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Dokumentenidentifikation EP1500474 21.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001500474
Titel Universalwerkzeug, insbesondere für Sondereinsatzkräfte
Anmelder Uhlig Präzisions Fertigungs GmbH, 09423 Gelenau, DE
Erfinder Uhlig, Roland, 09423 Gelenau, DE
DE-Aktenzeichen 502004001937
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 23.07.2004
EP-Aktenzeichen 044000388
EP-Offenlegungsdatum 26.01.2005
EP date of grant 08.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.12.2006
IPC-Hauptklasse B25F 1/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B25F 1/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A62B 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Universalwerkzeug, insbesondere für Sondereinsatzkräfte, mit einem als multifunktionelles Werkzeug ausgebildeten Grundelement, das aus einem bogenförmigen Hebelteil und einem Schlüsselteil besteht, wobei das über ein Drehgelenk mit dem Schlüsselteil verbundene Hebelteil aus einer geschlossenen in eine geöffnete Stellung und umgekehrt bewegbar ist.

Multifunktionelle Werkzeuge sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie vereinen mehrere einzelne Werkzeuge in einem gemeinsamen Grundkörper und sind dadurch leichter zu transportieren sowie universell einsetzbar.

In der EP 1 163 981 A1 wird beispielsweise ein im Freizeitund Hobbybereich einsetzbares Multifunktionswerkzeug beschrieben, das aus mindestens einem Gruppenwerkzeug besteht, dessen Werkzeugelemente, wie Messer, Schere, Büchsenöffner etc., in einem Griff verstaubar sind.

Das vorrangige Einsatzgebiet multifunktioneller Werkzeuge ist aber bei Sondereinsatzkräften, wie Feuerwehren und Rettungsmannschaften, zu sehen. Die hier angewendeten Werkzeuge müssen besondere, auf die zu erfüllende Aufgabe, wie die Rettung von Menschen bzw. die Löschung von Bränden ausgerichtete, Funktionen erfüllen. Ihr konstruktiver Aufbau und die verwendeten Einzelwerkzeuge sind dementsprechend angepasst.

DE 202 06 041 U1 beschreibt einen faltbaren Notfallhammer mit einem faltbarem Betriebswerkzeug in Form eines Zusatzelementes, welches auf das Grundelement aufgesteckt werden kann. Dieser Notfallhammer ist jedoch in seinen Funktionen begrenzt.

In der US 6,308,355 B1 wird ein multifunktionelles Werkzeug für den Einsatz in unterschiedlichen Gefahrensituationen beschrieben. Das mit einem einklappbaren Griff ausgestattete Werkzeug besitzt einen Kupplungsschlüssel zum Anschließen von Feuerwehrschlauchkupplungen, einen Schlüsselschlitz für den Zugriff auf Gashähne, um diese zu schließen, und einen spitz zulaufenden Griff zum Aufbrechen von Türen und Fenstern. Für Fahrzeugbergungseinsätze besitzt das Werkzeug einen Dorn zum Zerbrechen von Glas und eine sich in einem Schlitz befindliche Rasierklinge zum Zerschneiden von Sicherheitsgurten. Der Griff und der Kupplungsschlüssel sind in einem Drehpunkt miteinander verbunden und können zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position bewegt werden. Dabei weist der Griff eine Bogenform für eine optimale Hebelwirkung auf.

Dieses Werkzeug ist bereits vielseitig für den Einsatz in Gefahrensituationen ausgestattet. Zudem ist es aufgrund des einklappbaren Griffes handlich und leicht zu transportieren.

Für bestimmte Arbeiten im Bereich des Rettungswesens und der Feuerlöscharbeiten werden aber immer noch weitere separate Werkzeuge benötigt.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein leicht zu transportierendes Universalwerkzeug zu schaffen, das bei noch größerem Anwendungsbereich und weiteren Einsatzmöglichkeiten eine schnelle, sichere und wirkungsvolle Durchführung von Feuerlösch- und Rettungsarbeiten ermöglicht.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und des unabhängigen Patentanspruch 2 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Erfindungsgemäß ist wenigstens ein als multifunktionelles Werkzeug ausgebildetes Zusatzelement mit dem Grundelement lösbar in Verbindung bringbar. Nach dem Patentanspruch 1 ist das Zusatzelement im Sinne einer Verlängerung in Richtung einer Längsachse form- und kraftschlüssig an dem dem Hebelteil abgewandten Ende des Schlüsselteiles anbringbar. Nach Patentanspruch 2 weist das Zusatzelement eine bogenförmige Säge auf, die um einen Auflagepunkt schwenkbar ist. Mittels eines Adapterstückes ist das Zusatzelement mit einer komplementären Aufnahme des Schlüsselteiles einrastend in Eingriff bringbar.

Das Adapterstück ist dabei als Dreikant ausgebildet, der mit der als Innendreieck ausgebildeten Aufnahme an jeder der drei Flächen einrastend verbindbar ist.

