Rastsicherung 37 vorgesehen, mit deren Hilfe die jeweilige Montageendposition, also die Relativlage zwischen Konsole 3 und Membranhalterung 2 im montierten Zustand des Lautsprechers 1 gesichert werden kann. Beispielsweise ist diese Rastsicherung 37 auch hier wieder mit einer Sicherungslasche 38 ausgestattet, die vorzugsweise einen integralen Bestandteil der Membranhalterung 2 bildet. Die Sicherungslasche 38 ist dabei in der Befestigungsrichtung 8 federelastisch nachgiebig an der Membranhalterung 2 angeordnet. An dieser Sicherungslasche 38 steht parallel zur Befestigungsrichtung 8 ein Stift 39 ab. Konsolenseitig ist die Rastsicherung 37 mit einer Öffnung 40 ausgestattet, die in der Konsole 3 ausgebildet ist und die einen Öffnungsrand 41 aufweist. Im gesicherten Zustand dringt der Stift 39 in die Öffnung 40 ein und ist dadurch quer zur Befestigungsrichtung 8 vom Öffnungsrand 41 blockiert.

Die Montage dieses Lautsprechers 1 funktioniert wie folgt:

Ausgehend von der Ausgangsstellung gemäß 13 wird die Membranhalterung 2 gegenüber der Konsole 3 zunächst so positioniert, dass die Zapfen 32 mit ihren Köpfen 33 in der Befestigungsrichtung 8 zu den Steckbereichen 35 der Halteöffnungen 34 fluchten. Dann wird die Membranhalterung 2 in der Befestigungsrichtung 8 auf die Konsole 3 aufgesetzt, bis ihre Rückseite 12 die Vorderseite 22 der Konsole 3 berührt. Dabei werden die Köpfe 33 durch die Stecköffnungen 35 hindurchgesteckt. Hierdurch ergibt sich die in 14 wiedergegebene Montagehilfsstellung. Durch anschließendes Verdrehen der Membranhalterung 2 um die Drehachse 31, also in Richtung eines Pfeils 42 werden die Zapfen 32 in die Sicherungsabschnitte 36 der Halteöffnungen 34 eingeführt. Die Köpfe 33 hintergreifen dann in der Befestigungsrichtung 8 einen nicht näher bezeichneten Randbereich der Halteöffnungen 34. Bei Erreichen der Montageendstellung rastet auch der Stift 39 in die Öffnung 40 ein. Diese Situation ist in 16 wiedergegebenen. Dort ist erkennbar, wie der Kopf 33 im Bereich des Sicherungsabschnitts 36 den Randbereich der Halteöffnung 34 in der Befestigungsrichtung 8 hintergreift, wodurch die Membranhalterung 2 formschlüssig an der Konsole 3 gehaltert ist. Gleichzeitig dringt der Stift 39 in die Öffnung 40 ein und bildet dadurch eine Drehsicherung für die Membranhalterung 2 relativ zur Konsole 3. Die Länge der Zapfen 32 ist hier zweckmäßig wieder so gewählt, dass in der Montageendstellung die Dichtung 10 in der Befestigungsrichtung 8 komprimiert ist.

Entsprechend einer fünften Ausführungsform können gemäß den 17 bis 20 die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest eine Haltelasche 43 aufweisen, die in der Umfangsrichtung offen ist. Die Haltelasche 43 steht demnach von der Rückseite 12 in der Befestigungsrichtung 8 ab und ist dann in eine quer zur Befestigungsrichtung 8 verlaufende Ebene abgewinkelt. Im vorliegenden Beispiel sind mehrere, vorzugsweise drei, derartige Haltelaschen 43 vorgesehen, die umfangsmäßig verteilt an der Membranhalterung 2 angeordnet sind. Die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 weisen zu den Haltelaschen 43 komplementäre Laschenöffnung 44 auf, die so angeordnet und dimensioniert sind, dass die Haltelaschen 43 in der Befestigungsrichtung 8 in diese Laschenöffnungen 44 einsteckbar sind. Desweiteren können die Haltelaschen 43 im eingesteckten Zustand durch Drehen der Membranhalterung 2 in den Laschenöffnungen 44 so verstellt werden, dass die Haltelaschen 43 jeweils einen Randbereich 45 der Laschenöffnung in der Befestigungsrichtung 8 hintergreifen.

