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Dokumentenidentifikation DE102005026435B3 21.12.2006
Titel Eine Speicherkarte, ihre Herstellung und eine Mobiltelefonvorrichtung mit einer Speicherkarte
Anmelder Infineon Technologies Flash GmbH & Co. KG, 01099 Dresden, DE
Erfinder Winkler, Otto, 84332 Hebertsfelden, DE
Vertreter Epping Hermann Fischer, Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80339 München
DE-Anmeldedatum 08.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005026435
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.12.2006
IPC-Hauptklasse H01L 21/50(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01L 23/488(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01L 25/065(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01L 49/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H01Q 23/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G06K 19/077(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H05K 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04Q 7/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04M 1/675(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Speicherkarte (1) mit einer Vielzahl von Zuleitungen (8) und einem oder mehreren Kontaktelementen (9) aus einem Leiterrahmen (2) sowie einem Chip (12). Der Chip (12) ist an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen gekoppelt und weist einen ersten Kontakt (13) und einen zweiten Kontakt (14) auf. Die Speicherkarte (1) umfasst weiterhin eine auf den Zuleitungen (8) platzierte Antenne (15), wobei die Antenne (15) elektrisch von den Zuleitungen (8) isoliert ist. Die Antenne (15) weist ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (17) und mindestens eine Schleife auf. Die Antenne (15) ist konfiguriert zum Empfangen oder Senden elektromagnetischer Wellen. Der erste Kontakt (13) des Chips (12) ist an das erste Ende (16) der Antenne (15) gekoppelt und der zweite Kontakt (14) des Chips (12) ist an das zweite Ende (17) der Antenne (15) gekoppelt. Die Zuleitungen (8) und der Chip (12) und die Antenne (15) sind von einer Formmasse umschlossen und eine Oberfläche der Kontaktelemente (9) liegt frei.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Speicherkarte mit der Funktionalität für die Datenübertragung zwischen der Speicherkarte und einer geeigneten Lese-/Schreibeinrichtung, wobei die Datenübertragung auf verschiedene Arten erfolgt.

Für die heutigen Speicherkarten gibt es zwei Hauptanwendungen. Die eine Anwendung konzentriert sich auf die Verwendung einer Speicherkarte als ein Massenspeichermedium. Speicherkarten wie die Multi Media Card und die SD-Karte können einen Speicher mit einer Kapazität von mehr als 1 Gigabyte für die digitale Datenspeicherung aufweisen. Solche Speicherkarten werden in der Regel in Digitalkameras zum Speichern von Bildern oder in tragbaren Musikabspielgeräten verwendet. Zur Übertragung von Daten zwischen einer geeigneten Lese-/Schreibeinrichtung und der Speicherkarte ist die Speicherkarte mit elektrischen Kontakten versehen, um einen direkten elektrischen Kontakt zu der Lese-/Schreibeinrichtung zu gestatten. Diese Speicherkarten sind hauptsächlich mit einer Leiterplatte, auf der mehrere Chips wie etwa ein Controller-Chip, ein oder mehrere Speicherchips, passive Komponenten und andere geeignete Bauelemente montiert sind, ausgeführt. Alle Komponenten einer derartigen Speicherkarte sind üblicherweise in mindestens einer Kunststoffabdeckung integriert. Mit zunehmendem Marktvolumen wird der Produktionsprozess hin zu einem schnellen und preiswerten Herstellungsprozess für die Speicherkarte gedrängt werden.

Eine andere Anwendung konzentriert sich auf den Einsatz einer Speicherkarte als eine Smartcard. Diese Smartcards weisen in der Regel die Größe einer Kreditkarte und eine relativ geringe Kapazität für die digitale Datenspeicherung auf. Smartcards weisen einen eingebauten Mikrocomputer auf, der über einen Speicher und über eine Funktionalität zur Datenübertragung zu und von einer geeigneten Lese-/Schreibeinrichtung und zur Datenspeicherung verfügt. Smartcards können elektrische Kontakte aufweisen, um einen direkten elektrischen Kontakt zu einer geeigneten Lese-/Schreibeinrichtung für die Datenübertragung auszuführen, oder sie können eine Antenne für die kontaktlose Datenübertragung zwischen der Smartcard und einer geeigneten Lese-/Schreibeinrichtung, die eine ähnliche Antenne aufweist, aufweisen. Aus US 5,206,495 ist eine Chipkarte bekannt, auf die über Kontakte oder auf kontaktfreie Weise zugegriffen werden kann, so dass die Chipkarte entweder in kontaktbehafteten Kartenlesegeräten oder kontaktfreien Kartenlesegeräten verwendet werden kann. Für die Übertragung von Daten im kontaktfreien Modus konfigurierte Smartcards eignen sich beispielsweise für die Übertragung von Authentifizierungsdaten, wodurch ein schlüsselfreier Zugang ermöglicht wird. Der Prozess der Herstellung einer Smartcard, die zur kontaktlosen Datenübertragung geeignet ist, beinhaltet in der Regel die Herstellung des Kartenkörpers, wobei die Antenne zwischen zwei Kunststoffabdeckungen laminiert wird, das Einführen eines Chips in einen Hohlraum des Kartenkörpers und die Verbindung der Antenne zu dem Chip.

WO 2004/049177 A2 betrifft eine Speicherkarte, die mit einem Host wie etwa einem Mobiltelefon kontaktbehaftet und mit einem anderen System drahtlos über eine Antenne verbunden sein kann, wobei die Speicherkarte aus Speichern und Ein/Ausgabeeinheiten beziehungsweise Controllern aufgebaut sein kann, die mit einem PCB verbunden sind.

US 5,554,821 betrifft eine Speicherkarte, die eine Leiterplatte (PCB) oder einen Leiterrahmen aufweisen kann und einen als "tab" bezeichneten Bereich umfasst, in welchem eine Antenne untergebracht sein kann. Außerdem weist die Speicherkarte einen separaten Randstecker auf, der mit dem Leiterrahmen oder der Leiterplatte über Bonddrähte verbunden sein kann.

DE 195 12 191 C2 betrifft einen Datenträger mit einem Halbleiterspeicherelement und galvanischen Kontakten zur Übertragung von Daten zwischen einem Datenverarbeitungssystem und den Halbleiterspeicherelementen, wobei die elektrischen Leiterbahnen auf dem Datenträger zur Verbindung der Halbleiterspeicherelemente mit den galvanischen Kontakten durch einen Leiterrahmen gebildet werden.