Das Zusatzelement weist einen Steckschlüssel für Außen- und Innenvierkant und/oder eine Taschenlampe und/oder einen konischen Steckschlüssel für Innenvierkant und/oder ein Trümmerelement und/oder ein Gurtmesser auf, welche unabhängig voneinander aus einer geschlossenen in eine geöffnete Stellung und umgekehrt bewegbar sind. Die Säge ist als Glassäge ausgebildet, die um eine orthogonal zu der Längsachse des Zusatzelementes verlaufende Achse drehbar ist, wobei sie in den beiden, der geschlossenen und der vollständig geöffneten Stellung entsprechenden, Endlagen sowie in einer der Arbeitsstellung entsprechenden Zwischenstufe einrastbar und fixierbar ist. Die Achse der Säge ist nahe dem adapterstückseitigen Ende des Zusatzelementes angeordnet.

Außerdem befindet sich die Säge in der geschlossenen Stellung in einem koaxial zur Längsachse verlaufenden Schlitz des Zusatzelementes. In der Arbeitsstellung befindet sich die Säge in einem definierten Winkel zur Längsachse des Zusatzelementes.

Die Säge weist an ihrem vorderen, in der geöffneten Stellung von dem Zusatzelement weg gerichteten Ende eine Trümmerspitze und einen Schlitzschlüssel auf, die in der geschlossenen Stellung über das Zusatzelement vorstehen und sowohl in der geschlossenen als auch in der geöffneten Stellung der Säge einsetzbar sind. Auf ihrer den Sägezähnen abgewandten Rückseite weist die Säge eine hakenförmig ausgebildete Messerklinge auf, die in der geschlossenen Stellung ebenfalls über das Zusatzelement vorsteht und sowohl in der geschlossenen als auch in der geöffneten Stellung der Säge einsetzbar ist.

Der Steckschlüssel für einen Außen- und einen Innenvierkant und der Steckschlüssel für einen Innenvierkant sind jeweils federbelastet aus einer koaxial zur Längsachse des Zusatzelementes angeordneten Nut bzw. Ausnehmung herausklappbar und in einem Winkel von 90° oder 180° positionierbar. Die Taschenlampe ist in einer koaxial zur Längsachse des Zusatzelementes verlaufenden Ausnehmung angeordnet. Sie kann dabei in dem Zusatzelement sowohl fest eingebaut als auch austauschbar angebracht sein. An einem Ende des Zusatzelementes ist eine Trümmerspitze ortsfest angeordnet.

Das Zusatzelement ist zudem als Griffstück ausgebildet und weist Griffmulden für den Zugriff des Benutzers auf.

Bei nicht vorhandener Verbindung mit dem Zusatzelement ist die Aufnahme des Schlüsselteiles als Steckschlüssel einsetzbar.

An dem schlüsselteilseitigen Ende des Innenbogens des Hebelteiles ist ein verschleißfester Stahlstift und zum anderen Ende hin ein Anlagesteg angeordnet. Das Hebelteil besitzt an seinem äußeren, in der geöffneten Stellung vom Schlüsselteil abgewandten Ende eine massiv ausgebildete, flach zulaufende Spitze. An seinem Außenbogen weist das bogenförmige Hebelteil der definierten Kraftübertragung und einem sicheren Ansatz an einem Objekt dienende Auflagestege auf. Das Hebelteil ist in den beiden, der geschlossenen und der geöffneten Stellung entsprechenden Endlagen im Schlüsselteil mittels Fixierelementen eingerastet und fixiert. In der der geöffneten Stellung entsprechenden Endlage liegt das Hebelteil mit seinem Außenbogen an einem Anschlag des Schlüsselteiles an. Der Anschlag des Schlüsselteiles ist als Schraubenschlüssel und/oder Mutternschlüssel einsetzbar, wobei er Durchstecköffnungen aufweist.

Die die Kontur begrenzende Nase ist nahe dem die Aufnahme aufweisenden Ende des Schlüsselteils angeordnet. An dem der Nase entgegengesetzten Ende grenzt die Kontur an dem Anschlag an. Auf der Seite des Schlüsselteiles, an der in der geschlossenen Stellung das Hebelteil mit seinem Innenbogen anliegt, ist eine als Dreiecksansatz ausgebildete Ausnehmung angeordnet, in die der Stahlstift des Hebelteiles hineinragt. Das Schlüsselteil besitzt zudem auf der gleichen Seite eine Einbuchtung für den Einsatz als Mutternschlüssel, wobei in der geschlossenen Stellung die Anlagefläche des Hebelteiles in die Einbuchtung hineinragt.

Das Schlüsselteil weist nahe seinem die Aufnahme aufweisenden Ende eine weitere Ausnehmung auf, die als Schrauben- und/oder Mutternschlüssel dient und für den Einsatz an unterschiedlich großen Schlüsselweiten vorgesehen ist. Sie weist ebenfalls Durchstecköffnungen auf.

Sowohl das Grundelement als auch das Zusatzelement sind unabhängig voneinander einsetzbar.

Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.

