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Dokumentenidentifikation DE102005010071B4 28.12.2006
Titel Schlagbohrmaschine
Anmelder Hitachi Koki Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Saito, Takuma, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Ohtsu, Shinki, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Watanabe, Hideki, Hitachinaka, Ibaraki, JP;
Toukairin, Junichi, Hitachinaka, Ibaraki, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 04.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005010071
Offenlegungstag 29.09.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.12.2006
IPC-Hauptklasse B23B 45/16(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B25D 16/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B28D 1/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schlagbohrmaschine zur Verwendung bei einem Bohrbetrieb beispielsweise an Beton, Mörtel oder Fliesen, und insbesondere eine Schlagbohrmaschine mit einem Bohrmodus zum Ausführen eines Bohrbetriebs durch Drehen eines Bohrers, und einem Schlagbohrmodus zum Ausführen eines Bohrbetriebs durch Drehen und Schlagen bzw. Vibrieren des Bohrers.

2. Beschreibung des Stands der Technik

1 zeigt ein herkömmliches Beispiel dieser Art Schlagbohrmaschine. In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Hauptrahmenabschnitt, der eine äußere Ummantelung der Schlagbohrmaschine bildet und an vorbestimmten Positionen die eigenständigen Teile aufweist, mit einer Getriebeabdeckung 17, einer inneren Abdeckung 18, einer äußeren Abdeckung 19, einem Gehäuse 7 und einem Griffabschnitt 6. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet eine Spindel, die transversal durch die Getriebeabdeckung 17 eingeführt ist, und 3 bezeichnet ein Bohrfutter, das an dem oberen Ende der Spindel angebracht ist. Eine Drehratsche 4 ist nahe dem Mittelteil der Spindel 2 angebracht. Die Drehratsche 4 wird zusammen mit der Drehung der Spindel 2 gedreht, und zusammen mit der axialen Bewegung der Spindel 2 bewegt. Die gezahnten Unregelmäßigkeiten sind an einer Fläche 4a der Drehratsche 4 ausgebildet.

Das Bezugszeichen 5 bezeichnet eine feststehende Ratsche, die an einer der Drehratsche 4 gegenüberliegenden Position angeordnet ist, bei der die gezahnten Unregelmäßigkeiten auch an einer Fläche 5a der feststehenden Ratsche ausgebildet sind. Die feststehende Ratsche 5 weist eine hohle zylindrische Form auf, und ist an der inneren Abdeckung 18 befestigt, ungeachtet der Drehung und axialen Bewegung der Spindel 2.

Auf der anderen Seite ist ein Motor 8 innerhalb des Gehäuses 7 angeordnet, das mit dem Griffabschnitt 6 verbunden ist. Eine Drehantriebskraft des Motors 8 wird über eine Drehwelle 9 an ein Getriebe 10 übertragen. Da das Getriebe 10 in ein zweites Ritzel 11 pressgepasst ist, wird die Drehantriebskraft an das zweite Ritzel 11 übertragen. Das zweite Ritzel 11 weist zwei Ritzelabschnitte 11a, 11b auf, mit einer unterschiedlichen Anzahl von Zähnen, die mit einem Langsamlauf-Getriebe 12 beziehungsweise einem Schnelllauf-Getriebe 13 in Eingriff stehen. Wenn das zweite Ritzel 11 gedreht wird, werden auch beide Getriebe 12, 13 gedreht.

Das Bezugszeichen 14 bezeichnet eine Kupplungsscheibe, die mit der Spindel 2 in Eingriff steht und die derart montiert ist, dass sie in der axialen Richtung gleitbar ist. Falls die Kupplungsscheibe 14 in einen konkaven Abschnitt des Langsamlauf-Getriebes 12 eingeführt ist, wird die Drehung des zweiten Ritzels 11 über das Langsamlauf-Getriebe 12 und die Kupplungsscheibe 14 an die Spindel übertragen, wie in 1 gezeigt. Falls auf der anderen Seite die Kupplungsscheibe 14 von der Position der 1 nach rechts geschoben und in einen konkaven Abschnitt des Schnelllauf-Getriebes 13 eingeführt wird, wird die Drehung des zweiten Ritzels 11 über das Schnelllauf-Getriebe 13 und die Kupplungsscheibe 14 an die Spindel 2 übertragen. Folglich kann die Spindel 2, bei niedriger Geschwindigkeit oder hoher Geschwindigkeit, durch die Bewegung der Kupplungsscheibe 14 gedreht werden.

Das Bezugszeichen 15 bezeichnet einen Umstellhebel zum Wechseln des Betriebsmodus der Schlagbohrmaschine, nämlich zwischen einem Bohrmodus und einem Schlagbohrmodus. Eine Wechselwelle 16 ist in den Umstellhebel 15 pressgepasst, wodurch, wenn der Umstellhebel 15 gedreht wird, auch die Wechselwelle 16 gedreht wird. Die Wechselwelle 16 weist einen Kerbabschnitt 16a auf, wie in den 2, 3 und 4 gezeigt, wodurch, wenn sich der Kerbabschnitt 16a an der Position der 2 befindet, die Schlagbohrmaschine in dem Bohrmodus betrieben wird, während die Schlagbohrmaschine in dem Schlagbohrmodus betrieben wird, wenn sich der Kerbabschnitt 16a an der Position der 3 befindet.

(A) Bohrmodus

Wenn ein in dem Bohrfutter 3 angebrachter Bohrer (nicht gezeigt) mit einer bearbeiteten Fläche in Kontakt gebracht wird und der Griffabschnitt 6 in eine Richtung des Pfeils in 1 gedrückt wird, gelangt ein Endteil der Spindel 2 in Kontakt mit der Wechselwelle 16, um nach rechts unverrückbar zu sein, wenn sich der Kerbabschnitt 16a der Wechselwelle 16 an der Position der 2 befindet. Folglich besteht kein Kontakt zwischen der unregelmäßigen Fläche 4a der Drehratsche 4 und der unregelmäßigen Fläche 5a der feststehenden Ratsche 5. Folglich wird eine Drehantriebskraft des Motors 8 über das Langsamlauf-Getriebe 12 oder das Schnelllauf-Getriebe 13 an die Spindel übertragen, so dass dem Bohrer eine Drehkraft gegeben wird.

