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Dokumentenidentifikation DE202006013776U1 21.12.2006
Titel Hufeisen
Anmelder PMT GmbH, 32369 Rahden, DE
Vertreter Bockermann, Ksoll, Griepenstroh, 44791 Bochum
DE-Aktenzeichen 202006013776
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.12.2006
Registration date 16.11.2006
Application date from patent application 06.09.2006
IPC-Hauptklasse A01L 7/04(2006.01)A, F, I, 20060906, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01L 3/00(2006.01)A, L, I, 20060906, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Hufeisen mit auswechselbar befestigten Hufeisenstollen.

Huftiere, insbesondere Pferde, werden mit Hufeisen beschlagen, die in Abhängigkeit vom Untergrund mit auswechselbaren Stollen versehen werden. Insbesondere beim Springreiten kommen Hufeisen mit langen Stollen zum Einsatz. Bei weniger nachgiebigen Untergründen können kürzere Stollen zum Einsatz kommen. Unter Umständen soll das Tier auch ohne Stollen laufen.

Grundsätzlich sind Hufeisen mit auswechselbar befestigten Hufeisenstollen bekannt. In der Regel handelt es sich dabei um Schraubstollen, die in entsprechende Gewindebohrungen des Hufeisens eingeschraubt werden. Nachteilig bei allen geschraubten Verbindungen ist, dass die Gewindegänge sauber gehalten werden müssen, was bei einem Pferd nur in einer Zwangshaltung möglich ist, indem die Hufe angehoben werden, was sowohl für das Tier anstrengend ist als auch für denjenigen, der die Hufeisenstollen befestigen muss.

Durch die starke Verschmutzung des Gewindes sind diese Systeme einem relativ hohen Verschleiß ausgesetzt. Häufig kommt es auch zum Bruch (Dauerbruch), da die verschmutzten Gewindegänge verschleißbedingt Kerben aufweisen. Zudem dauert das Einschrauben im Anschluss an eine penibel durchzuführende Reinigung der Gewindegänge relativ lange. Selbstverständlich sind für Hufeisen mit auswechselbaren Hufeisenstollen auch höhere Kosten anzusetzen, da das Hufeisen einer relativ kostenintensiven Dreh- und Fräsbearbeitung ausgesetzt werden muss, um Gewindezapfen aufnehmen zu können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Hufeisen mit auswechselbar befestigten Hufeisenstollen aufzuzeigen, bei welchem die Verbindungsbereiche einfach zu reinigen sind und wobei die Hufeisenstollen stabil, dauerfest und kostengünstig herstellbar sind. Zudem sollen die Hufeisenstollen schnell und leicht wechselbar sein.

Diese Aufgabe wird bei einem Hufeisen mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der Unteransprüche.

Wesentliche Bestandteile des erfindungsgemäßen Hufeisens sind Hufeisenstollen, die auf besondere Art und Weise mit dem Hufeisen als Träger verbunden sind. Wichtig ist, dass die erfindungsgemäßen Hufeisenstollen nicht in das Hufeisen eingeschraubt werden, sondern einfach axial in Aufnahmen des Hufeisens eingesteckt werden und erst in der eingesteckten Position um einen Winkel, der kleiner als 360° ist, gedreht werden, so dass der Hufeisenstollen sehr rasch montierbar ist. Dies gelingt dadurch, dass eine Umfangsfläche eines Stollenfußes und die Innenfläche der Aufnahme im Hufeisen in wenigstens einem axialen Abschnitt aufeinander abgestimmte Umfangs-Keilprofilierungen aufweisen, deren Steigung so gering ist, dass sie durch Verdrehen des Stollenfußes in der Aufnahme miteinander in selbsthemmenden Reibschluss treten. Derartige Umfangs-Keilprofilierungen lassen sich einfach und kostengünstig herstellen und insbesondere sehr leicht reinigen. Die Hufeisenstollen lassen sich daher sehr rasch einsetzen und auch wechseln. Der Verschleiß ist wesentlich geringer, da durch den Wegfall der Gewindegänge weniger Kerben in den Bauteilen vorhanden sind. Die Gefahr eines Dauerbruchs wird dadurch reduziert. Ein weiterer wesentlicher Aspekt zur Lösung der der Erfindung zu Grunde liegenden Aufgabe ist, dass die Hufeisenstollen aus mehreren miteinander verbundenen Bauteilen gefertigt sind, wobei wenigstens ein in das Hufeisen eingreifender Stollenfuß und ein aus dem Hufeisen vorstehender Stollenkopf zu nennen sind. Durch die anforderungsgerechte Wahl der Werkstoffe für den Stollenfuß und den Stollenkopf ist eine unabhängige Formgestaltung der jeweiligen Funktionsabschnitte möglich, was insgesamt positiv für die Stabilität und Festigkeit der Hufeisenstollen ist.