Bei der hier gezeigten Ausführungsform sind die Laschenöffnungen 44 in den Rand 14 der Durchgangsöffnung 9 integriert und somit zur Durchgangsöffnung 9 hin offene Ausnehmungen. Grundsätzlich ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der die Laschenöffnungen 44 vollständig von einem Rand eingefasst sind.

Desweiteren ist auch diese Ausführungsform zweckmäßig mit der Rastsicherung 37 ausgestattet, die zweckmäßig identisch zu der bereits mit Bezug auf die 13 bis 16 beschriebenen Rastsicherung 37 arbeitet.

Wie 20 zu entnehmen ist, hintergreift die Haltelasche 43 in der Montageendstellung den Randbereich 45 der Laschenöffnung 44, wodurch die Membranhalterung 2 in der Befestigungsrichtung 8 durch Formschluss an der Konsole 3 befestigt ist. Mit Hilfe der Rastsicherung 37 erfolgt wieder eine Drehsicherung zwischen Membranhalterung 2 und Konsole 3, wodurch ein selbsttätiges Lösen der Membranhalterung 2 von der Konsole 3 vermieden.

Die Montage dieses Lautsprechers 1 erfolgt analog zu der in den 13 bis 16 beschriebenen Ausführungsform.

Entsprechend einer sechsten Ausführungsform gemäß den 21 bis 24 können die halterungsseitigen Befestigungselemente 6 zumindest eine Stecköffnung 46 aufweisen. Im vorliegenden Beispiel sind mehrere Stecköffnungen 46, nämlich vier Stecköffnungen 46 vorgesehen, die umfangsmäßig entlang der Membranhalterung 2 verteilt angeordnet sind. Die Stecköffnungen 46 sind hier in Form geradliniger Schlitze ausgebildet, wobei grundsätzlich auch andere Konturen für die Stecköffnungen 46 denkbar sind. Komplementär zu den Stecköffnungen 46 umfassen die konsolenseitigen Befestigungselemente 7 eine entsprechende Anzahl von Stecklaschen 47, die hinsichtlich ihres Querschnitts komplementär zum Querschnitt der jeweiligen Stecköffnung 46 gestaltet sind. Desweiteren stehen die Stecklaschen 47 in der Befestigungsrichtung 8 von der Vorderseite 22 der Konsole 3 ab.

Bei den hier gezeigten Ausführungsformen ist jede Stecklasche 47 jeweils einem Sicherungsabschnitt 48 versehen. Im montierten Zustand sind die Sicherungsabschnitte 48 jeweils um eine parallel zur Befestigungsrichtung 8 verlaufende Knickachse (nicht eingezeichnet) gegenüber dem Rest der Stecklasche 47 abgewinkelt. Hierdurch sind die Sicherungsabschnitte 48 aus dem Querschnitt der Stecköffnungen 46 herausbewegt, so dass der jeweilige Sicherungsabschnitt 48 die Membranhalterung 2 an einer Vorderseite 49 im Bereich der jeweiligen Stecköffnung 46 hintergreift. Hierdurch ergibt sich eine effektive formschlüssige Festlegung für die Membranhalterung 2 an der Konsole 3.

Vorzugsweise sind die Stecklaschen 47 einschließlich der daran angeformten Sicherungsabschnitte 48 integral an der Konsole 3 ausgeformt. Beispielsweise handelt es sich bei der Konsole 3 um ein Blechteil. Die Stecklasche 47 kann zusammen mit dem Sicherungsabschnitt 48 an der Konsole 3 freigeschnitten und durch Abwinkeln entsprechend ausgestellt sein.

Aus 24 ist die in der Befestigungsrichtung 8 wirksame formschlüssige Befestigung der Membranhalterung 2 an der Konsole 3 deutlich erkennbar. Der abgewinkelte Sicherungsabschnitt 48 hintergreift einen nicht näher bezeichneten Randbereich der Stecköffnung 46 und kommt dadurch an der Vorderseite 49 der Membranhalterung 2 zur Anlage. Ein Abziehen der Membranhalterung 2 von der Konsole 3 ist ohne Beschädigung des Sicherungsabschnitts 48 und/oder der Stecklasche 47 nicht mehr möglich. Auch hier ist die Dichtung 10 im montierten Zustand zweckmäßig in der Befestigungsrichtung 8 komprimiert.

