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Dokumentenidentifikation DE102005056944A1 01.02.2007
Titel Fahrzeugsicherheitssystem
Anmelder Sin Etke Technology Co., Ltd., Taipei, TW
Erfinder Chen, Kuo-Rong, Panchiao, TW;
Lee, Chun-Chung, Taipeh/T'ai-pei, TW;
Huang, Cheng-Hung, Miaoli Hsien, TW
Vertreter Patentanwälte Eder & Schieschke, 80796 München
DE-Anmeldedatum 29.11.2005
DE-Aktenzeichen 102005056944
Offenlegungstag 01.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.2007
IPC-Hauptklasse B60R 25/10(2006.01)A, F, I, 20060317, B, H, DE
Zusammenfassung Offenbart wird ein Fahrzeugsicherheitssystem, das eine Sicherheits-Kontrolleinrichtung und eine Fernsteuerung aufweist. Die Sicherheits-Kontrolleinrichtung ist jeweils mit Sensoren und Alarmvorrichtungen elektrisch verbunden und weist einen Speicher auf, der eine Tabelle für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung speichert. In der Tabelle für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung sind mindestens zwei Alarmstufen aufgezeichnet, die jeweils einen Standardwert für die Empfindlichkeit aufweisen, der jedem Sensor entspricht. Der Standardwert für die Empfindlichkeit jeder Alaramstufe für jeden Sensor definiert den kritischen Auslösewert des jeweiligen Sensors für die jeweilige Alarmstufe. Die Fernsteuerung weist einen Steuerknopf auf, der betätigt wird, um die Sicherheits-Kontrolleinrichtung anzusteuern, in die gewünschte Alarmstufe des Alarmmodus einzutreten.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheitssystem für ein Fahrzeug, insbesondere ein Fahrzeugsicherheitssystem, das es dem Benutzer erlaubt, die Alarmstufe wahlweise einzustellen.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Gewöhnliche Fahrzeuge sind meist mit einem Sicherheitssystem zum Schutz vor Dieben ausgestattet. Bereits bekannt ist ein Fahrzeugsicherheitssystem, das eine Sicherheits-Kontrolleinrichtung aufweist, die in dem Fahrzeug angebracht ist, mehrere Sensoren, die an unterschiedlichen Stellen in dem Fahrzeug installiert und mit der Sicherheits-Kontrolleinrichtung elektrisch verbunden sind, und eine Fernsteuerung, die der Fahrzeugbesitzer mit sich führt. Unmittelbar nach dem Verlassen des Fahrzeugs betätigt der Fahrzeugbesitzer den Steuerknopf der Fernsteuerung, um den Alarmmodus des Sicherheitssystems zu aktivieren. Bei gewöhnlichen Fahrzeugsicherheitssystemen gibt es jedoch nur eine einzige Alarmstufe, d.h. die Empfindlichkeit der Sensoren, die mit der Sicherheits-Kontrolleinrichtung elektrisch verbunden sind, ist festgelegt. Darüber hinaus kann ein Fahrzeug in beliebiger klimatischer Umgebung geparkt sein, beispielsweise bei schönem, wolkenlosem Wetter, Gewitter, Schneefall, etc. Die Empfindlichkeit der Sensoren eines Fahrzeugsicherheitssystems, die für schönes, wolkenloses Wetter geeignet ist, ist möglicherweise nicht für Gewitter oder stürmisches Wetter geeignet. Es kommt häufig vor, dass der Alarm des Sicherheitssystems eines Fahrzeugs aufgrund eines drastischen Wetterumschwungs ausgelöst wird, insbesondere bei abrupten Änderungen des Luftdrucks.

Darüber hinaus kann eine andere Alarmstufe notwendig sein, wenn ein Fahrzeug an einem anderen Ort geparkt wird. So kann beispielsweise die Alarmstufe im Vergleich niedriger sein, wenn das Fahrzeug in der Garage geparkt ist. Im Gegensatz hierzu sollte die Alarmstufe im Vergleich höher sein, wenn das Fahrzeug auf der Straße geparkt wird.

