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Dokumentenidentifikation DE102005034730B3 01.02.2007
Titel Verfahren um Erfassen einer Zugehörigkeit eines Notlichtversorgungsgeräts zu einem elektronischen Vorschaltgeräts in einem DALI-Netzwerk
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Hartmann, Michael, 93182 Duggendorf, DE;
Huber, Hans-Jürgen, 93051 Regensburg, DE
DE-Anmeldedatum 21.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005034730
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 01.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.2007
IPC-Hauptklasse H02J 9/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H05B 37/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H05B 41/285(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G01R 31/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Bei einem Verfahren zum Erfassen einer Zugehörigkeit eines Notlichtversorgungsgeräts (14) zu einem elektronischen Vorschaltgerät (12) in einem DALI-Netzwerk mit einer Vielzahl von elektronischen Vorschaltgeräten und Notlichtversorgungsgeräten wird von einem DALI-Steuergerät ein Notlichtversorgungsgerät derart angesteuert, dass es einen Selbsttest durchführt. Wie üblich, wird bei dem Selbsttest die Versorgungsspannung des zugehörigen elektronischen Vorschaltgeräts weggeschaltet. Dann ist das elektronische Vorschaltgerät von dem DALI-Steuergerät nicht mehr ansteuerbar. Das DALI-Steuergerät erfasst nun, welches elektronische Vorschaltgerät nicht ansteuerbar ist und ordnet dieses als zu dem angesteuerten Notlichtversorgungsgerät zugehörig ein.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erfassen einer Zugehörigkeit eines Notlichtversorgungsgeräts zu einem elektronischen Vorschaltgerät in einem DALI-Netzwerk mit einer Vielzahl von elektronischen Vorschaltgeräten und Notlichtversorgungsgeräten. Ein DALI-Bus (Abkürzung für „Digital Adressable Lighting Interface") dient zum Steuern von Beleuchtungen, insbesondere von Vorschaltgeräten. An einem solchen Bus sind also elektronische Vorschaltgeräte und Notlichtversorgungsgeräte angeschlossen, welche jeweils Leuchten ansteuern.

Ein typisches Notlichtversorgungsgerät ist beispielsweise von der Firma Tridonic.Atco GmbH & Co. KG, 6850 Dornbirn, Österreich bekannt, siehe zugehöriges Datenblatt „Notlichtversorgungsgeräte mit DALI-Schnittstelle EM PRO 220–240 V 50/60 Hz", Druckschrift 04/05-366-2 vom 19. April 2005. Das Notlichtversorgungsgerät umfasst eine DALI-Schnittstelle und einen Akku zur Spannungsversorgung einer Lampe im Notfall.

Ein DALI-System mit einem Notlichtgerät ist ferner aus der WO 03/094579 A2 bekannt.

Hauptgerät, gewissermaßen der Master in einem DALI-Netz, ist ein DALI-Steuergerät.

Bei der Inbetriebnahme muss dem DALI-Steuergerät auf irgendeiner Weise mitgeteilt werden, welche Geräte an dem DALI-Bus angeschlossen sind, und welche Geräte als elektronisches Vorschaltgerät und Notlichtversorgungsgerät zur selben Leuchte gehören.

Die erste Maßnahme erfolgt bereits im Stand der Technik automatisch. Das DALI-Steuergerät gibt Zufallsadressen aus und prüft, ob auf diese Adressen irgendwelche Geräte ansprechen. Auf diese Weise ermittelt es elektronische Vorschaltgeräte und Notlichtversorgungsgeräte. Diesen werden Kurzadressen zugeordnet, mit denen sie im Folgenden dann angesteuert werden.

Um herauszufinden, welche Leuchte zu einem elektronischen Vorschaltgerät gehört, ist eine menschliche Zwischentätigkeit erforderlich. Das DALI-Steuergerät wählt ein bestimmtes elektronisches Vorschaltgerät aus, welches die zugehörige Leuchte so ansteuert, dass sie blinkt. Ein Mensch kann die zugehörige Leuchte daher leicht erkennen und dem Steuergerät über eine Tastatur o. ä. mitteilen, welche Leuchte von dem entsprechenden elektronischen Vorschaltgerät angesteuert wird.