24 zeigt außerdem eine besondere Ausführungsform, bei welcher die Stecköffnung 46 eine Einführschräge 50 aufweist, derart, dass sich der Querschnitt der Stecköffnung 46 zur Konsole 3 hin aufweitet. Durch diese Formgebung der Stecköffnung 46 wird das Einführen der Stecklaschen 47 erheblich vereinfacht.


Anspruch[de]
Lautsprecher mit einer Membranhalterung (2), die wenigstens eine Membran (4) aufweist, und mit einer Konsole (3), die an einem mit dem Lautsprecher (1) versehenen Bauteil angeordnet oder ausgebildet ist, wobei die Membranhalterung (2) und die Konsole (3) separate Bauteile sind, wobei halterungsseitige Befestigungselemente (6) mit konsolenseitigen Befestigungselementen (7) zur Ausbildung einer formschlüssigen Befestigung der Membranhalterung (2) an der Konsole (3) zusammenwirken. Lautsprecher nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die Membranhalterung (2) und die Konsole (3) mittels der Befestigungselemente (6, 7) schraubenlos aneinander befestigt sind, und/oder

– dass die Membranhalterung (2) und die Konsole (3) in einer Befestigungsrichtung (8) aneinander anliegen, wobei sich die Befestigungselemente (6, 7) in der Befestigungsrichtung (8) formschlüssig hintergreifen, und/oder

– dass die Befestigungselemente (6, 7) so ausgestaltet sind, dass die Membranhalterung (2) bezüglich der Befestigungsrichtung (8) von vorn an der Konsole (3) befestigbar ist, und/oder

– dass die Membranhalterung (2) lösbar an der Konsole (3) befestigt ist, und/oder

– dass die Befestigungselemente (6, 7) so ausgestaltet sind, dass eine zwischen Konsole (3) und Membranhalterung (2) angeordnete Dichtung (10) im montierten Zustand komprimiert ist, und/oder

– dass die Konsole (3) eine zentrale Durchgangsöffnung (9) aufweist, die von der montierten Membranhalterung (2) verschlossen ist, und/oder

– dass die halterungsseitigen Befestigungselemente (6) integral an der Membranhalterung (2) ausgeformt sind, und/oder

– dass die konsolenseitigen Befestigungselemente (7) integral an der Konsole (3) ausgeformt sind.
Lautsprecher nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die halterungsseitigen Befestigungselemente (6) zumindest eine Lasche (11) aufweisen, die sich quer zu einer Befestigungsrichtung (8) erstreckt, in der die Membranhalterung (2) und die Konsole (3) im montierten Zustand aneinander anliegen,

– dass die konsolenseitigen Befestigungselemente (7) zumindest einen von der jeweiligen Lasche (11) hintergreifbaren Wandabschnitt (13) aufweisen, der sich quer zur Befestigungsrichtung (8) erstreck,

– dass die wenigstens eine Lasche (11) und der wenigstens eine Wandabschnitt (13) so ausgestaltet und angeordnet sind, dass die Membranhalterung (2) zur Montage von einer Montagehilfsstellung, in der die jeweilige Lasche (11) mit ihrer offenen Seite quer zur Befestigungsrichtung (8) vor dem jeweiligen Wandabschnitt (13) angeordnet ist, durch Verschieben (23) quer zur Befestigungsrichtung (8) in eine Montageendstellung überführbar ist, in der die jeweilige Lasche (11) den jeweiligen Wandabschnitt (13) in der Befestigungsrichtung (8) hintergreift.
Lautsprecher nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

– dass mehrere Laschen (11) und mehrere Wandabschnitte (13) vorgesehen sind, die entlang der Membranhalterung (2) und der Konsole (3) umfangsmäßig verteilt angeordnet sind, wobei die Laschen (11) parallel zueinander orientiert sind, und/oder

– dass zumindest einer der Wandabschnitte (13) an einem Rand (14) einer zentrischen Durchgangsöffnung (9) der Konsole (3) ausgebildet ist, und/oder