Was gewünscht wird, ist eine Speicherkarte, die sowohl die Funktionalität eines Massenspeicherungsmediums als auch die Funktionalität zum Austausch von Daten mit einer geeigneten Kartenleseeinrichtung sowohl im kontaktierenden als auch im kontaktfreien Modus aufweist. Außerdem ist erwünscht, dass der Herstellungsprozess der Speicherkarte ein schneller und preiswerter Prozess ist.

Offenbarung der Erfindung

Eine Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Speicherkarte und eines schnellen und preiswerten Prozesses für die Herstellung der Speicherkarte, wobei die Speicherkarte die Funktionalität eines Massenspeicherungsmediums und die Funktionalität zum Austausch von Daten mit einer geeigneten Kartenleseeinrichtung durch einen kontaktfreien Modus oder einen kontaktbehafteten Modus aufweist. Die Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen werden von den abhängigen Ansprüchen gezeigt.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt ein Verfahren zum Herstellen einer Speicherkarte bereit, das den Schritt des Bereitstellens eines Leiterrahmens beinhaltet, wobei der Leiterrahmen einen Rahmen, mehrere Zuleitungen, die an den Rahmen gekoppelt sind, und ein oder mehrere Kontaktelemente aufweist. Das Verfahren umfasst weiterhin den Schritt des Bereitstellens eines Chips mit einem ersten Kontakt und einem zweiten Kontakt und Platzieren des Chips auf den Leiterrahmen. Das Verfahren umfasst weiterhin die Schritte des Bereitstellens einer Antenne, die mindestens eine Schleife aufweist und für das Empfangen oder Senden von elektromagnetischen Wellen konfiguriert ist, wobei die Antenne ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, und Platzieren der Antenne auf den Zuleitungen des Leiterrahmens, wobei die Antenne elektrisch von den Zuleitungen isoliert wird. Das Verfahren umfasst weiterhin die Schritte des Ankoppelns des ersten Kontakts des Chips an das erste Ende der Antenne und des Ankoppelns des zweiten Kontakts des Chips an das zweite Ende der Antenne, des Umschließens des Leiterrahmens, des Chips und der Antenne mit Formmasse in einem Spritzgießverfahren, Entfernen des Rahmens von dem Leiterrahmen und Freilegen einer Oberfläche der Kontaktelemente.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet der Schritt des Bereitstellens eines Leiterrahmens das Bereitstellen des Leiterrahmens mit dem Rahmen mit einer ersten Kante, einer zweiten Kante, einer dritten Kante und einer vierten Kante, wobei die zweite Kante und die vierte Kante des Rahmens länger sind als die erste Kante und die dritte Kante des Rahmens.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet der Schritt des Bereitstellens eines Leiterrahmens das Bereitstellen des Leiterrahmens mit dem Rahmen und mit dem einen oder den mehreren Kontaktelementen, wobei sich das eine oder die mehreren Kontaktelemente in der Nähe der ersten Kante des Rahmens befinden.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet der Schritt des Bereitstellens eines Leiterrahmens das Bereitstellen des Leiterrahmens mit dem Rahmen mit dem einen oder den mehreren Kontaktelementen, die ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweisen, wobei das erste Ende des einen oder der mehreren Kontaktelemente an die erste Kante des Rahmens gekoppelt ist und das zweite Ende des einen oder der mehreren Kontaktelemente an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen gekoppelt ist.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet der Schritt des Platzierens der Antenne auf den Zuleitungen des Leiterrahmens das Platzieren der Antenne auf den Zuleitungen zwischen dem Chip und mindestens einer der zweiten Kante, der dritten Kante und der vierten Kante des Rahmens.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet der Schritt des Bereitstellens eines Chips die Schritte des Bereitstellens eines Chips mit weiteren Kontakten, und des Koppelns mindestens einer Teilmenge der weiteren Kontakte des Chips an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen. Das Koppeln mindestens einer Teilmenge der weiteren Kontakte des Chips an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen des Leiterrahmens kann unter Einsatz einer Drahtbondtechnik ausgeführt werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Verfahren zum Herstellen einer Speicherkarte weiterhin die Schritte des Bereitstellens eines anderen Chips mit Kontakten, des Platzierens des anderen Chips auf den Leiterrahmen, des Ankoppelns mindestens einer Teilmenge der Kontakte des anderen Chips an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen und des Ankoppelns des Chips an den anderen Chip für die Datenübertragung zwischen dem Chip und dem anderen Chip. Das Ankoppeln mindestens einer Teilmenge der Kontakte des anderen Chips an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen und das Ankoppeln des Chips an den anderen Chip zur Datenübertragung zwischen dem Chip und dem anderen Chip kann durch eine Drahtbondtechnik ausgeführt werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet der Schritt des Bereitstellens eines Chips das Bereitstellen eines Chips, der als ein Controllerchip konfiguriert ist und auf den anderen Chip zum Anlegen von Daten an die Kontaktelemente oder zum Abrufen von Daten von Kontaktelementen zugreifen kann und auf die Antenne für das Senden oder Empfangen von elektromagnetischen Wellen durch die Antenne zugreifen kann.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet der Schritt des Bereitstellens eines anderen Chips das Bereitstellen eines anderen Chips, der als Speicherchip zum Ausführen digitaler Datenspeicherung konfiguriert ist. Der Speicherchip enthält bevorzugt ein Array nichtflüchtiger und löschbarer Speicherzellen, und der Speicherchip weist bevorzugt eine Kapazität von mindestens 1 Gigabyte zur digitalen Datenspeicherung auf.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Leiterrahmen aus Metall.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht der Leiterrahmen aus Kupfer.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Antenne mindestens drei Schleifen.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Antenne drei bis acht Schleifen.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst der Schritt des Umschließens des Leiterrahmens, des Chips und der Antenne mit Formmasse in einem Spritzgießverfahren das Platzieren des Leiterrahmens, der Antenne, des Chips und des anderen Chips in einen Formhohlraum, dann Ausführen des Spritzgießens des Leiterrahmens, der Antenne, des Chips und des anderen Chips mit Harz und dann Entfernen der geformten Einheit aus dem Formhohlraum.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Speicherkarte bereit, die eine Vielzahl von Zuleitungen aus einem Leiterrahmen und ein oder mehrere Kontaktelemente aus dem Leiterrahmen enthält, wobei ein Chip an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen angekoppelt ist, wobei der Chip einen ersten Kontakt und einen zweiten Kontakt aufweist, eine auf die Zuleitungen platzierte Antenne, wobei die Antenne von den Zuleitungen elektrisch isoliert ist, wobei die Antenne ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wobei die Antenne mindestens eine Schleife aufweist und die Antenne konfiguriert ist zum Empfangen oder Senden elektromagnetischer Wellen. Der erste Kontakt des Chips ist an das erste Ende der Antenne gekoppelt und der zweite Kontakt des Chips ist an das zweite Ende der Antenne gekoppelt. Die Zuleitungen und der Chip und die Antenne sind von einer Formmasse umschlossen und eine Oberfläche der Kontaktelemente liegt frei.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Speicherkarte eine erste Kante, eine zweite Kante, eine dritte Kante, eine vierte Kante und eine fünfte Kante auf.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung befinden sich das eine oder die mehreren Kontaktelemente der Speicherkarte in der Nähe der ersten Kante der Speicherkarte.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Antenne der Speicherkarte auf den Zuleitungen zwischen dem Chip und der zweiten Kante, der dritten Kante und der vierten Kante der Speicherkarte platziert.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der Chip der Speicherkarte weitere Kontakte auf, wobei mindestens eine Teilmenge der weiteren Kontakte an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen gekoppelt ist.

Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst die Speicherkarte weiterhin einen anderen Chip, der an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen gekoppelt ist und wobei der andere Chip Kontakte aufweist, wobei mindestens eine Teilmenge der Kontakte des anderen Chips an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen gekoppelt ist und wobei der Chip und der andere Chip zur Datenübertragung zwischen dem Chip und dem anderen Chip gekoppelt sind.

Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Chip der Speicherkarte als ein Controllerchip konfiguriert, der auf den anderen Chip zum Anlegen von Daten an die Kontaktelemente und zum Abrufen von Daten von den Kontaktelementen und auf die Antenne für das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen durch die Antenne zugreifen kann.

Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der andere Chip der Speicherkarte als ein Speicherchip zum Ausführen digitaler Datenspeicherung konfiguriert. Der Speicherchip kann ein Array nichtflüchtiger und löschbarer Speicherzellen enthalten, um digitale Datenspeicherung durchzuführen, und der Speicherchip kann eine Kapazität von mindestens 1 Gigabyte zur digitalen Datenspeicherung aufweisen.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bestehen die Zuleitungen der Speicherkarte aus Metall.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bestehen die Zuleitungen der Speicherkarte aus Kupfer.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Antenne der Speicherkarte mindestens drei Schleifen auf.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Antenne drei bis acht Schleifen auf.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Antenne und der Chip für das Senden oder Empfangen einer elektromagnetischen Welle mit einer Trägerfrequenz von 13,56 MHz ausgelegt.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Mobiltelefonvorrichtung mit einer Speicherkarte bereit, wobei die Speicherkarte zum Ausführen einer kontaktfreien Übertragung von Daten zwischen einer Lese-/Schreibeinrichtung und der Speicherkarte konfiguriert ist, wobei die Speicherkarte zum Ausführen einer Datenübertragung zwischen der Mobiltelefonvorrichtung und der Speicherkarte konfiguriert ist und wobei die Speicherkarte eine Vielzahl von Zuleitungen aus einem Leiterrahmen und ein oder mehrere Kontaktelemente aus dem Leiterrahmen enthält, wobei ein Chip an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen angekoppelt ist, wobei der Chip einen ersten Kontakt und einen zweiten Kontakt aufweist, eine auf die Zuleitungen platzierte Antenne, wobei die Antenne von den Zuleitungen elektrisch isoliert ist, wobei die Antenne ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wobei die Antenne mindestens eine Schleife aufweist und die Antenne konfiguriert ist zum Empfangen oder Senden elektromagnetischer Wellen. Der erste Kontakt des Chips ist an das erste Ende der Antenne gekoppelt und der zweite Kontakt des Chips ist an das zweite Ende der Antenne gekoppelt. Die Zuleitungen und der Chip und die Antenne sind von einer Formmasse umschlossen und eine Oberfläche der Kontaktelemente liegt frei.

Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Speicherkarte der Mobiltelefonvorrichtung zum Ausführen einer kontaktfreien Übertragung von Daten zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung und der Speicherkarte durch das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen konfiguriert.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die Speicherkarte der Mobiltelefonvorrichtung einen Identifikator, und die Speicherkarte ist zum Ausführen einer kontaktfreien Übertragung von Authentifizierungsdaten zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung und der Speicherkarte durch das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen konfiguriert.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die Speicherkarte der Mobiltelefonvorrichtung einen Prozessor, der zum Ausführen einer Verschlüsselung von Daten und zum Ausführen einer Entschlüsselung von Daten konfiguriert ist, und wobei die Speicherkarte zum Ausführen einer kontaktfreien Übertragung von verschlüsselten Daten zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung und der Speicherkarte durch das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen konfiguriert ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine Draufsicht auf eine obere Oberfläche einer Speicherkarte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

2 zeigt eine Draufsicht auf eine untere Oberfläche einer Speicherkarte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

3 zeigt schematisch eine Draufsicht auf eine Speicherkarte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung während eines Herstellungsstadiums.

4 zeigt ein Schemadiagramm eines Prozessflusses zum Herstellen einer Speicherkarte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

5 zeigt eine bevorzugte Anwendung der Speicherkarte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.

Ausführliche Beschreibung von Ausführungsbeispielen

1 zeigt eine Draufsicht auf eine obere Oberfläche einer Speicherkarte 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die obere Oberfläche besteht aus Harz, das sich ergibt aus dem Spritzgussverfahren in einem Stadium des Herstellungsprozesses der Speicherkarte 1. Alternativ könnte das Harz mit einer während eines anderen Herstellungsschritts abgeschiedenen Schutzschicht beschichtet sein. Die Speicherkarte 1 weist eine erste Kante 21, eine zweite Kante 22, eine dritte Kante 23, eine vierte Kante 24 und eine fünfte Kante 28 auf, die ein Fünfeck bilden. Die Ecken der Speicherkarte 1 können abgerundet sein. Die Speicherkarte 1 weist die Form eines Rechtecks mit einer abgeschrägten Ecke auf. Diese spezifische Form erleichtert das korrekte Einführen in ein geeignetes Kartenlesegerät für einen Benutzer. Die physischen Abmessungen der Speicherkarte 1, die Länge, die Breite, die Dicke und andere, können so gewählt sein, dass sie standardisierten Formaten einer Vielzahl verschiedener Arten von Standardspeicherkarten entsprechen. Die Außenabmessungen der Speicherkarte 1 könnten z.B. den Spezifikationen entsprechend dem SD-Kartenstandard entsprechen.

