Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele und Weiterbildungen der
Erfindung und zwar
in 1 die Gesamtkonzeption,
in 2 wird der Schuh gezeigt, wie er vom
Träger im geschlossenen Zustand gesehen wird,
in 3 wird der Schuh gezeigt, wie er vom
Träger im geöffneten Zustand gesehen wird,
3a zeigt die Festmacheröse als vergrößerten
Ausschnitt von 3,
4 zeigt das Absatzgehäuse als Einzelteil,
5 zeigt die Rund-Zahnstange als Einzelteil,
6 zeigt das Absatzgehäuse der 4
mit eingesetzter Rund-Zahnstange sowie dem Stoß/Zug-Kabel,
7 zeigt die wichtigsten elektrischen und magnetischen
Bauteile,
8 zeigt den Schaltplan,
9 zeigt den Getriebemotor mit zugehörigen Komponenten
in eingebautem Zustand,
10 zeigt das Absatzgehäuse mit eingesetzten elektrischen
und magnetischen Bauteilen gemäß 6,
11 zeigt die Getriebeabdeckung als Einzelteil,
12 zeigt das Absatzgehäuse mit eingesetzter Getriebeabdeckung
gemäß 6,
13 zeigt das Absatzgehäuse gemäß
4 so, wie es am Schuh befestigt ist.
Im Einzelnen ist in 1 die Gesamtkonzeption
in vereinfachter Darstellung gezeigt.
Durch einen Magneten (6), der im vorderen Teil des einen
Schuhes (1) eingebaut ist, werden vom Träger Öffnungs- (S1 +
S2) bzw. Schließ-Magnetschalter (S4 + S5) im anderen Schuh betätigt. Dadurch
wird ein im Absatz (14) eingebauter Getriebemotor (17) in Links-
bzw. Rechtsdrehung versetzt. Dieser Getriebemotor treibt über ein Zahnrad (20)
eine Rund-Zahnstange (11), an dem ein Stoß/Zug-Kabel (10)
befestigt ist. Dieses Stoß/Zug-Kabel wird entweder gestoßen (Öffnen
des Schuhes) oder gezogen (Schließen des Schuhes). Das Stoß/Zug-Kabel
wird vom Absatz her durch einen Kanal im Schuh (3) und eine Führungsöse
(8) im festen Schuhteil (2.1) zu einer bewegliche Lasche (2.2)
des Öffnungsschlitzes (2) geführt. An dieser beweglichen Lasche
im Schuh ist das Stoß/Zug-Kabel (10) fixiert.
Der freie Raum im Absatzgehäuse ist ausreichend für den
Einbau von austauschbaren- bzw. von wiederaufladbaren Batterien (B).
Der geschlossene Schuh kann (im „Notfall", z.B. Batterie leer)
auch ganz normal über den Schnürsenkel (5) geöffnet werden.
In 2 wird der Schuh gezeigt, wie er vom
Träger in geschlossenem Zustand gesehen wird.
Dem Träger stellt sich ein ganz normal zu tragender Schnürschuh
(1) dar.
Auffallen kann der Magnet (6), der in der vorderen Schuhsohle
versteckt ist.
Der für die Öffnung des Schuhs erforderliche Einschnitt
im Schuh (2) ist wenig auffallend, da die beiden Laschen (2.1)
und (2.2) immer fest aneinandergepresst sind.
Ein Eindringen von Wasser in den Schuh am Einschnitt (2)
kann als geringfügig bewertet werden.
Die auch in 3a gezeigten Befestigungsschrauben
oder Niete (9.4) können sichtbar oder unsichtbar ausgeführt sein.
Ein Fester- oder Loserstellen des Schuhes erfolgt durch den Schnürsenkel
(5), mit dessen Hilfe der Schuhträger einmalig oder gelegentlich den
Schuh auf seine Anforderungen hin einstellen kann.
In 3 wird der Schuh gezeigt, wie er vom
Träger im geöffneten Zustand gesehen wird.
Sichtbar für den Schuhträger sind:
- – der Magnet (6),
- – die Schuhzunge (4), die gegenüber der Normalausführung
breiter ausgeführt und so gestaltet ist, dass sie beim Schließen sowohl
unten nicht anstößt als auch, dass sie sich im oberen Bereich sauber an
den Schuh (1) anschmiegt.
