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Dokumentenidentifikation DE69932653T2 14.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000930666
Titel Dielektrisches Filter und dielektrischer Duplexer
Anmelder Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto, JP
Erfinder Kubota, Kazuhiko, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Ise, Tomoyuki, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 69932653
Vertragsstaaten DE, FI, FR, GB, IT, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.01.1999
EP-Aktenzeichen 991008319
EP-Offenlegungsdatum 21.07.1999
EP date of grant 09.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.12.2006
IPC-Hauptklasse H01P 5/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01P 1/208(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein dielektrisches Filter und einen dielektrischen Duplexer zur Verwendung in einer Kommunikationsbasisstation oder ähnlichem.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Ein dielektrisches Filter, das sich auf die vorliegende Erfindung bezieht, ist in 7 gezeigt. Obwohl dieses dielektrische Filter in der mitanhängigen US-Patentanmeldung Nr. 924040 beschrieben ist, war dieses dielektrische Filter in der Technik zu der Zeit noch nicht bekannt, als die Erfindung, auf deren Basis die Priorität der vorliegenden Erfindung beansprucht wird, als Japanische Patentanmeldung Nr. H-10-8860 eingereicht wurde.

7 ist eine perspektivische Ansicht des dielektrischen Filters 110. In dieser Figur ist ein oberer Deckel 114 entfernt, so dass die interne Struktur sichtbar ist. Das hierin gezeigte, dielektrische Filter ist beispielsweise von dem 2-Stufen-Bandsperrfilter-Typ, der zwei scheibenförmige Dielektrika 112 umfasst, die Seite an Seite in einem abschirmenden Hohlraumrahmen 111 angeordnet sind.

Das dielektrische Filter 110 umfasst einen abschirmenden Hohlraumrahmen 111, der aus Metall gebildet ist, ein Dielektrikum 112, das in dem abschirmenden Hohlraumrahmen 111 angeordnet ist, und eine externe Kopplungseinrichtung 120. Das Dielektrikum 112 ist aus Keramik in einer Scheibenform gebildet und Elektroden sind aus Silber oder ähnlichem auf zwei gegenüberliegenden oberen und unteren Oberflächen desselben gebildet. Die untere Oberfläche des Dielektrikums 112 ist über Lötmittel oder ähnliches an der inneren Bodenoberfläche des abschirmenden Hohlraumrahmens 111 befestigt, wodurch eine elektrische Verbindung erreicht wird. Die externe Kopplungseinrichtung 120 umfasst eine elektrische Sonde 121, die aus einem Metalldraht hergestellt ist. Die elektrische Sonde 121 ist auf solche Weise angeordnet, dass sie sich in einem Raum zwischen der oberen Oberfläche des Dielektrikums 112 und dem abschirmenden Hohlraumrahmen 111 erstreckt, ohne Kontakt entweder mit dem Dielektrikum 112 oder dem abschirmenden Hohlraumrahmen 111 zu haben. Durch Einsetzen der obigen Struktur wird es möglich, den Strom zu reduzieren, der durch den abschirmenden Hohlraumrahmen 111 fließt, wodurch der Verlust aufgrund eines solchen Stroms reduziert wird, wodurch ein TM-Moden-Dielektrik-Filter mit einer geringen Größe in der Höhe und mit einem unbelasteten Q-Wert erreicht wird.

Die elektrische Sonde 121 ist über Lötmittel mit einem externen Verbinder 113 verbunden, der an den abschirmenden Hohlraumrahmen 111 angebracht ist, so dass ein Signal über die elektrische Sonde 121 eingegeben und ausgegeben wird. Das heißt, ein Signal wird über ein Kabel geliefert, das mit dem externen Verbinder 113 verbunden ist, und wird durch die elektrische Sonde 121 geleitet. Die elektrische Sonde 121 ist mit dem Dielektrikum 112 über eine Kapazität gekoppelt, die zwischen der elektrischen Sonde 121 und der Elektrode des Dielektrikums 112 erzeugt wird. Das Dielektrikum 112, das mit der elektrischen Sonde 121 gekoppelt ist, weist Resonanz auf und dient somit als ein Bandsperrfilter. Das resultierende Signal wird durch ein Kabel ausgegeben, das mit einem anderen externen Verbinder 113 verbunden ist.