Daher ist es wünschenswert, ein Fahrzeugsicherheitssystem zu schaffen, das es dem Benutzer erlaubt, die Alarmstufe einzustellen, um sich an unterschiedliche Bedingungen anzupassen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der vorstehenden Umstände gemacht. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Fahrzeugsicherheitssystem zu schaffen, das mehrere Alarmstufen aufweist. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Fahrzeugsicherheitssystem zu schaffen, das es dem Benutzer ermöglicht, die Alarmstufe nach unterschiedlichen Bedingungen einzustellen.

Um diese und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung zu erfüllen, weist das Fahrzeugsicherheitssystem eine Sicherheits-Kontrolleinrichtung und eine Fernsteuerung auf. Mit der Sicherheits-Kontrolleinrichtung sind mindestens ein Sensor und mindestens eine Alarmvorrichtung elektrisch verbunden. Die Sicherheits-Kontrolleinrichtung kann entweder auf einen Alarmmodus oder auf einen alarmfreien Modus eingestellt werden. Die Sicherheits-Kontrolleinrichtung weist einen Speicher auf. Der Speicher speichert eine Tabelle für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung, in der mindestens zwei Alarmstufen aufgezeichnet sind. Die Alarmstufen weisen jeweils einen Standardwert für die Empfindlichkeit auf, der dem mindestens einen Sensor entspricht. Der jeweilige, mindestens eine Standardwert für die Empfindlichkeit definiert den kritischen Auslösewert des entsprechenden, mindestens einen Sensors unter der jeweiligen Alarmstufe. Die Fernsteuerung weist mindestens einen Steuerknopf auf, um eine der Alarmstufen auszuwählen und um die Sicherheits-Kontrolleinrichtung aus der Ferne anzutreiben, in die ausgewählte Alarmstufe des Alarmmodus einzutreten. Die mindestens zwei Alarmstufen umfassen eine erste Alarmstufe und eine zweite Alarmstufe. Der Standardwert für die Empfindlichkeit der ersten Alarmstufe ist größer als der Standardwert für die Empfindlichkeit der zweiten Alarmstufe. Die mindestens zwei Alarmstufen umfassen außerdem eine dritte Alarmstufe. Der Standardwert für die Empfindlichkeit der zweiten Alarmstufe ist größer als der Standardwert für die Empfindlichkeit der dritten Alarmstufe.

Die Fernsteuerung sendet ein Steuersignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung, wenn ein Steuerknopf betätigt wird, wodurch bewirkt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung die entsprechende Alarmstufe für den mindestens einen Sensor abhängig von der Art des erzeugten Steuersignals einstellt.

Die Sicherheits-Kontrolleinrichtung gibt die ausgewählte Alarmstufe des Alarmmodus ein, wenn der mindestens eine Steuerknopf betätigt wird und innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums nicht noch einmal betätigt wird.

Die mindestens eine Alarmvorrichtung weist einen Summer und ein Blinklicht auf. Wenn der mindestens eine Steuerknopf betätigt wird und nach dem vorherbestimmten Zeitraum noch einmal betätigt wird, steuert die Sicherheits-Kontrolleinrichtung den Summer an, einen entsprechenden, kurzen, durchdringenden Ton zu erzeugen, und ändert die aktuelle, ausgewählte Alarmstufe des Alarmmodus nicht. Wenn ein Steuerknopf betätigt wird, sendet außerdem die Fernsteuerung ein Steuersignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung, was bewirkt, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung den Summer antreibt, einen entsprechenden, kurzen, durchdringenden Ton zu erzeugen.

Darüber hinaus kann der vorgenannte Speicher ein nichtflüchtiger Speicher sein, beispielsweise ein löschbares PROM, ein elektronisch löschbares PROM, ein OTP-ROM, ein Flash-Speicher oder ein Masken-ROM.

