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Dokumentenidentifikation DE102005034341A1 25.01.2007
Titel Tauchmotorpumpe mit Kühlmantel
Anmelder KSB Aktiengesellschaft, 67227 Frankenthal, DE
Erfinder Heng, Thomas, 67547 Worms, DE;
Bhattacharya, Basudev, Aundh, IN
DE-Anmeldedatum 22.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005034341
Offenlegungstag 25.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.01.2007
IPC-Hauptklasse F04D 13/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F04D 29/58(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Tauchmotorpumpe, mit einem Pumpengehäuse (1), einem darin angeordneten Laufrad (2) und einem damit verbundenen elektrischen Antriebsmotor (3), an dessen Motorgehäuse (4) ein Kühlmantel (5) angeordnet ist, wobei ein von einem Laufrad gefördertes Fluid den Kühlmantel (5) durchströmt. Das Laufrad (2) mit einer an sich bekannten Entlastungseinrichtung in Form eines auf kleinerem Laufraddurchmesser angeordneten druckseitigen Drosselspaltes (7) versehen ist und eine Druckentlastung des vom Drosselspalt (7) umschlossenen Entlastungsraumes (9) erfolgt über den Raum (13) des Kühlmantels (5) (Fig. 1).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Tauchmotorpumpe, mit einem Pumpengehäuse, einem darin angeordneten Laufrad und einem damit verbundenen elektrischen Antriebsmotor, an dessen Motorgehäuse ein Kühlmantel angeordnet ist, wobei ein von einem Laufrad gefördertes Fluid den Kühlmantel durchströmt.

Durch die DE-A 1 528 862 ist eine gattungsgemäße Tauchmotorpumpe bekannt, die speziell als Abwasserpumpe ausgelegt ist und in deren Gehäuse ein Laufrad mit Rückenschaufeln angeordnet ist. Eine zum Pumpengehäusedeckel parallel verlaufende Wand begrenzt auf ihrer dem Laufrad zugewandten Seite den druckseitigen Radseitenraum. Mit ihrer dem Laufrad abgewandten Seite und dem Pumpengehäusedeckel schließt die parallele Wand einen zusätzlichen Kühlwasserstirnraum ein, der mit seinem unteren Teil im Bereich einer Laufradnabe mit dem druckseitigen Radseitenraum verbunden ist. Im Betrieb fördern die Rückenschaufeln ein Kühlwasser aus dem druckseitigen Radseitenraum durch Kühlkanäle in einen den Motor umgebenden Kühlmantel, von wo aus es in den Kühlwasserstirnraum zurückströmt. Von dem einen geringeren Druck aufweisenden unteren Teil des Kühlwasserstirnraumes strömt das Kühlwasser im Bereich der Laufradnabe in den druckseitigen Radseitenraum und von dort unter der Förderwirkung der Rückenschaufeln zurück in die Kühlkanäle.

Durch einen Spalt zwischen dem Laufrad-Außendurchmesser und dem Pumpengehäuse erfolgt ein Austausch zwischen Kühlwasser und dem Wasser im Pumpengehäuse. Der Spalt übt eine Filterfunktion für im Fluid befindliche Verunreinigungen aus und die Pumpwirkung der Rückenschaufeln verhindert den Eintritt von Verunreinigungen oder festen Gegenständen in den druckseitigen Radseitenraum und die Kühlkanäle. Im Kühlraum eventuell vorhandene Luftansammlungen werden von dem darin zirkulierenden Fluid mitgerissen und von den Rückenschaufeln über den Spalt am Laufrad-Außendurchmesser abgeschieden, wobei das Volumen der abgesonderten Luft über den Spalt durch Wasser ausgetauscht wird. Ein durch den Kühlwasserstirnraum gebildeter separater Kühlkreislauf und dessen verschlungene Strömungswege erfordern jedoch eine entsprechende zusätzliche Antriebsleistung, wodurch der Gesamtwirkungsgrad der Tauchmotorpumpe negativ beeinflusst wird.

