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Dokumentenidentifikation DE202006014235U1 25.01.2007
Titel Multifunktionslicht
Anmelder Huang, Tsung-Jung, Taipei City, TW
Vertreter Kador & Partner, 80469 München
DE-Aktenzeichen 202006014235
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.01.2007
Registration date 21.12.2006
Application date from patent application 18.09.2006
IPC-Hauptklasse H02J 9/06(2006.01)A, F, I, 20060918, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H05B 37/02(2006.01)A, L, I, 20060918, B, H, DE   G08B 17/10(2006.01)A, L, I, 20060918, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Multifunktionslicht, welches ununterbrochen eine Beleuchtungsfunktion bereitstellt, sowohl in dem Fall, in dem das zivile Stromnetz funktioniert als auch in dem Fall, in dem das zivile Stromnetz abgeschaltet ist. Das Multifunktionslicht hat auch eine Notfallerkennungsfunktion.

Ein Notlicht dient zum Bereitstellen einer ununterbrochenen kontinuierlichen Beleuchtungswirkung in dem Fall, in dem die normale Stromversorgung (ziviles Stromnetz) ausgeschaltet ist. Das Notlicht stellt eine Grundbeleuchtung für ein Haus, einen Arbeitsbereich oder einen Rettungsweg bereit, sodass Leute zeitweise die Notsituation verlassen können und zu einem Ausgang des Rettungsweges geführt werden. Die Ausgangsführungsausrüstungen umfassen ein Ausgangsanzeigelicht, welches über der Notausgangstür positioniert ist, und die Richtungsanzeigelampe, welche in der Ecke angeordnet ist. In dem Fall, bei dem die normale Stromversorgung abgeschaltet ist, kann nun den Leuten die Ausgangsrichtung und die Position der Notausgangstür gezeigt werden, so dass die Rettung sichergestellt ist.

Die meisten der typischen Notlichter sind Wandnotlichter. Die Notlichter sind an den Wänden des Flures, des Treppenhauses, des Ganges etc. angeordnet. Im Allgemeinen ist das Notlicht mit einem AC/DC-Automatikschalter ausgerüstet. Im normalen Betrieb wird eine Ersatzbatterie automatisch durch einen AC-Strom (Wechselspannung) aufgeladen. Wenn die Batterie aufgeladen ist, beendet der AC-Strom automatisch die Aufladung der Batterie. In dem Fall, bei dem die Stromversorgung ausgeschaltet ist, wird das Notlicht mit der Ersatzbatterie zur Versorgung mit Strom zur Notbeleuchtung geschaltet.

Das Notlicht ist unabhängig von der ursprünglichen Beleuchtung einer Seite. Ein Verbraucher erwirbt oft Notlichter und installiert die Notlichter in einem Gebäude. Jedoch sind die Notlichter an den Wänden des Flures, des Treppenhauses, des Gangs etc. angebracht. In dem Fall, bei dem das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, können die Notlichter nur Licht von den Wänden strahlen. Der Beleuchtungsbereich ist sehr beschränkt.

Eine innere Beleuchtung in einem Haus oder bei einem Arbeitsbereich, wie z.B. eine Leuchtstoff Röhrenlampe, wird durch einen Schalter ein- und ausgeschaltet. Die gemeinsame Leuchtstoff Röhrenlampe wird durch das zivile Stromnetz versorgt. Im Gegensatz zu gemeinsamen Leuchtstoff Röhrenlampe ermöglicht das bekannte Notlicht nur eine Beleuchtungswirkung, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist. Es wird durch den Anmelder versucht, ein Innenraum-Notlicht vorzuschlagen, welches auch die Beleuchtungsfunktion bei dem Fall bereitstellt, bei dem die zivile Stromversorgung ausgeschaltet ist. Dem entsprechend dient das Innenlicht, nicht nur die Beleuchtungswirkung zur normalen Zeit vorzusehen, sondern auch als ein Notlicht zum Bereitstellen der Beleuchtungsfunktion in einem Notfall. Die taiwanesische Patentveröffentlichung 581198 mit dem Titel "Leuchtstoff Röhrenlampe mit Notbeleuchtungsfunktion" des gleichen Anmelders offenbart eine Leuchtstoff Röhrenlampe mit normaler Beleuchtungsfunktion und auch Notfallbeleuchtungsfunktion.