Bisher muss dasselbe Verfahren dann zusätzlich für die Notlichtversorgungsgeräte durchgeführt werden. Üblicherweise ist jede Leuchte sowohl an einem elektronischen Vorschaltgerät als auch an einem Notlichtversorgungsgerät angeschlossen. Zwar kann das DALI-Steuergerät zwischen elektronischen Vorschaltgeräten und Notlichtversorgungsgeräten unterscheiden, ihm steht aber bisher noch keine Maßnahme zur Verfügung, mit der die Zugehörigkeit eines Notlichtversorgungsgeräts zu einem elektronischen Vorschaltgerät und dann zu einer gemeinsamen Leuchte automatisch erfasst werden kann. Bisher werden auch die Notlichtversorgungsgeräte gesondert angesprochen, so dass die Leuchte so angesteuert wird, dass sie blinkt, und von Menschenhand werden die entsprechenden Daten in das DALI-Steuergerät eingegeben. Die Bedienperson hat somit doppelte Arbeit, sie muss nämlich den Raum zweimal abgehen, einmal im Hinblick auf die elektronischen Vorschaltgeräte, einem im Hinblick auf die Notlichtversorgungsgeräte.

Es ist Aufgabe der Erfindung, das Erfassen einer Zugehörigkeit eines Notlichtversorgungsgeräts zu einem elektronischen Vorschaltgerät zu erleichtern.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das DALI-Steuergerät ein Notlichtversorgungsgerät derart ansteuert, dass es einen Selbsttest durchführt, bei dem es die Versorgungsspannung des zugehörigen elektronischen Vorschaltgeräts wegschaltet, so dass das zugehörige elektronische Vorschaltgerät von dem Steuergerät nicht mehr ansteuerbar ist. Anschließend erfasst das DALI-Steuergerät, welches elektronische Vorschaltgerät nicht ansteuerbar ist. Dieses elektronische Vorschaltgerät wird dann als zu dem angesteuerten Notlichtversorgungsgerät zugehörig erkannt und eingeordnet.

Die Erfindung macht sich die Tatsache zu Nutze, dass das Notlichtversorgungsgerät bei einem Funktionstest (Selbsttest) das zugehörige elektronische Vorschaltgerät von der Versorgungsspannung trennen kann. Die Verschaltungen sind üblicherweise so, dass dies problemlos durchgeführt wird. Die Erfindung definiert dann das zugehörige elektronische Vorschaltgerät aus einer negativen Eigenschaft heraus, nämlich daraus, dass es nicht mehr ansprechbar ist, d. h. dass spezifische Steuersignale an sich nichts mehr bewirken.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform gibt das DALI-Steuergerät nach dem Ansteuern des entsprechenden Notlichtversorgungsgeräts Steuersignale an sämtliche elektronische Vorschaltgeräte ab und prüft, ob sie auf die Steuersignale ansprechen. Es wird also ein Vorschaltgerät nach dem anderen durchgegangen, um nicht eine Ausnahmesituation zu übersehen, in der möglicherweise zwei elektronische Vorschaltgeräte nicht mehr auf die Steuersignale ansprechen. In diesem Falle wird eine Fehlermeldung abgegeben, dass mehrere elektronische Vorschaltgeräte an einem Notlichtversorgungsgerät angeschlossen sind oder dass ein sonstiger Fehler aufgetreten ist.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird zu jedem Notlichtversorgungsgerät das zugehörige elektronische Vorschaltgerät erfasst. Damit lassen sich die Zugehörigkeiten von Notlichtgeräten zu elektronischen Vorschaltgeräten vollständig erfassen.

Die Erfindung geht bevorzugt von einem fertigen Abbild des DALI-Netzwerks aus, d. h. dem Steuergerät muss eine Information zur Verfügung stehen, welche ansteuerbaren Geräte ein elektronisches Vorschaltgerät und welche ein Notlichtversorgungsgerät sind. Bevorzugt sollte dann die oben erwähnte Kurzadresse zur Ansteuerung zur Verfügung stehen.

Die Erfindung betrifft auch ein Steuergerät, das zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eingerichtet ist. Das DALI-Steuergerät muss also so programmiert sein, dass es ein Notlichtversorgungsgerät so ansteuert, dass es ein Selbsttest durchführt und anschließend abfragt, welches elektronische Vorschaltgerät nicht ansprechbar ist. Als Ergebnis muss dann eine Zuordnung zwischen dem entsprechenden Notlichtversorgungsgerät und dem erfassten elektronischen Vorschaltgerät hergestellt werden, beispielsweise in Form einer Tabelle.