– dass die Konsole (3) zumindest an einem der Wandabschnitte (13) eine Laschenöffnung (16) aufweist, durch welche die jeweilige Lasche (11) in der Befestigungsrichtung (8) bis hinter den Wandabschnitt (13) einführbar ist, und/oder

– dass eine Rastsicherung (17) vorgesehen ist, die bei Erreichen der Montageendstellung einrastet und die Relativlage zwischen Membranhalterung (2) und Konsole (3) sichert, und/oder

– dass die Rastsicherung (17) zumindest einen Stift (18) aufweist, der sich parallel zur Befestigungsrichtung (8) erstreckt und bei Erreichen der Montageendstellung in der Befestigungsrichtung (8) in eine Öffnung (20) einfährt, deren Rand (21) den Stift (18) quer zur Befestigungsrichtung (8) umschließt, und/oder

– dass der Stift (18) an einer Sicherungslasche (19) angeordnet ist, die an der Membranhalterung (2) in der Befestigungsrichtung (8) federelastisch nachgiebig ist, und/oder

– dass der Stift (18) und/oder die Sicherungslasche (19) integral an der Membranhalterung (2) ausgeformt ist/sind.
Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die halterungsseitigen Befestigungselemente (6) zumindest einen Rastfinger (24) mit Rastnase (25) aufweisen, der sich parallel zur Befestigungsrichtung (8) erstreckt und quer dazu federelastisch nachgiebig ist,

– dass die konsolenseitigen Befestigungselemente (7) zumindest eine Rastöffnung (26) mit einer von der Rastnase (25) hintergreifbaren Rastkante (27) aufweisen,

– dass der wenigstens eine Rastfinger (24) und die wenigstens eine Rastöffnung (26) so ausgestaltet und angeordnet sind, dass die Membranhalterung (2) zur Montage von einer Montagehilfsstellung, in der der jeweilige Rastfinger (24) in der Befestigungsrichtung (8) vor der zugehörigen Rastöffnung (26) angeordnet ist, durch Verschieben in der Befestigungsrichtung (8) in eine Montageendstellung überführbar ist, in der die jeweilige Rastnase (25) die jeweilige Rastkante (27) in der Befestigungsrichtung (8) hintergreift.
Lautsprecher nach den Ansprüche 3 und 5,

dadurch gekennzeichnet,

– dass mindestens eine Lasche (11) und mindestens ein Wandabschnitt (13) sowie mindestens ein Rastfinger (24) und mindestens eine Rastöffnung (26) vorgesehen sind,

– dass Lasche (11) und Rastfinger (24) sowie Wandabschnitt (13) und Rastöffnung (26) so ausgestaltet und angeordnet sind, dass die Membranhalterung (2) zur Montage von einer ersten Montagehilfsstellung, in der die Lasche (11) mit ihren offenen Seiten quer zur Befestigungsrichtung (8) vor dem Wandabschnitt (13) angeordnet ist, durch Verschieben (23) quer zur Befestigungsrichtung (8) in eine zweite Montagehilfsstellung überführ bar ist, in der die Lasche (11) den Wandabschnitt (13) in der Befestigungsrichtung (8) hintergreift und in der der Rastfinger (24) in der Befestigungsrichtung (8) vor der Rastöffnung (26) angeordnet ist, und durch Verschwenken der Membranhalterung (2) um eine quer zur Befestigungsrichtung (8) und durch die Lasche (11) verlaufende Schwenkachse (30) in eine Montageendstellung überführbar ist, in der die Rastnase (25) die Rastkonturen (27) in der Befestigungsrichtung (8) hintergreift.
Lautsprecher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rastfinger (24) und mehrere Rastöffnungen (26) vorgesehen sind, die entlang der Membranhalterung (2) und der Konsole (3) umfangsmäßig verteilt angeordnet sind. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 5 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

– dass zumindest im Bereich eines der Rastfinger (24) an der Membranhalterung (2) eine Ausnehmung (28) ausgebildet ist, durch die hindurch mit einem stabförmigen Lösewerkzeug der Rastfinger (24) zum Lösen des Eingriffs zwischen Rastnase (25) und Rastkante (27) betätigbar ist, und/oder

