| Dokumentenidentifikation |
DE102006025430A1 14.12.2006 |
| Titel |
Audiosystem und Verfahren zum Steuern eines Audiosystems |
| Anmelder |
Lear Corporation, Southfield, Mich., US |
| Erfinder |
Prince, David Joseph, Villa Park, Ill., US |
| Vertreter |
Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München |
| DE-Anmeldedatum |
31.05.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006025430 |
| Offenlegungstag |
14.12.2006 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
14.12.2006 |
| IPC-Hauptklasse |
H04R 5/04(2006.01)A, F, I, 20060531, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Ein Audiosystem umfasst einen ersten Lautsprecher, der zum Ausgeben von Klang über einen ersten Frequenzbereich betrieben werden kann, und einen zweiten Lautsprecher, der zum Ausgeben von Klang über einen zweiten Frequenzbereich betrieben werden kann. Eine erste Eingabeeinrichtung kann betrieben werden, um eine Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten und den zweiten Lautsprecher zu wählen, und eine zweite Eingabeeinrichtung kann betrieben werden, um eine Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher und durch den zweiten Lautsprecher jeweils unabhängig voneinander zu bewirken. Ein Steuersystem ist konfiguriert, um eine Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher über einen hohen Teil des zweiten Frequenzbereichs zu bewirken, während die Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher über einen niedrigen Teil des zweiten Frequenzbereichs im Wesentlichen konstant gehalten wird, wenn die zweite Eingabeeinrichtung betätigt wird, um die Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher zu ändern.
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Audiosystem und ein Verfahren
zum Steuern eines Audiosystems.
Audiosysteme mit mehr als einem Lautsprecher sind häufig in eine
vordere und eine hintere Zone unterteilt, die durch einen Blendregler gesteuert
wird, der durch einen Drehknopf, eine Drücktaste oder eine andere Eingabeeinrichtung
betätigt wird. In einem derartigen System ändert die Blendsteuerung die
relative Lautstärke der Wiedergabe zwischen den vorderen und hinteren Lautsprechern.
Unter einer „Vorwärtsblendung" ist eine Situation zu verstehen, in der
die vorderen Lautsprecher einen höheren Klangpegel erzeugen als die hinteren
Lautsprecher. Unter einer „Rückwärtsblendung" ist das Gegenteil
zu verstehen.
In einigen Audiosystemen können sich die vorderen Lautsprecher
von den hinteren Lautsprechern unterscheiden. Zum Beispiel können in einem
Fahrzeug mit Platzbeschränkungen am vorderen Ende des Insassenraums vorne kleinere
Lautsprecher als hinten verwendet werden. Weil die Größe der Lautsprecher
gewöhnlich die Nutzfrequenzreaktion auf eine vorgegebene Frequenz bestimmt,
können die größeren Lautsprecher im hinteren Teil niedrigere Frequenzen
wiedergeben als die kleineren Lautsprecher am vorderen Ende des Fahrzeugs. In dieser
Situation hat eine Vorwärtsblendung zu den kleineren Lautsprechern am vorderen
Ende des Fahrzeugs einen Verlust der niedrigeren Bassfrequenzen der Audiowiedergabe
zur Folge. Dies kann zu einem „dünnen" bzw. „körperlosen"
Klang führen.
Es besteht deshalb ein Bedarf für ein Audiosystem und ein Verfahren
zum Steuern eines Audiosystems, die eine Klangausgabe in einem Blendzustand zu einem
ersten Lautsprecher (zu ersten Lautsprechern) auch dann ohne Verlust der Bassfrequenzen
vorsehen können, wenn der erste Lautsprecher (die ersten Lautsprecher) eine
niedrigere Bassreaktion als die anderen Lautsprecher aufweist (aufweisen).
Dementsprechend wird in einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ein Audiosystem angegeben, das wenigstens einem Lautsprecher aufweist,
der Klänge mit niedrigeren Frequenzen als wenigstens ein anderer Lautsprecher
wiedergeben kann. Das Audiosystem ist derart konfiguriert, dass wenn es zum Blenden
zu dem Lautsprecher (zu den Lautsprechern) für die höheren Frequenzen
gesteuert wird, kein oder nur ein geringer Verlust der Bassfrequenzreaktion verursacht
wird.