Derartige Tauchmotorpumpen werden häufig in offenen Brunnen oder als Abwasserpumpen verwendet. Dazu sind deren Motoren gekapselt ausgebildet, wodurch das Problem besteht, die jeweilige Motor-Verlustwärme über das Motorgehäuse an die Umgebung abzuführen. Solange eine solche Tauchmotorpumpe in ein zu förderndes Fluid in Form von Wasser oder Abwasser völlig eingetaucht ist, reicht die Kühlwirkung von dem das Motorgehäuse umgebenden Wasser völlig aus. Kritisch sind jedoch diejenigen Betriebszustände, bei denen das Motorgehäuse nur teilweise oder überhaupt nicht in das Wasser eingetaucht ist. Um auch solche üblichen Betriebszustände beherrschen zu können, haben sich zusätzliche Kühlmäntel um den Motor als vorteilhaft erwiesen.

Die EP 0 538 212 B1 oder deren DE 692 23 216 T2 offenbaren eine Tauchmotorpumpe, bei der ein Austausch von Luft und Wasser nicht mehr durch den axial durchströmten Ringspalt am Laufradaußendurchmesser erfolgt. Der Ringspalt ist hier in Richtung Nabe auf einen mittleren Laufraddurchmesser hin verlagert und zwischen axialen Ringvorsprüngen ausgebildet, die sich von Laufrad und Gehäuse aus erstrecken und einander überdecken. Dieser Schlitz trennt hierbei die rotierenden Teile von den nicht rotierenden Teilen. Durch einen solchen Schlitz strömt Flüssigkeit in den Bereich hinter das Laufrad und zirkuliert in dem geschlossenen, aufwendig gestalteten Kühlmantel des Motors. Innerhalb des Kühlmantels befindliche Luft wird aufgrund der Pumpwirkung der druckseitigen Rückenschaufeln bei einem Entlüftungsvorgang des Kühlers zum Laufrad zurückgefördert, sammelt sich dahinter an und blockiert dadurch die Förderwirkung der Rückenschaufeln. Durch am Laufrad zusätzlich angeordnete Nuten, die den axial verlaufenden Schlitz überbrücken, soll die Luft in das Pumpengehäuse zurückströmen. Die Rückenschaufeln bewirken einen Axialschubausgleich und verhindern mit ihrer Pumpwirkung das Einströmen von im Fördermedium enthaltenen Schad- oder Feststoffen in den Kühlraum des Motors. Diese Lösung erfordert einen zusätzlichen Energieaufwand, bedingt aufwendig gestaltete Laufräder und noch aufwendiger gestaltete Kühlräume, um in diesem Kühlmantelsystem befindliche Luft zuverlässig abführen zu können.

Ein völlig geschlossenes Kühlsystem verwendet die Lösung gemäß der DE-A 2 016 493, wobei ein zusätzliches Pumpenlaufrad die vom Pumpenkreislauf vollständig abgetrennte Kühlflüssigkeit umwälzt. Zum Axialschubausgleich ist das Laufrad der Pumpe mit saug- und druckseitigen Rückenschaufeln ausgestattet.

Das allgemeine Prinzip der Axialschub-Entlastungseinrichtungen ist beschrieben in dem KSB Kreiselpumpen Lexikon, aktualisierte 3. Auflage, Juli 1989, Seiten 34–37 und gezeigt in den Bildern 7–10. Am Laufrad angebrachte Rückenschaufeln bedingen eine dynamische Entlastung des Axialschubes. Und an der druckseitigen Deckscheibe vom Laufrad angebrachte Dichtspalte bedingen in Verbindung mit im Bereich des Laufradeintritts angeordneten Entlastungsbohrungen zur Rückführung der Entlastungsflüssigkeit in den Saugbereich des Laufrades eine drosselnde Entlastung des Axialschubes. Der bisher übliche Druckausgleich aus dem vom Spaltring umschlossenen, inneren Radseitenraum durch die druckseitige Laufraddeckscheibe zur Saugseite des Laufrades, sorgt durch ein Zurückströmen der Entlastungsflüssigkeit für annähernd gleiche Druckverhältnisse und trägt so zur Reduzierung des Axialschubes bei.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Tauchmotorpumpe eine wenig aufwendig und energetisch vorteilhaft ausgebildete Kühlmöglichkeit zu entwickeln.

Die Lösung dieses Problems sieht vor, daß das Laufrad mit einer an sich bekannten Entlastungseinrichtung in Form eines auf kleineren Laufraddurchmesser angeordneten druckseitigen Drosselspaltes versehen ist und dass eine Druckentlastung des vom Drosselspalt umschlossenen Entlastungsraumes über den Raum des Kühlmantels erfolgt.

