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Dokumentenidentifikation DE60213040T2 28.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001281811
Titel Poröses, absorbierendes Material, Verfahren zu dessen Herstellung sowie Verwendung
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kawano, Takenobu, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Matsuhisa, Hirohide, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Katayanagi, Jun, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60213040
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.07.2002
EP-Aktenzeichen 020172284
EP-Offenlegungsdatum 05.02.2003
EP date of grant 12.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.12.2006
IPC-Hauptklasse D21F 11/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein poröses, absorbierendes Material zum Absorbieren von Tinte oder ähnlichem und bezieht sich weiter auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät mit dem porösen, absorbierenden Material. Eine Ausführungsform der Erfindung betrifft ein Tinte absorbierendes Material zum Absorbieren von einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät ausgegebener verbrauchter Tinte und auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das mit dem absorbierenden Material für verbrauchte Tinte versehen ist.

STAND DER TECHNIK

Das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren ist bei Druckern und Kopiergeräten weit verbreitet, da es mit dem Verfahren möglich ist, kleinere Geräte herzustellen, die mit geringerem Geräusch bei niedrigeren Betriebskosten arbeiten, und mit dem Farbdrucke leichter möglich sind. Bei dem Verwenden eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes kann jedoch eine fehlerhafte Ausgabe auftreten (einschließlich einer behinderten Ausgabe), wenn die Ausgabeöffnung durch Anhaften von Fremdstoffen, wie zum Beispiel Papierstaub oder Staubpartikeln, an dem Ausgabeabschnitt des Aufzeichnungskopfes verstopft ist, oder wenn an dem Ausgabeabschnitt anhaftende Tinte trocknet, sodass sie zähflüssig oder fest ist. Wenn weiter eine neue Tintenpatrone oder eine neue Kopfpatrone verwendet wird, befindet sich der Tintenströmungsweg von der Tintenausgabeöffnung zum Tintentank nicht notwendigerweise in dem normalen Zustand. Um daher zu verhindern, dass die Tintenausgabeöffnung verstopft oder um den Tintenströmungsweg zu normalisieren, ist eine Reinigungseinrichtung zum Entfernen von Fremdstoffen, die an dem Tintenausgabeabschnitt haften (zum Beispiel der Ausbildung der Oberfläche der Tintenausgabeöffnungen) oder eine Wartungseinrichtung zum Normalisieren des Tintenströmungswegs der Tintenausgabeöffnung des Aufzeichnungskopfes vorgesehen. Als Reinigungseinrichtung ist ein Mechanismus geeignet, der die Oberfläche der Ausgabeöffnung eines Aufzeichnungskopfes hauptsächlich mittels eines flexiblen Wischers (Wischteil) wischt und reinigt.

Als Wartungseinrichtung wird eine Einrichtung verwendet, die die Oberfläche der Ausgabeöffnung des Aufzeichnungskopfes hauptsächlich dann verschließt, wenn kein Aufzeichnen stattfindet, sodass die Tintenausgabeöffnung durch Verwenden einer Kappe verdeckt ist (im Folgenden als „Verkappen" bezeichnet), wobei Tinte aus der Ausgabeöffnung durch die Kappe mittels einer Saugeinrichtung, zum Beispiel einer Pumpe, abgesaugt wird. Die Wartungseinrichtung gibt die Tinte, die nicht weiter zur Aufzeichnung geeignet ist, in einen Behälter für verbrauchte Tinte aus, der an der stromabwärtigen Seite der Saugeinrichtung angeordnet ist. Auf diese Weise wird die Wartung durchgeführt, um die Tintenausgabeöffnung oder den Tintenströmungsweg zu normalisieren. Als Pumpe, die die Saugeinrichtung bildet, wird praktisch eine Pumpe der Zylinderkolbenbauart verwendet, d.h., eine Pumpe, die die Verformung einer Kappe aus elastischem Material verwendet, oder es wird eine Schlauchpumpe oder ähnliches verwendet. Die Schlauchpumpe ist als Saugeinrichtung für einen Drucker der Disk-Bauart weit verbreitet, da sie einen größeren Bereich des Saugdrucks oder des Saugbetrages aufweist, sodass der Saugdruck oder der Saugbetrag vergleichsweise frei durch Verwenden einer Pumpe ein und dergleichen Bauart mit einer hohen Anpassung an die verschiedensten Produkte eingestellt werden kann, obwohl sie nicht geeignet ist, die Baugröße einer Pumpe der Zylinder-Kolbenbauart zu verringern. In dem Tintenbehälter für verbrauchte Tinte ist mindestens ein Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte vorgesehen, um die von der Pumpe ausgegebene verbrauchte Tinte zu halten.

Poröse Absorptionsmittel aus einer gemischten Substanz umfassend reine Zellstofffasern, Altpapier und Hanffaser sind aus der US-A-5,505,264, WO-A-0036217 und der WO-A-0062730 bekannt.

Gegenwärtig besteht das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte, das in das Aufzeichnungsgerät eingebaut ist, aus 100% reiner Zellstofffaser.

Das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte aus 100% reiner Zellstofffaser ist jedoch teuer. Um weiter das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte hinsichtlich seiner Aufnahmekapazität zu verbessern, wird ein Mittel gemäß der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2000-135797 verwendet, das beispielsweise eine Schicht einer synthetischen Faser umfasst, die auf die Oberfläche des Absorptionsmittels für verbrauchte Tinte auflaminiert ist. In diesem Fall wird der Aufbau des Absorptionsmittels für verbrauchte Tinte aufwendig, wodurch sich notwendigerweise die Kosten erhöhen.

Weiter wird bei der gegenwärtigen Endwicklung der Umweltaspekt, und die Rückführfähigkeit eines Produkts oder die Wiederverwendbarkeit immer mehr in Betracht gezogen. Es wurden unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte Studien durchgeführt, um den Aufbau des Absorptionsmittels für verbrauchte Tinte unter Verwendung der reinen Zellstofffaser zu überdenken. Unter Beachtung der Umweltanforderungen ist es möglich, recyceltes Material, wie zum Beispiel Altpapier, für die Herstellung des Absorptionsmittels für verbrauchte Tinte zu verwenden.

Aufgrund der Versuche hat man herausgefunden, dass ein Puffer, der auf ein Produkt bei der Verteilung oder Zulieferung ausgeübte Stöße absorbiert, eine Struktur bildet, die unter Verwendung von Zellstofffaser, wie zum Beispiel Altpapier, ausgebildet werden kann. Derartige Puffer werden in einem Trockenherstellungsverfahren, wie es in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 9-78500 (US-Patent 5,785,817) beschrieben wird, oder mittels des Nassverfahren hergestellt, wie es in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2000-119999 und der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2000-120000 u.a. beschrieben ist. Wenn jedoch ein mittels des Trockenverfahrens hergestellter Puffer als Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte verwendet wird, lösen sich die verbundenen Fasern ab, wenn Tinte absorbiert wird, und die Form des Puffers fällt zu Teilen zusammen. Ein Puffer dieser Art weist keine hohen Tintenabsorptionsfähigkeit auf und kann verbrauchte Tinte nicht ausreichend absorbieren. Dieses Material ist nicht zufriedenstellend, wenn es als Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte für ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät verwendet wird. Andererseits weist der mittels des Nassverfahrens hergestellte Puffer eine gute Absorptionsfähigkeit, verglichen mit der der des mittels des Trockenverfahrens hergestellten Puffers auf. Beim Absorbieren der Tinte wird der Puffer allerdings brüchig, sodass es schwierig ist, ihn zu handhaben, da seine Form leicht zusammenfällt.

Obwohl für den Puffer ein recyceltes Material vorgeschlagen wurde, wie zum Beispiel Altpapier, unter Berücksichtigung der Umweltprobleme, neigt die Form eines derartigen Materials leicht zum Zusammenfallen, wodurch die Handhabungseigenschaft verschlechtert wird. Die Tintenabsorption eines derartigen Materials ist weiter ebenfalls nicht ausreichend. Es stellte sich daher als unmöglich heraus, ein derartiges Material als ein Tintenabsorptionsmittel für ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zu verwenden.

Nimmt man an, dass ein derartiger Puffer als Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte in einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät eingebaut ist, besteht die Gefahr, dass das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte teilweise zusammenfällt und seine ursprüngliche Form verliert, wenn ein derartiges Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte eingebaut wird, bevor es verbrauchte Tinte absorbiert (d.h., zum Zeitpunkt des Einbaus bei der Herstellung eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes), und wenn das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte nach dem Absorbieren von verbrauchter Tinte gesammelt wird, d.h., beim Sammeln des Absorptionsmittels für verbrauchte Tinte bei dem Auseinanderbau des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes zum Recyceln). Die zusammengefallenen kleinen Abschnitte des Absorptionsmittels für verbrauchte Tinte beim Einbau in das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät führen unter Umständen zu Staubpartikeln, die eine Verschlechterung der Funktion des Tintenstrahlaufzeichnungskopfes, dem wesentlichen Teil des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes, bewirken, sodass sich die Qualität der aufgezeichneten Abbildungen verschlechtert. Ebenso führen die zusammen gefallenen kleinen Abschnitte des Absorptionsmittels für verbrauchte Tinte zu Rückständen in dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät beim Recyceln, die dem Recycelvorgang des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes widerstehen.

