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Dokumentenidentifikation DE60214997T2 11.01.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001386304
Titel PROFIL UND SATZ VON MEHREREN ELEMENTEN MIT EINEM ODER MEHREREN SOLCHER PROFILEN
Anmelder Doal Concept, Lyon, FR
Erfinder DOMINGUEZ, Luis, 71430 Saint-Bonnet De Vieille Vigne, FR;
ARNAUD, Etienne, F-69004 Lyon, FR
Vertreter Patentanwälte Magenbauer & Kollegen, 73730 Esslingen
DE-Aktenzeichen 60214997
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 12.04.2002
EP-Aktenzeichen 027328228
WO-Anmeldetag 12.04.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/FR02/01289
WO-Veröffentlichungsnummer 2002091336
WO-Veröffentlichungsdatum 14.11.2002
EP-Offenlegungsdatum 04.02.2004
EP date of grant 27.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.01.2007
IPC-Hauptklasse G09F 7/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Profil und auf eine Gesamtheit von Elementen, die ein oder mehrere dieser Profile enthält. Die Gesamtheit ist insbesondere dazu bestimmt, um beim Aufbau von Konstruktionen zur Informationsdarbietung verwendet zu werden, wie z.B. Konstruktionen zur Aufhängung von Tafeln oder Anzeigen, auf den Boden gestellte oder am Boden befestigte Tafeln, an einer Wand befestigten Tafeln, Ausstellungsstände oder dergleichen. Diese Konstruktionen oder Tafeln können insbesondere verwendet werden, um Informationen in Großmarkt-Geschäften darzubieten.

Die Darbietung von Informationen in einem Großmarkt-Geschäft erfordert das Aufhängen von Folien, welche die Information enthalten und relativ große Abmessungen und somit ein relativ großes Gewicht haben können. Die hierfür zurzeit verwendeten Systeme sind relativ aufwändig und sind hinsichtlich ihrer Handhabung und/oder der Qualität der erzielten Darbietung nicht wirklich zufriedenstellend.

Die FR-A-2664310 beschreibt eine Vorrichtung zur Befestigung von Anzeigetafeln, welche Stützmittel aufweisen, deren Seitenwand eine vertikale Nut bildet.

Übrigens gibt es im allgemeinen zurzeit auf dem Profilmarkt keine Gesamtheiten bzw. Profil-Sortimente zum Aufbau von Konstruktionen, die zur Bildung von Trägern für die Informationsdarbietung einfach, praktisch und schnell verwendet werden können. Insbesondere gibt es keine derartigen Profile oder Aufbau-Gesamtheiten, die mehrere unterschiedliche Funktionen (Kommunikation und horizontale und/oder vertikale Signalisierung, Ausstellungstand) mit ein und demselben Trägerprofil aus Aluminium gestatten.

Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, all diesen Unzulänglichkeiten abzuhelfen.

Hierfür umfasst das erfindungsgemäße Profil:

  • – eine erste Längsrille, die von einer Bodenwand und zwei geneigten Seitenwänden begrenzt ist, wobei diese Seitenwände in Richtung der Öffnung, durch die diese erste Rille zur Außenseite des Profils hin mündet, konvergierend sind, so dass die Breite dieser Rille im Bereich dieser Öffnung geringer ist als wenn sie in diese Öffnung eingezogen ist;
  • – eine zweite Längsrille, die sich auf der Seite des Profils befindet, das jener, an der die erste Rille mündet, gegenüberliegt, wobei diese zweite Rille durch eine Bodenwand und zwei Seitenwände begrenzt ist; und
  • –zwei Innenwände, die die Bodenwände der ersten und der zweiten Rille verbinden und die sich in einem Abstand zueinander befinden, so dass diese Innenwände und diese Bodenwände zwischen sich eine Aufnahme definieren, die zur Außenseite des Profils hin mündet.

Dieses Profil besitzt aufgrund der Bodenwand, der Seitenwände und der Innenwände eine erhöhte Längssteifigkeit, die es besonders für eine Verwendung in großer Länge geeignet macht, insbesondere um Tragkonstruktionen für Folien, Bleche oder Tafeln relativ großer Abmessungen zu bilden.