Die Erfindung gibt weiterhin ein Audiosystem an, das einen ersten
Lautsprecher, der zum Ausgeben eines Klangs über einen ersten Frequenzbereich
betrieben werden kann, und einen zweiten Lautsprecher umfasst, der zum Ausgeben
eines Klangs über einen zweiten Frequenzbereich betrieben werden kann. Eine
erste Eingabeeinrichtung kann betätigt werden, um die Lautstärke der Klangausgabe
durch den ersten und den zweiten Lautsprecher zu wählen. Eine zweite Eingabeeinrichtung
kann betätigt werden, um eine Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe
durch den ersten Lautsprecher über wenigstens einen Teil des ersten Frequenzbereichs
separat zu der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher zu
bewirken. Die zweite Eingabeeinrichtung kann weiterhin betätigt werden, um
eine Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher
über wenigstens einen Teil des zweiten Frequenzbereichs separat zu der Lautstärke
der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher zu bewirken. Ein Steuersystem, das
wenigstens eine Steuereinrichtung umfasst, kommuniziert mit dem ersten und dem zweiten
Lautsprecher sowie mit der ersten und der zweiten Eingabeeinrichtung. Das Steuersystem
ist konfiguriert, um eine Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe
durch den zweiten Lautsprecher über einen hohen Teil des zweiten Frequenzbereichs
zu bewirken, wenn die zweite Eingabeeinrichtung betätigt wird, um eine Änderung
in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher zu bewirken.
Die Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher
über den hohen Teil des Frequenzbereichs tritt auf, während die Lautstärke
der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher über einen niedrigen Teil des
zweiten Frequenzbereichs im wesentlichen konstant gehalten wird.
Die Erfindung gibt weiterhin ein Audiosystem für ein Fahrzeug
an, das einen ersten Lautsprecher, der zum Ausgeben von Klang über einen ersten
Frequenzbereich betrieben werden kann, und einen zweiten Lautsprecher umfasst, der
zum Ausgeben von Klang über einen zweiten Frequenzbereich betrieben werden
kann. Ein Lautstärkeregler kann betätigt werden, um eine Lautstärke
der Klangsausgabe durch den ersten und den zweiten Lautsprecher zu wählen.
Ein Blendregler kann betätigt werden, um eine Änderung in der Lautstärke
der Klangsausgabe durch einen der Lautsprecher unabhängig von der Lautstärke
der Klangausgabe durch den anderen Lautsprecher zu bewirken. Ein Filter ist zwischen
dem Blendregler und dem zweiten Lautsprecher angeordnet, wobei das Filter konfiguriert
ist, um die Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher im wesentlichen
konstant über einen niedrigen Teil des zweiten Frequenzbereichs zu halten,
wenn der Blendregler betätigt wird, um eine Änderung
in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher zu bewirken.
Das Filter ist auch konfiguriert, um eine Änderung in der Klangausgabe durch
den zweiten Lautsprecher über einen hohen Teil des zweiten Frequenzbereichs
zu bewirken, wenn der Blendregler betätigt wird, um eine Änderung in der
Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher zu bewirken.
Die Erfindung gibt weiterhin ein Verfahren zum Steuern der Klangausgabe
durch ein Audiosystem mit einem ersten und einem zweiten Lautsprecher an. Der erste
Lautsprecher kann für eine Klangausgabe über einen ersten Frequenzbereich
betrieben werden, und der zweite Lautsprecher kann für eine Klangausgabe über
einen zweiten Frequenzbereich betrieben werden. Das Verfahren umfasst das Einstellen
einer Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher und das Einstellen
einer Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher. Das Verfahren
umfasst weiterhin das Reduzieren der Lautstärke der Klangausgabe durch den
zweiten Lautsprecher über einen hohen Bereich des zweiten Frequenzbereichs,
während die Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher
über einen niedrigen Teil des zweiten Frequenzbereichs im wesentlichen konstant
gehalten wird.
1 ist eine Draufsicht auf ein Fahrzeug mit einem Audiosystem
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
2 ist eine vereinfachte schematische Ansicht eines
Teils des Audiosystems von 1 einschließlich eines
Steuersystems.
3 ist ein Kurvendiagramm, das eine Rückkanal-Signalverarbeitung
für eine Vorwärtsblendbedingung des Audiosystems von 1
und 2 zeigt.
4 ist ein Kurvendiagramm, das eine Rückkanal-Signalverarbeitung
für eine zwischen vorne und hinten ausgeblichene Bedingung des Audiosystems
von 1 und 2 zeigt.
5 ist ein Kurvendiagramm, das eine Rückkanal-Signalverarbeitung
für eine Rückwärtsblendbedingung des Audiosystems von 1
und 2 zeigt.
6 ist ein vereinfachtes schematisches Diagramm, das
einen Teil einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
1 zeigt ein Audiosystem 10 gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Audiosystem
10 ist in einem Fahrzeug 12 installiert und umfasst ein Bedienfeld
14, das eine beliebige Anzahl von Eingabeeinrichtungen wie etwa Drehknöpfen,
Tasten oder anderen Betätigungselementen umfassen kann, damit ein Fahrzeuginsasse
das Audiosystem 10 betreiben kann. Weiterhin können die Eingabeeinrichtungen
für das Audiosystem 10 auch einen oder mehrere Sensoren umfassen,
die konfiguriert sind, um Signale von einer Fernbedienungseinrichtung zu empfangen.
