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Dokumentenidentifikation DE102005004941B4 21.12.2006
Titel Konvertierung von Daten, insbesondere zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen
Anmelder AVT Audio Vision Technology GmbH, 44267 Dortmund, DE
Erfinder Breitfeld, Volkmar, 44267 Dortmund, DE;
Fogh, Anders, 44139 Dortmund, DE
Vertreter Weisbrodt & Rother, 47051 Duisburg
DE-Anmeldedatum 02.02.2005
DE-Aktenzeichen 102005004941
Offenlegungstag 10.08.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.12.2006
IPC-Hauptklasse G06F 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Konvertieren von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats in ein Zwischenformat von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Daten, vorzugsweise Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten. Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Rekonstruierung von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats aus einem erfindungsgemäßen Zwischenformat von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Daten, vorzugsweise Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung eines Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung eines erfindungsgemäßen Zwischenformats.

Im Stand der Technik sind zahlreiche Ausgangsformate umfassend in Verzeichnissen strukturiert zusammengefasste Dateien von Daten, vorzugsweise Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, bekannt. Die Ausgangsformate genügen dabei vorbestimmten Spezifikationen, die in der Regel an unterschiedliche digitale Medien als physischer Datenträger angepasst sind. So beinhalten beispielsweise digitale Medien wie Video CDs (CD: Compact Disc) oder DVDs (DVD: Digital Versatile Disc) Kombinationen von Video- und/oder Audoinformationen zusammen mit Navigationsinformationen derselben, das heißt Daten die zur Steuerung, Definition und/oder Beschreibung der Video- und/oder Audioinformationen und deren Verhaltens seitens eines entsprechenden Wiedergabesystems (Playbacksystems) für die Video- und/oder Audioinformationen dienen.

Üblicherweise sind diese Daten von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben nicht nur den Spezifikationen des Ausgangsformats und dessen physischen Mediums, beispielsweise einer CD oder einer DVD, unterworfen, sondern auch stark voneinander abhängig und miteinander verbunden. Dies bedingt, dass Änderungen an einer der Komponenten dieser Daten ohne entsprechende Änderung der anderen Komponenten dieser Daten in der Regel zu einem ungültigen, das heißt insbesondere nicht mehr den erforderlichen Spezifikationen genügenden bzw. nicht mehr entsprechend den Spezifikationen arbeitenden und/oder verarbeitbaren Format führen.

Bei den im Stand der Technik bekannten und weit verbreiteten standardisierten Formaten CD, DVD und dergleichen Ausgangsformate im Sinne der vorliegenden Erfindung werden die Daten von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben in mehreren Dateien, sogenannten multiple files, bei denen kontinuierliche Daten sich an verschiedenen über ein Verzeichnis referenzierten Startpunkten an bzw. auf definierten Positionen des jeweiligen physischen Mediums befinden, gespeichert. Dabei werden zeitabhängige Audio- und/oder Videoinformationen in der Regel auf Basis miteinander verschachtelter Zeit- und Abstandszuordnungen, die mitunter weitere Zusatzdaten umfassen, gespeichert. Um eine Wiedergabe von entsprechenden Audio- und/oder Videoinformationen auch seitens hierzu entsprechend vorgesehener bzw. geeigneter Wiedergabeeinrichtungen mit geringen bzw. geringeren Leistungsmerkmalen und/oder -verhalten, beispielsweise der sogenannten Bitrate, zu ermöglichen, werden die Dateien seitens der üblichen Ausgangsformate in der Regel an festen und/oder an relativ festen Positionen des physischen Mediums gespeichert bzw. abgelegt, auch wenn dadurch Speicherplatz seitens des physischen Mediums ungenutzt verbraucht wird. Die geringere Leistungsmerkmale und/oder -verhalten aufweisenden Wiedergabeeinrichtungen sind dadurch in der Regel kostengünstiger fertig- und veräußerbar.

Die bisher bekannten und genutzten Ausgangsformate weisen verschiedene Nachteile hinsichtlich deren Handhabungs- und/oder Nutzungsmöglichkeiten auf. So sind in Verzeichnissen strukturiert zusammengefasste Dateien von Daten, insbesondere Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats seitens eines physischen Mediums als Datenträger, beispielsweise einer CD oder einer DVD, in der Regel derart umfangreich, dass eine Übertragung über Netzwerke wie das Internet oder dergleichen Netzwerke zum Datenaustausch, überaus zeit- und kostenaufwändig ist. Ferner ist es bisher nicht möglich von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Daten, insbesondere Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats nur nutzerindividuell ausgewählte Dateien zusammenzustellen und entsprechend dem Ausgangsformat nutzbar als Dateien über Netzwerke zu übertragen. Im übrigen wird bei den bisher bekannten Ausgangsformaten seitens der von diesen genutzten physischen Medien bzw. Datenträgern Speicherplatz ungenutzt verbraucht. Bei der Übertragung über Netzwerke, insbesondere zum Datenaustausch, wird bzw. muss dieser ungenutzte Speicherplatz nachteiligerweise ebenfalls mit übertragen werden.

Zur Archivierung und/oder zur Verbesserung des Austauschs von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Daten, vorzugsweise Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats hinsichtlich des Speicherplatzbedarfs ist es im Stand der Technik bekannt, die in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Daten des vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats insgesamt zu kodieren und in eine Datei kontinuierlich aufeinanderfolgender Daten zu packen. So lässt sich zwar der Speicherplatzbedarf der Dateien von Daten des Ausgangsformats reduzieren, allerdings ist weder eine nutzerindividuelle Auswahl von Dateien von Daten des Ausgangsformats zusammenstellbar, noch ist die so erstellte Datei sonst wie, insbesondere nicht entsprechend den Dateien von Daten des Ausgangsformats nutzbar.

