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Dokumentenidentifikation DE202005010883U1 21.12.2006
Titel Rotor für eine Zentrifuge zum Reinigen einer Flüssigkeit
Anmelder Hengst GmbH & Co.KG, 48147 Münster, DE
Vertreter Schulze Horn & Partner GbR, 48147 Münster
DE-Aktenzeichen 202005010883
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.12.2006
Registration date 16.11.2006
Application date from patent application 08.07.2005
IPC-Hauptklasse B04B 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B04B 9/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B04B 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B04B 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F01M 11/03(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B04B 5/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Rotor für eine Zentrifuge zum Reinigen einer Flüssigkeit, wobei der Rotor zweiteilig ausgeführt ist mit einerseits einem mindestens eine Rückstoßdüse aufweisenden Antriebsteil und andererseits einem einen Schmutzsammelbereich aufweisenden Schmutzfangteil, wobei der Schmutzfangteil über formschlüssige Drehmomentübertragungsmittel mit dem Antriebsteil verbindbar ist und wobei der Schmutzfangteil zu seiner Entsorgung oder Reinigung durch axiales Abziehen vom Antriebsteil getrennt werden kann.

Ein Rotor der vorstehend angegebenen Art ist aus der Schrift DE 10 2004 005 920 A1 bekannt. Als formschlüssige Drehmomentübertragungsmittel sind hier verschiedene Ausgestaltungen offenbart, z. B. Mehrkante, wie Vierkant- oder Sechskant, oder Anordnungen mit einer oder mehreren axialen Rippen, die mit einer oder mehreren passenden axialen Ausnehmungen auf der jeweils anderen Seite zusammenwirken. Wenn für die Drehmomentübertragungsmittel auf der einen Seite nur eine einzige Rippe, die mit einer passenden Ausnehmung auf der andere Seite zusammenwirkt, eingesetzt wird, gibt es in Umfangsrichtung des Rotors betrachtet nur eine einzige Position der Verdrehstellung von Antriebsteil und Schmutzfangteil relativ zueinander, in der ein Zusammenführen der Drehmomentübertragungsmittel möglich ist. Bei Verwendung von zwei oder mehr regelmäßig angeordneten Rippen und zugehörigen Ausnehmungen ergeben sich zwar entsprechend mehr Positionen der relativen Verdrehposition von Antriebsteil und Schmutzfangteil zueinander, in denen ein Zusammenführen möglich ist, jedoch verbleiben trotzdem noch viele Zwischenpositionen, in denen die Drehmomentübertragungsmittel nicht für ein axiales Zusammenführen passend angeordnet sind.

Deshalb ist es bei diesem bekannten Rotor erforderlich, daß man entweder optisch die Verdrehposition der beiden Teile relativ zueinander erkennen kann, um die richtige Positionierung für das Zusammenführen zu finden, oder daß man den unterhalb des Schmutzfangteils liegenden Antriebsteil manuell oder auf andere Art und Weise in seiner Verdrehstellung fixieren kann, um dann durch Verdrehen des teilweise aufgesetzten Schmutzfangteils diesen in eine eingriffsgerechte Verdrehposition für die Drehmomentübertragungsmittel zu bringen. Bei Zentrifugen, deren Gehäuse für eine Wartung vollständig entfernt wird, so daß der Rotor in seiner ganzen Höhe frei liegt, ist das vorstehend beschriebene Vorgehen zum Zusammenführen der Drehmomentübertragungsmittel noch möglich.

Probleme ergeben sich aber dann, wenn, wie bei vielen modernen Zentrifugen z. B. an Brennkraftmaschinen von Kraftfahrzeugen inzwischen üblich, ein Zugang nur von oben her möglich ist, wobei der Rotor zum größten Teil innerhalb eines festen Gehäuses liegt, das oberseitig mit einem abnehmbaren Deckel verschließbar ist. Wenn hier der Deckel entfernt wird, ist weder eine optische Wahrnehmung des Antriebsteils möglich noch kann der Antriebsteil manuell erreicht werden, um ihn zum Zweck des Zusammenführens der Drehmomentübertragungsmittel in seiner Position vorübergehend zu fixieren. Wenn der Antriebsteil nicht in seiner Stellung fixiert wird, ist ein positionsgerechtes Aufsetzen des Schmutzfangteils auf den Antriebsteil unter Herstellung des Eingriffs der Drehmomentübertragungsmittel sehr erschwert oder sogar unmöglich. Dies ist so, weil der Antriebsteil innerhalb des Zentrifugengehäuses sehr leichtgängig gelagert ist und schon eine kleine Reibung zwischen dem teilweise aufgesetzten Schmutzfangteil und dem Antriebsteil genügt, um jede manuell hervorgerufene Verdrehung des Schmutzfangteils auf den Antriebsteil zu übertragen. Die relative Verdrehposition von Schmutzfangteil und Antriebsteil ändert sich dann nicht, so daß dann auch die Drehmomentübertragungsmittel ihre Position relativ zueinander nicht ändern und somit auch nicht zuverlässig in ihre Eingriffsposition gelangen.

Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, einen Rotor der eingangs genannten Art zu schaffen, der die vorstehend dargelegten Nachteile vermeidet und bei dem das Zusammenführen von Schmutzfangteil und Antriebsteil schnell, einfach und zuverlässig unter Herstellung des gewünschten formschlüssigen Eingriffs der Drehmomentübertragungsmittel ermöglicht wird, auch wenn eine optische Wahrnehmung des Antriebsteils und/oder ein Arretieren der Position des Antriebsteil nicht möglich ist.

Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit einem Rotor der eingangs genannten Art, der dadurch gekennzeichnet ist, daß auf der Seite des Antriebsteils und auf der Seite des Schmutzfangteils zusammenwirkende Positioniermittel vorgesehen sind, die den Antriebsteil und den Schmutzfangteil bei einem axialen Zusammenführen zu deren Verbinden miteinander relativ zueinander in Umfangsrichtung gesehen in eine hinsichtlich der Drehmomentübertragungsmittel eingriffsgerechte Position zwangsführen, in der die Drehmomentübertragungsmittel dann durch axiales Verschieben relativ zueinander in Eingriff bringbar sind.