Bei dem oben beschriebenen, dielektrischen Filter, ist die Kopplung zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum über die Kapazität zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum realisiert. Somit hängt die Festigkeit der Kopplung von der Kapazität zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum ab. Die Kapazität wird bestimmt durch die Distanz zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum, die Bereiche der Oberflächen, die einander zugewandt sind, und die dielektrische Konstante einer Substanz, die zwischen denselben existiert. Die Dämpfung variiert mit der Änderung bei der Stärke bzw. Festigkeit der Kopplung, und die Charakteristika des dielektrischen Filters variieren derart, dass das Filter eine Bandsperr- oder Bandpass-Charakteristik mit einer breiten Bandbreite aufweist, wenn die Kopplung stark ist, während die Bandbreite schmal wird, wenn die Kopplung schwach ist. Daher ist es erforderlich, um ein dielektrisches Filter mit gewünschten Charakteristika zu erreichen, die Kopplung zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum einzustellen. Das heißt, es ist erforderlich, die Kapazität zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum einzustellen.

Bei dem oben beschriebenen, dielektrischen Filter, wird die elektrische Sonde, die aus Metalldraht hergestellt ist, als die externe Kopplungseinrichtung verwendet. Die Kapazität kann variiert werden, wie oben beschrieben ist, durch Variieren der Distanz zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum, der Bereiche der Oberflächen und/oder der dielektrischen Konstante. Es ist jedoch schwierig, die Position der elektrischen Sonde zu ändern, die mit dem externen Verbinder verbunden ist, da es schwierig ist, die Position des externen Verbinders zu ändern, der an den abschirmenden Hohlraumrahmen angebracht ist. Die dielektrische Konstante von Luft ist unmöglich zu ändern. Somit ist es am praktischsten, die Kapazität zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum zu ändern, durch ändern der Länge der dielektrischen Sonde, wodurch die Bereiche der Oberflächen geändert werden, die einander zugewandt sind.

Es ist jedoch ein beschwerlicher Prozess, die Länge der elektrischen Sonde durch Schneiden der elektrischen Sonde für jedes Dielektrikum oder für jedes dielektrische Filter, das das Dielektrikum umfasst, einzustellen. Ferner ist es unmöglich, eine neue Einstellung auszuführen, um die Kapazität zu erhöhen, sobald die elektrische Sonde auf eine zu kurze Länge geschnitten ist.

Ferner tritt eine elektrische Entladung durch Luft auf, die zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum existiert, wenn die potentielle Differenz zwischen denselben die dielektrische Festigkeit von Luft überschreitet. Eine solche Entladung kann eine Differenz bei der Charakteristik der Elektrode oder der elektrischen Sonde des dielektrischen Filters verursachen.

Die JP 58 218201 A beschreibt ein Verfahren für eine Einstellung der Verteilung eines elektromagnetischen Feldes innerhalb eines Wellenleiters. Ein Isolator wird abwärts oder aufwärts innerhalb des Wellenleiters bewegt, um die Verteilung des elektromagnetischen Feldes innerhalb des Wellenleiters einzustellen.

Die EP-A-1-0 101 369 beschreibt ein Filter, das ein Gehäuse aufweist, das als ein Wellenleiter funktioniert. Dielektrische Resonatoren sind innerhalb des Gehäuses angeordnet. Verbinder sind an beiden Enden des Filters angeordnet und weisen Antennen auf, die in der Richtung der Ausbreitung der Wellen innerhalb des Wellenleiters angeordnet sind.

Die WO-A-9220116 beschreibt einen dielektrischen Resonator, der ein Gehäuse, einen dielektrischen Resonator und einen inneren Leiter aufweist. Der Resonator weist zwei zylindrische Scheiben auf, die mit ihren planaren Oberflächen gegeneinander positioniert sind, so dass sie radial im Hinblick aufeinander zum Variieren der Form des Resonators und zum Einstellen der Resonanzfrequenz des Resonators verschiebbar sind.

Die FR-A-2 521 785 beschreibt ein Filter, das ein Gehäuse, das aus Metallplatten hergestellt ist, dielektrische Resonatoren und einen Verbinder mit einer Antenne aufweist. Die Antenne ist Teil eines isolierenden Verbinders. Die Resonatoren sind auf dielektrischen Stützbaugliedern angeordnet. Steuerelemente sind über einer oberen Oberfläche der Resonatoren angeordnet.