Die erste Rille kann verwendet werden, um eine Verbindung einer derartigen Folie oder eines biegsamen Blechs mit dem Profil herzustellen. Hierfür wird am Rand der Folie, die mit dem Profil verbunden werden soll, ein Falz gebildet, woraufhin die so gefalzte Folie in die erste Rille durch deren Öffnung hindurch eingeführt wird. Eine Stange mit gleichem oder geringfügig größerem Durchmesser als die Breite dieser Öffnung wird dann durch Gleiten vom Ende des Profils aus in diese erste Rille eingefügt, woraufhin Schrauben oder Schraube/Mutter-Einheiten oder dergleichen durch Löcher eingeführt werden, die zuvor durch die Bodenwände der ersten und zweiten Rille gebohrt werden. Diese Schrauben oder dergleichen dienen dazu, um derart festgezogen zu werden, dass sie die Stange in Richtung der Öffnung der. ersten Rille drücken, wobei dieses Festziehen der Stangen ermöglicht, zwischen sich und die beiden Seitenwände der ersten Rille die Folie oder das Blech zu klemmen, wobei ein besonders festes Einklemmen dieser Folie oder des Blechs in dieser Rille gewährleistet wird.

Dieses Einklemmen erweist sich als besonders geeignet für das zuvor erwähnte Anbringen von Folien- oder Blechträgern relativ großer Abmessungen und ist für zahlreiche Arten von Materialien wirkungsvoll, die für derartige Folien oder Bleche verwendet werden und Informationsträger bilden.

Sobald das Einklemmen erfolgt ist, kann der gefalzte Teil der Folie, der über die Rille hinausragt, am Rand des Profils abgeschnitten werden, wodurch der Gesamtheit ein perfektes Erscheinungsbild verliehen wird.

Das Profil kann innere Rückläufe umfassen, welche die Öffnung der zweiten Rille begrenzen, wobei diese Rückläufe derart sind, dass die Breite dieser Öffnung geringer als die Breite der zweiten Rille ist, die zu dieser Öffnung zurückgesetzt ist.

Die erste oder die zweite Rille kann Bolzen oder Gleitschienen besitzen, die Befestigungselemente umfassen, wobei diese Bolzen oder Befestigungselemente bzw. Aufhängungselemente dazu dienen, das Profil mit einem Träger zu verbinden, insbesondere zum Aufhängen der Gesamtheit aus Profil(en)-Folie(n) an einer Decke unter einem Tragbalken. Diese Befestigungselemente können insbesondere mit Gewindestangen verbundene Hülsen sein, wobei diese Gewindestangen durch Gewindelöcher eingeführt werden, die in den Gleitschienen vorgesehen sind, wobei diese Gewindelöcher in der Fläche der Gleitschienen münden, die sich entlang der Bodenwand der ersten oder der zweiten Rille befindet, wenn die Gleitschienen in diese erste oder zweite Rille eingeführt sind.

Das Schrauben dieser Befestigungselemente ermöglicht somit durch Eingriff der Gewindestangen mit der Bodenwand das Festziehen der Gleitschienen in der zweiten Rille und somit das Festlegen dieser Gleitschienen in dieser Rille.

Die zuvor genannte Aufnahme ermöglicht das Aufnehmen von Verbindungszapfen, welche Verbindungsstücke zweier Profile aufweisen, wobei diese Stücke zusammen mit diesen Profilen der Gesamtheit von Elementen angehören. Es können Schrauben durch die Bodenwände der zweiten Rille und/oder der ersten Rille eingeführt werden, um das Befestigen des Verbindungsstücks an einem Profil zu gewährleisten.

Vorteilhafterweise ist diese Aufnahme in der Mitte des Profils im Querschnitt angeordnet, wodurch die Zentrierung dieses Profils bezüglich eines Verbindungsstücks gewährleistet wird.

Die polygonale Form, welche diese Aufnahme im Querschnitt aufweist und bei der es sich vorzugsweise um eine quadratische oder rechteckige Form handelt, gewährleistet eine perfekte drehfeste Verkeilung eines Profils bezüglich eines Verbindungsstücks, wobei jeder Zapfen dieses Stücks derartige Abmessungen besitzt, dass dieser Zapfen an die Abmessungen der Aufnahme angepasst ist.

