PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005031978A1 11.01.2007
Titel Rahmenverbindung zwischen einem Türelement und einem Fensterelement
Anmelder HAPPICH Fahrzeug- und Industrieteile GmbH, 42285 Wuppertal, DE
Erfinder Wiegelmann, Kurt, 42283 Wuppertal, DE;
Bednarz, Joachim, 42285 Wuppertal, DE;
Bollmann, Rainer, 42111 Wuppertal, DE;
Hibben, Michael, 42929 Wermelskirchen, DE
DE-Anmeldedatum 08.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005031978
Offenlegungstag 11.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.01.2007
IPC-Hauptklasse E06B 3/96(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60J 10/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B60J 10/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine Rahmenverbindung (10) zwischen einem Türelement (11) und einem Fensterelement (12), insbesondere für ein Großraumfahrzeug wie z. B. Wohnmobil, Wohnwagen oder dgl., wobei das Türelement (11) ein die Tür (13) zumindest teilweise umgebendes Türrahmenelement (14) und das Fensterelement (12) ein das Fenster (15) zumindest teilweise umgebendes Fensterrahmenelement (16) aufweist, mit einer das Türrahmenelement (14) und das Fensterrahmenelement (16) aneinander bindenden Verbindungsanordnung (17). Es ist dabei erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Verbindungsanordnung (17) zwischen Türrahmenelement (14) und Fensterrahmenelement (16) als direkte, das Türrahmenelement (14) und das Fensterrahmenelement (16) unmittelbar aneinander bindende Verbindungsanordnung (17) ausgebildet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rahmenverbindung zwischen einem Türelement und einem Fensterelement, insbesondere für ein Großraumfahrzeug, wie z. B. Wohnmobil, Wohnwagen oder dgl., wobei das Türelement ein die Tür zumindest teilweise umgebendes Türrahmenelement und das Fensterelement ein das Fenster zumindest teilweise umgebendes Fensterrahmenelement aufweist, mit einer das Türrahmenelement und das Fensterrahmenelement aneinander bindenden Verbindungsanordnung.

Es sind dazu aus der Praxis eine Vielzahl von Rahmenverbindungen zwischen einem Türelement und einem Fensterelement, insbesondere für ein Großraumfahrzeug, bekannt. Nachteilig ist dabei bei sämtlichen bekannten Ausführungsformen, dass die Rahmenverbindung zwischen dem Türelement und dem Fensterelement über einen eine erhebliche Breite aufweisenden Zwischensteg wie beispielsweise einen Holm oder dgl. erfolgt, es ist dabei dieser Zwischensteg wie Holm einerseits von der Außenseite her gesehen in optischer Hinsicht störend, andererseits ist dieser Zwischensteg auch von der Innenseite her gesehen wegen des eingeschränkten Blickwinkels und daraus sich ergebender fehlender Übersicht nachteilig. Aus der Praxis ist dazu weiterhin bekannt, diese Zwischenstege über zusätzliche Abdeckungen zu verdecken, was einen zusätzlichen konstruktiven Mehraufwand darstellt.

Ausgehend von diesen bekannten Rahmenverbindungen zwischen einem Türelement und einem Fensterelement liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, die bekannten Anordnungen unter Beibehaltung der bisherigen Vorteile in der Weise zu verbessern bzw. weiter zu entwickeln, dass die zuvor genannten Nachteile der bekannten Ausführungsformen vermieden werden, wobei insbesondere der sich zwischen dem Türelement und dem Fensterelement befindliche Zwischensteg wie Holm bzw. der in diesem Bereich befindliche nicht sichtbare Bereich in seinen Dimensionen deutlich reduziert werden soll. Die gewünschte Anordnung soll dabei insbesondere auch einfach im Aufbau und zuverlässig in ihren Funktionseigenschaften sein.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Verbindungsanordnung zwischen Türrahmenelement und Fensterrahmenelement als direkte, das Türrahmenelement und das Fensterrahmenelement unmittelbar aneinander bindende Verbindungsanordnung ausgebildet ist. Auf diese Weise wird erstmalig mit einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen, bei einer Rahmenverbindung zwischen einem Türelement und einem Fensterelement den nicht sichtbaren Bereich dieser Rahmenverbindung im Vergleich zu den bekannten Lösungen deutlich zu reduzieren, was einerseits von außen her gesehen in optischer Hinsicht und andererseits von der Innenseite her gesehen aus Gründen der Übersicht sehr vorteilhaft ist. Die erfindungsgemäße Rahmenverbindung ist dabei auch einfach aufgebaut und zuverlässig in ihren Funktionseigenschaften.

Bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die direkte Verbindungsanordnung zwischen Türrahmenelement und Fensterrahmenelement wenigstens ein Türprofilelement für das Türrahmenelement und wenigstens ein in der Form zumindest teilweise an dieses angepasstes Fensterprofilelement für das Fensterrahmenelement. Durch diese konstruktive Anpassung des Fensterprofilelementes an das Türprofilelement wird die erfindungsgemäße direkte Verbindungsanordnung zwischen Türrahmenelement und Fensterrahmenelement auf konstruktiv einfache Weise verwirklicht. Dabei empfiehlt es sich nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass das Fensterprofilelement in senkrechter Richtung und/oder im umlaufenden Bereich an das Türprofilelement angepasst ausgebildet ist. Auf diese Weise kann die Anpassung auch in Abhängigkeit der jeweiligen Einbausituation ausgewählt werden.

Es empfiehlt sich nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass zur Stabilisierung der direkten Verbindungsanordnung zwischen Türrahmenelement und Fensterrahmenelement das Türprofilelement wenigstens einen Stützsteg und das Fensterprofilelement wenigstens einen formschlüssig mit diesem Stützsteg des Türprofilelementes verbundenen Stützsteg aufweist. Es kann dabei auch die Auswahl für die Anbringung der jeweiligen Stützstege von der entsprechenden Einbausituation abhängen.

Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Türprofilelement und/oder das Fensterprofilelement zur Lagepositionierung in Bezug aufeinander wenigstens einen Anlagesteg aufweisen. Mit derartigen Anlagestegen lässt sich die Lage der beiden Profilelemente zueinander präzise definieren.

Zweckmäßig ist es nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung, dass das Türprofilelement und das Fensterprofilelement durch zusätzliche Verbindungselemente, insbesondere Schraub- oder Nietverbindungselemente, miteinander in Wirkverbindung stehen. Durch derartige zusätzliche Verbindungselemente wird eine zusätzliche Stabilisierung der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung erzielt.

Nach einem weiteren zu den bisherigen Ausführungsformen abgewandelten Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen Türprofilelement und Fensterprofilelement zur Herstellung einer Verbindung zwischen diesen ein Adapterprofilelement angeordnet ist. Eine derartige Ausbildung empfiehlt sich insbesondere bei konstruktiv aufwendigeren Türprofil- und Fensterprofilelementen. Dabei empfiehlt es sich bei der bevorzugten Ausführungsform dieser Variante, dass sich das Adapterprofilelement im Wesentlichen im gesamten Bereich zwischen Türprofilelement und Fensterprofilelement befindet. Bei einer dazu abweichenden Ausführungsform dieser Variante ist dem gegenüber vorgesehen, dass sich das Adapterprofilelement nur partiell zwischen Türprofilelement und Fensterprofilelement befindet. Bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung mit Adapterprofilelement ist in bevorzugter Ausgestaltung weiterhin vorgesehen, dass das Türprofilelement und das Adapterprofilelement und/oder das Fensterprofilelement und das Adapterprofilelement durch zusätzliche Verbindungselemente, insbesondere Schraub- oder Nietverbindungselemente, miteinander in Wirkverbindung stehen. Durch diese zusätzlichen Verbindungselemente wird wieder eine zusätzliche Stabilisierung erreicht, die gerade bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung erforderlich ist.

Nach einem weiteren bevorzugten Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Türprofilelement das Fensterprofilelement an der Außenseite überdeckend, insgesamt oder partiell, ausgebildet ist. Mit diesen Mitteln wird die erfindungsgemäße Rahmenverbindung von der Außenseite her flächenbündig abgedeckt.

Nach einem letzten, davon abweichenden Merkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Fensterprofilelement das Türprofilelement an der Außenseite überdeckend, insgesamt oder partiell ausgebildet ist.

Die Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:

1 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Tür-Fensterverbindung mit einer daran angeordneten, in dieser Fig. nicht separat dargestellten erfindungsgemäßen Rahmenverbindung,

2 eine schematische Teil-Schnittansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung mit direkter Verbindungsanordnung zwischen Türrahmenelement und Fensterrahmenelement,

3 die Darstellung gemäß der 2 der Zeichnung in einer abgewandelten Ausführungsform mit Adapterprofilelement,

4 die Darstellung gemäß der 3 der Zeichnung mit Adapterprofilelement in einer dazu leicht abgewandelten Ausführungsform.