Mit den erfindungsgemäß vorgesehenen Positioniermitteln wird vorteilhaft erreicht, daß der Antriebsteil und der Schmutzfangteil bei ihrem Zusammenführen relativ zueinander zwangsweise in eine eingriffsgerechte Position hinsichtlich der Drehmomentübertragungsmittel gebracht werden. Die Drehmomentübertragungsmittel sind also bei dem erfindungsgemäßen Rotor selbstfindend ausgestaltet, was beim Zusammenführen von Schmutzfangteil und Antriebsteil wesentliche Vorteile für den bei einer Wartung anfallenden Arbeits- und Zeitaufwand ergibt. Außerdem werden Beschädigungen des Rotors weitestgehend ausgeschlossen, die ansonsten bei Fehlpositionierung von Schmutzfangteil und Antriebsteil relativ zueinander leicht auftreten könnten. Weiterhin ist es vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Rotor nun nicht mehr erforderlich, daß der Bereich des Rotors, in dem die Drehmomentübertragungsmittel angeordnet sind, für eine Bedienungsperson sichtbar ist. Ebenso ist es nicht mehr erforderlich, den Antriebsteil in seiner Verdrehposition zu fixieren, um den Schmutzfangteil damit zu verbinden. Damit ist auch bei modernen Zentrifugen, bei denen eine Wartung nur von oben her durch einen oberseitigen Schraubdeckel des Zentrifugengehäuses möglich ist, ein problemloses Einsetzen des Schmutzfangteils und Verbinden des Schmutzfangteils mit dem vorzugsweise dauerhaft im Zentrifugengehäuse verbleibenden Antriebteil möglich, was eine weiteren Erleichterung der Wartung darstellt.

Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Rotors sieht vor, daß die Positioniermittel in einem oberen Bereich des Rotors vorgesehen sind. In dieser Ausgestaltung besteht in Axialrichtung von Antriebsteil und Schmutzfangteil gesehen schon ein relativ langer Überlappungsbereich beim Aufsetzen des Schmutzfangteils auf den Antriebsteil, bevor die Positioniermittel in Zusammenwirkung miteinander treten. Damit werden die Positioniermittel beim Zusammenführen von Antriebsteil und Schmutzfangteil möglichst wenig mechanisch belastet, was eine leichte Ausführung ermöglicht und eine lange Haltbarkeit gewährleistet.

Alternativ können die Positioniermittel in einem mittleren oder unteren Bereich des Rotors vorgesehen sein. Auch hier ergeben sich die vorstehend schon angegebenen Vorteile. In beiden Ausführungen ist zu dem vorteilhaft die Möglichkeit gegeben, die schmutzfangteilseitigen Positioniermittel im Bereich einer oberen Wandung oder eines Bodens des Schmutzfangteils vorzusehen, wodurch spezielle Einbauten in den Schmutzfangteil für die Positioniermittel nicht erforderlich werden. Dies trägt zu einer wirtschaftlichen Herstellbarkeit des Rotors bei.

Eine weitere Alternative schlägt vor, daß erste zusammenwirkende Positioniermittel in einem oberen Bereich des Rotors und zweite zusammenwirkende Positioniermittel in einem mittleren oder unteren Bereich des Rotors vorgesehen sind. Bei dieser Ausführung wird eine besonders zuverlässige Positionierung erreicht, wobei vorzugsweise die ersten zusammenwirkenden Positioniermittel einer zunächst gröberen Vorpositionierung und dann die zweiten Positioniermittel einer abschließenden Feinpositionierung dienen.

Weiterhin schlägt die Erfindung vor, daß die Positioniermittel auf der einen Seite durch eine Führung mit wenigstens einem Paar von in Umfangsrichtung des Rotors gesehen schräg aufeinander zu laufende Führungsbahnen und auf der anderen Seite durch wenigstens ein entlang der Führung führbares Führungselement gebildet sind. In der hier angegebenen Ausgestaltung sind die Positioniermittel relativ einfach herstellbar und in den Rotor integrierbar, so daß bei der Herstellung praktisch keine Mehrkosten für die Positioniermittel anfallen. Wenn in Umfangsrichtung des Rotors gesehen nur eine relative Verdrehstellung von Antriebteil und Schmutzfangteil relativ zueinander für den Eingriff der Drehmomentübertragungsmittel vorliegt, wird ein einziges Paar von Führungsbahnen verwendet; wenn zwei oder mehr Positionen für den Eingriff der Drehmomentübertragungsmittel gegeben sind, werden entsprechend zwei oder mehr Paare von Führungsbahnen eingesetzt. Unabhängig von der Anzahl der Führungsbahnpaare genügt ein einziges Führungselement; zur mechanischen Entlastung können auch mehrere Führungselemente verwendet werden, wobei deren Zahl maximal so groß ist wie die Zahl der Führungsbahnpaare.

Um das Zusammenführen von Antriebsteil und Schmutzfangteil besonders einfach und praktisch selbsttätig zu machen, ist bevorzugt weiter vorgesehen, daß die Führungsbahnen der Positioniermittel eine Steilheit aufweisen, die eine Selbsthemmung der Relativbewegung von Antriebsteil und Schmutzfangteil bei deren Zusammenführen ausschließt. In dieser Ausführung genügt es, den Schmutzfangteil zentriert oberhalb des Antriebsteils zu positionieren. Danach sorgt allein schon die Gewichtskraft des Schmutzfangteils dafür, daß dieser sich relativ zum Antriebsteil unter selbsttätiger Positionierung in Umfangsrichtung nach unten bewegt, wobei die Drehmomentübertragungsmittel bei entsprechendem Bewegungsspiel hier ebenfalls selbsttätig in Eingriff treten können. Bei Bedarf kann eine leichte Verklemmung oder Verrastung des Schmutzfangteils relativ zum Antriebsteil vorgesehen sein, um diese in Ihrer miteinander verbundenen Stellung gegeneinander ausreichend zu fixieren, um eine unerwünschte selbsttätige Trennung oder Relativbewegung in Axialrichtung zu vermeiden. In diesem Falle ist dann ein leichtes Nachdrücken des Schmutzfangteils bei dessen Montage auf dem Antriebsteil nötig, um die Klemmung oder Rastung herzustellen. Dabei ist sinnvollerweise die Klemm- oder Rastkraft aber nur so klein, daß sie problemlos manuell überwunden werden kann, wenn der Schmutzfangteil bei einer Wartung der Zentrifuge vom Antriebsteil abgezogen werden soll.

Weiter wird vorgeschlagen, daß die Führungsbahnen der Positioniermittel am Antriebsteil vorgesehen sind und daß das Führungselement der Positioniermittel am Schmutzfangteil vorgesehen ist. Da die Führungsbahnen in der Herstellung aufwendiger sind als das Führungselement, ist es im Sinne einer einfachen und kostengünstigen Herstellung sinnvoll, die Führungsbahnen an dem ein Dauerbauteil darstellenden Antriebsteil vorzusehen. Der Schmutzfangteil ist ein Austauschteil, das regelmäßig ersetzt wird, so daß hier eine möglichst kostengünstige Fertigung anzustreben ist; dazu trägt bei, daß hier nur das einfachere Führungselement vorgesehen ist.

Eine weitere Ausgestaltung schlägt vor, daß der Antriebsteil einen zentralen Rohrkörper umfaßt, der im zusammengebauten Zustand des Rotors im Inneren des Schmutzfangteils liegt und diesen über einen Teil oder die Gesamtheit seiner axialen Länge durchsetzt, daß die antriebsteilseitigen Positioniermittel am Außenumfang des Rohrkörpers angeordnet sind und daß die schmutzfangteilseitigen Positioniermittel auf einem Innenumfang des Schmutzfangteils liegen. Bei dieser Ausführung wird für die Anordnung der Positioniermittel auf der Seite des Antriebsteils ein Bereich des Antriebsteils genutzt, der ausreichend Platz für die Anbringung der Positioniermittel bietet. Außerdem ist bei der Fertigung des Antriebsteils dessen Außenumfang problemlos entsprechend formbar, so daß mit relativ geringem Herstellungsaufwand der Antriebsteil auch als Spritzgußteil bzw. Druckgußteil herstellbar ist.