Es besteht weiter die Gefahr, dass verbrauchte Tinte, die nicht von dem Absorptionsmittel in dem Puffer absorbiert wurde, die Absorptionsleistung verschlechtert, und aus dem Abschnitt herausleckt, in dem das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte aufgenommen wird, wenn ein derartiger Puffer als Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte bei einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät verwendet wird. Weiter besteht die Gefahr, dass der Aufnahmeabschnitt für das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte aufgrund der Berührung mit der verbrauchten Tinte, die nicht von dem Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte längere Zeit absorbiert wurde, sich verfärbt, wenn der die verbrauchte Tinte enthaltene Abschnitt aus Kunststoff besteht, und dass das Recyceln unmöglich wird. Wenn der das Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte enthaltende Abschnitt als ein Teil des Gehäuses des Hauptgerätekörpers ausgebildet ist, besteht die Gefahr, dass das Recyceln des gesamten Gehäuses nicht möglich ist.

Weiter sind übliche Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte aus einem Faservlies ausgebildet. Die Faser, die das Absorptionsmittel bildet, wird feinflockig und es besteht die Gefahr, dass derartige Flocken ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät verschmutzen. Derartige Flocken verschlechtern in einigen Fällen die Funktion des Tintenstrahlaufzeichnungskopfes, der das wesentliche Teil des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes darstellt, was dann zu einer schlechteren Qualität der aufgezeichneten Bilder führt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein billiges poröses Absorptionsmittel zu schaffen, das aus recycelten Materialien besteht, und eine ausgezeichnete Tintenabsorptionsfähigkeit oder ähnliches aufweist und ebenfalls gut handhabbar ist. Es ist weiter Aufgabe der Erfindung, ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät mit einem darin eingebauten derartigen porösen Absorptionsmittel zu schaffen.

D.h., mit der Erfindung soll ein poröses Absorptionsmittel geschaffen werden, das in ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät eingebaut ist, das eine ausreichende Tintenaufnahmefähigkeit aufweist, wenn es als Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte in einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät verwendet wird, wobei es leicht sicher gesammelt werden kann, wenn das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zum Recyceln auseinander gebaut wird, wodurch es zu einem besser zu recycelnden Tintenstrahlaufzeichnungsgerät führt. Die Erfindung soll ebenfalls ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät mit einem derartigen darin eingebauten porösen Absorptionsmittel schaffen.

Es ist weiter Ziel der Erfindung, ein poröses Absorptionsmittel zu schaffen, bei dem ein Verteilen der Fasern als Flocken verhindert wird, und weiter ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät mit einem derartigen darin eingebauten Absorptionsmittel zu schaffen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem porösen Absorptionsmittel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Ein Verfahren zur Herstellung des porösen Absorptionsmittel gemäß der Erfindung weist die Merkmale des Anspruchs 13 auf.

Die Verwendung des porösen Absorptionsmittels in einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät weist die Merkmale von Anspruch 17 auf.

Das poröse Absorptionsmittel gemäß der Erfindung zeigt keine Verformung, bevor und nachdem Flüssigkeit absorbiert wurde, und auch, wenn recycelte Fasern in ihm enthalten sind, weist es die gleiche Festigkeit wie ein Absorptionsmittel auf, das aus 100% reiner Zellstofffaser besteht. Ebenfalls wird versichert, dass die Absorptionsfähigkeit des porösen Absorptionsmittels gemäß der Erfindung eine bessere Flüssigkeitsdiffusionseigenschaft gegenüber dem Absorptionsmittel aus 100% reiner Zellstofffaser aufweist, auch wenn recycelte Fasern als Aufbaumaterial dafür verwendet werden. D.h., auch wenn recycelte Fasern für das poröse Absorptionsmittel gemäß der Erfindung als Grundmaterial verwendet werden, steht die feuchte Oberfläche des Absorptionsmittels geringere Zeit mit der Luft in Berührung und es wird versichert, dass das poröse Absorptionsmittel gemäß der Erfindung eine höhere Verdampfungsrate der Flüssigkeit aufweist.

In der Beschreibung der vorliegenden Erfindung bedeutet „reine Faser" eine ungebrauchte Faser, die noch nicht benutzt wurde, auch nicht ein einziges Mal für irgendwelche verschiedenen Produkte, und die eine natürliche Faser und eine synthetische Faser umfasst. Der Ausdruck „recycelte Faser" bedeutet in der Beschreibung eine gebrauchte Faser, nachdem sie einmal für einige verschiedene Produkte verwendet wurde, und die eine natürliche Faser und eine synthetische Faser einschließt. Die natürliche Faser, wie zum Beispiel Altpapier, Hanffaser, die als „recycelte Faser" dienen, kann ebenfalls als „natürliche Abfallfaser" bezeichnet werden. Die Faser von altem Zeitungspapier, die „die recycelte Faser" darstellt, wird als Altpapier gebrauchter Zeitungen bezeichnet. Ebenfalls wird die Faser von zerkleinerten Hanfsäcken oder anderen Hanfprodukten als Abfallhanffaser bezeichnet.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet wird,

2 eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung der Wartungseinrichtung des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes gemäß 1,

3 eine Ansicht zur Darstellung der Versuchsergebnisse von den in der Tabelle 1 gezeigten Proben, und

4 eine Ansicht zur Darstellung anderer Versuchsergebnisse der in Tabelle 1 gezeigten Proben.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im Folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben.

BEISPIELHAFTER AUFBAU EINES TINTENSTRAHLAUFZEICHNUNGSGERÄTES

1 zeigt eine perspektivische Ansicht, die schematisch das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zeigt, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet wird.

Das hier beispielhaft gezeigte Tintenstrahlaufzeichnungsgerät zeichnet Bilder auf ein Aufzeichnungsmedium (nicht dargestellt) auf, wie zum Beispiel ein Aufzeichnungsblatt, in dem eine Aufzeichnungskopfpatrone 1 verwendet wird, die Tinte aus Tintenaustrittsöffnungen vertikal nach unten ausgibt. Die Aufzeichnungskopfpatrone 1 kann entweder so aufgebaut sein, dass ein Aufzeichnungskopf Tinte von Tintenaufgabeöffnungen ausgibt, und dass der Tintentank Tinte zum Aufzeichnungskopf führt und einstückig damit ausgebildet ist, oder so, dass diese Teile lösbar miteinander verbunden sind. Als Aufzeichnungskopf kann ebenfalls ein Aufzeichnungskopf der „bubble jet" (Markenzeichen)-Bauart ausgebildet sein, bei dem Tinte aus Ausgabeöffnungen unter Verwendung eines elektrothermischen Wandlerelements ausgegeben wird, das thermische Energie erzeugt. Der Aufzeichnungskopf gibt Tintentröpfchen aus den Tintenausgabeöffnungen durch Blasenenergie aus, die durch Filmverdampfung der Tinte in dem Tintenströmungsweg erzeugt wird, der durch thermische Energie von dem elektrothermischen Wandlerelement erwärmt wird.

Die Aufzeichnungskopfpatrone 1 ist lösbar an einem Wagen 2 angebracht. Der Wagen 2 wird von einer Führungswelle 4 und einer Führungsschiene 5 gelagert, sodass er sich in den Hauptabtastrichtungen, dargestellt mittels eines zweifachen Pfeils A, hin- und herbewegen kann. Bezugszeichen 3 bezeichnet einen Patroneneinsetzhebel, der zum Anbringen der Patrone 1 an oder zum Lösen der Patrone von dem Wagen 2 dient; Bezugszeichen 6 bezeichnet einen Wagenantriebsriemen, der zwischen einem Antriebsrad auf der rechten Seite in 1 und einem nicht dargestellten Rad auf der linken Seite in 1 gespannt ist und von einem Wagenantriebsmotor 7 angetrieben wird. Der Wagenantriebsriemen 6 ist mit dem Wagen 2 verbunden und der Wagen 2 bewegt sich in den mittels des Pfeils A gezeigten Richtungen durch die Drehung des Wagenmotors 7 hin und her. Ein Codiersensor (nicht dargestellt) an dem Wagen 2 liest an einer Codierskala 8, um die Bewegungsposition des Wagens 2 zu erfassen.

Eine Aufzeichnungsblattförderwalze 9 ist mit einem Trägermotor 13 über eine Antriebsübertragungseinrichtung 12 in Form eines Getriebes verbunden. Eine Klemmwalze 10 wird mittels einer Klemmwalzenhalterung 11 drehbar gelagert und ist in Richtung der Aufzeichnungsblattförderwalze 9 mittels einer Vorspanneinrichtung (nicht dargestellt) vorgespannt. Eine automatische Blattzuführung 14 trennt gestapelte Aufzeichnungsblätter (Aufzeichnungsmedium) nacheinander zur Zuführung. Eine Wartungseinrichtung 15 führt ein Wartungsverfahren durch, um die Ausgaben der Aufzeichnungskopfpatrone 1 normal zu halten. Ein Bezugszeichen 16 bezeichnet einen Grundkörper, ein Bezugszeichen 18 einen Behälter für gebrauchte Tinte mit einem Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte (poröses Absorptionsmittel) 19, das darin enthalten ist, und Bezugszeichen 17 bezeichnet ein einstückig mit dem Behälter 18 für gebrauchte Tinte ausgebildetes unteres Gehäuse. Oberhalb des unteren Gehäuses 17 ist ein oberes Gehäuse (nicht dargestellt) zur Aufnahme des inneren Mechanismus dafür vorgesehen.

2 ist eine schematische Ansicht der Wartungsansicht 15 für das in 1 wiedergegebene Tintenstrahlaufzeichnungsgerät.

Bezugszeichen 20 bezeichnet eine mittels eines elastischen Teils, zum Beispiel Gummi, gebildete Kappe, die den Tintenausgabeöffnungsabschnitt 1a der Aufzeichnungskopfpatrone 1 dicht abdeckt; Bezugszeichen 21 bezeichnet einen mittels eines elastischen Teils, zum Beispiel Gummi, gebildeten Schlauch, der mit der Kappe 20 luftdicht verbunden ist; Bezugszeichen 24 bezeichnet eine Schlauchführung zum Halten des Schlauchs 21; und Bezugszeichen 23 bezeichnet eine Walzenführung, die sich dreht, wobei sie eine Walze 22 hält, die in der Kappe 20 einen negativen Druck zum Absaugen der Tinte erzeugt, wenn die Walze 22 den Schlauch 21 zusammendrückt.

