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Dokumentenidentifikation DE10059731B4 28.12.2006
Titel Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Medien, insbesondere von Befettungsmitteln, auf Werkstücke in Band- oder Platinenform
Anmelder Raziol Zibulla & Sohn GmbH, 58642 Iserlohn, DE
Erfinder Zibulla, Georg Gisbert, 58119 Hagen, DE
Vertreter Patentanwälte Ostriga, Sonnet, Wirths & Roche, 42275 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 30.11.2000
DE-Aktenzeichen 10059731
Offenlegungstag 13.06.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.12.2006
IPC-Hauptklasse B05C 1/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B21B 45/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Medien gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 44 36 848 A1 bekannt. Dort ist eine Vorrichtung beschrieben, bei der zwei Auftragswalzen vorgesehen sind. Alternativ kann entweder die obere der beiden Auftragswalzen derart angeordnet sein, daß ein mit dieser Auftragswalze fest verbundenes Antriebsrad in eingebautem Zustand der Auftragswalze für einen antreibenden Riemen- oder Kettenantrieb eine Spannrolle bildet, wobei die zweite, untere Auftragswalze nicht mit angetrieben wird. Andererseits kann jedoch auch vorgesehen sein, beide Auftragswalzen gemeinsam über einen einzigen Riemen- oder Kettentrieb anzutreiben, wobei das Antriebsrad der unteren Auftragswalze von dem Riemen- oder Kettentrieb über einen großen Umfangsbereich umschlungen wird und wiederum das Antriebsrad der oberen Auftragswalze eine Spannrolle für den antreibenden Riemen- oder Kettentrieb bildet.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ausgehend von der bekannten Vorrichtung gemäß DE 44 36 848 A1 eine Vorrichtung zu schaffen, die eine größere, insbesondere variable Beölungsbreite zuläßt, die insbesondere für ein Transfer-Verfahren geeignet ist, und die in zeitsparender Weise sowie mit wenigen Handgriffen umgerüstet werden kann.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1.

Die Erfindung stellt somit eine Vorrichtung zur Verfügung, die eine Vielzahl von Auftragswalzen in beliebiger Anordnung umfassen kann, ohne daß Störkanten in die Werkstückebene, die sogenannte Blecheinlaufebene, hineinragen. In die Bewegungsbahn des Werkstücks in der Vorrichtung greifen somit keinerlei Elemente der Vorrichtung ein, so daß eine Vielzahl von Auftragswalzen auch in Reihe hintereinander, beispielweise entlang einer Achse angeordnet sein kann. Dies ermöglicht beispielsweise auch eine verschachtelte oder versetzte Anordnung von Auftragswalzen entlang zueinander paralleler Achsen.

Ein Wechsel auch mehrerer, insbesondere sämtlicher Auftragswalzen ist notwendig, beispielsweise um ein verändertes Befettungsbild zu erzeugen bzw. wenn ein anderes Befettungsmittel verwendet werden soll und die Auftragswalzen auf das jeweilige Befettungsmittel abgestimmt sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht einen zeitsparenden Wechsel einer oder mehrerer Auftragswalzen, weil das drehfest mit der Auftragswalze verbundene Antriebsrad als eine den antreibenden Riemen- oder Kettentrieb auf dessen Außenseite kontaktierende Spannrolle fungiert. Ein Auswechseln einer Auftragswalze ist nunmehr auf einfache Weise dadurch möglich, daß die gegebenenfalls vorhandene Arretiervorrichtung gelöst wird, die Auftragswalze mit dem Antriebsrad einfach aus der Vorrichtung entnommen wird, und eine neue Auftragswalze mit Antriebsrad in die Vorrichtung eingesetzt wird, wobei das Antriebsrad der neuen Auftragswalze den Riemen- oder Kettentrieb beim Einsetzen geringfügig spannt. Da erfindungsgemäß nun auch mehrere drehangetriebene Auftragswalzen in Reihenanordnung mit ihrem Antriebsrad jeweils eine Spannrolle bilden können, die den Riemen- oder Kettentrieb auf dessen Außenseite kontaktieren, kann eine Vielzahl von Auftragswalzen zeitsparend ausgewechselt werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht somit prinzipiell ein schnelles Auswechseln mehrerer Auftragswalzen unabhängig voneinander.