Des Weiteren ist die vorliegende Erfindung verwendbar für andere Notfallausrüstungen. In dem Fall, in dem die normale Stromversorgung ausgeschaltet ist, kann die Notfallausrüstung weiter versorgen, um die Erkennungs- oder die Alarmfunktion zu realisieren.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine primäre Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Multifunktionslicht vorzuschlagen, welches ohne Unterbrechung eine Beleuchtungsfunktion sowohl in dem Fall ermöglicht, in dem das zivile Stromnetz funktioniert, und auch in dem Fall, in dem das zivile Stromnetz unterbrochen ist.

Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann vorsehen, dass das oben genannte Multifunktionslicht elektrisch mit einem Erkennungssystem verbunden ist, um auch eine Notfallerkennungsfunktion zu realisieren.

Entsprechend der oben genannten Ausgestaltungen umfasst das Multifunktionslicht gemäß der vorliegenden Erfindung eine Lampe, einen Ansteuerschaltkreis und einen Ersatzschaltkreis, der elektrisch mit dem Kontrollschaltkreis und der Lampe verbunden ist. Ein Stromstabilisator wird zwischen dem Regler und der Lampe zum Stabilisieren der Versorgung des zivilen Stromnetzes und des Ersatzstromes angeordnet.

Unter der Ansteuerung des Reglers kann die Lampe unterbrechungsfrei wahlweise durch den zivilen Stromkreis oder durch den Ersatzstromkreis versorgt werden. Der Regler (controller) kann elektrisch mit einem Erkennungssystem verbunden sein, um auch eine Notfallerkennungsfunktion zu realisieren. In einem Fall einer abnormalen Hitze oder Rauches wird ein Sensor des Erkennungssystems ein elektrisches Signal übertragen, um einen Notfallalarm zu aktivieren.

Die vorliegende Erfindung kann am besten durch die folgende Beschreibung und die dazu gehörigen Zeichnungen erläutert werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 ein Ablaufdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels des Innenlichts mit Notbeleuchtungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 ein Blockdiagramm des ersten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;

3 ein Blockdiagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem auch ein Notfallerkennungssystem vorgesehen ist;

4 eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung; und

5 eine perspektivische Ansicht eines vierten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Ein gemeinsames Innenlicht wird durch einen Schalter ein- bzw. ausgeschaltet. In dem Fall, in dem das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, ist es für einen Benutzer unmöglich, das Innenlicht über den Schalter einzuschalten. In dem Fall, in dem die zivile Stromversorgung ausgeschaltet ist, ist die vorliegende Erfindung in der Lage, automatisch das Innenlicht einzuschalten, um es durch einen Ersatzstrom zu versorgen. Gemäß 1 ist der Fall gezeigt, bei dem das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, wobei die vorliegende Erfindung es ermöglicht, automatisch ein Innenlicht über einen Ersatzstrom zur Notbeleuchtung einzuschalten. Im umgekehrten Fall, wenn das zivile Stromnetz normal funktioniert, kann ein Benutzer das Innenlicht über einen Schalter betätigen. Wenn das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, ist es egal, ob der Schalter ein- oder ausgeschaltet ist, da das Licht automatisch in einen Notlichtmodus umgeschaltet wird.

Gemäß 2 umfasst das Multifunktionslicht der vorliegenden Erfindung eine Lampe 1, einen ersten Stromstabilisator 20, einen zweiten Stromstabilisator 10, einen Regler 2, einen zivilen Stromkreis 3 und einen Ersatzstromkreis 4. Die Lampe 1 wird durch den Regler 2 wahlweise von dem zivilen Stromkreis 3 oder dem Ersatzstromkreis 4 versorgt.