Die erfindungsgemäße Rahmenverbindung ist generell mit 10 bezeichnet und ist vorgesehen für eine Verbindung zwischen einem mit 11 bezeichneten Türelement und einem mit 12 bezeichneten Fensterelement, insbesondere für ein Großraumfahrzeug, wie z. B. Wohnmobil, Wohnwagen oder dgl. Es ist dazu in der 1 der Zeichnung schematisch ein Türelement 11 und ein damit in Wirkverbindung stehendes Fensterelement 12 dargestellt, wobei in dieser 1 die erfindungsgemäße Rahmenverbindung 10 schematisch angedeutet ist. Es weist dabei das Türelement 11 ein die mit 13 bezeichnete Tür zumindest teilweise umgebendes Türrahmenelement 14 und das Fensterelement 12 ein das mit 15 bezeichnete Fenster zumindest teilweise umgebendes Fensterrahmenelement 16 auf. Die erfindungsgemäße Rahmenverbindung 10 umfasst weiterhin eine das Türrahmenelement 14 und das Fensterrahmenelement 16 in noch zu erläuternder Weise aneinander bindende Verbindungsanordnung 17, bzgl. dieser Verbindungsanordnung 17 sei insbesondere auf die 2 bis 4 der Zeichnung verwiesen.

Bei der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 ist nun vorgesehen, siehe die 2 bis 4 der Zeichnung, dass die Verbindungsanordnung 17 zwischen Türrahmenelement 14 und Fensterrahmenelement 16 als direkte, das Türrahmenelement 14 und das Fensterrahmenelement 16 unmittelbar aneinander bindende Verbindungsanordnung 17 ausgebildet ist. Auf diese Weise lässt sich der bei den bisherigen Ausführungsformen unter Verwendung eines Zwischenstegs wie z. B. eines Holms von außen nicht sichtbare Bereich dieser Rahmenverbindung deutlich reduzieren, was einerseits von der Außenseite her gesehen eine erhebliche optische Verbesserung darstellt und andererseits von der Innenseite her gesehen die Übersichtlichkeit durch die Vergrößerung des Blickwinkels deutlich erhöht.

Bei der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 ist weiterhin vorgesehen, siehe dazu beispielsweise die 2 der Zeichnung, dass die direkte Verbindungsanordnung 17 zwischen Türrahmenelement 14 und Fensterrahmenelement 16 ein Türprofilelement 18 für das Türrahmenelement 14 und ein in der Form zumindest teilweise an dieses angepasste Fensterprofilelement 19 für das Fensterrahmenelement 16 umfasst. Es ist dies eine konstruktiv einfache Lösung zur Ausbildung der direkten Verbindungsanordnung 17 zwischen Türrahmenelement 14 und Fensterrahmenelement 16 der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10. Es ist dabei bei den in den 2 bis 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen das Fensterprofilelement 16 in senkrechter Richtung und im umlaufenden Bereich an das Türprofilelement 14 angepasst ausgebildet.

Zur Stabilisierung der direkten Verbindungsanordnung 17 zwischen Türrahmenelement 14 und Fensterrahmenelement 16 ist weiterhin vorgesehen, siehe dazu beispielsweise wieder die 2 der Zeichnung, dass das Türprofilelement 18 mehrere Stützstege 20 und das Fensterprofilelement 19 mehrere formschlüssig mit diesen Stützstegen 20 des Türprofilelements 18 verbundene Stützstege 21 aufweist. Es ist dazu in der 2 der Zeichnung beispielhaft jeweils ein Stützsteg 20 des Türprofilelements 18 und ein Stützsteg 21 des Fensterprofilelements 19 bezeichnet. Durch derartige Stützstege wird eine deutlich bessere Stabilisierung der gesamten Fenster-Tür-Rahmenverbindung erzielt.

Bei der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 ist weiterhin vorgesehen, siehe dazu beispielhaft wieder die 2 der Zeichnung, dass das Türprofilelement 18 und/oder das Fensterprofilelement 19 zur Lagepositionierung in Bezug aufeinander wenigstens einen Anlagesteg 22 aufweisen, es sind dazu in der 2 der Zeichnung zwei an dem Fensterprofilelement 19 befindliche Anlagestege 22 dargestellt. Durch diese Anlagestege 22 wird die Lage des Fensterprofilelements 19 in Bezug auf das Türprofilelement 18 sehr präzise definiert.