Dies spielt bei sogenannten Transfer-Befettungsanlagen, also solchen Anlagen, die eine variable Beölungsbreite ermöglichen, beispielsweise für unterschiedlich breite Werkstücke oder um lediglich Befettungsbahnen aufzutragen, eine besondere Rolle, weil bei derartigen Vorrichtungen eine Vielzahl von Auftragswalzen vorgesehen ist. Die einzelnen Auftragswalzen können dabei insbesondere derart steuerbar sein, daß ihr Abstand zur Werkstückebene einstellbar ist, so daß beispielsweise nur eine Auswahl von Auftragswalzen in dem durch die Vorrichtung bewegten Werkstück eine Befettung vornimmt. Hinsichtlich der Befettungsanlagen vom Transfer-Typ ist auch noch anzumerken, daß hier das Werkstück beispielsweise von einem Greifer erfaßt wird, der das Werkstück ordnungsgemäß relativ zu der Vorrichtung positioniert und gegebenenfalls zumindest teilweise durch die Vorrichtung hindurchbewegt. Dabei kann es erforderlich sein, daß ein Greifer-Werkzeug das Werkstück an seinen beiden Schmalseiten erfaßt, so daß in der Vorrichtung genügend Raum, insbesondere außerhalb seitlich der an dem Befettungsprozeß teilnehmenden Auftragswalzen vorhanden sein muß, um ein zumindest teilweises Eingreifen von Greifer-Armen in die Vorrichtung hinein zu ermöglichen. Dazu kann die Vorrichtung beispielsweise auch einen seitlich offenen Bewegungsschlitz für das Werkstück aufweisen.

Wie sich aus den 1 und 2 der DE 44 36 848 A1 ergibt, war bei dem Ausführungsbeispiel des Standes der Technik mit lediglich einer angetriebenen Auftragswalze eine Umlenkrolle vorgesehen, die in die Werkstückebene hineinragt. Da diese Umlenkrolle, wie sich insbesondere aus der 1 der DE 44 36 848 A1 ergibt, an einem Ende der Auftragswalze angeordnet war, und die in der DE 44 36 848 A1 beschriebene Anlage nicht als Transfer-Anlage mit einzelnen, steuerbaren Auftragswalzen ausgelegt war, so daß variable Beölungsbreiten hier keine Rolle spielten, war das Hineinragen der Umlenkrolle in die Werkstückebene unproblematisch. Die Verwendung einer derartigen Vorrichtung als Transfer-Anlage, und insbesondere die Reihenanordnung von mehreren Auftragswalzen hintereinander ist mit einer derartigen Anordnung jedoch nicht möglich, weil beliebige Werkstückbreiten auf Grund der von der Umlenkrolle gebildeten Störkante nicht realisierbar waren.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die Umlenkrolle auf der der Auftragswalze zugewandten Seite der Werkstückeebene beabstandet von der Werkstückebene anzuordnen. Dies ermöglicht die Ausbildung einer störkantenfreien, sich über eine beliebige Breite erstreckenden Werkstückebene unter Verwendung des Riemen- oder Kettentriebes, dessen Außenfläche von dem Antriebrad der Auftragswalze kontaktiert wird.

Außerdem wird es nunmehr möglich, die auszuwechselnde Auftragswalze zum Entnehmen aus der Vorrichtung und zum Einsetzen in die Vorrichtung entlang einer Richtung zu bewegen, die zumindest eine Komponente senkrecht zur Werkstückebene aufweist. Beispielsweise kann die Auftragswalze auch entlang einer Geraden bewegt werden, die senkrecht zur Werkstückebene steht. Dies war beim Stand der Technik gemäß 2 der DE 44 36 848 A1 ohne weiteres nicht möglich, da die dort dargestellte Umlenkrolle der oberen Auftragswalze bei einer Bewegung bezüglich 1 nach unten im Weg stand.

Eine Vorrichtung zum steuerbaren Befetten in Band- oder Platinenform der Anmelderin ist aus der EP 0 638 376 B1 bekannt. Es handelt sich hierbei um eine Vorrichtung, die eine variable Beölungsbreite ermöglicht und beispielsweise für eine Transfer-Befettung geeignet ist. Wie sich aus der 3 der EP 0 638 376 B1 ergibt, werden die beiden Antriebswellen gemeinsam angetrieben. Wie sich aus den 2 und 5 der EP 0638376 B1 ergibt, ist jeder Auftragswalze ein gesonderter Ketten- oder Riementrieb zugeordnet, der das mit der Auftragswalze fest verbundene Antriebsrad jedoch umschlingt. Ein schnelles Auswechseln der einzelnen Auftragswalzen ist hier nicht möglich.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind wenigstens zwei Auftragswalzen derart drehangetrieben, daß jeder drehangetriebenen Auftragswalze ein gesonderter Riemen- oder Kettentrieb zugeordnet ist, wobei mit jeder angetriebenen Auftragswalze ein Antriebsrad drehfest verbunden ist, welches in der Einbauanlage der Formstücke für den antreibenden Riemen- oder Kettentrieb eine dessen Außenseite kontaktierende Spannrolle bildet.

