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Dokumentenidentifikation EP1736297 08.02.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001736297
Titel Steuerbarer Kühlgasring mit Gleichrichtereinheit sowie Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung eines Kühlgasringes bei der Herstellung von Blasfolien aus thermoplastischem Kunststoff
Anmelder Kdesign GmbH, 53639 Königswinter, DE
Erfinder Zimmermann, Richard, 53127 Bonn, DE
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 23.06.2005
EP-Aktenzeichen 050135235
EP-Offenlegungsdatum 27.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.02.2007
IPC-Hauptklasse B29C 47/88(2006.01)A, F, I, 20061128, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B29C 47/92(2006.01)A, L, I, 20061128, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung eines Kühlgasringes bei der Herstellung von Blasfolien aus thermoplastischem Kunststoff mittels eines Blasfolienextruders, bei der ein innendruckbeaufschlagter Folienschlauch aus einem Blaskopf austritt und durch zumindest einen Kühlgasring mit einer Mittelachse A koaxial berührungslos hindurchgeführt wird, der ein Verteilerringgehäuse für Kühlgas umfaßt, dem Kohlgas von außen über das Verteilerringgehäuse in Umfangsrichtung gleichsinnig unter einem spitzen Winkel einlaufende Rohrstutzen zugeführt wird und aus dem Kühlgas über zumindest eine Ringdüse nach innen radial austritt, wobei eine Strömungsgleichrichteranordnung zwischen Verteilerringgehäuse und Ringdüse liegt, die durch eine Vielzahl von radialen Stegwandungen gebildete umfangsverteilte Strömungskanäle umfaßt, deren Durchtrittsquerschnitt steuerbar und/oder regelbar ist.

Die Erfindung betrifft weiterhin einen Kühlgasring mit einer Mittelachse A zur AußenKühlung eines innendruckbeaufschlagten Folienschlauches bei der Herstellung von Blasfolien aus thermoplastischem Kunststoff mittels eines Blasfolienextruders, bei der der Folienschlauch aus einem Blaskopf austritt und durch den Kühlgasring koaxial zur Mittelachse A berührungslos hindurchgeführt wird, der ein Verteilerringgehäuse für Kühlgas umfaßt, an dem außen in Umfangsrichtung gleichsinnig unter einem spitzen Winkel in das Verteilerringgehäuse einlaufende Rohrstutzen angesetzt sind und das zumindest eine nach innen offene Ringdüse aufweist, wobei zwischen dem Verteilerringgehäuse und der zumindest einen Ringdüse eine Strömungsgleichrichteranordnung liegt, die durch eine Vielzahl von radialen Stegwandungen gebildete umfangsverteilte Strömungskanäle umfaßt, deren Durchtrittsquerschnitt durch Verstellmittel veränderbar ist. Die Rohrstutzen können mit ihren Mittellinien in einer gemeinsamen Ebene liegen und radial außen am Verteilerringgehäuse ansetzen oder seitlich am Verteileminggehäuse ansetzen und mit ihrem Mittellinien eine Trichtorfläche aufspannen.

Bei der 61asfolienherstellung tritt ein Folienschlauch aus thermoplastischem Kunststoff aus der Ringdüse eines Blaskopfes aus und wird in der Regel vertikal nach oben abgezogen. Die Formstabilität des Folienschlauches wird durch einen Überdruck in seinem Inneren, der vom Blaskopf aus erzeugt wird, aufrechterhalten. Der Schlauchquerschnitt vergrößert sich dabei infolge des Überdrucks in einem Verstrekkungsbereich des Folienschlauchs zunächst unter plastischer Verformung, bis durch Außenkühlung die sogenannte Frostgrenze des Folienmaterials erreicht wird, bei der die plastische Verformung des Folienmaterials zum Stillstand kommt. Der verfestigte Folienschlauch wird dann weiter oben flachgelegt und aufgewickelt.

Aufgrund von Inhomogenitäten im thermoplastischen Kunststoff ebenso wie auch als Folge von Fließstörungen im Blaskopf tritt der Folienschlauch in der Regel mit über dem Umfang ungleichmäßiger Foliendicke aus. Diese Dickenvariation über dem Umfang wird oberhalb der Frostgrenze gemessen, wobei durch die Verwendung von steuerbaren bzw. regelbaren Kühlgasringen auf die Dickenverteilung Einfluß genommen wird. Hierbei wird der Umstand ausgenutzt, daß bei beschleunigter Abkühlung des thermoplastischen Kunststoffs das Ausmaß der möglichen Verstreckung reduziert wird, während eine langsame Abkühlung eine größere Verstreckung und damit eine stärkere Reduzierung der Foliendicke möglich macht. Kühlgasringe, die Steuer- oder Regelmöglichkeiten zur Variation der Kühlung über dem Umfang ermöglichen, sind aus dem Stand der Technik bekannt.

