Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ultraschallsensorvorrichtung
sowie einen Ultraschallwandler.
Die Erfindung, zusammen mit zusätzlichen Zielen, Merkmalen und
deren Vorteilen kann am Besten anhand der nachfolgenden Beschreibung, den angehängten
Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen verstanden werden, dabei zeigt:
1A eine Vorderansicht einer Anordnung des Ultraschallwandlers
eines Ultraschallsensors gemäß einer ersten Ausführungsform;
1B eine Ansicht einer Anordnung des Ultraschallwandlers
des Ultraschallsensors gemäß der ersten Ausführungsform von rechts,
gesehen aus einer Richtung IB in 1A;
1C eine Rückansicht einer Anordnung des Ultraschallwandlers
des Ultraschallsensors gemäß der ersten Ausführungsform, wenn eine
Füllung entfernt ist;
1D eine schematische Ansicht einer Anordnung des Ultraschallwandlers
des Ultraschallsensors gemäß der ersten Ausführungsform, wenn die
Füllung entfernt ist, entlang einer Linie ID-ID in 1A;
2A eine Schnittansicht des Ultraschallsensors mit dem
in 1 gezeigten Ultraschallwandler, wenn der Ultraschallsensor an
einem Stoßfänger eines Fahrzeugs montiert ist;
2B eine Vorderansicht des Ultraschallsensors mit dem
in 1 gezeigten Ultraschallwandler, wenn der Ultraschallsensor an
dem Stoßfänger des Fahrzeugs montiert ist;
3 eine Draufsicht einer Modifikation eines perforierten
Bauteils;
4 eine Schnittansicht eines Beispiels einer Modifikation
eines Filters;
5 eine Schnittansicht eines anderen Beispiels der Modifikation
des Filters;
6 eine Schnittansicht eines weiteren Beispiels der
Modifikation des Filters;
7 eine Schnittansicht eines anderen Beispiels der Modifikation
des Filters;
8 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen
Schichtanordnung, die eine Fläche der Vibrationsfläche eines Ultraschallwandlers
abdeckt, der ein Vergleichsbeispiel gemäß einer zweiten Ausführungsform
darstellt;
9 eine schematische Darstellung einer Schichtanordnung,
welche die Vibrationsfläche eines Ultraschallwandlers (die Vibrationsfläche
eines Ultraschallwandlers eines Ultraschallsensors) gemäß der zweiten
Ausführungsform abdeckt;
10 eine schematische Ansicht eines Beispiels einer
Modifikation einer Schichtanordnung;
11 eine schematische Ansicht eines anderen Beispiels
der Modifikation der Schichtanordnung; und
12 eine schematische Ansicht eines weiteren Beispiels
der Modifikation der Schichtanordnung.
(Erste Ausführungsform)
Ein Ultraschallsensor 10 enthält ein röhrenförmiges
Gehäuse 11 mit einem Boden und ein piezoelektrisches Element
12, das an einer inneren Fläche bzw. Innenfläche des Bodens befestigt
ist.
Das Gehäuse 11 besteht aus einem elektrisch leitfähigen
Material (z.B. einem metallischen Material, einem elektrisch isolierten Material,
das mit einer elektrisch leitfähigen Schicht überzogen ist). Das Gehäuse
11 weist innen einen Innenraum 13 auf. Das piezoelektrische Element
12 ist an die Innenfläche des Bodens des Gehäuses 11
geklebt. Eine Außenfläche des Bodens dient als eine Vibrationsfläche
11a. Bei der vorliegenden Ausführungsform dient Aluminium als elektrisch
leitfähiges Material. Die Vibrationsfläche ist zudem kreisförmig
ausgebildet.
Das piezoelektrische Element 12 enthält eine piezoelektrische
Keramik (z.B. eine Blei-Zirkonat-Titanat-Keramik), und zwei (nicht dargestellte)
Elektroden, von denen eine jede an einer Seite der piezoelektrischen Keramik bereitgestellt
ist. Die erste Elektrode wird an die Innenfläche des Bodens des Gehäuses
11 geklebt, beispielsweise unter Verwendung eines elektrisch leitfähigen
Klebstoffs. Eine der Verbindungsleitungen 15 wird an die zweite Elektrode
gelötet, und die andere Verbindungsleitungen 15 wird mit der ersten
Elektrode durch das Gehäuse 11 verbunden. Bei der vorliegenden Ausführungsform
enthält das Gehäuse eine Aussparung 14 an einer Innenumfangsfläche
des Gehäuses 11. Die andere Verbindungsleitung 15 ist an
die Aussparung 14 gelötet. Daher kann eine Wechselspannung (ein Wechselsignal)
an das piezoelektrische Element 12 durch das Gehäuse 11 angelegt
werden, so dass das piezoelektrische Element 12 betrieben wird, und dass
die Vibrationsfläche 11a vibriert.
