Diese Erfindung betrifft ein Haustierfutter mit einem mäßig
verringertem Feuchtigkeitsgehalt und einer Struktur, die geeignet ist die Kautätigkeit
in einem Haustier zu fördern, das es frisst.
Haustierfutter, die zäh sind, sind bereits bekannt. Diese sind
im Allgemeinen eher für eine Verwendung als Leckereien, als für komplette
Mahlzeiten geeignet. Obwohl viele mäßig feucht sind, mit einem Feuchtigkeitsgehalt
von 30 % bis 50 %, sind einige trocken, mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 10 % und
weniger.
Es bleibt jedoch ein Bedarf für ein zähes Haustierfutter
bestehen, das sowohl für Hunde als auch für Katzen geeignet ist, und das
ohne den Bedarf einer speziellen Bearbeitung, hergestellt werden kann, und dennoch
einen guten visuellen Anreiz aufweist, sehr schmackhaft ist und strukturiert ist
Kauen zu fördern, und eine komplette Mahlzeit bereitstellt.
Zweckmäßigerweise strebt die vorliegende Erfindung danach
diesen Bedarf anzugehen.
Die EP 0258037 beschreibt
ein co-extrudiertes halb-feuchtes Futterprodukt, welches einen inneren Kern umfasst,
der zumindest teilweise durch mindestens eine erkennbare Schicht bedeckt ist. Die
US-P-5,731,029 beschreibt ein Verfahren zum Herstellen eines auf Fleisch basierenden
Produkts auf Basis einer Massenproduktion. Die WO 00/53031 beschreibt eine Leckerei
für Haustiere, die einen versiegelten Behälter und ein oder mehrere Stücke
eines formulierten Futterprodukts in dem Behälter umfasst, wobei jedes Stück
einen gebratenen Körper aus einer thermisch gelierten Grundmasse umfasst, die
Protein und Stärke beinhaltet und einen Feuchtigkeitsgehalt von mindestens
25 Gew.-% aufweist. Die US-P-3,873,736 beschreibt ein halb-feuchtes Proteinfutter-Produkt
aus fleischigen und anderen Materialien, das eine elastische Textur aufweist, die
der von natürlichem Fleisch ähnelt.
Nach einem ersten Aspekt der Erfindung, umfasst ein Haustierfutter
einen essbaren, formulierten, thermisch gelierten Körper, welcher umfasst,
mindestens 20 Gew.-% Protein mit einem ausgetrockneten Erscheinungsbild, einem Feuchtigkeitsgehalt
von 20 Gew.-% bis 60 Gew.-%, einen Lipidgehalt von 15 Gew.-% – 25 Gew.-%
und einer Struktur, welche der Textur eine Festigkeit verleiht, so dass sie unter
dem anfänglichen Druck eines Bisses durch ein Haustier federnd ist, worin der
Körper einen fettigen Saft absondern kann, wenn er einem leichten Druck ausgesetzt
ist.
Vorzugweise stellt diese Erfindung einen essbare Futterkörper
bereit, der eine beißbare bzw. abkaubare und nicht einheitliche Oberfläche
mit hoher Schmackhaftigkeit aufweist, wobei die Schmackhaftigkeit durch eine thermisch
erzeugte Bräunungs-/Austrocknungs-Reaktion bedingt ist.
In einer Ausführungsform weist der Körper einen äquivalenten
oder nominellen Durchmesser von mindestens 8 mm auf.
In dieser Beschreibung bedeutet ein nomineller (oder äquivalenter)
Durchmesser, dass der Durchmesser einer Kugel das gleiche Volumen wie der essbare,
erfindungsgemäße Körper aufweist.
In einer bevorzugten erfindungsgemäßen Form ist die Struktur
des Körpers geschichtet.
In bevorzugten Ausführungsformen beträgt der Feuchtigkeitsgehalt
von ungefähr 35 Gew.-% bis 50 Gew.-% und am bevorzugtesten ungefähr 40
Gew.-% bis 45 Gew.-%.
Der Körper kann von 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% an Asche umfassen.
Sofern vorhanden, beträgt der Gehalt an Asche vorzugsweise von ungefähr
4 Gew.-% bis 7 Gew.-%.
In bevorzugten Ausführungsformen, wird der Körper eine im
Allgemeinen blockartige Form aufweisen.
Gemäß der Erfindung umfasst die Struktur ferner eine äußere
Zone und eine innere Zone, wobei die äußere Zone einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt
als die innere Zone aufweist. Die äußere Zone bildet vorzugsweise eine
gebräunte äußere Oberfläche. Das Bräunen der Oberfläche
kann durch ihr Aussetzen an intensive trockene Hitze, beispielsweise durch Rösten,
Grillen, Braten bzw. Frittieren oder vorzugsweise durch Trocknen mit Heißluft
erreicht werden.
Die äußere Zone kann eine saure Beschichtung umfassen. Die
Beschichtung kann eine essbare Säure, wie Phosphorsäure, umfassen.