Das Audiosystem 10 kann auch eine oder mehrere Medien-Wiedergabeeinrichtungen
wie etwa ein Kassettendeck, einen CD-Player und/oder einen DVD-Player umfassen.
Das Audiosystem 10 umfasst ein Paar von ersten bzw. vorderen
Lautsprechern 16, 18. Das gezeigte Audiosystem 10 umfasst
zwei vordere Lautsprecher 16, 18, wobei es bei Bedarf jedoch auch
nur einen vorderen Lautsprecher oder mehr als zwei vordere Lautsprecher umfassen
kann. Die vorderen Lautsprecher 16, 18 sind in einem vorderen
Teil 19 des Fahrzeugs 12 in entsprechenden Verkleidungskomponenten
uns insbesondere in den Türpaneelen 20, 22 untergebracht.
Es ist zu beachten, dass derartige Lautsprecher auch in anderen Verkleidungskomponenten
wie etwa dem Armaturenbrett, dem Himmel oder an anderen Positionen im Fahrzeug
12 vorgesehen sein können.
Wie in 1 gezeigt, umfasst das Audiosystem
10 auch ein Paar von zweiten oder hinteren Lautsprechern 24,
26, die in einem hinteren Teil 27 des Fahrzeugs 12 untergebracht
sind. Die vorderen Lautsprecher 16, 18 können zum Ausgeben
von Klang über einen ersten Frequenzbereich durch einen vorderen Kanal des
Audiosystems 10 betrieben werden, und die hinteren Lautsprecher
24, 26 können zum Ausgeben von Klang über einen zweiten
Frequenzbereich durch einen hinteren Kanal des Audiosystems 10 betrieben
werden. Der erste und der zweite Frequenzbereich können miteinander übereinstimmen,
wobei der zweite Frequenzbereich jedoch in einigen Fahrzeuganwendungen eine tiefere
Begrenzung aufweist als der erste Frequenzbereich. Entsprechend kann eine obere
Begrenzung des ersten Frequenzbereichs höher als die obere Begrenzung des zweiten
Frequenzbereichs sein. Wie weiter unten ausführlicher erläutert, ist das
Audiosystem 10 derart konfiguriert, dass wenn ein Bediener eine Vorwärtsblendbedingung
wählt, die hinteren Lautsprecher 24, 26 weiterhin wenigstens
eine bestimmte niedrige Bassfrequenzreaktion vorsehen, um einen Klang in dem Fahrzeug
12 vorzusehen, der den „dünnen" Klang vermeidet, der normalerweise
mit der ausschließlichen Verwendung von Hochfrequenz-Lautsprechern assoziiert
ist.
2 zeigt eine vereinfachte schematische Ansicht eines
Teils des Audiosystems 10. Eine erste Eingabeeinrichtung (ein Lautstärkeregler
28) kann betätigt werden, um die Lautstärke
der Klangausgabe durch die Lautsprecher 16, 18, 24,
26 zu wählen. Eine zweite Eingabeeinrichtung (ein Blendregler
30) kann betätigt werden, um eine Änderung in der Lautstärke
der Klangausgabe durch die vorderen Lautsprecher 16, 18 separat
zu der Lautstärke der Klangausgabe durch die hinteren Lautsprecher
24, 26 zu bewirken. Der Blendregler 30 kann auch betätigt
werden, um eine Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe durch die
hinteren Lautsprecher 24, 26 unabhängig von der Klangausgabe
durch die vorderen Lautsprecher 16, 18 zu bewirken. Weitere Eingabeeinrichtungen
sind ein Balanceregler 32, der zum Wählen zwischen einem linken und
einem rechten Kanal verwendet wird, und ein Tonregler 34, der zum Wählen
von verschiedenen Frequenzen verwendet wird. Die Eingabeeinrichtungen
28, 30, 32, 34 können Drehknöpfe,
Tasten oder andere Einrichtungen sein, die durch einen Fahrzeuginsassen betätigt
werden können, um die gewünschte Steuerung des Audiosystems
10 vorzunehmen. Weiterhin können eine oder mehrere der Eingabeeinrichtungen
28, 30, 32, 34zusätzlich oder alternativ
hierzu auch durch eine Fernbedienungseinrichtung betätigt werden. Es ist weiterhin
zu beachten, dass das in 1 gezeigte Audiosystem
10 in dem Fahrzeug 12 installiert ist, wobei die Audiosysteme
gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch nicht auf Fahrzeuge beschränkt
sind, sondern auch in anderen Umgebungen wie etwa Wohnungen, Büros oder anderen
Räumen installiert werden können.
