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Bodenbelag - Dokument DE202006014310U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006014310U1 14.12.2006
Titel Bodenbelag
Anmelder Wylach, Sigrid, 42281 Wuppertal, DE
Vertreter Buschhoff-Hennicke-Althaus, 50672 Köln
DE-Aktenzeichen 202006014310
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.12.2006
Registration date 09.11.2006
Application date from patent application 19.09.2006
IPC-Hauptklasse D06N 7/00(2006.01)A, F, I, 20060919, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Bodenbelag, insbesondere einen Teppich oder Teppichläufer, im Wesentlichen bestehend aus einem Obermaterial aus vorzugsweise textilem Gewebe, Gewirk und/oder Filz und einer unter dem Obermaterial angeordneten Antirutschlage.

Insbesondere vergleichsweise leichte Teppiche oder Teppichläufer, die nicht aufgrund Ihres Eigengewichts auf dem fest eingebauten Fußboden eines Hauses an Ort und Stelle liegen bleiben, sondern infolge ihres geringen Eigengewichtes und des im Allgemeinen ebenfalls nur geringen Reibbeiwerts des Obermaterials andernfalls hin- und herrutschen würden, werden zur Vermeidung eines derartigen, unerwünschten Rutschens häufig mit einer Antirutschlage versehen, die einen höheren Reibbeiwert zum Fußboden als das Obermaterial aufweist. Üblicherweise wird eine derartige Antirutschlage lose unter das Obermaterial des Teppichs gelegt, es ist aber auch bekannt, die Antirutschlage mit dem Obermaterial fest oder lösbar zu verbinden, beispielsweise zu verkleben oder eine Verbindung mittels Klettverschlüssen oder dgl. zu bewirken. Aus im Wesentlichen optischen Gründen wird die Antirutschlage im Allgemeinen etwas kleiner ausgestaltet als das Obermaterial, das somit an den Randbereichen des Bodenbelages über die Antirutschlage übersteht und diese optisch vollständig überdeckt. Diese Anordnung hat allerdings den Nachteil, dass jedenfalls in den Randbereichen des Bodenbelages die Antirutschlage nicht wirksam ist. Außerdem gibt es abhängig von der Dicke der verwendeten Antirutschlage im Bodenbelag eine durchaus spürbare und gegebenenfalls auch sichtbare Stufe, die im Allgemeinen unerwünscht ist.

Ein vor allem aus optischen Gründen problematischer Bereich stellt bei Teppichen deren Längs- und Querseite dar, wo die Kanten ohne besondere Bearbeitung beispielsweise durch eine Umkettelung häufig ausfransen oder dgl. und sich somit dem Betrachter wenig attraktiv präsentieren.

Die Erfindung hat sich somit zur Aufgabe gesetzt, bei den angesprochenen Problemen Abhilfe zu schaffen und einen Bodenbelag anzugeben, dessen Randbereich ästhetisch ansprechend geschützt ist und bei dem die Antirutschlage das Obermaterial bis in dessen Randbereich gegen Rutschen auf dem Fußboden sichert.

Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, dass die Antirutschlage um die randseitigen Kanten des Obermaterials umgeschlagen und mit dem Obermaterial zur Einfassung der Ränder verbunden, insbesondere vernäht ist.

Hierdurch wird eine ästhetisch sehr ansprechende und vom sicherheitstechnischen Aspekt her überzeugende Gestaltung erreicht, die in besonders vorteilhafter Weise auch ein Ausfransen oder eine sonstige Beschädigung des Obermaterials des Teppichs oder dgl. in dessen Randbereich zuverlässig unterbindet und auch nach vielen Jahren des Gebrauchs noch ansprechend aussieht.

Als Antirutschlage im Sinne der Erfindung soll ein solches Material verstanden werden, das einen größeren Reibbeiwert als das Obermaterial aufweist, das also auf einem Fußboden weniger gut gleiten kann als das Obermaterial. Als ganz besonders vorteilhaft und vom ästhetischen Standpunkt her besonders ansprechend hat sich als Antirutschlage ein Trägergewebe mit Korkbeschichtung erwiesen, das nicht nur sehr widerstandsfähig ist, sondern sich auch aufgrund seiner verhältnismäßig großen Flexibilität leicht um die Ränder des Obermaterials umschlagen und mit diesem vernähen lässt. Es ist alternativ auch möglich, dass die Antirutschlage aus Leder, insbesondere aus angerautem Leder, aus Gummi oder aus rutschhemmendem Kunststoff besteht.