Der Innenraum 13 ist derart geformt (ein abgerundetes Rechteck),
dass eine Längsstrecke und eine Querstrecke des Innenraums 13 unterschiedlich
sind, wie in 1C dargestellt. Der derart ausgebildete
Innenraum 13 ermöglicht unterschiedliche Richtwirkungen des Ultraschallwandlers
10 in horizontale und vertikale Richtungen. Hier ist die Richtwirkung (der
Winkelbereich) in die vertikale Richtung (eine Richtung von Oben nach Unten in den
1A bis 1D) enger als die
Richtwirkung in die horizontale Richtung (eine Querrichtung in den 1A
bis 1D).
Der Innenraum 13 des Gehäuses wird hierbei mit einer
Füllung (z.B. einem Silikon oder Silizium) ausgefüllt, die nicht dargestellt
ist, nachdem das Verlöten der Verbindungsleitungen 15 abgeschlossen
ist. Das Gehäuse 11 enthält zudem an jeder Seite des Gehäuses
11 einen ebenen Abschnitt 16, der eine ebene Fläche aufweist.
Aufgrund der ebenen Abschnitte 16 wird erkannt, dass die Richtung von Oben
nach unten in den 1A bis 1D
die Wirkrichtung in horizontale Richtung anzeigt.
Die 2A und 2B
zeigen eine Darstellung, bei der ein Ultraschallsensor mit dem in den
1A bis 1D gezeigten Ultraschallwandler
10 an einen Stoßfänger eines Fahrzeugs montiert ist. In
2A werden, um die Darstellung zu vereinfachen, die
elektronischen Komponenten, die einen Prozessschaltungssubstrat bzw. -träger
(process circuit substrate) bilden, nicht dargestellt.
Der Ultraschallsensor 100 enthält den Ultraschallwandler
10 und den Prozessschaltungsträger 20, welche in einem hohlen
Behälter 30 zusammengebaut sind, das aus einem Kunstharz besteht.
Hierbei legt der Prozessschaltungsträger 20 eine Antriebsspannung
bzw. Steuerspannung an den Ultraschallwandler 10 an, um eine Ultraschallwelle
zu erzeugen. Der Prozessschaltungsträger 20 verarbeitet zudem eine
Spannung, die vom Ultraschallwandler 10 aufgrund einer gegenelektromotorischen
Kraft erzeugt wird.
Der hohle Behälter 30 besteht aus einem Kunstharz, beispielsweise
Polybutylen-Terephthalat (PBT). Der hohle Behälter 30 enthält
in seinem Inneren ein vibrationsbegrenzendes Teil 21, das an einem Umfang
des Ultraschallwandlers 10 angeordnet ist. Das vibrationsbegrenzende Teil
21 begrenzt eine Vibrationsübertragung vom Ultraschallwandler
10 auf den Behälter 30. Bei der vorliegenden Ausführungsform
ist das vibrationsbegrenzende Teil 21 ein röhrenförmiger elastischer
Körper aus einem Silikonkautschuk. Eine Rückseite des Prozessschaltungsträgers
20 ist zudem mit einem wasserfesten Silikon 22 zum begrenzen von
Feuchtigkeit gefüllt. Der Prozessschaltungsträger 20 ist mit
einer (nicht dargestellten) Steuerung durch einen (nicht dargestellten) Anschluss
verbunden, so dass die Steuerung Hindernisse erfasst, die vor oder hinter dem Fahrzeug
oder an Ecken des Fahrzeugs angeordnet sind.
Der Behälter 30 enthält einen ringförmigen
Flansch 31, der an einer Außenfläche eines Stoßfängers
(Basisteil) 200 an einem Umfang einer am Stoßfänger angeordneten
Durchgangsöffnung (eines Durchgangslochs) 201 arretiert ist. Mit anderen
Worten: Der Ultraschallsensor 100 der vorliegenden Ausführungsform
wird von außerhalb des Stoßfängers 200 in die Durchgangsöffnung
201 eingesetzt. Dann wird der Flansch 31 an der Außenfläche
des Stoßfängers 200 am Umfang der Durchgangsöffnung
201 arretiert, so dass der Ultraschallsensor 100 am Stoßfänger
200 befestigt ist. Der Ultraschallwandler 10 und das vibrationsbegrenzende
Teil 21 werden in den Behälter 30 durch einen kreisförmigen
Öffnungsabschnitt des Flansches eingesetzt. Bei dieser Montageanordnung ist
die Vibrationsfläche 11a des Ultraschallwandlers 10 durch
eine Öffnungsfläche des Behälters 30 nach außen offen
bzw. ausgesetzt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist eine Außenfläche
des Flansches 31 des Behälters 30 derart angeordnet, um im
Allgemeinen bündig mit der Vibrationsfläche 11a des Ultraschallwandlers
10 abzuschließen. Zudem sind die Außenumfangsformen des Flansches
31 und die Vibrationsfläche 11a konzentrisch um einen gemeinsamen
Mittelpunkt angeordnet.