Bei den zur Außenkühlung des Folienschlauches eingesetzten Kühlgasringen ist es für eine gleichmäßige Kühlung von höchster Wichtigkeit, daß die bereitgestellte Kühlgasströmung zum einen drallfrei radial auf den Folienschlauch gerichtet ist und daß diese Kühlgasströmung zum anderen frei von zufälligen Strömungsfahlern ist, welche eine ungleichmäßige Folienkühlung zur Folge hätten. Daher wird bei allen modernen Kühlgasringen zunächst durch etwa tangential an einem Verteilerringgehäuse angesetzte Rohrstutzen eine Drallströmung erzeugt, welche die Inhomogenitäten eliminiert, die von der durch die Rohrstutzen gebildeten Einspeise herrührt. Der beim Anblasen des Folienschlauches mit Kühlgas verfahrenstechnisch unerwünschte Drall muß durch eine dem Verteilerringgehäuse nachgeschaltete Strömungsgleichrichteranordnung abgebaut werden, damit eine saubere radiale Strömung am Austritt aus der Ringdüse entsteht. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, muß eine solche Strömungsgleichrichteranordnung eine Vielzahl schmaler radial gerichteter Kanäle oder Bohrungen aufweisen, deren Länge ein Vielfaches der Breite bzw. des Durchmessers beträgt

Aus der DE 42 18 995 A1 ist ein Kühlgasring der genannten Art bekannt, bei dem radial verlaufende Strömungskanäle im Anschluß an einen Strömungsgleichrichter mit steuerbaren Ventileinrichtungen bestückt sind, die in Form von zylindrischen Kolben innerhalb entsprechender Führungen in den einzelnen Strömungskanälen geführt sind. Im übrigen weist der dargestellte Kühlgasring zwei übereinanderliegende Ringdüsen auf, von denen nur die in Produktionsrichtung erste Strömungskanäle hat, die mit den genannten Ventileinrichtungen versehen sind, während die in Produktionsrichtung zweite den Hauptkühlluftstrom führende Ringdüse in den zugeordneten Strömungskanälen keine derartigen Ventileinrichtungen aufweist. Hierbei sind in nachteiliger Weise aufwendige Segmentkanäle nach dem Strömungsgleichrichter erforderlich.

Aus der EP 1 377 796 A2 ist eine Vorrichtung der genannten Art bekannt, bei welcher die einzelnen Strömungskanäle in einer Strömungsgleichrichtereinheit von Schrauben steuerbar verschließbar sind, wobei für jeden einzelnen Strömungskanal eine Schraube erforderlich wird. Aufgrund der engen Lage der Schrauben zueinander, ist der Einbau einzelner Aktuatoren für jede der Schrauben praktisch nicht möglich.

