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Legebarre, insbesondere Musterlegebarre, für Wirkmaschinen - Dokument DE202006007427U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006007427U1 01.02.2007
Titel Legebarre, insbesondere Musterlegebarre, für Wirkmaschinen
Anmelder HAMMERS MASCHINENBAU GMBH, 47809 Krefeld, DE
Vertreter DR. STARK & PARTNER PATENTANWÄLTE, 47803 Krefeld
DE-Aktenzeichen 202006007427
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.02.2007
Registration date 28.12.2006
Application date from patent application 10.05.2006
IPC-Hauptklasse D04B 27/08(2006.01)A, F, I, 20060510, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D04B 27/26(2006.01)A, L, I, 20060510, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Legebarre, insbesondere Musterlegebarre, für Wirkmaschinen, mit zumindest einer Legenadel, deren eines Ende im Bereich einer Längsseite über die Außenkontur der Legebarre hervorsteht und im Bereich deren anderen Endes ein Fadenführer angreift, der zur Veränderung der Position der Legenadel entlang einer zu der Längserstreckung der Legebarren parallelen Bewegungsachse durch einen Antrieb verlagerbar ist.

Bei der Produktion großflächiger textiler Maschenware mit speziellen Musterungseffekten, wie z. B. Gardinen oder Spitzenware, werden sogenannte Ketten- und Raschelwirkmaschinen eingesetzt. Diese bestehen aus einer Vielzahl an Nadelwerkzeugen. So weisen diese üblicherweise eine vollbenadelte Grundlegebarre, mehrere teilweise benadelte Musterlegebarren sowie eine sogenannte Jacquardbarre auf.

Mit Hilfe der vollbenadelten Grundlegebarre wird das Grundmaschenwerk der textilen Warenbahn gebildet. Für die spezifische Warenmusterung sind die teilweise bestückten Musterlegebarren sowie die Jacquardbarre vorgesehen.

Bei bekannten Musterlegebarren ist zur Veränderung der Position jeder Legenadel ein Kurvenscheibenantrieb vorgesehen, der in einem Abstand außerhalb der Musterlegebarre an einer separaten Konstruktion in Verlängerung der Musterlegebarre angeordnet ist. Der Antrieb weist eine Kurvenscheibe auf, auf die ein als Fadenführer ausgebildetes Seil auf- und abrollbar ist. An dem dem Antrieb gegenüberliegenden Ende des Fadenführers ist eine Feder vorgesehen, die an der Legebarre im Bereich des dem Antrieb gegenüberliegenden Endes befestigt ist. Bei Betätigung des Antriebs wird das Seil gegen die Federkraft auf der Kurvenscheibe aufgerollt.

Als Nachteil erweist sich, dass keine genaue Positionierung der Fadenführer und damit der Legenadeln aufgrund des Zusammenwirkens von Feder und Antrieb möglich ist. Auch unterliegen derartige Musterlegebarren einem hohen Verschleiß, was Stillstandzeiten zur Folge hat.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine Legebarre anzugeben, die kompakter ausgebildet ist und eine genauere Positionierung ermöglicht.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Antrieb im Bereich der Legebarre vorgesehen, insbesondere in die Legebarre integriert, ist und die Legenadel durch den Antrieb in beide Richtungen der Bewegungsachse kraftbetätigt verlagerbar ist. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist der Antrieb entweder direkt an der Legebarre, z.B. an der Außenseite, befestigt oder aber in die Legebarre integriert. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlaubt dabei eine hohe Positionsgenauigkeit jeder Legenadel. Die Bewegung der Legenadeln erfolgt dabei parallel zur Legebarrenachse.

Des Antrieb ermöglicht eine direkte Bewegung jeder ihm zugeordneten Legenadel in beide Richtungen parallel zur Längserstreckung der Legebarre. Diese Anordnung des Antriebes erlaubt aufgrund des so entstehenden Direktantriebs eine verbesserte Positionsregelung, so dass die Warendurchsatzgeschwindigkeit bei gleichzeitig verbesserter Maschenqualität angehoben werden kann, und damit die Nachteile bekannter Antriebssysteme überwunden werden.

