PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005023064A1 21.12.2006
Titel Fasenfräsvorrichtung
Anmelder Orterer, Johann, 82377 Penzberg, DE
DE-Anmeldedatum 19.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005023064
Offenlegungstag 21.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.12.2006
IPC-Hauptklasse B23C 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23C 3/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Vorgeschlagen wird eine Vorrichtung zum Anfasen von Kanten. Bisher bekannte Verfahren basieren auf dem Einlegen von zum Mauerwerk unterschiedlichen Materialien (z. B. Holz oder Kunststoff) in die Schalung, die anschließend entfernt werden. Das Anfasen kann auch mit konventionellen Winkelschleifern erfolgen, wobei es beim Nacharbeiten schwer ist, über eine größere Kantenlänge eine symmetrische gleichbreite Kantengeometrie einzuhalten. Eine erfindungsgemäße Maschine besteht aus einem Grundgestell (1), wobei zwei rechteckige Platten (2) an einer Seite miteinander verbunden sind und etwa im rechten Winkel zueinander stehen. Radial zur Kantenlinie verlaufend, ist ein etwa rohrförmiger Stutzen (3) angebracht, der mit den beiden Grundplatten (2) verschnitten, verbunden ist. Darin befindet sich ein längs zur Rohrachse verschiebbarer rohrförmiger Stutzen als Verstellring (4). In diesem wiederum befindet sich ein etwa scheibenförmiges Fräs- oder Schleifwerkzeug, so daß mit Hilfe der Verstellmöglichkeit z. B. eine Beton- oder Mauerwerkskante mitt einer Fase der gewünschten Breite versehen werden kann.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die zum Anfasen von Kanten verwendet werden kann und insbesondere im Beton- und Ziegelmauerwerksbereich eingesetzt werden kann.

Ein bisher bekanntes Verfahren zum Ausführen von Kanten mit Fasen basiert auf dem Einlegen von zu Beton unterschiedlichen Materialien (z. B. Holz- oder Kunststoffkanten) in die z. B. rechtwinklig ausgeführte Schalung, sodaß nach dem Aushärten von Beton oder ähnlichen Baustoffen diese eingelegten kantenbildenden Teile entfernt werden können. Bei z. B. Ziegelmauerwerk kann die erwünschte Anfasung einer Kante durch Nachbearbeiten mit Winkelschleifern erfolgen. Das oben zuerstgenannte Verfahren ist mit einem erhöhten Auwand beim Aufbau der Schalung gekennzeichnet, da hierbei jeweils an den entsprechenden Stellen an den Kanten die später fasenbildenden Materialeinlagen exakt positioniert und fixiert werden müssen. Beim zweiten oben genannten Verfahren, der Nacharbeit mit einem Winkelschleifer, ist es für den die Nacharbeit Ausführenden schwer, über eine größere Kantenlänge eine symmetrische Kantengeometrie einzuhalten. Aus den genannten Nachteilen dieser Verfahren resultieren oft große Probleme (z. B. Reklamationen bezgl. Baumängeln) und führen zur Nichtzufriedenheit des Bauherren und machen oft sehr aufwendige, zeit- und kostenintensive Nacharbeiten erforderlich. Die vorgeschlagene Erfindung soll es ermöglichen, eine Maschine darzustellen, mit deren Hilfe es möglich ist, oben genannte Nachteile zu vermeiden. Dies wird mit der der Erfindung zugrundeliegenden Fräsvorrichtung zum Anfasen von z. B. Beton- und Mauerwerkskanten erreicht.