In der EP 0 682 596 B1 wird vorgeschlagen, bei einer derartigen Vorrichtung nur einen Aktuator vorzusehen, der sich auf einer Kreisbahn bewegt, um die Schrauben jeweils nacheinander einzeln zu verstellen, wodurch die Regelgeschwindigkeit extrem herabgesetzt wird. Hierbei wird eine störanfällige Konstruktion erforderlich, um den Aktuator positionsgenau und reproduzierbar auf die Schrauben einwirken lassen zu können.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, die technisch einfache Mittel verwenden und erhöhte Funktionssicherheit haben. Die Lösung hierfür besteht in einem Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung eines Kühlgasringes bei der Herstellung von Blasfolien aus thermoplastischem Kunststoff mittels eines Blasfolienextruders, bei der ein innendruckbeaufschlagter Folienschlauch aus einem Blaskopf austritt und durch zumindest einen Kühlgasring koaxial berührungslos hindurchgeführt wird, der ein Verteilerringgehäuse für Kühlgas umfaßt, dem Kühlgas von außen Ober das Verteilerringgehäuse etwa tangential gleichsinnig einlaufende Rohrstutzen zugeführt wird und aus dem Kühlgas über zumindest eine Ringdüse nach innen radial austritt, wobei eine Strömungsgleichrichteranordnung zwischen Verteilerringgehäuse und Ringdüse liegt, die durch eine Vielzahl von radialen Stegwandungen gebildete umfangsverteilte Strömungskanäle umfaßt, deren Durchtrittsquerschnitt steuerbar und/oder regelbar ist, wobei jeweils eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung zueinander benachbarten Strömungskanälen synchron gesteuert und/oder geregelt werden, sowie entsprechend in einem Kühlgasring zur Außenkühlung eines innendruckbeaufschlagten Folienschlauches bei der Herstellung von Blasfolien aus thermoplastischem Kunststoff, der ein Verteilerringgehäuse für Kühlgas umfaßt, an dem außen etwa tangential gleichsinnig in das Verteilerringgehäuse einlaufende Rohrstutzen angesetzt sind und der zumindest eine nach innen offene Ringdüse aufweist, wobei zwischen dem Verteilerringgehäuse und der zumindest einen Ringdüse eine Strömungsgleichrichteranordnung liegt, die durch eine Vielzahl von radialen Stegwandungen gebildete umfangsverteilte Strömungskanäle umfaßt, deren Durchtrittsquerschnitt durch Verstellmittel veränderbar ist, wobei jeweils ein einzelnes Verstellelement auf den Durchtrittsquerschnitt einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung zueinander benachbarten Strömungskanälen der Strömungsgleichrichteranordnung synchron querschnittsverändernd einwirkt.

Das zugrundeliegende Prinzip liegt in einer Drosselung einzelner Durchtrittsquerschnittsbereiche. Hierbei können in einer Neutral- oder Ausgangsstellung die Durchtrittsquerschnitte aller Gruppen von Strömungskanälen maximal freigegeben sein und bedarfsweise - Abweichungen der Foliendicke über dem Umfang ― die Durchtrittsquerschnitte einer Gruppe oder einzelner Gruppen von Strömungskanälen gegebenenfalls unterschiedlich gedrosselt werden. Altemativ können in der Neutral-oder Ausgangsstellung die Durchtrittsquerschnitte aller Gruppen von Strömungskanälen gegenüber dem Maximum gleichmäßig reduziert sein und bedarfsweise - also bei Dickenabweichungen des Folienschlauches über dem Umfang ― die Durchtrittsquerschnitte einer Gruppe oder mehrerer Gruppen von Strömungskanälen weiter reduziert und die Durchtrittsquerschnitte der übrigen Gruppen von Durchtrittsquerschnitten erweitert werden. Hierbei wird idealerweise der Gesamtdurchsatz von Kühlgas durch den Kühlgasring konstant gehalten. Durch die gemeinsame Verstellung jeweils mehrerer Strömungskanäle durch ein eiriziges Stellelement wird nur noch ein Bruchteil von entsprechenden Stellelementen erforderlich, so daß der mechanische ebenso wie der steuerungstechnische Aufbau der Steuerung und/oder Regelung stark vereinfacht wird. Zur Beeinflussung, d.h. zur Steuerung oder Regelung der Verteilung des Kühlgasdurchsatzes über dem Umfang werden die Strömungskanäle der ohnehin vorhandenen Strömungsgleichrichteranordnung genutzt, d.h. es werden keine aufwendigen zusätzlichen Segmentplatten zur Anordnung der Stelielemente wie in der DE 42 18 995 A1 benötigt. Da die Beeinflussung der jeweiligen Gruppe von Strömungskanälen als unmittelbar an ihrem Eintritt oder unmittelbar an ihrem Austritt erfolgt, ist es möglich, den Kühlgasring wahlweise mit einer oder zwei Lippendüsen zu bestücken, die dann beide in gleicher Art von der Steuerung bzw. Regelung beeinflußt werden.