Beim Stand der Technik gemäß DE 44 36 848 A1 war für den Fall, daß zwei Auftragswalzen drehangetrieben sind, vorgesehen, daß die untere Auftragswalze von dem Ketten- oder Riementrieb nahezu vollständig umschlungen wurde. Das Auswechseln zumindest dieser unteren Auftragswalze war deshalb insofern noch relativ zeitaufwendig, weil der Riemen- oder Kettentrieb zunächst von Hand auseinander gespreizt werden mußte, um das Antriebsrad der unteren Auftragswalze aus dem Riemen- oder Kettentrieb zu entnehmen. Außerdem konnte hier die untere Auftragswalze nur ausgewechselt werden, wenn auch die obere Auftragswalze ausgewechselt wurde.

Dadurch, daß nunmehr jeder drehangetriebenen Auftragswalze ein gesonderter Riemen- oder Kettentrieb zugeordnet ist, können sämtliche drehangetriebenen Auftragswalzen als Schnellwechsel-Auftragswalzen ausgebildet sein. Dies bedeutet insbesondere bei Vorrichtungen, die eine Vielzahl von z. B. axial sehr kurz gehaltenen Auftragswalzen aufweisen, nunmehr eine große Zeitersparnis.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Auftragswalzen von einer gemeinsamen Antriebswelle angetrieben. Dies bietet die Möglichkeit, an der gemeinsamen Antriebswelle mehrere, in ihrer Anzahl der Zahl der Auftragswalzen entsprechende Zahl von Wellenrädern anzuordnen, die gemeinsam angetrieben werden. Jedem Wellenrad ist ein Riemen- oder Kettentrieb zugeordnet, der jeweils eine Auftragswalze antreibt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit einer besonders einfachen und damit auch preiswerten Konstruktion unter Gewährleistung einer besonders großen Sicherheit, insbesondere hinsichtlich eines gleichmäßigen Antriebs mehrerer Auftragswalzen relativ zueinander. Alle Auftragswalzen können exakt mit derselben Umfangsdrehgeschwindigkeit angetrieben werden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung zwei Hälften auf, die auf jeweils einer Seite der Werkstückebene angeordnet sind. Dies bietet in konstruktiver Hinsicht eine Vielzahl von Möglichkeiten, die gesamte Anlage vorteilhaft auszulegen. Beispielsweise können die beiden Hälften im wesentlichen spiegelbildlich baugleich zueinander sein, aber auch konstruktive Unterschiede aufweisen. Die beiden Hälften können relativ zueinander feststehend oder verlagerbar angeordnet sein, miteinander verbunden sein, oder unabhängig voneinander befestigt, beispielsweise bodenseitig und deckenseitig befestigt sein.

Zusätzlich kann vorgesehen sein, den Auftragswalzen jeder Vorrichtungshälfte einen eigenen Antriebsmotor zuzuordnen. Alternativ kann vorgesehen sein, über einen Verbindungstrieb die beiden Hälften derart miteinander zu kuppeln, daß ein mittelbarer Antrieb vorgesehen ist und ein einziger Antriebsmotor ausreicht.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, angetriebene Auftragswalzen lediglich in einer Hälfte der Vorrichtung vorzusehen. Die einzelnen Anforderungen hängen von der Art der Werkstücke ab, auf die das flüssige Medium, insbesondere das Befettungsmittel, aufgetragen wird.

Der Begriff Vorrichtungshälfte bedeutet dabei insbesondere nicht, daß es sich hier um eine hälftige Teilung der Vorrichtung handelt, sondern lediglich, daß zwei unterschiedliche Vorrichtungsteile vorgesehen sind, die jeweils unterschiedlichen Seiten des Werkstücks zugeordnet sind.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Auftragswalzen vorgesehen, die entlang unterschiedlicher, zueinander paralleler Geraden angeordnet sind. Insbesondere kann sich eine derartige Anordnung auf eine Vorrichtungshälfte derart beziehen, daß jede Vorrichtungshälfte eine versetzt oder verschachtelt angeordnete Mehrzahl von Auftragswalzen umfaßt, so daß es zu einer sogenannten Sektorierung kommt. Hier besteht nun die Möglichkeit, sämtliche versetzt zueinander angeordneten Auftragswalzen erfindungsgemäß drehfest mit Antriebsrädern zu versehen, so daß in der Einbaulage der Formstücke das Antriebsrad nach Art einer Spannrolle den antreibenden Riemen- oder Kettentrieb an dessen Außenseite kontaktiert. Sämtliche Auftragswalzen können auf diese Weise schnell und einfach aus der Vorrichtung entnehmbar und in diese wieder einsetzbar sein, so daß ein zeitsparender Wechsel der Auftragswalzen möglich wird.

