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Dokumentenidentifikation DE102005013427A1 28.12.2006
Titel Antrieb für ein Sonnenschutzsegel
Anmelder Vajsman, Peter, Scheibenhard, FR;
Fies, Gregor, 76287 Rheinstetten, DE
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Anmeldedatum 21.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005013427
Offenlegungstag 28.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.12.2006
IPC-Hauptklasse E06B 9/74(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 9/58(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E04H 15/58(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Antriebssystem, das zur Auf- und Abwicklung eines Sonnenschutzdaches (Segel/Plane) dient, welches im Bereich einer Teil- oder Faltlinie an einer ortsfesten, drehbar gelagerten Welle befestigt ist, wobei die Plane in Planenteilen auf die Welle aufwickelbar, von der Welle abrollbar und zwischen Trägerelementen aufspannbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft den Antrieb eines Sonnenschutzsegels mit einer Plane, die im Bereich einer Teil- oder Faltlinie an einer ortsfesten, drehbar gelagerten Welle befestigt ist, wobei die Plane in Planenteilen auf die Welle aufwickelbar und von der Welle abrollbar und zwischen Trägerelementen aufspannbar ist, wobei die Plane durch einen Antrieb in ihrer Aufspanngröße verstellbar und bei Betrieb des Antriebs die Welle in einer ersten Drehrichtung bewegbar ist.

Ein solches Sonnenschutzsegel ist z.B. aus der EP 0 865 557 B1 bekannt. Bei diesem Sonnenschutzsegel sind Seilzüge vorgesehen, die mit Planenteilen zusammenwirken und die auf die Welle aufrollbar sind, von der auch die Planenteile abrollbar beziehungsweise auf die die Planenteile einrollbar ist. Nachteilig bei dem bekannten Sonnenschutzsegel ist es, dass auf die Welle sowohl die Kräfte der Plane als auch die über die Seilzüge übertragenen Kräfte wirken. Ein weiterer Nachteil ist, dass durch die Aufwicklung sowohl des Segels als auch der Seile auf einer Welle, diese länger sein muss, als die Diagonale des Segels, bei gleicher Wellenlänge kann bei dem beantragten System eine grössere Fläche beschattet werden.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Sonnenschutzsegel dahingehend weiterzuentwickeln, als dass eine zuverlässige und möglichst platzsparende und einfache Kunstruktion geschaffen wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Wicklung für die Plane und für die Seilzüge auf separaten Wellen getrennt erfolgt und dadurch eine Aufteilung der auftretenden Kräfte auf 2 Wellen gegeben ist. Durch die geringere Belastung der Welle, auf die die Planenteile gewickelt werden, bewirkt die beschriebene Erfindung eine geringere Abnutzung dieser Welle und deren Lagerung an den Haltepunkten und damit eine höhere Lebendauer. Die beiden Wellen werden durch einen Zahnriemen/eine Zahnkette von einem Motor angetrieben. Ein weiterer Vorteil dieser Erfindung ist es, dass die gesamte Länge der Welle zum Aufwickeln des Segels zur Verfügung steht und nicht ein Teil der Welle als Aufnahmeplatz für die Seilzüge vergehalten werden muss, mit der Folge, dass die beschattete Fläche bei identischer Länge der Welle, auf die die Planenteile gewickelt werden, größer ist.

Der Antrieb kann als Hand- oder Motorantrieb ausgebildet sein. Infrage kommen beispielsweise Kurbelantriebe oder Elektromotoren, wobei die Betätigung der Elektromotoren auch an einem vom Sonnenschutzsegel entfernten Ort erfolgen kann, beispielsweise durch über Kabel angeschlossene Schalter oder über eine Fernbedienung, insbesondere über Funk.

In Ausgestaltung der Erfindung sind zur Übertragung von Zugkräften zwischen Planenteilen und/oder zwischen Antrieb- und Planenteilen Seilzüge vorgesehen. Diese haben sich als zuverlässige und gut handhabbare Elemente zur Übertragung von Zugkräften bewährt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können Umlenkelemente zur Führung der Seilzüge vorgesehen sein.

Es zeigen:

1 eine erste Ausführungsform eines Sonnenschutzsegels in einer dreidimensionalen Ansicht.

2 eine weitere Ausführungsform eines Sonnenschutzsegels als schematische Konstruktionszeichnung.

3 zeigt die Anordnung der Welle und der Vorrichtung zur Aufnahme des Spannseils sowie den Zahnriemen/Zahnkette als Gesamt -und Detailansicht (Einzelheit A).


Anspruch[de]
Sonnenschutzsegel mit einer Plane, die im Bereich einer Teil- oder Faltlinie an einer ortsfesten, drehbar gelagerten Welle befestigt ist, wobei die Plane in Planenteilen auf die Welle aufwickelbar und von der Welle abrollbar und zwischen Trägerelementen aufspannbar ist. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb als Motor- oder Handantrieb ausgebildet ist. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskraft der Welle, auf die die Planenteile aufgewickelt werden, mittels eines Zahnriemens/einer Zahnkette auf eine weitere Welle zur Aufwicklung der Seilzüge übertragen wird. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskraft der Welle, auf die sich die Seilzüge aufwickeln, mittels eines Zahnriemens/einer Zahnkette auf die Welle übertragen wird, auf die die Planeteile aufgewickelt werden. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund einer Verteilung der anfallenden Kräfte beim Betrieb des Sonnenschutzsegels eine geringere Belastung der einzelnen drehbaren Bauteile erfolgt.






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