In einer bevorzugten erfindungsgemäßen Form sollte der Proteingehalt
40 Gew.-% nicht überschreiten.
Gemäß eines zweiten Aspekts der Erfindung umfasst ein Verfahren
zum Herstellen eines Haustierfutters mit einer derartigen Textur, dass es unter
dem unter dem anfänglichen Druck eines Bisses durch ein Haustier federnd ist,
die Schritte von
- – Bereitstellen eines kohärenten Körpers aus Futter bzw. Nahrungsmittel,
welcher aus einer thermisch gelierbaren Proteinquelle erzeugt ist
- – Verringern des Feuchtigkeitsgehalts des Körpers auf zwischen 20
Gew.-% und 50 Gew.-%
- – Bewirken, dass mindestens ein Bereich des Körpers eine ausgetrocknet
erscheinende Oberfläche aufweist
- – und Verringern des pH-Wertes des Körpers,
wobei nach einer Verringerung des Feuchtigkeitsgehalts der Körper mindestens
20 Gew.-% Protein umfasst
Der Schritt zum Verringern von Feuchtigkeit wird vorzugsweise durch
Aussetzen des Körpers an trockene Hitze erreicht. Die trockene Hitze kann durch
Rösten, Backen, Grillen oder Braten des Körpers bereitgestellt sein. Vorzugsweise
ist der Körper durch Heißluft getrocknet, in einer Ausführungsform
für ungefähr 4 bis 7 Minuten. Die Trockentemperatur kann im Bereich von
ungefähr 138 °C bis 180 °C liegen.
Die Methode bzw. das Verfahren kann den weiteren Schritt eines Bewirkens
einer Bräunungsreaktion, die an der Oberfläche des Körpers stattfindet,
umfassen. Dies kann den Schritt eines Verringerns des pH-Wertes des Körpers
umfassen. Vorzugsweise umfasst dies eine Beschichtung des Körpers mit einer
Säure, vorzugsweise einer essbaren Säure. Eine geeignete essbare Säure
ist Phosphorsäure.
In einer bevorzugten Form der Erfindung umfasst ein Bewirken der Bräunungsreaktion
Ankohlen von mindestens einem Bereich der Oberfläche.
Ferner umfasst Ankohlen vorzugsweise ein Bewirken einer Reaktion der
sauren Beschichtung mit einem Zucker in dem Körper. Der Zucker kann in den
Bestandteilen des Körpers vor der Bildung vorliegen. Ferner kann die Methode
den Schritt eines Einfügens eines Zucker in den Körper umfassen. Dies
kann als eine Beschichtung geschehen oder als eines ergänzenden eingefügter
Bestandteil.
Der Schritt eines Bereitstellens des geronnenen Proteins umfassenden
Körpers kann die Schritte einer Bildung einer Fleischemulsion mit einem Protein-Fett-Verhältniss
von mindestens ungefähr 1,5:1 Gewichtsanteilen und einem Feuchtigkeitsgehalt
von ungefähr 45 % bis 80 % umfassen; Entlüften der Emulsion; Zerkleinern
und Erhitzen der Emulsion; Halten der erhitzten Emulsion bei einem Druck der ausreicht,
um ein Gerinnen der Emulsion in einen kohärenten Körper zu bewirken, und
Verringern des Drucks. Das Verfahren kann ferner ein Zerteilen des Körpers
in mehrere Stücke umfassen.
In einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung ein Haustierfutter-Produkt
bereit, welches umfasst
einen versiegelten Behälter; und
mehrere an essbaren, formulierten, thermisch gelierten Körpern in dem Behälter,
wobei die Körper mindestens 20 Gew.-% Protein umfassen, ein gebräuntes
Erscheinungsbild aufweisen, einen Feuchtigkeitsgehalt von 20 Gew.-% bis 60 Gew.-%,
einen Lipidgehalt von 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% und eine Struktur, welche der Textur
eine Festigkeit verleiht, so dass sie unter dem anfänglichen Druck eines Bisses
durch ein Haustier federnd ist.
Das gebräunte Erscheinungsbild ist vorzugsweise durch Aussetzen
des Körpers an eine Hitzequelle erzeugt. Die Hitze ist vorzugsweise trockene
Hitze. Das Aussetzen erfolgt vorzugsweise kurzfristig und die trockene Hitze geht
vorzugsweise aus Rösten, Braten oder Grillen, vorzugsweise aus einem Trocknen
mit Heißluft hervor.
Ferner umfasst der Behälter vorzugsweise kein zugesetztes Wasser
oder Bratensaft, und die Körper sind in dem Behälter dicht enthalten.
Vorzugsweise sind sie eng gepackt.
Die Körper weisen vorzugsweise einen erhöhten Fettgehalt
auf, so dass sie in der Lage sind einen fettigen Saft abzusondern, wenn sie einem
leichten Druck ausgesetzt sind.