Aus der US 5,537,592 ist ein Dateisystem bekannt, bei dem Dateien von Daten in durch das genutzte Betriebssystem vorgegebenen beziehungsweise definierten Strukturen abgelegt sind. Die Dateien von Daten können dabei zwar unterschiedliche, durch das Betriebssystem vorgegebene beziehungsweise definierte Dateiformate aufweisen, die Inhalte der Dateien, also die Daten beziehungsweise Nutzdaten der Dateien selbst, werden davon jedoch nicht betroffen.

In Anbetracht dieses Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Konvertierung von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats in ein Zwischenformat von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten bereitzustellen, welche unter Meidung der beschriebenen Nachteile eine verbesserte und umfangreichere Nutzung von Dateien von Daten eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats ermöglicht. Dabei sollen Dateien von Daten eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats insbesondere nutzerindividuell auswählbar, mit geringerem Speicherplatzbedarf als seitens des Ausgangsformat und unter weitestgehender Erhaltung der Handhabungs- und/oder Nutzungsmöglichkeiten des Ausgangsformats austauschbar sein, insbesondere über Netzwerke.

Zur technischen Lösung wird ein Verfahren zum Konvertieren von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats in ein Zwischenformat von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, vorgeschlagen, wobei die Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats erfasst wird, anhand der Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats durch wenigstens eine Auswahl eine Verzeichnisstruktur des Zwischenformats, umfassend wenigstens eine Datei von Daten, zusammengestellt wird, das Verzeichnis des Zwischenformats entsprechend der Auswahl erstellt wird, die Inhalte der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats kodiert werden und die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend der Kodierung erstellt wird.

Erfindungsgemäß wird seitens des Zwischenformats entsprechend der Auswahl von Dateien von Daten des Ausgangsformats eine der Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats entsprechende Verzeichnisstruktur erstellt. Dabei werden die Funktionalitäten der Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats seitens der Verzeichnisstruktur des Zwischenformats vorteilhafterweise entsprechend beibehalten und auf die Dateien von Daten des Zwischenformats, welche mit den Inhalten der Dateien von Daten des Ausgangsformats entsprechend der Auswahl über die Kodierung mit geringerem Speicherplatzbedarf korrespondieren, entsprechend anwendbar. Durch die erfindungsgemäße Konvertierung sind Dateien von Daten des Ausgangsformats nutzerindividuell auswählbar, bleiben die Handhabungs- und/oder Nutzungsmöglichkeiten von Dateien von Daten des Ausgangsformats seitens des Zwischenformats zumindest weitestgehend erhalten und ist durch den geringeren Speicherplatzbedarf aufgrund der Kodierung der Inhalte der Dateien seitens des Zwischenformats dieses schneller und kostengünstiger austauschbar, insbesondere über Netzwerke wie das Internet oder dergleichen Netzwerke zum Datenaustausch.

Vorteilhafterweise erfolgt die Erstellung der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats im Anschluss an die Kodierung der Inhalte sämtlicher Dateien von Daten des Ausgangsformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats. Dadurch ist sicherstellbar, dass im Verzeichnis des Zwischenformats die entsprechenden Positionen und/oder Zeiger auf Positionen der ausgewählten Inhalte vorhanden und die entsprechenden Handhabungs- und/oder Nutzungsmöglichkeiten von Dateien von Daten des Ausgangsformats garantiert gewährleistet sind.

Das Verzeichnis des Zwischenformats wird vorteilhafterweise nach der Kodierung entsprechend dem Ergebnis der Kodierung korrigiert. Dabei erfolgt im Rahmen der Korrigierung des Verzeichnisses des Zwischenformats vorteilhafterweise eine Anpassung der Verzeichnisstruktur an die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend der Kodierung, insbesondere hinsichtlich der jeweiligen Daten-Informationen der Datei.

Gemäß einem vorteilhaften Vorschlag der Erfindung werden seitens des Zwischenformats Dateien von Daten als kontinuierlicher Datenstrom erstellt. Dadurch ist sicherstellbar, dass seitens des Zwischenformats kein ungenutzter Speicherplatzbedarf gegeben ist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden seitens des Zwischenformats Navigationsinformationen von Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats unabhängig von den sonstigen Inhaltsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats erfasst. Dabei werden seitens des Zwischenformats vorteilhafterweise die Navigationsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats in einer Datei und die sonstigen Inhaltsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats in einer anderen Datei erfasst.

Gemäß einem weiteren vorteilhaften Vorschlag der Erfindung wird seitens des Zwischenformats die die Navigationsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats umfassende Datei der die sonstigen Inhaltsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats umfassenden Datei im Datenstrom vorangestellt. Dadurch ist ein sogenanntes Interleaving der Daten gegeben, so dass gewährleistet ist, dass bei einem Einlesen des Zwischenformats seitens einer Einrichtung zur Verarbeitung des Zwischenformats, beispielsweise zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen, zuerst die zur Steuerung, Definition und/oder Beschreibung der Video- und/oder Audioinformationen und deren Verhaltens seitens einer entsprechenden Wiedergabeeinrichtung (Playbacksystem) für die Video- und/oder Audioinformationen dienen Navigationsinformationen erfasst werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden im Rahmen der Kodierung Navigationsinformationen der wenigstens einen Datei des Ausgangsformats im Zwischenformat entsprechend der jeweiligen Größe der kodierten sonstigen Inhaltsinformationen der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats umgesetzt und festgesetzt. Dabei erfolgt im Rahmen der Um- und Festsetzung vorteilhafterweise eine korrigierende Anpassung des Zwischenformats entsprechend dem Ergebnis der Kodierung.

Vorteilhafterweise erfolgt die Erstellung des kontinuierlichen Datenstroms von Dateien von Daten des Zwischenformats durch Multiplexen, das heißt Verschachtelung, der Navigationsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats umfassenden Datei mit den sonstige Inhaltsinformationen der Dateien von Daten umfassenden Dateien entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats.