Die Antriebswelle 26 in der Mitte der Walzenführung 23 ist mit einer Antriebsquelle (nicht dargestellt) verbunden, die ausschließlich oder sowohl für andere Antriebsvorgänge über ein Getriebe (nicht dargestellt) dient und sich in Richtung eines Pfeils B durch die Drehkraft der Antriebsquelle dreht. Die Walze 22 ist an der Walzenführung 23 mittels einer Vorspannfeder 27 angeordnet und dreht sich in Richtung des Pfeils B zusammen mit der Walzenführung 23, um den Schlauch 21 zusammenzudrücken, wobei das Zusammendrücken des Schlauchs 21 in einem bestimmten Betrag mittels der Vorspannkraft der Vorspannfeder 27 erfolgt. Wenn der Schlauch 21 in dieser Weise zusammengedrückt wird, wird in ihm ein negativer Druck erzeugt, und mit der Einführung eines derartigen negativen Drucks zur Kappe 20 wird die Tinte, die zur Aufzeichnung nicht mehr geeignet ist, zwangsweise abgesaugt und von den Tintenausgabeöffnungen der Aufzeichnungskopfpatrone 1 ausgegeben, wodurch es möglich ist, die Tintenausgabebedingung der Aufzeichnungskopfpatrone 1 normal zu halten.

Die Tinte, die auf diese Weise angesaugt und ausgegeben wird, wird als gebrauchte Tinte von dem rechten Seitenende des Schlauchs 21 in 2 durch die Drehung und das Zusammendrücken der Walze 22 in Richtung des Pfeils B ausgegeben. Das Ende des Schlauchs 21 an der rechten Seite ist in dem Behälter 18 für verbrauchte Tinte mittels des Schlauchpositionierabschnitts 25 angeordnet. Die in den Behälter 18 für verbrauchte Tinte aus dem Ende des Schlauchs 21 an der rechten Seite ausgegebene gebrauchte Tinte wird mittels eines porösen Absorptionsmittels 19 für gebrauchte Tinte absorbiert und darin gehalten.

ERSTES AUSFÜHRUNGSBEISPIEL DES PORÖSEN ABSORPTIONSMITTELS

Im Folgenden wird eine erste Ausführungsform des porösen Absorptionsmittels gemäß der Erfindung beschrieben, das als Absorptionsmittel 19 in 2 für verbrauchte Tinte geeignet ist.

Das poröse Absorptionsmittel der vorliegenden Erfindung (im Folgenden einfach als „Absorptionsmittel" bezeichnet), wird mittels des nassen Herstellungsverfahrens mit natürlichen Fasern oder synthetischen Fasern als Grundmaterial ausgebildet. Beispielsweise wird zuerst ein Brei durch Dispergieren von Altpapierfaser, die als eine natürliche Abfallfaser dient, in Wasser ausgebildet, und dann wird der Brei in eine Form gespritzt. Die Konzentration des Breis wird gewöhnlich in einem Bereich von 0,03–10 Gew.-% des trockenen festen Anteils eingestellt. Um eine bessere Dispersionsbedingung zu erreichen, wird bevorzugt, dass eine derartige Konzentration in einem Bereich von 0,03–5 Gew.-% eingestellt wird. Der Feuchtigkeitsgehalt des dispergierten Mediums wird von dem Brei in der Form dehydriert. Der im nassen Zustand geformte Gegenstand wird dann auf bekannte Weise, wie zum Beispiel Heißlufttrocknen oder Infrarottrocknen getrocknet, wodurch das Absorptionsmittel hergestellt wird. Es wird eine Faser mit der Canada Standard Freeness (CSF) von 550 ml oder mehr als natürliche Faser oder synthetische Faser zur Ausbildung des Absorptionsmittels verwendet. Die Canada Standard Freeness wird durch die JIS-P-8121 bestimmt, die gewöhnlich der Wert ist, der die Stoffdurchlässigkeit einer Pulpe anzeigt. Hier hat sich gezeigt, dass die Verwendung einer Faser mit einer Canada Standard Freeness von 550 ml oder mehr für ein Absorptionsmittel mit einer ausgezeichneten Flüssigkeitsabsorption geeignet ist.

Als natürliche Faser oder synthetische Faser, die das Absorptionsmittel bildet, wird eine Faser bevorzugt, die einen Wert der Dehydrationsgeschwindigkeit von 20 Sekunden oder weniger mittels des Ohken-Verfahrens aufweist, zu verwenden. Der Dehydrationswert des Ohken-Verfahrens wird unter Verwendung eines zylindrischen Behälters aus Acrylharz mit einer Höhe von 400 mm und einem Durchmesser von 83 mm gemessen, der mit einer Bodenplatte aus einem rostfreien Stahlsieb mit 80-Mesh versehen ist. D.h., es wird eine Soll-Faser zur Messung mit einem Trockengewicht von 24,3 g behandelt und in Wasser von 1,596 cm3 dispergiert, um einen Brei mit 1,5% Feststoffkonzentration herzustellen, der in dem zylindrischen Behälter aus Acrylharz nach 30 Minuten seit der Herstellung des Breis eingebracht wird. Dann wird mittels Absaugdehydriation von 350 mHG von dem Boden des zylindrischen Behälters aus Acrylharz die Zeit (Sekunden) bestimmt, bis die Flüssigkeitsoberfläche ein Niveau von 10 mm Höhe von der Bodenplatte erreicht, welches den Wert einer Dehydrationsgeschwindigkeit nach dem Ohken-Verfahren darstellt. Im Fall einer Altpapierfaser ist es ausreichend, wenn das Altpapier in der Einfachfaserbedingung mittels einer Trockenauflösung aufgelöst wird, und dann die Faser mit einem Trockengewicht von 24,3 g behandelt und in Wasser von 1,596 cm3 dispergiert wird, um einen Brei mit einer Feststoffkonzentration von 1,5% herzustellen. Auf diese Weise wird eine poröse Substanz mit einer ausgezeichneten Absorption hergestellt, da die Verwendung der Faser mit einem Wert der Dehydrationsgeschwindigkeit von 20 Sekunden oder weniger nach dem Ohken-Verfahren als Substanz, die das Absorptionsmittel bildet, einen engen Kontakt zwischen den Fasern verhindert, wenn der Brei dehydriert wird (mittels Absaugen oder ähnlichem).

Als die natürliche Faser für das Absorptionsmittel ist es ebenfalls möglich, Fasern derart aus den folgenden Gruppen (1), (2) und (3) auszuwählen.

  • (1) Eine geeignete Zellstofffaser, zum Beispiel eine Faser aus natürlicher Holzpulpe (reine Zellstofffaser), zum Beispiel eine chemische oder mechanische Pulpe ungebrauchter Nadel- oder Blattbäume, die gewöhnlich zur Papierherstellung verwendet wird.
  • (2) Eine geeignete Faser aus nicht natürlicher Holzpulpe, wie zum Beispiel Hanf oder Baumwolle.
  • (3) Natürliche Abfallfaser, wie zum Beispiel Altpapier oder gebrauchter Hanf, der einmal gebraucht wurde.

Als Faser der natürlichen Holzpulpe werden geringelte Fasern (hergestellt von U.S. Wayerhaeuser Inc.) und einige andere, die in der Industrie bekannt sind, hauptsächlich verwendet. Als Altpapier (Altpapierabfall) sind Zeitungen, Bücher, Magazine, Telefonbücher, Kataloge, Qualitätspapier, Verpackungsschachteln, Pappschachteln, Pulpformen, Papierpuffer, die einmal verwendet wurden, oder Verschnittpapier, Abfall und andere, die zum Recyceln von den Fabriken oder Geschäften, die mit Papier, Pappe, Drucken, der Buchherstellung, der Pappeherstellung, der Kartonherstellung oder ähnlichem zur Verfügung gestellt werden. Als Abfallhanffaser werden Hanf, Ramiehanf, Flachs, Gelbhanf (Jute), Kenaf, Sisal, Bogenhanf, Manilahanf, Neu Seeland-Hanf und andere verwendet, die in der Industrie bekannt sind, oder solche, die gewöhnlich als nicht zu recycelnde Gegenstände bekannt sind. Die Hanffaser dient dazu, Spalte in einem Absorptionsmittel auszubilden, um die Durchlässigkeit des Absorptionsmittels zu verbessern.

Auch wenn eine synthetische Faser zur Ausbildung eines Absorptionsmittels verwendet wird, ist es möglich, mindestens eine aus der Polyester oder Rayon-Gruppe auszuwählen, die eine geeignete Flüssigkeitsabsorptionsfähigkeit als synthetische Faser aufweist, um die Aufgabe zu erfüllen. D.h., es kann eine synthetische Faser verwendet werden, die eine Flüssigkeitsabsorptionsfähigkeit aufweist.