Es zeigen:

Fig. 1:
das Grundelement mit in der geöffneten Endstellung befindlichem Hebelteil sowie separatem Zusatzelement
Fig. 2:
das Grundelement mit in der geöffneten Endstellung befindlichem Hebelteil sowie aufgestecktem Zusatzelement
Fig. 3:
eine Ansicht von Grundelement und Zusatzelement auf die Verbindungsstelle von Adapterstück und Aufnahme
Fig. 4:
eine Ansicht des Grundelementes mit sich in einer Zwischenstellung befindlichem Hebelteil
Fig. 5:
eine Ansicht des Grundelementes mit der an einem Objekt (Kupplung) angreifenden Kontur des Schlüsselteils
Fig. 6:
das Zusatzelement mit herausgeklappten Einzelwerkzeugen
Fig. 7:
das Zusatzelement mit dem Einzelwerkzeug Säge
Fig. 8:
das mit dem Grundelement verbundene Zusatzelement mit der an einem Objekt (Verbundglasscheibe) angreifenden Säge
Fig. 9:
das mit dem Zusatzelement verbundene Grundelement mit der an einem Objekt (Überflurhydrant) angreifenden Schlüsselfläche des Hebelteils
Fig.10:
das mit dem Zusatzelement verbundene Grundelement mit der an einem Objekt (Hydrantenverschlussdeckel) angreifenden Ausnehmung des Schlüsselteiles