Ein weiterer Beitrag zu einer möglichst einfachen Fertigung besteht erfindungsgemäß darin, daß vorzugsweise die Führungsbahnen der Positioniermittel in Form von Durchmesserstufen ausgebildet sind.

Um das Führungselement möglichst einfach zu halten und dadurch kostengünstig in den Rotor integrieren zu können, ist bevorzugt das/jedes Führungselement der Positioniermittel durch eine axial verlaufende Rippe oder einen Zapfen, die/der radial nach innen weist, gebildet. In dieser Ausgestaltung ist das Führungselement bzw. sind die Führungselemente problemlos bei der Fertigung des Schmutzfangteil in diesen integrierbar, wobei auch hier die günstige Möglichkeit einer spritztechnischen Herstellung besteht, die durch die Integration eines oder mehrerer Führungselemente nicht nennenswert aufwendiger wird.

Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Rotors ist dadurch gekennzeichnet, daß in Axialrichtung des Rotors gesehen die zusammenwirkenden Positioniermittel relativ zueinander so angeordnet sind, daß beim Zusammenführen von Antriebsteil und Schmutzfangteil die Positioniermittel außer Zusammenwirkung treten, bevor oder sobald die Drehmomentübertragungsmittel in Eingriff miteinander treten. In dieser Ausgestaltung des Rotors erfolgt die Übertragung des Antriebsdrehmoments vom Antriebsteil auf den Schmutzfangteil allein durch die dafür vorgesehenen Drehmomentübertragungsmittel. Die Positioniermittel stehen, wenn die Drehmomentübertragungsmittel in Eingriff sind, außer Eingriff, so daß die Positioniermittel nicht an der Übertragung des Drehmoments beteiligt sind. Auf diese Weise werden die Positioniermittel mechanisch vollkommen von der Drehmomentübertragung entlastet und können entsprechend leicht und klein ausgebildet werden, ohne daß eine Beschädigung im Betrieb des Rotors droht.

Die Drehmomentübertragungsmittel können unterschiedlich ausgeführt sein. Eine erste Ausgestaltung in dieser Hinsicht sieht vor, daß die Drehmomentübertragungsmittel durch einen Außenmehrkant auf der einen Seite und einen passenden Innenmehrkant auf der anderen Seite gebildet sind. In dieser Ausführung sind die Drehmomentübertragungsmittel formtechnisch einfach herstellbar und stellen ein bewährtes Mittel da.

Alternativ können die Drehmomentübertragungsmittel durch ein oder mehrere in Axialrichtung weisende Eingriffelemente auf einen Seite und eine oder mehrere dazu passende Eingriffsaufnahmen auf der anderen Seite gebildet sein.

Eine konkrete Weiterbildung sieht dazu bevorzugt vor, daß an einem Boden des Schmutzfangteils in radialem Abstand von der Drehachse des Rotors mindestens ein axial nach unten weisender Zapfen als schmutzfangteilseitiges Drehmomentübertragungsmittel angebracht oder angeformt ist und daß im Antriebsteil in einem im zusammengebauten Zustand des Rotors unter dem Boden liegenden Antriebsteilbereich mindestens eine den Zapfen formschlüssig aufnehmende Durchbrechung oder Eintiefung oder Ausnehmung als antriebsteilseitiges Drehmomentübertragungsmittel vorgesehen ist. Auch diese Ausgestaltung des Rotors bietet eine technisch einfache Herstellbarkeit und zugleich eine zuverlässige Drehmomentübertragung.

Um eine für die Rotation des Rotors mit hoher Drehzahl vorteilhafte symmetrische Anordnung der Drehmomentübertragungsmittel zu gewährleisten, wird in weiterer Ausgestaltung der beiden zuvor erläuterten Ausführungen des Rotors vorgeschlagen, daß der Antriebsteil zwei um 180° in Umfangsrichtung zueinander versetzte Düsenarme mit je einer Rückstoßdüse aufweist und daß jeweils in Umfangsrichtung mittig zwischen den zwei Düsenarmen die zwei antriebsteilseitigen Drehmomentübertragungsmittel angeordnet sind.

Eine weitere Alternative hinsichtlich der Anordnung und Ausgestaltung der Drehmomentübertragungsmittel besteht darin, daß diese antriebsteilseitig durch die Düsenarme und schmutzfangteilseitig durch die Düsenarme übergreifende passende Eintiefungen im Boden des Schmutzfangteils gebildet sind. In dieser Ausführung werden die ohnehin vorhandenen Düsenarme für die Drehmomentübertragung genutzt; der Boden ist so an den Verlauf und die Form der Düsenarme angepaßt, daß er den notwendigen Eingriff zur Übertragung des Antriebsdrehmoments vom Antriebsteil zum Schmutzfangteil bietet. Damit werden in die Düsenarme und in den Boden jeweils zwei Funktionen integriert, was generell vorteilhaft ist.

Alternativ zu den Ausführungen des Rotors, bei denen die Positioniermittel und die Drehmomentübertragungsmittel voneinander funktional getrennt vorgesehen sind, können die Drehmomentübertragungsmittel zugleich durch die Positioniermittel gebildet oder mit diesen zusammengefaßt sein. In dieser Ausgestaltung wird ein höherer Integrationsgrad der Funktionen erreicht, wobei auf der anderen Seite aber nun die Positioniermittel, die gleichzeitig die Drehmomentübertragungsmittel bilden, entsprechend stabil dimensioniert werden müssen, um bei der Übertragung des Antriebsdrehmoments eine dauerhafte Stabilität zu gewährleisten.

Eine konkrete Weiterbildung schlägt dazu vor, daß die Positioniermittel einerseits mindestens eine axiale Nut umfassen oder in mindestens eine axiale Nut übergehen, wobei die Nut ein erstes Mittel der Drehmomentübertragungsmittel bildet, und daß die Positioniermittel andererseits mindestens eine mit der Nut formschlüssig zusammenwirkende axiale Rippe umfassen, wobei die Rippe ein zweites Mittel der Drehmomentübertragungsmittel bildet. In dieser Ausgestaltung wirkt die Rippe sowohl als Führungselement für die Positionierung als auch als eines der Drehmomentübertragungsmittel. Die notwendige Stabilität kann durch entsprechende Bemaßung der Rippe oder Rippen gewährleistet werden.

Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Die Figuren der Zeichnung der zeigen:

1 einen Rotor in Ansicht, mit geschnitten dargestelltem Schmutzfangteil,

2 den Rotor aus 1 in perspektivischer Ansicht schräg von unten,

3 einen Antriebsteil des Rotors aus den 1 und 2, in perspektivischer Ansicht schräg von oben,

4 den Antriebsteil aus 3 in Unteransicht,

5 ein Unterteil des Schmutzfangteils des Rotors aus den 1 und 2, in perspektivischer Ansicht schräg von unten,

6 das Unterteil des Rotors gemäß 5 in einer perspektivischen Teil-Ansicht schräg von oben,

7 das Unterteil des Schmutzfangteils aus 5 in Unteransicht,

8 den Antriebsteil in einer geänderten Ausführung, in perspektivischer Ansicht schräg von oben,

9 das Oberteil des Schmutzfangteils eines zu dem Antriebsteil gemäß 8 passenden Rotors, in perspektivischer Ansicht schräg von unten in das Innere des Oberteils,

10 den Rotor in einer geänderten Ausführung, in Unteransicht,

11 einen Antriebsteil des Rotors in einer geänderten Ausführung, in perspektivischer Ansicht schräg von unten,

12 den Antriebsteil aus 11, in perspektivischer Ansicht schräg von oben,

13 den Antriebsteil des Rotors in einer weiteren Ausführung, in perspektivischer Ansicht schräg von oben,

14 den Antriebsteil aus 13, in einer ersten Seitenansicht,

15 den Antriebsteil aus 13 in einer zweiten, um 180° gedrehten Seitenansicht,

16 den Antriebsteil des Rotors in einer weiteren Ausführung, in perspektivischer Ansicht schräg von oben,

17 den Antriebsteil aus 16, in einer ersten Seitenansicht und

18 den Antriebsteil aus 16 in einer zweiten, um 180° gedrehten Seitenansicht.

1 zeigt einen Rotor 1 für eine Zentrifuge zum Reinigen einer Flüssigkeit, beispielsweise Schmieröl einer Brennkraftmaschine. Der Rotor 1 besteht aus zwei wesentlichen Teilen, nämlich einen Antriebsteil 2 und einem Schmutzfangteil 3.

Der Antriebsteil 2 besitzt einen zentralen Rohrkörper 20, der sich über die gesamte axiale Länge des Schmutzfangteils 3 erstreckt. Der Schmutzfangteil 3 ist von oben her auf den Antriebsteil 2 aufgesetzt und kann zum Zweck einer Wartung nach oben hin von dem Antriebsteil 2 abgezogen werden.

Der Antriebsteil 2 ist auf einer hier nicht dargestellten Achse lagerbar und um eine Drehachse 10 drehbar. Zum Antrieb des Antriebsteils 2 dienen zwei Rückstoßdüsen 23, von denen hier nur eine sichtbar ist. Die Rückstoßdüsen 23 sitzen am radial äußeren Ende je eines Düsenarms 22.

Den unteren Bereich des Antriebteils 2 bildet ein ringförmiger Antriebsteilbereich 24, der zur Zentrierung des Schmutzfangteils 3 dient.

Im oberen Teil des zentralen Rohrkörpers 20 sind an dessen Außenumfang erste Positioniermittel 26 angeformt, die hier die Form von zwei Paaren von nach unten und aufeinander zu verlaufenden Schrägen haben.

Im axialen Abstand darunter sind, ebenfalls am Außenumfang des Rohrkörpers 20, zweite Positioniermittel 27, ebenfalls in Form von zwei Paaren von nach unten und aufeinander zu verlaufenden Schrägen, angeformt.

Die Positioniermittel 26 und 27 wirken mit einem Positioniermittel 37 am Innenumfang des Unterteils 31 des Schmutzfangteils 3 zusammen. Wenn der Schmutzfangteil 3 mit dem Antriebsteil 2 verbunden werden soll, wird der Schmutzfangteil 3 von oben her auf den zentralen Rohrkörper 20 des Antriebsteils 2 aufgesetzt. Dabei kann das Aufsetzen in jeder beliebigen Verdrehstellung des Schmutzfangteils 3 relativ zum Antriebsteil 2 erfolgen, weil nach dem Aufsetzen die Positioniermittel 37 zunächst auf zwei der Schrägen der ersten Positioniermittel 26 auftreffen und auf diesen unter Verdrehung relativ zum Antriebsteil 2 schräg nach unten gleiten. Diese relative Drehung wird solange bewirkt, bis die Positioniermittel 37 am unteren Ende der die ersten Positioniermittel 26 bildenden Schrägen angekommen sind. Von dort kann der Schmutzfangteil 3 rein axial weiter nach unten bewegt werden, bis er die in 1 dargestellte Position erreicht hat. Falls nachdem Durchlaufen der Positioniermittel 37 durch die ersten Positioniermittel 26 doch noch eine relative Verdrehung von Schmutzfangteil 3 und Antriebsteil 2 auftreten sollte, treffe die Positioniermittel 37 des Schmutzfangteils 3 auf die zweiten, unteren Positioniermittel 27 am Rohrkörper 20. Hier werden die Positioniermittel 37 dann wieder in die richtige Position geführt, in der der Schmutzfangteil 3 relativ zum Antriebsteil 2 eine Position einnimmt, in der das Zusammenführen durch axiales Verschieben erfolgen kann.

Bei diesem letzten Stück des axialen Verschiebens von Schmutzfangteil 3 und Antriebsteil 2 relativ zueinander treten Drehmomentübertragungsmittel 28 am Antriebsteil 2 und Drehmomentübertragungsmittel 38 am Schmutzfangteil 3 in Eingriff miteinander. In dem Beispiel gemäß 1 sind die Drehmomentübertragungsmittel 28 am Antriebsteil 2 durch je eine gabelförmige Aufnahme oder Ausnehmung gebildet, in die jeweils ein nach unten weisender Zapfen als Teil eines Bodens 33 des Schmutzfangteils 3 formschlüssig als Drehmomentübertragungsmittel 38 eingreift.

In dem in 1 gezeigten Zustand, in dem die Drehmomentübertragungsmittel 28 und 38 in Eingriff miteinander stehen, sind die Positioniermittel 26 und 27 einerseits sowie 37 andererseits nicht mehr in Eingriff miteinander. Damit werden die Positioniermittel 26, 27, 37 von der Übertragung des Antriebsdrehmoments des Antriebsteils 2 auf den Schmutzfangteil 3 vollständig entlastet.

Im Inneren des Schmutzfangteils 3 sind in Radialrichtung verlaufende Leit- und Trennwände 35 angeordnet; zwei einander gegenüberliegende, in 1 sichtbare Leit- und Trennwände 35 tragen dabei jeweils einstückig eines der zapfenförmigen, radial nach innen weisenden Positioniermittel 37.

Symetrisch in Unfangsrichtung zwischen den beiden Düsenarmen 22 liegen zwei Stützarme 25, die den ringförmigen Antriebsteilbereich 24 im Bereich der dort liegenden Drehmomentübertragungsmittel 28 in Form der Ausnehmungen stabilisieren.

