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Dokumentenidentifikation DE102006018213A1 01.02.2007
Titel Slabline-Struktur mit rotationsmäßig versetzter Masse
Anmelder Agilent Technologies, Inc. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Tanbakuchi, Hassan, Loveland, Col., US;
Whitener, Michael B., Loveland, Col., US;
Richter, Matthew R., Loveland, Col., US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 19.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006018213
Offenlegungstag 01.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.2007
IPC-Hauptklasse H01P 3/02(2006.01)A, F, I, 20060419, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Slabline-Struktur umfasst eine erste Slabline mit einer ersten Ausrichtung und eine zweite Slabline mit einer zweiten Ausrichtung, die rotationsmäßig von der ersten Ausrichtung versetzt ist. Die Slabline-Struktur umfasst außerdem einen Übergang, der zwischen der ersten Slabline und der zweiten Slabline eingefügt ist.

Beschreibung[de]

Eine Slabline bzw. Slab-Leitung ist eine Übertragungsstruktur, die geeignet zum Weiterleiten hochfrequenter elektromagnetischer Signale ist. Eine herkömmliche Slabline, wie in den 1A1B gezeigt ist, umfasst einen Mittelleiter, der zwischen einem Paar von Massen aufgehängt ist. Eine Slabline besitzt den Leistungsvorteil der Bereitstellung einer geringen Signaldämpfung, insbesondere dann, wenn Luft als ein Dielektrikum zwischen dem Mittelleiter und den Massen verwendet wird. Die Slabline begrenzt ein elektrisches und ein Magnetfeld eines sich ausbreitenden elektromagnetischen Signals auf schmale Regionen zwischen dem aufgehängten Leiter und den Massen, was es ermöglicht, dass die Slabline eine charakteristische Impedanz aufweist, die gemäß bekannten Entwurfsgleichungen eingerichtet werden kann, die z. B. in Brian C. Wadell in Transmission Line Design Handbook, 1991 Artech House, Inc., ISBN 0-89006-436-9, Seiten 126, 127, 149, bereitgestellt werden. Ein weiterer Vorteil von Slablines besteht darin, dass eine Slabline üblicherweise unter Verwendung herkömmlicher Herstellungstechniken aufgebaut werden kann.

Als eine Übertragungsstruktur kann eine Slabline verwendet werden, um Vorrichtungen oder Elemente in Kommunikationssystemen untereinander zu verbinden, oder eine Slabline kann verwendet werden, um Filter, Koppler oder andere Schaltungen zu implementieren. Herkömmliche Slablines besitzen eine bestimmte Ausrichtung, die durch die relativen Positionen des Mittelleiters und der Massen bestimmt ist. Die Slabline aus 1A z. B. weist Massen auf, die horizontal sind und oberhalb und unterhalb des Mittelleiters positioniert sind, was eine Übertragungsstruktur bereitstellt, die gut geeignet zum Implementieren von Kopplern, Filtern oder anderen Typen von Schaltungen ist.

Die Slabline in der Horizontalausrichtung jedoch ist aufgrund von Impedanzfehlanpassungen, die an der Schnittstelle zwischen der Slabline in der Horizontalrichtung und der Komponente auftreten, nicht gut geeignet für ein Zusammenpassen mit Komponenten, wie z. B. Koaxialverbindern, integrierten Schaltungen oder anderen Übertragungsstrukturen, wie z. B. Mikrostreifenübertragungsleitungen. Impedanzfehlanpassungen bewirken, dass Teile elektromagnetischer Signale, die sich durch die Slabline ausbreiten, durch die Schnittstelle reflektiert werden, was die Leistung des Systems, innerhalb dessen die Slabline enthalten ist, verschlechtern kann. Bei einem Versuch, Impedanzfehlanpassungen an der Schnittstelle zwischen der Slabline in der Horizontalrichtung und der Komponente zu reduzieren, sind üblicherweise einstellbare Impedanzabstimmschrauben in der Slabline-Struktur enthalten. Ein Einstellen der Impedanzabstimmschrauben kann zeitaufwendig sein und die Abstimmschrauben liefern nicht immer eine Impedanzanpassung an der Schnittstelle.