(B) Schlagbohrmodus

Bei einem Schlagbohrmodus wird der Kerbabschnitt 16a der Wechselwelle 16 durch Drehen des Umstellhebels 15 in die Position der 3 gebracht. Dann wird der in dem Bohrfutter 3 angebrachte Bohrer mit einer bearbeiteten Fläche in Kontakt gebracht. Falls der Griffabschnitt 6 in eine Richtung des Pfeils in 1 gedrückt wird, tritt ein Endteil der Spindel 2 in den Kerbabschnitt 16 ein, wie in 4 gezeigt. Das heißt, die Spindel 2 wird leicht nach rechts bewegt, so dass die unregelmäßige Fläche 4a der Drehratsche 4 mit der unregelmäßigen Fläche der feststehenden Ratsche 5 in Kontakt gebracht wird.

Beim Bohren der bearbeiteten Fläche wird, falls die Spindel 2 in dem Zustand der 4 gedreht wird, die Drehratsche 4 eingerückt und mit der feststehenden Ratsche 5 in Eingriff gebracht, und gedreht, um eine Vibration aufgrund der unregelmäßigen Flächen von den beiden Ratschen 4 und 5 zu verursachen. Diese Vibration wird durch die Spindel 2 an den Bohrer (nicht gezeigt) übertragen. Das heißt, dem Bohrer wird eine Drehkraft und eine Vibration auferlegt, um einen Bohrbetrieb auszuführen.

Wenn jedoch die Schlagbohrmaschine in dem Schlagbohrmodus betrieben wird, in dem Zustand, in dem die unregelmäßigen Flächen der Ratschen 4 und 5 unter Druck in Kontakt gebracht werden, die durch die Drehung der Spindel verursachte Vibration nicht nur an den Bohrer übertragen, sondern auch durch die feststehende Ratsche 5 und die innere Abdeckung 18 von dem Gehäuse 17 an den Griffabschnitt 6. Deshalb besteht ein Problem, dass der Nutzer der Schlagbohrmaschine eine starke Vibration erlebt und sich unbehaglich fühlt. Insbesondere wenn die Schlagbohrmaschine für eine lange Zeit kontinuierlich verwendet wird, muss darauf geachtet werden, dass die Vibration nicht an den Nutzer übertragen wird und eine ungünstige Wirkung auf die Gesundheit des Nutzers verursacht.

Es wurden verschiedene Vorschläge zur Verminderung der an den Nutzer übertragenen Vibration gemacht. Zum Beispiel wurde in der JP 02-030 169 Y2 eine Struktur offenbart, bei der eine Kupplungsnocke 22 in der axialen Richtung der Spindel 20 beweglich gestützt ist, und an eine Drehnocke 21 durch eine Feder 23 gedrückt und gedrängt wird, wie in 5 gezeigt. In 5 bezeichnet das Bezugszeichen 21 eine Drehnocke, die zusammen mit der Spindel 20 gedreht wird. Eine Nockenfläche 21a der Drehnocke 21 ist mit gezahnten Unregelmäßigkeiten ausgebildet.

Auf der anderen Seite besteht die Kupplungsnocke 22 aus einem hohlen zylindrischen Abschnitt, der in der axialen Richtung der Spindel 20 gleitbar ist, und einem Flanschabschnitt 22b. Eine Nockenfläche 22c des Flanschabschnitts 22b ist mit einer gezahnten unregelmäßigen Fläche ausgebildet.

Die Feder 23 ist zwischen dem Flansch 22b der Kupplungsnocke 22 und einer Platte 24a vorgesehen, die mit einer Nut 22a der Kupplungsnocke 22 in Eingriff steht, und die Kupplungsnocke immer zu der Drehnocke 21 drängt. Wenn die Spindel 20 nach hinten bewegt wird, werden somit die Nockenflächen 21a und 22c unter Druck in Kontakt gebracht. Falls eine auf die Spindel 20 angewandte Druckkraft eine Federkraft der Feder 23 überwindet, wird die Feder 23 zusammengedrückt, so dass die Kupplungsnocke 22 nach hinten bewegt wird (nach rechts in der Figur). Wenn die Kupplungsnocke 22 aus der hinteren Position aufgrund einer Federkraft der Feder 23 nach vorne bewegt wird, schlägt sie gegen die Drehnocke 21, so dass die Drehnocke 21 zusammen mit der Spindel 20 vibriert wird.

Da die durch den Kontakt zwischen den Nockenflächen 21a und 22c verursachte Vibration durch die Feder 23 entlastet und an den Handgriff (nicht gezeigt) übertragen wird, besteht bei dieser Struktur die Wirkung, dass die an den Nutzer übertragene Vibration vermindert wird, verglichen mit der Struktur, bei der die Ratsche 5 fest angeordnet ist, wie in 1 gezeigt.

Auf der anderen Seite sind die 6 und 7 schematische Ansichten, welche die obige Struktur zeigen, bei der die Wechselwelle 16 und der Umstellhebel 15, wie in den 2, 3 und 4 gezeigt, an dem rechten Endabschnitt der Spindel angeordnet sind, wie in 5 gezeigt. In den 6 und 7 ist zusätzlich eine Feder 25 zwischen der Drehnocke 21 und der Platte 24a eingeführt, um zu verhindern, dass die Spindel 20 nach rechts bewegt wird.

Wenn sich der Kerbabschnitt 16a der Wechselwelle 16 an der wie in 6 gezeigten Position befindet, wird die Schlagbohrmaschine in dem Bohrmodus betrieben, in dem die Nockenflächen 21a und 22c ständig berührungslos sind. Außerdem wird, wenn sich der Kerbabschnitt 16a der Wechselwelle an der wie in 7 gezeigten Position befindet, die Schlagbohrmaschine in dem Schlagbohrmodus betrieben, in dem die Nockenflächen 21a und 22c sich berühren und aneinander stoßen.

Bei diesem Schlagbohrmodus wird, falls eine Druckkraft an den Hauptkörper (nicht gezeigt) angewandt wird, die Spindel 20nach rechts bewegt. Wenn jedoch eine Druckkraft schwach ist, tritt ein rechter Endabschnitt der Spindel 20 leicht in den Kerbabschnitt 16a ein, und die Nockenflächen 21a und 22c der 7 werden in einen leichten Kontakt gebracht, so dass der Rückbewegungsbetrag der Kupplungsnocke 22 gering ist, die Rückstellkraft der Feder 23 gering ist, und eine Schlagkraft von der Kupplungsnocke 22 an die Drehnocke 21 vermindert ist.

