Es handelt sich um eine Neuerung in Form eines sicheren Kopfhörers,
der für stark strahlende Kommunikationsanlagen wie z. B. Handys geeignet ist.
Solche stark strahlende Kommunikationsanlagen weisen in der Regel ein Hochfrequenz-Magnetfeld
auf.
Nutzt man die stark strahlende Kommunikationsanlage, z. B. also das
Handy, direkt zum Telefonieren, hält man es also an den Kopf, so sendet das
Hochfrequenz-Magnetfeld hohe Strahlung an das Gehirn des Benutzers aus. Dies kann
zu starker Anreizung des Gehirns und damit zur Beeinträchtigung der menschlichen
Gesundheit führen. Deshalb werden heute bereits häufig Kopfhörer
zum Telefonieren mit Handys eingesetzt. Diese herkömmlichen Kopfhörer
verwenden aber ihrerseits einen Chip, der direkt im Ohr-Teil (Hörerkopf) des
Kopfhörers eingebaut ist. Dieser Chip stellt seinerseits ein Magnetfeld dar,
wenn auch ein Niederfrequenz-Magnetfeld. Auch dieses Magnetfeld befindet sich somit
unmittelbar am Kopf des Benutzers und sendet Strahlung an das Gehirn des Benutzers
aus, die zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Dies gilt insbesondere
für die häufige und dauerhafte Benutzung von Handys und herkömmlichen
Kopfhörern. Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel und sonstige
Symptome bei dem Benutzer, bis hin zu Kopflähmungen.
Die hier vorgestellte Neuerung hält Magnetfelder so weit wie
möglich fern von dem Kopf des Benutzers, um bei diesem gesundheitliche Schäden
zu minimieren bzw. im Idealfall zu vermeiden.
Um dies zu erreichen, werden der Mikrolautsprecher, der das Magnetfeld
enthält und das Ohr-Teil (Hörerkopf) getrennt von einander konstruiert.
Ein relativ langes Schallwellenübertragungsrohr bzw. -röhrchen zwischen
Mikrolautsprecher und Ohr-Teil sorgt für die Übertragung des Audiosignals
(Schall) vom Mikrolautsprecher zum Ohr-Teil (Hörerkopf) und damit in das Ohr
des Benutzers.
Dieses Schallwellenübertragungsrohr kann ein langes und schmales
Weichrohr oder Hartrohr sein. Es kann entweder zwischen dem Mikrolautsprecher und
dem Ohr-Teil separat oder mit Mikrolautsprecher und Ohr-Teil integriert eingebaut
werden.
Es gibt also eine separate und eine integrierte Lösung.
Sämtlichen Lösungen bzw. Ausführungsmethoden liegt
aber das Grundprinzip zugrunde, das Ohr-Teil (Hörerkopf) des Kopfhörers
möglichst weit von dem Mikrolautsprecher und damit dem gefährlichen Magnetfeld
entfernt zu halten, um gesundheitliche Schäden des Benutzers weitestgehend
zu vermeiden.
Beigefügt sind 3 Skizzen:
Bei Skizze 1 handelt es sich um das separate Ausführungsbeispiel.
Die Skizzen 2 und 3 stellen 2 unterschiedliche Ausführungsvarianten
bzw. Ausführungsbeispiele für integrierte Lösungen dar.
Zu der Beschreibung in den Skizzen:
- 1
- Ohr-Teil/Hörerkopf
- 2
- Schallwellenübertragungsrohr/-röhrchen
- 3
- Mikrolautsprecher
- 4
- Mikrophon
- 5
- Leitung
- 6
- Stecker
- 7
- Gehäuse/Schale
Nochmals verdeutlichend zu den 3 unterschiedlichen Ausführungsarten:
Skizze 1 zeigt die separate Lösung, bei der insbesondere zu erkennen ist, dass
die aus dem Magnetfeld kommenden Schallwellen durch das Schallwellenüertragungsrohr
geschwächt werden.
Die Skizzen 2 und 3 sind integrierte Lösungen, bei denen sich
das Schallwellenübertragungsrohr innerhalb des Gehäuses/Schale befindet.
Die Skizzen 2 und 3 unterscheiden sich durch die Stärke des Gehäuses,
also vorwiegend durch Äußerlichkeiten.
Skizze 2 verdeutlicht, dass Mikrophon und Hörerkopf an einem
anderen Ende des Gehäuses liegen, und dass der Mikrolautsprecher hinter dem
Mikrophon liegt. Das Schallwellenübertragungsrohr liegt zwischen Mikrolautsprecher
und Mikrophon. Der Mikrolautsprecher (3), das Mikrophon (4), die
Leitung (5) und der Stecker (6) sind nacheinander verbunden.
Skizze 3 verdeutlicht, dass der Durchmesser des Ohr-Teils/Hörerkopf
(1) vorne größer ist als der hintere Durchmesser. Der vordere
Teil hat auch eine größere Bogenkontur, damit der Hörerkopf nicht
leicht aus dem Ohr rutscht.
Die möglichst weite Separierung der Magnetfelder von dem Ohr
bzw. Kopf des Benutzers führen zu keinen Einbußen bei dem Klang des Kopfhörers,
der Empfang bleibt klar und deutlich.