Im Hinblick auf die oben beschriebenen Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein dielektrisches Filter und einen dielektrischen Duplexer zu schaffen, deren Charakteristika einfacher eingestellt werden können und die eine höhere Zuverlässigkeit aufweisen.

Diese Aufgabe wird durch ein dielektrisches Filter gemäß Anspruch 1 und einen dielektrischen Duplexer gemäß Anspruch 4 gelöst.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung, wird, um das obige Ziel zu erreichen, ein dielektrisches Filter bereitgestellt, das einen abschirmenden Hohlraumrahmen mit elektrischer Leitfähigkeit, ein Dielektrikum mit Elektroden, die auf zwei gegenüberliegenden Oberflächen gebildet sind und in dem abschirmenden Hohlraumrahmen angeordnet sind, und eine externe Kopplungseinrichtung umfasst, wobei die externe Kopplungseinrichtung eine elektrische Sonde umfasst, wobei zumindest ein Teil derselben mit einem abdeckenden Dielektrikum abgedeckt ist.

Bei diesem dielektrischen Filter ist das abdeckende Dielektrikum, das die elektrische Sonde abdeckt, vorzugsweise bewegbar.

Die Bewegbarkeit des abdeckenden Dielektrikums kann erreicht werden durch Verbinden des abdeckenden Dielektrikums mit der elektrischen Sonde mit Hilfe einer Zusammenpassung über Schraubengewinde.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein dielektrischer Duplexer bereitgestellt, der einen abschirmenden Hohlraumrahmen mit elektrischer Leitfähigkeit, ein Dielektrikum mit Elektroden, die an zwei gegenüberliegenden Flächen gebildet sind und in dem abschirmenden Hohlraumrahmen angeordnet sind, eine elektrische Kopplungseinrichtung, Eingabe-/Ausgabe-Verbindungseinrichtung und Antennenverbindungseinrichtung, verbunden mit der Kopplungseinrichtung, umfasst, wobei die externe Kopplungseinrichtung eine elektrische Sonde umfasst, wobei zumindest ein Teil derselben mit einem abdeckenden Dielektrikum abgedeckt ist.

Bei diesem dielektrischen Duplexer ist das abdeckende Dielektrikum, das die elektrische Sonde abdeckt, vorzugsweise bewegbar.

Die Bewegbarkeit des abdeckenden Dielektrikums kann erreicht werden durch Verbinden des abdeckenden Dielektrikums mit der elektrischen Sonde mit Hilfe einer Zusammenpassung über Schraubengewinde.

Bei dem oben beschriebenen dielektrischen Filter und dem dielektrischen Duplexer gemäß der Erfindung ist es möglich, einfach die Kapazität zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum einzustellen. Ferner ist es möglich, die dielektrische Festigkeit zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum zu erhöhen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Ansicht eines dielektrischen Filters gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 ist eine perspektivische Ansicht einer externen Kopplungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

3 ist eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines dielektrischen Filters gemäß der vorliegenden Erfindung;

4 ist eine perspektivische Ansicht einer externen Kopplungseinrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;

5 ist eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines dielektrischen Filters gemäß der vorliegenden Erfindung;

6 ist eine perspektivische Ansicht eines dielektrischen Duplexers gemäß der vorliegenden Erfindung; und

7 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen Typs eines dielektrischen Filters.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Bezug nehmend nun auf 1 wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel eines dielektrischen Filters gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 ist eine perspektivische Ansicht des dielektrischen Filters 10 gemäß der vorliegenden Erfindung. In der Figur ist ein oberer Deckel 14 entfernt, so dass die interne Struktur sichtbar ist.