Außerdem kann der vorgenannte, mindestens eine Sensor ein Vibrationssensor, ein Drucksensor oder ein Kippsensor sein.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

In der Zeichnung zeigen:

1 ein systematisches Blockdiagramm eines Fahrzeugsicherheitssystems nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine schematische Darstellung, aus der der Speicherinhalt der Speichereinheit des Fahrzeugsicherheitssystems gemäß der vorliegenden Erfindung ersichtlich wird; und

3 ein systematisches Blockdiagramm eines Fahrzeugsicherheitssystems nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand eines Beispiels beschrieben. 1 zeigt ein systematisches Blockdiagramm nach der ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie dargestellt, weist das Fahrzeugsicherheitssystem eine Fernsteuerung 1 und eine Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf. Die Fernsteuerung 1 weist außerdem einen Steuerknopf 11, einen Deaktivierungsknopf 12 und Anzeigeleuchten 131, 132, 133 auf.

Die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 weist einen Speicher 211 und eine Antenne 210 auf. Darüber hinaus sind Sensoren 221, 222, 223 und Alarmvorrichtungen 23, 24 jeweils mit der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 elektrisch verbunden. Außerdem sind die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21, die Sensoren 221, 222, 223 und die Alarmvorrichtungen 23, 24 in einem Fahrzeug installiert.

Die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 kann entweder auf den Alarmmodus (aktivierter Modus) oder auf den alarmfreien Modus (deaktivierter Modus) eingestellt werden. So kann der Fahrzeugbesitzer beispielsweise durch Betätigen des Steuerknopfes 11 das Fahrzeugsicherheitssystem auf den Alarmmodus einstellen, oder er kann durch Betätigen des Deaktivierungsknopfes 12 das Fahrzeugsicherheitssystem auf den alarmfreien Modus einstellen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs kann der Fahrzeugbesitzer die Fernsteuerung 1 verwenden, um die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 wahlweise auf unterschiedliche Alarmstufen des Alarmmodus einzustellen. Bei dieser Ausführungsform bietet die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 drei Alarmstufen zur Auswahl. Die Empfindlichkeit der Sensoren 221, 222, 223 wird abhängig von der ausgewählten Alarmstufe verhältnismäßig eingestellt.

So kann beispielsweise die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf die Alarmstufe 1, die Alarmstufe 2 und die Alarmstufe 3 eingestellt werden. Der Standardwert für die Empfindlichkeit in der Alarmstufe 1 ist größer als der Standardwert für die Empfindlichkeit in der Alarmstufe 2, und der Standardwert für die Empfindlichkeit in der Alarmstufe 2 ist größer als der Standardwert für die Empfindlichkeit in der Alarmstufe 3. Denn der vergleichsweise niedrigere Level der Alarmstufe hat einen vergleichsweise geringeren Standardwert für die Empfindlichkeit. Somit haben die Sensoren 221, 222, 223 die höchste Empfindlichkeit, wenn sie in der Alarmstufe 3 sind, oder die geringste Empfindlichkeit, wenn sie in der Alarmstufe 1 sind.

Bei anderen Ausführungsformen können die Sensoren 221, 222, 223 so eingestellt sein, dass sie in der Alarmstufe 1 die höchste Empfindlichkeit haben bzw. die geringste Empfindlichkeit, wenn sie in der Alarmstufe 3 sind. Darüber hinaus kann bei anderen Ausführungsformen die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 so konstruiert sein, dass zwei Alarmstufen angeboten werden, oder mehr als drei Alarmstufen.

Bevor erklärt wird, wie die Fernsteuerung 1 das Einstellen des Alarmmodus der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 für verschiedene Alarmstufen steuert, erfolgt die ausführliche Beschreibung von Bestandteilen des Fahrzeugsicherheitssystems.

Bei dieser Ausführungsform ist der Alarm 23 ein Summer, und der Alarm 24 ist ein Blinklicht.

