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Dokumentenidentifikation DE102005026327A1 14.12.2006
Titel Geräte- und Werkzeugbehälter für ein Kraftfahrzeug
Anmelder Continental Aktiengesellschaft, 30165 Hannover, DE
Erfinder Rittweger, Stefan, 34599 Neuental, DE
DE-Anmeldedatum 07.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005026327
Offenlegungstag 14.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.12.2006
IPC-Hauptklasse B60R 11/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger für ein Kraftfahrzeug, wobei der Behälter oder Träger Aufnahmen und Halterungen sowie ggf. Anschlüsse für die Energiezufuhr oder Bedienungselemente für Geräte und Werkzeuge aufweist und innerhalb einer Karosserieausnehmung eines Kraftfahrzeuges angeordnet und durch eine oder mehrere Blenden oder Deckel abgedeckt ist, wobei der Behälter oder Träger und die Karosserieausnehmung so ausgebildet sind, dass der Behälter oder Träger innerhalb der Karosserieausnehmung beweglich so angeordnet ist, dass je nach Bewegung des Behälters oder Trägers unterschiedliche Behälter- oder Trägerbereiche in dem hinter oder unterhalb der Blenden oder Deckel liegenden Zugriffsbereich bewegbar sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger für ein Kraftfahrzeug, wobei der Behälter Aufnahmen und Halterungen sowie ggf. Anschlüsse für die Energiezufuhr oder Bedienungselemente für Geräte und Werkzeuge aufweist und innerhalb einer Karosserieausnehmung eines Kraftfahrzeuges angeordnet und durch eine oder mehrere Blenden oder Deckel abgedeckt ist.

Die DE 198 34 134 A1 offenbart eine Gerätebehälteranordnung für die Reserveradmulde, welche anstelle des Reserverades in die entsprechende Karosserieausnehmung eingesetzt, im Wesentlichen topfartig oder wannenförmig ausgebildet, und entweder fest installiert oder aber mittels lösbaren Befestigungsmitteln mit der Karosserie verbunden ist. Bei beladenem Gepäckabteil/Kofferraum zeigt sich diese Anordnung nachteilig, da für den Zugriff erst der gesamte Kofferraum leer geräumt werden muß.

Ähnliche Nachteile, in Verbindung mit einem relativ kleinen Stauraum, zeigt die Lösung, welche die DE 33 23 559 C1 offenbart. Gezeigt ist hier ein in den freien Raum der Felge eines Reserverades eingesetzter topfartiger Behälter, der eine Befestigungseinrichtung an der Karosserie aufweist, die nicht nur den Behälter, sondern auch das Reserverad fixiert.

Die DE 33 42 548 offenbart ebenfalls eine Gerätebehälteranordnung für die Reserveradmulde, jedoch ist hier der Gerätebehälter unterhalb eines Notlaufrades angeordnet, was den zur Verfügung stehenden Stauraum für Geräte oder Werkzeuge weiter reduziert.

Eine weitere Lösung zur Anordnung eines Gerätebehälters ist durch die EP 1 358 996 A1 offenbart. Hier ist ein Reifenreparatursystem mit einem Kompressor und entsprechenden Bedienelementen innerhalb der Verkleidung eines Fahrzeugs angeordnet, vorzugsweise im Bereich des Kofferraumes. Ein Fahrzeug mit einer solchen Anordnung offenbart auch die WO 03/047890, wobei hier dem Kompressor auch weitere einsatzgebundene Werkzeuge, wie Druckschlauch und Verlängerungseinrichtungen, zugeordnet sind. Bei den beiden letzteren Lösungen ist zum einen die Nutzung auf die Reifenreparatur beschränkt, und zum anderen auch dadurch erschwert, dass der Zugriff auf den Gerätebehälter, respektive die entsprechenden Bedienelemente, von einem Fahrzeugbereich aus erfolgen muß, der auch die Ladung aufnehmen muß und daher nicht immer ohne vorherige Entladung zugänglich ist.

Für die Erfindung bestand also die Aufgabe, einen Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger so zu auszubilden und anzuordnen, dass der Behälter als Aufbewahrungsort für möglichst viele und auch großvolumige Werkzeuge und Geräte unterschiedlicher Anwendungsgebiete nutzbar ist und dass der Behälter auch bei unterschiedlichen Ladungen eines Fahrzeuges zugänglich bleibt.

Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruchs. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen enthalten.

