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Dokumentenidentifikation DE202006015346U1 25.01.2007
Titel Duschwanne, Badewanne oder dergleichen mit einer Höhenverstellvorrichtung
Anmelder Munch, Paul-Jean, Labaroche, FR;
A & S Bäder GmbH & Co., 71735 Eberdingen, DE
Vertreter Puschmann & Borchert, 82041 Oberhaching
DE-Aktenzeichen 202006015346
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.01.2007
Registration date 21.12.2006
Application date from patent application 06.10.2006
IPC-Hauptklasse A47K 3/40(2006.01)A, F, I, 20061006, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47K 3/04(2006.01)A, L, I, 20061006, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Duschwanne, Badewanne oder dergleichen mit einer Höhenverstellvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Bei Duschwannen, Badewannen oder dergleichen besteht insbesondere bei einem bodengleichen Einbau das Problem, diese in der Höhe auf das richtige Niveau einzustellen. Dadurch, dass beispielsweise eine Duschwanne innerhalb eines bereits fertigen Fußbodens eingelassen wird, um beispielsweise einen bodengleichen Einbau zu erzielen, kann die Höhenjustierung nur dadurch erzielt werden, dass durch ein mehrmaliges Ein- und Ausbauen der Duschwanne, Badewanne oder dergleichen dann die darunter liegende Höhenverstellvorrichtung verändert wird. Hierbei kann es zu einer Beschädigung der Duschwanne, Badewanne oder dergleichen kommen, ferner ist der Montageaufwand ist sehr groß.

Aus den vorgenannten Gründen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, bei einer Duschwanne, Badewanne oder dergleichen eine Höhenverstellung im eingebauten Zustand vornehmen zu können.

Gelöst wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1. Die Unteransprüche geben dabei eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens wieder.

Um eine Höhenverstellung bei einer Duschwanne, Badewanne oder dergleichen im eingebauten Zustand vornehmen zu können, wird vorgeschlagen, eine Höhenverstellvorrichtung von der Oberseite der Duschwanne, Badewanne oder dergleichen zugänglich zu machen. Eine derartige Zugänglichkeit wäre dadurch zu erreichen, dass beispielsweise in einem oberen Rand der Duschwanne, Badewanne oder dergleichen Bohrungen oder Durchbrüche vorhanden sind, durch welche mittels eines Werkszeuges die darunter befindliche Höhenverstellvorrichtung erreicht werden kann und durch eine Betätigung des Werkzeuges eine Höhenverstellung stufenlos vorgenommen wird.

Durch derartige Bohrungen oder Durchbrüche wäre auch eine Höhenverstellung bei einem fertig gefliesten Dusch- oder Badebereich möglich.

Auch ist es denkbar, dass bei einer Duschwanne mit einer entsprechenden Nut zur Aufnahme eines entsprechenden Seitenteiles die Durchbrüche bzw. Bohrungen nicht auf dem Rand der Duschwanne vorhanden sind, sondern innerhalb der vorbezeichneten Nut. Somit kann auch hier eine saubere stufenlose Höhenverstellung vorgenommen werden und anschließend wird das feststehende Seitenteil, nachdem die Bohrung bzw. die Durchbrüche verschlossen worden sind, in die Nut eingesetzt. In einem solchen Falle könnte man quasi von einer verdeckten Höhenverstellvorrichtungszugänglichkeit innerhalb der Nut sprechen.

Nach Abschluss der Höheneinstellung können die Bohrungen bzw. Durchbrüche durch entsprechende einzelne Verschlusskappen oder auch durch einzelne oder durchlaufende Verschlussleisten verschlossen werden. Bei Duschwannen, Badewannen oder dergleichen aus einem Kompositmaterial können auch die Bohrungen oder die Durchbrüche mit dem gleichen Material verschlossen werden. Die Oberfläche kann nach dem Verschließen geschliffen und anschließend poliert werden, so dass eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Somit entsteht eine saubere Oberfläche. Die Verschlusskappen bzw. Verschlussleisten können vorzugsweise aus Kunststoff oder Metall bestehen. Es versteht sich, dass diese normalerweise entsprechend der Farbe der Duschwanne, Badewanne oder dergleichen angepasst sind. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit bei einer durchlaufenden Verschlussleiste diese farblich gegenüber der Duschwanne, Badewanne oder dergleichen abzusetzen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen schematisch dargestellten möglichen Ausführungsbeispiele näher erläutert, wobei nur noch von einer Duschwanne die Rede sein wird, die Ausführung einer Badewanne oder dergleichen aber mit eingeschlossen wird.

Es zeigt:

1: Eine Schnittdarstellung durch einen Rand einer Duschwanne mit darunter befindlicher Höhenverstellvorrichtung;

2: ein Ausführungsbeispiel einer Duschwanne, die mit einer Nut für ein feststehendes Seitenteil einer Duschabtrennung ausgestattet ist und einer darunter befindlichen Höhenverstellvorrichtung;

3: wie 2, nur in einer perspektivischen Teildarstellung;

4: einen Teilschnitt einer Stahl- oder Kunststoffwanne mit einer darunter befindlichen Höhenvertstellvorrichtung;

5: wie 4, jedoch mit einer Wandbefestigung.