Zum Abnehmen des Schmutzfangteils 3 vom Antriebsteil 2 muß der Schmutzfangteil 3 lediglich gradlinig in Axialrichtung nach oben angehoben werden, wobei der Antriebsteil 2 in einem hier nicht dargestellten Zentrifugengehäuse verbleibt. Bei Bedarf können zur Vermeidung eines Verhakens des Schmutzfangteils 3 am Antriebsteil 2 jeweils unterhalb der in 1 dargestellten ersten und zweiten Positioniermittels 26 und 27 Gegen-Schrägen angeformt sein, die auch in umgekehrter Richtung, also beim Abnehmen des Schmutzfangteils 3, eine Positionierwirkung hervorrufen.

2 zeigt den Rotor 1 aus 1 in einer perspektivischen Ansicht schräg von unten. Von dem Antriebsteil 2 ist hier dessen zentraler Rohrkörper 20 und der konzentrisch dazu verlaufende, ringförmige Antriebsteilbereich 24 sichtbar, der die Düsenarme 22 unterstützt. Am freien Ende jedes Düsenarms sitzt eine Rückstoßdüse 23 zum Antreiben des Rotors 1. Das hohle Innere des zentralen Rohrkörpers 20 bildet einen Ölkanal 21 für die Zuführung von Schmieröl einerseits in den im Hintergrund liegenden Schmutzfangteil 3 und andererseits in den Antriebsteil 2.

In Umfangsrichtung des ringförmigen Antriebsteilbereichs 24 gesehen liegt jeweils mittig zwischen den beiden Düsenarmen 22 je eine der radial nach außen hin offene Ausnehmung, die hier die antriebsteilseitigen Drehmomentübertragungsmittel 28 bilden.

Die Drehmomentübertragungsmittel 28 am Antriebsteil 2 stehen hier in formschlüssigem Eingriff mit den Drehmomentübertragungsmitteln 38 am Boden 33 des Schmutzfangteils 3, die durch die zwei in Axialrichtung nach unten vom Boden 33 vorstehende Zapfen gebildet sind.

Weiterhin besitzt hier der Boden 33 insgesamt vier auf einen Kreis angeordnete Zentrierstege 34, die radial innen am dem ringförmigen Antriebsteilbereich 24 des Antriebsteils 2 anliegen. Diese Zentrierstege 34 dienen nur dazu, bei Drehung des Rotors 1 den Schmutzfangteil 3, der vorzugsweise aus Kunststoff besteht, relativ zu dem Antriebsteil 2 exakt zu zentrieren, während die Zentrierstege 34 an der Drehmomentübertragung vom Antriebsteil 2 zum Schmutzfangteil 3 nicht beteiligt sind.

Der Boden 33 ist ein Teil des Unterteils 31 des zweiteiligen Schmutzfangteils 3. Dessen Oberteil 30 ist im Hintergrund sichtbar. Zwischen Unterteil 31 und Oberteil 30 verläuft in Umfangrichtung des Schmutzfangteils 3 eine Schweißverbindung 32.

Die 3 zeigt den Antriebsteil 2 aus den 1 und 2 in perspektivischer Ansicht als Einzelteil. Der zentrale Rohrkörper 20 umschließt den darin verlaufenden Ölkanal 21. Auf dem Außenumfang des Rohrkörpers 20 sind die ersten und zweiten Positioniermittel 26 und 27 in Form von jeweils zwei Paaren von schräg aufeinander zulaufenden Schrägen angeordnet. Vom unteren Bereich des Rohrkörpers 20 gehen einander gegenüberliegend die beiden Düsenarme 22 ab, die hier noch nicht mit Düsen bestückt sind. In Umfangsrichtung gesehen zwischen den beiden Düsenarmen 22 liegen die beiden Stützarme 25, die zusammen mit den Düsenarmen 22 den ringförmigen Antriebsteilbereich 24 tragen. Radial außen von den beiden Stützarmen 25 ist jeweils die eine der beiden die Drehmomentübertragungsmittel 28 bildenden Ausnehmungen eingeformt.

4 zeigt in einer vergrößerten Darstellung den Antriebsteil 2 aus 3 in einer Unteransicht. Im Zentrum der 4 liegt der senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufende zentrale Rohrkörper 20 mit dem durch diesen verlaufenden Ölkanal 21. Konzentrisch zum Rohrkörper 20 verläuft der ringförmige Antriebsteilbereich 24. Dieser ist mit dem Rohrkörper 20 sowohl über die beiden Düsenarme 22 als auch über die beiden Stützarme 25 verbunden. Vorzugsweise ist der ganze Antriebsteil 2 einstückig als Spritzgußteil ausgeführt.

Radial außen von den beiden Stützarmen 25 sind die Ausnehmungen, die die antriebsteilseitigen Drehmomentübertragungsmittel 28 bilden, sichtbar.

5 zeigt das Unterteil 31 des Schmutzfangteils 3 aus den 1 und 2 in einer perspektivischen Ansicht schräg von unten. Den wesentlichen Teil des Unterteils 31 bildet dessen Boden 33, der in seinem Zentrum eine Ausnehmung oder Durchbrechung 39 aufweist, um dort den Antriebsteil 2 hindurchführen zu können, der hier nicht gezeichnet ist. Vom Boden 33 erstrecken sich in radialem Abstand vom Zentrum des Unterteils 31 die beiden Zapfen, die die schmutzfangteilseitigen Drehmomentübertragungsmittel 38 bilden, in Axialrichtung nach unten.

Radial innen von den Drehmomentübertragungsmitteln 38 sind auf einem Kreis konzentrisch zum Mittelpunkt des Unterteils 31 die vier Zentrierstege 34 angeordnet, die im Zusammenwirken mit dem Antriebsteil 2, genauer dessen ringförmigem Antriebsteilbereich 24, für die Zentrierung des Schmutzfangteils 3 relativ zum Antriebsteil 2 bei deren Rotation mit hoher Drehzahl sorgen.

Die 6 zeigt einen perspektivischen Blick schräg von oben in das Innere des in 5 dargestellten Unterteils 31 des Schmutzfangteils 3, wobei in 6 nur der zentrale Bereich des Unterteils 31 sichtbar ist. Unten in 6 ist ein Teil der zentralen Durchbrechung 39 für den Antriebsteil 2 erkennbar. In Axialrichtung dazu nach oben versetzt befinden sich im Unterteil 31 zwei Positioniermittel 37 in Form von in Radialrichtung nach innen und aufeinander zu weisenden Zapfen. Diese zapfenförmigen Positioniermittel 37 gehen vom radial inneren Ende von zwei einander gegenüberliegenden, in Radialrichtung verlaufenden Leitwänden 35 des Unterteils 31 des Schmutzfangteils 3 aus. Diese Positioniermittel 37 wirken beim Aufsetzen des Schmutzfangteils 3 auf den Antriebsteil 2 zunächst mit den ersten, oberen Positioniermitteln 26 und bei weiterer Verschiebung nach unten dann mit den zweiten, unteren Positioniermitteln 27 am Rohrkörper 20 des Antriebsteils 2 so zusammen, daß die zuvor in 5 beschriebenen Drehmomentübertragungsmittel 38 selbsttätig bzw. zwangsweise genau in Eingriff mit den Drehmomentübertragungsmitteln 28 des Antriebsteils 2 gelangen.