Die Gesamtheit von Elementen kann aufweisen:

  • – Verbindungsstücke, die das Zusammenfügen von zwei Profilen in der Verlängerung zueinander ermöglichen, und/oder
  • – Verbindungsstücke, die das Zusammenfügen von zwei Profilen in einem Winkel von 90° zueinander ermöglichen, und/oder
  • – Verbindungsstücke, die das Zusammenfügen von zwei Profilen in einem Winkel von 135° zueinander ermöglichen, und/oder
  • – Verbindungsstücke, die es ermöglichen, drei Profile zusammenzufügen, insbesondere T-förmige Stücke, und/oder
  • – Stücke, die mit Befestigungselementen, die mit Löchern durchbohrt sind, versehen sind, wobei die Löcher der Befestigungselemente von zwei Stücken übereinander angeordnet sein können und eine Spindel aufnehmen können, so dass die Gesamtheit ein Scharnier bildet, das es ermöglicht, ein Profil zu ergeben, das in Bezug auf ein anderes Profil verschwenkbar ist, und/oder
  • – Stücke, die Dekoransätze bilden, um die Enden der Profile zu verkleiden, wenn diese nicht mit Verbindungsstücken verbunden sind.

Vorzugsweise besitzt das Profil mindestens eine Außenwand, die sich in einem Abstand zu den genannten Seitenwänden und der Innenwand befindet, in der in Längsrichtung ein Paar von Materialverdünnungen, die zueinander parallel verlaufen, vorgesehen sind, wobei diese Verdünnungen eine derartige Dicke aufweisen, dass das Band, das sie zwischen sich begrenzen, vom Rest des Profils durch einen manuell auf dieses Band ausgeübten Zug getrennt werden kann.

Eine oder mehrere zusätzliche Rillen können somit je nach Bedarf angebracht werden, oder ein leichter Zugang zu den Innenwänden wird somit ermöglicht, insbesondere um Bohrungen in den Innenwänden auszuführen. Derartige zusätzliche Rillen oder Bohrungen ermöglichen das Anbringen von Befestigungsmitteln an einer Wand eines oder mehrerer Profile oder einer mit diesen Profilen erhaltenen Konstruktion.

Vorzugsweise ist jedes Paar von Verdünnungen in gleichem Abstand zu der ersten und der zweiten Rille angeordnet, so dass es ermöglicht wird, eine dritte Rille zu bilden, die sich im wesentlichen senkrecht zu der ersten und der zweiten Rille öffnet.

Diese dritte Rille kann insbesondere Befestigungselemente aufnehmen, die senkrecht zu den anderen Rillen ausgerichtet sind, wodurch die Montage an einer Wand einer Konstruktion ermöglicht wird, die aus einem oder mehreren Profilen besteht.

Die Gesamtheit von Elementen gemäß der Erfindung ermöglicht somit das einfache Bilden von Tafeln zur Informationsdarbietung.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung umfasst das Profil zwei Paare von Verdünnungen, die auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Profils angeordnet sind. Das Profil kann somit bis zu vier Rillen aufweisen, was einen sehr großen Anwendungsbereich ermöglicht.

Zum besseren Verständnis wird die Erfindung weiter unten unter Bezugnahme auf die beigefügte schematische Zeichnung erneut beschrieben, die anhand eines nicht einschränkend aufzufassenden Beispiels eine bevorzugte Ausführung des Profils und der Gesamtheit von Elementen der Erfindung darstellt.

1 ist eine Ansicht des Profils am Ende.

2 ist eine Ansicht dieses zur 1 ähnlichen Profils nach der Montage einer biegsamen Folie auf dem Profil.

3 ist eine auseinandergezogene Perspektivansicht zweier Teilstücke dieses Profils und eines Verbindungsstücks dieser Teilstücke, welche die Gesamtheit von Elementen besitzt.

4 bis 7 sind auseinandergezogene Perspektivansichten unterschiedlicher anderer Verbindungsstücke, welche die Gesamtheit von Elementen aufweist.