In einer weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Form sind
die Körper sauer. Sie können eine saure Beschichtung umfassen. Die Beschichtung
umfasst vorzugsweise eine essbare Säure, wie Phosphorsäure.
Ferner umfassen die Körper vorzugsweise Zucker, vorzugsweise
in der Beschichtung, so dass an ihren Oberflächen eine Bräunungsreaktion
stattfindet, wenn sie Hitze ausgesetzt sind.
Der Behälter kann eine versiegelbare bzw. verschließbare
Dose oder einen Beutel umfassen. Wenn der Behälter einmal versiegelt ist, kann
er in der Retorte bearbeitet werden.
Es sind nun erfindungsgemäße Ausführungsformen lediglich
als Beispiele beschrieben.
Die Erfindung ist ein Haustierfutter-Produkt in der Form eines kohärent
gebildeten Futterkörpers. Der Futterkörper ist proteinreich, weist einen
verringerten Feuchtigkeitsgehalt und eine Struktur auf, die eine Festigkeit der
Textur aufweist, die geeignet ist ausgeprägtes oder anhaltendes Kauen hervorzurufen.
Die Oberfläche weist ein nicht einheitliches Erscheinungsbild auf und zeigt
zumindest etwas Austrocknung oder Ankohlung. Die Oberfläche ist federnd und
beißbar, in dem Sinn, dass ein Haustier seine Zähne darin absenken kann
ohne es notwendigerweise sofort zu durchdringen oder zu bewirken, dass der Körper
zerfällt. Die Oberfläche ist somit unter dem anfänglichen Druck eines
Beißens federnd, obwohl sie getrennt werden kann und Zugang zum Inneren
des Körpers ermöglicht.
Der Körper ist aus einer thermisch gelierbaren Proteinquelle
hergestellt, die vorzugsweise mit einer Stärkequelle gemischt ist, wobei bewirkt
wird, dass das Gemisch thermisch geliert, und dann in Stücke oder Brocken zerteilt
wird, und danach einem thermischen Austrocknen an einer Quelle trockener Hitze ausgesetzt
wird.
In einem versiegelten Behälter können mehrere dieser Körper
bereitgestellt sein. Jeder dieser Körper oder Stücke ist kohärent,
fest und kaubar und kann mit Stücken mit anderer Textur gemischt sein, beispielsweise
weichere, weniger zähe Stücke. Der Körper umfasst Protein in einer
Menge von mindestens 20 Gew.-%, jedoch vorzugsweise nicht mehr als 40 Gew.-%, und
weist einen Feuchtigkeitsgehalt in dem Bereich von ungefähr 20 Gew.-% bis 50
Gew.-% auf. In dieser Form ist der Körper oder das Stück besonders geeignet
um eine Katze oder einen Hund zu füttern, wobei es jeweils, wie nachstehend
vollständiger dargelegt, vom Aufbau des Endprodukts abhängt.
Der Körper kann wahlweise Asche von ungefähr 1 Gew.-% bis
10 Gew.-% umfassen, vorzugsweise von 4 Gew.-% bis 7 Gew.-%.
Das Protein, die Stärke und andere Bestandteile können von
einer beliebigen geeigneten Quelle stammen, wobei die Wahl davon großteils
von Nährstoffbedürfnissen, Betrachtungen zur Schmackhaftigkeit und der
Art des herzustellenden Futters abhängt.
Die Proteinquelle kann eine pflanzliche Proteinquelle, eine tierische
Proteinquelle oder ein Gemisch dieser Proteinquellen sein. Geeignete pflanzliche
Proteinquellen sind Klebereiweiß, Weizenprotein, Sojaprotein, Reisprotein,
Maisprotein und dergleichen. Diese Proteine können, wie gewünscht, in
der Form von Mehlen, Konzentraten und Isolaten bereitgestellt sein. Tierische Proteine
sind jedoch bevorzugt. Geeignete tierische Proteinquellen sind Muskel- oder Skelettfleisch
von Säugetieren, Geflügel und Fisch; Mehle wie Fleischmehl, Knochenmehl,
Fischmehl und Geflügelmehl; Nebenprodukte wie Herzen, Leber, Nieren, Zunge
und dergleichen; und Milchproteine.
Die Stärkequelle ist in geeigneter Weise ein Getreide wie Mais,
Reis, Weizen, Gerste, Hafer oder Soja und Gemische dieser Getreide. Das Getreide
ist in geeigneter Weise in der Form eines Mehls bereitgestellt. Reine oder im Wesentlichen
reine Stärken können, wenn gewünscht, ebenfalls verwendet werden.
Wenn Mehle verwendet werden, werden diese ebenfalls etwas Protein bereitstellen.
Daher ist es möglich ein Material zu verwenden, das sowohl eine Proteinquelle
als auch eine Stärkequelle ist.