Dies gilt auch für Auftragswalzen, die – falls die Vorrichtung nur von einer Seite her für einen Benutzer zugänglich war – von dieser Zugangsseite her entfernt angeordnet waren. Auch diese in Griffrichtung weiter hinten liegenden Auftragswalzen können erfindungsgemäß mühelos und schnell ausgewechselt werden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine Antriebswelle im wesentlichen zwischen den beiden Geraden angeordnet. Dies ermöglicht eine besonders einfache Konstruktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung, sowie einen besonders vorteilhaften, beispielsweise auch symmetrischen Aufbau. Außerdem können Riemen- oder Kettentriebe gleicher Länge für sämtliche Auftragswalzen verwendet werden. Dies verringert zusätzlich den Montageaufwand.

Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Achse des Antriebsrades näher an der Werkstückebene angeordnet als die Achse der Umlenkrolle. Dies ermöglicht einerseits, daß ein Gestell, an dem Umlenkrolle und Auftragswalze mit Antriebsrad befestigt ist, schwenkbar ausgebildet sein kann, ohne daß die Umlenkrolle in die Bewegungsbahn des Werkstücks gerät. Andererseits wird hierdurch eine im wesentlichen symmetrische und einfach ausgebaute Konstruktion möglich, bei der die Antriebswelle im wesentlichen mittig zwischen den beiden Geraden angeordnet ist.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jede angetriebene Auftragswalze mit dem Antriebsrad an einem separaten, relativ zu der Werkstückebene verschwenkbaren Gestell angeordnet. Dies ermöglicht eine unabhängige Einstellung der einzelnen Auftragswalze derart voneinander, daß jedes Gestell und damit jede Auftragswalze einzeln verstellt werden kann, so daß beliebige Befettungsbilder erzeugt werden können. Insbesondere bei stark variierenden Beölungsbreiten und einer Vielzahl insbesondere axial kurzer Auftragswalzen ist dies sehr vorteilhaft.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gestell schwenkbar. Dies ermöglicht eine besonders einfache Anordnung des Gestells an einer gemeinsamen, zentralen Antriebswelle, ohne daß besondere mechanische Maßnahmen – was die Ausbildung des Riemen- oder Kettentriebes betrifft – vorgenommen werden müssen. Insbesondere wird auf diese Weise die Möglichkeit geschaffen, das Gestell um die Antriebswelle herum schwenkbar anzuordnen.

Weitere Vorteile ergeben sich aus den nicht zitierten Unteransprüchen sowie an Hand der nun folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels. Darin zeigen:

1 in schematischer, teilgeschnittener Ansicht einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung,

2 eine schematische, teilgeschnittene Ansicht etwa entlang Schnittlinie II-II in 1 der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die bezüglich 1 linken beiden Auftragswalzen und andere Teile der Vorrichtung der Übersichlichkeit halber weggelassen wurden,

3 schematisch eine Draufsicht auf die bezüglich 1 untere Hälfte der Vorrichtung, etwa gemäß Ansichtslinie III-III in 1,

4 in schematischer Einzeldarstellung etwa gemäß 1 eine Auftragswalze mit Antriebsrad, eine Antriebswelle mit Wellenrad und eine Umlenkrolle, die gemeinsam an einem Gestell angeordnet sind,

5 eine schematische, teilgeschnittene Darstellung des Gestelles mit Auftragswalze und Antriebswelle gemäß 4 unter Weglassung von Kettentrieb und Wellenrad sowie Umlenkrolle, wobei zusätzlich eine Gestellseitenwand gezeigt ist,

6 schematisch eine einzelne Auftragswalze in Seitenansicht in einer Darstellung gemäß 2, und

7 schematisch in teilgeschnittener Ansicht die Auftragswalze und die Antriebswelle gemäß Ansichtspfeil VII in 6.

Gleiche bzw. vergleichbare Elemente und Teile wurden der Übersichtlichkeit halber in den Figuren mit gleichen Bezugsziffern versehen, wobei teilweise Buchstaben a-e zur Unterscheidung an die Bezugsziffern angefügt wurden.

Die in den Figuren in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Vorrichtung weist gemäß dem Ausführungsbeispiel nach 1 eine obere Hälfte 11 und eine untere Hälfte 12 auf. Zwischen den beiden Hälften 11, 12 befindet sich die Werkstückebene W, entlang derer ein nicht dargestelltes Werkstück, vornehmlich ein Blechzuschnitt, in Fahrtrichtung x durch die Vorrichtung 10 hindurchbewegt wird. Das nicht dargestellte Werkstück kann dabei unterschiedliche Werkstoffstärken d aufweisen.