Hier sind, bei dem Behälter 30, die Verbindungsleitungen
15 des Ultraschallwandlers 10 elektrisch mit dem Prozessschaltungsträger
20 verbunden. Der Prozessschaltungsträger 20 enthält
einen einstellbaren Widerstand bzw. ein Potentiometer (nicht dargestellt) zum Einstellen
der Empfindlichkeit des Sensors. Ein Widerstandswert des Potentiometers ist manuell
einstellbar durch Drehen eines bestimmten Volumenknopfes. Die Einstellung der Empfindlichkeit
des Sensors wird wie folgt ausgeführt. Zuerst wird ein Testpol bzw. -pfosten
(Hindernis) an einer Stelle bereitgestellt, die einen bestimmten Abstand vom Ultraschallwandler
10 entfernt ist. Das Potentiometer wird basierend auf einem Ausgabesignal,
das von dem Prozessschaltungsträger 20 geliefert wird, der das Ausgabesignal
in Bezug auf den Pfosten ausgibt, eingestellt. Wenn die Einstellung abgeschlossen
ist, wird der Prozessschaltungsträger 20 in den Behälter
30 von einer Rückseite (einer entgegen gesetzten Seite) des Behälters
30 zum Flansch 31 eingesetzt. Die Rückseite (entgegen gesetzte
Seite) ist die der Seite des Flansches 31 entgegengesetzte Seite des Behälters
30. Wenn der Prozessschaltungsträger 20 auf eine vorbestimmte
Position gesetzt ist, wird das wasserfeste Silikon 22 zugeführt, um
die Rückseite des Behälters 30 zu füllen. Dann wird eine
hintere Öffnung des Behälters 30 mit einer Abdeckung
32 abgedeckt.
Der Ultraschallsensor 100 der vorliegenden Erfindung umfasst
ferner einen Filter 40, der als ein Begrenzungsmittel zum Begrenzen der
Übertragung eines Stoßes aufgrund einer Kollision mit einem Objekt, beispielsweise
einem fliegenden Stein, auf die Vibrationsfläche 11a dient.
Der Filter 40 ist derart bereitgestellt, dass zwischen dem
Filter 40 und der Vibrationsfläche 11a eine Lücke ist,
und dass der Filter 40 die Vibrationsfläche 11a abdeckt.
Insbesondere enthält der Filter 40 ein perforiertes Teil
41 und ein Befestigungsteil 42, welche beide der Vibrationsfläche
11a gegenüberliegen. Das perforierte Teil 41 hat mehrere
Durchgangsöffnungen, welche durch das perforierte Teil 41 rechtwinklig
(vertikal) zur Vibrationsfläche 41 verlaufen. Das Befestigungsteil
42 ist ein einem Umfang des perforierten Teils 41 bereitgestellt,
und ist am Flansch 31 des Behälters 30 befestigt.
Das perforierte Teil 41 ist wie ein Netz geformt und an eine
Stelle angeordnet, die in einem vorbestimmten Abstand von der Vibrationsfläche
11a entfernt angeordnet ist. Das Material zum Ausbilden des perforierten
Teils 41 ist nicht eingeschränkt. Jedes Material (z.B. ein metallisches
Material, ein Kunststoffmaterial, ein Fasermaterial) kann für das perforierte
Teil 41 verwendet werden, solange das Material eine Netzstruktur ausbilden
kann. Das perforierte Teil 41 der vorliegenden Ausführungsform besteht
aus einem metallischen Material. Zudem ist eine Form des perforierten Teils
41 ähnlich zur Vibrationsfläche 11a, wie in
2B dargestellt, und eine Größe des perforierten
Teils 41 ist größer als die der Vibrationsfläche
11a. Ein Öffnungsgrad (d.h. eine Fläche von Öffnungsabschnitten
pro Einheitsfläche des perforierten Teils 41) und eine Dicke des perforierten
Teils 41 werden bestimmt, um die folgenden beiden Bedingungen zu erfüllen.