Wie in 2 gezeigt, sieht jede der Eingabeeinrichtungen
28, 30, 32, 34 eine Eingabe zu einer Audiosystem-Steuereinrichtung
36 vor. Die Audiosystem-Steuereinrichtung 36 kann verschiedene
elektronische Schaltungen und andere Hardware und/oder Software umfassen, um die
Klangausgabe durch das Audiosystem 10 zu steuern. In der Audiosystem-Steuereinrichtung
36 ist eine separate Lautstärke-Steuereinrichtung 38 vorgesehen.
Die Lautstärke-Steuereinrichtung 38 erhält Eingaben von dem Lautstärkeregler
28, dem Blendregler 30 und dem Balanceregler 32.
Jede der Eingabeeinrichtungen 28, 30
32 bewirkt eine Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe durch
einen oder mehrere der Lautsprecher 16, 18, 24,
26. Zum Beispiel kann der Lautstärkeregler 28 verwendet werden,
um die Lautstärke der Klangausgabe durch alle vier Lautsprecher 16,
18, 24, 26 gleichzeitig zu erhöhen oder zu vermindern.
Welcher der Lautsprecher 16, 18, 24, 26 Klang
ausgibt, kann natürlich in Abhängigkeit von den Einstellungen des Blendreglers
30 und des Balancereglers 23 variieren. Der Balanceregler
32 gestattet es einem Bediener, zwischen den Lautsprechern 18,
24 auf der Fahrerseite und den Lautsprechern 16, 26 auf
der Beifahrerseite zu wählen. Wenn der Balanceregler 32 zum Beispiel
von einer mittleren Position zu den Lautsprechern 18, 24 der Fahrerseite
bewegt wird, wird die Lautstärke der Klangausgabe durch die Lautsprecher auf
der Beifahrerseite 16, 26 vermindert. In Abhängigkeit von
der Konfiguration der Audiosystem-Steuereinrichtung 36 kann die Lautstärke
der Klangausgabe durch die Lautsprecher 18, 24 auf der Fahrerseite
konstant bleiben, wenn die Lautstärke auf der Beifahrerseite vermindert wird,
oder kann alternativ hierzu die Lautstärke auf der Fahrerseite erhöht
werden, wenn die Lautstärke auf der Beifahrerseite vermindert wird.
Im Gegensatz zu dem Balanceregler 32, der zwischen dem linken
und dem rechten Kanal wählt, gestattet der Blendregler 30 es einem
Bediener, die Lautstärke der Klangausgabe durch die vorderen Lautsprecher
16, 18 und die hinteren Lautsprecher 24, 26
unabhängig voneinander zu steuern. Der Blendregler 30 gestattet, dass
die Lautstärke der Klangausgabe durch die vorderen Lautsprecher 16,
18 separat bzw. unabhängig von der Lautstärke der Klangausgabe
durch die hinteren Lautsprecher 24, 26 gesteuert wird. Es ist
zu beachten, dass hier unter einer „separaten" oder „unabhängigen"
Steuerung von verschiedenen Lautsprechern oder Lautsprechersätzen nicht unbedingt
zu verstehen ist, dass bei einer Einstellung der Klangs in einem Lautsprecher (oder
Lautsprechersatz) keine Änderung in dem Klang des anderen Lautsprechers (der
anderen Lautsprecher) erfolgt. Wenn zum Beispiel der Blendregler 30 zu
einer Rückwärtsblendbedingung betätigt wird, wird die Lautstärke
der Klangausgabe durch die vorderen Lautsprecher 16, 18 vermindert.
Gleichzeitig kann die Lautstärke der Klangausgabe durch die hinteren Lautsprecher
24, 26 konstant bleiben oder erhöht werden, je nachdem, wie
das Audiosteuersystem 36 konfiguriert ist. Unter einer „separaten"
oder „unabhängigen" Steuerung der vorderen Lautsprecher 16,
18 und der hinteren Lautsprecher 24, 26 durch den Blendregler
30 ist hier lediglich zu verstehen, dass eine Einstellung des Blendreglers
30 die vorderen Lautsprecher 16, 18 nicht in derselben
Weise betrifft wie die hinteren Lautsprecher 24, 26 oder sogar
einen der beiden Lautsprechersätze gar nicht betrifft.