Weiter soll die Scheindichte des Absorptionsmittels bei 0,02 g/cm3 oder mehr und 0,40 g/cm3 oder weniger liegen. Wenn die Dichte des Absorptionsmittels geringer als 0,02 g/cm3 ist, ist die Verschlingung der Fasern selbst gering, wenn der Feuchtigkeitsgehalt bei der Ausbildung des Absorptionsmittels angesaugt wird, sodass die Produktivität des Absorptionsmittels ungeeignet ist. Weiter werden zu große Spalte in dem Absorptionsmittel ausgebildet, so dass die Gefahr besteht, dass die Flüssigkeit austritt, nachdem die Flüssigkeit absorbiert wurde. Wenn andererseits die Scheindichte des Absorptionsmittels mehr als 0,40 g/cm3 beträgt, werden die Spalte zu klein, sodass die absolute Menge der Flüssigkeitsabsorption unzureichend wird. Es wird daher bevorzugt, die Scheindichte des Absorptionsmittels bei 0,10 g/cm3 oder mehr und 0,25 g/cm3 oder weniger einzustellen. Die Wirksamkeit der spezifischen Scheindichte des Absorptionsmittels wird durch Überprüfen von drei Kriterien bestimmt: Das Vorhandensein und Nichtvorhandensein von Formänderungen vor und nach der Flüssigkeitsabsorption mittels des Absorptionsmittels, dessen Absorptionsleistung und die Produktivität. D.h., wenn die Scheindichte des Absorptionsmittels geringer als 0,10 g/cm3 beträgt, fällt die Form nach der Flüssigkeitsabsorption zusammen, sodass die Flüssigkeitshalteeigenschaft vermindert wird. Wenn die Scheindichte des Absorptionsmittels mehr als 0,25 g/cm3 beträgt, wird die Form zu hart, sodass sie leicht nach der Flüssigkeitsabsorption expandiert.

Das Absorptionsmittel kann so ausgebildet werden, dass es natürliche Abfallfasern in einem Betrag von 10% oder mehr enthält, wobei die restlichen Fasern natürliche Holzpulpe darstellen. Es ist möglich, das Absorptionsmittel mit einem Grundmaterial herzustellen, das einen Bestandteil aufweist, jedoch benötigt es Zeit, um ein Absorptionsmittel aus 100% natürlicher Abfallfaser bei der Herstellung zu trocken, sodass die Herstellungskosten sich erhöhen. Wenn das Verteilungsverhältnis der natürlichen Abfallfaser geringer als 10% bei der Herstellung des Absorptionsmittels beträgt, wird der Vorteil der recycelten natürlichen Abfallfaser geringer. Diesbezüglich besteht kein entscheidender Unterschied zwischen diesem und dem nur aus natürlicher Faser hergestellten Absorptionsmitteln.

Weiter kann das Absorptionsmittel aus einer Grundsubstanz aus reiner Zellstofffaser mit 30 bis 50% als reiner Faser, einer Abfallzeitungspapierfaser von 25 bis 35% als Altpapierfaser und einer Abfallhanffaser von 25 bis 35% als Hanffaser bestehen. Die Wirksamkeit des Verhältnisses eines Absorptionsmittels, bestehend aus natürlicher Faser und natürlicher Abfallfaser, wird daher durch drei Dinge bestimmt; das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der Änderungen in der Form des Absorptionsmittels vor und nach der Flüssigkeitsabsorption; der Absorptionsleistung; und der Produktivität. Die Flüssigkeitsabsorptionsleistung des Absorptionsmittels zeigt keine besonderen Veränderungen, auch wenn das Aufbauverhältnis sich ändert. Die Trocknungseigenschaft des Absorptionsmittels bei der Herstellung ist jedoch so, dass reine Zellstofffaser schneller als eine natürliche Abfallfaser trocknet. Je größer daher das Verhältnis der reinen Zellstofffaser ist, um so kürzer wird die erforderliche Zeit der Herstellung, sodass es möglich ist, die Produktivität zu erhöhen. Es wurden Versuche durchgeführt, um das Bestandteilsverhältnis der natürlichen Abfallfaser zu erhöhen, ohne die Produktivität des Absorptionsmittels zu vermindern. Diese Versuche haben ergeben, dass das optimale Verhältnis der Zusammensetzung aus 30 bis 50% reiner Zellstofffaser, 25 bis 35% Altpapierfaser von alten Zeitungen und 25 bis 35% aus Abfallhanffasern besteht.

Um ein stabiles Absorptionsmittel guter Qualität herzustellen ist es äußerst wichtig, die numerische mittlere Faserlänge der natürlichen Abfallfaser, die das Absorptionsmittel bildet, bei 50 mm oder weniger einzustellen. Wenn der numerische Mittelwert der Faserlänge derartiger natürlicher Abfallfaser über 50 mm beträgt, neigt die Dichte des Absorptionsmittels nach der Herstellung zur Ungleichheit. Es besteht weiter die Gefahr, dass die Oberfläche des Absorptionsmittels rau wird. Es wird daher angestrebt, die Dicke des Absorptionsmittels bei 1 mm oder mehr einzustellen. Wenn die Dicke des Absorptionsmittels geringer als 1 mm ist, wird nicht nur die Festigkeit des Absorptionsmittels geringer, sondern ebenfalls wird die Flüssigkeitsabsorptionsfähigkeit vermindert.

ZWEITES AUSFÜHRUNGSBEISPIEL DES PORÖSEN ABSORPTIONSMITTELS

Im Folgenden wird ein zweites Ausführungsbeispiel des porösen Absorptionsmittels gemäß der Erfindung beschrieben, das als Absorptionsmittel 19 für verbrauchte Tinte gemäß 2 verwendet werden kann.

Als Herstellungsverfahren für das poröse Absorptionsmittel gemäß der Erfindung (im Folgenden als „Absorptionsmittel" bezeichnet) dienen die Nass-Trockenverfahren. Das nasse Herstellungsverfahren ist ein Herstellungsverfahren, wie oben beschrieben, und der Brei, dessen Hauptrohmaterial reine Faser oder recycelte Faser ist, wird dehydriert und in einer Form zur Herstellung einer porösen Substanz getrocknet. Bei dem trockenen Herstellungsverfahren wird ein Material aus reiner Faser oder recycelter Faser als Hauptrohmaterial in eine Form gepresst und erwärmt.

Bei dem Herstellungsverfahren des porösen Absorptionsmittels wird bevorzugt, Gas auf die Oberfläche zu blasen, um Staubpartikel an der Oberfläche des porösen Absorptionsmittels zu entfernen. Hierbei wird der Strömungsdruck des Blasgases bei 1,0 Mpa oder weniger eingestellt, um nicht die Oberfläche des porösen Absorptionsmittels zu beschädigen. Als Blasgas kann irgendein billiges Gas verwendet werden, wie zum Beispiel Luft, Stickstoff, Sauerstoff oder Kohlendioxyd.

Um zu verhindern, dass Flocken der Fasern, die das poröse Absorptionsmittel bilden, verstreut werden, wird bevorzugt, dass ein wasserlösliches Polymer als einer der Bestandteile des porösen Absorptionsmittels enthalten ist, um die Fasern zu binden. Das wasserlösliche Polymer kann bei der Herstellung des Absorptionsmittels enthalten sein, oder kann auf die Oberfläche des Absorptionsmittels nach dessen Herstellung aufgebracht werden. Die Flocken, die von den strukturellen Fasern eines porösen Absorptionsmittels erzeugt werden, sind jedoch meistens jene von der Oberfläche des Absorptionsmittels. Es wird daher bevorzugt, das wasserlösliche Polymer für das Absorptionsmittel nach dessen Herstellung aufzubringen, wobei die Menge des wasserlöslichen Polymers so gering wie möglich ist.

Als wasserlösliches Polymer ist es ebenfalls möglich, ein Polysacharid, ein Protein oder ein Thermoplast zu verwenden. Auch wenn Stärke, Karboxylmethylcellulose, Gelatine, Leim, Polyvinylalkohol, Polyacrylnatron, Polyethylenglycol, Polypropylenglycol oder ähnliches als wasserlösliches Polymer verwendet wird, reagieren diese Verbindungen nicht mit dem Bestandteil der verbrauchten Tinte, wenn das poröse Absorptionsmittel gebrauchte Tinte absorbiert und verhindern ein Verteilen von Flocken, ohne dass die Absorptionsfähigkeit für gebrauchte Tinte behindert wird. Weiter verhindert das wasserlösliche Polymer wirksam die Flockenverteilung, ohne die Absorptionsfähigkeit für gebrauchte Tinte des porösen Absorptionsmittels mit einer Menge von 0,001% oder mehr und 5% oder weniger des Gewichts des Absorptionsmittels zu behindern. Wenn das Polymer nach der Ausbildung des Absorptionsmittels vorgesehen wird, ist es möglich, dass das Absorptionsmittel das wasserlösliche Polymer dünner und breiter aufweist, da, wenn das wasserlösliche Polymer örtlich in einer großen Menge vorliegt, die Gefahr besteht, dass die Tintenabsorptionseigenschaft des Absorptionsmittels behindert wird. Es wird daher angestrebt, ein Verfahren zum Aufbringen des wasserlöslichen Polymers mittels eines Sprühnebels statt in flüssiger Form zu verwenden, sodass es in geeigneter Weise in dem Absorptionsmittel enthalten ist.

Im Folgenden werden besondere Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.

ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM

Gemäß dieser Ausführungsform besteht das Absorptionsmittel aus reinem Zellstoff und natürlicher Abfallfaser. Als reiner Zellstoff wird die Faser von welliger Faserpulpe verwendet. Als natürliche Abfallfaser werden Fasern von alten Zeitungen und Hanf verwendet. Das alte Zeitungspapier wird einer Faserzersetzungsbehandlung unterworfen, und die Hanffaser erhält man durch Schneiden von Jutefasersäcken mittels einer Schneidemaschine, und dann durch Zerkleinern mittels einer Zerkleinerungsvorrichtung. Eine derartig so erhaltene Substanz enthält 40% (Trockengewicht) reine Zellstofffaser, 30% (Trockengewicht) Altpapierfaser und 30% (Trockengewicht) Abfallhanffaser, die mit Wasser vermischt wird, sodass man eine Feststoffkonzentration von 2% erhält, und die dann ausreichend behandelt wird, um einen Brei zu erhalten. Der Brei wird in eine Form gegeben, und der Feuchtigkeitsgehalt wird ausreichend abgesaugt. Dann wird ein heißer Gasstrom mit einer Temperatur von 150°C drei Minuten bei einem Druck von 1 kg/cm2 zum Trocknen der in der Form geformten Substanz zugeführt. Die geformte Substanz, d.h., ein Absorptionsmittel, weist eine Konzentration von 0,20 g/cm3 auf.