Der Umschlag der Antirutschlage an der Oberseite des Obermaterials bildet vorzugsweise einen um dieses umlaufenden Randstreifen mit einer Breite von 1 bis 20 cm, wobei die Breite des Randstreifens im Allgemeinen primär unter ästhetischen Gesichtspunkten unter Berücksichtigung der Gesamtgröße des Bodenbelages gewählt wird. Zur Verbindung der Antirutschlage mit dem Obermaterial ist sie vorzugsweise entlang ihrer Umschlagränder mit dem Obermaterial vernäht. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Antirutschlage entlang Ihrer Umschlagränder nach Innen umgeschlagen ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, worin eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand eines Beispiels näher erläutert ist. Es zeigt:

1 einen Teppich nach der Erfindung in einer perspektivischen Darstellung; und

2 einen Schnitt durch den Teppich gemäß 1 längs einer Linie II-II im Teppichrandbereich in einer vergrößerten Darstellung.

Der in 1 in seiner Gesamtheit mit 10 dargestellte Teppich besteht im Wesentlichen aus einem Obermaterial 11 aus einem textilem Gewebe oder Gewirk oder insbesondere auch aus Wollfilz oder Loden und einer Antirutschlage 12, die unter dem Obermaterial 11 angeordnet ist und ein Verrutschen des Teppichs 10 auf einem Fußboden 13 (2) verhindert oder erschwert. Wie insbesondere in 2 gut erkennbar ist, ist die Antirutschlage 12 um die randseitigen Kanten 14 des Obermaterials umgeschlagen und mit dem Obermaterial zur Einfassung der Ränder 14 vernäht. Hierzu ist die Antirutschlage entlang ihrer auf die Oberseite 15 umgeschlagenen Umschlagränder 16 nach unten umgeschlagen und entlang der Umschlagränder durch das Obermaterial hindurch mit der Antirutschlage an der Unterseite des Obermaterials mittels einer Naht 17 vernäht.

Als Material für die Antirutschlage kommt bevorzugt ein mit Kork beschichtetes Trägergewebe zum Einsatz, wobei sich die Korkbeschichtung 18 an der zum Fußboden 13 hinweisenden Unterseite des unter dem Obermaterial liegenden Antirutschlagenteils und dementsprechend auch an der Oberseite der um die randseitigen Kanten 14 umgeschlagenen Umschlagränder befindet. Das korkbeschichtete Trägergewebe hat einen merklich höheren Reibbeiwert zum Fußboden 13 hin als der aus textilem Gewebe, Gewirk, Filz oder Loden bestehende Stoff des Obermaterials, so dass der Teppich auch bei vergleichsweise geringem Eigengewicht nicht leicht auf dem Fußboden hin- und herrutschen kann. Durch die randseitige Einfassung der Kanten 14 des Obermaterials ist dieses geschützt und kann nicht ausfransen oder sonstwie leicht beschädigt werden, so dass durch die erfindungsgemäße Gestaltung ein robuster und ästhetisch besonders anspruchsvoller Teppich erhalten wird.


Anspruch[de]
Bodenbelag, insbesondere Teppich oder Teppichläufer, im Wesentlichen bestehend aus einem Obermaterial aus vorzugsweise textilem Gewebe, Gewirk und/oder Filz und einer unter dem Obermaterial angeordneten Antirutschlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Antirutschlage (12) um die randseitigen Kanten (14) des Obermaterials (11) umgeschlagen und mit dem Obermaterial (11) zur Einfassung der Ränder (14) verbunden, insbesondere vernäht ist. Bodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antirutschlage (12) einen größeren Reibbeiwert als das Obermaterial aufweist. Bodenbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antirutschlage aus einem Trägergewebe mit Korkbeschichtung (18) besteht. Bodenbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antirutschlage aus Leder, insbesondere aus angerauchtem Leder, aus Gummi oder aus rutschhemmendem Kunststoff besteht. Bodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlag (16) der Antirutschlage (12) an der Oberseite (15) des Obermaterials (11) an dieser einen umlaufenden Randstreifen mit einer Breite von 1 bis 20 cm bildet. Bodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antirutschlage (12) mit dem Obermaterial entlang ihrer Umschlagränder (16) vernäht ist. Bodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Antirutschlage (12) entlang ihrer Umschlagränder (16) nach unten umgeschlagen ist.






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