Auf der anderen Seite, wenn die Druckkraft stark ist, tritt ein rechter Endabschnitt der Spindel 20 tief in den Kerbabschnitt 16a ein, und die Kupplungsflächen 21a und 22c befinden sich in hohem Maße miteinander in Eingriff, so dass die Kupplungsnocke 22 beträchtlich nach hinten bewegt wird, wodurch die Rückstellkraft der Feder 23 beträchtlich ist, und die Schlagkraft von der Kupplungsnocke 22 an die Drehnocke bedeutsam ist.

Insbesondere zeigt JP 02-030169 Y2 eine Schlagbohrmaschine mit: einer Spindel, die durch einen Motor gedreht wird und in einer axialen Richtung bewegbar ist; einem Bohrfutter, das an der Spindel befestigt ist und mit einem Bohrer montierbar ist; einer Drehnocke, die an der Spindel befestigt ist und eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt aufweist; einer Kupplungsnocke, die eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt aufweist, wobei diese Fläche dem unregelmäßigen Abschnitt der Drehnocke gegenüberliegt, und in der axialen Richtung bewegbar, aber nicht drehbar ist; und einer Feder zum Drängen der Kupplungsnocke, in welcher der Spindel durch eine Kontakt- und Trenntätigkeit zwischen den unregelmäßigen Flächen von der Drehnocke und der Kupplungsnocke, aufgrund einer relativen Drehung der Drehnocke zu der Kupplungsnocke, eine axiale Vibration auferlegt wird. Ein Umstellhebel und eine Wechselwelle mit einem Kerbabschnitt regeln eine Bewegungsbetrag der Spindel an zwei Positionen, in einem Bereich in dem die Drehnocke und die Kupplungsnocke in Eingriff gebracht werden können. Der Umstellhebel und die Wechselwelle sind relativ zu einem Hauptrahmenabschnitt bewegbar, um in Kontakt mit der Spindel zu gelangen. Der Umstellhebel und die Wechselwelle weisen eine säulenartige Form auf, und außerdem sind sie in dem Hauptrahmenabschnitt bewegbar vorgesehen, um die Stufenabschnitte mit der Spindel in Kontakt zu bringen.

Wenn ein zu bohrendes Objekt, das hart und eine dünne Fliese oder Beton ist, zum Bohren positioniert ist, oder vorsichtig gebohrt wird, ist es hierin notwendig einen Zustand aufrechtzuerhalten, in dem die Druckkraft geschwächt ist, um die Schlagkraft, wie oben beschrieben, zu unterdrücken. Verschiedene Verschläge wurden herkömmlich für die Struktur, bei der die Größenordnung der Schlagkraft regulierbar ist, gemacht.

In der JP 3002284 B2 wird der maximale Bewegungsbetrag der Drehratsche und der Spindel größer gemacht als mit der feststehenden Ratsche in Eingriff bringbar ist, wobei die feststehende Ratsche in der axialen Richtung beweglich vorgesehen ist und durch die Feder nach vorne vorgespannt wird. Eine Vorspannkraft der Feder wird durch Ändern einer Kraft zum Drücken des Hauptkörpers angepasst.

In der JP 62-074582 A wurde eine Schlagbohrmaschine beschrieben bei der die Drehratsche und die Spindel nicht in die axiale Richtung bewegt werden können, und die feststehende Ratsche in der axialen Richtung beweglich vorgesehen ist und nach vorne durch die Feder vorgespannt wird, wobei ein Element zur Regelung der axialen Bewegung der feststehenden Ratsche von außerhalb regulierbar vorgesehen ist. Die feststehende Ratsche wird geregelt, um sich nicht nach vorne hinter eine vorbestimmte Position zu bewegen, durch Regulieren des Regelelements, so dass die Tiefe, in der die Ratschen ineinandergreifen, reguliert wird.

In der JP 2754047 B2 wurde eine Schlagbohrmaschine beschrieben, bei der die Drehratsche und die Spindel nicht in die axiale Richtung bewegt werden können, und die feststehende Ratsche in der axialen Richtung beweglich vorgesehen ist und nach vorne durch die Feder vorgespannt wird, wodurch eine zweite Feder zur Regulierung des Zusammendrückungsbetrags von außerhalb vorgesehen ist, zusätzlich zu einer ersten Feder zum ständigen Vorspannen der feststehenden Ratsche. Durch ein Regulieren des Zusammendrückungsbetrags von außerhalb wird eine Kombination der ersten Feder und der zweiten Feder geändert, um die Vorspannkraft der Feder zu regulieren.

In der JP 03-178708 A wurde eine Schlagbohrmaschine beschrieben, bei der die Drehratsche und die Spindel derart vorgesehen sind, dass sie nach hinten zu der Position, an der sie sich mit der feststehenden Ratsche in Eingriff befinden, bewegbar sind, und die feststehende Ratsche ist in der axialen Richtung beweglich vorgesehen und wird nach vorne durch die Feder vorgespannt, wodurch die axiale Position eines Federsitzes von außerhalb regulierbar vorgesehen ist. Die Vorspannkraft der Feder wird durch ein Bewegen des Federsitzes von außerhalb reguliert. In ihr wurde auch eine ähnliche Schlagbohrmaschine beschrieben, bei der die Länge von einem äußeren Rahmen selbst regulierbar vorgesehen ist. In diesem Fall wird die Vorspannkraft der Feder durch ein Ändern der Länge des äußeren Rahmens selbst reguliert.

In der JP 04-240010 A wurde eine Schlagbohrmaschine beschrieben, bei der die Drehratsche und die Spindel derart vorgesehen sind, dass sie nach hinten zu der Position, an der sie sich mit der feststehenden Ratsche in Eingriff befinden, bewegbar sind, und die feststehende Ratsche ist in der axialen Richtung beweglich vorgesehen und wird nach vorne durch die Feder vorgespannt, wodurch die axiale Position eines Sitzes, der die Feder von hinten annimmt, von außerhalb regulierbar vorgesehen ist. Die Vorspannkraft der Feder wird durch ein Ändern der axialen Position des die Feder von hinten annehmenden Sitzes reguliert.