Die erste Bedingung ist, dass das perforierte Teil 41 stark genug sein
muss, um gegenüber dem Stoß durch eine Kollision mit einem Hindernis,
beispielsweise einem fliegenden Stein, haltbar zu sein, so dass das perforierte
Teil 41 das Objekt hält. Die zweite Bedingung ist, dass das perforierte
Teil 41 zuverlässig Ultraschallwellen durch die Durchgangsöffnungen
ausgeben und empfangen kann.
Das Befestigungsteil 42 bestimmt eine Position des Filters
40 und wird an eine Außenfläche des Flansches 31 des
Behälters 30 geklebt (befestigt), so dass das perforierte Teil
41 eine gesamte Oberfläche der Vibrationsfläche 11a
zu dem Zeitpunkt abdeckt, zu dem das perforierte Teil 41 in einem vorbestimmten
Abstand von der Vibrationsfläche 11a entfernt angeordnet wird. Das
Befestigungsteil 42 der vorliegenden Ausführungsform besteht, ähnlich
wie der Behälter 30, aus PBT. Das Befestigungsteil 42 ist
radial nach außen konisch zulaufend, in Übereinstimmung mir einem konischen
Abschnitt des Flansches, wie in 2 dargestellt. Zudem ist das Befestigungsteil
42, aus einer Position des Filters 40 betrachtet, ringförmig
ausgebildet.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Ultraschallsensor
100 in die Durchgangsöffnung 201 von außerhalb des Stoßfängers
200 eingesetzt. Der Flansch 31 wird an der Außenfläche
des Stoßfängers in einem Umfang der Durchgangsöffnung 201
befestigt. Auf diese Weise wird der Ultraschallsensor 100 am Stoßfänger
200 befestigt. Daher kann der Filter 40 am Behälter
30 befestigt werden, wenn der Ultraschallwandler 10 und das vibrationsbegrenzende
Teil 21 im Behälter 30 angebracht wurden. Zudem ist das perforierte
Teil 41 in das Befestigungsteil 42 durch Formpressen integriert.
Jedoch ist dies nicht auf Formpressen beschränkt. Ein alternatives Verfahren,
beispielsweise Einbauen (fitting), Verschrauben, Kleben oder Schweißen, kann
verwendet werden.
Daher kann, bei dem Ultraschallsensor 100 der vorliegenden
Ausführungsform, der Filter 40 das Objekt, beispielsweise den fliegenden
Stein, hindern, mit der Vibrationsfläche 11a zu kollidieren. Zudem
ist der Filter 40 derart bereitgestellt, dass eine Lücke zwischen
dem Filter 40 und der Vibrationsfläche 11a ist. Daher wird
der Stoß auf den Filter 40 nicht direkt auf die Vibrationsfläche
11a übertragen. Daher kann ein Stoß durch eine Kollision verringert
oder verhindert werden. Zudem kann die Vibrationsfläche 11a effektiv
die Ultraschallwellen durch das perforierte Teil 41 ausgeben und empfangen.
Zudem wird, bei der vorliegenden Ausführungsform, der Stoß
auf den Filter 40 aufgrund der Kollision mit dem Objekt durch das Befestigungsteil
42 auf den Behälter 30 übertragen. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Stoß durch das vibrationsbegrenzende Teil 21, das an den
Behälter angrenzend angeordnet ist, absorbiert. Daher kann der Stoß aufgrund
der Kollision mit dem Fliegenden Stein, der auf den Ultraschallwandler
10 vom Behälter 30 übertragen wird, effektiv verringert
werden. In ähnlicher Weise kann die Übertragung (der Weg) der vom Ultraschallwandler
10 auf den Behälter 30 aufgebrachten Vibrationen effektiv
verringert werden. Daher kann eine fehlerhafte Erkennung eingeschränkt werden.
Das vibrationsbegrenzende Teil 21 kann auch die Übertragung der vom
Ultraschallwandler 10 auf den Behälter 30 aufgebrachten Vibrationen
verringern. In ähnlicher Weise kann das vibrationsbegrenzende Teil
21 effektiv die Übertragung der vom Behälter 30 auf
den Ultraschallwandler 10 aufgebrachten Vibrationen verringern. Daher kann
eine fehlerhafte Erfassung aufgrund eines Echos bzw. Nachschwingens (reverberation)
eingeschränkt werden.