7 zeigt das Unterteil 31 aus 5 in einer Unteransicht. Dabei ist dem Betrachter nun der Boden 33 des Unterteils 31 zugewandt. Im Zentrum des Bodens 33 liegt die zentrale Durchbrechung 39 für den Antriebsteil 2. In diese zentrale Durchbrechung 39 ragen radial von außen nach innen weisend einander gegenüberliegend die beiden zapfenförmigen Positioniermittel 37 des Unterteils 31 hinein.

Radial unmittelbar außen von der Durchbrechung 39 liegen die vier auf einen Kreis angeordneten Zentrierstege 34. In Flucht mit den beiden zapfenförmigen Positioniermitteln 37 sind hier radial außen von diesen Positioniermitteln 37 die beiden Drehmomentübertragungsmittel 38 sichtbar, die als in Axialrichtung vom Boden 33 vorstehende, hier im Richtung zum Betrachter weisende Zapfen ausgeführt sind.

8 zeigt den Antriebsteil 2 in einer geänderten Ausführung in perspektivischer Ansicht schräg von oben. In dieser Ausführung hat der Antriebsteil 2 ebenfalls einen zentralen Rohrkörper 20, durch den der Ölkanal 21 in Axialrichtung verläuft. Axial unten am Rohrkörper 20 sind die beiden einander gegenüberliegend nach außen weisenden Düsenarme 22 angeformt. In Umfangsrichtung zwischen den Düsenarmen liegen die beiden Stützarme 25. Der ringförmige Antriebsteilbereich 24 ist sowohl mit den Düsenarmen 22 als auch mit den Stützarmen 25 verbunden bzw. einstükkig aufgeführt.

Im Unterschied zu dem vorher erläuterten Ausführungsbeispiel des Antriebsteils 2 hat der Antriebsteil 2 gemäß 8 nur in seinem oberen Bereich Positioniermittel 26. Auch hier sind die Positioniermittel 26 durch zwei Paare von schräg nach unten und aufeinander zu verlaufen Führungsbahnen ausgebildet, d.h., daß auch hier der Antriebsteil 2 und der Schmutzfangteil 3 in zwei Positionen relativ zueinander in einen Eingriff zur Drehmomentübertragung bringbar sind. Jedes Paar von zwei Führungsbahnen 26 mündet in ein Drehmomentübertragungsmittel 28 in Form einer in Axialrichtung verlaufenden, nach radial außen hin offenen Nut. In 8 ist nur die dem Betrachter zugewandte Nut sichtbar; eine identische Nut befindet sich auf der vom Betrachter abgewandten Rückseite des Rohrkörpers 20.

9 zeigt das Oberteil 30 eines zu dem Antriebsteil 2 gemäß 8 passenden Schmutzfangteils 3. Auch bei dem Oberteil 30 gemäß 9 sind in diesem in Radialrichtung verlaufende Leitwände 35 angeordnet. Zwei einander gegenüberliegende Leitwände 35 besitzen an ihrem radial inneren Stirnende jeweils ein rippenförmiges Positioniermittel 36, das hier zugleich das Drehmomentübertragungsmittel 38 bildet. Wenn der Schmutzfangteil 3 mit dem Oberteil 30 gemäß 9 mit dem Antriebsteil 2 aus 8 zusammengefügt wird, haben die in 9 sichtbaren rippenförmigen Mittel 36, 38 gleichzeitig die Funktion von Positioniermitteln 36 und die Funktion von Drehmomentübertragungsmitteln 38. Die Funktion der Positioniermittel 36 ergibt sich aus dem Zusammenwirken mit den Positioniermitteln 26 im oberen Bereich des Rohrkörpers 20 (vgl. 8); die Funktion als Drehmomentübertragungsmittel 38 ergibt sich im Zusammenwirken mit den in Form der axialen Nuten ausgeführten Drehmomentübertragungsmittel 28 (vgl. 8).

10 zeigt eine weitere Ausführung des Rotors 1, nun wieder in einer Unteransicht. Dem Betrachter ist hier der Boden 33 des Unterteils 31 des Schmutzfangteils 3 zugewandt. Im Zentrum des Schmutzfangteils 3 liegt der Antriebsteil 2, der auch hier den zentralen Rohrkörper 20 aufweist, welcher den Ölkanal 21 begrenzt.

Radial nach außen versetzt ist der dem Betrachter zugewandte untere Endbereich des Rohrkörpers 20 von dem Antriebsteilsbereich 24 umgeben. Auch hier ist der Antriebsteilsbereich 24 ringförmig, jedoch hat dieser hier nur radial innen eine kreisförmige Kontur, während radial außen seine Kontur sechseckig ist. Diese sechseckige Außenkontur des Antriebteilbereichs 24 bildet hier das Drehmomentübertragungsmittel 28 des Antriebsteils 2.

Mit dem Drehmomentübertragungsmittel 28 wirkt eine dazu passende, ebenfalls sechseckige Ausnehmung im Boden 33 des Unterteils 31 des Schmutzfangteils 3 zusammen, wobei diese sechseckige Ausnehmung das schmutzfangteilseitige Drehmomentübertragungsmittel 38 bildet.

Am Innenumfang des Antriebteilbereichs 24 liegen auch hier die auf einen Kreis angeordneten vier Zentrierstege 34, die zur Zentrierung des Schmutzfangteils 3 bei Drehung des Rotors 1 dienen.

Nach links und rechts erstrecken sich in 10 vom Rohrkörper 20 die beiden Düsenarme 22 mit ihrer jeweils zugehörigen Rückstoßdüse 23.

Im Umfangsrichtung gesehen jeweils mittig zwischen den beiden Düsenarmen 22 liegen die ebenfalls radial verlaufenden Stützarme 25, die zusammen mit den Düsenarmen 22 den Antriebsteilbereich 24 tragen.

Im Betrieb des Rotors 1 gemäß 10 strömt aus den beiden Düsen 23 Schmieröl mit hoher Geschwindigkeit aus, wodurch ein Rückstoßantrieb des Antriebsteils 2 um die Drehachse bewirkt wird. Durch den formflüssigen Eingriff der hier sechseckigen Drehmomentübertragungsmittel 28 und 38 wird diese Drehung des Antriebsteils 2 schlupf- und spielfrei auf den Schmutzfangteil 3 übertragen.