Zusammenfassung der Erfindung

Bei der JP 02-030 169 Y2 ist es schwierig die Druckkraft konstant zu halten, und insbesondere wenn eine kleine Schlagkraft durch die schwache Druckkraft erreicht wird, ist die Schlagkraft zu übermäßig, falls die Druckkraft zu stark ist, was zu einem Problem führt, dass das zerbrechliche Partnerelement wahrscheinlich bricht.

Bei der JP 62-074582 A wird die Vibration, die von der Spindel an das Gehäuse übertragen wird, nicht entlastet, und die Tiefe in der die Ratschen ineinandergreifen kann vermindert werden, aber die relative Position von der Ratsche und der Feder ist unveränderlich, was insofern zu einem Problem führt, als dass die Vorspannkraft der Feder nicht abgeschwächt werden kann. Bei dieser Einrichtung kann gleichermaßen die Tiefe, in der die Ratschen ineinandergreifen, erhöht werden, aber die relative Position der Ratsche und der Feder ist unveränderlich, wodurch die Vorspannkraft der Feder nicht erhöht werden konnte. Das heißt, mit dieser Einrichtung kann die Tiefe in der die Ratschen ineinandergreifen geändert werden, aber die relative Position der Ratsche und der Feder ist unveränderlich, was zu einem Problem führt, dass die Regulierungsbreite der Schlagkraft gering ist.

Bei der JP 2754047 B2, der JP 03-178708 A und der JP 04-240010 A wird die von der Spindel an das Gehäuse übertragene Vibration nicht entlastet, und die Vorspannkraft der Feder kann geändert werden, aber die Tiefe in der die Ratschen ineinandergreifen kann nicht geändert werden, was zu einem Problem führt, dass die Regulierungsbreite der Schlagkraft gering ist.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine Schlagbohrmaschine zu schaffen, welche die oben erwähnten Probleme, die mit dem Stand der Technik in Verbindung gebracht werden, löst. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung eine Schlagbohrmaschine zu schaffen, bei der ein Zustand des Erzeugens einer festgelegten Schlagkraft beibehalten wird, sogar falls die Vorspannkraft übermäßig ist, die Regulierungsbreite der Schlagkraft groß ist, und die an den Nutzer übertragene Vibration vermindert ist.

Erfindungemäß ist eine Schlagbohrmaschine vorgesehen, mit: einer Spindel, die durch einen Motor gedreht wird und in einer axialen Richtung bewegbar ist; einem Bohrfutter, das an der Spindel befestigt ist und mit einem Bohrer montierbar ist; einer ersten Ratsche, die an der Spindel befestigt ist und eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt aufweist; einer zweiten Ratsche, die eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt aufweist, welche der Fläche von dem unregelmäßigen Abschnitt der ersten Ratsche gegenüberliegt, und in der axialen Richtung bewegbar, aber nicht drehbar ist; und einer Feder zum Drängen der zweiten Ratsche in Richtung der ersten Ratsche in welcher der Spindel, durch eine Kontakt- und Trenntätigkeit zwischen den unregelmäßigen Flächen von der ersten und der zweiten Ratsche, aufgrund einer relativen Drehung der ersten Ratsche zu der zweiten Ratsche, eine axiale Vibration auferlegt wird, wobei ein Regelelement einen Bewegungsbetrag der Spindel an einer Vielzahl von Positionen, in einem Bereich in dem die erste und die zweite Ratsche in Eingriff gebracht werden können, regelt.

Das Regelelement ist relativ zu einem Hauptrahmenabschnitt bewegbar, um in Kontakt mit der Spindel zu gelangen. Das Regelelement ist derart ausgebildet, dass es allmählich ein Intervall zwischen der Spindel und dem Regelelement ändert, wenn das Regelelement relativ zu dem Hauptrahmenabschnitt bewegt wird.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist das Regelelement eine säulenartige Form. Das Regelelement weist eine Vielzahl von Kerbabschnitten auf, die einen unterschiedlichen Abstand von einem Mittelpunkt des Regelelements aufweisen. Das Regelelement ist in dem Hauptrahmenabschnitt drehbar vorgesehen, um die Kerbabschnitte mit der Spindel in Kontakt bringbar zu gestalten.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist das Regelelement eine plattenartige Form auf. Das Regelelement weist eine Vielzahl von Stufenabschnitten mit einer unterschiedlichen Tiefe auf. Das Regelelement ist in dem Hauptrahmenabschnitt bewegbar vorgesehen, um die Stufenabschnitte mit der Spindel in Kontakt bringbar zu gestalten.

Vorzugsweise wird der Bewegungsbetrag der Spindel, die in der axialen Richtung bewegbar ist, geregelt, um ein Minimalbetrag zu sein (als ein erster Modus). Der Bewegungsbetrag der Spindel, die in der axialen Richtung bewegbar ist, wird geregelt, um ein mittlerer Betrag zu sein (zweiter Modus). Der Bewegungsbetrag der Spindel, die in der axialen Richtung bewegbar ist, wird geregelt, um ein Maximalbetrag zu sein (dritter Modus).

Vorzugsweise ist der erste Modus ein Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel dermaßen, dass der unregelmäßige Abschnitt der ersten Ratsche und der unregelmäßige Abschnitt der zweiten Ratsche miteinander in Kontakt gebracht werden. Der zweite Modus ist ein Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel dermaßen, dass der unregelmäßige Abschnitt der ersten Ratsche und der unregelmäßige Abschnitt der zweiten Ratsche miteinander an einem unteren Abschnitt der ersten Ratsche und der zweiten Ratsche in Eingriff gebracht werden. Der dritte Modus ist ein Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel dermaßen, dass der unregelmäßige Abschnitt der ersten Ratsche und der unregelmäßige Abschnitt der zweiten Ratsche miteinander an einem unteren Abschnitt der ersten Ratsche und der zweiten Ratsche in Eingriff gebracht werden. Die zweite Ratsche wird durch Drücken eines Hauptrahmens der Schlagbohrmaschine auf ein Werkstück weiter nach hinten bewegt.

Vorzugsweise wird ein vierter Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel dermaßen vorgesehen, dass der unregelmäßige Abschnitt der ersten Ratsche und der unregelmäßige Abschnitt der zweiten Ratsche nicht miteinander in Kontakt gebracht werden.