Die Lampe 1 kann eine gemeinsame fluoreszierende (Leuchtstoff) Röhrenlampe sein. Der zivile Stromkreis 3 dient zum Umwandeln und Verarbeiten des zivilen Stromnetzes in den geeigneten Versorgungsstrom zum Betreiben der Lampe 1. Der Anschluss des zivilen Stromnetzes wird in einen DC-Ausgang (Gleichspannung) umgewandelt. Der DC-Strom wird ferner in Hochfrequenzsignale umgewandelt, die in die Lampe 1 zum Betreiben der Lampe 1 zur Beleuchtung geführt werden. Der Ersatzstromkreis 4 umfasst eine Batterie 41. Der DC-Stromausgang von der Batterie wird durch einen AC/DC-Umwandler 42 verarbeitet und dient als Eingangsanschluss für die Lampe 1, so dass die Lampe 1 durch die Notbeleuchtung betrieben wird. Die Batterie 41 bei diesem Ausführungsbeispiel kann eine wieder aufladbare Batterie sein, die elektrisch mit dem AC-DC-Schaltkreis des zivilen Stromkreises 3 verbunden ist. Wenn die Batterie 41 keine Stromversorgung liefert, wird die Batterie durch das zivile Stromnetz aufgeladen. Die Lampe 1, der zivile Stromkreis 3 und der Ersatzstromkreis 4 gehören zum Stand der Technik und werden hiernach nicht weiter beschrieben.

Der Regler 2 dient zum Ansteuern des Einschaltens und des Ausschaltens der Lampe 1, wenn das zivile Stromnetz normal funktioniert. In dem Fall, in dem das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, wird die Ersatzstromversorgung eingeschaltet, um die Lampe 1 zu versorgen. Dem entsprechend kann die Lampe 1 zwischen dem zivilen Stromkreis 3 und dem Ersatzstromkreis 4 geschaltet werden oder mit beiden verbunden sein. Der Regler 2 umfasst eine Mikroregeleinheit 21 (microcontrolling unit) und eine Auswahleinheit 22. Die Mikroregeleinheit 21 gibt ein Ansteuersignal für die Auswahleinheit 22 in Einklang mit der Ansteuerung eines Benutzers der Lampe 1. Dem entsprechend kann die Auswahleinheit 22 bestimmen, ob die Lampe 1 eingeschaltet oder ausgeschaltet werden soll, in Einklang mit dem Ansteuersignal, und ob das zivile Stromnetz funktioniert.

Wenn ein Benutzer die Lampe 1 betätigt und diese ein- oder ausschaltet, gibt die Mikroregeleinheit 21 Ansteuersignale mit unterschiedlichen Potentialen an die Auswahleinheit 22 ab, um die Auswahleinheit 22 von der Betätigung des Benutzers zu informieren. Zum Beispiel, wenn der Benutzer die Lampe 1 einschaltet, gibt die Mikroregeleinheit 21 ein hohes Potentialansteuersignal aus, während die Mikroregeleinheit 21 ein niedriges Potentialansteuersignal ausgibt, wenn der Benutzer die Lampe 1 ausschaltet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Mikroregeleinheit 21 mit einem Schalter 211 für einen Benutzer verbunden, um die Lampe 1 zu betätigen und diese ein- oder auszuschalten. Wenn das zivile Stromnetz normal funktioniert, kann der Benutzer die Lampe 1 über den Schalter 211 einschalten bzw. ausschalten. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Schalter 211 ein immer eingeschalteter Schalter. Dies bedeutet, dass der Schalter 211 normalerweise geschlossen ist. Nur wenn der Schalter 211 gedrückt wird, wird der Schaltkreis geöffnet. Dem entsprechend hat in dem Fall, in dem das Ansteuersignal ursprünglicher Weise ein hohes Potential hat, das Signal der Eingangsseite ein geringes Potential. In dem Fall, wenn der Schalter 211 gedrückt oder geschaltet wird, wird das Signal der Eingangsseite zu der Ausgangsseite übermittelt und ausgegeben. Identischerweise wird der Ausgang wieder verändert, wenn ein Benutzer wieder den Schalter 211 drückt. Somit kann ein Benutzer wiederholend den Schalter 211 drücken oder schalten, um Signale mit unterschiedlichen Potentialen an die Auswahleinheit 22 sequentiell auszugeben. Es sollte beachtet werden, dass andere Typen von Schaltern, wie z.B. Drehschalter, Wippschalter (shift switch) etc., ebenso als Schalter 211 verwendet werden können. Der Schalter 211 wird nur benötigt, um die Ansteuersignale mit unterschiedlichen Potentialen auszugeben, wenn ein Benutzer die Lampe 1 ein- bzw. ausschaltet.

Ferner wird zum Vereinfachen der Beschreibung angenommen, dass, wenn das Ansteuersignal ein Hochpotential ist, es bedeutet, dass ein Benutzer die Lampe 1 ausschaltet.