Gemäß einem weiteren vorteilhaften Vorschlag der Erfindung werden seitens des Zwischenformats Informationen über Eigenschaften der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats erfasst. Informationen über Eigenschaften im Sinne der vorliegenden Erfindung sind dabei insbesondere für die Gesamtheit der Daten geltend bzw. diese betreffend und dementsprechend nach innen Wirkungen für die Daten entfaltend. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Nutzung der Informationen über Eigenschaften der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats zur Rekonstruierung von Navigationsinformationen und/oder Positionen von Dateien von Daten des Ausgangsformats. Dadurch kann vorteilhafterweise bei Bedarf aus dem Zwischenformat das Ausgangsformat und/oder zumindest ein den Spezifikationen des Ausgangsformat entsprechendes Format erstellt werden. Vorteilhafterweise wird die Größe der Datei von Daten des Ausgangsformats als Information über Eigenschaften genutzt.

Eine weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeichnet durch an die jeweiligen Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten angepasste Algorithmen zur Kodierung, vorzugsweise an die Kodierung von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben angepasste Algorithmen. Vorteilhafterweise können so für unterschiedliche Dateien von Datentypen, insbesondere Audiodaten, Videodaten, Textdaten, Bilddaten oder dergleichen Daten, unterschiedliche Algorithmen zur Kodierung zum Einsatz kommen, insbesondere Algorithmen, die für die jeweiligen Datentypen optimale Kodierergebnisse entsprechend den jeweils gewünschten oder erforderlichen Anforderungen liefern, beispielsweise hinsichtlich des Speicherplatzbedarfs, der Qualität und/oder dergleichen Eigenschaften. Vorteilhafterweise kommen als Algorithmen ITU-T h.264 (MPEG4-AVC video), MPEG4 (ISO/IEC 14496), Dolby AC3, MP3 und/oder WMV zum Einsatz.

Vorteilhafterweise werden im Rahmen der Kodierung charakteristische Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten erfasst und gespeichert, vorzugsweise charakteristische Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten im Ausgangsformat und/oder im Zwischenformat. Charakteristische Merkmale einer Datei im Sinne der vorliegenden Erfindung beziehen sich dabei auf veränderliche, insbesondere nach außen Wirkung entfaltende Inhalte einer Datei gerichtet. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Nutzung der gespeicherten charakteristischen Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten zur weitestgehenden Rekonstruierung der wenigstens einen Datei von Daten des Ausgangsformats. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Nutzung der Reihenfolge von Dateien von Daten, der maximalen Bitrate für eine Audio- und/oder Videodatenwiedergabe, von Bildbewegungen, von Videomerkmalen wie Auflösung, fade, scene-detection, motion und dergleichen, der visuellen Komplexität und/oder Übergängen in der Lautstärke von Audoinformationen als charakteristische Merkmale.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Daten der Dateien des Ausgangsformats an vorbestimmten, über die Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats referenzierten Positionen auf einem Datenträger angeordnet. Dabei können die Daten der Dateien des Ausgangsformats kontinuierlich, das heißt insbesondere ohne Abstände zueinander unmittelbar einander folgend, an vorbestimmten, über die Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats referenzierten Positionen auf einem Datenträger angeordnet sein. Vorteilhafterweise sind die vorbestimmten Positionen fest und/oder relativ fest vorgegeben. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung unterliegt das Ausgangsformat den DVD-Spezifikationen, vorzugsweise der DVD-Video-Spezifikation, insbesondere gemäß „DVD Specifications for Read-only Disc" der Hitachi, LTD., Koninklijke Phillips Electronics N.V., Matsushita Electric Industrial Co. LTD, Mitsubishi Electric Corporation, Pioneer electronic corporation, Sony corporation, Thomson multimedia, Time Warner Inc., Toshiba Corp., und Victor Company of Japan LTD. Die fest und/oder relativ fest vorgegeben vorbestimmten Positionen sind dabei beispielsweise in bzw. entsprechend der sogenannten „video_ts.ifo" realisiert. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung unterliegt das Ausgangsformat den CD-Spezifikationen, vorzugsweise der Video-CD- und/oder der Super Video-CD- und/oder der Audio-CD-Spezifikation.

Gemäß einem besonders vorteilhaften Vorschlag der Erfindung sind in das Zwischenformat bibliographische Informationen zu den Audio- und/oder Videoinformationen einbindbar, vorzugsweise bibliographische Informationen, die eine nutzerspezifische Kategorisierung und/oder Sortierung der Audio- und/oder Videoinformationen ermöglichen.

Mit der vorliegenden Erfindung wird weiter ein Verfahren zur rekonstruierenden Konvertierung von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats aus einem erfindungsgemäßen Zwischenformat von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, vorgeschlagen, wobei aus der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats die Verzeichnisstruktur des Zwischenformats erfasst wird, anhand der Verzeichnisstruktur des Zwischenformats durch wenigstens eine Auswahl eine Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats, umfassend wenigstens eine Datei von Daten, konvertiert und erstellt wird, die Inhalte der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Ausgangsformats entsprechend dem Verzeichnis des Ausgangsformats korrespondierenden Datei von Daten des Zwischenformats kodiert werden und die wenigstens eine Datei von Daten des Ausgangsformats entsprechend der Kodierung erstellt wird.

Vorteilhafterweise werden im Rahmen der rekonstruierenden Konvertierung der Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats neben der Verzeichnisstruktur des Zwischenformats Informationen über Eigenschaften der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats und/oder charakteristische Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten genutzt.