Bei dieser Ausführungsform ist der Sensor 221 ein Drucksensor, der im Inneren des Fahrzeugs angebracht ist, um den Luftdruck im Inneren des Fahrzeugs zu erfassen. Wenn sich der Luftdruck im Inneren des Fahrzeugs ändert (wenn beispielsweise die Fahrzeugtür geöffnet wird, ändert sich der Luftdruck im Inneren des Fahrzeugs und gleicht sich dem Luftdruck der Atmosphäre an), wird der Sensor 221 ausgelöst, ein Druckerfassungssignal zu erzeugen und dieses Druckerfassungssignal zur weiteren Verarbeitung an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung zu senden.

Bei dieser Ausführungsform ist der Sensor 222 ein Vibrationssensor, der an einem beliebigen gewünschten Ort in dem Fahrzeug angebracht ist, um eine abnormale Vibration des Fahrzeugs zu erfassen. Wenn beispielsweise die Scheibe des Fahrzeugs zerbricht, nachdem die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 in den Alarmmodus eingetreten ist, wird der Sensor 222 ausgelöst, ein Vibrationserfassungssignal zu erzeugen und dieses Vibrationserfassungssignal zur weiteren Verarbeitung an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 zu senden.

Bei dieser Ausführungsform ist der Sensor 223 ein Kippsensor, der im Fahrgestell des Fahrzeugs installiert ist, um ein abnormales Kippen des Fahrzeugs zu erfassen. Wenn beispielsweise das Fahrzeug bewegt wird, nachdem die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 in den Alarmmodus eingetreten ist, wird der Sensor 223 ausgelöst, ein Kipperfassungssignal zu erzeugen und dieses Kipperfassungssignal zur weiteren Verarbeitung an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 zu senden.

Bei dieser Ausführungsform wird ein Drucksensor 221, ein Vibrationssensor 222 und ein Kippsensor 223 verwendet. Bei anderen Ausführungsformen kann die Anzahl und Art der Sensoren gemäß den tatsächlichen Anforderungen geändert werden. Darüber hinaus kann jeder Fahrzeughersteller unterschiedliche Modelle von Fahrzeugen, die er herstellt, mit unterschiedlichen Sensoren ausstatten.

2 ist eine schematische Darstellung des Inhalts des Speichers 211 der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21. Der Speicher 211 speichert eine Tabelle 2110 für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung, in der drei Alarmstufen (Stufe I, Stufe II, Stufe III) aufgezeichnet sind. Es gibt Standardwerte für die Empfindlichkeit, die jeweils den Sensoren 221, 222, 223 in jeder der Alarmstufen (Stufe I, Stufe II, Stufe III) entsprechen. Darüber hinaus definiert jeder Standardwert für die Empfindlichkeit den kritischen Auslösewert des jeweiligen Sensors, der der jeweiligen Alarmstufe entspricht.

Wenn beispielsweise die Fahrzeugtür geöffnet wird und der Druckunterschied zwischen dem Luftdruck im Inneren des Fahrzeugs und dem äußeren Luftdruck der Atmosphäre 0,3 atm beträgt, nachdem die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf Stufe I des Alarmmodus eingestellt wurde, wird der Drucksensor 211 ausgelöst, ein Druckerfassungssignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auszugeben. In Stufe I des Alarmmodus kann die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 so eingestellt sein, dass der Vibrationssensor 222 abgeschaltet wird, damit er nicht arbeitet, oder dass der Kippsensor 223 nur dann ausgelöst wird, wenn das Fahrzeug um mehr als 15 Grad zu einer horizontalen Fläche, auf der das Fahrzeug geparkt ist, gekippt worden ist.