2 zeigt eine Draufsicht auf eine untere Oberfläche einer Speicherkarte gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die untere Oberfläche der Speicherkarte 1 besteht mit Ausnahme von Kontaktelementen 9 aus Harz, das sich aus dem Spritzgussverfahren in einem Stadium des Herstellungsprozesses der Speicherkarte 1 ergibt. Eine Reihe von Kontaktelementen 9 befindet sich in der Nähe des ersten Rands 21 der Speicherkarte 1. Die Kontaktelemente 9 gestatten das Herstellen eines direkten elektrischen Kontakts zu der Speicherkarte 1. Eine Kartenlesegeräteinrichtung, die elektrische Kontakte aufweist und zum Kommunizieren mit der Speicherkarte 1 durch das Herstellen eines direkten elektrischen Kontakts zu der Speicherkarte 1 konfiguriert ist, kann zum Lesen von Daten von der Speicherkarte 1 und zum Schreiben von Daten auf die Speicherkarte 1 verwendet werden. Die Anzahl, die Abmessungen und die Position der Kontaktelemente 9 könnten so gewählt sein, dass sie standardisierte Spezifikationen einer Vielfalt verschiedener Standardspeicherkarten entsprechen. Die Anzahl, die Abmessungen und die Position der Kontaktelemente 9 könnten z.B. so gewählt sein, dass sie den Spezifikationen für eine SD-Karte gemäß dem SD-Kartenstandard entsprechen. Die Speicherkarte 1 könnte weiterhin einen mechanischen Schreibschutzschalter (in 2 nicht gezeigt) enthalten. Der Schreibschutzschalter kann zwei Positionen aufweisen, eine Schreibfreigabeposition und eine Schreibblockierposition. Wenn sich der Schreibschutzschalter in der Schreibfreigabeposition befindet, kann eine geeignete Kartenlesegeräteinrichtung Daten auf die Speicherkarte 1 schreiben. Wenn sich der Schreibschutzschalter in der Schreibblockierposition befindet, kann ein geeignetes Kartenlesegerät keine Daten auf die Speicherkarte 1 schreiben.

3 zeigt schematisch eine Draufsicht auf eine Speicherkarte 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung während eines Stadiums der Herstellung einer Speicherkarte 1. Ein Leiterrahmen 2 fungiert als Träger für die mehreren Komponenten einer Speicherkarte 1. Das Material, aus dem der Leiterrahmen 2 besteht, könnte ein Metall sein. Bevorzugt besteht der Leiterrahmen 2 aus Kupfer. Die Struktur des Leiterrahmens 2 kann über einen Stanzprozess aus einem Blech hergestellt werden. Der Leiterrahmen 2 weist einen Rahmen 3 auf, der die erste Kante 4, die zweite Kante 5, die dritte Kante 6 und die vierte Kante 7 des Leiterrahmens 2 bildet. Der Leiterrahmen 2 weist zudem eine Vielzahl von Zuleitungen 8 auf, die an den Rahmen 3 gekoppelt sind. An den Verbindungsstellen der Zuleitungen 8 mit dem Rahmen 3 sind die Zuleitungen verjüngt, um eine vorbestimmte Sollbruchstelle zu definieren. Die spezifische Anordnung der Zuleitungen 8 hängt von dem Design der Speicherkarte 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ab. Der Leiterrahmen 2 weist weiterhin ein oder mehrere Kontaktelemente 9 auf. Die Kontaktelemente 9 befinden sich in der Nähe der ersten Kante 4 des Rahmens 3 und weisen ein erstes Ende 10 und ein zweites Ende 11 auf. Die ersten Enden 10 der Kontaktelemente 9 sind an die erste Kante 4 des Rahmens 3 gekoppelt. An der Verbindungsstelle der Kontaktelemente 9 und der Zuleitungen 8 sind die Zuleitungen 8 verjüngt, um eine vorbestimmte Sollbruchstelle zu definieren. Die zweiten Enden 11 der Kontaktelemente 9 sind an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen 8 des Leiterrahmens 2 gekoppelt. Die Anzahl der Kontaktelemente 9, die Position und die Abmessung der Kontaktelemente 9 kann an einen Standard einer Vielzahl üblicher Speicherkarten angepasst werden.

Ein Chip 12 ist an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen 8 gekoppelt. Der Chip 12 weist einen ersten Kontakt 13 und einen zweiten Kontakt 14 auf. Der erste Kontakt 13 des Chips 12 und der zweite Kontakt 14 des Chips 12 sind auf einer oberen Oberfläche des Chips 12 angeordnet. Alternativ könnten der erste 13 und der zweite 14 Kontakt des Chips 12 auf einer unteren Oberfläche des Chips 12 angeordnet sein. Außerdem weist der Chip weitere Kontakte 18 auf, die auf der oberen Oberfläche angeordnet sind. Alternativ könnten diese Kontakte 18 des Chips 12 auf der unteren Oberfläche des Chips 12 angeordnet sein. Ein anderer Chip 19 ist an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen 8 gekoppelt. Der andere Chip 19 weist Kontakte 20 auf, die auf der oberen Oberfläche des anderen Chips 19 angeordnet sind. Alternativ könnten die Kontakte 20 auf einer unteren Oberfläche des anderen Chips 19 angeordnet sein. Der Chip 12 und der andere Chip 19 sind in einem mittleren Gebiet des Leiterrahmens 2 positioniert, wobei der Chip 12 näher an der ersten Kante 4 des Rahmens 3 und der andere Chip 19 näher an der dritten Kante 6 des Rahmens 3 liegt. Andere Positionen des Chips 12 und des anderen Chips 19 auf den Zuleitungen 8 sind möglich. Der Chip 12 und der andere Chip 19 können ebenfalls in der Nähe einer Kante des Leiterrahmens 2 positioniert sein. Der Chip 12 und der andere Chip 19 könnten über einen Kleber an den Zuleitungen 8 montiert sein. Der Chip 12 bzw. der andere Chip 19 könnten elektrisch von den Zuleitungen 8 isoliert sein. Alternativ könnten der Chip 12 bzw. der andere Chip 19 elektrisch an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen 8 gekoppelt sein. Der Chip 12 und der andere Chip 19 bilden ein mittleres Gebiet des Leiterrahmens 2.