Der Filter 40 ist über der Vibrationsfläche
11a angeordnet, wodurch ein Erfassungsbereich zum Erfassen der Ultraschallwellen
verringert werden kann (d.h. eine Empfindlichkeit des Ultraschallsensors kann sich
verschlechtern). Das liegt daran, dass der Filter 40 einen Teil der von
der Vibrationsfläche 11a ausgegebenen bzw. abgestrahlten Ultraschallwellen
behindern kann. Zudem liegt dies daran, dass der Filter die Vibrationsfläche
11a daran hindern kann, einen Teil der vom Objekt reflektierten Ultraschallwellen
zu empfangen. Jedoch ist bei der vorliegenden Ausführungsform das perforierte
Teil 41 ähnlich wie die Vibrationsfläche ausgebildet, und die
Größe des perforierten Teil ist gleich der oder größer als die
der Vibrationsfläche. Daher wird vermieden, dass der Erfassungsbereich verringert
wird (d.h. er wird vermieden, dass sich die Empfindlichkeit des Ultraschallsensors
verschlechtert). Dies wirkt sich zudem positiv auf das Design aus. Zudem hat der
Ultraschallsensor 100 der vorliegenden Ausführungsform die Richtwirkung.
Daher können die Form und die Größe des perforierten Teils
41 alternativ basierend auf der Richtwirkung des Ultraschallwandlers
10 zu einer Stellung wie in 3 gezeugt verändert
werden. dadurch wird verhindert, dass der Erfassungsbereicht verringert wird.
3 zeigt eine Draufsicht auf eine Modifikation des perforierten
Teils 41. Obgleich in 3 nur die Form des perforierten
Teils 41 basierend auf der Richtwirkung ausgebildet ist, kann das Befestigungsteil
42 auch in einer ähnlichen Form wie das perforierte Teil ausgebildet
werden.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das perforierte Teil
41 netzförmig ausgebildet. Jedoch ist die Form nicht darauf beschränkt,
solange das perforierte Teil 41 das Objekt hält, und das perforierte
Teil 41 zuverlässig die Ultraschallwellen durch die Durchgangsöffnungen
ausgeben und empfangen kann. Beispielsweise kann das perforierte Teil
41 alternativ eine wabenförmige Struktur oder eine Struktur mit einer
Mehrzahl von kreisförmigen Durchgangsöffnungen haben. Hierbei ist ein
Querschnittsbereich der kreisförmigen Durchgangsöffnung kreisförmig
ausgebildet.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Filter
40 zudem an der Außenfläche des Stoßfängers
200 angeordnet. Der Filter 40 kann jedoch beispielsweise,
wie in 4 dargestellt, alternativ innerhalb der Durchgangsöffnung
201 angeordnet sein, wenn der Ultraschallsensor 100 mittels eines
Befestigungsmittels 50, das an der Innenfläche des Stoßfängers
200 befestigt ist (z.B. durch ein Befestigungsteil, das nicht dargestellt
ist), befestigt ist. In diesem Fall ragt der Filter 40 nicht aus der Außenfläche
des Stoßfängers 200 heraus, so dass das Design bzw. Aussehen
verbessert werden kann. 4 zeigt eine Schnittdarstellung,
die eine Modifikation des Filters 40 darstellt. In 4
hat der Behälter 30 keinen Flansch 31. Zudem sind die Außendurchmesser
des Behälters 30 und des Befestigungsteils 42 gleich oder
geringfügig geringer als der der Durchgangsöffnung 201.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Filter zudem an
den Behälter 30 geklebt (befestigt). Der Filter 40 kann jedoch
alternativ am vibrationsbegrenzenden Teil 21 befestigt sein. In diesem
Fall kann der Stoß auf den Filter 40 aufgrund der Kollision mit dem
Objekt auch effektiv verringert werden. Zudem kann der Filter 40 am vibrationsbegrenzenden
Teil 21 und dem Behälter 30 befestigt sein. Auch ist das
Befestigungsverfahren nicht auf die vorgenannten Beispiele beschränkt. Eine
alternative, wohl bekannte Methode, beispielsweise Einbauen (fitting), Verschrauben,
Kleben oder Schweißen kann verwendet werden. Beispielsweise ist, wie in
5 dargestellt, ein Endabschnitt des Filters
40 gebogen, so dass dessen gebogener Abschnitt dadurch befestigt wird,
dass er zwischen dem vibrationsbegrenzenden Teil 21 und dem Behälter
30 gehalten wird. 5 zeigt eine Schnittdarstellung,
die eine weitere Modifikation des Filters darstellt. In 5
enthält der Filter 40 lediglich das perforierte Teil 41,
bei dem metallische Materialien netzförmig angeordnet sind. Gleichermaßen
kann der Filter 40 nur das perforierte Teil 41 (aber das Befestigungsteil
42) enthalten, wenn das Material und die Anordnung dies zulassen.