Als Antrieb kann z. B. ein konventioneller Rotationsmotor, wie ein Servomotor eingesetzt werden. Auch andere Ausgestaltungen, wie z. B. ein Hydraulikzylinder, sind selbstverständlich möglich. Der Fadenführer kann dabei auch Teil des Antriebs selbst sein. Bei einer denkbaren Ausgestaltung ist als Fadenführer ein zwischen zwei an der Legebarre vorgesehenen Umlenkpunkten gespanntes umlaufendes Seil oder eine umlaufende Kette vorgesehen, an dem die Legenadel(n) befestigt ist (sind). Über eine mit dem Antrieb verbundene Rolle wird das Seil oder die Kette angetrieben.

Sofern die an der Legenadel wirkende Garnzugkraft, beispielsweise durch einen Biegewandler, bestimmt wird, kann diese Regelgröße in die Antriebs- und Positionsregelung einbezogen werden, so dass hierdurch die Positionsgenauigkeit noch erhöht werden kann. Der Biegewandler kann beispielsweise auf die Legenadel aufgeklebt sein. Anhand des Biegewandlersignals kann beispielsweise in einem dem Antrieb zugeordneten Regler entsprechend der vorgegebenen Warenmusterung die Strom-/Zeitkurve zur Speisung des Antriebes neu berechnet werden und als neues Eingangssignal für die Steuerung des Antriebes verwendet werden.

Jedem Fadenführer können mehrere Legenadeln zugeordnet sein, so dass bei Betätigung des Fadenführers die ihm zugeordneten Legenadeln gleichzeitig bewegt werden. Benachbarte Legenadeln, die unterschiedlichen Fadenführern zugeordnet sind, sind dabei so angeordnet, dass sie berührungsfrei in ihrer Position veränderbar sind.

Zwischen dem Antrieb und dem Fadenführer kann ein Übertragungs- und insbesondere auch Untersetzungselement zwischengeschaltet sein. Denkbar ist beispielsweise eine Ausgestaltung, bei der auf der Antriebswelle des Antriebs ein Zahnrad vorgesehen ist, das mit einer als Fadenführer ausgebildeten Zahnstange kämmt. Die Zahnstange erstreckt sich dabei beispielsweise in Längserstreckung der Legebarre.

Das Übertragungs- und insbesondere auch Untersetzungselement kann eine Spindel aufweisen und dem Fadenführer kann ein auf der Spindel verfahrbarer Schlitten zugeordnet sein. Bei einer solchen Ausführungsform kann insbesondere der Fadenführer den Schlitten bilden. Es ist aber auch durchaus möglich, dass an dem Schlitten noch ein weiteres Bauteil angreift, an dem die Legenadel(n) vorgesehen ist(sind).

Insbesondere bei einer Anordnung der Fadenführer innerhalb der Legebarre kann der Fadenführer als sich in Längserstreckung der Legebarre erstreckendes Längsprofil mit insbesondere rechteckigem Querschnitt ausgebildet sein. Bei einer solchen Ausführungsform ist der Fadenführer beispielsweise ein Flachstahl, der bei einer Anordnung innerhalb der Legebarre in einem legebarrenseitigen Kanal geführt ist.

Die Legebarre kann zumindest zwei getrennt voneinander steuerbare Legenadeln aufweisen, wobei die Fadenführer bezogen auf die Längserstreckung der Legenadeln parallel nebeneinander vorgesehen sind und in einem anderen Abstand als die anderen Fadenführer zu dem freien Ende der ihm zugeordneten Legenadel innerhalb der Legebarre angeordnet ist.

Die Legebarre kann im Querschnitt gesehen zwei Legebarrenteile aufweist, die in Längserstreckung nebeneinander vorgesehen sind, wobei zumindest ein Legebarrenteil eine Legenadel mit dazugehörigem Fadenführer und Antrieb aufweist. Bei lediglich einseitiger Anordnung einer Legenadel kann das gegenüberliegende Legebarrenteil als Schutzdeckel ausgebildet sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass zur Erhöhung der Anzahl an Legenadeln in beiden Legebarrenteilen Legenadeln vorgesehen sind.