Eine Antenne 15, die zum Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen konfiguriert ist, befindet sich auf den Zuleitungen 8 zwischen dem mittleren Gebiet des Leiterrahmens 2 und einer zweiten Kante 5, einer dritten Kante 6 und einer vierten Kante 7 des Rahmens 3. Ein erstes Ende 16 der Antenne 15 ist an den ersten Kontakt 13 des Chips 12 gekoppelt und ein zweites Ende 17 der Antenne 15 ist an den zweiten Kontakt 14 des Chips 12 gekoppelt, wodurch eine leitende Verbindung zwischen der Antenne 15 und dem Chip 12 ausgebildet wird. Die Antenne 15 ist elektrisch von den Zuleitungen 8 isoliert. Die Antenne 15 kann einen elektrisch leitenden Draht enthalten, der in einem nichtleitenden Material eingekapselt ist, um eine elektrische Isolierung der Antenne 15 von den Zuleitungen 8 zu bewirken. Alternativ kann ein elektrisch leitender Draht, der zwischen zwei nichtleitende Folien laminiert ist, die bevorzugt aus Kunststoff bestehen, die Antenne 15 bilden. Der Draht könnte über eine Drucktechnik, über elektrolytische Abscheidung von Leiterbahnen oder eine andere geeignete Technik auf der Folie abgeschieden werden. Der spezifische Widerstand der Antenne 15 sollte jedoch unter einem bestimmten Wert liegen, um eine ausreichende Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Wellen sicherzustellen. Die Antenne 15 weist wie dargestellt drei Schleifen auf. Alternativ könnte die Antenne 15 mindestens eine Schleife oder drei bis acht Schleifen aufweisen. Alternative Positionen der Antenne 15 auf dem Leiterrahmen 2 sind möglich. Die Antenne 15 kann z.B. um das mittlere Gebiet des Leiterrahmens 2 in der Nähe der ersten Kante 4, der zweiten Kante 5, der dritten Kante 6 und der vierten Kante 7 des Rahmens 3 gewickelt sein, wodurch die Kopplung der Antenne 15 an ein entferntes elektromagnetisches Feld vergrößert wird. Bevorzugt umschließen die Schleifen der Antenne 15 einen großen Bereich, wodurch der Empfang von Signalen mit geringer Intensität ermöglicht wird.

Verschiedene Anordnungen der Antenne sind möglich, einschließlich der Anordnung in einer einzelnen oder in mehreren Schichten. Einige der weiteren Kontakte 18 des Chips 12 sind an einige der Zuleitungen 8 durch Drahtleitungen 27 gekoppelt, und einige der Kontakte 20 des anderen Chips 19 sind an einige der Zuleitungen 8 durch Drahtleitungen 27 gekoppelt. Der Chip 12 und der andere Chip 19 könnten über diese Zuleitungen 8 gekoppelt sein, zu denen ein Kontakt des Chips 12 und ein Kontakt des anderen Chips 19 durch Drahtleitungen 27 hergestellt worden ist. Alternativ könnten einige der weiteren Kontakte 18 des Chips 12 an einige der Kontakte 20 des anderen Chips 19 über Drahtleitungen gekoppelt sein. Der Chip 12 könnte als ein Controllerchip konfiguriert sein, und der andere Chip 19 könnte als ein Speicherchip konfiguriert sein, wobei der Chip 12 zum Anlegen von Daten an die Kontaktelemente oder zum Abrufen von Daten von den Kontaktelementen konfiguriert ist. Außerdem kann der Chip 12 zum Ausführen eines Zugriffs auf die Antenne 15 für das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen durch die Antenne 15 konfiguriert sein. Der Chip 12 und die Antenne 15 könnten für das Senden oder das Empfangen einer elektromagnetischen Welle mit einer Trägerfrequenz von 13,56 MHz ausgelegt sein.

4 zeigt ein Schemadiagramm eines Prozessflusses zum Herstellen einer Speicherkarte 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. In einem ersten Schritt 1200 des Herstellungsprozesses einer Speicherkarte 1 wird ein Leiterrahmen 2 bereitgestellt. Der Leiterrahmen 2 weist eine Vielzahl von Zuleitungen 8 auf, die an den Rahmen 3 gekoppelt sind, und ein oder mehrere Kontaktelemente 9. Der Leiterrahmen 2 wird durch einen Stanzprozess aus einem Blech hergestellt, wobei das Blech bevorzugt aus Kupfer besteht. Alternativ kann man den Leiterrahmen 2 dadurch erhalten, dass das Blech durch Anwenden eines Laserstrahls, eines Wasserstrahls oder Verwendung eines geeigneten Ätzmittels strukturiert wird. Der Leiterrahmen 2 kann in einem Trägerband enthalten sein, das eine Vielzahl von Leiterrahmen 2 enthält.

Im Schritt 1210 des Herstellungsprozesses einer Speicherkarte 1 wird ein Chip 12 bereitgestellt, der einen ersten Kontakt 13 und einen zweiten Kontakt 14 aufweist. Der erste Kontakt 13 und der zweite Kontakt 14 des Chips 12 liegen auf einer oberen Oberfläche des Chips 12. Es können alternative Positionen für den ersten Kontakt 13 und den zweiten Kontakt 14 des Chips 12 realisiert werden.

In Schritt 1220 wird der Chip 12 auf dem Leiterrahmen 8 platziert. Ein Klebstoff wird auf eine Teilmenge der Zuleitungen 8 aufgetragen, auf denen der Chip 12 montiert werden soll. Dann wird der Chip 12 auf die Zuleitungen 8 gesetzt, auf die der Klebstoff aufgetragen worden ist. Nach einem bestimmten Zeitraum ist der Chip mechanisch an eine Teilmenge der Zuleitungen 8 fixiert.

In Schritt 1230 des Herstellungsprozesses einer Speicherkarte 1 wird eine Antenne 15 bereitgestellt, wobei die Antenne 15 mindestens eine Schleife und ein erstes Ende 16 und ein zweites Ende 17 aufweist. Die Antenne 15 ist ferner zum Senden oder Empfangen elektromagnetischer wellen konfiguriert. Die leitende Antenne 15 kann vollständig von einem nichtleitenden Material eingekapselt sein. Bevorzugt ist die Antenne 15 mit Lack isoliert. Alternativ sind das erste Ende 16 und das zweite Ende 17 der Antenne 15 von der Einkapselung ausgenommen.

Die Antenne 15 wird in Schritt 1240 auf die Zuleitungen 8 des Leiterrahmens 2 platziert, wobei die Antenne 15 von den Zuleitungen 8 isoliert wird. Die Antenne 15 kann mittels einer geeigneten Technik an den Zuleitungen 8 fixiert werden.

In Schritt 1250 wird das erste Ende 16 der Antenne 15 an den ersten Kontakt 13 des Chips 12 gelötet, und das zweite Ende 17 der Antenne 15 wird an den zweiten Kontakt 14 des Chips 12 gelötet. Somit wird eine elektrische Verbindung zwischen dem ersten 16 und dem zweiten Ende 17 der Antenne 15 und dem ersten 13 und dem zweiten Kontakt 14 des Chips 12 hergestellt. Alternativ zu dem Lötprozess könnten ein Schweißprozess oder andere geeignete Prozesse zur Ausbildung der elektrischen Verbindungen eingesetzt werden.