Vorteilhafterweise werden im Rahmen der Kodierung Navigationsinformationen der wenigstens einen Datei des Zwischenformats erfasst und entsprechend der Spezifikation des Ausgangsformats umgesetzt und festgesetzt. Vorteilhafterweise werden im Rahmen der Kodierung die sonstigen Inhaltsinformationen der wenigstens einen Datei des Zwischenformats erfasst und entsprechend der Spezifikation des Ausgangsformats umgesetzt und festgesetzt. Die sonstigen Inhaltsinformationen umfassen dabei vorteilhafterweise charakteristische Merkmale und/oder Eigenschaften des Zwischenformats, vorzugsweise Videomerkmale wie fade, scene detection, Auflösung, Bitrate, Motion, Größe und dergleichen.

Ferner wird mit der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung eines Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung eines erfindungsgemäßen Zwischenformats bereitgestellt, wobei aus der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats Navigationsinformationen von Audio- und/oder Videoinformationen erfasst und Audio- und/oder Videoinformationen entsprechend den Navigationsinformationen seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergegeben werden. Die Erzeugung eines Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen, vorzugsweise eine Anzeigeeinrichtung gemäß dem PAL/NTSC-Format umfassend, unter Nutzung eines erfindungsgemäßen Zwischenformats macht vorteilhafterweise ansonsten zur Wiedergabe von Ausgangsformaten notwendige zusätzliche Einrichtungen, beispielsweise CD- und/oder DVD-Abspielgeräte oder Recheneinrichtungen mit entsprechender Software entbehrlich. Erfindungsgemäß wird aus dem Zwischenformat vorteilhafterweise direkt ein Ausgangsformat erzeugt, welches dem PAL/NTSC-Format genügt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Erzeugung des Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens der wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen in Form einer seitens der wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen ausführbaren Datei. Dabei enthält die Datei an die wenigstens eine Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen angepasste Informationen zur Steuerung und Umsetzung der Audio- und/oder Videoinformationen seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe der Audio- und/oder Videoinformationen entsprechend dem bzw. aus dem Zwischenformat. Vorteilhafterweise ist die ausführbare Datei dabei derart ausgebildet, dass diese den zur Wiedergabe der Audio- und/oder Videoinformationen erforderlichen Umsetzer, ein sogenannter Software-Player, und das umzusetzende Zwischenformat in einer Datei von Daten umfasst.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeichnet durch wenigstens eine Auswahleingabe seitens einer Eingabeeinrichtung der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen zur Navigation in den Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung der Navigationsinformationen. Eine solche Auswahleingabe kann vorteilhafterweise mittels einer Fernbedienung oder dergleichen Eingabeeinrichtung einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen erfolgen, beispielsweise zum sogenannten Vor- oder Rückspulen bzw. Vor- oder Rückspringen in bzw. zwischen einzelnen Audio- und/oder Videostücken bzw. -sequenzen.

Vorteilhafterweise werden die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats und/oder die Auswahleingabe zur Navigation in den Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung der Navigationsinformationen zwischen der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen und einer die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats aufweisenden Recheneinrichtung übertragen, vorzugsweise über ein Netzwerk. Dadurch kann die wenigstens eine Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen ausschließlich für diese Funktionalität ausgebildet werden, da für die Umsetzung erforderliche Rechenoperationen, insbesondere Dekodierungen, Umsetzungen und dergleichen, seitens der Recheneinrichtung durchführbar sind. Ferner können so vorteilhafterweise mehrere, vorteilhafterweise unterschiedliche Audio- und/oder Videowiedergabeformate aufweisende Wiedergabeeinrichtungen von einer Recheneinrichtung, die dann in der Lage sein muss entsprechende Rechenoperationen durchführen und verarbeiten zu können, mit entsprechenden Audio- und/oder Videoinformationen versorgt werden. Vorteilhafterweise erfolgt die Übertragung unidirektional über verschiedene Übertragungswege oder -kanäle, wobei vorteilhafterweise die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats von der die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats aufweisenden Recheneinrichtung an die wenigstens eine Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen über einen Übertragungsweg oder -kanal übertragen werden und die Auswahleingabe zur Navigation in den Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung der Navigationsinformationen von einer dazu entsprechend ausgebildeten Eingabeeinrichtung, insbesondere einer Fernbedienung über einen anderen Übertragungsweg oder -kanal an die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats aufweisenden Recheneinrichtung übertragen werden.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenformat seitens der Recheneinrichtung in seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergebbare Audio- und/oder Videoinformationen umgesetzt wird, die umgesetzten Audio- und/oder Videoinformationen von der Recheneinrichtung über das Netzwerk an die wenigstens eine Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen übertragen und seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergegeben werden.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:

1 in einer schematischen Darstellung ein prinzipielles Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Konvertierung eines Ausgangsformats in ein Zwischenformat;

2 in einem schematischen Blockdiagramm ein weiteres prinzipielles Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Konvertierung eines Ausgangsformats in ein Zwischenformat;

3 in einem schematischen Blockdiagramm ein prinzipielles Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Rekonstruierung eines Ausgangsformats aus einem Zwischenformat entsprechend der Darstellung nach 2;

4 in einem schematischen Blockdiagramm ein prinzipielles Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Erzeugung eines Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung eines Zwischenformats und

5 in einem schematischen Blockdiagramm Details eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Erzeugung eines Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung eines Zwischenformats.