Hierbei sind der Behälter bzw. Träger und die Karosserieausnehmung so ausgebildet, dass der Behälter/Träger innerhalb der Karosserieausnehmung beweglich angeordnet ist. Dabei ist der Behälter/Träger so ausgebildet, dass je nach Bewegung des Behälters/Trägers unterschiedliche Behälterbereiche in den hinter oder unterhalb der Blenden oder Deckel liegenden Zugriffsbereich bewegbar sind. Die Begriffe „Behälter" oder „Träger" werden zur Vereinfachung im Weiteren unter den Begriffen „Behälter" oder „Geräte- und Werkzeugbehälter" jeweils zusammen verstanden.

Mit einer solchen Ausbildung kann der Geräte- und Werkzeugbehälter wesentlich größer ausgebildet sein als die Abmessungen der Deckel oder Blende und die dadurch definierten Zugriffsbereiche zum Behälter. Der Behälter wird dann einfach hinter der Verkleidung oder in Karosseriehohlräumen verschoben, bis der Behälterbereich mit den gewünschten Geräten oder Werkzeugen unterhalb des Deckels liegt und diese entnommen oder betätigt werden können.

Eine besonders vorteilhafte Ausbildung hierzu besteht darin, dass der Behälter mehrere Teilbereiche und die Karosserieausnehmung mehrere Blenden oder Deckel aufweist, und dass der Behälter innerhalb der Karosserieausnehmung so ausgebildet ist, dass ein oder mehrere Teilbereiche des Behälters wahlweise in mehrere hinter oder unterhalb der Blenden oder Deckel liegenden Zugriffsbereiche bewegbar sind. Hierdurch ist es möglich, den Geräte- und Werkzeugbehälter mit seinen Teilbereichen wahlweise in die eine oder andere Position unterhalb des einen oder anderen Deckels zu bewegen. Bei beladenem Kofferraum kann dann ein größeres Entladen oder Umräumen entfallen, da der Behälter so positioniert werden kann, dass bei mehreren vorhandenen Deckeln derjenige auswählbar wird, der durch Ladung nicht belegt ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass der Behälter innerhalb der Karosserieausnehmung verschiebbar oder drehbar ausgebildet ist, beispielsweise in Form eines Tellers, eines Zylinderabschnittes oder einer Schüssel/Wanne, d.h. mit vertikaler Drehachse, oder auch walzenförmig, d.h. mit horizontaler Drehachse. Diese Formgebung kann dann jeweils auf die zur Verfügung stehenden Karosserieausnehmungen bzw. – hohlräume angepasst werden. Denkbar sind natürlich auch Schienensysteme, mit deren Hilfe ein z.B. kastenförmiger Behälter hinter einer mit Deckeln versehenen Seitenverkleidung eines Kofferraumes verschoben werden kann. Bei einem solchen „auf der Seite" stehenden Träger oder Behälter sollten die Geräte oder Werkzeuge auf dem Träger oder Behälter fixiert oder zur Entnahme lösbar geklemmt sein.

Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass der Behälter innerhalb der Karosserieausnehmung vom Innenraum eines Kraftfahrzeuges zugänglich ist. Hierdurch wird ein sicheres Einschließen der Werkzeuge und Geräte ermöglicht. Die Erfindung ist aber hierauf nicht beschränkt. Bei Wohnmobilen oder LKW kann es durchaus wünschenswert sein, dass der Behälter oder Träger von außen zugänglich ist. Dies kann auch bei Service-Fahrzeugen (Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke, etc.) sinnvoll sein.

Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass der Behälter innerhalb einer vom Innenraum, insbesondere vom Kofferraum des Kraftfahrzeuges zugänglichen Vertiefung für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist, wobei der Behälter im wesentlichen die Abmessungen eines Reserverades aufweist, sowie rund und um seine vertikale Achse drehbar ausgebildet ist, und wobei die Zugriffsbereiche durch mindestens zwei und jeweils einen Teil der Vertiefung für das Reserverad abdeckenden und teilweise den Kofferraumboden bildenden Blenden oder Deckel gebildet werden. Zum einen wird hierdurch eine bereits vorhandene Karosserieausnehmung für den Geräte- und Werkzeugbehälter genutzt; zum anderen ist durch die drehbare Lagerung und die mindestens zweigeteilte Abdeckung auch bei beladenem Kofferraum meistens durch geringes Umräumen einer der Deckel zu öffnen, sodass durch Drehung des Geräte- und Werkzeugbehälters in den entsprechend freigegebenen Zugriffsbereich eine leichte Entnahme der Geräte/Werkzeuge ermöglicht wird. Das Drehlager kann in einfachster Ausführung mit einem Standfuß versehen sein, der an der Karosserie befestigt ist.