In Schritt 1260 werden der Chip 12, die Antenne 15 und der Leiterrahmen 2 mit Formmasse in einem Spritzgießverfahren umschlossen. Die Formmasse ist bevorzugt ein Harz, das auf eine bestimmte Temperatur vorgewärmt ist, bei der das Harz flüssig ist und bei der das Harz eine bestimmte Viskosität aufweist. Der Chip 12, die Antenne 15 und der Leiterrahmen 2 werden in einen Formhohlraum platziert, der vorerwärmt und so ausgelegt ist, dass er für das Harz undurchlässig, aber für Luft durchlässig ist. Dann wird das Harz in den Formhohlraum gespritzt, wodurch der Raum zwischen dem Formhohlraum und dem Chip 12, der Antenne 15 und dem Leiterrahmen 2 gefüllt wird. Die Temperatur des Formhohlraums unterstützt den Fluss des Harzes in Ecken und Ränder der Form. Nachdem das Harz sich verfestigt hat, wird die gegossene Einheit die den Chip 12, die Antenne 15 und den Leiterrahmen 2 umfasst, aus dem Formhohlraum entfernt.

In Schritt 1270 wird der Rahmen 3 mittels eines Stanzprozesses von dem Leiterrahmen 2 entfernt. Bevorzugt stehen nach dem Ausführen des Stanzprozesses keine Zuleitungen 8 aus der gegossenen Einheit hervor.

In Schritt 1280 wird eine Oberfläche der Kontaktelemente 9 durch einen Stanzprozess freigelegt.

5 zeigt ein Beispiel für eine Anwendung der Speicherkarte 1. Eine Mobiltelefonvorrichtung 25 ist mit einer Speicherkarte 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ausgestattet. Die Speicherkarte 1 ist bevorzugt in einem Schlitz enthalten, der sich in dem Inneren des Gehäuses der Mobiltelefonvorrichtung 1 befindet. Bevorzugt zwingt der Schlitz die Speicherkarte 1 in eine bestimmte Position in der Mobiltelefonvorrichtung 25. Wenn sich die Speicherkarte 1 in dieser bestimmten Position befindet, stoßen die Kontaktelemente 9 der Speicherkarte 1 an Kontakte der Mobiltelefonvorrichtung 25 an. Dadurch wird eine elektrische Verbindung zwischen den Kontaktelementen 9 der Speicherkarte 1 und den Kontakten der Mobiltelefonvorrichtung 25 hergestellt, wodurch eine Datenübertragung zwischen der Mobiltelefonvorrichtung 25 und der Speicherkarte 1 ermöglicht wird. Die Speicherkarte 1 kann die Funktionalität einer standardmäßigen GSM-Karte aufweisen. Die Mobiltelefonvorrichtung 25 kann auch mit einem Microcontroller und einer Software ausgestattet sein, die konfiguriert ist, Audiodateien wiederzugeben. Mit einer derartigen Konfiguration könnte die Mobiltelefonvorrichtung 25 in der Speicherkarte 1 gespeicherte Audiodateien abspielen. Zudem kann die Mobiltelefonvorrichtung 25 mit einem Microcontroller und einer Software ausgestattet sein, die dazu konfiguriert sind, auf der Speicherkarte 1 gespeicherte Bilder oder Filmdateien auf einem Schirm der Mobiltelefonvorrichtung 25 wiederzugeben. Die in dem Gehäuse der Mobiltelefonvorrichtung 25 enthaltene Speicherkarte 1 enthält des weiteren einen Chip 12, einen anderen Chip 19, eine Antenne 15 und Zuleitungen 8, wobei der Chip 12 und die Antenne 15 zum Senden und Empfangen elektromagnetischer Wellen konfiguriert sind. Somit kann eine kontaktlose Datenübertragung zwischen einer geeigneten Lese-/Schreibeinrichtung 26 und der Speicherkarte 1 bewirkt werden, wenn sich die Mobiltelefonvorrichtung 25 mit der Speicherkarte 1 in der Nähe der Lese-/Schreibeinrichtung 26 befindet. Die Lese-/Schreibeinrichtung 26 und die Speicherkarte 1 können mit einem Prozessor oder einem Chip 12 ausgestattet sein, der zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Daten konfiguriert ist. Zu Authentifizierungszwecken können Daten, die die spezifische Speicherkarte 1 identifizieren, in verschlüsselter Form auf dem Chip 12 der Speicherkarte 1 gespeichert sein. Eine Lese-/Schreibeinrichtung 26 mit einem passenden Schlüssel kann die auf der Speicherkarte 1 gespeicherten verschlüsselten Daten entschlüsseln, und dadurch die Speicherkarte 1 identifizieren. Eine kontaktlose Übertragung von Daten zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung 26 und der Speicherkarte 1 kann für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden. Eine Anwendung dieses Authentifizierungsprozesses besteht darin, dass sich ein Türschloss öffnet, wenn die Speicherkarte 1 in die Nähe einer Lese-/Schreibeinrichtung 26 gebracht wird. Dieses Merkmal könnte bevorzugt für Anwendungen im öffentlichen Verkehr geeignet sein, wo die Datenübertragung sehr schnell durchgeführt werden muss, weil die Speicherkarte 1 nicht in einen Schlitz eines Speicherkartenlesegeräts eingeführt werden muss.

Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die einzelnen Komponenten der beschriebenen Bauelemente oder auf Prozessschritte der beschriebenen Verfahren beschränkt sein muss, da solche Bauelemente und Verfahren variieren können. Es versteht sich außerdem, dass verschiedene Merkmale wie in verschiedenen Ausführungsformen beschrieben, beispielsweise mit verschiedenen Figuren dargestellt, zu neuen Ausführungsformen kombiniert werden können. Es versteht sich schließlich, dass die hier verwendete Terminologie für den Zweck gedacht ist, nur bestimmte Ausführungsformen zu beschreiben, und nicht als einschränkend gedacht ist. Es muss angemerkt werden, dass die Singularformen von „ein/eine" und „der/die/das", wie sie in der Spezifikation und den beigefügten Ansprüchen verwendet werden, Pluralreferenzen beinhalten, es sei denn, dass der Kontext deutlich etwas anderes diktiert.