1 zeigt die Anordnung von in einem Verzeichnis 2 strukturiert zusammengefassten Dateien 3, 4, 5 und 6 von Daten eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats 1, vorliegend Audio-, Video- und Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten 7, 8, 9 und 10 entsprechend der DVD-Spezifikation. Das Verzeichnis 2 und die Dateien 3, 4, 5 und 6 von Daten 7, 8, 9 und 10 sind dabei entsprechend der DVD-Spezifikation als Ausgangsformat 1 auf einem physischen Datenträger, vorliegend einer DVD, an fest und/oder relativ fest, das heißt aufeinander bezogen fest, vorgegebenen Positionen angeordnet. So sind bei der DVD-Spezifikation als Ausgangsformat 1 die Positionen von Anfang und Ende des Verzeichnisses 2 fest bzw. absolut vorgegeben, während beispielsweise die Anfangspositionen der Datei 8 relativ fest ist, da diese vorliegend von den Größen der davor angeordneten Dateien 3 und 5 abhängt. Gemäß der DVD-Spezifikation 1 basiert die Anordnung des Verzeichnisses 2 und der Dateien 3, 4, 5 und 6 dabei auf miteinander verschachtelten Zeit- und Abstandszuordnungen derselben. Dem Verzeichnis 2 und den Dateien 3, 4, 5 und 6 der sind dabei gemäß der DVD-Spezifikation 1 vorbestimmte Speicherplatzbereiche zur Verfügung gestellt, die vorliegend von dem Inhalt 11 des Verzeichnisses 2 und den Daten 7, 8, 9 und 10 der Dateien 3, 4, 5 und 6 nicht vollständig genutzt sind. Dementsprechend weisen das Verzeichnis 2 und die Dateien 3, 4, 5 und 6 freie Speicherplätze 12 auf.

Im Rahmen der Konvertierung des Ausgangsformats in ein Zwischenformat wird zunächst die Struktur des Verzeichnisses 2 des Ausgangsformats 1 erfasst. Vorliegend werden dabei die Inhalte 11 des Verzeichnisses 2 eingelesen und zwischengespeichert. Anhand der zwischengespeicherten Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats wird dann durch nutzerindividuelle Auswahl eine Verzeichnisstruktur des Zwischenformats 13 zusammengestellt, welches den Nutzer interessierende bzw. gewünschte Dateien 3, 4, 5 und 6 von Daten entsprechend dem Ausgangsformat 1 umfasst. Entsprechend der Auswahl wird dann das Verzeichnis 14 des Zwischenformats 13 erstellt. Dieses umfasst vorliegend die Dateien 15, 16, 17 und 18. Anschließend werden die Inhalte der mit den Dateien 15, 16, 17 und 18 von Daten des Zwischenformats 13 entsprechend dem Verzeichnis 14 des Zwischenformats 13 korrespondierenden Dateien 3, 4, 5 und 6 von Daten des Ausgangsformats 1 kodiert. Dabei werden für die einzelnen Daten 7, 8, 9 und 10, die vorliegend die eigentlichen Inhalte der Dateien 3, 4, 5 und 6 bilden, unterschiedliche, an die jeweiligen Inhalte angepasste Algorithmen zur Kodierung verwendet und die Dateien 15, 16, 17 und 18 von Daten des Zwischenformats 13 entsprechend der jeweiligen Kodierung erstellt. Wie anhand von 1 zu erkennen, weisen das Verzeichnis 14 und die Dateien 15, 16, 17 und 18 des Zwischenformats 13 dabei keine Freiräume im Speicher, also dementsprechend keine ungenutzten Speicherplatzbereiche 12 wie sie seitens des Ausgangsformats 1 gegeben sind, auf.

Das Verzeichnis 14 und die Dateien 15, 16, 17 und 18 des Zwischenformats 13 werden vorliegend weiter als kontinuierlicher Datenstrom bestehend aus zwei aufeinanderfolgenden Dateien 19 und 20 durch ein nachfolgendes Multiplexen des Verzeichnisses 14 mit den Dateien 15, 16, 17 und 18 nach deren Kodierung erstellt. Dabei beinhaltet die Datei 19 die im Verzeichnis 14 vorhandenen Informationen und die Datei 20 die Informationen gemäß den Dateien 15, 16, 17 und 18.

2 zeigt ein einer vorbestimmten Spezifikation genügendes Ausgangsformat 21, welches vorliegend in einem Verzeichnis strukturiert zusammengefasste Dateien von Daten in Form eines kontinuierlichen Datenstrom 22 aufweist. Aus dem Datenstrom 22 werden im Rahmen der Konvertierung entsprechend der nutzerindividuellen Auswahl anhand des Verzeichnisses bzw. der Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats 21 Dateien 23, 24 und 25 von Daten, die vorliegend ebenfalls als Datenströme vorliegen, sowie zusätzliche Informationen 26 und 27 über Eigenschaften der Dateien 23, 24 und 25 oder des Ausgangsformats 21 zusammengestellt. Die Informationen 26 sind dabei vorliegend Informationen, die nicht konvertiert werden müssen. Die Zusammenstellung des Zwischenformats 31 erfolgt dabei ebenfalls in einem Datenstrom 29. Im Rahmen der Zusammenstellung des Datenstroms 29 werden die Dateien 23, 24 und 25 von Daten entsprechend ihren jeweiligen Inhalten kodiert. Dabei kommen vorliegend entsprechend den jeweiligen Dateninhalten der Dateien 23, 24 und 25 unterschiedliche Kodieralgorithmen 23', 24' und 25' zum Einsatz, die ferner zusätzliche zur Rekonstruierung der Dateien 23, 24 und 25 des Ausgangsformats 21 dienende Informationen 23'', 24'' und 25'' erzeugen bzw. ermitteln und seitens des Datenstroms 29 erfassen. Die entsprechend im Datenstrom 29 abgelegten Dateien 23', 23'', 24', 24'', 25', 25'' 26 und 27 werden entsprechend ihrer Anordnung bzw. Struktur im Datenstrom 29 des Zwischenformats 31 mit einem korrespondierenden Verzeichnis 30 versehen.