Das dielektrische Filter 10 umfasst einen abschirmenden Hohlraumrahmen 11, scheibenförmige Dielektrika 12 und externe Kopplungseinrichtungen 20. Der abschirmende Hohlraumrahmen 11 ist aus Metall gebildet und externe Verbinder 13 sind an demselben angebracht, so dass ein Signal über Kabel zu der Außenseite eingegeben und von derselben ausgegeben wird. Die externen Kopplungseinrichtungen 20 sind mit den entsprechenden externen Verbindern 13 über Lötmittel verbunden. Jedes Dielektrikum 12 ist aus Keramik in einer Scheibenform gebildet und Elektroden sind auf demselben mit Hilfe von Beschichten und Backen einer Silberpaste auf zwei gegenüberliegenden Oberflächen gebildet. Die untere Oberfläche jedes Dielektrikums 12 ist über Lötmittel oder ähnliches an die innere Bodenfläche des abschirmenden Hohlraumrahmens 11 befestigt, wodurch eine elektrische Verbindung erreicht wird. Alternativ kann das Dielektrikum 12 an eine Bodenplatte oder ähnliches gelötet sein und kann in dem abschirmenden Hohlraumrahmen 11 platziert sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Dielektrika Seite an Seite platziert und diese zwei Dielektrika 12 sind miteinander über eine 1/4-Übertragungsleitung 15 verbunden, so dass das dielektrische Filter 10 als ein Zweistufen-Bandsperrfilter wirkt. Der abschirmende Hohlraumrahmen 11 kann ferner erzeugt werden durch Bilden einer elektrisch leitfähigen Schicht auf der Oberfläche eines Keramikmaterials. Das Dielektrikum 12 kann auch in eine quadratische Form gebildet sein. Die Elektroden auf den zwei gegenüberliegenden Oberflächen des Dielektrikums 12 können in die Struktur eines Mehrschicht-Dünnfilms gebildet sein, um den Verlust zu reduzieren.

Die externe Kopplungseinrichtung 20 umfasst eine elektrische Sonde 21, die aus einem Metalldraht gebildet ist, wobei ein gewünschter Teil desselben mit einem Harz oder ähnlichem 22 abgedeckt ist, das als ein abdeckendes Dielektrikum dient. Im Hinblick auf das Harz 22 wird ein Polypren oder ein ähnliches Harz eingesetzt, das einfach in eine gewünschte Form gebildet werden kann und das eine Elastizität aufweist, die es einfach macht, die Einstellung auszuführen, was später beschrieben wird. Das Harz 22 ist in die Form eines Zylinders mit einem Durchmesser gebildet, der größer ist, als der Durchmesser der elektrischen Sonde 21, wobei ein Durchgangsloch derart gebildet ist, dass es sich von einem Ende des Zylinders zu dem gegenüberliegenden Ende erstreckt, oder ein Semi-Durchgangsloch ist derart gebildet, dass ein Ende des Semi-Durchgangslochs mit einem Ende des Zylinders geschlossen ist. Die elektrische Sonde 21 ist in dieses Loch eingefügt und das Harz 22 ist zu einer gewünschten Position bewegt, so dass ein gewünschter Teil der elektrischen Sonde 21 mit dem Harz 22 abgedeckt ist, wie in 2 gezeigt ist. Somit ist das Harz 22 zwischen der elektrischen Sonde 21 und dem Dielektrikum 12 vorhanden. Das Harz 22 weist eine höhere dielektrische Festigkeit und eine größere dielektrische Konstante auf als Luft. Daher führt ein Abdecken der elektrischen Sonde 21 mit dem Harz 22 zu einer Reduzierung bei der Wahrscheinlichkeit, dass eine Entladung zwischen der elektrischen Sonde 21 und dem Dielektrikum 12 auftritt. Ferner kann die Kapazität variiert werden durch Variieren der dielektrischen Konstante zwischen der elektrischen Sonde 21 und dem Dielektrikum 12 unter Verwendung des Harzes 22. Genauer gesagt ist es durch Variieren der relativen Länge des Teils der elektrischen Sonde 21, der in das Harz 22 eingefügt ist, möglich, die Kapazität und somit die Festigkeit der Kopplung zwischen der elektrischen Sonde 21 und dem Dielektrikum 12 zu variieren. Somit wird es möglich, eine Einstellung auszuführen, um gewünschte Bandcharakteristika zu erhalten.

Bezug nehmend nun auf 3 und 4 wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung nachfolgend beschrieben. Ähnliche Teile zu jenen in dem vorangehenden Ausführungsbeispiel werden durch ähnliche Bezugszeichen bezeichnet und werden hierin nicht detaillierter beschrieben.