Zusätzlich zu der separaten Lautstärke-Steuereinrichtung
38 in dem Audiosteuersystem 36 ist auch ein Shelf-Filter
40 zwischen dem Blendregler 30 und der Lautstärke-Steuereinrichtung
38 angeordnet. Dem Fachmann sollte bekannt sein, dass ein Shelf-Filter
eine flache Filterreaktion in einem niedrigeren Frequenzbereich und eine weitere
flache Filterreaktion in einem höheren Frequenzbereich aufweist, die durch
einen geneigten Übergangsbereich verbunden werden. Gewöhnlich ist einer
der flachen Abschnitte fixiert, sodass zum Beispiel ein Hoch-Shelf-Filter den niedrigen
Frequenzabschnitt konstant hält und den hohen Frequenzabschnitt anpasst. Umgekehrt
hält ein Nieder-Shelf-Filter den hohen Frequenzabschnitt konstant
und passt nur den niedrigen Frequenzabschnitt an. Wenn ein Bediener wie oben erläutert
den Blendregler 30 zu einer Rückwärtsblendbedingung betätigt,
wird die Lautstärke der Klangausgabe aus den vorderen Lautsprechern
16, 18 reduziert. Insbesondere wird die Lautstärke über
den gesamten ersten Frequenzbereich reduziert.
Im Gegensatz dazu modifiziert die Verwendung des Shelf-Filters
40 eine Vorwärtsblendbedingung derart, dass die Klangausgabe durch
die hinteren Lautsprecher 24, 26 nur über einen hohen Teil
des zweiten Frequenzbereichs reduziert wird. Zum Beispiel zeigt 3
eine Ausgabe des Audiosystems 10 und insbesondere eine Rückkanal-Signalverarbeitung
für eine Vorwärtsblendbedingung. Wie in 3
gezeigt, ist die Lautstärkeausgabe (in Dezibel entlang der Ordinate angegeben)
annähernd konstant über einen niedrigen Frequenzbereich bis zu einer vorbestimmten
Frequenz (f1). Über den niedrigen Teil 42 des zweiten Frequenzbereichs
halten die hinteren Lautsprecher 24, 26 eine annähernd konstante
Lautstärkeausgabe trotz der Betätigung des Blendreglers 30 zu
einer Vorwärtsblendbedingung.
In 3 ist auch die Lautstärkeausgabe
für einen oberen Teil 44 des zweiten Frequenzbereichs gezeigt. Weil
sich das Audiosystem 10 in einer Vorwärtsblendbedingung befindet,
ist die Lautstärkeausgabe über den oberen Teil 44 des zweiten
Frequenzbereichs extrem niedrig. Wenn sich also das Audiosystem 10 in der
Vorwärtsblendbedingung befindet, wird ein Klang aus den vorderen Lautsprechern
16, 18 über den gesamten ersten Frequenzbereich ausgegeben,
während die Klangausgabe aus den hinteren Lautsprechern 24,
26 nur Frequenzen in dem unteren Teil 42 des zweiten Frequenzbereichs
enthält. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Insasse des Fahrzeugs
12 auch dann einen „vollen" Klang hört, wenn das Audiosystem
10 zu einer Vorwärtsblendbedingung eingestellt wird. Weil die menschliche
Wahrnehmung von tiefen Frequenzen zudem allgemein nicht gerichtet ist, bemerken
die Insassen des Fahrzeugs 12 allgemein nicht, dass die Klänge mit
niedrigeren Frequenzen aus den hinteren Lautsprechern 24, 26 stammen.
Ein das Audiosystem 10 in einer Vorwärtsbedingung hörender Fahrzeuginsasse
hat also den Eindruck, dass der volle Frequenzbereich des Klangs durch die vorderen
Lautsprecher 16, 18 ausgegeben wird.
Das Shelf-Filter 40 kann derart konfiguriert werden, dass
ein gewünschter Wert der vorbestimmten Frequenz (f1) verwendet werden
kann. Zum Beispiel kann es vorteilhaft sein, einen Wert von (f1) von
ungefähr 80 Hertz (Hz) zu wählen, sodass der untere Teil 42 des
zweiten Frequenzbereichs nur Frequenzen unter 80 Hz umfasst. Die tatsächliche
Auswahl der Frequenz (f1) kann von einer Anzahl von Faktoren wie etwa
dem Fahrzeug (oder anderem Raum) abhängen, in dem ein Audiosystem gemäß
der vorliegenden Erfindung installiert ist. Die Auswahl der Frequenz (f1)
kann auch davon abhängen, welche Frequenzen in dem ersten oder zweiten Frequenzbereich
enthalten sind. Zum Beispiel können der erste und der zweite Frequenzbereich
derart gewählt werden, dass der gesamte untere Teil 42 des zweiten
Frequenzbereichs unter dem ersten Frequenzbereich liegt.