Mit dieser Lösung wird die Laufradherstellung vereinfacht, da die Anbringung von jeweils anzupassenden Entlastungsbohrungen im Laufrad nicht mehr erforderlich ist. Im Gegensatz zur bisherigen Druckentlastung erfolgt mit der Erfindung ein Druckausgleich vom Entlastungsraum in entgegengesetzter Richtung über den niedrigeren Druck im Kühlmantel. Zusätzlich übt dabei die Entlastungsflüssigkeit eine Kühlfunktion für den Motor aus.

Ausgestaltungen der Erfindung sehen vor, dass der vom Kühlmantel umhüllte Raum mit der Umgebung verbunden ist, oder dass der vom Kühlmantel umhüllte Raum mit einem Ort mit saugseitigem Druckniveau verbunden ist. Im ersten Fall wird die Entlastungsflüssigkeit in die Umgebung abgeführt. Im anderen Fall, der äußeren Zurückströmung aus dem Kühlmantel zu einem saugseitigen Druckniveau, wird die als Kühlflüssigkeit verwendete Entlastungsflüssigkeit wieder durch die Pumpe gefördert.

Nach anderen Ausgestaltungen umgibt der Kühlmantel das Motorgehäuse vollständig oder teilweise, ist der Kühlmantel an seinem pumpenfernen Ende offen ausgebildet, oder ist der Kühlmantel am pumpenfernen Ende mit einer Überdeckung versehen. Mit den ersten Maßnahmen wird auch bei nicht vollständig untergetauchtem oder freistehendem Antriebsmotor dessen zuverlässige Kühlung gewährleistet. Aus dem offen ausgebildeten Kühlmantel strömt die Entlastungsflüssigkeit in die Umgebung ab. Die Abdeckung verhindert das Eindringen von Schwebstoffen in den nach außen offen ausgebildeten Kühlmantel, wenn die Pumpe in das Fördermedium eingetaucht ist. Verstopfungen der Strömungswege im Kühlmantel und dadurch bedingte Verschlechterungen der Kühlleistung werden somit vermieden.

Ein Zustrom des Entlastungswassers in den Raum des Kühlmantels erfolgt gemäß Anspruch 7 dadurch, dass ein Ringspalt und/oder mehrere Kanäle den Entlastungsraum mit dem Kühlmantelraum verbinden.

Und für diejenigen Anwendungsfälle, bei denen mit Luftansammlungen in einer Tauchmotorpumpe zu rechnen ist, ist das Laufrad mit einer Entlüftungsöffnung versehen. Eine solche Entlüftungsöffnung dient zur Abscheidung von sich hinter dem Laufrad oder im Bereich einer Gleitringdichtung ansammelnden Luftmengen. Infolge der Kompressibilität von Gasen genügt eine einzelne, sehr kleine Entlüftungsöffnung, um eine Luftansammlung abführen zu können. Der Querschnitt einer solchen Entlüftungsöffnung ist dabei wesentlich kleiner als der Querschnitt von Achsschub-Entlastungsöffnungen. Dadurch ergibt sich eine hohe drosselnde Wirkung für die Entlastungsflüssigkeit, weshalb sie über den Kühlmantel abströmt.

Eine andere Ausgestaltung, wonach an der gattungsgemäßen Tauchmotorpumpe zusätzlich das Laufrad mit einer an sich bekannten Entlastungseinrichtung in Form eines auf kleineren Laufraddurchmesser angeordneten druckseitigen Drosselspaltes und mit Axialschubentlastungsbohrungen in der druckseitigen Laufraddeckscheibe versehen ist, sieht vor, dass eine Einspeiseleitung den Druckstutzen des Pumpengehäuses mit dem Raum im Kühlmantel verbindet und dass eine oder mehrere, als Rückströmmittel ausgebildete und im Bereich eines Laufradaußendurchmessers einmündende Gehäuseöffnungen den Raum des Kühlmantels mit dem druckseitigen Radseitenraum verbinden. Diese Lösung erlaubt die Kombination von Pumpengehäusen verschiedenen Laufradhydrauliken mit einem einen Kühlmantel aufweisenden Tauchmotor und gewährleistet eine schnelle Bereitstellung einer Kühlflüssigkeitsmenge. Je nach Ausbildung des Kühlmantels erfolgt die Einströmung des Kühlmittels am pumpenfernen oder pumpennahen Ende des Kühlmantels, wobei eine Verbindung der Einspeiseleitung mit dem pumpenfernen Bereich des Kühlmantels eine bessere Kühlwirkung gewährleistet. Da am Druckstutzen ein höheres Druckniveau vorherrscht, strömt durch das Leitungssystem ein Förderflüssigkeitsanteil als Kühlflüssigkeit in den Raum des Kühlmantels. Von dort strömt der Förderflüssigkeitsanteil zurück zum Pumpengehäuse, wo im Bereich des Laufradaußendurchmessers ein geringeres Druckniveau besteht.