3 zeigt die weitestgehend originalgetreue Rekonstruierung des Ausgangsformats 21 gemäß 2, vorliegend mit dem Bezugszeichen 21' gekennzeichnet, aus dem Zwischenformat 31. Dabei wird die Verzeichnisstruktur 30 des Zwischenformats 31 erfasst und die im kontinuierlichen Datenstrom 29 des Zwischenformats vorhandenen Dateien 23', 23'', 24', 24'', 25', 25'' 26 und 27' von Daten entsprechend den Spezifikationen des zu erstellenden Ausgangsformats 21' rekonstruiert und in einem Datenstrom 32 erstellt. Im Rahmen der Rekonstruierung werden dabei aus den Dateien 23', 23'', 24', 24'' und 25', 25'' jeweils die Dateien 23''', 24''' und 25''' entsprechend den Spezifikationen des zu erstellenden Ausgangsformats 21' kodiert und entsprechend erstellt wird. Der Datenstrom 32 des rekonstruierten Ausgangsformats 21' wird entsprechend der Anordnung der Dateien 23''', 24''', 25''' 26 und 27' mit einer korrespondierenden Verzeichnisstruktur 33 für selbige versehen.

4 zeigt die Erzeugung 36, 40 und 44 von Ausgangsformaten 37, 41 und 45 zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens Einrichtungen 39, 43 und 47 zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung eines erfindungsgemäß erzeugten Zwischenformats 35. Dabei werden die Ausgangsformate 37, 41 und 45 seitens einer Recheneinrichtung 34 aus dem Zwischenformat 35 erzeugt und die entsprechenden Daten der Ausgangsformate 37, 41 und 45 über ein Netzwerk 28, vorliegend einem lokalen, das heißt beispielsweise hausinternen Netzwerk, oder aber auch dem Internet, den an unterschiedliche Orten lokalisierten Wiedergabeeinrichtungen 39, 43 und 47 im Rahmen eines Datenaustauschs 38, 42 und 46 zur Wiedergabe zugeführt.

Seitens der Wiedergabeeinrichtungen 39, 43 und 47 sind eine Auswahleingabe zur Navigation in den Navigationsinformationen der Ausgangsformate 37, 41 und 45 ermöglichende Einrichtungen, vorliegend hier nicht dargestellte Fernbedienungen oder dergleichen Eingabeeinrichtungen, vorhanden, die insbesondere Einfluss auf die zeitliche Abfolge der Inhalte der Ausgangsformat 37, 44 und 45 durch sogenanntes Vor- bzw. Rückspringen und/oder -spulen in Audio- und/oder Videoinformationen der Ausgangsformate 37, 41 und 45 nehmen. Dabei werden die entsprechenden Informationen der Auswahleingaben mit den Datenaustauschverbindungen 38, 42 und 46 über das Netzwerk 28 von den jeweiligen Wiedergabeeinrichtungen 39, 43 und 47 der Recheneinrichtung 34 zugeführt und im Rahmen der jeweiligen Erzeugung 36, 40 und 44 der Ausgangsformate 37, 41 und 45 aus dem Zwischenformat 35 entsprechend berücksichtigt.

Die im Rahmen der Erzeugung des Ausgangsformats aus dem Zwischenformat und des Austauschs des Ausgangsformats seitens der über das Netzwerk 28 miteinander verbindbaren Recheneinrichtung 34 und einer Einrichtung 39 zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen sind in 5 im Detail dargestellt.

Seitens der vorliegend als Server betriebenen Recheneinrichtung 34 werden in dem mit 48 gekennzeichneten Verfahrensschritt zunächst die Verzeichnisstruktur und gegebenenfalls weitere Eigenschaften, beispielsweise Nutzungsberechtigungen oder dergleichen Informationen, des Zwischenformats 35 eingelesen. Dann werden in dem mit 49 gekennzeichneten optionalen Verfahrensschritt die technischen Fähigkeiten der Einrichtung 39 zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen, beispielsweise verarbeitbare Bitraten, Wiedergabeprofile, verarbeitbare Kodieralgorithmen und dergleichen, erfasst. Diese technischen Fähigkeiten der Einrichtung 39 zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen finden nachfolgend bei der erfindungsgemäßen Erzeugung 36 des Ausgangsformats 37 aus dem Zwischenformat 35 Berücksichtigung.

Im Rahmen der Erzeugung 36 des Ausgangsformats 37 werden aus dem Verzeichnis und der Datei des Zwischenformats 35 die einzelnen Dateien von Daten für das jeweilige Ausgangsformat 37 ähnlich der Rekonstruierung nach 3 durch Kodierung und/oder Umsetzung erzeugt. Das Ausgangsformat 37 ist dabei als kontinuierlicher Datenstrom ausgebildet, welcher über das Netzwerk 28an die Wiedergabeeinrichtung 39 übertragen wird. Die Übertragung ist in 5 durch den mit dem Bezugszeichen 38' versehenen Pfeil dargestellt.

Bei der Erzeugung 36 des Datenstroms des Ausgangsformats 37 aus dem Zwischenformat 35 werden, wie anhand in 5 dargestellt, neben den aus dem Verzeichnis und der Datei von Daten des Zwischenformats 35 erzeugten Dateien von Daten des Ausgangsformats 37 Informationen berücksichtigt, die durch eine insbesondere eine Navigation in den wiederzugebenden Informationen umfassende Auswahleingabe 50 seitens einer Fernbedienung der Wiedergabeeinrichtung 39 von einem Nutzer kommen. Diese Auswahleingabe 50 wird seitens der Wiedergabeeinrichtung erfasst und an die Recheneinrichtung 34 über das Netzwerk 28 übertragen. Die Übertragung ist in 5 durch den mit dem Bezugszeichen 38'' versehenen Pfeil dargestellt. Die Auswahleingabe 50 findet im Rahmen der Erzeugung 36 des Ausgangsformats 37 aus dem Zwischenformat 35 in dem mit 51 gekennzeichneten Verfahrensschritt 51 Berücksichtigung und beeinflusst entsprechend die Erzeugung der Dateien von Daten des Ausgangsformats 37. Die Umsetzung des Ausgangsformats 37 seitens der Wiedergabeeinrichtung 39 erfolgt in dem in 5 mit 52 gekennzeichneten von der Wiedergabeeinrichtung 39 ausgeführten Verfahrensschritt. Die Wiedergabe ist in 5 durch den mit dem Bezugszeichen 53 versehenen Pfeil dargestellt.