- – im festen Schuhteil die Schnittkante der Lasche (2.1) mit
der Führungsöse (8),
- – im beweglichen Schuhteil die Schnittkante der Lasche (2.2),
- – das Stoß/Zug-Kabel (10), welches mit Hilfe der Schraube
(9.3) an der Festmacheröse befestigt ist,
- – die Festmacheröse (9). Sie wird mit Befestigungsschrauben
oder Nieten (9.4) an den beweglichen Schuhteil (2.2) angeschraubt,
genietet oder anderweitig befestigt. Diese Befestigung kann so ausgeführt sein,
dass sie für den Träger sichtbar oder unsichtbar ist.
3a zeigt die Festmacheröse als vergrößerten
Ausschnitt von 3,
In der vergrößerten Darstellung der Festmacheröse (9) ist
zu erkennen, wie das Stoß/Zug-Kabel (10) mit Hilfe einer Schraube (9.3)
an dieser Festmacheröse befestigt ist. Mit Hilfe dieser Schraube kann die Feineinstellung
der wirksamen Länge des Stoß/Zug-Kabels erfolgen. Zur Befestigung am Schuh
dienen die Befestigungsschrauben (9.4).
4 zeigt das Absatzgehäuse als Einzelteil.
Das Absatzgehäuse (14) ist perspektivisch dargestellt,
in unterschiedlichen Graustufen je Ebene.
Die Betrachtung der Hauptansicht erfolgt von der mit einem gekennzeichneten
Position aus.
Das Absatzgehäuse ist so ausgelegt ist, dass alle für den
Antrieb der Öffnungs- und Schließvorrichtung benötigten Komponenten
in diesem Gehäuse montiert sind und zusammen mit dem in 13
gezeigten Abdeckblech (15) eine Baueinheit bilden. Diese Baueinheit ist
in sich abgeschlossen, kann wassergeschützt ausgeführt sein und ist als
kompletter Absatz am Schuh festgeschraubt. Lediglich an der mit (d) gekennzeichneten
Stelle wird das in 1 gezeigte Stoß/Zug-Kabel (10)
aus dieser Einheit heraus- und zum Öffnungs- Schließmechanismus geführt.
Das Absatzgehäuse mit allen seinen Komponenten ist so gestaltet,
dass:
- a) sowohl Bau-Höhe als auch Breite der Vorrichtung so gering wie möglich
gehalten sind und
- b) dass ausreichend Batterien im Absatzgehäuse nach allen 3 Dimensionen
hin den benötigten Platz finden.
Das Absatzgehäuse ist ein einziges Bauteil. Es besteht im Grundaufbau aus
der Bodenplatte (a) und der umlaufenden Seitenwand (b). In Bodenplatte und Seitenwand
sind Ein-, Ausbuchtungen und Einschnitte enthalten, um die Möglichkeit zu haben,
eine Vielzahl von Funktionsteilen einzubauen, wie sie nachfolgend in 6
und 9 bis 13 beschrieben
werden.
Der kreisförmige Einschnitt (c) ist vorgesehen, sowohl die Rund-Zahnstange
(11) als auch (im oberen Teilsegment) das Stoß/Zug-Kabel (10)
aufzunehmen und zu führen (s. 6).
Die Öffnung (d) im Boden (a) ist vorgesehen, das Stoß/Zug-Kabel
(10) aus dem Absatzgehäuse herauszuführen (s. 6).
Die Mulde (e) im Boden ist vorgesehen, um den Getriebemotor (17)
so platzsparend wie möglich im Absatzgehäuse zu platzieren (s.
10).
Der aus der Bodenplatte herausragenden Flansch (f) ist vorgesehen,
um den Getriebemotors (17) im Absatzgehäuse zu montieren. Hierzu ist
dieser Flansch so ausgebildet, dass der Getriebemotor mit seiner Antriebswelle in
den Ausschnitt (g) eingelegt werden kann (s. 9 und
10).
Die beiden Ausschnitte (h) sind vorgesehen, um den Getriebemotor (17)
festschrauben zu können (s. 9 und 10).
Sofern wiederaufladbare Batterien eingesetzt werden, sind Öffnungen
(i) vorgesehen, um die Ladebuchse (L) aufzunehmen (s. 13).
Die beiden Schlitze (j) sind vorgesehen, um die Leiterplatte (16)
aufzunehmen (s. 10).
Die Ausbuchtungen (k) sind vorgesehen, um den elektrischen Komponenten,
die auf der Leiterplatte (16) montiert sind, Platz zu bieten (s.
7, 8 und 10).