Die Verwendung des erfindungsgemäßen Kühlgasringes erfolgt bevorzugt als einzelner unmittelbar über dem Blaskopf angeordneter Kühlgasring. Nicht ausgeschlossen ist aber die Verwendung des erfindungsgemäßen Kühlgasringes als zumindest einer von zwei Kühlgasringen in Folienblasanlagen, die zwei Kühlgasringe in axialem Abstand zueinander verwenden. Weitere sinnvolle Anwendungen können sich in allen anderen Feldem der Extrusion von Rundschläuchen ergeben, wo Kühlgasringe eingesetzt werden, beispielsweise in der Schaumextrusion oder in Spezialblasanlagen nach dem sogenannten Double-bubble-Verfahren.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Verstellelemente als blatt- oder zungenförmige Flachfedem ausgebildet, die jeweils einer Gruppe oder Mehrzahl von zueinander benachbarten Strömungskanälen der Strömungsgleichrichteranordnung zugeordnet sind und die mit ihrer Blattfläche etwa senkrecht zur Mittelachse liegend an einem Rand fixiert sind und deren freies Ende in Richtung der Mittelachse mittels jeweils eines Verstellelementes ausbiegbar ist. Das ausbiegbare Ende verschließt zunehmend den Eintritt der entsprechenden Mehrzahl von Strömungskanälen der Gleichrichtereinheit. Mehrere Flachfedem können an ihrer Basis einstückig miteinander verbunden sein, so daß die Befestigung innerhalb des Kühlgasringkanals erleichtert ist. Anstelle von Flachfedern der genannten Art können auch gekrümmte Schieberplatten verwendet werden, die an die Krümmung des Verteilerringgehäuses vor den Stegwandungen oder an die Krümmung der Ringdüse hinter den Stegwandungen angepaßt sind und mit ihrer gekrümmten Plattenfläche auf die Mittelachse zentriert sind. Die Führung kann hierbei von einer Gehäusenut wahrgenommen werden, in die die Schieberplatten teilweise oder ganz abgesenkt werden können.

Die Verstellelemente jeglicher Art, d.h. insbesondere die im wesentlichen senkrecht zu ihrer Mittelebene ausbiegbaren Flachfedern, als auch die in Richtung ihrer Mittelebene verschiebbaren Flachschieber können von einzelnen Linearaktuatoren beaufschlagbar sein, deren Verstellweg etwa parallel zur Mittelachse ausgerichtet ist. Hierbei kommen insbesondere elektromotorisch oder elektromagnetisch angetriebene Linearaktuator in Betracht, ohne daß andere Typen von Linearaktuatoren ausgeschlossen sind. Die Verstellelemente können vorzugsweise außen am Vorteilerringgehäuse angeordnet sein und mit einem Stellglied durch Bohrungen des Verteilerringgehäuses hindurchgreifen.

Es ist sinnvoll, die Verstellelemente gegen Beschädigung sowie gegen thermische Strahlung und Verschmutzung vom Blaskopf zu schützen, insbesondere wenn der Kühlgasring unmittelbar oder über einen Distanzring am Blaskopf angeschraubt ist.

Konstruktiv besteht das Verteilerringgehäuse vorzugsweise aus einer im wesentlichen ebenen Ringplatte und einem nach unten offenen Ringtrogkörper, die miteinander verschraubt sind, um den Kühlgasring zu bilden. Die Rohrstutzen können einstückig mit dem genannten Ringtrog ausgebildet sein, während vorzugsweise die Verstellelemente und/oder die Linearaktuatoren mit der Ringplatte verbunden sind. Die Gleichrichteranordnung wird dagegen bevorzugt aus einem in das Verteilerringgehäuse, insbesondere in die Ringplatte, einsetzbaren Trägerring mit einstückig ausgebildeten Stegwandungen bestehen. Sie kann aber auch integraler Teil der Ringplatte oder des Ringtrogkörpers sein.

Soweit vorstehend der Begriff Ringdüse verwendet wird, ist hiermit nicht notwendig der unmittelbare Kühlgasaustritt gemeint, vielmehr kann die Ringdüse mit einer oder mehreren Düsenlippenpaaren bestückt sein, die an die Ringdüse auswechselbar angeschraubt sind. Hiermit kann eine leichte Anpassung an verschiedene Folienschlauchdurchmesser erfolgen, ohne daß auf einen anderen Kühlgasring übergewechselt werden muß. Die Düsenlippen, die, wie bereits erwähnt, beide von der erfindungsgemäßen Steuerung beeinflußt werden, können sich hierbei aus mehreren Ringbauteilen, die jeweils koaxial zur Mittelachse aufeinandergesetzt werden, ausgebildet sein.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachstehend beschrieben.