In vorteilhafter Ausgestaltung des Schutzanspruchs 2 folgen die Umfangs-Keilprofilierungen im Wesentlichen dem Verlauf einer logarithmischen Spirale. Diese Geometrie hat sich bei anderen Anwendungsfällen bewährt und führt zu besonders starker Selbsthemmung bereits bei sehr geringen Verdrehwinkeln zwischen dem Stollenfuß und der Aufnahme.

Grundsätzlich ist es möglich, den Stollenfuß unmittelbar in das Hufeisen zu stecken, d.h., dass die Aufnahme im Hufeisen selbst mit Umfangs-Keilprofilierungen versehen ist. Alternativ ist es auch denkbar, dass an dem Hufeisen Adapterstücke fixiert sind, welche ihrerseits mit Umfangs-Keilprofilierungen versehen sind. Die Adapterstücke können insbesondere in das Hufeisen eingepresst sein. Die Adapterstücke können außenseitig konisch ausgebildet sein, um ein Durchrutschen durch das relativ flache Hufeisen zu verhindern. Auch ein umlaufender Kragen des Adapterstücks ist dazu geeignet, ein Durchrutschen durch das Hufeisen zu verhindern.

Das Adapterstück selbst kann hülsenförmig oder napfförmig ausgebildet sein. Bei der napfförmigen Ausgestaltung ist ein Ende des Adapterstücks verschlossen. Bei der hülsenförmigen Ausgestaltung ist das Adapterstück an beiden Enden offen.

Bei den erfindungsgemäßen Hufeisenstollen kann zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit in dem Stollenkopf ein über die Spitze des Stollenkopfes vorstehender Hartmetallstift angeordnet sein. Die Hartmetallstifte können unterschiedliche Festigkeiten aufweisen, wobei insbesondere Werkstoffe mit einer Zugfestigkeit > 1.400 N/mm2 zum Einsatz kommen sollten, da sich der Verschleiß der Hufeisenstollen erst bei Werkstoffen dieser Festigkeitsklasse signifikant reduziert, was wiederum die Lebensdauer der Hufeisenstollen deutlich erhöht.

Der Hartmetallstift ist bevorzugt unmittelbar an dem Stollenfuß abgestützt. Das bedeutet, dass der Hartmetallstift eine Bohrung im Stollenkopf durchsetzt, so dass eine direkte Krafteinleitung vom Stollenfuß in den Hartmetallstift möglich ist. Der Stollenkopf hat bei dieser Konfiguration die Aufgabe, den Hartmetallstift zu halten und zu führen.

Der Stollenfuß und der Stollenkopf sind zweckmäßigerweise über eine Zapfenverbindung miteinander verbunden. Der Zapfen kann grundsätzlich vom Stollenkopf ausgehend in den Stollenfuß ragen. Um die Aufnahme im Hufeisen nicht zu groß werden zu lassen, wird jedoch bevorzugt ein Zapfen am Stollenfuß ausgebildet, der in den Stollenkopf ragt. Der Zapfen kann massiv ausgeführt sein oder gewissermaßen als hülsenartiger Fortsatz, so dass ein Hartmetallstift auch in den Zapfen eingreifen kann. Über den Zapfen kann der Stollenkopf mittels einer Pressverbindung mit dem Stollenfuß gekoppelt sein. Der Zapfen kann auch eine außenseitige Rändelung aufweisen, um einen sicheren Verbund zwischen Stollenkopf und Stollenfuß zu gewährleisten.

Für den Fall, dass das Tier ohne Stollen laufen soll, kann in die Aufnahme im Hufeisen ein Verschlussstück eingesetzt werden, das ebenso wie der Stollenfuß an seinem Außenumfang eine Umfangs-Keilprofilierung aufweist, so dass das Verschlussstück durch Verdrehen in der Aufnahme fixierbar ist. Das Verschlussstück weist zur Montage eine Angriffsfläche für ein Werkzeug auf. Hierbei kann es sich um einen Außensechskant oder auch einen Innensechskant des Verschlussstücks handeln.