Eine Slabline in einer Vertikalausrichtung, in 1B gezeigt, schafft eine angepasste Impedanz, wenn diese schnittstellenmäßig mit Komponenten, wie z. B. Koaxialverbindern, integrierten Schaltungen und weiteren Übertragungsstrukturen, verbunden ist. Entsprechend besteht ein Bedarf nach einer Slabline-Struktur, die gut geeignet zum Implementieren von Schaltungen, wie z. B. Kopplern oder Filtern, ist, die auch angepasste Impedanzen bereitstellt, wenn diese schnittstellenmäßig mit Komponenten verbunden ist.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Slabline-Struktur mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch eine Slabline-Struktur gemäß Anspruch 1 oder 11 gelöst.

Eine Slabline- bzw. Slab-Leitung-Struktur umfasst eine erste Slabline mit einer ersten Ausrichtung und eine zweite Slabline mit einer zweiten Ausrichtung, die rotationsmäßig von der ersten Ausrichtung versetzt ist. Die Slabline-Struktur umfasst außerdem einen Übergang, der zwischen der ersten Slabline und der zweiten Slabline eingefügt ist, was eine Impedanzanpassung zwischen der ersten Slabline und der zweiten Slabline bereitstellt.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1A und 1B herkömmliche Slablines in einer Horizontal- bzw. Vertikalausrichtung;

2A eine Draufsicht eines Mittelanschlussstifts eines Koaxialverbinders, der mit einem Mittelleiter einer Slabline zusammenpasst;

2B eine Seitenansicht eines Mittelanschlussstifts eines Koaxialverbinders, der mit einem Mittelleiter einer Slabline zusammenpasst;

3A eine Endansicht eines Mittelanschlussstifts eines Koaxialverbinders, der mit dem Mittelleiter einer vertikalen Slabline zusammenpasst;

3B eine Endansicht eines Mittelanschlussstifts eines Koaxialverbinders, der mit dem Mittelleiter einer horizontalen Slabline zusammenpasst;

4 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels einer Slabline-Struktur mit rotationsversetzten Massen gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung;

5A und 5B detaillierte Querschnittsansichten der Slabline aus 4;

6 ein Beispiel einer Slabline-Struktur mit rotationsversetzten Massen gemäß alternativen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung;

7 ein Beispiel eines Kopplers, der in einer horizontalen Slabline innerhalb der Slabline-Struktur gemäß alternativen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung implementiert ist; und

8 ein Beispiel eines Reflexion-S-Parameters S11 der Slabline-Struktur.

1A zeigt eine herkömmliche Slabline mit einer horizontalen Ausrichtung (im Folgenden „horizontale Slabline 10"). 1B zeigt eine herkömmliche Slabline mit einer vertikalen Ausrichtung (im Folgenden „vertikale Slabline 20"). Die horizontale Slabline 10 weist einen Mittelleiter 12 mit einem Paar horizontaler Massen 14a, 14b auf, die durch eine Höhe Hh getrennt sind. Die horizontale Slabline 10 ist gut geeignet zum Implementieren von Kopplern, Filtern und anderen Typen von Schaltungen und Übertragungsstrukturen. Die vertikale Slabline 20 weist einen Mittelleiter 12 mit einem Paar vertikaler Massen 24a, 24b auf, die durch eine Breite Wv getrennt sind. Die vertikale Slabline 20 ist gut geeignet zur schnittstellenmäßigen Verbindung mit einer Vielzahl von Komponenten, wie z. B. Koaxialverbindern, integrierten Schaltungen oder anderen Übertragungsstrukturen, wie z. B. Mikrostreifenübertragungsleitungen.

Die 2A2B zeigen eine Drauf- bzw. eine Seitenansicht eines Mittelanschlussstifts 30 eines Koaxialverbinders 32, der mit einem Mittelleiter 12 einer Slabline zusammenpasst. Zu Darstellungszwecken sind die Massen der Slabline in den 2A2B nicht gezeigt. Der Mittelleiter 12 der Slabline umfasst üblicherweise ein Paar von Fingern 16A, 16B, die angepasst sind, um den Mittelanschlussstift 30 des Koaxialverbinders 32 aufzunehmen und zu kontaktieren. Das Zusammenpassen des Koaxialverbinders 32 mit der Slabline schafft eine Schnittstelle zwischen dem Koaxialverbinder 32 und der Slabline.