Figur 1
zeigt einen erfindungsgemäßen Kühlgasring in Ansicht in Richtung der Mittelachse mit Teilschnitt in einer ersten Ausführung;
Figur 2
zeigt eine vergrößerte Einzelheit aus Figur 1;
Figur 3
zeigt einen radialen Halbschnitt des Kühlgasringes nach den Figuren 1 und 2;
Figur 4
zeigt einen erfindungsgemäßen Kühlgasring in Ansicht in Richtung der Mittelachse mit Teilschnitt in einer zweiten Ausführung;
Figur 5
zeigt eine vergrößerte Einzelheit aus Figur 4;
Figur 6
zeigt einen radialen Halbschnitt des Kühlgasringes nach den Figuren 4 und 5;
Figur 7
zeigt einen erfindungsgemäßen Kühlgasring in Ansicht in Richtung der Mittelachse mit Teilschnitt in einer dritten Ausführung;
Figur 8
zeigt eine vergrößerte Einzelheit aus Figur 7;
Figur 9
zeigt einen radialen Halbschnitt des Kühlgasringes nach den Figuren 7 und 8;
Figur 10
zeigt einen erfindungsgemäßen Kühlgasring in Ansicht in Richtung der Mittelachse mit Teilschnitt in einer vierten Ausführung;
Figur 11
zeigt eine vergrößerte Einzelheit aus Figur 10;
Figur 12
zeigt einen radialen Halbschnitt des Kühlgasringes nach den Figuren 10 und 11;
Figur 13
zeigt die Darstellung der Figur 12 mit einer vergrößerten Einzelheit;
Figur 14
zeigt eine Folienblasanlage mit einem erfindungsgemäßen Kühlgasring im Vertikalschnitt.

Die Figuren 1 und 2 werden nachstehend gemeinsam beschrieben. Es ist ein erfindungsgemäßer Kühlgasring 11 gezeigt, dessen Mittelachse A senkrecht auf der Zeichenebene steht. Es ist ein äußerer Verteilterringkanal 12 erkennbar, in dem sechs Rohrstutzen 13 mit Anschlußöffnungen 14 zum Ansetzen von Schlauchleitungen untereinander gleichsinnig etwa tangential gerichtet einlaufen. Die Rohrstutzen 13 treten im Bereich von Strömungsübertritten 19 in den Ringkanal 12 ein. Radial innen hat der Kühlgasring 11 eine Ringdüse 15, an die ringförmige Anbauteile zur Ausbildung von Düsenlippen angesetzt werden können. Aufgrund des tangential gerichteten Einlaufs der Rohrstutzen 13 in das Verteilerringgehäuse weist das Kühlgas im Bereich des Verteilerringgehäuses 12 einen erheblichen Drall auf, während das Kühlgas innen aus der Ringdüse 15 gleichmäßig radial austreten soll. Daher ist zwischen Verteilerringgehäuse 12 und Ringdüse 15 eine Strömungsgleichrichtereinheit 16 angeordnet, die aus einer Vielzahl von radial verlaufenden Stegwandungen 17 gebildet wird, zwischen denen jeweils einzelne Strömungskanäle 18 liegen.

Wie in den Figuren 2 und 3 näher zu erkennen ist, sind die Stegwandungen 17 in Radialrichtung mit gleichem Umfangsabstand angeordnet. Radial außen ist mit 21 die Eintrittsseite zu den Strömungskanälen 18 und radial innen ist mit 22 die Austrittsseite der Strömungskanäle 18 bezeichnet. Wie aus den Figuren 2 und 3 in Zusammenschau zu ersehen ist, umfassen die Verstellmittel für die Strömungskanäle 18 einzelne über dem Umfang verteilte Flachfedem 23, die mit Schrauben 24 und einem Spannring 25 an ihren radial äußeren Enden im Verteilerringgehäuse 12 befestigt sind.

Jede der Flachfedem 23 überdeckt in Umfangsrichtung die Eintrittsseite 21 einer Mehrzahl oder Gruppe von vier Strömungskanälen 18. Unterhalb jeder Flachfeder 23 sitzt ein Linearaktuator 26 außen am Kühlgasring 11, dessen beweglicher Stellkolben 27 die Wand des Verteilerringgehäuses 12 durchsetzt und auf die Flachfeder 23 gegen eine elastische Rückstellkraft einwirken kann so daß die Flachfeder 23 in die gestrichelte Stellung oder in jede beliebige Zwischenstellung ausgelenkt werden kann. Hierdurch kann jeweils der Querschnitt der vier Strömungskanäle 18 an der Eintrittsseite 21 stufenlos verstellt werden, wodurch jeweils der Durchfluß von Kühlgas in den vier Strömungskanälen gemeinsam beeinflußt werden kann. Der Linearaktuator 26 kann insbesondere elektromotorisch betätigt sein. Ein Gehäusering 27 dient zum Schutz der Linearaktuatoren 26, insbesondere auch gegen Wärmezufuhr und Verschmutzung von außen. Die Flachfedem 23 können in bevorzugter Ausführung zu mehreren an ihren radial äußeren Enden miteinander verbunden sein, insbesondere können vier viertelkreisförmige Flachfederalemente vorgesehen sein, die im vorliegenden Fall jeweils zehn Flachfedem umfassen und von einem ungeteilten geviertelten Spannring 25 fixiert werden.