Die beiden Legebarrenteile können an der Längskante, die der Längskante mit der (den) hervorstehenden Legenadel(n) gegenüberliegend angeordnet ist, gelenkig verbunden sein. Damit sind die leicht gegeneinander auf- und wieder zuklappbar. Vorzugsweise sind Scharniere vorgesehen.

Als Antrieb kann ein Linearantrieb vorgesehen sein. Selbstverständlich sind auch andere Ausgestaltungen, wie. z. B. ein Schrittmotor, denkbar.

Selbstverständlich ist es aber auch möglich, dass zumindest eine Legenadel und/oder, insbesondere der dieser Legenadel zugeordnete, Fadenführer auf der Außenseite der Legebarre angeordnet ist(sind). Zur Erhöhung der Anzahl an Legenadeln pro Legebarre ist selbstverständlich auch eine Anordnung innerhalb und außerhalb der Legebarre möglich.

Im Folgenden wird ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht. auf einen Teil einer textilen Wirkmaschine,

2 eine Seitenansicht auf sieben nebeneinander angeordnete Musterlegebarren,

3 eine schräge Draufsicht auf ein Teil einer Musterlegebarre,

4 eine schräge Draufsicht auf die Innenseite eines Legebarrenteils,

5 den Bereich "X" aus 4,

6 den Bereich "Y" aus 5 und

7 einen Schnitt in Richtung VII-VII.

In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen verwendet.

Die in 1 teilweise dargestellte Wirkmaschine besteht aus einer vollbenadelten Grundlegebarre 1 zur Herstellung des Grundmaschenwerks einer nicht dargestellten textilen Warenbahn. Für die spezifische Warenmusterung sind mehrere nur teilweise bestückte Legebarren bzw. Musterlegebarren 2 und eine Jacquardbarre 3 vorgesehen.

Die Anordnung der Musterlegebarren 2 ist in 2 dargestellt. Die Musterlegebarren 2 sind sternförmig mit ihren Legenadeln 4 auf ein gemeinsames Zentrum hin gerichtet angeordnet.

Wie in 3 dargestellt, besteht die Legebarre 2 aus zwei Legebarrenteilen 2a, 2b, die in Längserstreckung (Pfeil 5) nebeneinander angeordnet sind. An einer Längskante stehen die freien Enden der Legenadeln 4 vor. An der Längskante, die der Längskante mit den vorstehenden Legenadeln 4 gegenüberliegend angeordnet sind, sind Scharniere 6 vorgesehen, damit die Legebarrenteile 2a, 2b aufgeklappt werden können. Im Bereich der Längskante mit den Scharnieren 6 befindet sich ein in etwa quadratisch ausgebildeter Kanal 7, in dem beispielsweise die Kabel für die in der Legebarre 2 integrierten Antriebe 8 geführt werden.

Wie aus den 4 bis 7 ersichtlich, sind in jedem Legebarrenteil 2a, 2b vier Fadenführer 9 vorgesehen, wobei jedem Fadenführer 9 ein separater Antrieb 8 zugeordnet ist. An jedem Fadenführer 9 sind zehn Legenadeln 4 vorgesehen. Je vier Antriebe 8 sind beidseitig der Symmetrieachse der Musterlegebarre 2 angeordnet.

Jeder Fadenführer 9 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als ein sich in Längserstreckung der Legebarre 2 erstreckendes Längsprofil mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet. Die Fadenführer 9 eines jeden Legebarrenteils 2a, 2b sind dabei bezogen auf die Längserstreckung der Legenadeln 4 parallel nebeneinander angeordnet. Das bedeutet, dass die Fadenführer 9 eines Legebarrenteils 2a, 2b alle in einem unterschiedlichen Abstand zum freien Ende der Legenadeln 4 angeordnet sind. Damit können die Legenadeln 4 unterschiedlicher Fadenführer 9 berührungsfrei beliebig gegeneinander verschiebt werden.