Der oberen Hälfte 11 und der unteren Hälfte 12 ist ein oberer Träger 13 und ein unterer Träger 14 zugeordnet. Die Konstruktion der Träger 13, 14 im einzelnen ist zunächst beliebig. Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach 1 wird das gesamte Innenleben der Vorrichtung 10 durch Verkleidungen 15 bzw. Verkleidungsbleche abgedeckt.

Der untere Träger 14 sitzt auf einer Konsole 16, die gegebenenfalls eine Ölwanne 17 enthält.

Die Vorrichtung dient dazu, auf ein nicht dargestelltes, insbesondere flächiges Werkstück, ein flüssiges Medium, insbesondere ein Befettungsmittel aufzutragen. Dazu sind Auftragswalzen 24 vorgesehen, die später im einzelnen beschrieben werden. Beim Ausführungsbeispiel gemäß 1 sind zwei links angeordnete Auftragswalzen 24 vorgesehen, deren Außenumfangsflächen sich nahezu berühren. Auf diese Weise soll angedeutet werden, daß auch ein Werkstück sehr geringer Werkstoffstärke, also beispielsweise ein sehr dünnes Blech, von der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 befettet werden kann.

1 zeigt darüber hinaus zwei Auftragswalzen 24a, 24c, deren Außenumfangsflächen unter einem Abstand d voneinander beabstandet sind. Dies soll veranschaulichen, daß auch Werkstücke mit einer Werkstoffstärke d durch die Vorrichtung 10 hindurchgefahren werden können, die Auftragswalzen somit verstellbar sind. Es sei jedoch angemerkt, daß die Lage und Position der Auftragswalzen 24, 24c, 24a gemäß 1 zueinander lediglich veranschaulichen soll, daß unterschiedliche Abstände der Auftragswalzen zueinander möglich sind. In Betrieb hätten die Auftragswalzen der oberen Hälfte 11 der Vorrichtung 10 jeweils zu den Auftragswalzen der unteren Hälfte 12 der Vorrichtung 10 bei konstanter Werkstückdicke d einen im wesentlichen gleichen Abstand.

Bezüglich 1 ist oberhalb der Vorrichtung 10 ein Motor 18 angeordnet. Dieser Motor 18 treibt über einen Motortrieb 19 eine bezüglich 1 obere Antriebswelle 20 an. Auf der Antriebswelle 20 sitzen drehfest mit der Antriebswelle 20 verbunden mehrere Wellenräder 21, die ihrerseits von einem Kettentrieb 22, 22a, 22b, 22c umschlungen werden.

Der Kettentrieb 22, 22a, 22b, 22c dient dem Drehantrieb eines Antriebsrades 23, welches drehfest mit der Auftragswalze 24, 24a, 24b, 24c, 24d, 24e verbunden ist. Dabei ist die Anordnung, wie bereits aus 1 deutlich wird, derart getroffen, daß das Antriebsrad 23 der Auftragswalze 24 die Außenseite 37 des Kettentriebes 22, 22a, 22b, 22c kontaktiert.

Zusätzlich sind Umlenkrollen 25 vorgesehen, die innerhalb des Kettentriebes 22 angeordnet sind. Auf diese Weise ist es nunmehr möglich, zum Wechsel einer Auftragswalze 24 diese im wesentlichen entlang einer Entnahmerichtung E aus der Vorrichtung 10 zu entnehmen. Die Entnahmerichtung E steht dabei im wesentlichen senkrecht zu der Werkstückebene W.

Die Auftragswalze 24 mit Antriebsrad 23 sowie die Umlenkrolle 25 sind an einem Gestell 26 gemeinsam angeordnet (4). Das Gestell 26 ist mittels einer Schwenklagerung 29 schwenkbar an der Antriebswelle 20 gelagert. Durch ein insbesondere pneumatisch betriebenes Zylinder-Kolbensystem 30 kann, wie aus 1 deutlich wird, eine Verschwenkung des Gestelles 26 um die Achse 27 der Antriebswelle 20 herum erreicht werden. Durch Verschwenken kann der Abstand der beiden einander gegenüberliegenden Auftragswalzen 24 relativ zueinander eingestellt werden, um sich an unterschiedliche Werkstückstärken d des Werkstücks anzupassen.