Hinsichtlich der Werkstoffpaarung zwischen Stollenfuß und Stollenkopf wird vorgeschlagen, den Stollenkopf aus Edelstahl herzustellen, wohingegen der Stollenfuß aus einem Vergütungsstahl bestehen kann. Der Stollenfuß sollte eine sich von der Festigkeit und Härte des Hufeisens oder des in dem Hufeisen fixierten Adapterstücks unterscheidende Festigkeit und Härte aufweisen, was zur Verbesserung des Reibschlusses beiträgt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:

1 in schematischer Darstellung ein Hufeisen in der Draufsicht;

2 eine Ausführungsform eines Hufeisenstollens in der Seitenansicht;

3 den Hufeisenstollen der 2 in einer Explosionsdarstellung;

4 den Hufeisenstollen der 2 im Längsschnitt;

5 ein Hartmetallstift für einen Hufeisenstollen gemäß der 24;

6 eine Ansicht von unten auf einen Stollenfuß eines Hufeisenstollens;

7 einen Stollenfuß in der Seitenansicht;

8 den Stollenfuß der 7 in einer Ansicht von oben;

9 eine vergrößerte Darstellung des Stollenfußes der 7;

10 eine erste Ausführungsform eines Stollenkopfes in der Draufsicht;

11 ein Stollenkopf der 10 im Längsschnitt;

12 eine weitere Ausführungsform eines Stollenkopfes im Längsschnitt;

13 ein Verschlussstück in der Draufsicht;

14 das Verschlussstück der 13 im teilweisen Längsschnitt und in der Seitenansicht;

15 ein Adapterstück in der Draufsicht und

16 das Adapterstück der 15 im Längsschnitt.

1 zeigt ein Hufeisen 1, welches im Bereich seiner freien Enden Aufnahmen für Hufeisenstollen aufweist, wie sie beispielsweise in den 2 bis 4 dargestellt sind. In 1 ist die in der Bildebene rechte Aufnahme 2 unmittelbar im Material des Hufeisens 1 ausgebildet. Die zweite Aufnahme 3 in der Bildebene links zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Aufnahme von einem Adapterstück 3 gebildet ist.

2 zeigt eine Seitenansicht eines Hufeisenstollens 4, umfassend einen Stollenfuß 5, der in nicht näher dargestellter Weise in die Aufnahmen 2, 3 des Hufeisens 1 eingreift und einen mit dem Stollenfuß 5 verbundenen Stollenkopf 6, der einen größeren Außendurchmesser aufweist als der Stollenfuß 5 und über das Hufeisen vorsteht. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass ein Hartmetallstift 7, wie er in vergrößerter Darstellung in 5 gezeigt wird, über das obere Ende des Hufeisenstollens 4 hervorsteht.

Der Stollenkopf 6 besitzt eine Angriffsfläche 8 in Form eines Außensechskants, über welche der Stollenkopf 4 an dem Hufeisen 1 fixierbar ist. An die Angriffsfläche 8 schließt sich ein Kegelabschnitt 9 an, dessen Spitze schließlich von dem Hartmetallstift 7 gebildet ist. Hierzu ist der Hartmetallstift 7 in einer Bohrung 10 im Stollenkopf 6 angeordnet und ist an einem Zapfen 11 des Stollenfußes 5 abgestützt. Bei dieser Ausführungsform greift der Hartmetallstift 7 sogar in den Zapfen 11 ein.

Der Zapfen 11 ist außenseitig mit einer Rändelung versehen und in eine entsprechende Ausnehmung des Stollenkopfes 6 eingepresst. Ein umlaufender Kragen 12 zwischen dem Zapfen 11 und dem in die Aufnahme des Hufeisens 1 eingreifenden Abschnitt des Stollenfußes 5 dient als Anschlag beim Einpressen des Stollenfußes 5 in den Stollenkopf 6. Der Ringkragen 12 ist in der Einbaulage innerhalb des Stollenkopfes 6 angeordnet und schließt mit dessen Unterkante 13 bündig ab.

6 zeigt den Stollenfuß der 4 in einer Ansicht von unten. Dabei ist zu erkennen, dass der in die Aufnahme greifende Längenabschnitt des Stollenfußes unrund ist und zwar auf der Umfangsfläche Erhebungen in Form von Umfangs-Keilprofilierungen aufweist. In diesem Ausführungsbeispiel sind es zwei Umfangs-Keilprofilierungen. Grundsätzlich können auch eine einzelne, drei oder mehr Umfangs-Keilprofilierungen vorgesehen sein. Die Steigung der Umfangs-Keilprofilierungen ist sehr gering. insbesondere folgen die Umfangs-Keilprofilierungen dem Verlauf einer logarithmischen Spirale und ermöglichen einen selbsthemmenden Reibschluss in den Aufnahmen 2, 3 im Hufeisen.