Wie in 3 dargestellt ist, umfasst das dielektrische Filter des vorliegenden Ausführungsbeispiels zwei scheibenförmige Dielektrika 12, die jeweils Elektroden aufweisen, die auf zwei gegenüberliegenden Oberflächen gebildet und Seite an Seite in einem abschirmenden Hohlraumrahmen 11 angeordnet sind. Die zwei Dielektrika 12 sind miteinander über ein kapazitives Kopplungsbauglied 16 gekoppelt. Das dielektrische Filter 10a mit der oben beschriebenen Struktur wirkt als ein Zweistufen-Bandpassfilter.

4 ist eine perspektivische Ansicht, die eine elektrische Sonde 21a darstellt, die aus einem Metalldraht besteht, und ferner ein Harz 22a darstellt, das die elektrische Sonde 21a abdeckt, gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel. Wie in 4 gezeigt ist, sind die elektrische Sonde 21a und das Harz 22a derart mit Gewinde versehen, dass die elektrische Sonde 21a als eine männliche Schraube dient und das Harz 22a als eine weibliche Schraube wirkt. Das Harz 22a wird auf die elektrische Sonde 21a geschraubt, wodurch dieselben miteinander verbunden werden. Dies ermöglicht, dass das Harz 22a einfach mit der elektrischen Sonde 21a auf feste Weise verbunden wird, so dass das Harz 22a nicht durch externe Schwingungen oder mechanischen Stoss bewegt wird. Das heißt, die Festigkeit der Kopplung zwischen der elektrischen Sonde 21a und dem Dielektrikum 12 wird nicht durch externe Störung verändert.

Bezug nehmend nun auf 5 wird nachfolgend ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Auch in dieser Figur ist ein oberer Deckel 14 entfernt, so dass die interne Struktur eines dielektrischen Filters 10b sichtbar ist. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind zwei scheibenförmige Dielektrika 12 miteinander über eine 1/4-Übertragungsleitung 15 so verbunden, dass das dielektrische Filter 10b als ein Zweistufen-Bandsperrfilter wirkt. Ähnliche Teile zu jenen in den vorangehenden Ausführungsbeispielen sind durch ähnliche Bezugszeichen bezeichnet und werden hierin nicht detaillierter beschrieben.

Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst jede externe Kopplungseinrichtung 20 eine externe Sonde 21b, die aus einem Metalldraht aufgebaut ist, wobei ein gewünschter Teil desselben mit einem Harz oder ähnlichem 22b abgedeckt ist, das als ein abdeckendes Dielektrikum dient. Im Hinblick auf das Harz 22b wird Polypren oder ein ähnliches Harz eingesetzt, das einfach in eine gewünschte Form gebildet werden kann, und das eine Elastizität aufweist, die es einfach macht, die Einstellung auszuführen, die nachfolgend beschrieben wird. Dieses Harz 22b weist ein Loch auf, das der elektrischen Sonde 21b entspricht. Die elektrische Sonde 21b ist in das Loch eingefügt und das Harz 22b ist zu einer gewünschten Position bewegt, so dass ein gewünschter Teil der elektrischen Sonde 21b mit dem Harz 22b abgedeckt ist. Somit ist das Harz 22b zwischen der elektrischen Sonde 21b und dem Dielektrikum 12 vorhanden. Das Harz 22b weist eine höhere dielektrische Festigkeit und eine größere dielektrische Konstante auf als Luft. Daher führt das Abdecken jeder elektrischen Sonde 21b mit dem Harz 22b zu einer Reduzierung bei der Wahrscheinlichkeit, dass eine Entladung zwischen der elektrischen Sonde 21b und dem Dielektrikum 12 auftritt. Ferner kann die Kapazität variiert werden, durch Variieren der dielektrischen Konstante zwischen der elektrischen Sonde 21b und dem Dielektrikum 12, unter Verwendung des Harzes 22b. Genauer gesagt ist es durch Variieren der relativen Länge des Teils der elektrischen Sonde 21b, der in das Harz 22b eingefügt ist, möglich, die Kapazität und somit die Festigkeit der Kopplung zwischen der elektrischen Sonde 21b und dem Dielektrikum 12 zu variieren. Somit ist es möglich, eine Einstellung zu machen, derart, dass das dielektrische Filter gewünschte Charakteristika aufweist. Da die externe Kopplungseinrichtung 20 in die Form einer Platte gebildet ist, ist es einfacher, eine gewünschte Kapazität zu erhalten, als bei dem ersten Ausführungsbeispiel.