3 zeigt eine beispielhafte, verschachtelte Anordnung dreier Auftragswalzen 24a, 24b, 24e zueinander. Die Auftragswalzen 24a, 24b, 24e sind auf Hohlachsen 38 drehbar gelagert, wobei die Hohlachsen 38 fest relativ zu dem jeweiligen Gestell 26 angeordnet ist. Wie sich insbesondere aus 6 ergibt, wird der insbesondere hohlzylindrischen und im Querschnitt kreisförmigen Auftragswalze 24 über Befettungsmittelleitungen 28 und die Hohlachse 38 das Befettungsmittel oder ein anderes flüssiges oder pastenförmiges Medium zugeführt. In der Mantelfläche der beispielsweise aus Metall bestehenden Auftragswalze 24 sind nicht dargestellte Öffnungen angeordnet, durch die das Medium aus dem Innenraum der Auftragswalze 24 heraus nach außen treten kann und dem zu beölenden Werkstück zugeführt werden kann. Die Auftragswalze 24 kann dabei gegebenenfalls mit einem Belag aus Filz bemantelt sein.

3 zeigt eine Ausrichtung der Auftragswalze 24a und 24b entlang einer gemeinsamen Geraden g2. Die bezüglich 3 untere Auftragswalze 24e ist entlang einer zweiten, zu der Gerade g2 parallelen Geraden g1 angeordnet. Die Auftragswalzen 24a, 24b, 24e sind versetzt zueinander angeordnet. Etwa mittig zwischen den Geraden g1 und g2 ist die Antriebswelle 20 angeordnet. Jeder einzelnen Auftragswalze 24a, 24b, 24e ist ein einzelner separater Kettentrieb 22, 22a, 22b, 22e zugeordnet, der jeweils von einem gesonderten Wellenrad 21 der Antriebswelle 20 ausgeht. Jede Auftragswalze 24a, 24b, 24e besitzt ein eigenes Antriebsrad 23 und eine eigene Umlenkrolle 25. Die Anordnung von Auftragswalze 24, Umlenkrolle 25 und Antriebswelle 20 relativ zueinander ergibt sich dabei beispielsweise aus 4. Wie hieraus deutlich wird, ist eine Entnahme der Auftragswalze 24 mit dem Antriebsrad 23 aus der Vorrichtung 10 heraus in Entnahmerichtung E möglich, da keiner in die Bewegungsbahn der Auftragswalze 24 in Entnahmerichtung E hineinragende Elemente vorhanden sind. Die Entnahmerichtung E steht dabei im wesentlichen normal zur Werkstückebene W.

Die Entnahme einer Auftragswalze 24 aus der Vorrichtung 10 zum Auswechseln ist für einen Benutzer somit mühelos und zeitsparend möglich. Gleiches gilt für das Einsetzen einer neuen Auftragswalze 24 in Einsetzrichtung A, also im wesentlichen entgegengesetzt zur Entnahmerichtung E.

Erfindungsgemäß ist es nunmehr möglich, den Kettentrieb 22 in Einsetzrichtung A (4), also im wesentlichen senkrecht zur Werkstückebene W, zu spannen. Selbstverständlich ist es auch möglich, Kettentrieb 22 mit Umlenkrolle 25 und Antriebsrad 23 derart anzuordnen, daß die Entnahmerichtung E und die Einsetzrichtung A nicht im wesentlichen senkrecht zur Werkstückebene W stehen, sondern eine Komponente senkrecht zur Werkstückebene W haben, zu der Werkstückebene also geneigt stehen.

Bei Betrachtung insbesondere der 2 wird deutlich, daß von der Vorrichtung 10 ein Bewegungsspalt 39 zur Verfügung gestellt wird, der in Längsrichtung L der Vorrichtung 10 bzw. entgegengesetzt zur Längsrichtung L der Vorrichtung 10 beliebig ausdehnbar ist. Der Bewegungsspalt 39 ist dabei vollständig störkantenfrei ausgebildet. Gemäß Ausführungsbeispiel nach 2 sind obere Hälfte 11 und untere Hälfte 12 der Vorrichtung 10 über Verbindungselemente 31 miteinander verbunden. Hierdurch kann beispielweise eine feste Anordnung der beiden Hälften 11, 12 aneinander gewährleistet sein, aber auch, falls gewünscht, eine beispielsweise pneumatische Vorrichtung zur Veränderung des Abstandes zwischen oberer Schale 11 und unterer Schale 12 der Vorrichtung 10 ermöglicht werden.