Da der Betrag der Rückbewegung der Spindel und der Drehratsche geregelt wird, kann die Arbeit mit einer derartigen Druckkraft ausgeführt werden, dass die Spindel mit dem Regelelement in Kontakt gelangt, wodurch, sogar obwohl die Druckkraft weiter erhöht wird, der Zusammendrückungsbetrag der Feder nicht erhöht wird, und die Vorspannkraft der Feder nicht erhöht wird, so dass die Schlagkraft nicht übermäßig wird, um zu verhindern, dass das Partnerelement bricht.

Wenn die Schlagkraft abgeschwächt ist, wird der Betrag der Rückbewegung der Spindel und der Drehratsche geregelt, um kleiner zu sein, wodurch die Tiefe des Ineinandergreifens der Ratschen nicht nur flacher ist, sondern auch der Zusammendrückungsbetrag der Feder vermindert ist, so dass die Vorspannkraft der Feder abgeschwächt werden kann. Folglich kann die Schlagkraft schwächer als herkömmlich sein, und deshalb für das zerbrechliche Partnerelement angemessen gemacht.

Außerdem wird, wenn die Schlagkraft gesteigert ist, der Betrag der Rückbewegung der Spindel und der Drehratsche geregelt, um größer zu sein, wodurch die Tiefe des Ineinandergreifens der Ratschen nicht nur tiefer ist, sondern auch der Zusammendrückungsbetrag der Feder erhöht ist, so dass die Vorspannkraft der Feder gesteigert werden kann. Folglich kann die Schlagkraft stärker als herkömmlich sein, und deshalb für das schwer zu bohrende Partnerelement angemessen gemacht.

Falls die Arbeit mit einer derartigen Druckkraft ausgeführt wird, dass die Spindel nicht mit dem Regelelement in Kontakt gelangt, wird die Vibration der Spindel in der axialen Richtung entlastet, und über die Ratsche und die Feder an den äußeren Rahmenabschnitt übertragen, wodurch der Bediener die Arbeit bequemer, mit weniger Vibrationen an den Bediener übertragen, ausführt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Querschnittansicht, die ein Beispiel der herkömmlichen Schlagbohrmaschine zeigt;

2 ist eine erklärende Ansicht der Schlagbohrmaschine in einem Bohrmodus;

3 ist eine erklärende Ansicht der Schlagbohrmaschine in einem Schlagbohrmodus;

4 ist eine erklärende Ansicht der Schlagbohrmaschine in dem Schlagbohrmodus;

5 ist eine Teilansicht, die ein anderes Beispiel der herkömmlichen Schlagbohrmaschine zeigt;

6 ist eine erklärende Ansicht eines anderen Beispiels der herkömmlichen Schlagbohrmaschine in dem Bohrmodus;

7 ist eine erklärende Ansicht eines anderen Beispiels der herkömmlichen Schlagbohrmaschine in dem Schlagbohrmodus;

8 ist eine Querschnittansicht, die eine Schlagbohrmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in dem Bohrmodus;

9 ist eine Querschnittansicht, welche die Schlagbohrmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in einem schwachen Schlagmodus;

10 ist eine Querschnittansicht, welche die Schlagbohrmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in einem starken Schlagmodus;

11 ist eine Querschnittansicht, welche die Schlagbohrmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in einem variablen Schlagkraftmodus;

12 ist eine Querschnittansicht, die eine Schlagbohrmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in dem Bohrmodus;

13 ist eine Querschnittansicht, welche die Schlagbohrmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in dem schwachen Schlagmodus;

14 ist eine Querschnittansicht, welche die Schlagbohrmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in dem starken Schlagmodus;

15 ist eine Querschnittansicht, welche die Schlagbohrmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt, in dem variablen Schlagkraftmodus;

16 ist erklärende Ansicht einer Wechselwelle der Schlagbohrmaschine gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung; und

17 ist erklärende Ansicht eines plattenartigen Umstellhebels der Schlagbohrmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unten ausführlich beschrieben.

Erste Ausführungsform

Die 8, 9, 10 und 11 sind Aufbauansichten eines Hauptabschnitts einer Schlagbohrmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Zuerst wird unter Bezugnahme auf 8 der Aufbau von jedem Teil unten beschrieben.

Eine Spindel 102 ist in einem Hauptrahmenabschnitt 101 vorgesehen, und wird nach vorne (nach links in der Figur) oder nach hinten (nach rechts in der Figur) relativ zu einem Werkstück 119 bewegt. Ein Futter 103 zum Anbringen eines Bohrers 118 ist an dem oberen Ende der Spindel 102 vorgesehen. Eine erste Ratsche 104 und eine zweite Ratsche 105 sind in dem nahezu mittigen Teil des Hauptrahmenabschnitts 101 vorgesehen. Die erste Ratsche 104 wird zusammen mit der Spindel 102 gedreht und axial bewegt, und weist gezahnte Unebenheiten 104a an einer Fläche auf. Die zweite Ratsche 105 ist mit gezahnten Unregelmäßigkeiten 105d an einem unteren Abschnitt 105c ausgebildet. Außerdem weist die zweite Ratsche 105 eine Doppelzylinderform auf, bei der ein innerer zylindrischer Abschnitt 105a an der Spindel 102 gleitet, und ein äußerer zylindrischer Abschnitt 105b in der axialen Richtung der Spindel 102 entlang einer inneren Wand des Hauptrahmenabschnitts 101 gleitet, aber weist einen Kerbabschnitt in einem Teil an der Umfangsfläche auf, um eine Drehbewegung zu verhindern.

Des Weiteren erstreckt sich ein Seitenwandabschnitt 122 in eine Richtung der Spindel innerhalb des Hauptrahmenabschnitts 101, und eine Feder 120 ist zwischen dem Seitenwandabschnitt 122 und dem zylindrischen unteren Abschnitt 105c vorgesehen. Das Bezugszeichen 109 bezeichnet eine Drehwelle, an die eine Drehantriebskraft von einem Motor (nicht gezeigt) übertragen wird, wobei ihre Drehantriebskraft über ein Getriebe 110 an ein zweites Ritzel 111 übertragen wird. Das Bezugszeichen 112 bezeichnet ein Langsamlauf-Getriebe, 113 bezeichnet ein Schnelllauf-Getriebe und 114 bezeichnet eine Kupplungsscheibe, wobei, wenn sich die Kupplungsscheibe 114 an der Position wie gezeigt befindet, eine Drehkraft über das Langsamlauf-Getriebe 112 an die Spindel 102 übertragen wird.