Bezug nehmend auf 6 wird ein Ausführungsbeispiel eines dielektrischen Duplexers gemäß der vorliegenden Erfindung nachfolgend beschrieben. Ähnliche Teile zu jenen bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen werden durch ähnliche Bezugszeichen bezeichnet und werden hierin nicht weiter detailliert beschrieben.

Wie in 6 dargestellt ist, umfasst ein dielektrischer Duplexer 30 ein erstes dielektrisches Filter 31a und ein zweites dielektrisches Filter 31b, wobei das erste dielektrische Filter 31 zwei scheibenförmige Dielektrika 21a1und 21a2 umfasst, die in einem abschirmenden Hohlraumrahmen 11 angeordnet sind, und das zweite dielektrische Filter 31 zwei scheibenförmige Dielektrika 12b1 und 12b2 umfasst. Die zwei Dielektrika 12a1 und 12a2 des ersten dielektrischen Filters 31a sind miteinander über ein kapazitives Kopplungsbauglied 16a so gekoppelt, dass das erste dielektrische Filter 31a als ein Sende-Bandpassfilter dient. Die zwei Dielektrika 12b1 und 12b2 des zweiten dielektrischen Filters 31a weisen Resonanzfrequenzen auf, die unterschiedlich von jenen der Dielektrika 12a1 und 12a2 des ersten dielektrischen Filters 31a sind und miteinander über ein kapazitives Kopplungsbauglied 16b so gekoppelt sind, dass das zweite dielektrische Filter 31b als ein Empfangs-Bandpassfilter dient. Die externe Kopplungseinrichtung 20a, die mit dem Dielektrikum 12a1 des ersten dielektrischen Filters 31a gekoppelt ist, ist mit einem externen Verbinder 13a verbunden, der mit einer externen Sendeschaltung verbunden ist. Die externe Kopplungseinrichtung 20d, die mit dem Dielektrikum 12b2 des zweiten dielektrischen Filters 31b gekoppelt ist, ist mit einem externen Verbinder 13b verbunden, der mit einer externen Empfangsschaltung verbunden ist. Die externe Kopplungseinrichtung 20b, die mit dem Dielektrikum 12a2 des ersten dielektrischen Filters 31a gekoppelt ist, und die externe Kopplungseinrichtung 20c, die mit dem Dielektrikum 12b1 des zweiten dielektrischen Filters 31 gekoppelt ist, sind mit einem externen Verbinder 13c verbunden, der mit einer externen Antenne verbunden ist.

Die externen Kopplungseinrichtungen 20a, 20b, 20c und 20d umfassen jeweils eine elektrische Sonde 21, die aus einem Metalldraht gebildet ist, wobei ein gewünschter Teil desselben mit einem Harz oder ähnlichem 22 abgedeckt ist, das als ein abdeckendes Dielektrikum dient. Durch Abdecken der elektrischen Sonden 21 mit Harzen 22 wird es möglich, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass eine Entladung zwischen den elektrischen Sonden 21 und den Dielektrika 12a1, 12a2, 12b1 und 12b2 auftritt. Ferner kann die Kapazität unter Verwendung der Harze 22 variiert werden, durch Variieren der dielektrischen Konstante zwischen der elektrischen Sonde 21s und den Dielektrika 12a1, 12a2, 12b1 und 12b2. Genauer gesagt ist es möglich, durch Variieren der relativen Länge des Teils der elektrischen Sonden 21, der in die Harze 22 eingefügt ist, die Kapazität und somit die Festigkeit der Kopplung zwischen den elektrischen Sonden 21 und den Dielektrika 12a1, 12a2, 12b1 und 12b2 zu variieren. Somit wird es möglich, eine Einstellung durchzuführen, um gewünschte Bandcharakteristika zu erhalten.

Wie oben beschrieben ist, hat die vorliegende Erfindung verschiedene Vorteile. Das heißt, bei der vorliegenden Erfindung ist die elektrische Sonde, die aus Metall hergestellt ist und als die elektrische Kopplungseinrichtung bei dem dielektrischen Filter oder dielektrischen Duplexer dient, mit dem abdeckenden Dielektrikum abgedeckt, wodurch sich die dielektrische Festigkeit zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum erhöht, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass eine Entladung auftritt.