3A zeigt eine Endansicht eines Mittelanschlussstifts 30 eines Koaxialverbinders 32, der mit dem Mittelleiter 12 einer horizontalen Slabline 10 zusammenpasst, während 3B eine Endansicht eines Mittelanschlussstifts 30 eines Koaxialverbinders 32 zeigt, der mit dem Mittelleiter 12 einer vertikalen Slabline 20 zusammenpasst. Die Konfiguration aus 3B schafft eine Impedanzanpassung an der Schnittstelle 33 zwischen dem Koaxialverbinder 32 und der vertikalen Slabline 20 aufgrund der resultierenden physischen Anordnung des Mittelanschlussstifts 30 des Koaxialverbinders 32 und der Finger 16a, 16b des Mittelleiters, die den Mittelanschlussstift 30 aufnehmen, relativ zu den Massen 24a, 24b der vertikalen Slabline 20. Die Konfiguration aus 3A führt zu einer Impedanzfehlanpassung an einer Schnittstelle zwischen dem Koaxialverbinder 32 und der horizontalen Slabline 10 aufgrund der resultierenden physischen Anordnungen des Mittelanschlussstifts 30 des Koaxialverbinders 32 und der Finger 16a, 16b des Mittelleiters 12, die den Mittelanschlussstift 30 aufnehmen, relativ zu den Massen 14a, 14b der horizontalen Slabline 10. Entsprechend schafft die vertikale Slabline 20 üblicherweise, wenn schnittstellenmäßig eine Slabline mit einem Koaxialverbinder 32 verbunden wird, eine bessere Impedanzanpassung zu dem Koaxialverbinder 32 als die horizontale Slabline 10. Zusätzlich schafft die vertikale Slabline 20 üblicherweise eine bessere Impedanzanpassung zu integrierten Schaltungen oder anderen Übertragungsstrukturen als die horizontale Slabline 10.

4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Slabline-Struktur 40 gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung. Die Slabline-Struktur 40 umfasst eine erste Slabline 41, die eine erste Ausrichtung aufweist, die gemäß der relativen Positionierung des Mittelleiters 42 und der zugeordneten Massen 44a, 44b (in 5A gezeigt) definiert ist. Die Slabline-Struktur 40 umfasst eine zweite Slabline 43, die eine zweite Ausrichtung aufweist, die ebenso gemäß der relativen Positionierung des Mittelleiters 42 und der zugeordneten Massen 46a, 46b (in 5B gezeigt) definiert ist, wobei die Ausrichtung der zweiten Slabline 43 rotationsmäßig von der Ausrichtung der ersten Slabline 41 versetzt ist. Die Slabline-Struktur 40 umfasst außerdem einen Übergang 48, der zwischen der ersten Slabline 41 und der zweiten Slabline 43 eingefügt ist, der eine Impedanzanpassung zwischen der ersten Slabline 41 und der zweiten Slabline 43 schafft.

Während es eine Vielzahl geeigneter Rotationsversätze zwischen den relativen Ausrichtungen der ersten Slabline 41 und der zweiten Slabline 43 gibt, stellt 4 ein Beispiel bereit, bei dem die erste Ausrichtung horizontal ist, so dass die erste Slabline 41 eine horizontale Slabline ist, wie als horizontale Slabline 41 angezeigt ist, und bei dem die zweite Ausrichtung vertikal ist, so dass die zweite Slabline eine vertikale Slabline ist, wie als vertikale Slabline 43 angezeigt ist. Bei diesem Beispiel ist die horizontale Slabline 41 gut geeignet zum Implementieren eines Kopplers, Filters oder einer anderen Schaltung, während die vertikale Slabline 43 gut geeignet zur schnittstellenmäßigen Verbindung zu Koaxialverbindern, integrierten Schaltungen oder anderen Vorrichtung, Elementen oder Systemen (nicht gezeigt) ist.