Der Absatzhöhenausgleich (l) ist vorgesehen, um die Absatzschräge
nach vorne zur Schuhspitze hin so zu gestalten, dass dem Schuhträger eine größtmögliche
Bequemlichkeit beim Tragen geboten wird.
Die Bohrungen (m) sind vorgesehen, um die Getriebeabdeckungen (22
und 23) am Absatzgehäuse zu befestigen (s. 12).
Die Bohrungen (n) sind vorgesehen, um das mit den Komponenten bestückte
komplette Absatzgehäuse zusammen mit dem Abdeckblech (15) mit Schrauben
(25) fest am Schuh anzuschrauben (s. 13).
Die Ausbuchtung (p) ist vorgesehen, um den Abdeckblech (15)
bei der Montage aufzunehmen (s. 13). Die Außenwand
des Absatzgehäuses (q) kann mit den zum Schuhmodell passenden Design versehen
sein.
5 zeigt die Rund-Zahnstange als Einzelteil.
Die Rund-Zahnstange (11) kann aus Kunststoff oder Metall
bestehen. Sie ist auf der Bodenseite plan ausgeführt und ist hälftig als
Zahnstangensegment (11a) und hälftig flach (11b) ausgeführt.
Die im Modell gezeigte Zähne sind in Modul 0,8 ausgeführt. In die Rund-Zahnstange
ist ein Magnet (12) eingeklebt, welcher auf die in 7,
8 und 10 gezeigten Endschalter
(S3 und S6) einwirkt und die Drehbewegung der Rund-Zahnstange begrenzt. Ein Ende
des Stoß/Zugkabels (10) ist zu einem Haken gebogen, verfestigt (z.B.
gelötet) und in eine Bohrung der Rund-Zahnstange eingesteckt.
6 zeigt das Absatzgehäuse der 4
mit eingesetzter Rund-Zahnstange sowie dem Stoß/Zug-Kabel. Die Vorrichtung
wird in geschlossenem Zustand gezeigt (der Schuh ist geschlossen).
Die Rund-Zahnstange (11) liegt auf der Bodenplatte des Absatzgehäuses
auf, das Zahnsegment (11a) und der abgeflachte Teil der Rundzahnstange
(11b) sind erkennbar..
Sie wird gemeinsam mit dem Stoß/Zug-Kabel (10) in der
gezeigten Pfeilrichtung kreisförmig (um 120 Grad) hin- und hergeschoben, wobei
sie auf dem in 4 mit (c) gekennzeichneten kreisförmig
gestalteten Einschnitt leichtgängig gleitend geführt wird.
Während das hakenförmige Ende des Stoß/Zug-Kabels an
der Rundzahnstange befestigt ist, wird das andere Ende durch die Öffnung (14d)
in der Bodenplatte des Absatzgehäuses zur beweglichen Lasche im Schuh (2.2)
geführt (s. Beschreibung von 1).
Der für die Endabschaltung der Drehbewegung der Rundzahnstange
wirkende Magnet (12) ist in der Rundzahnstange eingebaut.
7 zeigt die wichtigsten elektrischen und magnetischen
Bauteile.
Es werden als Muster nachfolgend elektrische und magnetische Bauteile
gezeigt, die eine sichere Funktion der Vorrichtung gewährleisten:
- – Die Vorrichtung kann sowohl mit austauschbaren – als auch mit
wiederaufladbaren Batterien (B) betrieben werden. Als leistungsfähige Energiequelle
können z.B. wiederaufladbare Lithium-Polymer-Batterien (B) eingebaut sein (Stand
der Technik).
Bei der gegebenen Konstruktion besteht Platz für ausreichend Batterien (B)
im Absatzgehäuse.
- – Als Antrieb kann ein Gleichstrom-Planetengetriebemotor (17)
eingesetzt sein mit einer Drehzahl von ca. 60 U/Minute. Der Motor kann sowohl in
Rechts- als auch in Links- Drehrichtung betrieben werden. Die Leistungsdaten ermöglichen
einen Öffnungs- bzw. ein Schließvorgang in ca. 2,5 Sekunden.
- – Die Schalter S1 und S2 sind Magnetschalter (Reedschalter) Typ A, normal
geöffnet, via Magnet (6) schließbar. Durch Schließen dieser
Schalter wird der Schuh geöffnet.
- – Die Schalter S4 und S5 sind Magnetschalter (Reedschalter) Typ A, normal
geöffnet, via Magnet (6) schließbar. Durch Schließen dieser
Schalter wird der Schuh geschlossen.