8 ist eine Perspektivansicht eines Abschnitts einer Tragkonstruktion, die durch Profil-Teilstücke gebildet ist, wie sie in 3 gezeigt sind, die mit Hilfe von Stücken zusammengefügt sind, wie sie in 3 bis 7 gezeigt sind.

9 bis 13 sind vereinfachte Perspektivansichten unterschiedlicher Darbietungskonstruktionen, die mit diesen Profilen und diesen Verbindungsstücken erzielt werden können.

Unter Bezugnahme auf 1 bis 3 erkennt man, dass das Profil 1 eine erste Längsrille 2, eine zweite Längsrille 3, zwei innere Rückläufe 4, welche die Öffnung 5 dieser zweiten Rille 3 begrenzen, zwei Innenwände 6, zwei abgerundete Außenwände 7, zwei Paare von Materialverdünnungen 8, die an diesen Außenwänden 7 angebracht sind, sowie zwei Paare innerer Rückläufe 9 aufweist, die beide entlang einer Materialverdünnung 8 verlaufen.

Die Rille 2 ist von einer Bodenwand 10 und zwei geneigten Seitenwänden 11 begrenzt. Diese Seitenwände 11 konvergieren in Richtung der Öffnung 12, über welche diese Rille 2zur Außenseite des Profils hin mündet, so dass die Breite dieser Rille 2 im Bereich dieser Öffnung 12 geringer ist, als wenn sie in diese Öffnung 12 eingezogen ist.

Die Rille 3 ist auf der Seite des Profils 1 angeordnet, die jener, an der die Rille 2 mündet, gegenüber liegt. Sie wird durch eine Bodenwand 15, zwei Seitenwände 16 und die Rückläufe 4 begrenzt.

Die Innenwände 6 verbinden die Bodenwände 10 und 15 und sind voneinander beabstandet angeordnet. Sie definieren zwischen ihnen und mit diesen Bodenwänden 10, 15 eine Aufnahme 20, die zur Außenseite des Profils 1 hin mündet. Diese Aufnahme 20 hat eine quadratische Form, wenn man sie vom Ende des Profils 1 sieht, und ist auf der Mittelachse in Längsrichtung dieses Profils 1 zentriert.

Die beiden Außenwände 7 haben einen Krümmungsradius, der auf derselben Mittelachse zentriert ist, so dass das Profil 1 eine im wesentlichen zylindrische Hülle bildet. Die Krümmung dieser Wände 7 bewirkt, dass ein Raum 21 zwischen der Innenfläche dieser Wände 7 und der Außenfläche dieser Wände 6, 11 und 16 vorhanden ist.

Jedes Paar von Verdünnungen 8 ist in Längsrichtung an dem Profil 1 in dem mittleren Bereich in Längsrichtung einer Wand 7 vorgesehen. Diese Verdünnungen 8 sind zueinander parallel und haben eine derartige Dicke, dass das Materialband 22, das sie zwischen sich begrenzen, vom Rest des Profils 1 durch einen manuell auf dieses Band 22 ausgeübten Zug getrennt werden kann.

Die Rückläufe 9 ermöglichen eine Versteifung der Ränder der Wände 7, die an die Verdünnungen 8 grenzen. Das Herausreißen verursacht daher keine Verformung dieser Ränder.

Betrachtet man 2, so erkennt man, dass die Rille 2 eine biegsame Folie 50 aufnehmen kann. Diese Folie 50 kann insbesondere eine solche Folie sein, wie sie zur Darbietung von Informationen hoch oben in Großmarkt-Geschäften verwendet wird, und kann mit einem Profil 1 oder mehreren aneinander stoßenden Profilen 1 verbunden werden, wie dies in 9 gezeigt ist, oder kann mit einer aus derartigen Profilen 1 gebildeten Konstruktion verbunden werden, wie dies in 10 gezeigt ist.