Nach einer anderen Ausgestaltung einer solchen Pumpengattung mit Axialschubentlastungsbohrungen in der druckseitigen Laufraddeckscheibe, sind im Pumpengehäuse oder in einem Pumpengehäuseteil angeordnete, im Bereich eines Laufradaußendurchmessers ausmündende, druckseitige Anzapfungen angeordnet, die mit dem vom Kühlmantel umhüllten Raum verbunden sind. Ein den Raum durchströmendes Fluid wird danach in die Umgebung abgeführt oder über ein leitungsförmiges Rückströmmittel wieder in die Saugseite der Tauchmotorpumpe eingespeist und weggefördert.

Ebenso ist bei einer gattungsgemäßen Tauchmotorpumpe im Gehäuse ein Laufrad ohne druckseitige Spaltringdichtung angeordnet. Dabei sind im Pumpengehäuse oder in einem Pumpengehäuseteil angeordnete, aus dem druckseitigen Radseitenraum im Bereich einer Laufradnabe ausmündende Anzapfungen mit dem vom Kühlmantel umhüllten Raum verbunden. Und der Raum ist mit der Umgebung oder über ein leitungsförmiges Rückströmmittel mit der Saugseite verbunden.

Somit wird für kritische Anwendungsfälle eine schnellere Kühlwirkung erreicht, da ein gefördertes Druckfluid schneller in den Raum des Kühlmantels einströmt, als ein Entlastungsfluid aus dem Entlastungsraum.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen die

1 eine Ausführungsform nach Anspruch 1, die

2 eine Ausführungsform nach Anspruch 9, die

3 eine Ausführungsform nach Anspruch 11 und die

4 eine Ausführungsform nach Anspruch 13.

1 zeigt eine Tauchmotorpumpe, bestehend aus einem Pumpengehäuse 1, einem darin angeordneten Laufrad 2 und einem damit verbundenen elektrischen Antriebsmotor 3, an dessen Motorgehäuse 4 ein Kühlmantel 5 angeordnet ist. Das Laufrad 2 ist im Bereich der druckseitigen Laufraddeckscheibe 6 auf kleinerem Laufraddurchmesser mit einem druckseitigen Drosselspalt 7 versehen. Im druckseitigen Radseitenraum 8 strömt vom Laufrad-Außendurchmesser ein Fluid mit höheren Druck ein. Je nach Lage des Drosselspaltes in Relation zum Laufrad-Außendurchmesser ergibt sich somit eine in Axialrichtung druckbelastete Kreisringfläche, auf die eine Schubkraft ausgeübt wird. Ähnlich verhält es sich im gegenüberliegenden Radseitenraum im Bereich der Saugseite.

Aus dem Radseitenraum 8 strömt ein geringer Teil des druckreichen Fluides über den Drosselspalt 7 in einem vom Drosselspalt 7 umhüllten Entlastungsraum 9 ein. Der Entlastungsraum 9 umgibt die Pumpenwelle 10 und enthält eine Wellendichtung 11. Letztere kann als Gleitringdichtung oder als Wellendichtung ausgebildet sein. Aus dem Enlastungsraum 9 strömt ein darin befindliches Fluid durch einen hier gezeigten Ringspalt 12 in den Raum 13 des Kühlmantels 5 ab. An den Ringspalt 12 schließen sich Kanäle 14 an, die innerhalb eines das Gehäuse 1 verschließenden Pumpendeckels 15 angeordnet sind. Die Kanäle 14 münden in den Raum 13 des Kühlmantels 5 ein. Diese Kanäle 14 können auch den Ringspalt 12 ersetzen oder an dessen Stelle angeordnet sein.