Die in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dienen lediglich der Erläuterung der Erfindung und sind für diese nicht beschränkend.

1
Ausgangsformat
2
Verzeichnis (Ausgangsformat (1))
3
Datei (Ausgangsformat (1))
4
Datei (Ausgangsformat (1))
5
Datei (Ausgangsformat (1))
6
Datei (Ausgangsformat (1))
7
Daten (Datei (3))
8
Daten (Datei (4))
9
Daten (Datei (5))
10
Daten (Datei (6))
11
Inhalt (Verzeichnis (2))
12
freier Speicherplatz (Verzeichnis (2), Dateien (3, 4, 5, 6))
13
Zwischenformat
14
Verzeichnis (Zwischenformat (13))
15
Datei (Zwischenformat (13))
16
Datei (Zwischenformat (13))
17
Datei (Zwischenformat (13))
18
Datei (Zwischenformat (13))
19
Verzeichnis (Zwischenformat (13))
20
Datei (Zwischenformat (13))
21
Ausgangsformat
21'
Ausgangsformat (rekonstruiertes)
22
Datenstrom (Ausgangsformat (21))
23
Datei (Ausgangsformat (21))
23'
Datei (Zwischenformat (31))
23''
Rekonstruktionsinformationen (Datei (23))
23'''
rekonstruierte Datei (Ausgangsformat 21')
24
Datei (Ausgangsformat (21))
24'
Datei (Zwischenformat (31))
24''
Rekonstruktionsinformationen (Datei (23))
24'''
rekonstruierte Datei (Ausgangsformat 21')
25
Datei (Ausgangsformat (21))
25'
Datei (Zwischenformat (31))
25''
Rekonstruktionsinformationen (Datei (23))
25'''
rekonstruierte Datei (Ausgangsformat 21')
26
Rekonstruktionsinformationen (Ausgangsformat (21))
27
Zusatzinformationen
27'
rekonstruierte Zusatzinformationen
28
Netzwerk/Internet
29
Datenstrom (Zwischenformat (31))
30
Verzeichnis (Zwischenformat (31))
31
Zwischenformat
32
Datenstrom (Ausgangsformat (21'))
33
Verzeichnis (Ausgangsformat (21'))
34
Recheneinrichtung (Server)
35
Zwischenformat
36
Erzeugung Ausgangsformat (37)
37
Ausgangsformat
38
Datenaustausch
39
Wiedergabeeinrichtung (Ausgangsformat (37))
40
Erzeugung Ausgangsformat (41)
41
Ausgangsformat
42
Datenaustausch
43
Wiedergabeeinrichtung (Ausgangsformat (41))
44
Erzeugung Ausgangsformat (45)
45
Ausgangsformat
46
Datenaustausch
47
Wiedergabeeinrichtung (Ausgangsformat (45))
48
Verfahrensschritt (Initialisierung Ausgangsformaterzeugung)
49
Verfahrensschritt (Erfassung Wiedergabeeinrichtungsfähigkeiten)
50
Auswahleingabe
51
Berücksichtigung (Auswahleingabe (50))
52
Umsetzung (Ausgangsformat (37))
53
Wiedergabe