Auf der anderen Seite, falls die Kupplungsscheibe 114, durch Drehen eines Umstellhebels 117 an die Position gedreht wird, an der sich das Schnelllauf-Getriebe 113 und die Spindel 102 in Eingriff befinden, wird eine Drehkraft des zweiten Ritzels 111 über das Schnelllauf-Getriebe 113 an die Spindel 102 übertragen. Folglich kann die Spindel 102 mit geringer Geschwindigkeit oder hoher Geschwindigkeit gedreht werden, in Abhängigkeit von der gedrehten Position des Umstellhebels 117.

Als Folge des Experiments wurde bestätigt, dass die bei dem Bohrbetrieb an den Nutzer übertragene Vibration, nämlich die Vibration eines Schlagbohrmaschinen-Hauptkörpers, infolge der obigen Konfiguration vermindert wird.

Gemäß der ersten Auführungsform der Erfindung ist eine Stahlkugel 125 an einem hinteren Ende der Spindel 102 vorgesehen, und wird mit einer säulenförmigen Wechselwelle 141, mit einer Vielzahl von Kerbabschnitten von unterschiedlicher Tiefe, in Kontakt gebracht. 16 zeigt eine Schnittfläche der Wechselwelle 141 entlang des Schnitts nach XVI-XVI der 8. In diesem Beispiel gibt es eine Fläche 141a mit der größten Kerbtiefe W3, eine Fläche 141b mit der nächst größten Kerbtiefe W2, eine Fläche 141c mit der kleinsten Kerbtiefe W1, und eine säulenartige Fläche 141d ohne Kerbe. Diese Wechselwelle 141 steht mit einem Umstellhebel 140 in Eingriff, und die Kontaktfläche mit der Stahlkugel 125 wird in der Reihenfolge von 141a, 141b, 141c und 141d durch Drehen des Umstellhebels 140 geändert.

Unten wird der Betrieb der Schlagbohrmaschine mit dem obigen Aufbau beschrieben.

(a) Bohrbetrieb

In 8 wird ein Bohrbetrieb gezeigt. Das heißt, die Wechselwelle 141 wird durch ein Herumdrehen des Umstellhebels 140 gedreht, so dass die Stahlkugel 125, die an dem hinteren Ende der Spindel 102 angeordnet ist, mit einem Teil der Wechselwelle 141 ohne Kerbabschnitt 142 in Kontakt gebracht wird, nämlich die Fläche 141d der 16. Sogar wenn der Hauptrahmenabschnitt 101 in die Richtung des Pfeils gedrückt wird, befinden sich bei dieser Lagebeziehung ein gezahnter unregelmäßiger Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104, und ein gezahnter unregelmäßiger Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 nicht im Eingriff, wobei keine Vibration verursacht wird, wodurch die Schlagbohrmaschine als der normale Bohrmodus betrieben wird.

(b) Schwacher Schlagbohrmodus

9 zeigt einen schwachen Schlagmodus der Schlagbohrmaschine. Durch ein Herumdrehen des Umstellhebels 140 aus dem Zustand der 8, wird die Stahlkugel 125 an dem hinteren Ende der Spindel 102 mit der Fläche 141c der Wechselwelle 141 mit der kleinsten Kerbtiefe W1 in Kontakt gebracht. Diese Kerbtiefe W1 regelt die Bewegung der Spindel 102 dermaßen, dass der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104 und der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 leicht an der Spitze in Kontakt gebracht werden. Sogar wenn der Hauptrahmenabschnitt 101 mit großer Kraft in die Richtung des Pfeils gedrückt wird, ist bei dieser Lagebeziehung die Rückstellkraft der Feder 120 gering, und die zwischen der ersten Ratsche 104 und der zweiten Ratsche 105 auftretende Schlagkraft ist gering. Folglich ist, wenn diese kleine Schlagkraft aufrechterhalten wird, dieser schwache Schlagmodus bei vorsichtigem Bohren der harten, dünnen Fliese oder dergleichen vorteilhaft.

(c) Starker Schlagbohrmodus

10 zeigt einen starken Schlagmodus der Schlagbohrmaschine. Durch ein weiteres Herumdrehen des Umstellhebels 140 aus dem Zustand der 9, wird die Stahlkugel 125 an dem hinteren Ende der Spindel 102 mit der Fläche 141b der Wechselwelle 141 mit der größeren Kerbtiefe W2 in Kontakt gebracht. Diese Kerbtiefe W2 regelt die Bewegung der Spindel 102 dermaßen, dass der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104 und der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 bis unten in Eingriff gebracht werden. Somit wird die zweite Ratsche 105 weiter nach hinten von der Position der 9 bewegt, die Rückstellkraft der Feder 120 ist groß, und die zwischen der ersten Ratsche 104 und der zweiten Ratsche 105 auftretende Schlagkraft ist groß. Folglich ist, wenn diese große Schlagkraft aufrechterhalten wird, dieser starke Schlagmodus optimal bei vorsichtigem Bohren der Mörtelwand oder dergleichen bei hoher Bohrgeschwindigkeit.

(d) Variabler-Schlagkraft-Schlagbohrmodus

11 zeigt einen variablen Schlagkraftmodus der Schlagbohrmaschine. Durch ein weiteres Herumdrehen des Umstellhebels 140 aus dem Zustand der 10, liegt die Stahlkugel 125 an dem hinteren Ende der Spindel 102 der Fläche 141a der Wechselwelle 141 mit der größten Kerbtiefe W3 gegenüber. Diese Kerbtiefe W3 regelt die Bewegung der Spindel 102 dermaßen, dass der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104 und der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 bis unten in Eingriff gebracht werden, wobei der Hauptrahmenabschnitt 101 weiter in eine Richtung des Pfeils gedrückt wird, und das hintere Ende 105e der zweiten Ratsche 105 nicht gegen einen Hauptfortsatzrahmen 122 anstößt, sogar wenn die zweite Ratsche 105 nach hinten bewegt wird. Bei dieser Lagebeziehung wird, wenn der Hauptrahmenabschnitt 101 nach dem Gefühl des Betreibers oder der Betreiberin selbst gedrückt wird, die Rückstellkraft der Feder 120 ähnlich geändert, in Abhängigkeit von der Größenordnung der Druckkraft, wodurch der Betreiber den Betrieb durch ein Regulieren der Größenordnung der Schlagkraft nach der Kraft des Drückens des Hauptrahmenabschnitts 101 ausführen kann.