1
Speicherkarte
2
Leiterrahmen
3
Rahmen
4
Erster Rand des Rahmens
5
Zweiter Rand des Rahmens
6
Dritter Rand des Rahmens
7
Vierter Rand des Rahmens
8
Zuleitungen
9
Kontaktelemente
10
Erstes Ende der Kontaktelemente
11
Zweites Ende der Kontaktelemente
12
Chip
13
Kontakt
14
Kontakt
15
Antenne
16
Erstes Ende der Antenne
17
Zweites Ende der Antenne
18
Weitere Kontakte
19
Chip
20
Kontakte
21
Erster Rand der Speicherkarte
22
Zweiter Rand der Speicherkarte
23
Dritter Rand der Speicherkarte
24
Vierter Rand der Speicherkarte
25
Mobiltelefon
26
Lese-/Schreibeinrichtung
27
Draht-Zuleitungen
28
Fünfter Rand der Speicherkarte


Anspruch[de]
Verfahren zum Herstellen einer Speicherkarte (1), wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

– Bereitstellen eines Leiterrahmens (2), wobei der Leiterrahmen (2) einen Rahmen (3), mehrere an den Rahmen (3) gekoppelte Zuleitungen (8) und ein oder mehrere Kontaktelemente (9) aufweist;

– Bereitstellen eines Chips (12), wobei der Chip (12) einen ersten Kontakt (13) und einen zweiten Kontakt (14) aufweist;

– Platzieren des Chips (12) auf den Leiterrahmen (2);

– Bereitstellen einer Antenne (15), wobei die Antenne (15) mindestens eine Schleife aufweist und die Antenne (15) konfiguriert ist für das Empfangen oder Senden elektromagnetischer Wellen und die Antenne (15) ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (17) aufweist;

– Platzieren der Antenne (15) auf den Zuleitungen (8) des Leiterrahmens (2), wobei die Antenne (15) elektrisch von den Zuleitungen (8) isoliert wird;

– Koppeln des ersten Kontakts (13) des Chips (12) an das erste Ende (16) der Antenne (15) und Koppeln des zweiten Kontakts (14) des Chips (12) an das zweite Ende (17) der Antenne (15);

– Umschließen des Leiterrahmens (2), des Chips (12) und der Antenne (15) mit Formmasse;

– Entfernen des Rahmens (3) von dem Leiterrahmen (2);

– Freilegen einer Oberfläche der Kontaktelemente (9).
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Bereitstellens eines Leiterrahmens (2) das Bereitstellen des Leiterrahmens (2) mit dem Rahmen (3) mit einer ersten Kante (4), einer zweiten Kante (5), einer dritten Kante (6) und einer vierten Kante (7) beinhaltet, wobei die zweite Kante (5) und die vierte Kante (7) des Rahmens (3) länger sind als die erste Kante (4) und die dritte Kante (6) des Rahmens (3). Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Schritt des Bereitstellens eines Leiterrahmens (2) das Bereitstellen des Leiterrahmens (2) mit dem Rahmen (3) mit dem einen oder den mehreren Kontaktelementen (9) beinhaltet, wobei sich das eine oder die mehreren Kontaktelemente (9) in der Nähe der ersten Kante (4) des Rahmens (3) befinden. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Schritt des Bereitstellens eines Leiterrahmens (2) das Bereitstellen des Leiterrahmens (2) mit dem Rahmen (3) mit dem einen oder den mehreren Kontaktelementen (9) beinhaltet, die ein erstes Ende (10) und ein zweites Ende (11) aufweisen, wobei das erste Ende (10) des einen oder der mehreren Kontaktelemente (9) an die erste Kante (4) des Rahmens (3) gekoppelt ist und das zweite Ende (11) des einen oder der mehreren Kontaktelemente (9) an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (8) gekoppelt ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei der Schritt des Platzierens der Antenne (15) auf den Zuleitungen (8) des Leiterrahmens (2) das Platzieren der Antenne (15) auf den Zuleitungen (8) zwischen dem Chip (12) und mindestens einer der zweiten Kante (5), der dritten Kante (6) und der vierten Kante (7) des Rahmens (3) beinhaltet. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Schritt des Bereitstellens eines Chips (12) folgendes beinhaltet:

– Bereitstellen eines Chips (12) mit weiteren Kontakten (18) und

– Koppeln mindestens einer Teilmenge der weiteren Kontakte (18) des Chips (12) an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (8).
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, weiterhin mit den folgenden Schritten:

– Bereitstellen eines anderen Chips (19), wobei der andere Chip (19) Kontakte (20) aufweist;

– Platzieren des anderen Chips (19) auf den Leiterrahmen (2);

– Koppeln mindestens einer Teilmenge der Kontakte (20) des anderen Chips (19) an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (8);

– Koppeln des Chips (12) und des anderen Chips (19) zur Datenübertragung zwischen dem Chip (12) und dem anderen Chip (19).
Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Schritt des Bereitstellens eines Chips (12) das Bereitstellen eines Chips (12), der als ein Kontrollerchip konfiguriert ist und auf dem anderen Chip (19) zum Anlegen von Daten an die Kontaktelemente (9) oder zum Abrufen von Daten von den Kontaktelementen (9) zugreifen kann, und auf die Antenne (15) für das Senden oder Empfangen von elektromagnetischen Wellen durch die Antenne (15) zugreifen kann. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei der Schritt des Bereitstellens eines anderen Chips (12) das Bereitstellen eines anderen Chips (12), der als Speicherchip zum Ausführen von digitaler Datenspeicherung konfiguriert ist, beinhaltet. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei der Schritt des Bereitstellens eines anderen Chips (12) das Bereitstellen eines anderen Chips (12), der als Speicherchip konfiguriert ist, beinhaltet, und der ein Array nichtflüchtiger und löschbarer Speicherzellen enthält, um digitale Datenspeicherung auszuführen. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei der Speicherchip ein Array von Speicherzellen mit einer Kapazität von mindestens einem Gigabyte zur digitalen Datenspeicherung enthält. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Leiterrahmen (2) aus Metall besteht. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Leiterrahmen (2) aus Kupfer besteht. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Antenne (15) mindestens drei Schleifen umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Antenne (15) drei bis acht Schleifen umfasst. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei der Schritt des Umschließens des Leiterrahmens, des Chips und der Antenne mit Formmasse das Platzieren des Leiterrahmens (2), der Antenne (15), des Chips (12) und des anderen Chips (19) in einen Formhohlraum umfasst, dann Spritzgießen des Leiterrahmens (2), der Antenne (15), des Chips (12) und des anderen Chips (19) mit Harz und dann Entfernen der geformten Einheit aus dem Formhohlraum. Speicherkarte (1), die umfasst:

– eine Vielzahl von Zuleitungen (8) aus einem Leiterrahmen (2);