Im Gegensatz zu 3, die eine vollständige
Vorwärtsblendbedingung zeigt, zeigt 4 die Rückkanal-Signalverarbeitung
für eine annähernd gleichmäßige Verteilung des Klangs im Fahrzeug
12. Wie in 4 gezeigt, wurde die Lautstärke
des oberen Teils 44 des zweiten Frequenzbereichs im Vergleich zu
3 wesentlich erhöht. Der obere Teil
44 des zweiten Frequenzbereichs weist eine niedrigere Lautstärke auf
als der untere Teil 42, weil die vorderen Lautsprecher 16,
18 nicht die Niederfrequenzreaktion der hinteren Lautsprecher
24, 26 aufweisen. Wie weiter oben erläutert, kann der Blendregler
30 derart eingestellt werden, dass sich das Audiosystem 10 in
einer vollständigen Rückwärtsblendbedingung befindet.
5 zeigt die Rückkanal-Signalverarbeitung für
die Rückwärtsblendbedingung. Wie in 5 gezeigt,
ist die Lautstärkeausgabe über den gesamten zweiten Frequenzbereich annähernd
konstant, wobei der untere Teil 42 der Ausgabe des oberen Teils
44 entspricht. Es ist zu beachten, dass der Dezibelpegel des unteren Teils
42 wie in 5 gezeigt größer als in
3 und 4 ist. Dies kann
die Folge einer Erhöhung der durch den Lautstärkeregler 28 gesteuerten
Gesamtlautstärke sein, wobei alternativ hierzu aber auch die Audiosystem-Steuereinrichtung
36 derart konfiguriert sein kann, dass eine Einstellung des Blendreglers
30 zu den hinteren Lautsprechern 24, 26 nicht nur die
Lautstärke der Klangausgabe durch die vorderen Lautsprecher 16,
18 reduziert, sondern gleichzeitig auch die Lautstärke der Klangausgabe
durch die hinteren Lautsprecher 24, 26 erhöht. Bei einer
derartigen Konfiguration erhöht eine Einstellung des Blendreglers
30 zu den vorderen Lautsprechern 16, 18 auch das Volumen
der Klangausgabe durch die vorderen Lautsprecher 16, 18, wenn
die Lautstärke der Klangausgabe durch die hinteren Lautsprecher 24,
26 vermindert wird – wenigstens über den oberen Teil
44 des zweiten Frequenzbereichs.
Wie weiter oben erläutert, zeigt 2
eine vereinfachte schematische Ansicht einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Dem Fachmann sollte deutlich sein, dass viele Variationen an der in
2 gezeigten Ausführungsform innerhalb des Erfindungsumfangs
vorgenommen werden können. Zum Beispiel zeigt 6
einen Teil eines Audiosystems 46 gemäß einer
anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein Lautstärkeregler
48, ein Balanceregler 50, ein Blendregler 52und ein Tonregler
54 sehen Eingaben zu einem Audiosteuersystem 56 vor. Ähnlich
wie das Audiosteuersystem 36 von 2 umfasst
das Audiosteuersystem 56 eine separate Lautstärke-Steuereinrichtung
58. Das Audiosteuersystem 56 ist etwas komplexer, weil es einen
digitalen Signalprozessor (DSP) 60 umfasst, der wie in 6
gezeigt mit Hardware und/oder Software zur Steuerung konfiguriert sein kann. Zum
Beispiel umfasst der DSP 60 ein Shelf-Filter und eine Ton/Equalizer-Steuerung,
die jeweils durch den Blendregler 52 und den Tonregler 54 verwendet
werden kann. Weiterhin sieht der DSP 60 ein Filter für ein Rauschen
vor, das durch Komponenten in dem Audiosystem 46 oder durch umgebende elektronische
Einrichtungen etwa in dem Armaturenbrett der Fahrzeugs erzeugt werden kann.
Das Audiosystem 46 kann durch ein Verfahren gesteuert werden,
das demjenigen des Audiosystems 10 von 2 ähnlich
ist. Wenn zum Beispiel das Audiosystem 46 in dem Fahrzeug 12 installiert
ist, kann der Lautstärkeregler 48 verwendet werden, um die Lautstärkeausgabe
der vorderen Lautsprecher 16, 18 und der hinteren Lautsprecher
24, 26 einzustellen. Der Blendregler 52 kann dann verwendet
werden, um die Lautstärke der Klangausgabe durch die hinteren Lautstärker
24, 26 über den oberen Teil 44 des zweiten Frequenzbereichs
zu reduzieren, während die Lautstärke der Klangausgabe durch die hinteren
Lautsprecher 24, 26 über den unteren Teil 42 des
zweiten Frequenzbereichs im wesentlichen konstant gehalten wird. Wie weiter oben
erläutert, wird dies unter Verwendung eines Shelf-Filters bewerkstelligt, der
in der Ausführungsform von 6 in dem DSP
60 integriert ist. Das Audiosystem 46 gestattet es also einem
Bediener, den Blendregler 52 zu einer vollständigen Vorwärtsblendposition
zu versetzen, wobei weiterhin ein Klang für die Fahrzeuginsassen über
einen vollständigen Frequenzbereich von der unteren Begrenzung des zweiten
Frequenzbereichs zu der oberen Begrenzung des ersten Frequenzbereichs vorgesehen
wird.