- – Der Schalter S3 ist ein Magnetschalter (Reedschalter) Typ B, normal
geschlossen, via Magnet (12) zu öffnen, er dient als Endschalter für
den Öffnungsvorgang.
- – Der Schalter S6 ist ein Magnetschalter (Reedschalter) Typ B, normal
geschlossen, via Magnet (12) zu öffnen, er dient als Endschalter für
den Schließvorgang.
Die Leiterplatte (16) dient als Basis für Anschluss
und Verbindung oben genannter Bauteile – mit Ausnahme der Magnete, deren
Funktionen nachfolgend beschrieben werden:
- – Der Magnet (6) bewirkt die Auslösung des Öffnungs-
und Schließvorgangs und wirkt auf die Magnetschalter (S1 und S2) zum Öffnen
des Schuhes sowie auf die Magnetschalter (S4 und S5) zum Schließen des Schuhes.
Dieser Magnet ist in einem Schuh eingebaut und wird vom Schuhträger in die
Nähe der Öffnungs- bzw. der Schließ- Magnetschalter geführt,
die im anderen Schuh eingebaut sind.
- – Der Magnet (12) ist fest montiert auf der Rund-Zahnstange
(11a), wie in 5 und 6
beschrieben. Gemeinsam mit der Rundzahnstange wird dieser Magnet hin und her geführt
und wirkt sowohl auf den Magnetschalter S6, der den Schließvorgang begrenzt
als auch auf den Magnetschalter S3, der den Öffnungsvorgang begrenzt.
Es kommen weitere elektrische Bauteile zum Einsatz, die jedoch in
7 nicht gezeigt sind. Sie dienen dem Schutz der elektrischen
Komponenten sowie dem Laden von Batterien, sofern wiederaufladbare Batterien eingesetzt
werden. Für wiederaufladbare Batterien ist ein Ladepunkt (L) definiert. Liegt
dieser Ladepunkt im inneren des Schuhes, so hat dies den Vorteil, dass keine Feuchtigkeit
von außen her zum Ladepunkt (L) vordringen kann (s. auch 13).
8 zeigt den Schaltplan.
Die Vorrichtung wird gespeist von Batterien (B), die einen Getriebemotor
(17) in Links- bzw. Rechtslauf antreiben.
Es werden folgende Funktionen im Schaltplan abgedeckt:
- – Motor-Linkslauf (Schuh öffnen): Die Magnetschalter S1 und gleichzeitig
S2 werden vom Benutzer geschlossen, indem er den anderen Schuh mit Magnet (6)
in die Nähe dieser Magnetschalter bewegt. Stromlauf: Von den Batterien (B)
+, zum geschlossenen Schalter S1, zum Motor (17) +, der Motor (17)
wird im Linkslauf angetrieben, zum Motor (17) –, zum geschlossenen
Schalter S2, zum geschlossenen Schalter S3 über den Unterspannungsschutz zur
Batterie (B) –. Beim Schalten sorgt der Funkenschutz für Sicherheit.
- – Motor-Rechtslauf (Schuh schließen): Die Magnetschalter S4 und
gleichzeitig S5 werden vom Benutzer geschlossen, indem er den anderen Schuh mit
Magnet (6) in die Nähe dieser Magnetschalter bewegt. Stromlauf: Von
den Batterien (B) +, zum geschlossenen Schalter S4, zum geschlossenen Schalter S6,
zum Motor (17) +, der Motor (17) wird im Rechtslauf angetrieben,
zum Motor (17) –, zum geschlossenen Schalter S5, über den Unterspannungsschutz
zur Batterie (B) –.
- – Endschalter Motor-Linkslauf (Schuh öffnen): Der Magnetschalter
S3 wird geöffnet, sobald die Endposition des Öffnungsvorgangs erreicht
ist. Der Strom wird unterbrochen.
- – Endschalter Motor-Rechtslauf (Schuh schließen): Der Magnetschalter
S6 wird geöffnet, sobald die Endposition des Schließvorgangs erreicht
ist. Der Strom wird unterbrochen.
- – Funkenschutz: die vom Motor beim Schalten erzeugte induktive Last wird
durch eine Funkenschutz-Schaltung abgefangen.
Sofern wiederaufladbare Litium-Polymer-Batterien (B) eingesetzt werden,
sind folgende Regeln zu beachten:
- – mit Hilfe einer Unterspannungsschutz-Schaltung wird dafür gesorgt,
dass die Batterien abgeschaltet werden, sofern ein gewisser Mindeststrom unterschritten
wird. In diesem Fall ist eine richtige Verpolung zu beachten (Verpolungsschutz).