Die Auswahleinheit 22 bestimmt, ob die Lampe 1 mit dem zivilen Stromkreis 3 oder dem Ersatzstromkreis 4 oder mit keinem von beiden verbunden werden sollte, entsprechend ob das zivile Stromnetz versorgt und entsprechend der Ansteuersignale. Dem entsprechend kann die Lampe 1 zwischen den Modi, wie in 1 gezeigt, geschaltet werden. Genauer gesagt, wenn das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, wird die Lampe 1 über die Auswahleinheit 22 mit dem Ersatzstromkreis 4 verbunden und durch das Ersatzstromnetz versorgt. Wenn das zivile Stromnetz normal arbeitet und ein Benutzer die Lampe 1 über die Auswahleinheit 22 einschaltet, wird die Lampe 1 mit dem zivilen Stromkreis 3 verbunden und durch das zivile Stromnetz versorgt. Umgekehrt wird im Fall einer normalen Stromversorgung durch das zivile Stromnetz und wenn der Benutzer die Lampe 1 abschaltet, die Lampe 1 über die Auswahleinheit 22 mit dem zivilen Stromkreis 3 oder dem Ersatzstromkreis 4 verbunden. Dem entsprechend wird die Lampe 1 abgeschaltet sein.

Die Auswahleinheit 22 kann ein oder mehrere Relais umfassen. Die Ausgabeseiten der Relais sind jeweils mit zwei Eingabeseiten der Lampe 1 verbunden. Die Eingabeseiten der Relais sind jeweils elektrisch mit den Ausgabeseiten des Ersatzstromkreises 4 und des zivilen Stromversorgungskreises 3 verbunden. Wenn das zivile Stromnetz normal funktioniert, wird die Auswahlseite der Auswahleinheit 22 mit dem zivilen Stromkreis 3 verbunden. In dem Fall, in dem das zivile Stromnetz nicht normal arbeitete, wird die Lampe 1 mit dem Ersatzstromkreis 4 verbunden und durch die Batterie versorgt.

Der zweite Stromstabilisator 10 wird zwischen der Lampe 1 und dem Regler 2 installiert, um eine Hochspannung vorzusehen, wenn die Lampe 1 eingeschaltet wird und den Entladestrom auf einen stabilen Wert zu begrenzen. Der zweite Stromstabilisator 10 dient zum Stabilisieren der Stromversorgung, wenn die Lampe 1 Licht ausstrahlt. Zusätzlich wird der erste Stromstabilisator 20 zwischen dem zivilen Stromkreis 3 und dem Regler 2 installiert, um die Stabilität der Stromversorgung zu steigern.

Das Schalten der Lampe 1 wird im Folgenden weiter beschrieben. Zunächst, wenn das zivile Stromnetz normal funktioniert und ein Benutzer den Schalter 211 drückt, um die Lampe 1 einzuschalten, gibt die Mikroregeleinheit 21 ein Ansteuersignal mit einem hohen Potential aus. Dem entsprechend wird über die Auswahleinheit 22 die Lampe 1 mit dem zivilen Stromkreis 3 zum Beleuchten verbunden. Zu diesem Zeitpunkt ist, in dem Fall, in dem der Benutzer wieder den Schalter 211 drückt, um die Lampe 1 auszuschalten, das von der Mikroregeleinheit 21 ausgegebene Ansteuersignal ein Signal mit einem geringen Potential. Dem entsprechend wird die Ausgabeseite der Auswahleinheit 22 geschaltet, um die Lampe 1 von dem zivilen Stromkreis 3 zu trennen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Lampe 1 ausgeschaltet. Somit kann, in dem Fall, in dem die zivile Stromversorgung normal funktioniert, ein Benutzer den Schalter 211 verwenden, um die Lampe 1 einzuschalten bzw. auszuschalten. In dem Fall, in dem die zivile Stromversorgung ausgeschaltet ist, wird die Auswahleinheit 22 automatisch die Ausgabeseite schalten, um dieses mit dem Ersatzstromkreis 4 zu verbinden. Dem entsprechend kann über die Auswahleinheit 22 die Lampe 1 mit dem Ersatzstromkreis 4 verbunden werden und durch den Ersatzstromkreis 4 zur Notbeleuchtung versorgt werden.