Der Filter 40 kann alternativ an einem anderen Teil als dem
Ultraschallsensor 100 befestigt sein. Beispielsweise kann, wie in
6 dargestellt, das Befestigungsteil 42 an
der Außenfläche das Stoßfängers 200 in einem Umfang
der Durchgangsöffnung 201 befestigt sein, so dass das perforierte
Teil 41 mit einer Lücke zwischen dem Filter 40 und der Vibrationsfläche
11a angeordnet werden kann. 6 zeigt eine Schnittansicht,
die eine weitere Modifikation des Filters darstellt.
In 6 sind der Filter 40 und
das Befestigungsmittel 50 voneinander getrennt. Jedoch kann, wie in
7 dargestellt, das Befestigungsteil 42 des
Filters 40 alternativ ein Sperrteil 42a und ein Stützteil
42b aufweisen. Das Sperrteil 42a wird an der Außenfläche
des Stoßfängers 200 im Umfang der Durchgangsöffnung
201 befestigt. Das Stützteil 42b erstreckt sich vom Sperrteil
42a durch die Durchgangsöffnung 201, um von der Innenfläche
des Stoßfängers herauszuragen. Das Stützteil 42b hat auch
ein Befestigungsteil (nicht dargestellt) und stützt der Ultraschallsensor
100. Wie vorstehend diskutiert kann der Filter 40 alternativ eine
Funktion des Befestigungsmittels 50 enthalten. 7
zeigt eine Schnittansicht, die eine weitere Modifikation des Filters 40
darstellt.
Das perforierte Teil 41 kann nicht nur den fliegenden Stein
sondern auch Abfall (d.h. Staub) als Objekt halten. Daher kann sich die Empfindlichkeit
des Sensors verschlechtern, wenn das Objekt im perforierten Teil 41 gefangen
ist. Um mit der Verschlechterung bzw. Abnahme der Empfindlichkeit fertig zu werden,
muss Staub vom perforierten Teil 41 entfernt werden. Daher kann das perforierte
Teil 41 zumindest am Befestigungsteil 42 abnehmbar angebracht
sein. Auch kann der Filter 40 abnehmbar angebracht sein. Aufgrund dieser
Anordnung kann das perforierte Teil 41 effektiv gewaschen oder ersetzt
werden.
Die Empfindlichkeit des Sensors kann abnehmen, da der Filter
40 über der Vibrationsfläche 11a angeordnet ist. Als
Gegenmaßnahme für die vorgenannte Beschreibung weist der Ultraschallsensor
100 der vorliegenden Ausführungsform einen Prozessschaltungsträger
20 auf, der im Behälter 30 bereitgestellt ist. Daher kann
die Empfindlichkeit des Sensors unter Verwendung des Prozessschaltungsträgers
20 eingestellt werden, während der Filter 40 über der
Vibrationsfläche 11a angeordnet ist. Daher wird eine Abnahme der Empfindlichkeit
des Sensors begrenzt.
(Zweite Ausführungsform)
Die zweite Ausführungsform wird nachfolgend unter Bezugnahme
auf die 8 bis 12 beschrieben.
Ein Ultraschallwandler und ein Ultraschallsensor der zweiten Ausführungsform
haben mit der ersten Ausführungsform gemeinsame Punkte. Daher wird die Erklärung
der gemeinsamen Punkte weggelassen und die von der ersten Ausführungsform unterschiedlichen
Punkte werden hauptsächlich beschrieben.
Die vorliegende Ausführungsform ist durch eine stoßabsorbierende
Schicht zum Absorbieren eines Stoßes gekennzeichnet, die an der Oberfläche
der Vibrationsfläche 11a bereitgestellt ist. Die stoßabsorbierende
Schicht dient als Begrenzungsmittel zum Verringern oder Begrenzen bzw. Beschränken
der Übertragung des Stoßes aufgrund einer Kollision mit dem Objekt auf
die Vibrationsfläche 11a.
Die Vibrationsfläche 11a des im Ultraschallsensor
100 enthaltenen Ultraschallwandlers 10 ist derart angeordnet,
dass die Vibrationsfläche 11a nach außen, beispielsweise an die
Außenseite des Stoßfängers 200, offen ist.
Daher ist, im Hinblick auf das Design, die Vibrationsfläche 11a in
der gleichen Farbe gestrichen wie die Farbe des Stoßfängers.