Das abdeckende Dielektrikum an der elektrischen Sonde ist auf bewegbare Weise vorgesehen, wodurch der Teil der elektrischen Sonde, der mit dem abdeckenden Dielektrikum abgedeckt ist, variiert werden kann. Dies macht es möglich, einfach die Festigkeit der Kopplung zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum einzustellen, ohne jede elektrische Sonde auf eine kürzere Länge schneiden zu müssen. Das heißt, durch Variieren der Kopplungsfestigkeit ist es möglich, eine Einstellung derart zu machen, dass das Durchlassband oder das Sperrband des dielektrischen Filters oder des dielektrischen Duplexers eine größere oder kleinere Bandbreite aufweist als erforderlich. Somit ist es möglich, einfach dielektrische Filter und dielektrische Duplexer mit gewünschten Charakteristika zu erzeugen, abhängig von Anwendungen, bei denen sie verwendet werden.

Ferner wird es durch Verbinden des abdeckenden Dielektrikums mit der elektrischen Sonde mit Hilfe einer Zusammenpassung über Schraubengewinde möglich, zu verhindern, dass die Länge des Teils der elektrischen Sonde, der mit dem abdeckenden Dielektrikum abgedeckt ist, nach der Fertigstellung der Charakteristika-Einstellung variiert. Das heißt, nach dem Einstellen der Charakteristika des dielektrischen Filters wird die Position des abdeckenden Dielektrikums an der elektrischen Sonde nicht durch einen externen Stoß oder Schwingungen variiert. Somit ist es möglich, zu verhindern, dass das dielektrische Filter und der dielektrische Duplexer eine Änderung bei den Charakteristika aufgrund einer externen Störung aufweisen.

Wie oben beschrieben, schafft die vorliegende Erfindung ein dielektrisches Filter und einen dielektrischen Duplexer, deren Charakteristika einfach eingestellt werden können und die eine gute Langzeitzuverlässigkeit aufweisen.


Anspruch[de]
Ein dielektrisches Filter, das einen abschirmenden Hohlraumrahmen mit einer elektrischen Leitfähigkeit, ein Dielektrikum mit Elektroden, die auf gegenüberliegenden Flächen gebildet und in dem abschirmenden Hohlraumrahmen angeordnet sind, und eine externe Kopplungseinrichtung umfasst, wobei das dielektrische Filter dadurch gekennzeichnet ist, dass die externe Kopplungseinrichtung eine elektrische Sonde umfasst, wobei zumindest ein Teil derselben mit einem abdeckenden Dielektrikum abgedeckt ist, das die kapazitive Kopplung zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum des Filters einstellt. Ein dielektrisches Filter gemäß Anspruch 1, bei dem das abdeckende Dielektrikum, das die elektrische Sonde abdeckt, bewegbar ist. Ein dielektrisches Filter gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem die Bewegbarkeit des abdeckenden Dielektrikums erreicht wird durch Verbinden des abdeckenden Dielektrikums mit der elektrischen Sonde mit Hilfe einer Zusammenpassung über Schraubengewinde. Ein dielektrischer Duplexer, der einen abschirmenden Hohlraumrahmen mit elektrischer Leitfähigkeit, ein Dielektrikum mit Elektroden, die auf zwei gegenüberliegenden Flächen gebildet und in dem abschirmenden Hohlraumrahmen angeordnet sind, eine externe Kopplungseinrichtung, Eingabe-/Ausgabe-Verbindungseinrichtung und eine Antennenverbindungseinrichtung, verbunden mit der Kopplungseinrichtung, umfasst, wobei der dielektrische Duplexer dadurch gekennzeichnet ist, dass die externe Kopplungseinrichtung eine elektrische Sonde umfasst, wobei zumindest ein Teil derselben mit einem abdeckenden Dielektrikum abgedeckt ist, das die kapazitive Kopplung zwischen der elektrischen Sonde und dem Dielektrikum des Duplexers einstellt. Ein dielektrischer Duplexer gemäß Anspruch 4, bei dem das abdeckende Dielektrikum, das die elektrische Sonde abdeckt, bewegbar ist. Ein dielektrischer Duplexer gemäß Anspruch 4 oder 5, bei dem die Bewegbarkeit des abdeckenden Dielektrikums erreicht wird durch Verbinden des abdeckenden Dielektrikums mit der elektrischen Sonde mit Hilfe einer Zusammenpassung über Schraubengewinde.






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