Das Zusammenführen von Schmutzfangteil 3 und Antriebsteil 2 erfolgt auch bei der Ausführung gemäß 10 durch axiales Zusammenführen, wobei auch hier die Positioniermittel, wie sie bei den vorhergehenden Zeichnungsfiguren erläutert wurden, eingesetzt werden können. Unterschiedlich ist dabei nur, daß bei den Beispielen gemäß den 1 bis 9 jeweils in zwei Positionen von Antriebsteil 2 und Schmutzfangteil 3 relativ zueinander die Drehmomentübertragungsmittel 28 und 38 in Eingriff miteinander gelagen können, während bei dem Beispiel gemäß 10 die Drehmomentübertragungsmittel 28 und 38 in insgesamt sechs verschiedenen Stellungen von Antriebsteil 2 und Schmutzfangteil 3 relativ zueinander in formschlüssigen Eingriff miteinander treten können.

Die 11 und 12 zeigen einen Antriebsteil 2 in einer geänderten Ausführung, jeweils in einer perspektivischen Ansicht, in 11 schräg von unten und in 12 schräg von oben. Auch der Antriebsteil 2 gemäß den 11 und 12 besitzt einen seinen axial oberen, längeren Teil bildenden zentralen Rohrkörper 20, dessen hohles Inneres den Ölkanal 21 bildet. Am unteren Teil des Rohrkörpers 20 gehen in Radialrichtung nach außen einander gegenüberliegend zwei Düsenarme 22 ab, die hier noch nicht mit Düsen bestückt sind. Unmittelbar oberhalb der Düsenarme 22 verläuft über den vollen Umfang des Antriebsteils 2 ein kegelmantelförmiger Antriebsteilbereich 24, der in Radialrichtung außen etwa bündig mit den Düsenarmen 22 endet. Vom oberen, radial inneren Bereich des kegelmantelförmigen Antriebsteilbereiches 24 erstrecken sich zwei ringabschnittförmige Antriebsteilbereiche 24' nach oben. Diese Antriebsteilbereiche 24' dienen zur Zentrierung eines mit dem Antriebsteil 2 zu verbindenden Schmutzfangteils, der in den 11 und 12 nicht dargestellt ist.

Nahe dem oberen Endbereich des zentralen Rohrkörpers 20 des Schmutzfangteils 2 befinden sich Positioniermittel 26, die auch hier die Form von zwei Paaren von schräg nach unten und aufeinender zu laufenden schrägen Führungsflächen haben. Jeweils an ihrem axial unteren Ende gehen die Führungsflächen der Positioniermittel 26 in Drehmomentübertragungsmittel 28 in Form je einer in Axialrichtung verlaufenden Nut über. Die Positioniermittel 26 und die Drehmomentübertragungsmittel 28 wirken mit entsprechenden Positioniermitteln und Drehmomentübertragungsmitteln im Oberteil des hier nicht dargestellten Schmutzfangteils zusammen, wie dies schon anhand der 8 und 9 weiter oben beschrieben wurde. Die Antriebsteilbereiche 24 und 24' sowie die Düsenarme 22 sind in dieser Ausführung an der Übertragung des Antriebsdrehmomentes vom Antriebsteil 2 auf den Schmutzfangteil nicht beteiligt. Vielmehr erfolgt hier die Drehmomentübertragung allein durch die auf der Seite des Schmutzfangteils in dessen Oberteil vorgesehenen Drehmomentübertragungsmittel, die mit den nutförmigen Drehmomentübertragungsmitteln 28 im oberen Bereich des Antriebsteils 2 zusammenwirken.

In den 13, 14 und 15 ist eine weitere Ausführung des Antriebsteils 2 dargestellt. Charakteristisch für diese Ausführung ist, daß im oberen Bereich des zentralen Rohrkörpers 20 des Antriebsteils 2 nur ein Paar von in Umfangsrichtung des Rohrkörpers 20 schräg nach unten verlaufenden Führungsbahnen als Positioniermittel 26 vorgesehen ist. Jede Führungsbahn erstreckt sich dabei über einen Umfangswinkel von annähernd 90°. Die beiden Führungsbahnen der Positioniermittel 26 beginnen in 13 am linken oberen Teil des Rohrkörpers 20 und verlaufen von dort zueinander entgegengesetzt nach beiden Seiten hin schräg nach unten. Damit liegen die Positioniermittel 26 hier nur in der gemäß 13 linken Hälfte des Rohrkörpers 20, während im oberen Teil des Rohrkörpers 20 in dessen rechter Hälfte keine Positioniermittel liegen.

Im Zusammenwirken mit einem Schmutzfangteil, an dem zwei einander um 180° gegenüberliegende Positioniermittel vorgesehen sind, führt auch diese Ausführung des Antriebsteils 2 dazu, daß der Schmutzfangteil bei einem in Umfangsrichtung beliebigen Aufsetzen auf den Antriebsteil 2 zwangsläufig die richtige Position für das Zusammenführen der hier nicht weiter dargestellten Drehmomentübertragungsmittel findet.

Im unteren Bereich des Antriebsteils 2 liegen, wie zuvor schon beschrieben, die zwei Düsenarme 22, in Umfangsrichtung mittig dazwischen die zwei Stützarme 25 und darunter der die letztgenannten Teile miteinander verbindende ringförmige Antriebsteilbereich 24.

Die erste Seitenansicht gemäß 14 zeigt oben die beiden schräg verlaufenden Führungsbahnen, die die Positioniermittel 26 bilden. Die um 180° gedrehte Seitenansicht gemäß 15 zeigt, daß die nun dem Betrachter zugewandte Seite des Antriebsteils keine Positioniermittel aufweist.

In den 16, 17 und 18 ist eine letzte Ausführung des Antriebsteils 2 dargestellt. Für diese Ausführung ist charakteristisch, daß sich als Positioniermittel 26 zwei Führungsbahnen von einem in 16 links oben liegenden höchsten Bereich des Antriebsteils 2 in Umfangsrichtung schräg verlaufend nach unten erstrecken, wobei sich hier jede Führungsbahn der Positioniermittel 26 über annähernd 180° des Umfangs des Rohrkörpers 20 des Antriebsteils 2 erstreckt.

Die beiden Seitenansichten in den 17 und 18 verdeutlichen diesen Verlauf der beiden Führungsbahnen der Positioniermittel 26. In 17 ist der höchste Punkt der Positioniermittel 26 dem Betrachter zugewandt. Nach beiden Seiten hin verlaufen dann die Führungsbahnen zueinander entgegengesetzt in Umfangsrichtung des Rohrkörpers 20 schräg nach unten.

Die um 180° gedrehte Seitenansicht gemäß 18 zeigt den unteren Bereich der Positioniermittel 26, die von ihrem tiefsten Bereich ausgehend in eine axiale Nut übergehen, die das Drehmomentübertragungsmittel 28 des Antriebsteils 2 bildet.