Dieses Absorptionsmittel wird als Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte verwendet (entsprechend dem „Absorptionsmittel 19 für gebrauchte Tinte" in 2) und in dem Tintenabsorptionsabschnitt (entsprechend dem „Tintenabsorptionsabschnitt 18" in 2) im Inneren eines Tintenstrahldruckers (Canon BJF-870) eingebaut. Das Volumen des Absorptionsmittels beträgt etwa 640 cm3. Mit dem so aufgebauten Tintenstrahldrucker wird dann die oben beschriebene Wartung durchgeführt, d.h., die Wartung, um den Normalzustand der Tintenauslassöffnungen und der Tintenströmungswege aufrecht zu erhalten, wobei die BJ-Tinte (BCI-6-Tinte für den Canon BJF-870) absorbiert wird, die aus den Auslassöffnungen ausgegeben und zu dem Absorptionsmittel zugeführt wird. Diese Wartung wird alle 50 Minuten wiederholt. Während dieser Zeitdauer werden ungefähr 70 ml BJ-Tinte absorbiert. Danach verbleibt das Absorptionsmittel 24 Stunden bei Raumtemperatur unter normalem Druck zum Trocknen. Dieser Vorgang wird wiederholt eine Woche lang durchgeführt, um das Vorhandensein und Nichtvorhandensein von Formänderungen des Absorptionsmittels vor und nach der Tintenabsorption, die Tintenhaltebedingung, die Bedingung der Diffusion infolge zeitlicher Änderungen und das Flüssigkeitsverdampfungsverhältnis festzustellen.

Als Ergebnis ergibt sich, dass das Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform eine ausgezeichnete Tintendiffusion aufweist. Mit einer derartigen ausgezeichneten Tintendiffusion steht die Oberfläche des Absorptionsmittels, die mit Tinte befeuchtet ist, für lange Zeit mit Luft in Berührung. Die in dem Absorptionsmittel absorbierte Tinte wird wirksam während 24 Stunden verdampft. Bezeichnet man das Verdampfungsverhältnis der absorbierten Tinte als (gesamte verdampfte Tintenmenge)/(gesamte absorbierte Tintenmenge bei der Wartung) × 100, so beträgt das Verhältnis ungefähr 15%. Dieses Verhältnis ist ein Betrag, bei dem die Absorptionsfähigkeit wiedergewonnen wird, wenn die Oberfläche des Absorptionsmittels trocknet. Während des Versuchs hat sich die Absorptionsleistung des Absorptionsmittels nicht verringert, und gebrauchte Tinte wurde vollständig absorbiert und in dem Absorptionsmittel gehalten, wobei keine Leckage von gebrauchter Tinte aus dem Absorptionsabschnitt für gebrauchte Tinte auftrat. Dabei hat sich das Absorptionsmittel beim Absorbieren der Tinte nicht ausgedehnt, und nicht seine Form verändert. Das Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform weist somit eine ausgezeichnete Absorptionsfähigkeit auf, und dient als ein Absorptionsmittel unter Verwendung von Altpapier und Hanffaser unter Berücksichtigung der Umwelt.

ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM

Bei dieser Ausführungsform wird ein Absorptionsmittel in der gleichen Weise wie bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform hergestellt. Das so hergestellte Absorptionsmittel, das als Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte verwendet wird (entsprechend dem „Absorptionsmittel 19 für gebrauchte Tinte" in 2), wird in den Absorptionsabschnitt für gebrauchte Tinte (entsprechend dem „Absorptionsabschnitt 18 für gebrauchte Tinte" in 2) des Tintenstrahldruckers (Canon BJF-870) eingebaut. Das Volumen des Absorptionsmittels beträgt etwa 640 cm3. Dieser Tintenstrahldrucker wird in einem Büro ein Jahr lang verwendet. Während dieser Zeitdauer wird die oben beschriebene Wartung zur Wartung der Tintenauslassöffnungen und der Tintenströmungswege ohne irgendeine Beschränkung durchgeführt. In diesem Büro druckt der Drucker ungefähr 100 bis 200 Blatt pro Tag. Nach einjähriger Benutzung des Tintenstrahldruckers auf diese Weise wurde untersucht, ob Änderungen der Form des Absorptionsmittels vor und nach der Tintenabsorption aufgetreten sind oder nicht, weiter wurde die Tintenhaltebedingung, die Flüssigkeitsdiffusionsfähigkeit aufgrund von Zeitänderungen und die Trocknungsbedingung des Absorptionsmittels untersucht.

Als Ergebnis hat sich herausgestellt, dass aufgrund der ausgezeichneten Tintendiffusionsfähigkeit des Absorptionsmittels die mit Tinte befeuchtete Oberfläche des Absorptionsmittels, die länger Zeit mit Luft in Berührung steht, und die Oberfläche des Absorptionsmittels vollständig getrocknet sind. Während der Versuchsdauer hat sich die Absorptionsleistung des Absorptionsmittels nicht vermindert und die gesamte ausgegebene gebrauchte Tinte wurde von dem Absorptionsmittel absorbiert und darin gehalten. Es ist keine Leckage der Tinte aus dem Absorptionsabschnitt für gebrauchte Tinte aufgetreten. Weiter wurde das Absorptionsmittel aus dem Abschnitt für gebrauchte Tinte herausgenommen und der Zustand der Tintenadhäsion des Absorptionsmittels durch Augenschein untersucht, wobei festgestellt wurde, dass die Tinte vollständig mittels des Absorptionsmittels gehalten wurde. Weiter hat sich das Absorptionsmittel beim Absorbieren der Tinte nicht ausgedehnt, noch wurde irgendeine Formänderung festgestellt. Das Absorptionsmittel der vorliegenden Erfindung zeigt unter Berücksichtigung der Umwelt eine ausgezeichnete Absorptionsfähigkeit.

VERGLEICH MIT DER ERSTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die Absorptionsfähigkeit des Absorptionsmittels der oben beschriebenen ersten Ausführungsform wird mit einem üblichen Absorptionsmittel (entsprechend dem „Absorptionsmittel 19 für verbrauchte Tinte" in 2), das in dem Canon Tintenstrahldrucker (BJF-870) eingebaut ist, verglichen. Das übliche Absorptionsmittel, das bei diesem Vergleich verwendet wird, besteht aus reinem Zellstoff. Dieses übliche Absorptionsmittel und das oben beschriebene Absorptionsmittel der ersten Ausführungsform werden in die Tintenabsorptionsabschnitte für gebrauchte Tinte im Inneren des Tintenstrahldruckers (Canon BJF-870) eingebaut. Das Volumen jedes Absorptionsmittels beträgt etwa 640 cm3.

Dann wird die Wartung eines Tintenstrahldruckers, wie oben beschrieben, durchgeführt, d.h., die Wartung zur Aufrechterhaltung der Ausgabeöffnungen oder der Tintenströmungswege wird kontinuierlich durchgeführt, wobei DJ-Tinte (Canon BCI-6-Tinte für den Canon BJF-870) als gebrauchte Tinte zu deren Absorption dem Absorptionsmittel zugeführt wird. Dieser Vorgang wird 50 Minuten lang wiederholt, wobei ungefähr 70 ml von BJ-Tinte von jedem der Absorptionsmittel absorbiert wird. Danach verbleiben die Absorptionsmittel 24 Stunden lang bei Raumtemperatur und normalem Umgebungsdruck zur Trocknung. Dieser Vorgang wird eine Woche lang wiederholt und es wird der Vergleich hinsichtlich des Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Formänderungen vor und nach der Tintenabsorption, hinsichtlich des Tintenhaltezustands, der Flüssigkeitsdiffusionsfähigkeit infolge von Zeitänderungen und hinsichtlich des Verdampfungsverhältnisses durchgeführt.

Es hat sich herausgestellt, dass keine Formänderung von dem Absorptionsmittel vor und nach der Tintenabsorption aufgetreten ist. Die als gebrauchte Tinte ausgegebene Tinte wird vollständig gehalten und es wurde keine Leckage des Absorptionsmittels beobachtet. Hinsichtlich der Diffusionsfähigkeit ist das Absorptionsmittel gemäß der ersten Ausführungsform dem üblichen Absorptionsmittel jedoch überlegen. Die ausgezeichnete Tintendiffusionsfähigkeit bedeutet, dass die Oberfläche des mit Tinte befeuchteten Absorptionsmittels lange Zeit der Luft ausgesetzt ist. Das Absorptionsmittel der ersten Ausführungsform ist daher dem üblichen hinsichtlich des Tintenverdampfungsverhältnisses überlegen. Das Tintenverdampfungsverhältnis erhält man durch die Formel (gesamte verdampfte Tintenmenge)/(gesamte mittels der Wartung absorbierte Tintenmenge) × 100 mit dem Ergebnis, dass das Verdampfungsverhältnis des üblichen Absorptionsmittels bei etwa 10% und des Absorptionsmittels der ersten Ausführungsform bei etwa 15% liegt. Durch diesen Vergleich wurde bestätigt, dass das Absorptionsmittel der ersten Ausführungsform dem üblichen Absorptionsmittel aus 100% reiner Pulpe als natürliche reine Faser hinsichtlich der Absorptionsfähigkeit überlegen ist.

DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM

Wie in Tabelle 1 gezeigt, werden neun poröse Absorptionsmittel (Proben 1 bis 9) mit jeweils unterschiedlichen Materialien und unterschiedlichen Verhältnissen der Materialien durch das gleiche Verfahren wie bei der ersten Ausführungsform hergestellt. In Tabelle 1 bezeichnet das Zeichen C die reine Pulpenfaser, die eine reine Faser darstellt, W Altpapierpulpe, J Hanffaser und E eine Substanz mit einer Wärmefusionseigenschaft. Beispielsweise wird die Probe 9 aus reiner Pulpe C, Hanf J und Altpapier W und der Substanz E mit der Thermofusionseigenschaft in einem Verhältnis von 50 : 15 : 30 : 5 hergestellt. Die Substanz mit der Thermofusionseigenschaft muss lediglich die Fähigkeit aufweisen, beim Erwärmen die Fasern zu verbinden und zu befestigen, wobei die Form der Substanz entweder eine Faser, ein Pulver oder körnig u.a. sein kann, wobei diese auch vermischt werden können. Als Substanz mit der Thermofusionseigenschaft kann eine aus der Gruppe Polyethylen, Ethylenacetylvinyl und Polypropylenpolymerester ausgewählt werden.

Hinsichtlich der hergestellten Proben 1 bis 9 wurden Leistungsversuche hinsichtlich der erforderlichen Leistung zum Absorbieren von verbrauchter Tinte durchgeführt. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wurden die Leistungstests für die Proben 1 bis 9 und dem üblichen Produkt mit 100% reiner Faser (Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte) bezüglich der Saughöhe der Tinte, des Verdampfungsverhältnisses der Tinte, der Haltemenge der Tinte, dem Expansionskoeffizienten und der Kosten durchgeführt. Die Versuchsproben waren 2 cm breit × 20 cm lang × 1 cm dick.

3 zeigt die Versuchsergebnisse hinsichtlich der Saughöhe der Tinte. Die Abzissenachse in 3 zeigt die verstrichene Zeit, seit der die untere Fläche der Probe mit der Tinte in Berührung steht, und die Ordinatenachse zeigt die Höhe der in der Probe absorbierten Tinte. Aus der Darstellung von 3 sieht man, dass alle Proben 1 bis 9 eine Tintendiffusionsfähigkeit aufweisen, die fast doppelt so groß gegenüber dem üblichen Produkt ist, das aus 100% reiner Faser besteht. Für das Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte ist es erforderlich, dass es eine große Tintenmenge absorbiert. Je besser eine derartige Leistung ist, um so mehr wird die Tintendiffusionsfähigkeit verbessert. Bezüglich dieser Leistung ist bekannt, dass alle Proben 1 bis 9 dem üblichen Produkt aus 100% reiner Faser überlegen sind. Ebenfalls ist es für das Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte erforderlich, die Tintenabsorption unmittelbar durchzuführen, wobei eine große Menge in einer kurzen Zeitdauer ausgegeben wird. Je besser diese Leistung ist, um so steiler ist der sich aus der Kennwert kurve in 3 ergebene Anstiegswinkel. Hinsichtlich der Leistung sind alle Proben 1 bis 9 dem üblichen Produkt aus 100% reiner Faser überlegen. Insbesondere hat man festgestellt, dass die Proben 1, 2, 4, 5, 7 bis 9 ausgezeichnet sind.

Die Absorptionsmittelproben werden einmal in Tinte eingetaucht, um ausreichend Tinte zu absorbieren. Dann wurden sie gewogen. Auf diese Weise wurden die Tintenhaltemengen pro Volumeneinheit sowohl für die Proben 1 bis 9 als auch für das übliche Absorptionsmittel bestimmt. Es wurde festgestellt, dass die Proben 1 bis 9 als auch das übliche Absorptionsmittel ungefähr die gleiche Tintenhaltemenge aufweisen.

Weiter wurden für die Proben 1 bis 9 und das übliche Absorptionsmittel mit 100% reiner Faser Versuche bezüglich der Dicke (Expansionskoeffizient) durchgeführt, wenn Tinte absorbiert wurde, mit dem Ergebnis, dass die Proben 1 bis 9 als auch das übliche Absorptionsmittel den gleichen Expansionskoeffizient aufweisen. Es wird angestrebt, dass sich das Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte nicht stark ausdehnt.

Darauf wurden die Absorptionsmittel mit ausreichend absorbierter Tinte eine bestimmte Dauer zur Verdampfung der absorbierten Tinte angeordnet. 4 zeigt die Ergebnisse der Verdampfungskoeffizienten. Es wird angestrebt, dass das Absorptionsmittel die Fähigkeit aufweist, die absorbierte Tinte schneller zu verdampfen, um die Tintenabsorptionsleistung wieder zu erlangen. Hinsichtlich dieser Leistung sind die Proben 1 bis 9 ein wenig schlechter als das übliche Absorptionsmittel mit 100% reiner Faser bei einem früheren Verdampfungszustand, wobei festgestellt wurde, dass beide am Ende die gleiche Fähigkeit zeigten.

Hinsichtlich der Herstellungskosten wurden weiter die Proben 1 bis 9 mit dem üblichen Produkt aus 100% reiner Faser verglichen, mit dem Ergebnis, dass das übliche Produkt teurer ist, und die Proben 3 und 6, die 70% Altpapier enthalten, etwa in deren Nähe liegen. Das Absorptionsmittel, das Altpapier in einer Menge von mehr als 50% enthält, benötigt bei der Herstellung zur Trocknung Zeit. Es wird daher angestrebt, die Altpapiermenge bei 50% oder weniger hinsichtlich der Herstellungskosten zu halten.

Als Ergebnis des oben beschriebenen Leistungsversuchs wird bestätigt, dass die Proben 7 bis 9, die Hanffaser enthalten, eine zufriedenstellende Absorptionsfähigkeit für verbrauchte Tinte aufweisen. Die Proben 7 bis 9 enthalten 40 bis 50% reine Pulpe (reine Naturfaser) C, 15 bis 30% Hanf J sowie Altpapier W und eine Thermofusionssubstanz E. Weiter hält ebenfalls der Hanf J die Form des Absorptionsmittels durch die Faser aufrecht und verhindert eine Verformung oder ein Abscheren bei der Handhabung, was zu einer Verbesserung der Handhabung des so ausgebildeten Absorptionsmittels führt.

VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM

Die Wirkung des Hinzufügens eines wasserlöslichen Polymers wird im Folgenden beschrieben. Das Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform wird durch Zellstofffaser und Polyvinylalkohol gebildet, der ein wasserlösliches Polymer darstellt. Bei diesem Verfahren wird Wasser einer Mischung von 97% (Trockengewicht) von Zellstofffaser und 3% (Trockengewicht) von Polyvinylalkohol hinzugefügt, um die Feststoffkonzentration auf 2% einzustellen, wodurch man durch entsprechendes Rühren einen Brei erhält. Dieser Brei wird in eine Form gefüllt und nach ausreichendem Absaugen der Feuchtigkeit wird ein warmes Gas bei einer Temperatur von 150°C 3 Minuten lang mit einem Druck von 1 kg/cm2 zugeführt. Auf diese Weise wird das Formteil in der Form getrocknet, wodurch man ein poröses Absorptionsmittel erhält.

Darauf wird das poröse Absorptionsmittel ausreichend getrocknet und Luft wird ungefähr 15 Sekunden bei einem Winddruck von 0,3 MPa aufgeblasen, um an der Oberfläche des Absorptionsmittels enthaltene Staubpartikel zu entfernen.

Darauf werden die zerstreuten Flocken von dem porösen Absorptionsmittel bestimmt. Bei dem Verfahren zur Bestimmung wird das poröse Absorptionsmittel mit einem harten Stock geschlagen, um faserförmige Flocken zu erzeugen, wobei die erzeugte Flockenmenge durch Augenschein bestätigt wird. Hierbei wurde durch Augenschein keine Erzeugung durch Faserflocken von dem porösen Absorptionsmittel beobachtet. Das poröse Absorptionsmittel wird dann als Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte (entsprechend dem „Absorptionsmittel 19 für gebrauchte Tinte" in 2) in den Absorptionsabschnitt für gebrauchte Tinte (entsprechend dem „Absorptionsabschnitt 18 für gebrauchte Tinte" in 2) im Inneren eines Tintenstrahldruckers (Canon BJF-870) eingebaut. Hierbei wird bestätigt, dass keine Flocken von der Oberfläche des Absorptionsmittels erzeugt werden. Darauf wird der Tintenstrahldruckerhauptkörper mit dem darin eingebauten Absorptionsmittel als fertiges Produkt verpackt und dann wird es in alle drei axialen Richtungen x, y und z pro Stunde geschüttelt, um den Zustand der Flockenerzeugung an dem Blattdurchgangsabschnitt und dem Aufzeichnungsabschnitt des Tintenstrahldruckerhauptkörpers durch Augenschein festzustellen mit dem Ergebnis, dass keine Flockenerzeugung beobachtet wurde.

Die oben beschriebene Wartung, d.h. die Wartung zur Aufrechterhaltung der Tintenauslassöffnungen oder der Tintenströmungswege wird kontinuierlich bei dem Tintenstrahldrucker durchgeführt, um Tinte (Canon BCI-6-Tinte für den Gebrauch des Canon BJF-870) zum Absorptionsmittel auszugeben. Dann wird die Aufzeichnung durchgeführt, um das Aufzeichnungsergebnis zu prüfen. Hierbei wird festgestellt, dass keine verschlechterte Tintenausgabe, noch irgendein Aufzeichnungsverlust der Zeichen oder ähnlichem vorliegt. Es wird weiter festgestellt, dass kein Fehler des Aufzeichnungsvorgangs des Aufzeichnungskopfes vorliegt.