Das erfindungsgemäße Universalwerkzeug besteht aus einem Grundelement G und einem mit diesem in Verbindung bringbaren Zusatzelement Z (Fig. 1 und Fig. 2). Sowohl das Grundelement G als auch das Zusatzelement Z sind als multifunktionelle Werkzeuge ausgebildet und können auch unabhängig voneinander eingesetzt werden. Das Grundelement G besteht aus einem bogenförmigen Hebelteil 1, das mit einem Schlüsselteil 2 mittels eines Drehgelenkes 3 drehbeweglich verbunden ist. Das im wesentlichen quaderförmig ausgebildete Zusatzelement Z weist an seinem einen Ende ein Adapterstück 4 auf, das mit einer komplementären, sich an dem dem Hebelteil 1 abgewandten Ende des Schlüsselteils 2 befindlichen Aufnahme 4.1 eine form- und kraftschlüssige Verbindung eingehen kann. Dieses Adapterstück 4 ist dreieckig ausgebildet und weist ein Rasterelement e auf, das mit jeder der drei Seitenflächen der als tiefgezogenes Innendreieck ausgebildeten Aufnahme 4.1 einrastend in Eingriff bringbar ist (Fig. 3). Das im Beispiel kugelförmig ausgebildete Rasterelement e tritt dabei mit einer auf jeder Seitenfläche des Innendreiecks der Aufnahme 4.1 befindlichen Nut n in Eingriff. Dadurch kann die Verbindung des Grundelementes G mit dem Zusatzelement Z unabhängig von deren Stellung zueinander ohne Probleme hergestellt werden. Die Ecken des Innendreiecks der Aufnahme 4.1 weisen zudem eine Erweiterung in Form von Radien auf, wodurch vor allem der separate Einsatz des Zusatzelementes Z - ohne Grundelement G - vielseitig erfolgen kann. Möglich ist auch eine mehreckige oder runde Form des Adapterstücks 4 und der Aufnahme 4.1. Ist das Zusatzelement Z auf das Schlüsselteil 2 aufgesteckt, so stellt es eine Art Verlängerung des Grundelementes G in Richtung seiner Längsachse a dar, wodurch eine größere Krafteinwirkung aufgrund der besseren Hebelwirkung des Universalwerkzeuges erzielt wird. Das Zusatzelement Z weist mehrere Werkzeuge auf, die im wesentlichen auf der von dem Adapterstück 4 weg gerichteten Hälfte des Zusatzelementes Z angeordnet sind und jedes für sich wichtige Funktionen insbesondere bei Rettungseinsätzen wie der Insassenbergung aus Fahrzeugen erfüllen. So ist ein Steckschlüssel 5 sowohl für einen Außenvierkant als auch für einen Innenvierkant vorgesehen, der sich in der geschlossenen, eingeklappten Stellung innerhalb einer koaxial zur Längsachse a verlaufenden Nut 5.1 befindet und aus dem Zusatzelement Z herausklappbar ist (Fig. 6). In einer Stellung, die einem Winkel von 90° bzw. 180° zu dem eingeklappten Zustand des Steckschlüssels 5 entspricht, erfolgt seine durch Federkraft bewirkte Positionierung sowie die Fixierung innerhalb des Zusatzelementes Z. Benutzt wird der sowohl für Außenvierkant (vorzugsweise für Schlüsselweite 8 mm) als auch für Innenvierkant (vorzugsweise Schlüsselweite 10 mm) einsetzbare Steckschlüssel 5 beispielsweise zum zerstörungsfreien Öffnen von Sicherungsschränken, Schaltschränken etc. Eine handelsübliche Taschenlampe 6 - das kann beispielsweise ein LED-Element sein - ist in einer koaxial zur Längsachse a verlaufenden Ausnehmung 6.1, die zudem mit Griffmulden 6.2 zur besseren Bedienung der Taschenlampe 6 ausgestattet ist, ein- und ausschiebbar angeordnet. Die Taschenlampe 6 kann dabei in dem Zusatzelement Z fest eingebaut oder austauschbar angebracht sein. Um einen Winkel von 90° oder 180° aus einer weiteren Ausnehmung 7.1 des Zusatzelementes Z herausklappbar ist ein konischer Steckschlüssel 7 für einen Innenvierkant (vorzugsweise für Schlüsselweite 7-8 mm), der vorzugsweise zum Öffnen von Fensterwirbeln, Zugtüren etc. dient. Dabei sind Steckschlüssel 5, Taschenlampe 6 und Steckschlüssel 7 an unterschiedlichen Seiten auf der dem Adapterstück 4 abgewandten Hälfte des Zusatzelementes Z im geschlossenen Zustand jeweils koaxial zu der Längsachse a angeordnet. Das Ausklappen und die Positionierung in den ausgeklappten Stellungen der Steckschlüssel 5 und 7 erfolgt jeweils durch Federkraft, die beispielsweise mittels einer Blattfeder 14 verwirklicht wird. Dadurch ist eine einfache Bedienung auch mit Schutzhandschuhen möglich. Weiterhin ist eine Säge 8 in einem koaxial zur Längsachse a verlaufenden Schlitz 8.1 des Zusatzelementes Z um eine orthogonal zu dessen Längsachse a verlaufende Achse b drehbeweglich angeordnet. Diese Achse b befindet sich im vorderen, adapterstückseitigen Drittel des Zusatzelementes Z (Fig. 7). Die dem Heraustrennen von Verbundglasscheiben, wie Fahrzeugfrontscheiben, dienende Säge 8 ist in drei Stellungen mittels eines Fixierelementes 9, welches sich innerhalb einer Griffmulde 9.1 des Zusatzelementes Z befindet, einrastbar und fixierbar: in einer ersten, dem eingeklappten (geschlossenen) Zustand entsprechenden Endstellung und in einer zweiten dem vollständig ausgeklappten (geöffneten) Zustand entsprechenden Endstellung sowie in einer Zwischenstufe, in der sich die Säge 8 in einem definierten Winkel α zu der Längsachse a des Zusatzelementes Z befindet und die einer eine optimale Hebelwirkung verwirklichenden Arbeitsstellung entspricht. Es ist hierbei zu betonen, dass bei mit dem Grundelement G verbundenem Zusatzelement Z eine größere Hebelwirkung und ein günstigerer Krafteinsatz bei der Arbeit mit der Säge 8 möglich ist. Die optimale Hebelwirkung unterstützend ist die Säge 8 bogenförmig mit einem definierten Radius r ausgebildet. In der sich in einem definierten Winkel α zur Längsachse a befindenden Arbeitsstellung kann die Säge 8 nach dem "Büchsenöffnerprinzip" zum Heraustrennen von Glasscheiben genutzt werden (Fig. 8): Das der Aufnahme 4.1 abgewandte Ende des Zusatzelementes Z wird dabei in einem Auflagepunkt P auf die zu zersägende Verbundglasscheibe eines Kraftfahrzeuges aufgesetzt. Mit Schwenkbewegungen um den Auflagepunkt P wird eine Bewegung der Säge 8 nach unten - in die Verbundglasscheibe hinein - und eine Bewegung nach oben - aus der Scheibe heraus - erzielt. Dabei erfolgt bei der Bewegung der Säge 8 nach oben das Schneiden der Verbundglasscheibe. Die Bewegung der Säge 8 nach unten bewirkt eine Vorschubbewegung (zahnweise) in Schnittrichtung. Der Auflagepunkt P des Zusatzelementes Z verschiebt sich dabei in eine neue Fixstellung. Bei der nun folgenden Bewegung nach oben führt die Säge 8 wieder einen Schnitt durch. Die Bewegung der Säge 8 ist somit eine oszillierende Bewegung, die jeweils bei einem Schnitt eines Zahnes eine definierte Vorschubbewegung durchführt. Im geschlossenen Zustand befindet sich die Säge 8 in dem Schlitz 8.1 des auf dieser Seite ebenfalls bogenförmig ausgebildeten und damit der Form der Säge 8 angepassten Zusatzelementes Z. Dadurch ist eine sichere, ein Verletzungsrisiko ausschließende Aufnahme der Säge 8 gegeben. In dieser Endstellung reichen sowohl eine dem Einschlagen von Glasscheiben, vornehmlich Verbundglasscheiben, dienende Trümmerspitze 10 als auch ein beispielsweise dem Öffnen von Wandhydrantenschränken dienender Schlitzschlüssel 11, die beide an der Spitze der Säge 8 angeordnet sind, über den Außenumfang des Zusatzelementes Z hinaus, so dass diese Werkzeuge sowohl im geöffneten Zustand als auch bei eingeklappter Säge 8 einsetzbar sind. Das gleiche trifft auf eine, an der den Sägezähnen abgewandten Rückseite der Säge 8 befindliche, als Gurtschneider zum Aufschneiden und Trennen von Sicherheitsgurten oder anderer Verzurrungen vorgesehene, Messerklinge 12 zu. Durch die geschützte Anordnung der Messerklinge 12 wird ebenfalls das Verletzungsrisiko reduziert. Eine weitere Trümmerspitze 10.1 befindet sich an dem adapterstückseitigen Ende des Zusatzelementes Z. Diese aus Hartmetall bestehende Trümmerspitze 10.1 dient dem Zertrümmern der Seitenscheiben von Kraftfahrzeugen. In einer weiteren, hier nicht dargestellten, Ausführungsform ist die Anordnung dieser Trümmerspitze 10.1 an der Spitze der Säge 8 vorgesehen.