Ähnliche Vorteile, wenn auch verbunden mit weniger Stauraum für Werkzeuge und Geräte, ergeben sich bei einer Ausbildung, bei der der Geräte- und Werkzeugbehälter innerhalb einer vom Innenraum, insbesondere vom Kofferraum des Kraftfahrzeuges zugänglichen Vertiefung für das Reserverad und innerhalb der Felge des Reserverades angeordnet ist, wobei der Behälter rund und um seine vertikale Achse drehbar ausgebildet ist, und wobei die Zugriffsbereiche durch mindestens zwei und jeweils einen Teil der Vertiefung für das Reserverad abdeckenden und teilweise den Kofferraumboden bildenden Blenden oder Deckel gebildet werden. Damit findet dann auch noch das Reserverad im Fahrzeug Platz. Insbesondere bei solch einer Ausführung ist es wichtig, dass der Geräte- und Werkzeugbehälter lösbar und unter gleichzeitiger Halterung des Reserverades mit der Karosserie verbunden ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass mindestens Teile des Behälters mit Hilfe von Klemm- oder Rastverbindungen innerhalb der Karosserieausnehmung und/oder auf Adaptereinsätzen in der Karosserieausnehmung einsetzbar ist. Hierdurch lassen sich einzelne Teile des Geräte- und Werkzeugbehälters zur erleichterten Nutzung aus dem Fahrzeug entnehmen, oder auch der gesamte Behälter aus dem Fahrzeug entfernen.

Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Geräte- und Werkzeugbehälters oder -trägers besteht in der Aufbewahrung eines Geräte und Werkzeugsatzes zum Abdichten und Aufpumpen aufblasbarer Gegenstände, insbesondere zum Abdichten und Aufpumpen von Kraftfahrzeugreifen, wobei der Geräte- und Werkzeugbehälter eine Druckgasquelle aufnimmt, einen Behälter für ein in den aufblasbaren Gegenstand einfüllbares selbsttätiges Dichtmittel, eine Ventil- und Verteilereinheit für Dichtmittel und Druckgas, Verbindungsmittel zwischen Ventil- und Verteilereinheit und aufblasbarem Gegenstand, ggf. Verbindungsmittel zur Energiezufuhr, sowie Schalt-, und/oder Steuer- und Anzeigeeinrichtungen für den Betrieb der Geräte. Durch eine solche Ausbildung läßt sich auf ein Reserverad leicht verzichten, da dann ein Reparatursatz an Bord ist, der das Mitführen eines Reserverades vollständig ersetzt. Hierdurch wird eine Gewichtsersparnis erreicht und/oder vergrößerter Stauraum bereitgestellt.

Der Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger kann dabei, aber auch bei anderen Anwendungen, gleich die nötigen und aus der Bordversorgung des Kraftfahrzeuges bereitgestellten und zugeführten Energieleitungen und -anschlüsse beinhalten. Hierzu können dann Drehdurchführungen, Steckerverbindungen, oder ähnliche Einrichtungen vorgesehen sein.

Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung einer rückwärtige Ansicht eines Fahrzeuges mit einem Geräte- und Werkzeugbehälter, der innerhalb einer Vertiefung für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist,

2 die wannenförmige Ausbildung eines Geräte- und Werkzeugbehälters gemäß 1 im Schnitt, wobei die Deckel in Bezug auf die Fahrzeuglängsachse hier seitwärts aufklappbar sind,

3 eine perspektivische Darstellung einer Ausführung eines Geräte- und Werkzeugbehälters, der innerhalb einer Vertiefung für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist und einen Drehdeckel mit kreissegmentförmiger Öffnung aufweist,

4 die Ausführung gemäß 3 in der Draufsicht, skizziert,

5 eine perspektivische Darstellung einer Ausführung eines Geräte- und Werkzeugbehälters, der innerhalb einer Vertiefung für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist und einen Schiebedeckel mit halbseitiger Öffnung aufweist.