Es wurden Ausführungsformen der Erfindung beschrieben und gezeigt,
wobei die Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt ist.
Die Beschreibung ist nicht einschränkend, wobei verschiedene Änderungen
vorgenommen werden können, ohne dass deshalb der Erfindungsumfang verlassen
wird.
|
| Anspruch[de] |
Audiosystem, das umfasst:
einen ersten Lautsprecher (16, 18), der zum Ausgaben von Klang
über einen ersten Frequenzbereich betrieben werden kann,
einen zweiten Lautsprecher (24, 26), der zum Ausgeben von Klang
über einen zweiten Frequenzbereich betrieben werden kann,
eine erste Eingabeeinrichtung (28; 48), die zum Auswählen
einer Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten und den zweiten Lautsprecher
(16, 18, 24, 26) betätigt werden kann,
eine zweite Eingabeeinrichtung (30; 50), die zum Bewirken einer
Änderung in der Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher
(16, 18) über wenigstens einen Teil des ersten Frequenzbereichs
separat zu der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher (24,
26) betätigt werden kann und die weiterhin zum Bewirken einer Änderung
in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher (24,
26) über wenigstens einen Teil des zweiten Frequenzbereichs separat
zu der Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher (16,
18) betätigt werden kann, und
ein Steuersystem (36; 56), das wenigstens eine Steuereinrichtung
(38; 58) umfasst, wobei das Steuersystem (36;
56) mit dem ersten und dem zweiten Lautsprecher (16,
18, 24, 26) und der ersten und der zweiten Eingabeeinrichtung
(28; 48, 30; 50) kommuniziert, wobei das Steuersystem
(36; 56) konfiguriert ist, um eine Änderung in der Lautstärke
der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher (24, 26) über
einen hohen Teil des zweiten Frequenzbereichs zu bewirken, wenn die zweite Eingabeeinrichtung
(30; 50) betätigt wird, um eine Änderung in der Klangausgabe
durch den zweiten Lautsprecher (24, 26) zu bewirken, während
die Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher (24,
26) über einen niedrigen Bereich des zweiten Frequenzbereichs im wesentlichen
konstant gehalten wird.
Audiosystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrige
Teil des zweiten Frequenzbereichs nur Frequenzen unter 80 Hertz umfasst.
Audiosystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuersystem
(36; 56) weiterhin konfiguriert ist, um eine Änderung in
der Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher (16,
18) über den ersten Frequenzbereich zu bewirken, wenn die zweite Eingabeeinrichtung
(30; 50) betätigt wird, um eine Änderung in der Lautstärke
der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher (16, 18) zu bewirken.
Audiosystem nach Anspruch 1, weiterhin gekennzeichnet durch eine Vielzahl
von ersten Lautsprechern (16, 18) und eine Vielzahl von zweiten
Lautsprechern (24, 26), wobei die Lautstärke der Klangausgabe
durch jeden der ersten Lautsprecher (16, 18) gemeinsam geändert
werden kann und die Lautstärke der Klangausgabe durch jeden der zweiten Lautsprecher
(24, 26) gemeinsam geändert werden kann.
Audiosystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrige
Teil des zweiten Frequenzbereichs unter dem ersten Frequenzbereich liegt.
Audiosystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Frequenzbereich durch eine erste niedrige Begrenzung und eine erste hohe Begrenzung
definiert wird und der zweite Frequenzbereich durch eine zweite niedrige Begrenzung
und eine zweite hohe Begrenzung definiert wird, wobei die zweite niedrige Begrenzung
niedriger als die erste niedrige Begrenzung ist.
Audiosystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Frequenzbereich mit dem zweiten Frequenzbereich übereinstimmt.