Es ist ebenso eine separate Anordnung eines Gurtschneiders und/oder eines Trümmerelementes an dem Zusatzelement Z möglich, die analog der weiter oben angeführten Einzelwerkzeuge ausklappbar sind.

An der Oberfläche des Zusatzelementes Z sind Griffmulden 13 angebracht, die eine bessere Angriffsfläche für die Hände des Benutzers und somit einen sicheren Halt bieten. Bei mit dem Grundelement G verbundenen Zusatzelement Z wird dadurch der beidhändige Einsatz erleichtert.

Das erfindungsgemäße Grundelement G besitzt hier nicht näher dargestellte Fixier- und Rasterelemente, die das im Schlüsselteil 2 um das Drehgelenk 3 bewegbare Hebelteil 1 in beiden Endstellungen (geschlossene und um etwa 180° geöffnete) fixieren. Einsetzbar ist das Grundelement G in beiden Stellungen. In Fig. 3 ist das Grundelement G in der geschlossenen Stellung dargestellt. Es ist aber auch mit einem Hebelteil 1, das in einem anderen Winkel (kleiner 180°) zu der verlängerten Längsachse a ausgeklappt ist, anwendbar (Fig. 4). Das kann z.B. bei Platzmangel notwendig sein, oder um eine Hebelunterstützung zur Erfüllung bestimmter Bedienfunktionen zu erzielen. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, ist das Hebelteil 1 mittels der nicht näher dargestellten, im Innern des Grundelementes G befindlichen, Fixier- und Rasterelemente nur entgegen einem zu überwindenden Widerstand in eine andere Stellung bewegbar. Damit wird beispielsweise einer Verletzung des Bedieners durch Einklemmen der Hand zwischen Hebelteil 1 und Schlüsselteil 2 vorgebeugt, was bei zu leichter und schneller Rotation des Hebelteiles 1 um das Drehgelenk 3 passieren kann.

Das bogenförmige Hebelteil 1 weist eine an seinem Innenbogen 1.1 ausgebildete Schlüsselfläche zur Anlage an einem zu bedienenden Objekt O auf und ist damit neben seiner Funktion als Griff auch als Schlüssel einsetzbar. Die Funktion des Schlüssels unterstützend ist an dem Innenbogen 1.1 ein verschleißfester, rostfreier Stahlstift 15 eingepresst, derart, dass er in geöffneter Stellung des Hebelteils 1 der Anlage an dem Objekt O, beispielsweise einem Überflurhydranten, dient (Fig. 9). Zusätzlich zu dem Stahlstift 15 ist nahe der schlüsselteilabgewandten Spitze 16 des Hebelteils 1 am Innenbogen 1.1 des Hebelteiles 1 ein Anlagesteg 17 angebracht, der ebenso unterstützend beim Angriff an dem Objekt O wirkt. Dabei wird das Hebelteil 1 so an den Verschluss angesetzt, dass eine Kraftanwendung durch Ziehen oder Drücken in Richtung des Körpers oder vom Körper des Bedieners weg erfolgt. Das bogenförmige Hebelteil 1 liegt in seiner geöffneten Endstellung mit seinem Außenbogen 1.2 an einem vorstehenden Anschlag 18 des Schlüsselteils 2 an, der zudem als Schlüssel für flexible und beidseitige Anwendung an verschiedensten Hähnen und Verschlüssen dient. So ist er beispielsweise als Schlüssel für Gashahnabstellung (oder für Wasserhähne, Schieber etc.) einsetzbar und kann ebenso als Schrauben- oder Mutternschlüssel für Schlüsselweiten von 7 mm, 8 mm und 11 mm verwendet werden. Die im Anschlag 18 vorhandenen Durchstecköffnungen 18.1, 18.2, 18.3 ermöglichen dabei auch ein Durchstecken von Schrauben und Spindeln.

Die im geöffneten Zustand von dem Schlüsselteil 2 weg gerichtete Spitze 16 des Hebelteils 1 ist breit und massiv, aber sehr flach zulaufend, ausgeführt, wodurch ein Aufhebeln und Kanten mit effektiver Kraftübertragung möglich ist. Sie dient dem gezielten Öffnen von Fenstern, Türen, Rolläden etc. Außerdem sind am Außenbogen 1.2 des Hebelteils 1 Auflagestege 19 für eine definierte Kraftübertragung und einen sicheren Ansatz an dem zu bedienenden Objekt O vorhanden.