Die 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer rückwärtige Ansicht eines Fahrzeuges 1 mit mit geöffneter Heckklappe und mit einem Geräte- und Werkzeugbehälter 2, der innerhalb einer Vertiefung 3 für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist. Der Behälter oder Träger 2 ist dabei innerhalb der Vertiefung oder Karosserieausnehmung 3 drehbar gelagert, wie der Pfeil 4 (Drehrichtung) andeuten soll. In diesem Fall ist der Behälter oder Träger 2 nur in einer Richtung drehbar, während die andere durch eine Rastklinke blockiert ist. Es können aber natürlich auch beide Drehrichtungen freigegeben werden, soweit durch unterschiedliche Beladung des Behälters oder Trägers 2 entstehende Massenkräfte beim Beschleunigen und Bremsen des Fahrzeuges verhindert werden, beispielsweise ebenfalls durch Rasten oder Feststeller. Der Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger 2 weist im Wesentlichen die Abmessungen eines Reserverades auf, ist wannenförmig rund ausgebildet und durch zwei mit dem Kofferraumboden abschließende und teilweise den Kofferraumboden bildende Deckel 5 und 6 abgedeckt, die in Fahrzeuglängsrichtung aufklappbar sind.

Je nach Drehung des Behälters oder Trägers 2 sind damit unterschiedliche Behälter- oder Trägerbereiche in die unterhalb der Blenden oder Deckel 5 und 6 liegenden Zugriffsbereich 7 oder 8 bewegbar. Die Zugriffsbereiche 7 oder 8 können dabei je nach Beladung des Fahrzeuges ausgewählt werden. In dem hier dargestellten Fall ist der Zugriffsbereich 7 gewählt, dessen zugehöriger Deckel 5 geöffnet ist, wie durch den Pfeil 9 dargestellt.

Die 2 zeigt noch einmal die wannenförmige Ausbildung eines Geräte- und Werkzeugbehälters oder -trägers 2 gemäß 1 im Schnitt, wobei hier jedoch die Deckel 10 und 11 in Bezug auf die Fahrzeuglängsachse seitwärts aufklappbar sind. Die Wanne 12 ist auf einem Drehlager 13 aufgesetzt, welches die Wanne drehbar fixiert. Innerhalb der Wanne sind dann in hier nicht näher dargestellten Halterungen, beispielsweise in Klemmen, Kunststoff-, Gummi- oder Schaumstoffaufnahmen, Geräte und Werkzeuge positioniert. Die Wanne ist dabei eingebaut in einer Karosserieausnehmung 3, die der Aufnahme für ein Reserverad entspricht und zugänglich vom Fahrzeuginnenraum im Fahrzeugboden 14 angeordnet ist.

Die 3 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausführung eines Geräte- und Werkzeugbehälters oder -trägers 15, der innerhalb einer Vertiefung 16 für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist und einen Drehdeckel 17 zur kreissegmentförmigen Öffnung aufweist. Der Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger 15 ist dabei ebenso ausgebildet wie in den 1 und 2 dargestellt. Der Drehdeckel 17 dreht sich gegenüber einem feststehenden Deckelteil 18, welches hier die Hälfte des Geräte- und Werkzeugbehälters oder -trägers 15 bedeckt. Der Deckel 17 ist einerseits im Deckelteil 18 zentrisch gelagert, andererseits in der die Karosserieausnehmung 16 umgebenden runden Ausnehmung bzw./Umrahmung 19 gelagert und geführt. Die 4 zeigt die Ausführung gemäß 3 in der Draufsicht.

Die 5 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausführung eines Geräte- und Werkzeugbehälters oder -trägers 20, der innerhalb einer Vertiefung 21 für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist und einen Schiebedeckel 22 mit halbseitiger Öffnung aufweist. Der Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger 20 ist dabei ebenso ausgebildet wie in den 1 und 2 dargestellt. Der Schiebedeckel 22 ist relativ verschiebbar zu einem feststehenden Deckelteil 23, welches hier ebenfalls die Hälfte des Geräte- und Werkzeugbehälters oder -trägers 20 bedeckt. Der Schiebedeckel 22 ist dabei geführt und gelagert in der die Karosserieausnehmung/Vertiefung 21 umgebenden Ausnehmung/Umrahmung 24 im Kofferraumboden.