- – über den Ladepunkt (L) können die Batterien mit Hilfe eines
externen Ladegerätes direkt geladen werden. Es besteht jedoch auch die technische
Möglichkeit, auf der Leiterplatte (16) mit Hilfe von Lade-Chip und
einer Batterie-Lademanagement-Schaltung den Ladevorgang direkt im Absatz durchzuführen.
In diesem Falle muss lediglich ein niedriger Ladestrom über einen Transformator
in den Absatz eingespeist werden. Die Schaltung gemäß 8
eignet sich auch für sonstige Anwendungen der Elektrotechnik, wo Unterspannungsschutz
sinnvoll ist. Sie hat also eine selbständige Bedeutung.
9 zeigt den Getriebemotor mit zugehörigen Komponenten
in eingebautem Zustand.
Der Getriebemotor (17) wird in 2 Ansichten gezeigt, er hat
zur Hälfte eine walzenförmige Bauart, die andere Hälfte ist abgeflacht
und er ist mit seiner Stirnseite an das Absatzgehäuse geschraubt.
Es wird gezeigt, an welcher Stelle und wie der Getriebemotor zusammen
mit dem Zahnrad (20) in das Absatzgehäuse (14) eingebaut
ist. Dabei wird Bezug genommen auf 4 und die dort mit
den Buchstaben (14f bis 14h) markierten Ein- und Ausbuchtungen.
Auf die Welle des Getriebemotors ist das Zahnrad (20) aufgesteckt
und mit einer Innensechskantschraube (21) an der abgeflachten Welle des
Motors festgestellt und so zu einer Baueinheit montiert.
Diese Baueinheit aus Getriebemotor und Zahnrad ist
am Flansch der Absatzgehäuse (14f) mit Schrauben (18) festgeschraubt
und gesichert – z.B. über Sicherungsscheiben (19).
Die Struktur der 9 bis 12
als Antriebseinheit kann selbständige Bedeutung haben, z.B. für Jalousiebetätigung
oder andere Linearbewegungen.
10 zeigt das Absatzgehäuse mit eingesetzten elektrischen
Bauteilen gemäß 6.
Die Vorrichtung wird in geöffneten Zustand gezeigt (der Schuh
ist offen).
In 10 wird gezeigt, an welchen Stellen
die in 7 beschriebenen elektrischen Bauteile im Absatzgehäuse
(14) Platz finden und angeschlossen sind. Dabei wird Bezug genommen auf
4 und die dort mit Buchstaben markierten Ein- und Ausbuchtungen:
- – Die Leiterplatte (16) ist in (14j) eingesteckt. Sie
ist mit den nachfolgend beschriebenen Komponenten bestückt.
- – Der elektrisch an die Leiterplatte angeschlossene Getriebemotor (17)
ist so, wie in 9 gezeigt, im Absatzgehäuse eingelegt
und am Flansch (14f) festgeschraubt. Um diesen Getriebemotor platzsparend
montieren zu können und damit die gesamte Bauhöhe der Vorrichtung zu minimieren,
ist im Absatzgehäuse (14) in der Bodenplatte eine Mulde (14e)
vorgesehen. Der Einbau des Getriebemotors zusammen mit dem Zahnrad ist in der Zahnradhöhe
so gestaltet, dass die Rundzahnstange (11) im Zahnkranzteil (11a)
im kreisförmigen Einschnitt (14c) mit leichtem Spiel zur Bodenplatte
(14a) hin geführt wird. Die flache Seite der Rund-Zahnstange (11b)
ist in der Höhe so bemessen, dass sie mit Spiel unter dem Getriebemotor (17)
durchlaufen kann.
- – Die Magnetschalterpaare (S1 + S2) zum Öffnen und (S4 + S5) zum
Schließen des Schuhes sind in (14k) eingebaut.
- – Die Magnetschalter (S3) und (S6) als Endschalter sind eingebaut, wie
in 10 gezeigt wird. Sie werden vom Magneten (12)
geschaltet.
- – Die Komponenten für den Unterspannungsschutz mit Verpolungsschutz
sowie für den Funkenschutz und das Batterie-Lade-Management (bei aufladbaren
Batterien) sind auf der Leiterplatte (16) montiert. Sie finden Platz im
Absatzgehäuse in den mit (14k) markierten Positionen.