Bei dem in der 2 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 ist weiterhin vorgesehen, dass das Türprofilelement 18 und das Fensterprofilelement 19 durch zusätzliche Verbindungselemente 23, insbesondere Schraub- oder Nietverbindungselemente, miteinander in Wirkverbindung stehen, es ist dazu in dieser 2 schematisch eine durch das Türprofilelement 18 und das Fensterprofilelement 19 hindurch greifende, mit 24 bezeichnete Schraube dargestellt. Durch die Verwendung dieser zusätzlichen Verbindungselemente 23 wird eine weitere deutliche Stabilisierung der gesamten Anordnung erzielt. Es können dabei metrische Gewindeschrauben, mit selbstbohrenden, selbstscheidenden Schrauben, Blechschrauben in einem Schraubkanal, oder wie erwähnt auch Nieten verwendet werden.

Im Folgenden werden nun die in den 3 und 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 erläutert. In diesem Fall ist zwischen dem Türprofilelement 18 und dem Fensterprofilelement 19 zur Herstellung einer Verbindung zwischen diesen ein Adapterprofilelement 28 angeordnet. Die Verwendung eines solchen Adapterprofilelements 28 empfiehlt sich insbesondere bei aufwendigeren konstruktiven Ausführungsformen der verwendeten Profilelemente. Es kann sich dabei das Adapterprofilelement 28 im gesamten Bereich zwischen dem Türprofilelement 18 und dem Fensterprofilelement 19 befinden, oder wie bei den in den 3 und 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen kann sich das Adapterprofilelement 28 nur partiell zwischen Türprofilelement 18 und dem Fensterprofilelement 19 befinden.

Auch bei der in den 3 und 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 mit Adapterprofilelement 28 stehen, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach der 2 der Zeichnung, das Türprofilelement 18 und das Adapterprofilelement 28 sowie das Fensterprofilelement 19 und das Adapterprofilelement 28 durch zusätzliche Verbindungselemente 25, insbesondere Schraub- oder Nietverbindungselemente, miteinander in Wirkverbindung. Durch die Verwendung dieser zusätzlichen Verbindungselemente 25 wird auch bei dieser Ausführungsform eine zusätzliche Stabilisierung erreicht. Es sind dazu in den 3 und 4 der Zeichnung als Schrauben 26 ausgebildete zusätzliche Verbindungselemente 25 dargestellt, die sich einerseits durch das Türprofilelement 18 und das Adapterprofilelement 28 sowie andererseits durch das Fensterprofilelement 19 und das Adapterprofilelement 28 hindurch erstrecken, wobei im letzteren Fall die Schraube 26 in einem in dem Fensterprofilelement 19 befindlichen, nicht bezeichneten Schraubenkanal geführt ist. Es können dabei wiederum metrische Verbindungsschrauben, mit selbstbohrenden, selbstschneidenden Schrauben, Blechschrauben in einem Schraubenkanal oder auch Nieten verwendet werden, weiterhin denkbar sind auch beliebige Kombinationen dieser zuvor erwähnten Möglichkeiten.

Bei der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 ist weiterhin vorgesehen, siehe dazu wieder die 2 bis 4 der Zeichnung, dass das Türprofilelement 18 das Fensterprofilelement 19 an der Außenseite überdeckend ausgebildet ist, wobei diese Ausbildung insgesamt oder partiell erfolgen kann. Es überdeckt dabei das Türprofilelement 18 bei den Ausführungsformen nach den 2 und 3 der Zeichnung das Fensterprofilelement 19 an der Außenseite insgesamt, während bei dem in der 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel nur eine partielle Überdeckung vorgesehen ist. Bei davon abweichenden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 ist vorgesehen, dass das Fensterprofilelement 19 das Türprofilelement 18 an der Außenseite überdeckend ausgebildet ist, wobei hier auch wiederum eine insgesamte oder partielle Überdeckung vorgesehen ist.

Mit der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 zwischen einem Türelement 11 und Fensterelement 12 lässt sich eine deutliche Reduzierung des nicht sichtbaren Bereichs dieser Rahmenverbindung 10 erreichen, da bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung insbesondere keine Zwischenstege wie Holme oder dgl. verwendet werden müssen. Eine Reduzierung dieses nicht sichtbaren Bereichs auf beispielsweise 50 mm bedeutet gegenüber den bekannten Ausführungsformen eine wesentliche Verbesserung, und zwar einerseits von der Außenseite her gesehen in optischer Hinsicht, und andererseits von der Innenseite her gesehen in einer wesentlichen Verbesserung der Übersicht auf Grund des erhöhten Blickwinkels.

Die weiteren, insbesondere in den 2 bis 4 der Zeichnung dargestellten konstruktiven Ausgestaltungsmerkmale der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 können einen an sich bekannten Aufbau aufweisen, und sind deshalb in den Figuren der Zeichnung nicht separat bezeichnet bzw. in der Beschreibung nicht separat beschrieben worden.

Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt, es sind vielmehr noch mancherlei Abänderungen und Ausbildungen möglich. So sind insbesondere Abwandlungen in der konstruktiven Ausbildung des Türprofilelements 18, des Fensterprofilelements 19 sowie auch des Adapterprofilelements 28 möglich, weiterhin denkbar sind selbstverständlich abweichende Anbringungen der zusätzlichen Verbindungselemente 23. Im Übrigen vorgesehen ist eine Anwendung der erfindungsgemäßen Rahmenverbindung 10 bei anderen als den dargestellten Türelementen 11 und Fensterelementen 12.

10
Rahmenverbindung
11
Türelement
12
Fensterelement
13
Tür
14
Türrahmenelement
15
Fenster
16
Fensterrahmenelement
17
Verbindungsanordnung (für 14 und 16)
18
Türprofilelement
19
Fensterprofilelement
20
Stützsteg (von 18)
21
Stützsteg (von 19)
22
Anlagesteg (an 19)
23
zusätzliches Verbindungselement (für 18 und 19)
24
Schraube (durch 18 und 19)
25
zusätzliches Verbindungselement (für 18 und 24 bzw. 19 und 24)
26
Schraube (durch 18 und 24 bzw. 19 und 24)
27
Überdeckung (von 18 über 19)
28
Adapterprofilelement


Anspruch[de]
Rahmenverbindung (10) zwischen einem Türelement (11) und einem Fensterelement (12), insbesondere für ein Großraumfahrzeug wie z. B. Wohnmobil, Wohnwagen oder dgl., wobei das Türelement (11) ein die Tür (13) zumindest teilweise umgebendes Türrahmenelement (14) und das Fensterelement (12) ein das Fenster (15) zumindest teilweise umgebendes Fensterrahmenelement (16) aufweist, mit einer das Türrahmenelement (14) und das Fensterrahmenelement (16) aneinander bindenden Verbindungsanordnung (17), dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung (17) zwischen Türrahmenelement (14) und Fensterrahmenelement (16) als direkte, das Türrahmenelement (14) und das Fensterrahmenelement (16) unmittelbar aneinander bindende Verbindungsanordnung (17) ausgebildet ist. Rahmenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die direkte Verbindungsanordnung (17) zwischen Türrahmenelement (14) und Fensterrahmenelement (16) wenigstens ein Türprofilelement (18) für das Türrahmenelement (14) und wenigstens ein in der Form zumindest teilweise an dieses angepasste Fensterprofilelement (19) für das Fensterrahmenelement (16) umfasst. Rahmenverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fensterprofilelement (16) in senkrechter Richtung und/oder im umlaufenden Bereich an das Türprofilelement (14) angepasst ausgebildet ist. Rahmenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stabilisierung der direkten Verbindungsanordnung (17) zwischen Türrahmenelement (14) und Fensterrahmenelement (16) das Türprofilelement (18) wenigstens einen Stützsteg (20) und das Fensterprofilelement (19) wenigstens einen formschlüssig mit diesem Stützsteg (20) das Türprofilelementes (18) verbundenen Stützsteg (21) aufweist. Rahmenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Türprofilelement (18) und/oder das Fensterprofilelement (19) zur Lagepositionierung in Bezug aufeinander wenigstens einen Anlagesteg (22) aufweisen. Rahmenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Türprofilelement (18) und das Fensterprofilelement (19) durch zusätzliche Verbindungselemente (23), insbesondere Schraub- oder Nietverbindungselemente, miteinander in Wirkverbindung stehen. Rahmenverbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Türprofilelement (18) und Fensterprofilelement (19) zur Herstellung einer Verbindung zwischen diesen ein Adapterprofilelement (28) angeordnet ist. Rahmenverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Adapterprofilelement (28) im Wesentlichen im gesamten Bereich zwischen Türprofilelement (18) und Fensterprofilelement (19) befindet. Rahmenverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Adapterprofilelement (28) nur partiell zwischen Türprofilelement (18) und Fensterprofilelement (19) befindet. Rahmenverbindung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Türprofilelement (18) und das Adapterprofilelement (28) und/oder das Fensterprofilelement (19) und das Adapterprofilelement (28) durch zusätzliche Verbindungselemente (25), insbesondere Schraub- oder Nietverbindungselemente, miteinander in Wirkverbindung stehen. Rahmenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass das Türprofilelement (18) das Fensterprofilelement (19) an der Außenseite überdeckend, insgesamt oder partiell, ausgebildet ist. Rahmenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Fensterprofilelement (19) das Türprofilelement (18) an der Außenseite überdeckend, insgesamt oder partiell, ausgebildet ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com