Es sind Systeme denkbar, bei denen ein Notlichtversorgungsgerät beim Durchführen eines Selbsttests nicht die Versorgungsspannung des zugehörigen elektronischen Vorschaltgeräts wegschaltet, sondern lediglich die Ansteuerung der zugehörigen Leuchte durch Unterbrechung der Ansteuerleitung ausschaltet. In diesem Falle würde das elektronische Vorschaltgerät eine Fehlermeldung abgeben dergestalt, dass die Leuchte nicht mehr ansteuerbar ist. Auch im Falle, dass das System so gestaltet ist, ist das erfindungsgemäße Verfahren gemäß einer äquivalenten Alternative durchführbar. Abermals steuert das DALI-Steuergerät das Notlichtversorgungsgerät derart an, dass es einen Selbsttest durchführt. Das zugehörige elektronische Vorschaltgerät wird dann nicht daran erkannt, dass es nicht mehr ansprechbar ist, sondern an der Fehlermeldung erkannt, die es betreffend die Ansteuerbarkeit der Leuchte abgibt.

Es wird nun eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung beschrieben, in der:

1 die Verschaltung von elektronischem Vorschaltgerät, Notlichtversorgungsgerät und der Leuchte in einem DALI-Netz darstellt, und

2 die Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt.

Der in 1 dargestellte Ausschnitt aus einem DALI-Netz zeigt eine Leuchte 10, zu der ein elektronisches Vorschaltgerät 12 und ein Notlichtversorgungsgerät 14 gehören. Über die Leitung 16 (durchgezogene Linie) wird das Notlichtversorgungsgerät 14 mit der Netzspannung versorgt und gibt diese an das elektronische Vorschaltgerät 12 weiter. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Spannungsversorgung des elektronischen Vorschaltgeräts auf jeden Fall über das Notlichtversorgungsgerät 14 erfolgt, so dass das Notlichtversorgungsgerät 14 das elektronische Vorschaltgerät 12 auch von der Spannung abtrennen kann.

Elektronisches Vorschaltgerät 12 und Notlichtversorgungsgerät 14 sind über den punktiert dargestellten DALI-Bus 18 mit einem DALI-Steuergerät (nicht gezeigt) verbunden. Die Leuchte 10 wird über die gestrichelt dargestellte Ansteuerleitung 20 angesteuert, wobei das elektronische Vorschaltgerät 12 die Ansteuersignale zunächst an das Notlichtversorgungsgerät 14 abgibt, von wo aus sie an die Leuchte 10 übermittelt werden. Das Notlichtversorgungsgerät 14 kann also das elektronische Vorschaltgerät 12 von der Leuchte 10 abtrennen.

Das elektronische Vorschaltgerät 12 kann also auf zwei Arten und Weisen außer Funktion gesetzt werden. Das Notlichtversorgungsgerät 14 kann die Spannungsversorgung wegschalten. Alternativ kann die Ansteuerung über die Ansteuerleitung 20 unterbrochen werden. Bei dem nachfolgend beschriebenen Verfahren wird gemäß einer bevorzugten Alternative die Wegschaltung der Spannung verwendet. Gemäß einer äquivalenten Alternative ist das Verfahren jedoch auch dann anwendbar, wenn das Notlichtversorgungsgerät 14 das Senden von Signalen über die Leitung 20 unmöglich macht. Im ersten Fall ist das elektronische Vorschaltgerät 12 von einem DALI-Steuergerät gar nicht mehr ansprechbar, weil es ja ausgeschaltet ist. Im zweiten Fall, der nachfolgend nicht weiter besprochen wird, gibt das elektronische Vorschaltgerät 12 eine Fehlermeldung an das DALI-Steuergerät ab und ist dadurch als zu dem jeweiligen Notlichtversorgungsgerät 14 zugeordnet zu erkennen.

Das Notlichtversorgungsgerät 14 ist im Grunde ein zweites elektronisches Vorschaltgerät, welches im Notfall, d. h. bei Vorhandensein eines Fehlers jeglicher Art, an die Stelle des elektronischen Vorschaltgeräts tritt. Im gewünschten Zustand wird die Leuchte von dem elektronischen Vorschaltgerät 12 angesteuert, und das Notlichtversorgungsgerät gibt die entsprechenden Signale lediglich weiter. Im Notfall des Ausfalls irgendeiner Komponente des elektronischen Vorschaltgeräts o. ä. tritt das Notlichtversorgungsgerät 14 an die Stelle des elektronischen Vorschaltgeräts 12 und schaltet dieses aus. Dies lässt sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zu Nutze machen, dessen Schritt in 2 dargestellt sind.