- – Die Batterien (B) sind so in den konstruktiv freigehaltenen Platz im
Absatzgehäuse (14) eingesetzt, dass sie leicht ausgewechselt bzw.
leicht geladen werden können.
11 zeigt die Getriebeabdeckung als Einzelteil mit Stoß/Zugkabel
und denjenigen Magnetschaltern (S3 und S6), die von der Getriebeabdeckung abgedeckt
sind.
- – Die Getriebeabdeckung „links" (22) wird hier aus Sicht
des Stoß/Zugkabels (10) und der Magnetschalter (S3 und S6) in perspektivischer
Darstellung gesehen.
- – Der Magnetschalter (S3) wird in der Position gezeigt, in der er von
der Getriebeabdeckung abgedeckt ist.
- – Der Magnetschalter (S6) wird von der Lasche der Getriebeabdeckung abgedeckt.
- – Die Aussparungen an der Längsseite (22a) und an den Stirnseiten
(22b + 22c) decken elektrische Kabel ab.
- – Das Stoß/Zugkabel (10) wird von der flachen Seite der
Getriebeabdeckung abgedeckt und geführt, wie auch in 12,
Schnitt A-A ersichtlich.
12 zeigt das Absatzgehäuse mit eingesetzten Getriebeabdeckungen
gemäß 6.
Die Getriebeabdeckungen (22 und 23) trennen räumlich
den Antrieb von den Batterien (B).
Die Getriebeabdeckung "links" (22) hat folgende Funktionen:
- – Abdeckung und Führung des Stoß/Zugkabels (10) im
Absatzgehäuse(14) im kreisförmigen Einschnitt (14c),
- – Abdeckung der Rundzahnstange (11), insbesondere des Zahnstangensegmentes
(11a),
- – Führung des abgeflachten Teils (11b) der Rundzahnstange
(11) im kreisförmigen Einschnitt (14c),
- – Abdeckung der Magnetschalter (S3 und S6),
- – Abdeckung von elektrischen Kabeln an der Längsseite (22a),
an der oberen (22b) und an der unteren (22c) Stirnseite der Getriebeabdeckung,
- – Versteifung der gesamten Vorrichtung.
Die Getriebeabdeckung „links" (22) wird mit Hilfe
von Schrauben (24) am Absatzgehäuse (14) an den Positionen
(14m) festgeschraubt. Ersatzweise zur Schraubverbindung kann auch eine
Steckverbindung realisiert werden.
Die Getriebeabdeckung „rechts" (23) ist spiegelbildlich
zur Getriebeabdeckung „links" (22) ausgebildet.
13 zeigt das Absatzgehäuse gemäß
4 so, wie es am Schuh befestigt ist.
In der Hauptansicht und in Schnitt A-A werden wichtige Komponenten
angezeigt, die zum dichten Abschluss bzw. zur Abdeckung des Absatzgehäuses
erforderlich sind:
- – das Absatzgehäuse (14),
- – das Abdeckblech (15),
- – Schrauben (25),
- – die Sohle (1.6),
Schnitt B-B zeigt einen Querschnitt durch die üblichen Komponenten
eines normalen Schnürschuhes:
- – das Oberleder (1.1),
- – die weiche Innensohle (1.2),
- – die harte Innensohle (1.3),
- – den Rahmen (1.4).
- – die Brandsohle (1.5),
- – den Absatz – hier durch das Absatzgehäuse (14)
ersetzt,
- – die Absatz-Sohle (1.6).
Statt der Sohlen kann auch ein anders geartetes Fußbett zum Einsatz
kommen, das eine geringere Bauhöhe aufweist.
Weiterhin wird in Schnitt B-B der Zusammenhang des Schuhes mit der
Öffnungs- und Schließvorrichtung gezeigt:
- – das Absatzgehäuse (14) ersetzt den normalen Absatz und
enthält die Komponenten der Öffnungs- und Schließvorrichtung wie
z.B. den Getriebemotor (17),
- – das Abdeckblech (15) bewirkt Abdichtung und Steifigkeit der
Öffnungs- und Schließvorrichtung,
- – Schrauben (25) verbinden die Öffnungs- und Schließvorrichtung
mit dem Schuh,
- – über den Ladepunkt (L) werden die Batterien geladen, sofern wiederaufladbare
Batterien eingesetzt werden.
Ein wichtiges Kriterium für den Einsatz der Vorrichtung ist sicher
die Bauhöhe des Absatzes, die konstruktiv so gering wie möglich gehalten
ist; aus dieser Darstellung geht hervor, welche Komponenten hierfür relevant
sind.