Verschiedene andere Bestandteile, beispielsweise Salz, Gewürze,
Würzmittel, Vitamine, Mineralien, Aromastoffe, Lipide und dergleichen, können
ebenfalls, wie gewünscht, in das thermisch gelierbare Gemisch eingeschlossen
sein. Wenn zugesetzt, können die Lipide ein beliebige tierische Fette sein,
beispielsweise Talg, oder sie können pflanzliche Fette sein.
Es kann ein die Wasser-Aktivität steuerndes Mittel zu der Proteinquelle,
welche die anfängliche Formulierung vor einer Zerteilung umfasst, zugegeben
werden, um so die Textur des Endprodukts zu erweichen und es fleischähnlicher
zu machen, indem zumindest etwas des verfügbaren Wassers beibehalten wird.
Durch das Mittel wird dem Produkt ebenfalls ein Ausmaß an Schutz vor einer
mikrobiellen Infektion bereitgestellt. Jedes geeignete die Wasser-Aktivität
steuernde Mittel kann verwendet werden. So umfassen geeignete Beispiele Anfeuchter
oder Weichmacher, Salze und Zucker. So können Anfeuchter beispielsweise ausgewählt
sein unter hydriertem Maissirup, Glycerin, Propylenglykol, Butylenglykol, Glykole
mit mehreren Hydroxylgruppen wie Glycerin und Sorbit. Geeignete Zucker umfassen
Invertzucker und Saccharose. Geeignete Salze umfassen NaCl und Natriumpyrophosphate.
Das Feuchtigkeits-reduzierte, formulierte Futterprodukt ist durch
Bilden einer thermisch gelierten proteinreichen Masse hergestellt, Teilen der Masse
in Stücke oder Brocken, wobei diese dann texturiert werden. Dieser letztere
Schritt umfasst ein Verringern ihres Feuchtigkeitsgehalts durch ihr Aussetzen an
eine intensive Quelle an trockener Hitze, wie sie bereitgestellt wird durch Trocknen
von ihnen in einem Zustand einer relativen Bewegung mit Luft, wie einem Strom an
Heißluft, oder indem bewirkt wird, dass sie durch erhitzte Luft fallen.
Die thermisch gelierte proteinreiche Masse kann, wie gewünscht,
auf verschiedenen Wegen hergestellt sein.
So kann beispielsweise ein thermisch gelierbares Gemisch aus Wasser,
Protein und allen der anderen Bestandteile zubereitet werden, um in dem Feuchtigkeits-verringerten,
formulierten Futterprodukt umfasst zu werden. Das thermisch gelierbare Gemisch wird
dann erhitzt und in Schichten gebildet. Dies kann, wie in der US-P-4,781,939 und
der US-P-5,132,137 beschrieben, geschehen, deren Offenbarungen unter Bezugnahme
aufgenommen sind. Wie in diesen Patenten beschrieben, wird das thermisch gelierbare
Gemisch in ein Emulsions-Walzwerk bzw. eine Emulsions-Zerkleinerungsanlage (emulsion
mill) gespeist, in dem das Gemisch einem kurzfristigen maschinellen Erhitzen und
Scheren ausgesetzt ist. Jedes geeignete Emulsions-Walzwerk kann
verwendet werden, beispielsweise das in der US-P-5,132,137 offenbarte Emulsions-Walzwerk.
Andere geeignete Emulsions-Walzwerke sind im Handel unter dem Markennamen von Trigonal
erhältlich und können von Siefer Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße
114, Postfach 101008, Velbert 1, Deutschland bezogen werden.
In dem Emulsions-Walzwerk wird die Temperatur des Gemischs innerhalb
einer sehr kurzen Zeit, für gewöhnlich weniger als ein oder zwei Sekunden,
auf die gewünschte Temperatur zum Gelieren erhöht. Vorzugsweise wird die
Temperatur auf ungefähr 100 °C bis ungefähr 120 °C erhöht.
Alternativ kann die Temperatur auf den Bereich von ungefähr 45 °C bis
ungefähr 75 °C erhöht werden, wie in der US-P-5,132,137 beschrieben.
Üblicherweise wird die in dem Emulsions-Walzwerk erzeugte maschinelle Energie
ausreichend sein, um das Gemisch auf die gewünschte Temperatur zu erhitzen,
dies kann jedoch durch die Injektion von überhitztem Dampf ergänzt werden.
Das erhitzte Gemisch wird von dem Emulsions-Walzwerk in einem dünnen
Strom in ein Halterohr ausgestoßen. Da das heiße Gemisch in einem dünnen
Strom in das Halterohr eintritt, bildet es dünne Schichten über einem
sich bereits in dem Halterohr befindenden, erhitzten Gemisch. Das geschichtete,
erhitzte Gemisch in dem Halterohr geliert dann, während es sich langsam entlang
des Halterohrs bewegt. Jede Schicht des geschichteten, erhitzten Gemischs bleibt
im Wesentlichen visuell vernehmlich. Die Verweilzeit des erhitzten Gemischs in dem
Halterohr ist ausreichend, damit das Gemisch in eine feste, gelierte Produktmasse
gelieren kann bevor es den Ausgang des Halterohrs erreicht. In diesem Stadium weist
die gelierte Masse ein stark gestreiftes Erscheinungsbild und die Textur von Fleisch
auf und einen Feuchtigkeitsgehalt, der im Allgemeinen in dem Bereich von 50 Gew.-%
bis 60 Gew.-% liegt.