Anspruch[de]
Verfahren zum Konvertieren von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats in ein Zwischenformat von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, wobei die Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats erfasst wird, anhand der Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats durch wenigstens eine Auswahl eine Verzeichnisstruktur des Zwischenformats, umfassend wenigstens eine Datei von Daten, zusammengestellt wird, das Verzeichnis des Zwischenformats entsprechend der Auswahl erstellt wird, die Inhalte der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats kodiert werden und die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend der Kodierung erstellt wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstellung der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats im Anschluss an die Kodierung der Inhalte sämtlicher Dateien von Daten des Ausgangsformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats erfolgt. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verzeichnis des Zwischenformats nach der Kodierung entsprechend dem Ergebnis der Kodierung korrigiert wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass seitens des Zwischenformats Dateien von Daten als kontinuierlicher Datenstrom erstellt werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass seitens des Zwischenformats Navigationsinformationen von Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats unabhängig von den sonstigen Inhaltsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats erfasst werden. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass seitens des Zwischenformats die Navigationsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats in einer Datei erfasst werden. Verfahren nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass seitens des Zwischenformats die sonstigen Inhaltsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats in einer Datei erfasst werden. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass seitens des Zwischenformats die die Navigationsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats umfassende Datei der die sonstigen Inhaltsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats umfassenden Datei im Datenstrom vorangestellt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen der Kodierung Navigationsinformationen der wenigstens einen Datei des Ausgangsformats im Zwischenformat entsprechend der jeweiligen Größe der kodierten sonstigen Inhaltsinformationen der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats umgesetzt und festgesetzt werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstellung des kontinuierlichen Datenstroms von Dateien von Daten des Zwischenformats durch Verschachtelung der Navigationsinformationen der Dateien von Daten entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats umfassenden Datei mit den sonstige Inhaltsinformationen der Dateien von Daten umfassenden Dateien entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats erfolgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass seitens des Zwischenformats Informationen über Eigenschaften der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats erfasst werden. Verfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Nutzung der Informationen über Eigenschaften der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats zur Rekonstruierung von Navigationsinformationen und/oder Positionen von Dateien von Daten des Ausgangsformats. Verfahren nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, gekennzeichnet durch die Größe der Datei von Daten des Ausgangsformats als Information über Eigenschaften. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch an die jeweiligen Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten angepasste Algorithmen zur Kodierung, vorzugsweise an die Kodierung von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben angepasste Algorithmen. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen der Kodierung charakteristische Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten erfasst und gespeichert werden, vorzugsweise charakteristische Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten im Ausgangsformat und/oder im Zwischenformat. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine Nutzung der gespeicherten charakteristischen Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten zur weitestgehenden Rekonstruierung der wenigstens einen Datei von Daten des Ausgangsformats. Verfahren nach Anspruch 15 oder Anspruch 16, gekennzeichnet durch die Reihenfolge von Dateien von Daten, die maximale Bitrate für eine Audio- und/oder Videodatenwiedergabe, Bildbewegungen, Videomerkmale, visuelle Komplexität und/oder Übergänge in der Lautstärke von Audioinformationen als charakteristische Merkmale. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten der Dateien des Ausgangsformats an vorbestimmten, über die Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats referenzierten Positionen auf einem Datenträger angeordnet sind. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmten Positionen fest und/oder relativ fest vorgegeben sind. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsformat den DVD-Spezifikationen, vorzugsweise der DVD-Video-Spezifikation unterliegt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsformat den CD-Spezifikationen, vorzugsweise der Video-CD- und/oder der Super Video-CD- und/oder der Audio-CD-Spezifikation unterliegt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass in das Zwischenformat bibliographische Informationen zu den Audio- und/oder Videoinformationen einbindbar sind, vorzugsweise bibliographische Informationen, die eine nutzerspezifische Kategorisierung und/oder Sortierung der Audio- und/oder Videoinformationen ermöglichen. Verfahren zur rekonstruierenden Konvertierung von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, eines vorbestimmten Spezifikationen genügenden Ausgangsformats aus einem Zwischenformat von in Verzeichnissen strukturiert zusammengefassten Dateien von Audio-, Video- und/oder Navigationsinformationen derselben umfassenden Daten, nach einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei aus der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats die Verzeichnisstruktur des Zwischenformats erfasst wird, anhand der Verzeichnisstruktur des Zwischenformats durch wenigstens eine Auswahl eine Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats, umfassend wenigstens eine Datei von Daten, konvertiert und erstellt wird, die Inhalte der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Ausgangsformats entsprechend dem Verzeichnis des Ausgangsformats korrespondierenden Datei von Daten des Zwischenformats kodiert werden und die wenigstens eine Datei von Daten des Ausgangsformats entsprechend der Kodierung erstellt wird. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen der rekonstruierenden Konvertierung der Verzeichnisstruktur des Ausgangsformats neben der Verzeichnisstruktur des Zwischenformats Informationen über Eigenschaften der mit der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats entsprechend dem Verzeichnis des Zwischenformats korrespondierenden Datei von Daten des Ausgangsformats gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13 und/oder charakteristische Merkmale der Inhalte der wenigstens einen Datei von Daten gemäß einem der Ansprüche 15 bis 17 genutzt werden. Verfahren nach Anspruch 23 oder Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen der Kodierung Navigationsinformationen der wenigstens einen Datei des Zwischenformats erfasst und entsprechend der Spezifikation des Ausgangsformats umgesetzt und festgesetzt werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen der Kodierung die sonstigen Inhaltsinformationen der wenigstens einen Datei des Zwischenformats erfasst und entsprechend der Spezifikation des Ausgangsformats umgesetzt und festgesetzt werden. Verfahren zur Erzeugung eines Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung eines Zwischenformats nach einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei aus der wenigstens einen Datei von Daten des Zwischenformats Navigationsinformationen von Audio- und/oder Videoinformationen erfasst und Audio- und/oder Videoinformationen entsprechend den Navigationsinformationen seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergegeben werden. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung des Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens der wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen in Form einer seitens der wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen ausführbaren Datei erfolgt. Verfahren nach Anspruch 27 oder Anspruch 28, gekennzeichnet durch wenigstens eine Auswahleingabe seitens einer Eingabeeinrichtung der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen zur Navigation in den Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung der Navigationsinformationen. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats und/oder die Auswahleingabe zur Navigation in den Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung der Navigationsinformationen zwischen der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen und einer die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats aufweisenden Recheneinrichtung übertragen werden, vorzugsweise über ein Netzwerk. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung unidirektional über verschiedene Übertragungswege oder Übertragungskanäle erfolgt. Verfahren nach Anspruch 30 oder Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenformat seitens der Recheneinrichtung in seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergebbare Audio- und/oder Videoinformationen umgesetzt wird, die umgesetzten Audio- und/oder Videoinformationen von der Recheneinrichtung über das Netzwerk an die wenigstens eine Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen übertragen und seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergegeben werden. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung des Ausgangsformats zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen seitens der wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen in Form einer seitens der wenigstens einer Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen ausführbaren Datei erfolgt. Verfahren nach Anspruch 27 oder Anspruch 28, gekennzeichnet durch wenigstens eine Auswahleingabe seitens einer Eingabeeinrichtung der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen zur Navigation in den Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung der Navigationsinformationen. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats und/oder die Auswahleingabe zur Navigation in den Audio- und/oder Videoinformationen unter Nutzung der Navigationsinformationen zwischen der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen und einer die wenigstens eine Datei von Daten des Zwischenformats aufweisenden Recheneinrichtung übertragen werden, vorzugsweise über ein Netzwerk. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung unidirektional über verschiedene Übertragungswege oder Übertragungskanäle erfolgt. Verfahren nach Anspruch 30 oder Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenformat seitens der Recheneinrichtung in seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergebbare Audio- und/oder Videoinformationen umgesetzt wird, die umgesetzten Audio- und/oder Videoinformationen von der Recheneinrichtung über das Netzwerk an die wenigstens eine Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen übertragen und seitens der wenigstens einen Einrichtung zur Wiedergabe von Audio- und/oder Videoinformationen wiedergegeben werden.






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