Wie oben bei der ersten Ausführungsform beschrieben, wird der Umstellhebel 140 durch ein Ändern der Fläche der Wechselwelle 141 gedreht, die mit der Stahlkugel 125 in Kontakt steht, wodurch Vibrationsmodi für verschiedene Schlagkräfte implementiert werden können.

Zweite Ausführungsform

12 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, welche ein Merkmal aufweist, dass die Stahlkugel 125, die an dem hinteren Ende der Spindel 102 vorgesehen ist, mit einem plattenartigen Umstellhebel 143, der die Stufenabschnitte in unterschiedlicher Tiefe aufweist, in Kontakt gebracht wird.

Das heißt, 17 zeigt den plattenartigen Umstellhebel 143 in Vergrößerung, der eine Fläche 143a mit der größten Stufe W3, eine Fläche 143b mit der nächst größten Stufe, eine Fläche 143c mit der kleinsten Stufe und eine Fläche 143d ohne Stufe aufweist. Dieser plattenartige Umstellhebel 143 ist in der vertikalen Richtung beweglich vorgesehen, wodurch die Kontaktfläche mit der Stahlkugel 125 in Übereinstimmung mit seiner Position geändert wird. Die 12 bis 15 sind Querschnittansichten der Schlagbohrmaschine, wie von oben gesehen (gegenüber der Seite, an welcher der Handgriff 6 in 1 vorgesehen ist). Da der Umstellhebel 143 bewegbar in der links-nach-rechts Richtung der Schlagbohrmaschine vorgesehen ist, kann folglich ein Ende des Umstellhebels 143 durch einen Zeigefinger gedrückt werden und das andere Ende durch einen Daumen gedrückt werden, wenn der Handgriff 6 erfasst wird, wodurch die Bedienbarkeit ausgezeichnet ist.

(a) Bohrbetrieb

In 12 wird ein Bohrbetrieb gezeigt. Das heißt, die Fläche 143d ohne Stufe des plattenartigen Umstellhebels 143wird mit der Stahlkugel 125 in Kontakt gebracht. Sogar wenn der Hauptrahmenabschnitt 101 in die Richtung des Pfeils gedrückt wird, befinden sich bei dieser Lagebeziehung ein gezahnter unregelmäßiger Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104 und ein gezahnter unregelmäßiger Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 nicht im Eingriff, wobei keine Vibration verursacht wird, wodurch die Schlagbohrmaschine als der normale Bohrmodus betrieben wird.

(b) Schwacher Schlagbohrmodus

13 zeigt einen schwachen Schlagmodus der Schlagbohrmaschine. Durch ein Herunterdrücken des plattenartigen Umstellhebels 143 aus dem Zustand der 12, wird die Stahlkugel 125 mit der Fläche 143c mit der kleinsten Stufe W1 in Kontakt gebracht. Diese Stufe W1 weist die Tiefe auf, die Bewegung der Spindel 102 dermaßen zu regeln, dass der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104 und der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 leicht an der Spitze in Kontakt gebracht werden. Sogar wenn der Hauptrahmenabschnitt 101 mit großer Kraft in die Richtung des Pfeils gedrückt wird, ist bei dieser Lagebeziehung die Rückstellkraft der Feder 120 gering, und die zwischen der ersten Ratsche 104 und der zweiten Ratsche 105 auftretende Schlagkraft ist gering.

(c) Starker Schlagbohrmodus

14 zeigt einen starken Schlagmodus der Schlagbohrmaschine. Durch ein weiteres Herunterdrücken des plattenartigen Umstellhebels 143 aus dem Zustand der 13 wird die Stahlkugel 125 mit der Fläche 143c mit der Stufe W2 in Kontakt gebracht. Diese Stufe W2 weist die Tiefe auf, die Bewegung der Spindel 102 dermaßen zu regeln, dass der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104 und der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 bis unten in Eingriff gebracht werden. Somit wird die zweite Ratsche 105 weiter nach hinten von der Position der 9 bewegt, die Rückstellkraft der Feder 120 ist groß, und die zwischen der ersten Ratsche 104 und der zweiten Ratsche 105 auftretende Schlagkraft ist groß.

(d) Variabler-Schlagkraft-Schlagbohrmodus

15 zeigt einen variablen Schlagkraftmodus der Schlagbohrmaschine. Durch ein weiteres Herunterdrücken des plattenartigen Umstellhebels 143 aus dem Zustand der 14 wird die Stahlkugel 125 mit der Fläche 143a mit der größten Stufe W3 in Kontakt gebracht. Diese Stufe W3 weist die Tiefe auf, die Bewegung der Spindel 102 dermaßen zu regeln, dass der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 104a der ersten Ratsche 104 und der gezahnte unregelmäßige Abschnitt 105d der zweiten Ratsche 105 bis unten in Eingriff gebracht werden, wobei der Hauptrahmenabschnitt 101 weiter in eine Richtung des Pfeils gedrückt wird, und das hintere Ende 105e der zweiten Ratsche 105 nicht gegen einen Hauptfortsatzrahmen 122 anstößt, sogar wenn die zweite Ratsche 105 nach hinten bewegt wird. Bei dieser Lagebeziehung wird, wenn der Hauptrahmenabschnitt 101 nach dem Gefühl des Betreibers oder der Betreiberin selbst gedrückt wird, die Rückstellkraft der Feder 120 ähnlich geändert, in Abhängigkeit von der Größenordnung der Druckkraft, wodurch der Betreiber den Betrieb durch ein Regulieren der Größenordnung der Schlagkraft nach der Kraft des Drückens des Hauptrahmenabschnitts 101 ausführen kann.