Wenn die Fahrzeugtür geöffnet wird und der Druckunterschied zwischen dem Luftdruck im Inneren des Fahrzeugs und dem äußeren Luftdruck der Atmosphäre 0,1 atm beträgt, nachdem die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf Stufe 2 des Alarmmodus eingestellt worden ist, wird in ähnlicher Weise der Drucksensor 221 ausgelöst, ein Druckerfassungssignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auszugeben. In Stufe 2 des Alarmmodus kann der Vibrationssensor 222 so eingestellt werden, dass ein Vibrationserfassungssingal erzeugt wird, wenn eine Vibrationskraft von 0,5G erfasst wird, oder die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 kann so eingestellt werden, dass der Kippsensor 223 nur dann ausgelöst wird, wenn das Fahrzeug um mehr als 10 Grad zu der horizontalen Fläche, auf der das Fahrzeug geparkt ist, gekippt worden ist.

In Stufe 3 des Alarmmodus kann der Drucksensor 221 so eingestellt werden, dass ein Druckerfassungssignal erzeugt wird, wenn der Druckunterschied zwischen dem Luftdruck im Inneren des Fahrzeugs und dem äußeren Luftdruck der Atmosphäre 0,05 atm erreicht, oder der Vibrationssensor 222 kann so eingestellt werden, dass ein Vibrationserfassungssignal erzeugt wird, wenn eine Vibrationskraft von 0,1G erfasst wird, oder der Kippsensor 223 kann so eingestellt werden, dass ein Kipperfassungssignal erzeugt wird, wenn das Fahrzeug um mehr als 5 Grad zur Horizontalen gekippt wird.

Darüber hinaus kann der Speicher 211 ein nichtflüchtiger Speicher sein, so dass die Tabelle 2110 für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung im Speicher erhalten bleibt, wenn eine Energieversorgung versagt oder abgeschaltet wird. Darüber hinaus kann der Speicher die gespeicherten Daten auf den neuesten Stand bringen, so dass die Tabelle 2110 für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung bei der Durchführung eines Updates des Fahrzeugsicherheitssystems – beispielsweise dem Hinzufügen neuer Sensoren oder dem Ändern des kritischen Auslösewerts – auf einen vergleichsweise neuen Stand gebracht wird.

Bei dieser Ausführungsform ist der Speicher 211 ein EPROM (löschbares PROM). Alternativ kann der Speicher 211 auch ein EEPROM (elektronisch löschbares PROM), ein OTP-ROM, ein Flash-Speicher oder ein Masken-ROM sein.

Nachfolgend wird wieder auf 1 und 2 Bezug genommen. Nachdem der Besitzer das Fahrzeug geparkt und verlassen hat, kann der Fahrzeugbesitzer den Steuerknopf 11 der Fernsteuerung 1 betätigen, um ein Steuersignal drahtlos an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auszugeben. Nach dem Empfang des Steuersignals von der Fernsteuerung 1 durch die Antenne 210 stellt die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 die Alarmstufe der Sensoren 221, 222, 223 auf der Basis des empfangenen Steuersignals und der Definition der Tabelle 2110 für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung ein.

Bei dieser Ausführungsform erzeugt der Summer 23 der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 einen entsprechenden, kurzen, durchdringenden Ton und das Blinklicht 24 leuchtet einmal auf, wenn der Fahrzeugbesitzer den Steuerknopf 11 betätigt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Anzeigeleuchte 131 der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 1 angeschaltet, um Licht abzugeben, wodurch dem Fahrzeugbesitzer mitgeteilt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf Stufe 1 des Alarmmodus eingestellt worden ist. Wenn der Fahrzeugbesitzer innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums, beispielsweise 3 Sekunden, nicht noch einmal den Steuerknopf 11 betätigt, tritt die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 direkt in Stufe 1 des Alarmmodus ein, und zur gleichen Zeit stellt die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auch die Sensoren 221, 222, 223 auf Stufe 1 des Alarmmodus ein, d.h. die kritischen Auslösewerte der Sensoren 221, 222, 223 entsprechen den jeweiligen, der Stufe 1 entsprechenden Standardwerten, die in der Tabelle 2110 für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung festgelegt sind.