Eine erfindungsgemäße Maschine besteht aus einem Grundgestell (1), ähnlich zwei rechteckigen Platten (2), die an einer Seite miteinander verbunden sind und etwa in rechten Winkel zueinander stehen. Radial zur Kantenlinie verlaufend, ist ein etwa rohrförmiger Stutzen (3) angebracht, der mit den beiden Grundplatten (2) verschnitten, verbunden ist. Darin befindet sich ein längs zur Rohrachse verschiebbarer rohrförmiger Stutzen als Verstellring (4). In diesem wiederum befindet sich ein etwa scheiberförmiges Fräs- oder Schleifwerkzeug, sodaß mit Hilfe der Verstellmöglichkeit z. B. eine Beton- oder Mauerwerkskante mit einer Fase der gewünschten Breite versehen werden kann. Es kann einmal eine Version dargestellt werden, die bereits mit einem geeigneten Motor versehen ist oder eine Version, auf die ein handelsüblicher Winkelschleifer adaptiert werden kann.


Anspruch[de]
Fasenfräs- bzw. Fasenschleifvorrichtung

mit Verstellring-Zustellmechanismus

für z. B. Mauerwerk- und/oder Metallkanten

dadurch gekennzeichnet, daß

dieser aus einem Grundgestell (1) besteht, ähnlich zwei rechteckigen Platten (2), die an einer Seite miteinander verbunden sind und etwa in rechten Winkel zueinander stehen, wobei in Richtung einer etwa senkrecht zur Kantenlinie verlaufenden Geraden von außen auf die Kantenlinie führend, ein etwa rohrförmiger Stutzen (3), mit den beiden Grundplatten (2) verschnitten, verbunden ist, in dem sich wiederum ein längs zur Rohrachse verschiebbarer rohrförmiger Stutzen als Verstellring (4) befindet, worin sich in einer Ebene, etwa senkrecht zur fiktiven Rohrachse, ein etwa scheibenförmiges Fräs- oder Schleifwerkzeug befindet, das um eine fiktive Achse, die etwa mit der fiktiven Rohrachse identisch ist, rotieren kann.
Fasenfräsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellring (4) mit zwei Arten von Führungssschlitzen (5, 6) versehen ist, die gewindeähnlich in der Mantelfläche des Verstellrings (4) verlaufen, wobei sich diese (ähnlich Links- und Rechtsgewinde) in Hinblick auf den Steigungswinkel (bezogen auf eine Ebene die senkrecht auf die fiktive Rohrachse steht) unterscheiden. Fasenfräsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere rohrähnliche Stutzen (3) ebenfalls mit einem oder mehreren Führungsschlitzen (7), die im Rohrmantel ähnlich einem Schraubengewinde verlaufen, versehen ist, sodaß von außen her durch diese Führungsschlitze (7) am Verstellring (4) z. B. ein oder mehrere Hebel (8) angebracht (z. B. angeschraubt) werden können, mithilfe derer der Verstellring (4) verdreht werden kann, bzw. daß ein oder mehrere am Verstellring fest angebrachte Hebel (8) durch die Führungsschlitze (7) im äußeren rohrähnlichen Stutzen (3) nach außen ragen, und damit die Möglichkeit des Verdrehens des Verstellrings (4) ermöglichen. Fasenfräsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsbolzen, die an den längs zur fiktiven Rohrachse verschiebbaren Adapter (10) für Fräs- bzw. Schleifmaschine angebracht sind, nach außen in eine der in Anspruch 2 beschriebenen Art von Führungsschlitzen ragen. Fasenfräsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsbolzen, die innen an der Mantelfläche des äußeren rohrähnlichen Stutzens (3) angebracht sind, nach innen in die, in Anspruch 2 beschriebenen, abweichend von den in Anspruch 4 beschriebenen Art der Führungsschlitze ragen. Fasenfräsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellring (4) mit nebeneinanderliegenden Schlitzen (9) versehen ist, die in Richtung der fiktiven Rohrachse des Verstellrings (4) verlaufen, wobei ein oder mehrere von unten beginnend nach oben führen, den Verstellring (4) oben aber nicht vollständig durchtrennen, die restlichen Schlitze dagegen von oben nach unten führen, den Verstellring unten aber nicht vollständig durchtrennen, damit Dehnung und Stauchung in Mantelflächenumfangsrichtung möglich ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com