Audiosystem für ein Fahrzeug, wobei das Audiosystem umfasst
einen ersten Lautsprecher (16, 18), der zum Ausgeben von Klang
über einen ersten Frequenzbereich betrieben werden kann,
einen zweiten Lautsprecher (24, 26), der zum Ausgeben von Klang
über einen zweiten Frequenzbereich betrieben werden kann,
einen Lautstärkeregler (28; 48), der zum Wählen einer
Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten und den zweiten Lautsprecher (16,
18, 24, 26) betätigt werden kann,
einen Blendregler (30; 50), der zum Bewirken einer Änderung
in der Lautstärke der Klangausgabe durch einen der Lautsprecher (16,
18) unabhängig von der Lautstärke der Klangausgabe durch den
anderen Lautsprecher (24, 26) betätigt werden kann,
ein Filter (40), das zwischen dem Blendregler (30; 50)
und dem zweiten Lautsprecher (24, 26) angeordnet ist, wobei das
Filter (40) konfiguriert ist, um die Lautstärke der Klangausgabe durch
den zweiten Lautsprecher (24, 26) über einen niedrigen Teil
des zweiten Frequenzbereichs im wesentlichen konstant zu halten und eine Reduktion
in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher (24,
26) über einen hohen Teil des zweiten Frequenzbereichs zu bewirken,
wenn der Blendregler (30; 50) betätigt wird, um eine Reduktion
in der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher (24,
26) zu bewirken.
Audiosystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Lautsprecher (16, 18) in einem vorderen Teil eines Fahrzeugs (12)
angeordnet ist und der zweite Lautsprecher (24, 26) in einem hinteren
Teil des Fahrzeugs (12) angeordnet ist, wobei der erste Frequenzbereich
eine obere Begrenzung aufweist, die höher als die obere Begrenzung des zweiten
Frequenzbereichs ist, und wobei der zweite Frequenzbereich eine untere Begrenzung
aufweist, die niedriger als die untere Begrenzung des ersten Frequenzbereichs ist.
Audiosystem nach Anspruch 9, weiterhin gekennzeichnet durch:
eine Vielzahl der ersten Lautsprecher (16, 18), die in dem vorderen
Teil des Fahrzeugs (12) angeordnet sind, und
eine Vielzahl der zweiten Lautsprecher (24, 26), die in dem hinteren
Teil des Fahrzeugs (12) angeordnet sind,
wobei der Blendregler (30; 50) die Lautstärke der Klangausgabe
durch alle ersten Lautsprecher (16, 18) gemeinsam regelt und die
Lautstärke der Klangausgabe durch alle zweiten Lautsprecher (24,
26) gemeinsam regelt.
Audiosystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug
eine Verkleidungskomponente (20, 22) umfasst, wobei wenigstens
einer der Lautsprecher (16, 18, 24, 26) in der
Verkleidungskomponente (20, 22) des Fahrzeugs (12) angeordnet
ist.
Audiosystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrige
Teil des zweiten Frequenzbereichs unter dem ersten Frequenzbereich liegt.
Audiosystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrige
Teil des zweiten Frequenzbereichs nur Frequenzen unter 80 Hertz umfasst.
Audiosystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendregler
(30; 50) betätigt werden kann, um eine Änderung in der
Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher (16,
18) über den gesamten ersten Frequenzbereich zu bewirken.
Verfahren zum Steuern der Klangausgabe durch ein Audiosystem, das einen
ersten und einen zweiten Lautsprecher umfasst, wobei der erste Lautsprecher zum
Ausgeben von Klang über einen ersten Frequenzbereich betrieben werden kann
und wobei der zweite Lautsprecher zum Ausgaben von Klang über einen zweiten
Frequenzbereich betrieben werden kann, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
Einstellen einer Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher,
Einstellen einer Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher,
und
Ändern der Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher
unabhängig von der Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher
derart, dass die Lautstärke der Klangasgabe durch den zweiten Lautsprecher
über einen hohen Teil des zweiten Frequenzbereichs geändert wird, während
die Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher über einen
niedrigen Teil des zweiten Frequenzbereichs im wesentlichen konstant gehalten
wird.
Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der niedrige
Teil des zweiten Frequenzbereichs nur Frequenzen unter 80 Hertz umfasst.
Verfahren nach Anspruch 15, weiterhin gekennzeichnet durch einen Schritt
zum Reduzieren der Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher
über den ersten Frequenzbereich.
Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Audiosystem
eine erste Eingabeeinrichtung umfasst, wobei die erste Eingabeeinrichtung betätigt
wird, um die Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten und den zweiten Lautsprecher
einzustellen.
Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Audiosystem
weiterhin eine zweite Eingabeeinrichtung umfasst, wobei die zweite Eingabeeinrichtung
betätigt wird, um die Lautstärke der Klangausgabe durch den zweiten Lautsprecher
unabhängig von der Lautstärke der Klangausgabe durch den ersten Lautsprecher
zu ändern.
Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Eingabeeinrichtung
ein Lautstärkeregler ist und die zweite Eingabeeinrichtung ein Blendregler
ist.
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Patent Zeichnungen (PDF)
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