– dass die Ausnehmung (28) in einem Ausgangszustand durch eine mit dem Lösewerkzeug durchstoßbare Haut (29) verschlossen ist, und/oder

– dass die Haut (29) integral an der Membranhalterung (2) ausgeformt ist.
Lautsprecher nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die halterungsseitigen Befestigungselemente (6) und die konsolenseitigen Befestigungselemente (7) nach Art eines Bajonettverschlusses zusammenwirken, und/oder

– dass die Befestigungselemente (6, 7) so angeordnet und ausgestaltet sind, dass die Membranhalterung (2) zur Montage zuerst in einer Befestigungsrichtung (8), in der die Membranhalterung (2) und die Konsole (3) im montierten Zustand aneinander anliegen, in eine Montagehilfsstellung steckbar und anschließend um eine parallel zur Befestigungsrichtung (8) verlaufende Drehachse (31) in eine Montageendstellung drehbar ist, und/oder

– dass eine Rastsicherung (37) vorgesehen ist, die bei Erreichen der Montageendstellung einrastet und die Relativlage zwischen Membranhalterung (2) und Konsole (3) sichert, und/oder

– dass die Rastsicherung (37) zumindest einen Stift (39) aufweist, der sich parallel zur Befestigungsrichtung (8) erstreckt und bei Erreichen der Montageendstellung in der Befestigungsrichtung (8) in eine Öffnung (40) einfährt, deren Rand (41) den Stift (39) quer zur Befestigungsrichtung (8) umschließt, und/oder

– dass der Stift (39) an einer Sicherungslasche (38) angeordnet ist, die an der Membranhalterung (2) in der Befestigungsrichtung (8) federelastisch nachgiebig angeordnet ist, und/oder

– dass der Stift (39) und/oder die Sicherungslasche (38) integral an der Membranhalterung (2) ausgeformt ist/sind.
Lautsprecher nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die halterungsseitigen Befestigungselemente (6) zumindest einen in der Befestigungsrichtung (8) abstehenden Zapfen (32) mit einem Kopf (33) aufweisen, der einen gegenüber dem Zapfen (32) vergrößerten Querschnitt aufweist, wobei die konsolenseitigen Befestigungselemente (7) zumindest eine Halteöffnung (34) aufweisen, die einen Steckabschnitt (35) mit zum Kopf (33) komplementären Querschnitt und einen Sicherungsabschnitt (36) mit zum Zapfen (32) komplementären Querschnitt aufweist, und/oder

– dass die halterungsseitigen Befestigungselemente (6) zumindest eine in Umfangsrichtung offene Haltelasche (43) aufweisen, wobei die konsolenseitigen Befestigungselemente (7) zumindest eine Laschenöffnung (44) aufweisen, in welche die Haltelasche (43) in der Befestigungsrichtung (8) einsteckbar und zum hintergreifen eines Randbereichs (45) der Laschenöffnung (44) in Umfangsrichtung drehbar ist.
Lautsprecher nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die halterungsseitigen Befestigungselemente (6) zumindest eine Stecköffnung (46) aufweisen, und/oder

– dass die konsolenseitigen Befestigungselemente (7) eine in der Befestigungsrichtung (8) vorstehende Stecklasche (47) aufweisen, deren Querschnitt komplementär zum Querschnitt der Stecköffnung (46) gestaltet ist, und/oder

– dass die Stecklasche (47) einen Sicherungsabschnitt (8) aufweist, der im montierten Zustand an einer von der Konsole (3) abgewandten Seite (49) der Membranhalterung (2) gegenüber der übrigen Stecklasche (47) abgewinkelt ist, und/oder

– dass die Stecklasche (47) mit Sicherungsabschnitt (48) integral an der Konsole (3) ausgeformt ist, und/oder

– dass die Stecklasche (47) mit Sicherungsabschnitt (48) an der Konsole (3) freigeschnitten und ausgestellt ist, und/oder

– dass die Stecköffnung (46) einen sich zur Konsole (3) hin aufweitenden Querschnitt aufweist.
Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,

– dass das mit dem Lautsprecher (1) versehene Bauteil ein Fahrzeugbauteil ist, und/oder

– dass die Konsole (3) integral am Bauteil ausgeformt ist.






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