Anspruch[de]
Schlagbohrmaschine mit:

einer Spindel (102), die durch einen Motor gedreht wird und in einer axialen Richtung bewegbar ist;

einem Bohrfutter (103), das an der Spindel befestigt ist und mit einem Bohrer (118) montierbar ist;

einer ersten Ratsche (104), die an der Spindel (102) befestigt ist und eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt (104a) aufweist;

einer zweiten Ratsche (105), die eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt (105d) aufweist, welche der Fläche von dem unregelmäßigen Abschnitt (104a) der ersten Ratsche (104) gegenüberliegt, und in der axialen Richtung bewegbar, aber nicht drehbar ist; und

einer Feder (120) zum Drängen der zweiten Ratsche (105) in Richtung der ersten Ratsche (104), in welcher der Spindel (102) durch eine Kontakt- und Trenntätigkeit zwischen den unregelmäßigen Flächen (104a, 105d) von der ersten und der zweiten Ratsche (104, 105), aufgrund einer relativen Drehung der ersten Ratsche (104) zu der zweiten Ratsche (105), eine axiale Vibration auferlegt wird,

wobei ein Regelelement (141, 143) einen Bewegungsbetrag der Spindel (102) an einer Vielzahl von Positionen, in einem Bereich in dem die erste und die zweite Ratsche (104, 105) in Eingriff gebracht werden können, regelt, und wobei

das Regelelement (141, 143) relativ zu einem Hauptrahmenabschnitt (101) bewegbar ist, um in Kontakt mit der Spindel (102) zu gelangen, und

das Regelelement (141, 143) derart ausgebildet ist, dass es allmählich ein Intervall zwischen der Spindel (102) und dem Regelelement (141, 143) ändert, wenn das Regelelement (141, 143) relativ zu dem Hauptrahmenabschnitt (101) bewegt wird,

das Regelelement (141) eine säulenartige Form aufweist,

das Regelelement (141) eine Vielzahl von Kerbabschnitten (141a, 141b, 141c, 141d) aufweist, die einen unterschiedlichen Abstand von einem Mittelpunkt des Regelelements aufweisen, und

das Regelelement (141) in dem Hauptrahmenabschnitt (101) drehbar vorgesehen ist, um die Kerbabschnitte (141a, 141b, 141c, 141d) mit der Spindel (102) in Kontakt bringbar zu gestalten.
Schlagbohrmaschine mit:

einer Spindel (102), die durch einen Motor gedreht wird und in einer axialen Richtung bewegbar ist;

einem Bohrfutter (103), das an der Spindel befestigt ist und mit einem Bohrer (118) montierbar ist;

einer ersten Ratsche (104), die an der Spindel (102) befestigt ist und eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt (104a) aufweist;

einer zweiten Ratsche (105), die eine Fläche von einem unregelmäßigen Abschnitt (105d) aufweist, welche der Fläche von dem unregelmäßigen Abschnitt (104a) der ersten Ratsche (104) gegenüberliegt, und in der axialen Richtung bewegbar, aber nicht drehbar ist; und

einer Feder (120) zum Drängen der zweiten Ratsche (105) in Richtung der ersten Ratsche (104), in welcher der Spindel (102) durch eine Kontakt- und Trenntätigkeit zwischen den unregelmäßigen Flächen (104a, 105d) von der ersten und der zweiten Ratsche (104, 105), aufgrund einer relativen Drehung der ersten Ratsche (104) zu der zweiten Ratsche (105), eine axiale Vibration auferlegt wird,

wobei ein Regelelement (141, 143) einen Bewegungsbetrag der Spindel (102) an einer Vielzahl von Positionen, in einem Bereich in dem die erste und die zweite Ratsche (104, 105) in Eingriff gebracht werden können, regelt, und wobei

das Regelelement (141, 143) relativ zu einem Hauptrahmenabschnitt (101) bewegbar ist, um in Kontakt mit der Spindel (102) zu gelangen, und

das Regelelement (141, 143) derart ausgebildet ist, dass es allmählich ein Intervall zwischen der Spindel (102) und dem Regelelement (141, 143) ändert, wenn das Regelelement (141, 143) relativ zu dem Hauptrahmenabschnitt (101) bewegt wird,

das Regelelement (143) eine plattenartige Form aufweist,

das Regelelement (143) eine Vielzahl von Stufenabschnitten (143a, 143b, 143c, 143d) mit einer unterschiedlichen Tiefe aufweist, und

das Regelelement (143) in dem Hauptrahmenabschnitt (101) bewegbar vorgesehen ist, um die Stufenabschnitte (143a, 143b, 143c, 143d) mit der Spindel (102) in Kontakt bringbar zu gestalten.
Schlagbohrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, ferner mit:

einem ersten Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel (102), die in der axialen Richtung bewegbar ist, auf einen Minimalbetrag;

einem zweiten Modus der Regelung des Bewegungsbetrags auf einen mittleren Betrag; und

einem dritten Modus der Regelung des Bewegungsbetrags auf einen Maximalbetrag.
Schlagbohrmaschine nach Anspruch 3, bei der der erste Modus ein Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel (102) dermaßen ist, dass der unregelmäßige Abschnitt (104a) der ersten Ratsche (104) und der unregelmäßige Abschnitt (105d) der zweiten Ratsche (105) miteinander in Kontakt gebracht werden. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 3, bei der der zweite Modus ein Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel (102) dermaßen ist, dass der unregelmäßige Abschnitt (104a) der ersten Ratsche (104) und der unregelmäßige Abschnitt (105d) der zweiten Ratsche (105) miteinander an einem unteren Abschnitt der ersten Ratsche (104) und der zweiten Ratsche (105) in Eingriff gebracht werden. Schlagbohrmaschine nach Anspruch 3, bei der

der dritte Modus ein Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel (102) dermaßen, dass der unregelmäßige Abschnitt (104a) der ersten Ratsche (104) und der unregelmäßige Abschnitt (105d) der zweiten Ratsche (105) miteinander an einem unteren Abschnitt der ersten Ratsche (104) und der zweiten Ratsche (105) in Eingriff gebracht werden, und

die zweite Ratsche (105) durch Drücken eines Hauptrahmens der Schlagbohrmaschine auf ein Werkstück (119) weiter nach hinten bewegt wird.
Schlagbohrmaschine nach Anspruch 3, ferner mit:

einem vierten Modus der Regelung des Bewegungsbetrags der Spindel (102) dermaßen, dass der unregelmäßige Abschnitt (104a) der ersten Ratsche (104) und der unregelmäßige Abschnitt (105d) der zweiten Ratsche (105) nicht miteinander in Kontakt gebracht werden.






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