7 zeigt den Stollenfuß 5 im Teilschnitt, wobei das Detail Z in 9 dargestellt ist. 9 zeigt, dass der Zapfen 11 napfförmig ausgebildet ist, so dass der Hartmetallstift 7 unmittelbar in den Zapfen 11 eingesetzt werden kann. Dadurch erfährt der Hartmetallstift 7 auch bei seitlicher Beanspruchung eine zusätzliche Fixierung im Stollenfuß 5. Gleichzeitig dient der Zapfen 11 mit seinem Außenumfang zur Verbindung des Stollenfußes 5 mit dem Stollenkopf 6 über die bereits beschriebene Rändelung, die in der Draufsicht der 8 besonders gut zu erkennen ist.

Die 10 und 11 zeigen den Stollenkopf 6 in einer Ansicht von unten und im Längsschnitt. Aus 10 ist noch einmal die Konfiguration der Angriffsfläche 8 zu erkennen sowie die Konfiguration der den Stollenkopf 6 in Längsrichtung durchsetzenden Bohrung 10. Die Bohrung ist dreifach abgestuft und dient in ihrem oberen Bereich zur Führung des nicht näher dargestellten Hartmetallstifts 7. Der darauf folgende mittlere Längenabschnitt 14 ist im Durchmesser etwas größer bemessen und dient zur Aufnahme des Zapfens 11. In diesem Bereich erfolgt der eigentliche Verbund zwischen dem Stollenkopf 6 und dem Stollenfuß 5. Schließlich folgt auf den mittleren Bohrungsabschnitt ein nochmals im Durchmesser vergrößerter Bohrungsabschnitt, der zur Aufnahme des Ringkragens 12 dient.

Die Ausführungsformen der 10 und 11 sind lediglich beispielhaft gewählt. Um zu verdeutlichen, dass auch alternative Varianten denkbar sind, zeigt 12 eine Ausführungsform eines Stollenkopfes 6a, wobei dieser Stollenkopf 6a eine wesentlich größere Länge besitzt. Entsprechend der Länge des Stollenkopfes 6a kommen selbstverständlich auch längere Hartmetallstifte zum Einsatz. Grundsätzlich lassen sich bei Ausführungsformen des Stollenkopfes 6a Stollenfüße 5 verwenden, wie sie vorab beschrieben worden sind. Auf diese Weise wird gewissermaßen ein Baukastensystem bereitgestellt, das mit nur sehr wenigen Bauteilen eine Bereitstellung einer umfangreichen Palette von Hufeisenstollen ermöglicht.

Falls die Hufeisenstollen nicht am Hufeisen montiert sind, können die Aufnahmen durch Verschlussstücke 15 verschlossen werden, wie sie in den 13 und 14 dargestellt sind. Das Verschlussstück der 13 besitzt zwei Angriffsflächen für Werkzeuge. Zum einen ist eine innere Angriffsfläche 16 in Form eines Innensechskants vorgesehen, die durch eine äußere Angriffsfläche 17 in Form eines Außensechskants 17 ergänzt wird.

Aus 14 ist erkennbar, dass der die äußere Angriffsfläche 17 tragende Kragen erheblich über den Außendurchmesser der Aufnahme 2, 3 und erheblich über den Außendurchmesser des in die Aufnahme eingreifenden Sockels 19 vorsteht, da der Kragen als Auflage dient und verhindert, dass das Verschlussstück 15 ungewollt tief in die Aufnahme rutscht. Selbstverständlich ist auch der Sockel 19 ebenso wie der Stollenfuß 15 mit Umfangs-Keilprofilierungen versehen, die auf die Konfiguration der Umfangs-Keilprofilierungen in der Aufnahme 2, 3 im Hufeisen abgestimmt sind, so dass das Verschlussstück 15 ebenso einfach wie ein Hufeisenstollen montiert und demontiert werden kann.