Um die Verbindung der Folie 50 mit dem Profil 1 zu erzeugen, wie dies 2 zeigt, werden Löcher durch die Wände 10 und 15 gebohrt, woraufhin am Rand der Folie 50 ein Falz gebildet wird, der dazu bestimmt ist, um mit dem Profil 1 verbunden zu werden, und die so gefalzte Folie 50 wird in die Rille 2 durch die Öffnung 12 hindurch eingefügt. Eine Stange 51 mit gleichem oder geringfügig größerem Durchmesser als die Breite dieser Öffnung 12 wird dann durch Gleiten vom Ende des Profils 1 aus in die Rille 2 eingeführt. Es werden Muttern 52 in der Rille 3 angebracht, wobei diese Muttern eine derartige Breite haben, dass sie in der Rille 3 gleiten können, dabei jedoch durch die Seitenwände 16, welche diese Rille 3 begrenzen, drehfest gehalten werden. Schrauben 53 werden dann durch diese Muttern 52 und die vorgenannten Löcher hindurch eingeführt. Diese Schrauben 53 werden derart festgezogen, dass die Stange 51 in Richtung der Öffnung 12 gedrückt wird, wodurch der Stange 51 ermöglicht wird, zwischen sich und den beiden Seitenwänden 11 die Folie 50 zu klemmen, wodurch ein besonders widerstandsfähiges Festklemmen dieser Folie 50 in dieser Rille 2 gewährleistet wird.

Sobald dieses Festklemmen durchgeführt ist, kann der umgefaltete Teil der Folie 50, der über die Rille 2 hinausragt, am Rand des Profils 1 abgeschnitten werden, wie dies in 2 gezeigt ist.

3 bis 7 zeigen jeweils:

  • – ein Verbindungsstück 30, das die Verbindung zweier Profile 1 mit 90° zueinander ermöglicht,
  • – ein Verbindungsstück 31, das die Verbindung zweier Profile in der Verlängerung zueinander ermöglicht,
  • – ein Verbindungsstück 32, das die Verbindung zweier Profile mit 135° zueinander ermöglicht,
  • – ein Verbindungsstück 33 in Form eines T, das die Verbindung dreier Profile 1 ermöglicht,
  • – ein Verbindungsstück 34, das zusammen mit einem identischen Stück 34 ein Scharnier bilden kann, das es gestattet, ein Profil 1 zu ergeben, das in Bezug auf ein anderes Profil 1 verschwenkt werden kann.

Jedes Stück 30 bis 34 besitzt einen mittigen Teil 35, der je nach dem vorliegenden Fall eine, zwei oder drei kreisförmige Flächen 36 begrenzt, an denen das Ende eines Profils 1 in Anschlag gelangen soll. Der Durchmesser dieser Flächen 36 entspricht im wesentlichen dem Außendurchmesser der Umhüllung des Profils 1.

In der Mitte jeder dieser Flächen 36 ragt ein Zapfen 37 hervor, dessen Breite und Höhe an die Breite und Höhe der Aufnahme 20 angepasst sind, so dass jeder Zapfen 37 ohne Spiel in die Aufnahme 20 eines Profils 1 eingeführt werden kann. Jeder Zapfen 37 ist mit einem seitlichen Gewinde 38 durchbohrt, das eine in die Rille 3 eingeführte Schraube aufnehmen kann, wobei nach dem Abfräsen der Rückläufe 4 ein Loch in die Bodenwand 15 gebohrt wird.

Das Stück 34 ist auf der dem Zapfen 37 entgegengesetzten Seite mit einem Lappen 40 ausgestattet, der mit einem Loch 41 durchbohrt ist. Dieser Lappen 40 ist bezüglich der Längs-Mittelachse des Stücks 34 derart versetzt, dass die Lappen 40 der beiden Stücke 34 überlagert werden können, wobei die Löcher 41 miteinander zur Deckung kommen. Diese Löcher 41 können dann eine Spindel aufnehmen, welche die Drehachse des so gebildeten Scharniers bildet.

Die Gesamtheit von Elementen, welche die Profile 1 und die Stücke 30 bis 34 enthält, kann weitere Verbindungsstücke und/oder Stücke enthalten, die Dekoransätze bilden, um ein Ende eines Profils 1, das an kein Stück 30 bis 34 angeschlossen ist, zu verkleiden.