Alternativ kann, als ein Beispiel, die thermisch gelierte Masse durch
Emulgieren von Wasser und der Bestandteile, die in dem Feuchtigkeits-verringerten,
formulierten Futterprodukt umfasst sind, hergestellt werden. Eine Emulsionsvorrichtung
mit hoher Geschwindigkeit oder eine Homogenisiervorrichtung ist zum Emulgieren besonders
geeignet. Falls nötig oder gewünscht, kann ein gelierendes Mittel zugesetzt
werden. Die Emulsion wird dann erhitzt, um die Emulsion thermisch zu gelieren, so
dass eine thermisch gelierte Masse bereitgestellt wird; beispielsweise in einem
Kocher mit Mischer, Dampfofen oder Extruder. Die thermisch gelierte Masse kann dann
durch eine Öffnung, wie eine Extrusionsdüse, gezwungen werden, um ein
geliertes Produkt bereitzustellen, das geeignet ist in Stücke geschnitten zu
werden. Der Feuchtigkeitsgehalt wird Allgemein wiederum in dem Bereich von 50 Gew.-%
bis 60 Gew.-% liegen.
Das gelierte Produkt, das durch Verwendung welches auch immer der
vorstehend aufgeführten alternativen und nicht beschränkenden, beispielhaften
Verfahren erhalten wird, wird dann in einer geeigneten Schneidevorrichtung in Stücke
geschnitten.
Das bevorzugte Produkt stammt aus dem Emulgierungsverfahren von vorstehender
US-P-4,781,939, da die von dem Produkt gezeigte geschichtete Struktur und Streifungen
eine erhöhte Fläche der Oberfläche bereitstellt. Die Stücke
sind vorzugsweise von einer Größe, die zur Verwendung in einem Haustierfutter
geeignet ist; so weisen sie beispielsweise eine minimale Abmessung von ungefähr
8 mm auf. Die Stücke können dann überprüft werden, um Feinanteile
zu entfernen.
Die so gebildeten kohärenten, proteinreichen Stücke werden
dann einem Texturierungsschritt ausgesetzt. Dies umfasst ein Verringern des Feuchtigkeitsgehalts
der Stücke. Es wird eine Quelle von intensiver, trockener Hitze verwendet.
Dies liefert einen Körper mit einer Struktur, die zumindest zwei Zonen umfasst
– eine Außen- oder äußere Zone mit geringerem Feuchtigkeitsgehalt
als eine innere Zone mit höherem Feuchtigkeitsgehalt.
Ein Beispiel eines Verfahrens mit trockner Hitze zum Verringern von
Feuchtigkeit der gebildeten Stücke umfasst Braten, vorzugsweise in viel Fett.
Es kann eine beliebige geeignete Vorrichtung zum Braten in viel Fett verwendet werden.
Das zum Braten der Stücke verwendete Fett kann ein beliebiges geeignetes tierisches
oder pflanzliches Fett oder Öl sein. Pflanzliche Öle sind bevorzugt. Geeignete
Beispiele pflanzliche Öle umfassen Erdnussöl, Maisöl, Baumwollsamenöl,
Sonnenblumenöl, hydriertes Sojaöl und dergleichen. Rindertalg ist ein
geeignetes tierisches Öl. Die Temperatur des Öls liegt vorzugsweise in
dem Bereich von ungefähr 150 °C bis ungefähr 200 °C –
beispielsweise um 160 °C bis ungefähr 180 °C.
Die Stücke werden alternativ oder zusätzlich einem Hochgeschwindigkeits-Heißlufttrockner
für eine Zeit getrocknet, die ausreicht sie auf einen Feuchtigkeitsgehalt in
dem Bereich von ungefähr 20 Gew.-% bis 60 Gew.-% zu trocken, vorzugsweise von
ungefähr 30 Gew.-% bis ungefähr 50 Gew.-%. Der Bereich liegt am bevorzugtesten
zwischen 40 Gew.-% und 45 Gew.-%. Die Trockenzeit sollte ungefähr 10 Minuten
nicht überschreiten und sollte vorzugsweise weniger als ungefähr sieben
Minuten betragen, am bevorzugtesten in dem Bereich von 4 bis 6 Minuten liegen. Es
ist wünschenswert, dass der Temperaturbereich von ungefähr 140 °C
bis 180 °C beträgt. Es wurde festgestellt, dass dies die Feuchtigkeit
verringert und die Festigkeit des Körpers auf das gewünschte Ausmaß
erhöht. Es wird jedoch geschätzt werden, dass die speziell benötigte
Zeit und Temperatur für ein beliebiges spezielles Produkt vom Fachmann ohne
übermäßiges Experimentieren bestimmt werden kann.