Die Masse 44b der horizontalen Slabline 41 ist durch eine untere Oberfläche eines Schlitzes 51 in einem Gehäuse 49 der Slabline-Struktur 40 vorgesehen und die Masse 44a der horizontalen Slabline 41 ist durch die Oberfläche eines Deckels 45, der an dem Gehäuse 49 angebracht ist, gebildet. Der Schlitz 51 weist eine Breite Wh auf, die üblicherweise zumindest dreimal so groß ist wie eine Beabstandung oder Höhe Hh zwischen den Massen 44a, 44b der horizontalen Slabline 41. Die Massen 46a, 46b der vertikalen Slabline 43 sind durch einen Schlitz 53 in dem Gehäuse 49 vorgesehen.

Die Massen 46a, 46b sind durch eine Entfernung oder Breite Wv getrennt. Die vertikale Slabline 43 weist eine Höhe Hv auf, die durch eine Ausnehmung 54 in dem Deckel 45 und eine untere Oberfläche des Gehäuses 49 gebildet ist, wobei die Höhe Hv üblicherweise zumindest dreimal so groß ist wie die Breite Wv. Der Übergang 48, der zwischen der horizontalen Slabline 41 und der vertikalen Slabline 43 eingefügt ist, ist durch drei Oberflächen 52a, 52b, 52c eines Schlitzes 55 in dem Gehäuse 49 und durch eine vierte Oberfläche 52d, die durch den Deckel 45 bereitgestellt wird, gebildet. Der Übergang 48 weist eine Höhe Ht und eine Breite Wt auf.

5A zeigt eine detaillierte Ansicht eines vertikalen Querschnitts 5a durch die horizontale Slabline 41, den Übergang 48 und die vertikale Slabline 43, die in der perspektivischen Ansicht aus 4 gezeigt sind. Der vertikale Querschnitt aus 5A zeigt an, dass die Höhe Hh der horizontalen Slabline 41 gleich der Höhe Ht des Übergangs 48 ist, während die Höhe Hv der vertikalen Slabline 43 größer ist als die Höhen Ht, Hh. 5B zeigt eine detaillierte Ansicht eines horizontalen Querschnitts 5b durch die horizontale Slabline 41, den Übergang 48 und die vertikale Slabline 43, die in der perspektivische Ansicht aus 4 gezeigt sind. 5B zeigt an, dass die Breite Wt des Übergangs 48 gleich der Breite Wv der vertikalen Slabline 43 ist, während die Breite Wh der horizontalen Slabline 41 größer ist als die Breiten Wt, Wv. Bei diesem Beispiel sind die Bezeichnungen der relativen Höhen und Breiten der horizontalen Slabline 41, des Übergangs 48 und der vertikalen Slabline 43 vorgesehen, um die Anzahl elektrischer Übergänge und Unterbrechungen innerhalb der Slabline-Struktur 40 zu minimieren und eine Herstellung der Slabline-Struktur 40 zu erleichtern.

Der Mittelleiter 42 der Slabline-Struktur 40 ist zwischen den Massen 44a, 44b der horizontalen Slabline 41, den Massen 52a, 52b, 52c und 52d des Übergangs 48 und den Massen 46a, 46b der vertikalen Slabline 43 aufgehängt. Bei dem in den 5A5B gezeigten Beispiel umfasst der Mittelleiter 42 einen eingeschlossenen Abschnitt 47, bei dem die nominelle Breite wc des Mittelleiters 42 auf eine Breite w0 reduziert ist. Um eine Impedanzanpassung durch den Übergang 48 bereitzustellen, überlappt der eingeschlossene Abschnitt 47 des Mittelleiters 42 einen Abschnitt von sowohl der horizontalen Slabline 41 als auch der vertikalen Slabline 43, wie in 5B gezeigt ist. In dem gezeigten Beispiel beträgt die Breite w0 des eingeschlossenen Abschnitts 47 des Mittelleiters 42 40 % der nominellen Breite wc des Mittelleiters 42. Der Mittelleiter 42 ist zu Darstellungszwecken als einen rechteckigen Querschnitt aufweisend gezeigt. Der Mittelleiter 42 weist alternativ einen runden Querschnitt oder eine beliebige andere machbare Querschnittsform auf.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind ausgewählte Abmessungen der Slabline-Struktur 40 (in Millimetern gezeigt) wie folgt: Wh = 9 Wv = 1 Wt = 1 Hh = 0,8 Hv = 2,0 Ht = 0,8