Wenn der Fahrzeugbesitzer innerhalb des vorherbestimmten Zeitraums (beispielsweise 3 Sekunden) den Steuerknopf 11 erneut betätigt, sendet die Fernsteuerung 1 das Steuersignal noch einmal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21. Nach dem Erhalt dieses zweiten Steuersignals durch die Antenne 210 steuert die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 den Summer 23 an, einen entsprechenden, kurzen, durchdringenden Ton zu erzeugen, und das Blinklicht 24, einmal aufzuleuchten. Da die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 das Steuersignal innerhalb des vorherbestimmten Zeitraums zweimal empfängt, wird der Alarmmodus auf Stufe 2 eingestellt, und die Anzeigeleuchte 132 der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 1 wird angeschaltet, um Licht abzugeben, wodurch dem Fahrzeugbesitzer mitgeteilt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf Stufe 2 des Alarmmodus eingestellt worden ist.

Wenn der Fahrzeugbesitzer zu diesem Zeitpunkt nicht innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums (beispielsweise 3 Sekunden) den Steuerknopf 11 erneut betätigt, tritt die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 in ähnlicher Weise in Stufe 2 des Alarmmodus ein und stellt auch die kritischen Auslösewerte der Sensoren 221, 222, 223 so ein, dass sie den jeweiligen, der Stufe 2 entsprechenden Standardwerten, die in der Tabelle 2110 für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung festgelegt sind, entsprechen.

Wenn der Fahrzeugbesitzer innerhalb des vorherbestimmten Zeitraums (beispielsweise 3 Sekunden) den Steuerknopf 11 betätigt, nachdem er den Steuerknopf 11 zweimal betätigt hat, wird die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf Stufe 3 des Alarmmodus eingestellt, und die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 steuert den Summer 23 an, einen entsprechenden, kurzen, durchdringenden Ton zu erzeugen, und das Blinklicht 24, einmal aufzuleuchten. Außerdem wird zu diesem Zeitpunkt die Anzeigeleuchte 133 der Fernsteuerung 1 angeschaltet, um Licht abzugeben, wodurch mitgeteilt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf Stufe 3 des Alarmmodus eingestellt worden ist.

Wenn der Fahrzeugbesitzer zu diesem Zeitpunkt innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums (beispielsweise 3 Sekunden) den Steuerknopf 11 nicht noch einmal betätigt, tritt die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 direkt in Stufe 3 des Alarmmodus ein und stellt auch die kritischen Auslösewerte der Sensoren 221, 222, 223 so ein, dass sie den jeweiligen, der Stufe 3 entsprechenden Standardwerten, die in der Tabelle 2110 für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung festgelegt sind, entsprechen.

Da die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 nur drei unterschiedliche Stufen für den Alarmmodus bietet, wird die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf Stufe 3 des Alarmmodus gehalten, und die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 treibt den Summer 23 an, einmal einen Summton zu erzeugen, und das Blinklicht 24, einmal aufzuleuchten, wenn der Fahrzeugbesitzer innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums (beispielsweise 3 Sekunden) nach der dritten Betätigung den Steuerknopf 11 betätigt.

Alternativ dazu kann die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 so eingestellt sein, dass sie zwei Alarmstufen bietet, oder mehr als drei Alarmstufen, und die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 wird in der höchsten Alarmstufe gehalten, wenn der Benutzer den Steuerknopf 11 innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums nach dem Einstellen der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf die höchste Stufe des Alarmmodus noch einmal betätigt.

Bei anderen Ausführungsformen wird die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 in geeigneter Weise von einer Stufe zu einer anderen, im Vergleich niedrigeren Stufe umgestellt, und zwar immer dann, wenn der Benutzer den Steuerknopf 11 innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums betätigt, nachdem die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf die höchste Stufe des Alarmmodus eingestellt worden ist. Wenn der Benutzer zu diesem Zeitpunkt innerhalb des vorherbestimmten Zeitraums weiterhin bzw. dauernd den Steuerknopf 11 betätigt, nachdem die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 auf die niedrigste Alarmstufe eingestellt worden ist, wird der Level des Alarmmodus in angemessener Reihenfolge von der niedrigsten Alarmstufe zur höchsten Alarmstufe kontinuierlich geändert.