Die Positioniermittel 26 des Antriebsteils 2 gemäß den 16 bis 18 wirken mit einem Schmutzfangteil zusammen, der an seinem Innenumfangsbereich eine einzelne Nase oder Rippe als dortiges Positioniermittel aufweist. Das Positioniermittel kann dabei zugleich das Drehmomentübertragungsmittel bilden. Der Schmutzfangteil findet nach einem in Verdrehrichtung beliebigen Aufsetzen auf den Antriebsteil 2 selbsttätig die Position, in der das Positioniermittel und ggf. gleichzeitig Drehmomentübertragungsmittel des Schmutzfangteils in die das antriebsteilseitige Drehmomentübertragungsmittel 28 bildende Nut passend einläuft.

1
Rotor
10
Drehachse
2
Antriebsteil
20
zentraler Rohrkörper
21
Ölkanal
22
Düsenarme
23
Düsen
24, 24'
Antriebsteilbereiche
25
Stützarme
26
erste Positioniermittel an 2
27
zweite Positioniermittel an 2
28
Drehmomentübertragungsmittel an 2
3
Schmutzfangteil
30
Oberteil von 3
31
Unterteil von 3
32
Schweißverbindung
33
Boden
34
Zentrierstege
35
Leitwände in 3
36
erste Positioniermittel an 3
37
zweite Positioniermittel an 3
38
Drehmomentübertragungsmittel an 3
39
zentrale Durchbrechung


Anspruch[de]
Rotor (1) für eine Zentrifuge zum Reinigen einer Flüssigkeit, wobei der Rotor (1) zweiteilig ausgeführt ist mit einerseits einem mindestens eine Rückstoßdüse (23) aufweisenden Antriebsteil (2) und andererseits einem einen Schmutzsammelbereich aufweisenden Schmutzfangteil (3), wobei der Schmutzfangteil (3) über formschlüssige Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) mit dem Antriebsteil (2) verbindbar ist und wobei der Schmutzfangteil (3) zu seiner Entsorgung oder Reinigung durch axiales Abziehen vom Antriebsteil (2) getrennt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Seite des Antriebsteils (2) und auf der Seite des Schmutzfangteils (3) zusammenwirkende Positioniermittel (26, 36; 27, 37) vorgesehen sind, die den Antriebsteil (2) und den Schmutzfangteil (3) bei einem axialen Zusammenführen zu deren Verbinden miteinander relativ zueinander in Umfangsrichtung gesehen in eine hinsichtlich der Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) eingriffsgerechte Position zwangsführen, in der die Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) dann durch axiales Verschieben relativ zueinander in Eingriff bringbar sind. Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniermittel (26, 36) in einem oberen Bereich des Rotors (1) vorgesehen sind. Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniermittel (27, 37) in einem mittleren oder unteren Bereich des Rotors (2) vorgesehen sind. Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß erste zusammenwirkende Positioniermittel (26, 36) in einem oberen Bereich des Rotors (1) und zweite zusammenwirkende Positioniermittel (27, 37) in einem mittleren oder unteren Bereich des Rotors (1) vorgesehen sind. Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniermittel (26, 36; 27, 37) auf der einen Seite durch eine Führung mit wenigstens einem Paar von in Umfangsrichtung des Rotors (1) gesehen schräg aufeinander zu laufende Führungsbahnen und auf der anderen Seite durch wenigstens ein entlang der Führung führbares Führungselement gebildet sind. Rotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen der Positioniermittel (26, 36; 27, 37) eine Steilheit aufweisen, die eine Selbsthemmung der Relativbewegung von Antriebsteil (2) und Schmutzfangteil (3) bei deren Zusammenführen ausschließt. Rotor nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen der Positioniermittel (26, 36; 27, 37) am Antriebsteil vorgesehen sind und daß das Führungselement der Positioniermittel (26, 36; 27, 37) am Schmutzfangteil (3) vorgesehen ist. Rotor nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil (2) einen zentralen Rohrkörper (20) umfaßt, der im zusammengebauten Zustand des Rotors (1) im Inneren des Schmutzfangteils (2) liegt und diesen über einen Teil oder die Gesamtheit seiner axialen Länge durchsetzt, daß die antriebsteilseitigen Positioniermittel (26, 27) am Außenumfang des Rohrkörpers (20) angeordnet sind und daß die schmutzfangteilseitigen Positioniermittel (36, 37) auf einem Innenumfang des Schmutzfangteils (3) liegen. Rotor nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen der Positioniermittel (26, 36; 27, 37) in Form von Durchmesserstufen ausgebildet sind. Rotor nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das/jedes Führungselement der Positioniermittel (26, 36; 27, 37) durch eine axial verlaufende Rippe oder einen Zapfen, die/der radial nach innen weist, gebildet ist. Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Axialrichtung des Rotors (1) gesehen die zusammenwirkenden Positioniermittel (26, 36; 27, 37) relativ zueinander so angeordnet sind, daß beim Zusammenfügen von Antriebsteil (2) und Schmutzfangteil (3) die Positioniermittel (26, 36; 27, 37) außer Zusammenwirkung treten, bevor oder sobald die Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) in Eingriff miteinander treten. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) durch einen Außenmehrkant auf der einen Seite und einen passenden Innenmehrkant auf der anderen Seite gebildet sind. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) durch ein oder mehrere in Axialrichtung weisende Eingriffselemente auf der einen Seite und eine oder mehrere dazu passende Eingriffsaufnahmen auf der anderen Seite gebildet sind. Rotor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Boden (33) des Schmutzfangteils (3) in radialem Abstand von der Drehachse (10) des Rotors (1) mindestens ein axial nach unten weisender Zapfen als schmutzfangteilseitiges Drehmomentübertragungsmittel (38) angebracht oder angeformt ist und daß im Antriebsteil (2) in einem im zusammengebauten Zustand des Rotors (1) unter dem Boden (33) liegenden Antriebsteilbereich (24) mindestens eine den Zapfen formschlüssig aufnehmende Durchbrechung oder Eintiefung oder Ausnehmung als antriebsteilseitiges Drehmomentübertragungsmittel (28) vorgesehen ist. Rotor nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsteil (2) zwei um 180° in Umfangsrichtung zueinander versetzte Düsenarme (22) mit je einer Rückstoßdüse (23) aufweist und daß jeweils in Umfangsrichtung mittig zwischen den zwei Düsenarmen (22) die zwei antriebsteilseitigen Drehmomentübertragungsmittel (28) angeordnet sind. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) antriebsteilseitig durch die Düsenarme (22) und schmutzfangteilseitig durch die Düsenarme (22) übergreifende passende Eintiefungen im Boden (33) des Schmutzfangteils (3) gebildet sind. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) zugleich durch die Positioniermittel (26, 36; 27, 37) gebildet oder mit diesem zusammengefaßt sind. Rotor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniermittel (26, 36; 27, 37) einerseits mindestens eine axiale Nut umfassen oder in mindestens eine axiale Nut übergehen, wobei die Nut ein erstes Mittel der Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) bildet, und daß die Positioniermittel (26, 36; 27, 37) andererseits mindestens eine mit der Nut formschlüssig zusammenwirkende axiale Rippe umfassen, wobei die Rippe ein zweites Mittel der Drehmomentübertragungsmittel (28, 38) bildet.






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