Entsprechend der oben beschriebenen Anordnung, wenn die zivile Stromversorgung normal funktioniert, kann das Innenlicht durch einen Benutzer angesteuert werden, um als eine gemeinsame Beleuchtung zu dienen. Jedoch in dem Fall, in dem die zivile Stromversorgung ausgeschaltet ist, kann über die Auswahleinheit 22 das Innenlicht durch den Ersatzstromkreis 4 versorgt werden, um als ein Notlicht zu dienen. Für einen Benutzer ist es nicht mehr notwendig, zusätzlich irgendeine Notbeleuchtungsausrüstung zu erwerben. Somit können die Kosten verringert werden. Darüber hinaus ist der Beleuchtungsbereich des Innenlichts größer, so dass das Innenlicht als Notlicht einen größeren Bereich im Fall eines Notfalles beleuchten kann, verglichen mit bekannten Notbeleuchtungen.

Gemäß 3 kann ein Noterkennungssystem 5 bei der vorliegenden hinzugefügt werden. Kurz gesagt ist das Notbeleuchtungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung in der Lage, eine DC-Stromversorgung in jedem Zustand vorzusehen, so dass das Erkennungssystem 5 kontinuierlich bei jedem Zustand arbeiten kann.

Ein Noterkennungssystem 5 kann den Regler 2 des Notbeleuchtungssystems überbrücken. Das Erkennungssystem 5 umfasst einen Wärme/Rauch-Sensor 51 und einen Kontaktsensor 52. In dem Fall, dass der Wärme/Rauch-Sensor 51 und der Kontaktsensor 52 mit DC-Strom in jedem Zustand versorgt werden kann, wenn der Wärme/Rauch-Sensor 51 unnormale Wärme oder Rauch erkennt, kann der Kontaktsensor 52 ein elektrisches Signal übertragen, um automatisch einen Alarm 53, ein Warnlicht 54 und eine Feuerempfängerzentrale 55 zu aktivieren. Es sollte beachtet werden, dass der Wärme/Rauch-Sensor 51 des Erkennungssystems 5 ein Ausführungsbeispiel des Sensors gemäß der vorliegenden Erfindung ist.

Der Alarm 53, das Warnlicht 54 und die Feuerempfangszentrale 55 kooperieren mit einander in einem Notfall. Im Wesentlichen, wenn der Kontaktsensor 52 in einem Notfall arbeitet, wird der Alarm 53 ein Alarmgeräusch aussenden und das Warnlicht wird ein Warnlicht ausstrahlen oder die Feuerempfangszentrale 55 wird eine effektive Notfallprozedur durchführen. Dem entsprechend kann durch Mittel des ursprünglichen unterbrechungsfreien Systems (Notfallbeleuchtungssystem) die vorliegende Erfindung eine zusätzliche Wärme/Rauch-Erkennungsfunktion und eine Alarmfunktion vorsehen.

Der Regler 2 und der Ersatzstromkreis 4 können in eine Kontrolleinheit integriert werden, welche eine gemeinsame Nutzung mit einer Lampe mit dem zweiten Stromstabilisator 10 (wie in 4 gezeigt) ermöglichen kann. Alternativ kann der erste Stromstabilisator 20 in dem Regler 2 angeordnet werden (wie in 5 gezeigt) und dann mit dem zivilen Stromkreis 3 und dem Ersatzstromkreis 4 in einer gemeinsamen Einheit kombiniert werden. Die integrierte Einheit kann gemeinsam mit der Lampe 1 verwendet werden.

Diese vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele werden nur dazu benutzt, um die vorliegende Erfindung zu erläutern und beschränken nicht den Umfang. Viele Modifikationen der oben genannten Ausführungsbeispiele können durchgeführt werden, ohne dabei den Erfindungsgedanken der vorliegenden Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
Multifunktionslicht, umfassend:

eine Lampe (1);

einen zivilen Stromkreis (3) zum Verarbeiten des zivilen Stromes in einen geeigneten Strom zum Betreiben der Lampe (1) und zum Ausgeben des Stromes;

einen Ersatzstromkreis (4), umfassend eine Batterie (41) zum Ausgeben eines Ersatzstromes zum Betreiben der Lampe (1);

einen Regler (2), welcher eine Überbrückung zwischen der Lampe (1), dem zivilen Stromkreis (3) und dem Ersatzstromkreis (4) vorsieht, wobei der Regler (2) eine Mikroregeleinheit (21) umfasst, wobei, wenn das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, der Regler (2) die Lampe (1) mit dem Ersatzstromkreis (4) verbindet, während, wenn das zivile Stromnetz einschaltet ist, diese entsprechend mit der Ansteuerung eines Schalters (211) verbunden ist, und wobei der Regler (2) durch den Strom die Lampe (1) wahlweise ein- oder ausschaltet wird, der durch den zivilen Stromkreis (3) bereit gestellt wird; und