Das erfindungsgemäße Verfahren beginnt mit einem Start S0.

Als erstes wird im Schritt S1 von dem DALI-Steuergerät ein DALI-Bus-Abbild erzeugt bzw. erfasst. Ein solches Abbild ist nichts anderes als eine Tabelle, in der Kurzadressen abgelegt sind, unter denen die jeweiligen Geräte ansteuerbar sind, wobei der Tabelle auch entnehmbar ist, ob es sich bei dem Gerät um ein elektronisches Vorschaltgerät oder ein Notlichtversorgungsgerät handelt. Es geht nun darum, im Folgenden die Informationen um eine Information dahingehend zu ergänzen, welches Notlichtversorgungsgerät welchem elektronischen Vorschaltgerät zugeordnet ist.

Wie oben bereits erwähnt, schaltet das Notlichtversorgungsgerät 14 bei seiner Inbetriebnahme des elektronischen Vorschaltgeräts 12 weg und trennt es insbesondere von der Netzspannung über die Leiter 16. Das DALI-Steuergerät setzt daher im Schritt S2 das Notlichtversorgungsgerät in den Modus „Funktionstest" (Selbsttest). Als Notlichtversorgungsgerät wird ein beliebiges Notlichtversorgungsgerät aus dem Abbild ausgesucht, wobei bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Notlichtversorgungsgeräte eines nach dem anderen in den Modusfunktionstest gesetzt werden (siehe rechte Seite von 2, wie unten besprochen). Im Folgenden wird nun ein beliebiges elektronisches Vorschaltgerät ausgesucht. Im Schritt S3 wird nun gefragt, ob das elektronische Vorschaltgerät ansprechbar ist. Unter „ansprechbar" ist zu verstehen, dass ein entsprechendes Steuersignal, welches von dem DALI-Steuergerät ausgeht, eine Antwort in irgendeiner Art und Weise von dem elektronischen Vorschaltgerät erhält. Wenn das elektronische Vorschaltgerät ansprechbar ist, wird zum Schritt S7 übergegangen. Ist das elektronische Vorschaltgerät nicht ansprechbar, so wird im Schritt S4 gefragt, ob schon ein elektronisches Vorschaltgerät gefunden worden ist. In der Regel ist dies nicht der Fall, so dass im Schritt S5 festgestellt wird, dass nunmehr das korrespondierende elektronische Vorschaltgerät gefunden worden ist, d. h. dasjenige Vorschaltgerät, welches mit dem im Modus „Funktionstest" befindlichen Notlichtversorgungsgerät (vgl. Schritt S2) verbunden ist, in der Art und Weise, wie es in 1 gezeigt ist. Ist die Frage im Schritt S4 mit „ja" zu beantworten, so wird im Schritt S6 eine Fehlermeldung abgegeben, dass „mehrere elektronische Versorgungsgeräte an einem Notlichtversorgungsgerät angeschlossen sind", da bei Setzen eines Notlichtversorgungsgeräts in den Modus „Funktionstest" bei der in 1 gezeigten Verschaltung nur ein einziges elektronisches Vorschaltgerät herkömmlicherweise ausgeschaltet wird.

Im Schritt S7 wird nun geprüft, ob es sich um das letzte elektronische Vorschaltgerät gehandelt hat. Ist dies nicht der Fall, wird das nächste elektronische Vorschaltgerät ausgesucht und zu Schritt S3 wieder übergegangen, d. h. geprüft, ob das elektronische Vorschaltgerät ansprechbar ist. Handelte es sich bei dem elektronischen Vorschaltgerät um das letzte elektronische Vorschaltgerät, d. h. befindet man sich am Ende der Abfrage der Folge der elektronischen Vorschaltgeräte, so wird im Schritt S8 geprüft, ob ein elektronisches Vorschaltgerät gefunden wurde. Mit anderen Worten wird geprüft, ob der Schritt S5 durchlaufen wurde. Im Falle, dass ein solches gefunden wurde, wird zum Schritt S10 übergegangen. Wurde kein elektronisches Vorschaltgerät gefunden, was dem Notlichtversorgungsgerät entspricht, das sich im Modus „Funktionstest„ befindet, so wird im Schritt S9 die Fehlermeldung abgegeben, dass „kein elektronisches Vorschaltgerät an dem Notlichtversorgungsgerät angeschlossen" ist.