Es wird festgestellt, dass die aus den geschichteten Stücken
hergestellten, getrockneten Körper die ausgedehnte, geschichtete Struktur der
nicht getrockneten, geschichteten Stücke beibehalten und überraschenderweise
nicht merklich schrumpfen und somit ihr fleischähnliches Erscheinungsbild beibehalten.
Die getrockneten Stücke können auch mit Aromastoffen beschichtet
sein. Geeignete Aromastoffe umfassen Extrakte aus tierischem Material, Aminosäuren
wie Glycin, Fette wie Talg und dergleichen.
Der pH-Wert der Stücke ist vorzugsweise verringert. Normalerweise
wird ein pH-Wert in dem Bereich von 6,0 bis 6,5 auf einen Wert in dem Bereich von
4,0 bis 5,5 verringert. Die Verringerung wird durch ein Ansäuern der Stücke
erreicht, vorzugsweise durch Auftragen einer sauren Beschichtung an diese. Eine
nahrungsmittelgeeignete Säure, beispielsweise Phosphorsäure, ist vorzugsweise
verwendet. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Beschichtung von
ungefähr 1 Gew.-% bis 5 Gew.-% des beschichteten Futterkörpers.
Zweckmäßigerweise kann die Beschichtung weiter umfassen
eine Zucker, wie Saccharose oder Glucose, zur Reaktion mit der Säure, so dass
eine sehr schmackhafte ausgetrocknete oder bräunende Wirkung in der Beschichtung
bereitgestellt wird, wobei das Bräunen erweitert wird, das bereits als ein
Ergebnis des Feuchtigkeitsverringerungsschritts hergestellt worden sein kann. Der
Zucker kann jedoch zusätzlich oder alternativ in der anfänglichen proteinreichen
Formulierung vor dem Stadium des Gelierens umfasst sein, oder in einem geeigneten
späteren Stadium zugegeben werden.
Die getrockneten Stücke, die entweder beschichtet sind oder nicht,
können dann in geeignete Behälter, insbesondere in versiegelbare Dosen
oder Beutel, gepackt werden. In dieser Form sind die getrocknetenlbeschichteten
Stücke insbesondere geeignet zum Füttern von Haustieren als eine komplette
Mahlzeit oder als Teil einer Mahlzeit. Alternativ können die getrockneten beschichteten
Stücke sogar als Leckereien gefüttert werden.
Vorzugsweise werden die Stücke in den Behältern eng gepackt
und es wird kein zusätzliches Wasser oder andere Flüssigkeit, wie Bratensaft,
zugegeben. Wenn einmal versiegelt, können die Behälter in der Retorte
sterilisiert werden. Die Hitze der Sterilisation fördert eine Reaktion der
Säure mit Zuckern in dem getrockneten, proteinreichen Körper. Das Ergebnis
dieser Reaktion ist eine dunkle, nicht einheitliche Oberflächenwirkung auf
die Stücke, ähnlich einem Austrocknen oder Ankohlen.
In bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsformen
umfassen die getrockneten Stücke vorzugsweise ungefähr 10 Gew.-% oder
weniger an Stärke, ungefähr 20 Gew.-% bis ungefähr 40 Gew.-% an Protein,
ungefähr 15 Gew.-% bis ungefähr 25 Gew.-% an Lipid und ungefähr 30
Gew.-% bis ungefähr 40 Gew.-% an Feuchtigkeit. Wenn zusätzliche Bestandteile
– zusätzlich zu den vorstehend diskutierten Beschichtungskomponenten
– wie Salze, Zucker, Gewürze, Würzmittel, Aromastoffe, Mineralien
und dergleichen in den getrockneten Stücken umfasst sind, betragen diese zusätzlichen
Bestandteile vorzugsweise bis zu ungefähr 0,5 Gew.-% bis ungefähr 15 Gew.-%
der Stücke.
Ein Vorteil der Erfindung ist, dass die Struktur des Futterkörpers,
der eine geringere Feuchtigkeit und festere Textur bereitstellt – insbesondere
an der Oberfläche – in einer relativ großen Brockengröße,
das Haustier, sei es eine Katze oder ein Hund oder dergleichen, veranlasst mehr
Zeit zu verwenden, es zu kauen, wobei eine vorteilhafte Kieferübung bereitgestellt
wird.
Im dem Fall von mittelgroßen bis großen Hunden, wird festgestellt,
dass die Brocken vorzugsweise innerhalb der folgenden Größengrenzen liegen
sollten: kürzeste seitliche Abmessung von 8 mm bis 12 mm und längstens
von 16 mm bis ungefähr 25 mm. Es ist jedoch zweckmäßig die Abmessungen
im Sinne eines äquivalenten oder nominellen Durchmessers zu betrachten, wobei
dies der Durchmesser einer Kugel ist mit gleichem Volumen wie der besagte nicht
kugelförmige Körper. Obwohl der Körper tatsächlich im Allgemeinen
kugelförmig sein kann, wird im Allgemeinen festgestellt, dass Körper mit
im Allgemeinen blockartigen Proportionen bevorzugt sind. Es liegen jedoch nicht
nur blockartige und gerundete Formen, sondern auch Formen, die Kombinationen daraus
umfassen, im Umfang dieser Erfindung und der angefügten Ansprüche.