Gemäß alternativen Ausführungsbeispielen der Slabline-Struktur 40 weisen die ausgewählten Abmessungen unterschiedliche Werte auf. Zusätzlich können alternative Höhen und Breiten zwischen der horizontalen Slabline 41, dem Übergang 48 und der vertikalen Slabline 43 und alternative Breiten und Konfigurationen für den Mittelleiter 47 vorgesehen sein, um einen bestimmten Impedanzwert oder ein anderes elektrisches Verhalten zu erzielen, oder die Abmessungen und Konfigurationen können ausgewählt sein, um Herstellungsspezifizierungen für die Slabline-Struktur 40 unterzubringen. Bei Ausführungsbeispielen, bei denen Wh >> Hh gilt, oder bei denen Hv >> Wv gilt, kann Polyeisen in Abschnitten der Slabline-Struktur 40 enthalten sein, um Resonanzen oder unerwünschte Übertragungsmoden in der Slabline-Struktur 40 zu reduzieren.

6 zeigt alternative Ausführungsbeispiele einer Slabline-Struktur 60, bei der die Massen für den Übergang 68 alternativ durch einen kreisförmigen, konischen, quadratischen, rechteckigen oder anders geformten leitfähigen Rahmen 62 definiert sind, der in einen Deckel 65 und ein Gehäuse 69 der Slabline-Struktur 60 eingebettet oder anderweitig in denselben positioniert ist. Bei dem in 6 gezeigten Beispiel ist der leitfähige Rahmen 62 kreisförmig und umfasst ein internes dielektrisches Material 66, das eine mechanische Unterstützung für einen Mittelleiter 67 für eine erste Slabline 61, einen Übergang 68 und die zweite Slabline 63 in der Slabline-Struktur 60 bereitstellt.

7 zeigt eine Slabline-Struktur 70 gemäß alternativen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung, bei der ein Koppler 72 in einer horizontalen Slabline 71 implementiert ist. Bei einem Beispiel umfasst die horizontale Slabline 71 gekoppelte Tore 74a, 74b und Durchgangstore 74c, 74d. Ein Übergang 48 ist an jedem der Tore 74a, 74c, 74d beinhaltet und jeder Übergang 48 ist mit einer vertikalen Slabline 73 gekoppelt. Bei einem Beispiel sind drei der vertikalen Slablines 73 schnittstellenmäßig mit einem entsprechenden Koaxialverbinder 77a, 77c, 77d verbunden. Eines der Tore 74b ist schnittstellenmäßig mit einem Lastabschluss 75 verbunden.

8 zeigt ein Beispiel eines Reflexion-S-Parameters S11 einer Slabline-Struktur, bei der die erste Slabline 41, der Übergang 48 und die zweite Slabline 43 jeweils Durchgangsleitungen sind, die eine nominelle charakteristische Impedanz von 50 Ohm aufweisen. Bei diesem Beispiel ist der Reflexion-S-Parameter S11 bei Frequenzen von weniger als 80 GHz kleiner als –14 dB, was anzeigt, dass die Slabline-Struktur 40 für eine angepasste Impedanz sorgt.

Während die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung detailliert dargestellt wurden, sollte zu erkennen sein, dass einem Fachmann auf dem Gebiet Modifizierungen und Anpassungen an diesen Ausführungsbeispielen einfallen könnten, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung, wie in den folgenden Ansprüchen dargelegt, abzuweichen.