8 zeigt einen Teil einer Tragkonstruktion 60 der in 10 dargestellten Bauart. Diese Konstruktion ist mit Profilen 1 und Stücken 30, 31 und 33 gebildet.

Diese 8 zeigt auch, dass die Gesamtheit von Elementen wie in dem dargestellten Beispiel Gleitschienen 45 enthalten kann, die zur Einführung in die Rillen 2 oder in Rillen, die durch Herausreißen der Bänder 22 hergestellt werden können, geformt sind. Diese Gleitschienen 45 sind von Gewindelöchern durchquert, in welche Gewindestangen 46 geschraubt werden können. Das Einschrauben dieser Gewindestangen 46 ermöglicht durch den Anschlag dieser Gewindestangen 46 an die Wand 10 oder die Wand 6 das Festziehen der Gleitschienen 45 in der Rille 2 oder in einer durch Herausreißen eines Bandes 22 gebildeten Rille und somit das Festlegen dieser Gleitschienen 45 in diesen Rillen.

Diese Gewindestangen 46 können für die Befestigung einer Folie oder eine Blechs 50 an Ort und Stelle verwendet werden, wobei die in 2 gezeigte Befestigungsart, z.B. durch Zusammennähen, zum Einsatz kommt, oder zum Verbinden der Konstruktion 60 mit einer Abstützung verwendet werden.

Die Rillen 3 können ähnliche Gleitschienen aufnehmen, die entsprechend geformt sind, und/oder, wie in dem dargestellten Beispiel Bolzen 47, welche die Aufhängung der Konstruktion 60 ermöglichen. Diese Bolzen 47 können insbesondere Ösen aufnehmen.

11 zeigt eine Rahmenkonstruktion 61, deren Streben durch Profile 1 gebildet sind. Eine Folie oder ein Blech 50, die bzw. das z.B. Werbeinformationen aufweist, kann zwischen zwei gegenüberliegenden Streben dieses Rahmens gespannt werden.

Zur Befestigung dieses Rahmens auf einer Wand können die Bänder 22 an den passenden Stellen herausgerissen werden, um das Bohren von Löchern in den Wänden 6 und das Anbringen von Gewindestangen oder Stiftbolzen durch diese Löcher hindurch zu ermöglichen. Verbindungsstege 62 zur Positionierung des Rahmens und zur Verkleidung dieser Gewindestangen oder Stiftbolzen können vorgesehen werden.

12 und 13 zeigen andere Konstruktionen 63, 64, die mit Hilfe der vorgenannten Elemente 1 und 30 bis 34 erhalten werden können, insbesondere eine Konstruktion 63 eines Ausstellungsstands mit Folien 50 und eine durch eine Tafel gebildete Arbeitsfläche, oder eine würfelförmige Konstruktion 64, die aufgehängt werden kann.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die weiter oben anhand eines Beispiels beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern sie umfasst vielmehr sämtliche abgewandelten Ausführungen, welche in den durch die beigefügten Ansprüche definierten Schutzbereich fallen. So kann die Gesamtheit insbesondere gekrümmte Profile 1 enthalten.


Anspruch[de]
Profil (1), dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst:

– eine erste Längsrille (2), die von einer Bodenwand (10) und zwei geneigten Seitenwänden (11) begrenzt ist, wobei diese Seitenwände (11) in Richtung der Öffnung (12), durch die diese erste Rille (2) zur Außenseite des Profils (1) hin mündet, konvergierend sind, so dass die Breite dieser Rille (2) im Bereich dieser Öffnung (12) geringer ist, als wenn sie in diese Öffnung (12) eingezogen ist;

– eine zweite Längsrille (3), die sich auf der Seite des Profils (1) befindet, das jener, an der die erste Rille (2) mündet, gegenüber liegt, wobei diese zweite Rille (3) durch eine Bodenwand (15) und zwei Seitenwände (16) begrenzt ist,