In der geschlossenen Stellung, in der das Hebelteil 1 auf dem Schlüsselteil 2 aufliegt, ragt der Stahlstift 15 in eine an dem Schlüsselteil 2 befindliche, als Dreiecksansatz ausgebildete Ausnehmung 20 hinein. Im geöffneten Zustand dient diese Ausnehmung 20 beispielsweise dem Öffnen oder Schließen von Hydrantenverschlussdeckeln (Fig. 10).

Obwohl bei diesen Einsatzmöglichkeiten speziell die Funktionen des Grundelementes G genutzt werden, ist verständlich, dass bei aufgesetztem Zusatzelement Z eine größere Hebelwirkung und damit ein besserer Krafteinsatz vorhanden ist.

Auf der gleichen Seite des Schlüsselteiles 2, in Richtung zu der das Adapterstück 4 des Zusatzelementes Z aufnehmenden Aufnahme 4.1, befindet sich eine Einbuchtung 21, die die Funktion eines Mutternschlüssels (hier Schlüsselweite 15 mm) erfüllt. Auf der der Ausnehmung 20 und der Einbuchtung 21 gegenüberliegenden Seite zeigt das Schlüsselteil 2 des erfindungsgemäßen Universalwerkzeuges eine im wesentlichen c-förmige, nach unten offene, Kontur 22 zum Einsatz an beispielsweise Feuerwehrschlauchanschlüssen. Diese Kontur 22 besteht aus mehreren Einzelkonturen mit den Anlageflächen 22.1, 22.2, 22.3, 22.4, 22.5 und wird an ihrem nahe der Aufnahme 4.1 befindlichen Ende von einer vorspringenden, nach innen gerichteten, Nase 23 begrenzt. Zur Anlage an die Kupplungen der Feuerwehrschläuche kommen dabei jeweils die Nase 23 und eine der Anlageflächen 22.1, 22.2, 22.3, 22.4, 22.5, die derart angeordnet sind, dass sie unterschiedlichen Schlüsselweiten entsprechen. Damit können alle gängigen Kupplungsgrößen bedient werden. In Fig. 5 wird am Beispiel einer definierten Schlüsselweite, die von der Nase 23 und der Anlagefläche 22.3 (entspricht Storz C und DN 50) bedient wird, die Anlage an einem Objekt, einer Kupplung, gezeigt. Analog können die weiteren, zwischen der Nase 23 und der Anlagefläche 22.1 (entspricht Storz D), der Nase 23 und der Anlagefläche 22.2 (DN 32), der Nase 23 und der Anlagefläche 22.4 (Storz B) sowie der Nase 23 und der Anlagefläche 22.5 (Storz A) aufnehmbaren Schlüsselweiten erfasst werden.

An dem der Aufnahme 4.1 für das Adapterstück 4 des Zusatzelementes Z zugewandten Ende des Schlüsselteils 2 befindet sich eine weitere, als Mutternschlüssel für verschiedene Schlüsselweiten (10 mm, 13 mm, 17 mm) ausgebildete Ausnehmung 24. Die vorhandenen Durchstecköffnungen 24.1, 24.2, 24.3 ermöglichen dabei auch ein Durchstecken von Schrauben und Spindeln sowie eine flexible und beidseitige Anwendung an verschiedenen Verschlüssen.

An dieser Stelle sei vermerkt, dass die Aufnahme 4.1 nicht nur zur Aufnahme des Adapterstücks 4 dient, sondern im Falle einer nicht vorhandenen Verbindung von Grundelement G und

Zusatzelement Z auch zur Bedienung von Fallmantelhydranten oder für die ordnungsgemäße Entriegelung diverser Absperrungen mit genormten Verschlüssen anwendbar ist (z.B. bei Schranken, Absperrungen, Säulen, Böller etc.). Aufgrund ihrer Ausbildung als tiefgezogenes Innendreieck mit in Form von Radien vorhandenen Eckenerweiterungen kann die Aufnahme 4.1 zur Bedienung weit versenkter Schlösser und deformierter oder verschlissener Anschlüsse eingesetzt werden.

Aus diesen Ausführungen ist das große Einsatzgebiet des erfindungsgemäßen Universalwerkzeuges ersichtlich. Mit seiner Anwendung sind im Grunde alle an einem Hydranten vorhandene Bedienfunktionen ausführbar. Dabei sind Grundelement G und Zusatzelement Z sowohl gemeinsam als auch getrennt als selbständige Multifunktionswerkzeuge verwendbar.

Besonders vorteilhaft ist das - trotz der Vielzahl der in dem Universalwerkzeug untergebrachten Werkzeuge - geringe Gewicht und seine Handlichkeit. Dadurch ist es ohne Weiteres vom Bediener am Körper zu tragen. Die Einzelwerkzeuge des Zusatzelementes Z sind unabhängig voneinander ausklappbar. Ein spezieller federbelasteter Auswurfmechanismus ermöglicht die problemlose Arbeit mit Handschuhen und Schutzkleidung: Durch leichtes Aufschlagen auf den Handballen oder kurzes Gegenschwingen des Zusatzelementes Z mit dem gewünschten Werkzeug nach vorn wird dieses ausgeklappt und fixiert.