Die Fadenführer 9 sind dabei in einer entsprechenden gemeinsamen legebarrenseitigen Ausnehmung 10 verschiebbar gelagert. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass jedem Fadenführer 9 eine separate Ausnehmung 10 zugeordnet ist.

Jeder Fadenführer 9 ist über Schrauben 11 mit einem ihm zugeordneten Betätigungselement 12, das an einem Schlitten 13 befestigt ist, verbunden. Der Schlitten 13 ist verfahrbar auf einer Spindel 14 gelagert. Für ein Verfahren weist die Spindel 14 eine spiralförmig vorgesehene Nut 15 auf, in die der Schlitten 13 mit einem korrespondierenden Vorsprung eingreift. Über ein Übertragungs- und insbesondere auch Untersetzungselement 16 kann die Drehzahl des Antriebs 8 auf die gewünschte Drehzahl der Spindel 14 untersetzt werden.

Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Antriebe 8 in die Legebarre 2 integriert. Hierzu sind zur Reduzierung der Breite der Legebarre 2 in beiden Legebarrenteilen 2a, 2b entsprechende Ausnehmungen 17 zur Aufnahme der Antriebe 8, der Übertragungs- und insbesondere Untersetzungselemente 16 und der Schlitten 13 mit Spindel 14 vorgesehen. Im zusammengeklappten Zustand beider Legebarrenteile 2a, 2b sind die Antriebe 8 von außen sichtbar.

Selbstverständlich ist die Anzahl der Fadenführer 9 und Antriebe 8 nicht auf vier pro Legebarrenteil 2a, 2b beschränkt. Denkbar ist zum Beispiel auch eine zusätzliche Anordnung weiterer Fadenführer 9 auf der Außenseite eines Legebarrenteils 2a, 2b.


Anspruch[de]
Legebarre (2), insbesondere Musterlegebarre, für Wirkmaschinen, mit zumindest einer Legenadel (4), deren eines Ende im Bereich einer Längsseite über die Außenkontur der Legebarre (2) hervorsteht und im Bereich deren anderen Endes ein Fadenführer (9) angreift, der zur Veränderung der Position der Legenadel (4) entlang einer zu der Längserstreckung (Pfeil 5) der Legebarren (2) parallelen Bewegungsachse durch einen Antrieb (8) verlagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (8) im Bereich der Legebarre (2) vorgesehen, insbesondere in die Legebarre (2) integriert, ist und die Legenadel (4) durch den Antrieb (8) in beide Richtungen der Bewegungsachse kraftbetätigt verlagerbar ist. Legebarre (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Antrieb (8) und dem Fadenführer (9) ein Übertragungs- und insbesondere auch Untersetzungselement (16) zwischengeschaltet ist. Legebarre (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragung- und insbesondere auch Untersetzungselement (16) eine Spindel (14) aufweist und dem Fadenführer (9) ein auf der Spindel (14) verfahrbarer Schlitten (13) zugeordnet ist. Legebarre (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenführer (9) als sich in Längserstreckung der Legebarre (2) erstreckendes Längsprofil mit insbesondere rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist. Legebarre (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Legebarre (2) zumindest zwei Legenadeln (4) aufweist, wobei die Fadenführer (9) bezogen auf die Längserstreckung der Legenadeln (4) parallel nebeneinander vorgesehen sind. Legebarre (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Legebarre (2) im Querschnitt gesehen zwei Legebarrenteile (2a, 2b) aufweist, die in Längserstreckung (Pfeil 5) nebeneinander vorgesehen sind, wobei zumindest ein Legebarrenteil (2a, 2b) eine Legenadel (4) mit dazugehörigem Fadenführer (9) und Antrieb (8) aufweist. Legebarre (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Legebarrenteile (2a, 2b) an der Längskante, die der Längskante mit der (den) hervorstehenden Legenadel(n) (4) gegenüberliegend angeordnet ist, gelenkig verbunden sind. Legebarre (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Antrieb (8) ein Linearantrieb vorgesehen ist.






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