– zwei Innenwände (6), die die Bodenwände (10, 15) der ersten und der zweiten Rille (2, 3) verbinden und sich in einem Abstand zueinander befinden, so dass diese Innenwände (6) und diese Bodenwände (10, 15) zwischen sich eine Aufnahme (20) definieren, die zur Außenseite des Profils (1) hin mündet.
Profil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es innere Rückläufe (4) umfasst, die die Öffnung (5) der zweiten Rille (3) begrenzen, wobei diese Rückläufe (4) derart sind, dass die Breite dieser Öffnung (5) geringer als die Breite der zweiten Rille (3) ist, die zu dieser Öffnung (5) zurückgesetzt ist. Profil (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (20) in der Mitte des Profils (1) im Querschnitt angeordnet ist. Profil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (20) eine quadratische oder rechteckige Form im Querschnitt aufweist, Profil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Außenwand (7) aufweist, die sich in einem Abstand zu den genannten Seitenwänden (11, 16) und der Innenwand (6) befindet, in der längs ein Paar von Materialverdünnungen (8), die zueinander parallel sind, vorgesehen sind, wobei diese Verdünnungen (8) eine derartige Dicke aufweisen, dass das Band (22), das sie zwischen sich begrenzen, vom Rest des Profils (1) durch einen manuell auf dieses Band (22) ausgeübten Zug getrennt werden kann. Profil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Paar von Verdünnungen (8) in gleichem Abstand zu der ersten und der zweiten Rille (2, 3) angeordnet ist. Profil (1) nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Paare von Verdünnungen (8) umfasst, die auf zwei gegenüber liegenden Seiten angeordnet sind. Gesamtheit von Elementen, die ein oder mehrere Profile (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 einschließt, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst:

– mindestens eine Stange (51) mit einem Durchmesser gleich oder etwas größer als die Breite der Öffnung (12) der ersten Rille (2) eines Profils (1), die in diese erste Rille (2) durch Gleiten vom Ende des Profils (1) eingreifen kann, und

– Schrauben oder Schraube/Mutter-Einheiten (52, 53) oder dergleichen, die dazu bestimmt sind, durch vorher durch die Bodenwände (10, 15) der ersten und zweiten Rille (2, 3) gebohrte Löcher einzugreifen, wobei diese Schrauben oder dergleichen (52, 53) dazu bestimmt sind, derart festgezogen zu werden, dass sie die Stange (51) in Richtung der Öffnung (12) der ersten Rille (2) drücken, wobei es dieses Festziehen der Stange (51) ermöglicht, zwischen sich und die beiden Seitenwände (11) der ersten Rille (2) eine biegsame gefalzte Folie oder ein Blech (50) zu klemmen, die (das) mit dieser Rille (2) im Eingriff steht.
Gesamtheit von Elementen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst:

– Verbindungsstücke (31), die die Zusammenfügung von zwei Profilen (1) in der Verlängerung zueinander ermöglichen, und/oder

– Verbindungsstücke (30), die die Zusammenfügung von zwei Profilen (1) in einem Winkel von 90 Grad zueinander ermöglichen, und/oder

– Verbindungsstücke (32), die die Zusammenfügung von zwei Profilen (1) in einem Winkel von 135 Grad zueinander ermöglichen, und/oder

– Verbindungsstücke (33), die es ermöglichen, drei Profile (1) zusammenzufügen, insbesondere T-förmige Stücke, und/oder

– Stücke (34), die mit Befestigungselementen (40), die mit Löchern (41) durchbohrt sind, versehen sind, wobei die Löcher (41) der Befestigungselemente (40) von zwei Stücken (34) übereinander angeordnet sein und eine Spindel aufnehmen können, so dass die Gesamtheit ein Scharnier bildet, das es ermöglicht, ein Profil (1) zu ergeben, das in Bezug auf ein anderes Profil (1) schwenkt, und/oder

– Stücke, die Dekoransätze bilden, um die Enden der Profile (1) zu verkleiden, wenn diese nicht mit Verbindungsstücken verbunden sind.
Gesamtheit von Elementen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verbindungsstück (30 bis 34) einen oder mehrere Zapfen (37) aufweist, wobei die Breite und Höhe jedes Zapfens (37) an jene der Aufnahme (20) eines Profils (1) angepasst sind. Gesamtheit von Elementen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bolzen (47) oder Gleitschienen (45) besitzt, umfassend Befestigungselemente (46), die in die erste oder die zweite Rille (2, 3) eingreifen können.






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