Natürlich werden sich in Abhängigkeit zur Art des Tieres,
welches das Futterprodukt konsumieren soll, bestimmte verwendete Aromen unterscheiden.
Beispiel 1
Eine Basismischung zum Herstellen eines thermisch gelierbaren Gemischs
ist aus Fleischprotein, Weizen-Klebereiweiß, entfettetem Sojamehl, anderen
Bestandteilen und Wasser in den folgenden Gewichtsanteilen zubereitet:
69,0 % Fleisch
18,5 % Weizen
5,0 % Sojamehl
4,5 % Wasser
3,0 % andere (Mineralien, Zucker, Vitamine, Aromen, etc.)
Das thermisch gelierbare Gemisch läuft durch ein Emulsions-Walzwerk
(ein Trigonal Walzwerk (Trigonal Mill) bezogen von Siefer Maschinenfabrik GmbH &
Co. KG). Das erhitzte Gemisch verlässt das Emulsions-Walzwerk mit einer Temperatur
von ungefähr 112 °C und wird in ein Halterohr entlassen. Die Verweilzeit
in dem Halterohr beträgt ungefähr 5 Minuten. Das das Halterohr verlassende
Produkt liegt in einer gelierten Form vor und wird in Stücke von ungefähr
8 mm Länge geschnitten. Die Stücke weisen ein gestreiftes, fleischähnliches
Erscheinungsbild auf.
Die Stücke werden gesiebt, um Feinanteile zu entfernen. Der Feuchtigkeitsgehalt
der Stücke beträgt ungefähr 55 Gew.-%. Die Stücke werden dann
in eine Chargen-Bratpfanne bzw. -Frittierpfanne mit viel Fett überführt,
in der sie in pflanzlichem Öl bei einer Temperatur von 188 °C für
ungefähr 30 Sekunden gebraten werden. Die Stücke werden dann entfernt,
es wird ihnen ermöglicht in den Brat- bzw. Frittierkörben abzulaufen,
und sie werden auf Raumtemperatur gekühlt. Die gebratenen Stücke behalten
das gestreifte, fleischähnliche Erscheinungsbild bei und weisen einen pH-Wert
von 6 auf.
Die Zusammensetzung der Stücke nach Braten wurde als wie folgend
bestimmt (Gew.-%):
35 % Protein
20 % Fett
37 % Feuchtigkeit
2 % Zucker, insbesondere Saccharose
6 % Asche
Die gebratenen Stücke wurden dann in eine Beschichtungsvorrichtung
überführt. Die Stücke wurden dann für eine Zeit von ungefähr
90 Sekunden mit nahrungsmittelgeeigneter Phosphorsäure und Aromastoffen beschichtet,
wobei die Phosphorsäure bis zu ungefähr 1,5 % der Gesamtmasse der beschichteten
Produktstücke ausmacht. Es wurde festgestellt, dass die beschichteten Stücke
einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 35 Gew.-% und einen pH-Wert von 5 aufweisen.
Die beschichteten Stücke wiesen eine feste, dennoch federnde Textur auf.
Schließlich wurden die Stücke ohne Zusatz von Bratensaft
oder Wasser in eine versiegelbare Dose gepackt. Die Dose wurde versiegelt und in
der Retorte bearbeitet. Nachdem sie auf Raumtemperatur abkühlen konnte, wurde
die Dose geöffnet und die Inhalte überprüft.
Es wurde beobachtet, dass die gebratenen und beschichteten Stücke
eine zufällig angeordnete oder zumindest nicht einheitliche gebräunte
Oberfläche aufweisen, die mehr angekohlt erscheint als nach dem früheren
Bratstadium vor einem Eindosen. Die Stücke wiesen eine fettige Griffigkeit
auf und sonderten bei leichtem Druck fettige Säfte ab.
Beispiel 2
Eine Basismischung zum Herstellen eines thermisch gelierbaren Gemischs
ist aus Fleischprotein, Weizen-Klebereiweiß, entfettetem Sojamehl, anderen
Bestandteilen und Wasser in den folgenden Gewichtsanteilen zubereitet:
65,0 % Fleisch
18 % Weizen
7,0 % Sojamehl
5 % Wasser
3,0 % andere (Mineralien, Zucker, Vitamine, Aromen, etc.)