– ein oder mehrere Kontaktelemente (9) aus dem Leiterrahmen (2);

– einen Chip (12), wobei der Chip (12) an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (8) gekoppelt ist, wobei der Chip (12) einen ersten Kontakt (13) und einen zweiten Kontakt (14) aufweist;

– eine auf die Zuleitungen (8) platzierte Antenne (15), wobei die Antenne (15) elektrisch von den Zuleitungen (8) isoliert ist, wobei die Antenne (15) ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (17) aufweist, wobei die Antenne (15) mindestens eine Schleife aufweist und die Antenne (15) konfiguriert ist zum Empfangen oder Senden von elektromagnetischen Wellen;

– wobei der erste Kontakt (13) des Chips (12) an das erste Ende (16) der Antenne (15) gekoppelt ist und wobei der zweite Kontakt (14) des Chips (12) an das zweite Ende (17) der Antenne gekoppelt ist; und

– wobei die Zuleitungen (8) und der Chip (12) und die Antenne (15) von einer Formmasse umschlossen sind; und wobei

– eine Oberfläche der Kontaktelemente (9) freigelegt ist.
Speicherkarte (1) nach Anspruch 17, wobei die Speicherkarte (1) eine erste Kante (21), eine zweite Kante (22), eine dritte Kante (23), eine vierte Kante (24) und eine fünfte Kante (28) aufweist. Speicherkarte (1) nach Anspruch 18, wobei das eine oder die mehreren Kontaktelemente (9) sich in der Nähe der ersten Kante (21) der Speicherkarte (1) befinden. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 18 oder 19, wobei die Antenne (15) zwischen dem Chip (12) und der zweiten Kante (22), der dritten Kante (23) und der vierten Kante (24) der Speicherkarte (1) auf den Zuleitungen (8) platziert ist. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei der Chip (12) weitere Kontakte (18) aufweist und mindestens eine Teilmenge der weiteren Kontakte (18) an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (8) gekoppelt ist. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 21, weiterhin mit einem anderen Chip (19) wobei der andere Chip an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (9) gekoppelt ist und der andere Chip (19) Kontakte (20) aufweist, wobei mindestens eine Teilmenge der Kontakte (20) des anderen Chips (19) an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (8) gekoppelt ist; und wobei der Chip (12) und der andere Chip (18) zur Datenübertragung zwischen dem Chip (12) und dem anderen Chip (19) gekoppelt sind. Speicherkarte (1) nach Anspruch 22, wobei der Chip (12) als ein Controllerchip konfiguriert ist, der auf den anderen Chip (18) zum Anlegen von Daten an die Kontaktelemente (9) und zum Abrufen von Daten von den Kontaktelementen (9), und auf die Antenne (15) für das Senden oder Empfangen von elektromagnetischen Wellen durch die Antenne (15) zugreifen kann. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 22 oder 23, wobei der andere Chip (19) als ein Speicherchip zum Ausführen digitaler Datenspeicherung konfiguriert ist. Speicherkarte (1) nach Anspruch 24, wobei der Speicherchip als ein Speicherchip konfiguriert ist, und ein Array von nichtflüchtigen und löschbaren Speicherzellen zum Ausführen digitaler Datenspeicherung umfasst. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 24 oder 25, wobei der Speicherchip ein Array von Speicherzellen mit einer Kapazität von mindestens 1 Gigabyte zur digitalen Datenspeicherung enthält. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 26, wobei die Zuleitungen (9) aus Metall bestehen. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 26, wobei die Zuleitungen (9) aus Kupfer bestehen. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 28, wobei die Antenne (15) mindestens drei Schleifen aufweist. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 28, wobei die Antenne (15) drei bis acht Schleifen aufweist. Speicherkarte (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 30, wobei die Antenne (15) und der Chip (12) für das Senden oder Empfangen einer elektromagnetischen Welle mit einer Trägerfrequenz von 13,56 MHz ausgelegt sind. Mobiltelefonvorrichtung (25) mit einer Speicherkarte (1) die konfiguriert ist zum

Ausführen einer kontaktfreien Übertragung von Daten zwischen einer Lese-/Schreibeinrichtung (26) und der Speicherkarte (1) und

Ausführen einer Datenübertragung zwischen der Mobiltelefonvorrichtung (25) und der Speicherkarte (1), wobei die Speicherkarte (1) umfasst:

– eine Vielzahl von Zuleitungen (8) aus einem Leiterrahmen (2);

– ein oder mehrere Kontaktelemente (9) aus dem Leiterrahmen (2);

– einen Chip (12), wobei der Chip (12) an mindestens eine Teilmenge der Zuleitungen (8) gekoppelt ist, wobei der Chip (12) einen ersten Kontakt (13) und einen zweiten Kontakt (14) aufweist;

– eine auf die Zuleitungen (8) platzierte Antenne (15), wobei die Antenne (15) elektrisch von den Zuleitungen (8) isoliert ist, wobei die Antenne (15) ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (17) aufweist, wobei die Antenne (15) mindestens eine Schleife aufweist und die Antenne (15) konfiguriert ist zum Empfangen oder Senden von elektromagnetischen Wellen;

– wobei der erste Kontakt (13) des Chips (12) an das erste Ende (16) der Antenne (15) gekoppelt ist und wobei der zweite Kontakt (14) des Chips (12) an das zweite Ende (17) der Antenne gekoppelt ist; und

– wobei die Zuleitungen (8) und der Chip (12) und die Antenne (15) von einer Formmasse umschlossen sind; und wobei

– eine Oberfläche der Kontaktelemente (9) freigelegt ist.
Mobiltelefonvorrichtung (25) nach Anspruch 32, wobei die Speicherkarte (1) konfiguriert ist zum Ausführen einer kontaktfreien Übertragung von Daten zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung (26) und der Speicherkarte (1) durch das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen. Mobiltelefonvorrichtung (25) nach einem der Ansprüche 32 oder 33, wobei die Speicherkarte (1) einen Identifikator enthält und wobei die Speicherkarte (1) konfiguriert ist zum Ausführen einer kontaktfreien Übertragung von Authentifizierungsdaten zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung (26) und der Speicherkarte (1) durch das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen. Mobiltelefonvorrichtung (25) nach einem der Ansprüche 32 bis 34, wobei die Speicherkarte (1) einen Prozessor enthält, der konfiguriert ist, Daten zu verschlüsseln und zu entschlüsseln, und wobei die Speicherkarte (1) konfiguriert ist zum Ausführen einer kontaktfreien Übertragung verschlüsselter Daten zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung (26) und der Speicherkarte (1) durch das Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen.






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