8 zeigt eine herkömmliche Schichtanordnung die
eine galvanisch aufgebrachte Schicht 17a, eine Farbschicht 17b
und eine klare Schicht bzw. Deckschicht (clear film) 17c enthält,
wie in 8 dargestellt. die galvanische Schicht
17a besteht aus einem elektrisch leitfähigen Material und ist auf
der Vibrationsfläche 11a ausgebildet. Die Farbschicht 17b
dient als eine obere Schicht der galvanischen Schicht 17a. Die Deckschicht
17c ist als eine obere Schicht der Farbschicht 17b ausgebildet,
um die Farbschicht 17b zu schützen und zu dekorieren. Bei der Schichtanordnung
kann der Ultraschallwandler 10 jedoch unvorteilhaft brechen, da die Schichtenlagenanordnung
(film layer arrangement) den Stoß nicht effektiv absorbieren kann. Zudem kann,
selbst für den Fall dass der Ultraschallwandler nicht bricht, die Vibrationsfläche
11a unvorteilhaft unter Korrosion leiden, da die Schicht abgehen kann.
Daher ist bei der vorliegenden Ausführungsform zusätzlich
die stoßabsorbierende Schicht 17d bereitgestellt, um die Gesamtfläche
der Vibrationsfläche 11a abzudecken, wie in 9
dargestellt. Insbesondere besteht die stoßabsorbierende Schicht 17d
aus einer wohl bekannten stoßabsorbierenden Beschichtungsverbindung (coating
compound) (z.B. einem Gießharz, wie beispielsweise Epoxydharz und Urethanharz,
mit darin verteilten Graphitflocken). Dadurch bricht der Ultraschallwandler
10 nicht durch die Kollision mit dem Objekt. Zudem wird die stoßabsorbierende
Schicht 17d mit einer Dicke ausgebildet, die eine praktisch anwendbare
Sensorempfindlichkeit gewährleistet.
Wie vorstehend beschrieben wird bei der vorliegenden Ausführungsform
die Übertragung des Stoßes, der durch die Kollision mit dem Objekt verursacht
wird, auf die Vibrationsfläche 11a verringert oder eingeschränkt.
Daher wird das Brechen des Ultraschallwandlers 10 durch den Stoß aufgrund
der Kollision mit dem Objekt begrenzt.
Zudem benötigt die als Begrenzungsmittel dienende stoßabsorbierende
Schicht der vorliegenden Ausführungsform weniger Raum für deren Anordnung,
verglichen mit dem Filter 40 der ersten Ausführungsform. Daher ist
diese im Hinblick auf das Design bzw. Erscheinungsbild vorzuziehen. Wenn das Begrenzungsmittel
der zweiten Ausführungsform auf eine herkömmliche Ultraschallwandleranordnung
angewandt wird, die eine bestimmte Schicht über der Vibrationsfläche
11a enthält, kann ein Herstellungsprozess weiter vereinfacht werden,
als ein Herstellungsprozess bei der ersten Ausführungsform, wo der Filter
40 zusätzlich bereitgestellt wird.
Zudem wird bei der vorliegenden Ausführungsform die stoßabsorbierende
Schicht 17d als eine untere Lage der Farbschicht 17b bereitgestellt.
Bei dieser Schichtlagenanordnung ist die stoßabsorbierende Schicht
17d nicht auf eine bestimmte Farbe beschränkt, wodurch es möglich
ist, dass die stoßabsorbierende Schicht 7d für Stoßfänger
in jeglicher Farbe verwendet werden kann.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die stoßabsorbierende
Schicht 147d zusätzlich an der Vibrationsfläche 11a
bereitgestellt, zusätzlich zur herkömmlichen Schichtlagenanordnung der
Schichten 17a bis 17c. Jedoch kann zumindest eine der Schichten
17a bis 17c der herkömmlichen Schichtlagenanordnung alternativ
als stoßabsorbierende Schicht dienen. Beispielsweise kann alternativ, wie in
10 dargestellt, eine stoßabsorbierende Schicht
17bd die Farbschicht 17b ersetzen. In diesem Fall, bei dem die
stoßabsorbierende Schicht die herkömmliche Schicht ersetzt, kann eine
Dicke der Schichtlagenanordnung verringert werden. Daher begrenzt dies die Verschlechterung
der Empfindlichkeit des Sensors, deren Verschlechterung auftreten kann, wenn die
Dicke der Schichtlagenanordnung größer wird. Wie zudem in 11
dargestellt, kann alternativ eine stoßabsorbierende klare Schicht
17cd die klare Schicht bzw. Deckschicht 17c ersetzten. In diesem
Fall kann, zusätzlich zu dem vorgenannten Effekt, die stoßabsorbierende
Schicht, die durchsichtig ist, für Stoßfänger 200 in jeglicher
Farbe verwendet werden. Zudem kann bei der in 9 dargestellten
Schichtlagenanordnung die stoßabsorbierende Schicht 17d alternativ
zwischen der klaren Schicht 17c und der Farbschicht 17b angeordnet
sein. In diesem Fall muss die stoßabsorbierende Schicht transparent sein.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wird beispielhaft die herkömmliche
Schichtlagenanordnung dargestellt, welche mehrere Schichten 17a bis
17c enthält. Jedoch ist die Schichtlagenanordnung nicht auf das vorgenannte
Beispiel beschränkt. Alternativ kann die Vibrationsfläche 11a
ohne jegliche Schichtlagenanordnung verwendet werden, und zumindest eine Lage der
stoßabsorbierenden Schicht 17d kann zusätzlich an der Vibrationsfläche
11a bereitgestellt sein.