Das Grundelement G ist im geschlossenen (Hebelteil 1 eingeklappt) als auch im geöffneten (Hebelteil 1 ausgeklappt) Zustand einsetzbar.

Ein auf das Grundelement G aufgestecktes Zusatzelement Z bedeutet eine Verlängerung des Werkzeuges und damit eine größere Hebelwirkung. Es können vom Bediener beide Hände eingesetzt werden, wodurch ein stärkerer Krafteinsatz möglich ist. Insbesondere bei aufgeklapptem Hebelteil 1 ist dies gut zu realisieren. Bei Bedarf (z.B. einer entsprechenden Hebelwirkung) oder bei Platzmangel kann das Hebelteil 1 auch teilweise eingeklappt werden. Vorteilhaft ist auch der Einsatz des Hebelteiles 1 sowohl als Griff als auch als Werkzeug.

Aus der Vielzahl der an dem erfindungsgemäßen Universalwerkzeug vorhandenen Werkzeugfunktionen ist die alle gängigen Schlüsselweiten von Kupplungsschlüsseln bedienende Kontur 22 noch hervorzuheben.


Anspruch[de]
  1. Universalwerkzeug, insbesondere für Sondereinsatzkräfte, mit einem als multifunktionelles Werkzeug ausgebildeten Grundelement (G), das aus einem bogenförmigen Hebelteil (1) und einem Schlüsselteil (2) besteht, wobei das über ein Drehgelenk (3) mit dem Schlüsselteil (2) verbundene Hebelteil (1) aus einer geschlossenen in eine geöffnete Stellung und umgekehrt bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein als multifunktionelles Werkzeug ausgebildetes Zusatzelement (Z) mit dem Grundelement (G) lösbar in Verbindung bringbar ist, derart dass das Zusatzelement (Z) im Sinne einer Verlängerung in Richtung einer Längsachse (a) form- und kraftschlüssig an dem dem Hebelteil (1) abgewandten Ende des Schlüsselteiles (2) anbringbar ist.
  2. Universalwerkzeug, insbesondere für Sondereinsatzkräfte, mit einem als multifunktionelles Werkzeug ausgebildeten Grundelement (G), das aus einem bogenförmigen Hebelteil (1) und einem Schlüsselteil (2) besteht, wobei das über ein Drehgelenk (3) mit dem Schlüsselteil (2) verbundene Hebelteil (1) aus einer geschlossenen in eine geöffnete Stellung und umgekehrt bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein als multifunktionelles Werkzeug ausgebildetes Zusatzelement (Z) mit dem Grundelement (G) lösbar in Verbindung bringbar ist, wobei das Zusatzelement (Z) eine bogenförmige Säge (8) aufweist, die um einen Auflagepunkt (P) schwenkbar ist.
  3. Universalwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (Z) mittels eines Adapterstückes (4) mit einer komplementären Aufnahme (4.1) des Schlüsselteiles (2) einrastend in Eingriff bringbar ist.
  4. Universalwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (4) als Dreikant ausgebildet ist, der mit der als Innendreieck ausgebildeten Aufnahme (4.1) an jeder der drei Flächen einrastend in Eingriff bringbar ist.
  5. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (Z) einen Steckschlüssel (5) für Außen- und Innenvierkant und/oder eine Taschenlampe (6) und/oder einen konischen Steckschlüssel (7) für Innenvierkant und/oder ein Trümmerelement und/oder ein Gurtmesser aufweist, welche unabhängig voneinander aus einer geschlossenen in eine geöffnete Stellung und umgekehrt bewegbar sind.
  6. Universalwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Säge (8) als Glassäge ausgebildet ist, die um eine orthogonal zu der Längsachse (a) des Zusatzelementes (Z) verlaufende Achse (b) drehbar ist, wobei sie in den beiden, der geschlossenen und der vollständig geöffneten Stellung entsprechenden, Endlagen sowie in einer der Arbeitsstellung entsprechenden Zwischenstufe einrastbar und fixierbar ist.
  7. Universalwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (b) nahe dem adapterstückseitigen Ende des Zusatzelementes (Z) angeordnet ist.
  8. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 2, 6 oder 7,dadurch gekennzeichnet, dass die Säge (8) sich in der geschlossenen Stellung in einem koaxial zur Längsachse (a) verlaufenden Schlitz (8.1) des Zusatzelementes (Z) befindet.
  9. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 2, 6 bis 8,dadurch gekennzeichnet, dass sich die Säge (8) in der Arbeitsstellung in einem definierten Winkel (α) zur Längsachse (a) des Zusatzelementes (Z) befindet.
  10. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 2, 6 bis 9,dadurch gekennzeichnet, dass die Säge (8) an ihrem vorderen, in der geöffneten Stellung von dem Zusatzelement (Z) weg gerichteten Ende eine Trümmerspitze (10) und einen Schlitzschlüssel (11) aufweist, die in der geschlossenen Stellung über das Zusatzelement (Z) vorstehen und sowohl in der geschlossenen als auch in der geöffneten Stellung der Säge (8) einsetzbar sind.
  11. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 2, 6 bis 10,dadurch gekennzeichnet, dass die Säge (8) auf ihrer den Sägezähnen abgewandten Rückseite eine hakenförmig ausgebildete Messerklinge (12) aufweist, die in der geschlossenen Stellung über das Zusatzelement (Z) vorsteht und sowohl in der geschlossenen als auch in der geöffneten Stellung der Säge (8) einsetzbar ist.
  12. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 11,dadurch gekennzeichnet, dass der Steckschlüssel (5) für einen Außen- und einen Innenvierkant federbelastet aus einer koaxial zur Längsachse (a) des Zusatzelementes (Z) angeordneten Nut (5.1) herausklappbar und in einem Winkel von 90° oder 180° positionierbar ist.