In der 1 wird in einer schematischen Darstellung eine Duschwanne 1 in einer Ausschnittsansicht dargestellt, bei der eine Unterseite 12 der Duschwanne 1 auf einer Höhenverstellvorrichtung 4 aufliegt. Die Art des Aufbaues der Höhenverstellvorrichtung 4 ist variabel; jegliche Ausführungen, die eine Verstellmöglichkeit von oben in der Höhe zulassen, können zum Einsatz kommen. Die Höhenverstellvorrichtung 4 steht dabei auf einem Fußboden 2 auf. Links von der Duschwanne 1 ist eine Wand 3 dargestellt, auf der mittels eines Klebers 8 ein Wandbelag 7 aufgebracht ist. Es zeigt sich, dass der Wandbelag 7 einen Teil eines oberen Randes 10 der Duschwanne 1 überdeckt bzw. direkt an dem Rand aufhört. Dieses sind typische Einbausituationen. Es verbleibt zwischen der Unterkante des Wandbelages 7 und dem Rand 10 ein Spalt 13, der dafür verwendet werden kann, um eine Höhenanpassung der Duschwanne 1 beispielsweise an einen nicht dargestellten Bodenbelag vornehmen zu können.

Um eine Zugänglichkeit zu der Höhenverstellvorrichtung 4 aufweisen zu können, befinden sich in dem Rand 10 Bohrungen 5 bzw. Durchbrüche, durch die mittels eines geeigneten Werkzeuges die Zugänglichkeit zu der Höhenverstellvorrichtung 4 gegeben ist. Bei Betätigung des Werkzeuges kann somit eine stufenlose Höhenverstellung über die Höhen-verstellvorrichtung 4 vorgenommen werden. Nach Abschluss der Einstellarbeiten, die im eingebauten Zustand der Duschwanne 1 ausgeführt werden, können die Bohrungen 5 oder die Durchbrüche durch Verschlüsse 6 verschlossen werden. Dabei kann der Verschluss 6 aus einzelnen Verschlusskappen bzw. auch aus einer durchgehenden Verschlussleiste bestehen. Die einzelnen Verschlüsse 6 können auch mit einem Gewinde 18 versehen sein.

Die 2 und 3 zeigen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Verwendung einer Duschtasse 1, die beispielsweise mit einer Nut 9 für ein feststehendes Seitenteil 14 einer Duschabtrennung vorbereitet ist mit einem seitlich verlegten Bodenbelag 15. Auch hier wird in gleicher Weise, wie bei der 1 beschrieben, eine Einstellung über die Bohrung 5, mittels eines Werkzeuges, an der Höhenverstellvorrichtung 4 vorge-nommen. Nur kann in bei einer solchen Ausführung die Bohrung 5 innerhalb der Nut 9 eingebracht sein. Auch diese Bohrung 5 kann mit einem Verschluss 6 versehen werden. Da sie unterhalb des Seitenteiles sich befindet, ist sie quasi unsichtbar.

Das Ausführungsbeispiel der 3 zeigt eine Duschwanne 1, bei der innerhalb des oberen Randes 10 eine Nut 9 eingelassen ist. Diese Nut 9 dient zur lagerichtigen Fixierung von nicht dargestellten feststehenden Seitenteilen für eine Duschabtrennung.

Die 4 zeigt eine Ausführung einer Duschwanne1 beispielsweise aus Stahl oder Kunststoff. Der Rand 10 liegt z.B. auf einer Auffütterung 17, die wie der Rand 10 von einer Bohrung 5 durchsetzt ist, um an die darunter befindliche Höhenverstellvorrichtung 4 zu gelangen.

Bei der Ausführung der 5 wird ebenfalls die gleiche Art einer Duschwanne 1 wie in der 4 gezeigt, die ebenfalls vor einer mit einem Wandbelag 7 versehenen Wand 3 platziert ist. Nur die Höhenverstellvorrichtung 4 ist nicht auf dem Fußboden 2 aufgesetzt, sondern über ein Auflager 19 mittels einer Befestigung 16 an der Wand 3 befestigt.

1
Duschwanne
2
Fußboden
3
Wand
4
Höhenverstellvorrichtung
5
Bohrung
6
Verschluss
7
Wandbelag
8
Kleber
9
Nut
10
Rand
12
Unterseite
13
Spalt
14
Seitenteil
15
Bodenbelag
16
Befestigung
17
Auffütterung
18
Gewinde
19
Auflager


Anspruch[de]
Duschwanne, Badewanne oder dergleichen mit einer Höhenverstellvorrichtung (1 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Höheneinstellung der Duschwanne (1 ), Badewanne oder dergleichen im eingebauten Zustand von der Oberseite her zugänglich ist. Duschwanne, Badewanne oder dergleichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Höhenverstellvorrichtung (4) in einem Rand (10) an der Oberseite der Duschwanne (1 ), Badewanne oder dergleichen Bohrungen (5) oder Durchbrüche vorhanden sind. Duschwanne, Badewanne oder dergleichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Höhenverstellvorrichtung (4) in einer innerhalb des Randes (10) vorhanden Nut (9) Bohrungen (5) oder Durchbrüche vorhanden sind. Duschwanne, Badewanne oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (5) oder Durchbrüche mit einem Verschluss (6) verschlossen werden. Duschwanne, Badewanne oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (6) aus Verschlusskappen oder Verschlussleisten besteht. Duschwanne, Badewanne oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (6) bei einer Duschwanne (1 ), Badewanne oder dergleichen bestehend aus einem Kompositmaterial ebenfalls aus dem gleichen Material besteht. Duschwanne, Badewanne oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (6) eine Gewinde (18) aufweist. Duschwanne, Badewanne oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappen oder Verschlussleisten aus Kunststoff oder Metall bestehen.






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