Zudem sind, bei den in den 9 bis
11 gezeigten Beispielen, die Schichten allein an der
Vibrationsfläche 11a bereitgestellt (d.h. die Schichten sind allein
an einer Endfläche des Gehäuses bereitgestellt). Jedoch kann, wie beispielsweise
in 12 dargestellt, die Schichtlagenanordnung, welche
die galvanisch aufgebrachte Schicht 17a, die stoßabsorbierende Schicht
17bd und die klare Schicht 17c enthält, bereitgestellt sein,
um, zusätzlich zur Vibrationsfläche 11a, eine Seitenfläche
des Gehäuses 11 zu bedecken. Hierbei ist ein Endabschnitt der an der
Seitenfläche angeordneten Schichtlagenanordnung vorzugsweise innerhalb des
vibrationsbegrenzenden Teils 21 angeordnet. Diese Anordnung
ist mit Blick auf das Design wünschenswert. Zudem kann die Schichtlagenanordnung
bei dieser Anordnung schwer abgehen, da die Endflächen der Schichten der Schichtlagenanordnung
nicht offen liegen. 12 zeigt eine Anordnung, bei der
der Endabschnitt der Schichtlagenanordnung 17a, 17bd,
17c innerhalb des vibrationsbegrenzenden Teils 21 angeordnet ist.
Der Endabschnitt der Schichtlagenanordnung kann jedoch alternativ innerhalb des
Behälters 30 angeordnet sein, so dass der ähnliche Effekt erzielt
wird.
Bei der vorliegenden Ausführungsform dient lediglich eine Schicht
17d, 17bd, 17cd der Schichtlagenanordnung als die stoßabsorbierende
Schicht. Jedoch können zwei oder mehr Schichten als stoßabsorbierende
Schicht dienen. Beispielsweise kann eine alternaive stoßabsorbierende Schicht
Funktionen von sowohl der Farbschicht 17b als auch der klaren Schicht bzw.
Deckschicht 17c enthalten.
Die Empfindlichkeit des Sensors kann sich verschlechtern, da die Dicke
der Schichtlagenanordnung aufgrund der über der Vibrationsfläche
11a angeordneten stoßabsorbierenden Schicht 17d größer
wird. Daher wird bei der vorliegenden Ausführungsform die Empfindlichkeit des
Sensors vorzugsweise unter Verwendung des Prozessschaltungsträgers
20 eingestellt, während die Schichtlagenanordnung 17a bis
17d, welche die stoßabsorbierende Schicht 17d enthält,
an der Vibrationsfläche 11a bereitgestellt wird. Daher wird eine Verschlechterung
der Empfindlichkeit des Sensors eingeschränkt.
Bei der vorliegenden Ausführungsform dient der Stoßfänger
des Fahrzeugs als Basisteil zum Tragen des Ultraschallsensors. Jedoch ist das Basisteil
nicht darauf beschränkt. Jeder Teil des Fahrzeugkörpers kann als Basisteil
dienen, solange dessen Material und Struktur geeignet ist. Beispielsweise können
eine Seitentüre und ein Kotflügel alternativ als das Basisteil dienen.
Die bevorzugten Ausführungsformen wurden vorstehend beschrieben.
Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die vorgenannten Ausführungsformen
beschränkt und kann auf unterschiedliche Weise verändert werden.
Zusätzliche Vorteile und Modifikationen ergeben sich leicht für
jene mit entsprechendem Fachwissen. Die Erfindung mit ihren breiteren Begriffen
ist daher nicht auf die gezeigten und beschriebenen bestimmten Details, die dargestellte
Vorrichtung und die illustrativen Beispiele beschränkt.