Ebenfalls wurde das poröse Absorptionsmittel hinsichtlich der Änderungen der Tintenabsorptionseigenschaften untersucht, die sich durch das Hinzufügen des wasserlöslichen Polymers ergeben. Die Tintenabsorptionseigenschaften wurden für jede Teileigenschaft der Tintenabsorptionseigenschaft untersucht, nämlich dem Tintenhalteverhältnis, dem Expansionskoeffizienten des Absorptionsmittels und dem Tintenverdampfungsverhältnis. Es wurde festgestellt, dass fast kein Unterschied der Tintenabsorptionseigenschaften zwischen dem porösen Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform und dem porösen Absorptionsmittel ohne wasserlöslichem Polymer bestand. Darauf wurde das Absorptionsmittel gemäß der vorliegenden Ausführungsform mit darin absorbierter Tinte von dem Tintenstrahldrucker entfernt und ungefähr einen Monat lang einer Umgebung mit einer Temperatur von 35°C mit einer Feuchtigkeit von 90% zur Untersuchung der Oberflächenänderungen des Absorptionsmittels ausgesetzt, mit dem Ergebnis, dass sich auf der Oberfläche des Absorptionsmittels keine Einbuchtung oder ähnliches ausgebildet hat.

Es ist ebenfalls möglich, das wasserlösliche Polymer den Absorptionsmitteln der ersten bis dritten Ausführungsform wie beim Fall der vorliegenden Ausführungsform hinzuzufügen.

FÜNFTE AUSFÜHRUNGSFORM

Die Wirkung des Hinzufügens des wasserlöslichen Polymers wird im Folgenden erläutert. Ein Absorptionsmittel wird aus Zellstofffaser gebildet. Nach der Ausbildung dieses Absorptionsmittels wird etwa 15 Sekunden lang ein Luftstrom mit einem Druck von 0,3 Mpa aufgeblasen, um an der Oberfläche des Absorptionsmittels während des Herstellungsverfahrens haftende Staubpartikel zu entfernen. Dann wurde eine Polyvinylalkohollösung von 1,0 Gew.-%, die ein wasserlösliches Polymer darstellt, auf der Oberfläche des Absorptionsmittels verdampft. Die Verdampfung wurde ungefähr 15 Sekunden lang durchgeführt. Die Menge des wasserlöslichen Polymers beträgt in diesem Fall 0,5 Gew.-% des porösen Absorptionsmittels.

Darauf wurde das Absorptionsmittel ausreichend getrocknet und die Wirkung der Verdampfung des wasserlöslichen Polymers festgestellt. Hierzu wurde das poröse Absorptionsmittel mit einem harten Stock geschlagen, um Faserflocken zu erzeugen. Die Menge der erzeugten Faserflocken wurde durch Augenschein festgestellt. Es wurde hier keine Erzeugung von Faserflocken von dem porösen Absorptionsmittel durch Augenschein festgestellt. Im Folgenden wurde das poröse Absorptionsmittel, das als Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte dient (entsprechend dem „Absorptionsmittel 19 für gebrauchte Tinte" in 2) in den Absorptionsabschnitt für gebrauchte Tinte (entsprechend dem „Absorptionsabschnitt 18 für gebrauchte Tinte" in 2) im Inneren des Tintenstrahldruckers (Canon BJF-870) eingebaut. Hierbei wurde keine Erzeugung von Flocken von der Oberfläche des Absorptionsmittels beobachtet. Im Folgenden wurde der Tintenstrahldruckerhauptkörper mit dem darin eingebauten Absorptionsmittel als fertiges Produkt verpackt und eine Stunde lang in den drei axialen Richtungen x, y und z vibriert. Die Bedingungen der Flockenerzeugung in dem Blattförderabschnitt und dem Aufzeichnungsabschnitt des Tintenstrahldruckerhauptkörpers wurden durch Augenschein festgestellt, mit dem Ergebnis, dass keine Flockenerzeugung beobachtet wurde.

Darauf wurde bei dem Tintenstrahldrucker die oben beschriebene Wartung durchgeführt, d.h., die Wartung zur Aufrechterhaltung der Tintenausgabeöffnungen oder der Tintenströmungswege kontinuierlich durchgeführt, um Tinte (Canon BCI-6-Tinte zur Verwendung des Canon BJF-870) zum Absorptionsmittel zur Absorption auszugeben. Nach der Aufzeichnung wurde das Aufzeichnungsergebnis untersucht. Es wurde festgestellt, dass keine verschlechterte Tintenausgabe noch irgendein Aufzeichnungsverlust der Zeichen oder ähnlichem aufgetreten ist. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass kein Fehler bei der Wartung des Aufzeichnungskopfes aufgetreten ist.

Weiter wurde das poröse Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform untersucht, um Änderungen in den Tintenabsorptionseigenschaften durch die Verdampfung des Polyvinylalkohols festzustellen. Die Tintenabsorptionseigenschaften wurden für jede Teileigenschaft der Tintenabsorptionseigenschaft untersucht, d.h., der Tintendiffusionsfähigkeit, des Tintenhalteverhältnisses, des Expansionskoeffizienten des Absorptionsmittels und dem Tintenverdampfungsverhältnis. Es wurde festgestellt, dass fast kein Unterschied der Tintenabsorptionseigenschaften zwischen dem porösen Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform und dem Absorptionsmittel ohne dem wasserlöslichen Polymer aufgetreten sind. Danach wurde das Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform mit darin absorbierter Tinte von dem Tintenstrahldrucker entfernt und etwa einen Monat in einer Umgebung bei einer Temperatur von 35°C mit einer Feuchtigkeit von 90% zur Untersuchung der Oberflächenänderungen des Absorptionsmittels gelagert, weil festgestellt wurde, dass keine Einbuchtung oder ähnliches auf der Oberfläche des Absorptionsmittels ausgebildet wurde.

Es ist ebenfalls möglich, Polyvinylalkohol bei den Absorptionsmitteln der ersten bis dritten Ausführungsform wie im Fall der vorliegenden Ausführungsform zu verdampfen.

VERGLEICH MIT DER FÜNFTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die Flockenmenge wird zwischen dem oben beschriebenen Absorptionsmittel der fünften Ausführungsform und dem üblichen Absorptionsmittel (entsprechend dem „Absorptionsmittel 19 für gebrauchte Tinte" in 2) in dem Canon Tintenstrahldrucker (BJF-870) verglichen. Das als Vergleichsbeispiel verwendete übliche Absorptionsmittel besteht nur aus reiner Zellstofffaser und es ist kein Verfahren vorgesehen, um zu verhindern, dass die Fasern sich zerstreuen.

Flocken durch kräftiges Schlagen auf das übliche Absorptionsmittel und das Absorptionsmittel der vorliegenden Ausführungsform wurden erzeugt, um die erzeugten Mengen durch Augenschein zu vergleichen. Das Absorptionsmittel der fünften Ausführungsform erzeugte entscheidend weniger Flocken als das übliche Absorptionsmittel. Es wurde beobachtet, dass viele der von dem üblichen Absorptionsmittel erzeugten Flocken feine körnige Durchmesser aufwiesen.

Das übliche Absorptionsmittel und das Absorptionsmittel der fünften Ausführungsform wurden in die entsprechenden Absorptionsabschnitte für gebrauchte Tinte der Tintenstrahldrucker (Canon BJF-870) eingebaut. Jedes der Absorptionsmittel hatte ein Volumen von ungefähr 640 cm3. die Flockenerzeugung dieser Absorptionsmittel wurde durch Augenschein während des Einbaus untersucht. Das Absorptionsmittel der fünften Ausführungsform wies eine geringere Flockenerzeugungsmenge als das übliche Absorptionsmittel auf. Der Unterschied zwischen der Menge der Flocken zwischen dem Fall, in dem die Absorptionsmittel mittels eines harten Stocks geschlagen wurden, ist nicht sehr groß.

Danach wurden die Drucker mit dem jeweiligen Absorptionsmittel als fertiges Produkt verpackt und etwa 1 Stunde lang in allen drei axialen Richtungen x, y und z vibriert, und dann wurden die Bedingungen der Flockenerzeugung in den Blattförderabschnitten und den Aufzeichnungsabschnitten der Druckerhauptkörper durch Augenschein festgestellt. Man fand, dass das Absorptionsmittel der fünften Ausführungsform eine geringere Flockenerzeugungsmenge in dem Blattförderabschnitt und dem Aufzeichnungsabschnitt des Druckers als das übliche Absorptionsmittel zeigte. Danach wurde für jeden der Tintenstrahldrucker die oben beschriebene Wartung, d.h. die Wartung zur Aufrechterhaltung der Tintenauslassöffnungen oder der Tintenströmungswege kontinuierlich durchgeführt, wobei Tinte (Canon BCI-6 Tinte zur Verwendung des Canon BJF-870) zum Absorptionsmittel zur Absorption ausgegeben wurde, mit dem Ergebnis, dass das übliche Absorptionsmittel Flocken von der Oberfläche des Absorptionsmittels erzeugte, die an dem Kappenabschnitt in dem Druckerhauptkörper haften, wodurch sich eine fehlerhafte Saugwirkung zum Zeitpunkt der Saugwartung des Aufzeichnungskopfes ergab und eine verschlechterte Tintenausgabe auftritt. Bei dem Absorptionsmittel der fünften Ausführungsform wurden keine derartigen Fehler einer verschlechterten Tintenausgabe oder Fehler bei den aufgezeichneten Abbildungen festgestellt.