Die 15 und 16 zeigen in der Draufsicht und im Längsschnitt schließlich eine Aufnahme in Form eines Adapterstücks 3, das in 1 in der Einbaulage gezeigt ist. Das dargestellte Adapterstück ist in diesem Fall ringförmig konfiguriert. Ebenso könnte das Adapterstück auch napfförmig ausgebildet sein, wobei ein Ende des Adapterstücks in diesem Fall geschlossen wäre. Es ist erkennbar, dass das Adapterstück 3 eine Innenfläche 20 aufweist, die mit Umfangs-Keilprofilierungen versehen ist. Die Umfangs-Keilprofilierungen sind auf die Konturgebung des Stollenfußes 5 abgestimmt und treten mit diesem durch gegenseitiges Verdrehen in selbsthemmenden Reibschluss. Das Adapterstück 3 ist hinsichtlich seiner Außenfläche 21 leicht konisch ausgebildet und kann an seiner Außenfläche 21 zusätzlich mit einer Riffelung versehen sein, um ein Verdrehen des Adapterstücks 3 während der Montage der Hufeisenstollen zu hindern. Die Konizität des Adapterstücks 3 soll verhindern, dass das Adapterstück unter Last zu tief in das Hufeisen gedrückt wird. Um die Montage vereinfachen, kann die Innenfläche 20 mit einer Anfasung 22 versehen sein.

1
Hufeisen
2
Aufnahme
3
Aufnahme
4
Hufeisenstollen
5
Stollenfuß
6
Stollenkopf
6a
Stollenkopf
7
Hartmetallstift
8
Angriffsfläche
9
Kegelabschnitt
10
Bohrung
11
Zapfen
12
Ringkragen
13
Unterkante
14
mittlerer Längenabschnitt
15
Verschlussstück
16
Angriffsfläche
17
Angriffsfläche
18
Kragen
19
Sockel
20
Innenfläche
21
Außenfläche
22
Anfasung


Anspruch[de]
Hufeisen mit auswechselbar befestigten Hufeisenstollen (4), wobei die Hufeisenstollen aus mehreren miteinander verbundenen Bauteilen bestehen, von denen einer ein in das Hufeisen (1) eingreifender Stollenfuß (5) und einer ein aus dem Hufeisen (1) vorstehenden Stollenkopf (6, 6a) ist, wobei der Stollenfuß (5) in eine Aufnahme (2, 3) des Hufeisens (1) einsteckbar ist , wobei die Umfangsfläche des Stollenfußes (5) und die Innenfläche (10) der Aufnahme (2, 3) in wenigstens einem axialen Abschnitt aufeinander abgestimmte Umfangs-Keilprofilierungen aufweisen, deren Steigung so gering ist, dass sie durch Verdrehen des Stollenfußes (5) in der Aufnahme (2, 3) miteinander in selbsthemmenden Reibschluss treten. Hufeisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangs-Keilprofilierungen im Wesentlichen dem Verlauf einer logarithmischen Spirale folgen. Hufeisen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (2) von einer in dem Hufeisen (1) ausgebildeten Öffnung gebildet ist. Hufeisen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme von einem an dem Hufeisen (1) fixierten Adapterstück (3) gebildet ist. Hufeisen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (3) außenseitig konisch ausgebildet ist. Hufeisen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück napfförmig ausgebildet ist. Hufeisen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (3) hülsenförmig konfiguriert ist. Hufeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stollenkopf (6, 6a) ein über die Spitze des Stollenkopfes (6) vorstehender Hartmetallstift (7) angeordnet ist. Hufeisen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartmetallstift (7) aus einem Werkstoff besteht mit einer Zugfestigkeit größer als 1.400 N/mm2. Hufeisen nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartmetallstift (7) an dem Stollenfuß (5) abgestützt ist. Hufeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollenfuß (5) einen in den Stollenkopf (6, 6a) ragenden Zapfen (11) aufweist. Hufeisen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartmetallstift (7) in den Zapfen (11) eingreift. Hufeisen nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (11) außenseitig eine Rändelung aufweist. Hufeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend ein in die Aufnahme (2, 3) einsetzbares Verschlussstück (15), wobei das Verschlussstück (15) eine auf die Innenfläche (20) der Aufnahme (2, 3) abgestimmte Umfangs-Keilprofilierung aufweist, so dass das Verschlussstück (15) durch Verdrehen in der Aufnahme (2, 3) fixierbar ist, wobei das Verschlussstück (15) eine Angriffsfläche (16, 17) für ein Werkzeug aufweist. Hufeisen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollenfuß (5) und der Stollenkopf (6, 6a) aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen. Hufeisen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollenkopf (6, 6a) aus Edelstahl besteht. Hufeisen nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollenfuß (5) aus einem Vergütungsstahl besteht, dessen Festigkeit und Härte von der des Hufeisens (1) oder der eines in dem Hufeisen (1) fixierten Adapterstücks (3) abweicht.






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