Im Schritt S10 wird nun geprüft, ob es sich um das letzte Notlichtversorgungsgerät gehandelt hat.

In der Regel ist das Verfahren noch nicht zu Ende, und die Folge der Schritte S2 bis S9 wird wiederholt für das nachfolgende Notlichtversorgungsgerät, welches ebenfalls im Schritt S2 in den Modus „Funktionstest„ gesetzt wird, woraufhin dann ein zugehöriges, nicht ansprechbares elektronisches Vorschaltgerät ermittelt wird. Handelte es sich im Schritt S10 um das letzte Notlichtversorgungsgerät, d. h. wurden alle Notlichtversorgungsgeräte nacheinander in den Modus „Funktionstest" gesetzt und ein zugehöriges elektronisches Vorschaltgerät ermittelt (oder gegebenenfalls eine Fehlermeldung abgegeben), so ist das Verfahren mit dem Schritt S11 beendet.

Das erfindungsgemäße Verfahren besticht durch seine Einfachheit. Diese Einfachheit wird dadurch ermöglicht, dass als Kriterium für die Zugehörigkeit ein negatives Kriterium ausgewählt worden ist, nämlich dass ein elektronisches Vorschaltgerät 12, welches zu einem Notlichtversorgungsgerät 14 gehört, gerade nicht ansprechbar ist, weil es von dem Notlichtversorgungsgerät 14 bei einem Funktionstest (Selbsttest) abgeschaltet worden ist.


Anspruch[de]
Verfahren zum Erfassen einer Zugehörigkeit eines Notlichtversorgungsgeräts (14) zu einem elektronischen Vorschaltgerät (12) in einem DALI-Netzwerk mit einer Vielzahl von elektronischen Vorschaltgeräten und Notlichtversorgungsgeräten,

dadurch gekennzeichnet, dass

– von einem DALI-Steuergerät ein Notlichtversorgungsgerät (14) derart angesteuert wird, dass es einen Selbsttest durchführt (S2), bei dem es die Versorgungsspannung des zugehörigen elektronischen Vorschaltgeräts (12) wegschaltet, so dass das zugehörige elektronische Vorschaltgerät (12) von dem DALI-Steuergerät nicht mehr ansteuerbar ist,

– das DALI-Steuergerät erfasst, welches elektronische Vorschaltgerät nicht ansteuerbar ist, und dieses als zu dem angesteuerten Notlichtversorgungsgerät zugehörig einordnet.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das DALI-Steuergerät nach dem Ansteuern des Notlichtversorgungsgeräts Steuersignale an sämtliche elektronische Vorschaltgeräte abgibt und prüft (S3), ob sie auf die Steuersignale ansprechen. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem Notlichtversorgungsgerät das zugehörige elektronische Vorschaltgerät erfasst wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn (S1) ein Abbild des DALI-Netzwerks dahingehend erzeugt wird, dass das DALI-Steuergerät sämtliche ansteuerbaren Geräte als elektronisches Vorschaltgerät (12) oder als Notlichtversorgungsgerät (14) identifiziert. DALI-Steuergerät, eingerichtet zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4. Verfahren zum Erfassen einer Zugehörigkeit eines Notlichtversorgungsgeräts (14) zu einem elektronischen Vorschaltgerät (12) in einem DALI-Netzwerk mit einer Vielzahl von elektronischen Vorschaltgeräten und Notlichtversorgungsgeräten,

dadurch gekennzeichnet, dass

– von einem DALI-Steuergerät ein Notlichtversorgungsgerät (14) derart angesteuert wird, dass es einen Selbsttest durchführt, bei dem es die Ansteuerung einer Leuchte durch das elektronische Vorschaltgerät unterbricht, so dass das zugehörige elektronische Vorschaltgerät (12) eine Fehlermeldung betreffend die Ansteuerbarkeit der Leuchte abgibt,

– das DALI-Steuergerät erfasst, welches elektronische Vorschaltgerät die Fehlermeldung abgibt, und dieses als zu dem angesteuerten Notlichtversorgungsgerät zugehörig einordnet.






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