1
Fahrzeug
2
Geräte- und Werkzeugbehälter und -träger
3
Vertiefung für Reserverad/Karosserieausnehmung
4
Drehrichtung
5
Deckel/Abdeckung
6
Deckel/Abdeckung
7
Zugriffsbereich links
8
Zugriffsbereich rechts
9
Öffnungsbewegung
10
Deckel/Abdeckung
11
Deckel/Abdeckung
12
Wanne
13
Drehlager
14
Fahrzeugboden
15
Geräte- und Werkzeugbehälter und -träger
16
Vertiefung für Reserverad/Karosserieausnehmung
17
Drehdeckel
18
Feststehendes Deckelteil
19
Ausnehmung/Umrahmung
20
Geräte- und Werkzeugbehälter und -träger
21
Vertiefung für Reserverad/Karosserieausnehmung
22
Schiebedeckel
23
Feststehendes Deckelteil
24
Ausnehmung/Umrahmung


Anspruch[de]
Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger für ein Kraftfahrzeug, wobei der Behälter oder Träger Aufnahmen und Halterungen sowie ggf. Anschlüsse für die Energiezufuhr oder Bedienungselemente für Geräte und Werkzeuge aufweist und innerhalb einer Karosserieausnehmung eines Kraftfahrzeuges angeordnet und durch eine oder mehrere Blenden oder Deckel abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) und die Karosserieausnehmung (3, 16, 21) so ausgebildet sind, dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) innerhalb der Karosserieausnehmung (3, 16, 21) beweglich so angeordnet ist, dass je nach Bewegung des Behälters oder Trägers (2, 15, 20) unterschiedliche Behälter- oder Trägerbereiche in den hinter oder unterhalb der Blenden oder Deckel liegenden Zugriffsbereich (7, 8) bewegbar sind. Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) mehrere Teilbereiche und die Karosserieausnehmung (3, 16, 21) mehrere Blenden oder Deckel (5, 6, 17, 22) aufweisen, und dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) innerhalb der Karosserieausnehmung (3, 16, 21) so ausgebildet ist, dass ein oder mehrere Teilbereiche des Behälters oder Trägers (2, 15, 20) wahlweise in mehrere hinter oder unterhalb der Blenden oder Deckeln (5, 6, 17, 22) liegenden Zugriffsbereiche bewegbar sind. Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) innerhalb der Karosserieausnehmung (3, 16, 21) verschiebbar oder drehbar ausgebildet ist. Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) innerhalb der Karosserieausnehmung (3, 16, 21) vom Innenraum eines Kraftfahrzeuges zugänglich ist. Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) innerhalb einer vom Innenraum, insbesondere vom Kofferraum des Kraftfahrzeuges zugänglichen Vertiefung (3, 16, 21) für das Reserverad und anstelle des Reserverades angeordnet ist, wobei der Behälter oder Träger im wesentlichen die Abmessungen eines Reserverades aufweist, sowie rund und um seine vertikale Achse drehbar ausgebildet ist, und wobei die Zugriffsbereiche durch mindestens zwei und jeweils einen Teil der Vertiefung für das Reserverad abdeckenden und teilweise den Kofferraumboden bildenden Blenden oder Deckel (5, 6, 17, 22) gebildet werden. Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter oder Träger (2, 15, 20) innerhalb einer vom Innenraum, insbesondere vom Kofferraum des Kraftfahrzeuges zugänglichen Vertiefung (3, 16, 21) für das Reserverad und innerhalb der Felge des Reserverades angeordnet ist, wobei der Behälter oder Träger rund und um seine vertikale Achse drehbar ausgebildet ist, und wobei die Zugriffsbereiche durch mindestens zwei und jeweils einen Teil der Vertiefung für das Reserverad abdeckenden und teilweise den Kofferraumboden bildenden Blenden oder Deckel (5, 6, 17, 22) gebildet werden. Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Teile des Behälters oder Trägers (2, 15, 20) mit Hilfe von Klemm- oder Rastverbindungen innerhalb der Karosserieausnehmung (3, 16, 21) und/oder auf Adaptereinsätzen in der Karosserieausnehmung einsetzbar sind. Geräte- und Werkzeugbehälter oder -träger nach Anspruch 1 bis 7 für die Aufbewahrung eines Geräte und Werkzeugsatzes zum Abdichten und Aufpumpen aufblasbarer Gegenstände, insbesondere zum Abdichten und Aufpumpen von Kraftfahrzeugreifen, dadurch gekennzeichnet, dass der Geräte- und Werkzeugbehälter oder -Träger (2, 15, 20) eine Druckgasquelle aufnimmt, einen Behälter für ein in den aufblasbaren Gegenstand einfüllbares selbsttätiges Dichtmittel, eine Ventil- und Verteilereinheit für Dichtmittel und Druckgas, Verbindungsmittel zwischen Ventil- und Verteilereinheit und aufblasbarem Gegenstand, ggf. Verbindungsmittel zur Energiezufuhr, sowie Schalt-, und/oder Steuer- und Anzeigeeinrichtungen für den Betrieb der Geräte.






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