einen zweiten Stromstabilisator (10), welcher zwischen der Lampe (1) und dem Regler (2) zum Stabilisieren des die Lampe (1) versorgenden Stromes vorgesehen ist.
Multifunktionslicht nach Anspruch 1, wobei die Mikroregeleinheit (21) mit einem Schalter (211) verbunden ist, wobei, wenn der Schalter (211) gedrückt oder geschaltet wird, die Mikroregeleinheit (21) ein Ansteuersignal mit einem Potential ausgibt, welches sich von dem Potential, das vor dem Drücken entsprechend des zivilen Stromnetzes ausgeben wird und dem Potentials des Ansteuersignals unterscheidet, und wobei eine Auswahleinheit (22) bestimmt, ob die Lampe (1) mit dem Ersatzstromkreis (4) oder dem zivilen Stromkreis (3) verbunden werden soll. Multifunktionslicht nach Anspruch 2, wobei die Auswahleinheit (22) mehrere Relais umfasst, wobei die Ausgabeseiten der Auswahleinheit (22) jeweils mit zwei Eingabeseiten der Lampe verbunden sind, wobei die Eingabeseiten der Auswahleinheit (22) jeweils mit den Ausgabeseiten des Ersatzstromkreises (4) und des zivilen Stromkreises (3) verbunden sind, und wobei, wenn das zivile Stromnetz bereitgestellt wird, eine Auswahlseite der Auswahleinheit (22) mit der Ausgabeseite des zivilen Stromkreises (3) verbunden ist, während, wenn das zivile Stromnetz ausgeschaltet ist, die Eingabeseite der Auswahleinheit (22) mit der Ausgabeseite des Ersatzstromkreises (4) verbunden ist, so dass die Batterie (41) die Lampe (1) mit Strom versorgt. Multifunktionslicht nach Anspruch 2, wobei der Schalter (211) ein immer eingeschalteter Schalter ist. Multifunktionslicht nach Anspruch 2, wobei, wenn der Schalter (211) die Mikroregeleinheit (21) ansteuert, um ein Ansteuersignal mit einem hohen Potential auszugeben, die Lampe (1) eingeschaltet wird, während, wenn der Schalter (211) die Mikroregeleinheit (21) ansteuert, um ein Ansteuersignal mit einem niedrigen Potential auszugeben, die Lampe (1) ausgeschaltet wird. Multifunktionslicht nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei ein erster Stromstabilisator (20) zwischen dem zivilen Stromkreis (3) und dem Regler (2) angeordnet ist. Multifunktionslicht nach Anspruch 1, 2 oder 3, ferner umfassend ein Erkennungssystem (5), umfassend:

einen Erkennungssensor, der, wenn ein unnormaler Zustand der Umgebung erkannt wird, ein elektrisches Signal überträgt; und

einen Kontaktsensor (52), welcher unter Ansteuerung des Reglers (2) betätigt wird, wenn das elektrische Signal empfangen wird, wobei der Kontaktsensor (52) automatisch ein Notsignal ausgibt.
Multifunktionslicht nach Anspruch 7, wobei der Erkennungssensor ein Wärme/Rauch-Sensor (51) ist. Multifunktionslicht nach Anspruch 7, wobei das Erkennungssystem (5) ferner ein Alarm (53) umfasst, wobei, wenn der Kontaktsensor (52) das Notsignal ausgibt, der Alarm (53) ein Alarmgeräusch ausgibt. Multifunktionslicht nach Anspruch 7, wobei das Erkennungssystem (5) ferner ein Warnlicht (54) umfasst, wobei, wenn der Kontaktsensor (52) das Notsignal ausgibt, das Warnlicht (54) ein Warnlicht ausstrahlt. Multifunktionslicht nach Anspruch 7, wobei das Erkennungssystem (5) ferner eine Feuerempfangszentrale (55) umfasst, wobei, wenn der Kontaktsensor (52) das Notsignal ausgibt, die Feuerempfangszentrale (55) eine vorhandene Notprozedur durchführt.






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