ANDERE AUSFÜHRUNGSFORM

Das Absorptionsmittel der vorliegenden Erfindung kann als Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte verwendet werden, das verbrauchte durch verschiedene Wartungseinrichtungen ausgegebene Tinte absorbiert und hält, wie zum Beispiel einer Vorausgabe und einer Druckwartung u.a., zusätzlich zur Absorption und zum Halten der bei der oben beschriebenen Wartung ausgegebenen verbrauchten Tinte, d.h., das Verfahren des Saugens und des Ausgebens der Tinte aus dem Aufzeichnungskopf oder dem Tintenströmungsweg. Die Vorausgabe ist ein Wartungsverfahren, das von den Ausgabeöffnungen eines Aufzeichnungskopfes Tinte ausgibt, die nicht zur Aufzeichnung der Abbildungen dient, sodass die Tintenausgabe von dem Aufzeichnungskopf in einem guten Zustand gehalten wird. Das Absorptionsmittel kann die vom Aufzeichnungskopf ausgegebene Tinte zur Durchführung einer derartigen Wartung absorbieren und halten. Bei der Druckwartung wird das Innere eines Aufzeichnungskopfes mit Druck beaufschlagt, um Tinte aus den Aufzeichnungsöffnungen auszugeben, um die Tintenausgabe von dem Aufzeichnungskopf in einem guten Zustand zu halten. Das Absorptionsmittel kann die vom Aufzeichnungskopf bei einer derartigen Wartung ausgegebene Tinte absorbieren und halten. Auf diese Weise wird die durch die Wartungseinrichtungen zur Vorausgabe, der Saugwartung und der Druckwartung und ähnlichem ausgegebene Tinte absorbiert und in dem Absorptionsmittel gehalten, wodurch es möglich ist, gebrauchte Tinte ohne Verschmutzung des Inneren eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes zu sammeln, um über lange Zeit eine gute Aufzeichnung zu erreichen.

Das Absorptionsmittel der vorliegenden Erfindung ist als ein Absorptionsmittel für gebrauchte Tinte oder ähnlichem in einem Gerät, wie zum Beispiel einem Drucker verwendbar, der auf Papier, Gewebe, Fasern, Tuch, Leder, Metall, Kunststoff, Glas, Keramik oder ein anderes Aufzeichnungsmedium aufzeichnet, und in einem Kopiergerät, einem Faksimilegerät mit Kommunikationssystem oder einem Rechner mit einem Drucker als auch bei industriell verwendeten Aufzeichnungssystemen, bei dem verschiedene Prozessgeräte komplex kombiniert sind, verwendbar. Der Ausdruck „Aufzeichnen" (kann in einigen Fällen „Drucken" umfassen), wobei in der Beschreibung dies nicht nur zur Wiedergabe von Zeichen und Figuren, sondern ebenfalls für den Fall gilt, bei dem Abbildungen, Muster, Designs und anderes auf einem Medium ausgebildet werden, unabhängig, ob eine derartige Ausbildung sinnvoll ist oder ob eine derartige Ausbildung sichtbar ist. Es wird weiter der Fall eingeschlossen, bei dem ein Aufzeichnungsmedium verarbeitet wird. Der Ausdruck „Aufzeichnungsmedium" bedeutet nicht nur Papier oder ein bei Aufzeichnungsgeräten verwendetes Blatt, sondern ebenfalls solche, die Tinte aufnehmen, wie zum Beispiel ein Gewebe, eine Kunststofffolie, eine Metallfolie. Weiter umfasst der Ausdruck „Tinte" ebenfalls wie das „Aufzeichnen" eine Flüssigkeit, die zur Ausbildung von Abbildungen, Designs, Mustern und ähnlichem dient, oder eine Flüssigkeit zur Verarbeitung eines Aufzeichnungsmediums, wenn sie auf das Aufzeichnungsmedium aufgegeben wird.

Das Absorptionsmittel der vorliegenden Erfindung kann neben der Verwendung bei einem Aufzeichnungsgerät zum Absorbieren von Öl oder Lösungsmittel dienen, um ein Öl oder Lösungsmittelauslauf von Geräten in der Industrie oder Zuhause zu entfernen. Das Absorptionsmittel der vorliegenden Erfindung kann weiter zum Absorbieren und Halten verschiedener Gase, neben Tintenöl, Lösungsmittel oder ähnlichem verwendet werden.

Mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein poröses Absorptionsmittel unter Verwendung von recycelten Materialien zu schaffen, das mindestens eine reine Faser, Altpapierfaser und Hanffaser zur Verbesserung der Absorptionsfähigkeit der Tinte oder ähnlichem enthält, und weiter werden damit die Kosten gesenkt.

Im Fall, in dem das Absorptionsmittel als ein Absorptionsmittel für verbrauchte Tinte in einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät verwendet wird, zeigt das Absorptionsmittel eine ausreichende Tintensammeleigenschaft, wenn es in das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät eingebaut ist, und kann einfach und genau wieder gesammelt werden, wenn das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät recycelt wird, wodurch dies zum Recyceln des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes beiträgt.

Mit dem wasserlöslichen Polymer für das poröse Absorptionsmittel ist es möglich, das Zerstreuen von Fasern, die Flocken werden, zu verhindern.

Weiter wird der Brei, dessen Hauptmaterial natürliche Faser oder synthetische Faser ist, dehydriert und zur Ausbildung eines porösen Absorptionsmittels getrocknet. Die Herstellung desselben ist mittels eines neuen nassen Herstellungsverfahrens möglich. Das so hergestellte poröse Absorptionsmittel weist eine ausgezeichnete Absorptionseigenschaft auf, wenn es bei einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät oder ähnlichem verwendet wird.

Obwohl die Strukturfaser des porösen Absorptionsmittel Altpapier, Hanffaser oder andere recycelte Faser ist, ist es möglich, ein umweltfreundliches poröses Absorptionsmittel zu schaffen, das die gleiche oder bessere Absorptionseigenschaft als ein poröses Absorptionsmittel aus 100% reiner Faser aufweist, wodurch Altpapier, Hanf und andere recycelten Materialien einer neuen Verwendung zugeführt werden.

Ein poröses Absorptionsmittel kann unter Verwendung von recycelten Materialien hergestellt werden, wodurch es möglich ist, bei niedrigeren Kosten eine ausgezeichnete Absorptionsfähigkeit für Tinte oder ähnlichem als auch eine ausgezeichnete Handhabbarkeit zu erreichen. Das poröse Absorptionsmittel enthält mindestens reine Faser, Altpapierfaser von gebrauchten Zeitungen und Hanffasern, und ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät ist mit einem derartigen porösen Absorptionsmittel zum Absorbieren von von dem Aufzeichnungskopf ausgegebener gebrauchter Tinte versehen.


Anspruch[de]
Poröses, absorbierendes Material, gebildet aus einer gemischten Substanz, bestehend aus 30 bis 50 Gew.-% reiner Zellstofffaser, 25 bis 35 Gew.-% Altpapier und 25 bis 35 Gew.-% Hanffaser. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 1, wobei die reine Zellstofffaser aus einer chemischen Pulpe oder einer mechanischen Pulpe ungebrauchter zur Papierherstellung verwendeter Nadel- oder Laubbäume steht. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 1, wobei die Altpapierfaser aus einer Altpapierfaser aus Abfallzeitungspapier besteht. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 1, wobei die Hanffaser aus einer Abfallhanffaser besteht. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 1, wobei das poröse, absorbierende Material die reine Zellstofffaser mit einer numerischen mittleren Faserlänge von 50 mm oder weniger enthält. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 1, wobei die Scheindichte des porösen, absorbierenden Materials 0,02 g/cm3 oder mehr und 0,40 g/cm3 oder weniger beträgt. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 6, wobei die Scheindichte des porösen, absorbierenden Materials 0,10 g/cm3 oder mehr und 0,25 g/cm3 oder weniger beträgt. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 1, wobei die Dicke des porösen, absorbierenden Materials 1 mm oder mehr beträgt. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 1, wobei das poröse, absorbierende Materials mit einem wasserlöslichen Polymer versehen ist. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 9, wobei das wasserlösliche Polymer aus mindestens einem oder mehreren aus den Gruppen der Polysacharide, der Proteine und der thermoplastischen Harze ausgewählten Polymer besteht. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 9, wobei das wasserlösliche Polymer aus mindestens einem oder mehreren aus den Gruppen der Stärke, Karboxylmethylcellulose, Gelatine, Leim, Polyvinylalkohol, Polyacrylsoda, Polyethylenglycol und Polypropylenglycol ausgewählten Polymer besteht. Poröses, absorbierendes Material nach Anspruch 9, wobei die Menge des enthaltenen wasserlöslichen Polymers 0,001% oder mehr und 5% oder weniger des Gewichts des porösen, absorbierenden Materials beträgt. Verfahren zur Herstellung des porösen, absorbierenden Materials nach einem der Ansprüche 1 bis 12, umfassend die Schritte

Herstellen eines Breis aus einer gemischten Substanz aus 30 bis 50 Gew.-% reiner Zellstofffaser, 25 bis 35 Gew.-% Altpapierfasern und 25 bis 35 Gew.-% Hanffaser und Dehydrieren und Trocknen des Breis zur Ausbildung des porösen, absorbierenden Materials.
Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Menge des getrockneten, festen Bestandteils der Konzentration des Breis innerhalb eines Bereichs von 0,03 bis 10 Gew.-% eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Menge des getrockneten, festen Bestandteils der Konzentration des Breis innerhalb eines Bereichs von 0,03 bis 5 Gew.-% eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das poröse, absorbierende Material mit dem wasserlöslichen Material versehen ist, und wobei das wasserlösliche Polymer zur Schaffung der Oberfläche des porösen, absorbierenden Materials verdampft wird. Verwendung des porösen, absorbierenden Materials nach einem der Ansprüche 1 bis 12 in einer Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung als ein absorbierendes Material (19) für verbrauchte Tinte zum Absorbieren von von dem Aufzeichnungskopf (1) der Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung ausgegebener, verbrauchter Tinte.






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