Anspruch[de]
Slabline-Struktur (40) mit folgenden Merkmalen:

einer ersten Slabline (41) mit einer ersten Ausrichtung;

einer zweiten Slabline (43) mit einer zweiten Ausrichtung, die rotationsmäßig von der ersten Ausrichtung versetzt ist; und

einem Übergang (48), der zwischen der ersten Slabline und der zweiten Slabline eingefügt ist, der eine Impedanzanpassung zwischen der ersten Slabline und der zweiten Slabline bereitstellt.
Slabline-Struktur gemäß Anspruch 1, bei der die erste Slabline eine horizontale Slabline ist und die zweite Slabline eine vertikale Slabline ist. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 2, bei der die erste Slabline zumindest einen Koppler oder ein Filter umfasst. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 1, bei der die zweite Slabline mit einem Koaxialverbinder, einer integrierten Schaltung oder einer Übertragungsleitungsstruktur gekoppelt ist. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 2, bei der die zweite Slabline mit einem Koaxialverbinder, einer integrierten Schaltung oder einer Übertragungsleitungsstruktur gekoppelt ist. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 3, bei der die zweite Slabline mit einem Koaxialverbinder, einer integrierten Schaltung oder einer Übertragungsleitungsstruktur gekoppelt ist. Slabline-Struktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der der Übergang (48) einen Mittelleiter (42) und eine Serie einer oder mehrerer Massen, die um den Mittelleiter herum angeordnet sind, umfasst. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 7, bei der die erste Slabline (41), die zweite Slabline (43) und der Übergang (48) Massen umfassen, die innerhalb eines Gehäuses (49) und eines Deckels (45) gebildet sind. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 8, bei der der Übergang (48) einen leitfähigen Rahmen umfasst, der innerhalb des Gehäuses (49) und des Deckels (45) positioniert ist, und bei der der Mittelleiter (42) durch ein Dielektrikum aufgehängt ist, das um den Mittelleiter herum angeordnet ist und zwischen dem Mittelleiter und dem leitfähigen Rahmen eingefügt ist. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 9, bei der der leitfähige Rahmen einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Slabline-Struktur (40) mit folgenden Merkmalen:

einer ersten Slabline (41), die zumindest ein Tor umfasst, wobei die erste Slabline eine erste Ausrichtung aufweist;

einer zweiten Slabline (43), die mit jedem des zumindest einen Tors gekoppelt ist, wobei die zweite Slabline, die mit jedem des zumindest einen Tors gekoppelt ist, eine zweite Ausrichtung aufweist, die rotationsmäßig von der ersten Ausrichtung versetzt ist; und

einem Übergang (48), der zwischen jedem des zumindest einen Tors der ersten Slabline und der zweiten Slabline, die mit jedem des zumindest einen Tors gekoppelt ist, eingefügt ist.
Slabline gemäß Anspruch 11, bei der die erste Slabline eine horizontale Slabline ist. Slabline gemäß Anspruch 12, bei der die zweite Slabline eine vertikale Slabline ist. Slabline gemäß Anspruch 12, bei der die erste Slabline zumindest einen Koppler oder ein Filter umfasst. Slabline gemäß Anspruch 13, bei der die erste Slabline zumindest einen Koppler oder ein Filter umfasst. Slabline gemäß einem der Ansprüche 7 bis 15, bei der die zweite Slabline (43), die mit jedem des zumindest einen Tors der ersten Slabline gekoppelt ist, eine schnittstellenmäßige Verbindung zu einem Koaxialverbinder herstellt. Slabline-Struktur gemäß einem der Ansprüche 11 bis 16, bei der der Übergang (48) einen Mittelleiter (42) und eine Serie einer oder mehrerer Massen, die um den Mittelleiter herum angeordnet sind, umfasst. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 17, bei der die erste Slabline (41), die zweite Slabline (43) und der Übergang (48) Massen umfassen, die innerhalb eines Gehäuses (49) und eines Deckels (45) gebildet sind. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 18, bei der der Übergang (48) einen leitfähigen Rahmen umfasst, der innerhalb des Gehäuses (49) und des Deckels (45) positioniert ist, und bei der der Mittelleiter (42) durch ein Dielektrikum aufgehängt ist, das um den Mittelleiter herum angeordnet und zwischen dem Mittelleiter und dem leitfähigen Rahmen eingefügt ist. Slabline-Struktur gemäß Anspruch 19, bei der der leitfähige Rahmen einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.






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