Der Bewegungsspalt 39 wird bei der Vorrichtung gemäß 2 seitlich nunmehr nur noch durch diese Verbindungselemente 31 begrenzt. In jedem Falle steht jedoch in den Bereichen 45 und 46, in den äußeren Bereichen des Bewegungsspaltes 39 also, die bei Betrachtung der 2 seitlich außerhalb der Auftragswalzen 24a, 24b, 24c, 24d liegen, genügend Raum zur Verfügung, um beispielsweise Greifer-Werkzeug-Armen, die das nicht dargestellte Werkstück seitlich angreifen, einen zumindest teilweisen Zugang zu der Vorrichtung 10 zu ermöglichen. Auf diese Weise kann das nicht dargestellte Greifer-Werkzeug einen problemlosen Transfer des Werkstücks durch die Vorrichtung 10 hindurch oder zumindest hin zu der Vorrichtung 10 ermöglichen, ohne daß es in Kontakt mit Störkanten der Vorrichtung 10 gerät.

Gemäß Ausführungsbeispiel nach 2 treibt der Motor 18 über einen Motortrieb 19 die obere Antriebswelle 20 an, die ihrerseits über einen Zwischentrieb 40, die bezüglich 2 untere Antriebswelle 20b antreibt. Insofern stellt jetzt der Zwischentrieb 40 zwischen den beiden Antriebswellen 20, 20b eine zusätzliche Störkante des Bewegungsspaltes 39 dar. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß zwischen dem Zwischentrieb 40 und dem bezüglich 2 linken Verbindungselement 31 keine Störkante in den Bewegungsspaltes 39 des Werkstückes hineinragt.

Bei Bedarf kann eine Vielzahl von Auftragswalzen 24 in beliebiger Anordnung, in Reihe oder entlang unterschiedlicher Geraden g1, g2 angeordnet werden, um beliebige Befettungs- oder Beölungsmuster auf Werkstücken zu ermöglichen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht ein schnelles Auswechseln einzelner Auftragswalzen 24 unabhängig voneinander und ermöglicht beliebige variable Beölungsbreiten.

Wie sich insbesondere aus 4 ergibt, trägt dazu insbesondere bei daß die Umlenkrolle 25 auf der Seite 41 der Werkstückebene W angeordnet ist, die der Auftragswalze 24 zugewandt ist. Außerdem ist die Umlenkrolle 25 unter einem Abstand s von der Werkstückebene W angeordnet, so daß die Umlenkrolle 25 nicht in die Bewegungsbahn 39 des Werkstücks eingreift.

Eine besonders vorteilhafte Anordnung ergibt sich, wenn die geometrische Achse 32 des Antriebsrades 23 der Befettungswalze 24 näher an der Werkstückebene W angeordnet ist als die geometrische Achse 33 der Umlenkrolle 25.

Als Werkstückebene W im Sinne der Erfindung wird bei relativ dünn ausgebildeten Werkstücken, also insbesondere flachen Blechen oder Platinen geringer Werkstoffstärke d die Mittelebene des Werkstücks angesehen. Bei Werkstücken einer größeren Werkstoffstärke d kommt dem Begriff Werkstückebene W auch die Bedeutung der Kontaktebenen K1 und K2 zu, die die Oberflächen des Werkstückes darstellen. Dies sind also die Flächen, die mit den Außenmantelflächen der Auftragswalzen 24 in Kontakt kommen.

Wie sich insbesondere aus 5 ergibt, ist jeder Auftragswalze 24, insbesondere beidendig, ein Formstück 34 zugeordnet, welches in eine korrespondierende Ausnehmung 35 des Gestelles 26 einsetzbar ist. Beispielsweise auch aus 6 ist eine Arretiereinrichtung 36 ersichtlich, die nach Art eines mittels einer Feder 42 belasteten, um eine Achse 43 schwenkbaren Arretierhebels ausgebildet ist, der als Schnapphaken einen Werkstoffbereich 44 der Auftragswalze 24, insbesondere einen Werkstoffbereich 44 des Formstückes 34, umgreift oder hintergreift.

Je nach Art und Weise des auf das Werkstück aufzutragenden Beölungs- oder Befettungsmusters können sämtliche vorhandenen Auftragswalzen oder aber auch nur einige der vorhandenen Auftragswalzen drehangetrieben sein. Dabei ist auch vorstellbar, daß ausschließlich an einer der beiden Hälften 11, 12 der Vorrichtung 10 drehangetriebene Auftragswalzen 24 angeordnet sind, an der jeweils anderen Hälfte jedoch nicht.

Besonders vorteilhaft ist darüber hinaus die einzelne Ansteuerbarkeit der Auftragswalzen 24 über eine Verschwenkung des jeweiligen Gestells 26 unabhängig voneinander, so daß bei Bedarf eine oder mehrere bestimmte Auftragswalzen 24 zum Werkstück hin bzw. vom Werkstück weggeschwenkt werden können.