  13. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 12,dadurch gekennzeichnet, dass der konische Steckschlüssel (7) für einen Innenvierkant federbelastet aus einer koaxial zur Längsachse (a) des Zusatzelementes (Z) angeordneten Ausnehmung (7.1) herausklappbar und in einem Winkel von 90° oder 180° positionierbar ist.
  14. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 13,dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenlampe (6) in einer koaxial zur Längsachse (a) des Zusatzelementes (Z) verlaufenden Ausnehmung (6.1) angeordnet ist.
  15. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 14,dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenlampe (6) in dem Zusatzelement (Z) fest eingebaut oder austauschbar angebracht ist.
  16. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15,dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende des Zusatzelementes (Z) eine Trümmerspitze (10.1) ortsfest angeordnet ist.
  17. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 16,dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (Z) als Griffstück ausgebildet ist und Griffmulden (13) für den Zugriff des Benutzers aufweist.
  18. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 17,dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (4.1) des Schlüsselteiles (2) bei nicht vorhandener Verbindung mit dem Zusatzelement (Z) als Steckschlüssel einsetzbar ist.
  19. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 18,dadurch gekennzeichnet, dass an dem schlüsselteilseitigen Ende des Innenbogens (1.1) des Hebelteiles (1) ein verschleißfester Stahlstift (15) und zum anderen Ende hin ein Anlagesteg (17) angeordnet ist.
  20. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 19,dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelteil (1) an seinem äußeren, in der geöffneten Stellung vom Schlüsselteil (2) abgewandten Ende eine massiv ausgebildete, flach zulaufende Spitze (16) besitzt.
  21. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 20,dadurch gekennzeichnet, dass das bogenförmige Hebelteil (1) an seinem Außenbogen (1.2) der definierten Kraftübertragung und einer sicheren Anlage an einem Objekt (O) dienende Auflagestege (19) aufweist.
  22. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 21,dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelteil (1) in den beiden, der geschlossenen und der geöffneten Stellung entsprechenden, Endlagen im Schlüsselteil (2) mittels Fixierelementen einrastbar und fixierbar ist.
  23. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 22,dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelteil (1) in der der geöffneten Stellung entsprechenden Endlage mit seinem Außenbogen (1.2) an einem Anschlag (18) des Schlüsselteiles (2) anliegt.
  24. Universalwerkzeug nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (18) des Schlüsselteiles (2) als Schraubenschlüssel und/oder Mutternschlüssel einsetzbar ist.
  25. Universalwerkzeug nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (18) Durchstecköffnungen (18.1, 18.2, 18.3) aufweist.
  26. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 25,dadurch gekennzeichnet, dass eine, eine Kontur (22) begrenzende, Nase (23) nahe dem die Aufnahme (4.1) aufweisenden Ende des Schlüsselteils (2) angeordnet ist.
  27. Universalwerkzeug nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (22) an dem der Nase (23) entgegengesetzten Ende an dem Anschlag (18) angrenzt.
  28. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 27,dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite des Schlüsselteiles (2), an der in der geschlossenen Stellung das Hebelteil (1) mit seinem Innenbogen (1.1) anliegt, eine als Dreiecksansatz ausgebildete Ausnehmung (20) angeordnet ist.
  29. Universalwerkzeug nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass in der geschlossenen Stellung der Stahlstift (15) des Hebelteiles (1) in die Ausnehmung (20) des Schlüsselteiles (2) hineinragt.
  30. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 29,dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselteil (2) auf der Seite, an der in der geschlossenen Stellung das Hebelteil (1) mit seinem Innenbogen (1.1) anliegt, eine Einbuchtung (21) für den Einsatz als Mutternschlüssel vorgesehen ist.
  31. Universalwerkzeug nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass in der geschlossenen Stellung der Anlagesteg (17) des Hebelteiles (1) in die Einbuchtung (21) des Schlüsselteiles (2) hineinragt.
  32. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 31,dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselteil (2) nahe seinem die Aufnahme (4.1) aufweisenden Ende eine Ausnehmung (24) aufweist, die als Schraubenschlüssel und/oder Mutternschlüssel einsetzbar ist.
  33. Universalwerkzeug nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (24) Durchstecköffnungen (24.1, 24.2, 24.3) aufweist.
  34. Universalwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 33,dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Grundelement (G) als auch das Zusatzelement (Z) unabhängig voneinander einsetzbar sind.






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