Je nach Anordnung der Tauchmotorpumpe, ob mit senkrechter oder waagerechter Lage der Pumpenwelle 10, ist im oberen Bereich und am pumpenfernen Ende 16 der Raum 13 des Kühlmantels 5 offen ausgebildet. Durch eine Öffnung 17 strömt das als Kühlmittel des Motors dienende Entlastungswasser in die Umgebung ab. Um bei senkrechter Anordnung der Tauchmotorpumpe das Eindringen von Schmutzpartikeln in dem offen ausgebildeten Raum 13 des Kühlmantels 5 zu verhindern, ist im Bereich des offenen Endes eine Überdeckung 18 angeordnet, die einem Eindringen von Fremdstoffen entgegenwirkt.

Die Darstellung der 2, welche dem Bereich zwischen Motorwelle 10 und einem Druckstutzen 23 des Pumpengehäuses 1 entspricht, zeigt eine Lösung mit umgekehrter Durchströmrichtung im Raum 13 des Kühlmantels 5. Hier ist das Laufrad 2 mit einer Entlastungsbohrung 19 versehen, durch die aus dem druckseitigen Entlastungsraum 9 eine Rückströmung in die Schaufelkanäle 20 erfolgt. Der Kühlstrom wird in diesem Beispiel dem Druckstutzen 23 entnommen und über eine Einspeiseleitung 24 mit dem Raum 13 des Kühlmantels 5 verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel mündet die Einspeiseleitung 24 am pumpenfernen Ende 16 in den Raum 13 ein. Aus dem Raum 13 tritt das Kühlmittel durch die als Rückströmmittel ausgebildete Gehäuseöffnungen 25 im Bereich des Laufradaußendurchmessers 21 in den druckseitigen Radseitenraum 8 ein. Die als Rückströmmittel dienenden Gehäuseöffnungen 25 sind in dem konkreten Ausführungsbeispiel im Druckdeckel 15 des Gehäuses 1 angeordnet.

3 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Entlastungsraum 9 des Laufrades 2 durch bekannte Axialschubentlastungsbohrungen 19 mit dem Eintrittsbereich der Laufradkanäle 20 verbunden ist. Somit strömt ein Entlastungswasser aus dem druckseitigen Radseitenraum 8 über den Drosselspalt 7 in den Entlastungsraum 9 und aus diesem durch die Entlastungsbohrung 19 zurück in die Laufradkanäle 20. Im Pumpengehäuse 1 sind im Bereich des Laufradaußendurchmessers 21 aus dem Pumpengehäuse 1 ausmündende Anzapfungen 22 angeordnet, die mit dem Raum 13 des Kühlmantels 5 verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform wird für die Kühlung des Motors 3 dem druckseitigen Radseitenraum 8 ein geringer Teilstrom entnommen und in den Raum 13 eingespeist. Aus diesem strömt das Kühlmittel durch die Öffnungen 17 im Bereich des pumpenfernen Endes 16 in die Umgebung ab. Ebenso kann, vergleiche 4, über eine zusätzliche Leitung eine Rückführung zur Saugseite des Pumpengehäuses 1 erfolgen.

Das Ausführungsbeispiel der 4 zeigt eine Lösung für ein Laufrad 2, welches ohne Entlastungseinrichtung ausgerüstet ist. Im druckseitigen Radseitenraum 8 ist daher keine Spaltringdichtung und es sind auch keine Rückschaufeln angeordnet. Zwischen Laufradaustritt 21 und der Welle 10 stellt sich im druckseitigen Radseitenraum 8 ein zur Welle 10 hin abnehmendes Druckgefälle ein. Im Bereich einer Laufradnabe 26, mit der das Laufrad 2 auf der Welle 10 befestigt ist, sind im Pumpendeckel 15 in einem Pumpengehäuseteil, hier in Form eines druckseitigen Pumpengehäusedekkels 15, ausmündende Anzapfungen 27 angeordnet. Diese sind analog dem Ausführungsbeispiel der 1 gestaltet. Sie können als Ringspalt oder Kanäle ausgestaltet sein. Sie verbinden den einen niedrigeren Druck aufweisenden Bereich des Radseitenraumes mit dem Raum 13 des Kühlmantels 5. Aus dem Raum 5 tritt das Kühlmittel am pumpenfernen Ende 16 durch eine Öffnung 17 in ein leitungsförmiges Rückströmmittel 30 ein. Alternativ dazu kann es auch in die Umgebung austreten. Das leitungsförmige Rückströmmittel 30 verbindet die Öffnung 17 mit der Saugseite 28 der Pumpe. Hierbei könnte es auch mit der im Ausführungsbeispiel gezeigten saugseitigen Manometeranzapfung 29 verbunden sein.