Erfindungsgemäß ist es nunmehr möglich, den Kettentrieb 22 in Einsetzrichtung A (4), also im wesentlichen senkrecht zur Werkstückebene W zu spannen. Selbstverständlich ist es auch möglich, Kettentrieb 22 mit Umlenkrolle 25 und Antriebsrad 23 derart anzuordnen, daß die Entnahmerichtung E und die Einsetzrichtung A nicht im wesentlichen senkrecht zur Werkstückebene W stehen, sondern lediglich eine Richtungs-Komponente zur Werkstückebene W haben.

Eine variable Beölungsbreite ist nicht nur notwendig bei unterschiedlichen Breiten der Werkstücke, sondern auch bei unterschiedlichen Orientierungen der Werkstücke relativ zu der Vorrichtung 10 beim Einzug oder beim Einschieben des Werkstückes in die Vorrichtung 10 bzw. in den Bewegungsspalt 39 hinein. Das Werkstück kann beispielsweise auch schräg einlaufen.

Variable Beölungsbreiten spielen aber auch dann eine Rolle, wenn unterschiedliche Beölungs- oder Befettungsmuster aufgetragen werden sollen.


Anspruch[de]
Vorrichtung (10) zum Auftragen von flüssigen Medien, insbesondere von Befettungsmitteln, auf Werkstücke in Band- oder Platinenform mit mehreren, mit flüssigkeitsdurchlässigem Material versehenen, hohlen sowie parallel zueinander ausgerichteten Auftragswalzen (24a, 24b, 24c, 24d, 24e), die auf je einer in einem Gestell (26) angeordneten Hohlachse (38) drehbar gelagert sind, die beidendig mit einem Formstück (34) versehen ist, welches formschlüssig in eine entsprechend konfigurierte Ausnehmung (35) im Gestell (26) einsetzbar und darin gegebenenfalls mittels einer Arretierungseinrichtung (36) lösbar gehalten ist, wobei mit wenigstens einer Auftragswalze (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) ein Antriebsrad (23) drehfest verbunden ist, welches in der Einbaulage der Formstücke (34) für einen antreibenden Riemen- oder Kettentrieb (22) eine dessen Außenseite (37) kontaktierende Spannrolle bildet, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umlenkrolle (25) für den Riemen- oder Kettentrieb (22) vorgesehen ist, die auf der der Auftragswalze (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) zugewandten Seite der Werkstückebene (W, K1, K2), beabstandet (Abstand s) von der Werkstückebene (W, K1, K2) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Auftragswalzen (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) derart drehangetrieben sind, daß jeder drehangetriebenen Auftragswalze (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) ein gesonderter Riemen- oder Kettentrieb (22) zugeordnet ist, und daß mit jeder angetriebenen Auftragswalze (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) ein Antriebsrad (23) drehfest verbunden ist, welches in der Einbaulage der Formstücke (34) für den antreibenden Riemen- oder Kettentrieb (22) eine dessen Außenseite (37) kontaktierende Spannrolle bildet. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Auftragswalzen (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) von einer gemeinsamen Antriebswelle (20) angetrieben sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) zwei Hälften (11, 12) aufweist, die auf jeweils einer Seite der Werkstückebene (W, K1, K2) angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hälfte (11, 12) eine gesonderte Antriebswelle (20) aufweist. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Auftragswalzen (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) in Reihe entlang einer gemeinsamen Geraden (g1, g2) angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Auftragswalzen (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) vorgesehen sind, die entlang unterschiedlicher, zueinander paralleler Geraden (g1, g2) angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebswelle (20) zwischen den beiden Geraden (g1, g2) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragswalzen (24a, 24b, 24c, 24d, 24e), die entlang unterschiedlicher Geraden (g1, g2) zugeordnet sind, versetzt zueinander angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (32) des Antriebsrades (23) näher an der Werkstückebene (W, K1, K2) angeordnet ist, als die Achse (33) der Umlenkrolle (25). Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede angetriebene Auftragswalze (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) mit dem Antriebsrad (23) an einem separaten, relativ zu der Werkstückebene verstellbaren Gestell (26) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (26) schwenkbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (26) um die Antriebswelle (20) herum schwenkbar angeordnet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle (25) an dem Gestell (26) angeordnet ist. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die drehangetriebene Auftragswalze (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) entlang einer Richtung (A) in die Einbauanlage einsetzbar ist, die geneigt zur Werkstückebene (W, K1, K2) steht. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die drehangetriebene Auftragswalze (24a, 24b, 24c, 24d, 24e) entlang einer Richtung (A) in die Einbauanlage einsetzbar ist, die senkrecht zur Werkstückebene (W, K1, K2) steht.






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