Das thermisch gelierbare Gemisch läuft durch ein Emulsions-Walzwerk
(ein Trigonal Walzwerk bezogen von Siefer Maschinenfabrik GmbH & Co. KG). Das erhitzte
Gemisch verlässt das Emulsions-Walzwerk mit einer Temperatur von ungefähr
112 °C und wird in ein Halterohr entlassen. Die Verweilzeit in dem Halterohr
beträgt ungefähr 5 Minuten. Das das Halterohr verlassende Produkt liegt
in einer gelierten Form vor und wird in Stücke von ungefähr 8 mm Länge
geschnitten. Die Stücke weisen ein gestreiftes, fleischähnliches Erscheinungsbild
auf.
Die Stücke werden gesiebt, um Feinanteile zu entfernen. Der Feuchtigkeitsgehalt
der Stücke beträgt ungefähr 56 Gew.-%. Die Stücke werden dann
in einen Hochgeschwindigkeits-Heißlufttrockner überführt, in dem
sie bei einer Temperatur von 165 °C für ungefähr 6 Minuten getrocknet
werden. Während eines Heißlufttrocknens blähen bzw. puffen die getrockneten
Stücke durch Entlassung von Dampf etwas, behalten jedoch das gestreifte, fleischähnliche
Erscheinungsbild bei und weisen einen pH-Wert von 6 auf.
Die Zusammensetzung der Stücke nach Trocknen wurde als wie folgend
bestimmt (Gew.-%):
33 % Protein
20 % Fett
39 % Feuchtigkeit
2 % Zucker, insbesondere Saccharose oder Glucose
4 % Asche
Die getrockneten Stücke wurden dann in eine Beschichtungsvorrichtung
überführt. Die Stücke wurden dann für eine Zeit von ungefähr
90 Sekunden mit Wasser, nahrungsmittelgeeigneter Phosphorsäure, Aromastoffen
und essbarem, nahrungsmittelgeeignetem pflanzlichen Öl (wahlweise) beschichtet, wobei
die Phosphorsäure bis zu ungefähr 2,0 % der Gesamtmasse der beschichteten
Produktstücke ausmacht, und wobei das pflanzliche Öl bis zu annähernd
7 % der Gesamtmasse ausmacht. Es wurde festgestellt, dass die beschichteten Stücke
einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 40 Gew.-% und einen pH-Wert von 4,5
aufweisen. Die beschichteten Stücke wiesen eine feste, dennoch federnde Textur
auf.
Schließlich wurden die Stücke ohne Zusatz von Bratensaft
oder Wasser in eine versiegelbare Dose gepackt. Die Dose wurde versiegelt und in
der Retorte bearbeitet. Nachdem sie auf Raumtemperatur abkühlen konnte, wurde
die Dose geöffnet und die Inhalte überprüft.
Es wurde beobachtet, dass die getrockneten und beschichteten Stücke
eine zufällig angeordnete oder zumindest nicht einheitliche gebräunte
Oberfläche aufweisen, die mehr angekohlt erscheint als nach dem früheren
Trocknungsstadium vor einem Eindosen. Die Stücke wiesen eine sehr leicht ölige
Griffigkeit auf und sonderten bei leichtem Druck fettige Säfte ab.
Beispiel 3
Aus einer Ausgangsformulierung und unter Verwendung des Verfahrens
wie in Beispiel 1 beschrieben wurden Stücke hergestellt. Ein Trocknen wurde
jedoch in einem Heißlufttrockner wie in Beispiel 2 beschrieben durchgeführt,
wobei Bedingungen angepasst wurden, um endgültig getrocknete Stücke mit
einem Feuchtigkeitsgehalt von 28 % bereitzustellen. In diesem Fall betrug die Trockenzeit
ungefähr 10 Minuten mit einer mittleren Trocknertemperatur von ungefähr
178 °C. Die getrockneten Stücke behalten ihr gestreiftes, fleischähnliches
Erscheinungsbild von vor dem Trocknen bei und weisen einen pH-Wert von 6 auf. Sie
wiesen eine leicht ölige Griffigkeit auf. Annähernde durchschnittliche
Abmessungen der Stücke waren Länge und Breite 10 mm, und Tiefe 20 mm.
Beispiel 4
Aus einer Ausgangsformulierung und unter Verwendung des Verfahrens
wie in Beispiel 2 beschrieben wurden Stücke hergestellt. Die Trockenbedingungen
wurden jedoch angepasst, um endgültig getrocknete Stücke mit einem Feuchtigkeitsgehalt
von 53 % bereitzustellen. In diesem Fall betrug die Trockenzeit ungefähr 4
Minuten mit einer mittleren Trocknertemperatur von ungefähr 147 °C. Die
resultierenden getrockneten Stücke und eine sehr leicht fettige Griffigkeit
und durchschnittliche Abmessungen von 15 mm auf 12 mm auf 25 mm. Sie wurden ohne
weitere Zugabe von Feuchtigkeit oder Öl in einem in der Retorte bearbeitbaren
Kunststoffbeutel gepackt und versiegelt. Als sie eine Woche später durch das
transparente Verpackungsmaterial beobachtet wurden, war auf den Stücken Fettigkeit
sichtbar.