Anspruch[de]
Tauchmotorpumpe, mit einem Pumpengehäuse, einem darin angeordneten Laufrad und einem damit verbundenen elektrischen Antriebsmotor, an dessen Motorgehäuse ein Kühlmantel angeordnet ist, wobei ein von einem Laufrad gefördertes Fluid den Kühlmantel durchströmt, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (2) mit einer an sich bekannten Entlastungseinrichtung in Form eines auf kleineren Laufraddurchmesser angeordneten druckseitigen Drosselspaltes (7) versehen ist und dass eine Druckentlastung des vom Drosselspalt (7) umschlossenen Entlastungsraumes (9) über den Raum (13) des Kühlmantels (5) erfolgt. Tauchmotorpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Kühlmantel (5) umhüllte Raum (13) mit der Umgebung verbunden ist. Tauchmotorpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Kühlmantel (5) umhüllte Raum (13) mit einem Ort mit saugseitigem Druckniveau verbunden ist. Tauchmotorpumpe nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel (5) das Motorgehäuse (4) vollständig oder teilweise umgibt. Tauchmotorpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel (5) an seinem pumpenfernen Ende offen ausgebildet ist. Tauchmotorpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmantel (5) am pumpenfernen Ende mit einer Überdeckung (18) versehen ist. Tauchmotorpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ringspalt (12) und/oder mehrere Kanäle (14) den Entlastungsraum (9) mit dem Kühlmantelraum (5) verbinden. Tauchmotorpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (2) mit einer Entlüftungsöffnung versehen ist. Tauchmotorpumpe, mit einem Pumpengehäuse, einem darin angeordneten Laufrad und einem damit verbundenen elektrischen Antriebsmotor, an dessen Motorgehäuse ein Kühlmantel angeordnet ist, wobei ein von einem Laufrad gefördertes Fluid den Kühlmantel durchströmt, das Laufrad mit einer an sich bekannten Entlastungseinrichtung in Form eines auf kleineren Laufraddurchmesser angeordneten druckseitigen Drosselspaltes und mit Axialschubentlastungsbohrungen in der druckseitigen Laufraddeckscheibe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einspeiseleitung (24) den Druckstutzen (23) des Pumpengehäuses (1) mit dem Raum (13) im Kühlmantel (5) verbindet und dass eine oder mehrere, als Rückströmmittel (30) ausgebildete und im Bereich eines Laufradaußendurchmessers (21) einmündende Gehäuseöffnungen (25) den Raum (13) des Kühlmantels (5) mit dem druckseitigen Radseitenraum (8) verbinden. Tauchmotorpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspeiseleitung (24) mit dem pumpenfernen Bereich des Kühlmantels (5) verbunden ist. Tauchmotorpumpe nach dem Oberbegriff von Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Pumpengehäuse (1) oder in einem Pumpengehäuseteil (15) angeordnete, im Bereich eines Laufradaußendurchmessers (21) ausmündende, druckseitige Anzapfungen (22) mit dem vom Kühlmantel (5) umhüllten Raum (13) verbunden sind. Tauchmotorpumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (13) mit der Umgebung oder über ein leitungsförmiges Rückströmmittel (27) mit der Saugseite (28) verbunden ist. Tauchmotorpumpe nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (1) ein Laufrad (2) ohne druckseitige Spaltringdichtung angeordnet ist, dass im Pumpengehäuse (1) oder in einem Pumpengehäuseteil (15) angeordnete, aus dem druckseitigen Radseitenraum (8) im Bereich einer Laufradnabe (26) ausmündende Anzapfungen (27) mit dem vom Kühlmantel (5) umhüllten Raum (13) verbunden sind und dass der Raum (13) mit der Umgebung oder über ein leitungsförmiges Rückströmmittel (27) mit der Saugseite (28) verbunden ist. Tauchmotorpumpe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ringspalt und/oder mehrere Kanäle die Anzapfung (27) bilden.






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