3 zeigt ein systematisches Blockdiagramm eines Fahrzeugsicherheitssystems gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Ausführungsform weist das Fahrzeugsicherheitssystem eine Fernsteuerung 3 und eine Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 auf. Die Fernsteuerung 3 weist Steuerknöpfe 310, 320, 330, einen Deaktivierungsknopf 34 und Anzeigeleuchten 331, 332, 333 auf. Die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 weist einen Speicher 311 auf und besitzt Sensoren 321, 322, 323 und Alarmvorrichtungen 33, 34, die damit elektrisch verbunden sind.

Die Wirkungsweise dieser zweiten Ausführungsform ähnelt im Wesentlichen der vorgenannten ersten Ausführungsform mit Ausnahme dessen, dass diese zweite Ausführungsform es dem Benutzer ermöglicht, die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 direkt auf eine bestimmte Warnstufe einzustellen, indem er den entsprechenden Knopf der Steuerknöpfe 310, 320, 330 betätigt.

So dient beispielsweise der Steuerknopf 310 zum Einstellen der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 auf Stufe 1 des Alarmmodus, der Steuerknopf 320 dient zum Einstellen der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 auf Stufe 2 des Alarmmodus, und der Steuerknopf 330 dient zum Einstellen der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 auf Stufe 3 des Alarmmodus. Wenn also der Fahrzeugbesitzer den Steuerknopf 31 betätigt, wird die Anzeigeleuchte 331 angeschaltet, wodurch mitgeteilt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 auf Stufe 1 des Alarmmodus eingestellt worden ist, und zur gleichen Zeit sendet die Fernsteuerung 3 ein Steuersignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31, wodurch die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 angetrieben wird, die Sensoren 321, 322, 323 auf Stufe 1 des Alarmmodus einzustellen.

In ähnlicher Weise wird die Anzeigeleuchte 332 der Fernsteuerung 3 angeschaltet, wenn der Fahrzeugbesitzer den Steuerknopf 320 betätigt, wodurch mitgeteilt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 auf Stufe 2 des Alarmmodus eingestellt worden ist, und zur gleichen Zeit sendet die Fernsteuerung 3 ein Steuersignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31, wodurch die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 angetrieben wird, die Sensoren 321, 322, 323 auf Stufe 2 des Alarmmodus einzustellen. Wenn der Fahrzeugbesitzer den Steuerknopf 330 betätigt, wird die Anzeigeleuchte 333 der Fernsteuerung 3 angeschaltet, wodurch mitgeteilt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 auf Stufe 3 des Alarmmodus eingestellt worden ist, und zur gleichen Zeit sendet die Fernsteuerung 3 ein Steuersignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31, wodurch die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 angetrieben wird, die Sensoren 321, 322, 323 auf Stufe 3 des Alarmmodus einzustellen.

Wenn der Fahrzeugbesitzer den Deaktivierungsknopf 34 betätigt, wird der Alarmmodus der Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 deaktiviert, d.h. die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 31 wird auf den alarmfreien Modus eingestellt.

Darüber hinaus versteht es sich, dass die Steuerknöpfe 310, 320, 330 bei der Betätigung jeweils ein unterschiedliches Steuersignal liefern. Daher kann die Sicherheits-Kontrolleinrichtung 21 abhängig von unterschiedlichen, empfangenen Steuersignalen alternativ auf unterschiedliche Alarmstufen eingestellt werden.

Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, dass die vorliegende Erfindung es dem Fahrzeugbesitzer ermöglicht, die Sicherheits-Kontrolleinrichtung durch Betätigung des Steuerknopfes wahlweise auf unterschiedliche Alarmstufen einzustellen, d.h. der Benutzer kann die Alarmstufe des Fahrzeugsicherheitssystems abhängig von den unterschiedlichen Anforderungen des Benutzers einstellen.

Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf ihre bevorzugten Ausführungsformen erläutert wurde, versteht es sich, dass noch viele andere Modifikationen und Änderungen möglich sind, ohne von der Essenz und vom Umfang der nachfolgend beanspruchten Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
Fahrzeugsicherheitssystem mit einer Sicherheits-Kontrolleinrichtung, die mit mindestens einem Sensor und mindestens einer Alarmvorrichtung jeweils elektrisch verbunden ist, wobei die Sicherheits-Kontrolleinrichtung entweder auf einen Alarmmodus oder auf einen alarmfreien Modus eingestellt werden kann, wobei die Sicherheits-Kontrolleinrichtung einen Speicher aufweist, der eine Tabelle für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung speichert, wobei in der Tabelle für Alarmstufen zur Diebstahlsicherung mindestens zwei Alarmstufen aufgezeichnet sind, wobei die Alarmstufen jeweils mindestens einen Standardwert für die Empfindlichkeit aufweisen, der dem mindestens einen Sensor entspricht, wobei der jeweilige, mindestens eine Standardwert für die Empfindlichkeit den kritischen Auslösewert des entsprechenden, mindestens einen Sensors unter der jeweiligen Alarmstufe definiert; und mit einer Fernsteuerung, die mindestens einen Steuerknopf aufweist, um eine der Alarmstufen auszuwählen und um die Sicherheits-Kontrolleinrichtung aus der Ferne anzutreiben, in die ausgewählte Alarmstufe des Alarmmodus einzutreten. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 1, bei dem die mindestens zwei Alarmstufen eine erste Alarmstufe und eine zweite Alarmstufe umfassen, wobei der Standardwert für die Empfindlichkeit der ersten Alarmstufe größer ist als der Standardwert für die Empfindlichkeit der zweiten Alarmstufe. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 2, bei dem die mindestens zwei Alarmstufen außerdem eine dritte Alarmstufe umfassen, wobei der Standardwert für die Empfindlichkeit der zweiten Alarmstufe größer ist als der Standardwert für die Empfindlichkeit der dritten Alarmstufe. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 1, bei dem die Fernsteuerung ein Steuersignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung sendet, wenn einer der mindestens einen Steuerknöpfe betätigt wird, wodurch bewirkt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung den jeweiligen, mindestens einen Sensor auf die Alarmstufe des Alarmmodus einstellt, die abhängig von dem empfangenen Steuersignal ausgewählt wird. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 1, bei dem die Sicherheits-Kontrolleinrichtung in die ausgewählte Alarmstufe des Alarmmodus eintritt, wenn der mindestens eine Steuerknopf betätigt wird und innerhalb eines vorherbestimmten Zeitraums nicht noch einmal betätigt wird. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 5, bei dem die mindestens eine Alarvorrichtung einen Summer aufweist, wobei die Sicherheits-Kontrolleinrichtung den Summer ansteuert, einen entsprechenden, kurzen, durchdringenden Ton zu erzeugen, und die aktuelle ausgewählte Alarmstufe des Alarmmodus nicht ändert, wenn der mindestens eine Steuerknopf betätigt wird und nach dem vorherbestimmten Zeitraum wieder betätigt wird. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 1, bei dem die mindestens eine Alarmvorrichtung einen Summer aufweist, wobei die Fernsteuerung ein Steuersignal an die Sicherheits-Kontrolleinrichtung sendet, wenn einer der mindestens einen Steuerknöpfe betätigt wird, wodurch bewirkt wird, dass die Sicherheits-Kontrolleinrichtung den Summer antreibt, einen entsprechenden, kurzen, durchdringenden Ton zu erzeugen. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 1, bei dem der Speicher ein nichtflüchtiger Speicher ist. Fahrzeugsicherheitssystem nach Anspruch 1, bei dem der mindestens eine Sensor ausgewählt wird aus einer Gruppe aus einem Vibrationssensor, einem Drucksensor und einem Kippsensor.






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