Der Kühlgasring 11 ist, wie in Figur 3 zu erkennen ist, aus einer Ringplatte 31 und einem Ringtrog 32 zusammengesetzt, wobei die Rohrstutzen 13 und die Strömungsgleichrichtermittel 16 einstückig am Ringtrog 32 angeformt sind. Die Ringdüse 15 wird hierbei von der Ringplatte 31 und einem am Ringtrog 32 angesetzten Lippenhalter 33 sowie weiteren Ringelernenten 34, 35, 36, 37 gebildet, die nur strichpunktiert dargestellt sind und eine größere Lippendüse 38 und eine kleinere Lippendüse 39 bilden, die von der Ringdüse 15 gespeist werden. Der Kühlgasring 11 sitzt über einen Adapterring 42 auf einem Blaskopf 40 auf, an dem ein Düsenspalt 41 für die Blasfolie erkennbar ist. Die Austauschbarkeit der Ringteile 34 bis 37 ermöglicht eine Anpassung des Kühlgasringes 11 an verschiedene Blasköpfe 40.

Die Figuren 4 bis 6 werden nachstehend gemeinsam beschrieben. In den Figuren 4 bis 6 sind gleiche Einzelheiten wie in den Figuren 1 bis 3 mit gleichen Bezugsziffem versehen. Auf die vorangehende Beschreibung wird insoweit Bezug genommen. Abweichend von der vorher beschriebenen Ausführung weisen hierbei die Flachfedern 23 an ihren radial innenliegenden Enden jeweils vier einzelne Finger 28 auf, die teilweise in die Strömungskanäle 18 hineinreichen und somit Verwirbelungen und Strömungsverluste auf der Eintrittsseite 21 der Strömungskanäle reduzieren können. Die übrigen Einzelheiten, entsprechen denen der vorangegangenen Figuren.

Die Figuren 7 bis 9 werden nachstehend gemeinsam beschrieben. Gleiche Einzelheiten sind mit gleichen Bezugsziffem versehen wie in den vorangegangenen Figuren. Die Flachfedem 23 erstrecken sich hier vom Verteilerringgehäuse 12 bis in die Ringdüse 15. Hierbei weisen die Flachfedem 23 jeweils Stege 30 auf, die radial durch die gesamten Strömungskanäle 18 hindurchgreifen. Im Bereich der Ringdüse 15 sind die radial inneren Enden der Flachfedern 23 von Schrauben 24 und einem Spannring 25 gehalten. Der Linearaktuator 26 liegt auch hier im Bereich des Verteilerringgehäuses 12, wo jede der Flachfedem 23 mit ihrem radial äußeren Ende auslenkbar ist. Die Eintrittsseite 21 von vier benachbarten Strömungskanälen 18 wird in Umfangsrichtung von jeweils einer Flachfeder 23 überdeckt. Bei Betätigung des Stellkolbens 27 wird, wie in der gestrichelten Darstellung erkennbar, somit auch hier der Eintrittsquerschnitt der jeweils vier Strömungskanäle von der Flachfeder stufenlos verändert.

Die Figuren 10 bis 12 werden nachstehend gemeinsam beschrieben. Gleiche Einzelheiten sind mit gleichen Bezugsziffern belegt wie in den vorangegangenen Figuren. Anstelle der Verwendung von Flachfedern sind im vorliegenden Fall Flachschieber 29 auf der Eintrittsseite zu den Strömungskanälen 18 vorgesehen, die jeweils die Eintritsseite von vier benachbarten Strömungskanälen 18 überdecken. Die Flachschieber liegen mit ihrer Schieberebene parallel zur Mittelachse A und sind leicht gekrümmt, so daß sie gleichmäßig an den radial äußeren Enden der Stegwandungen 17 anliegen. Führungsmittel für die Flachschieber sind nicht im einzelnen dargestellt; sie können z.B. mit den jeweiligen verdrehgesicherten Stellkolben 27 der Linearaktuator 26 fest verbunden sein. Auch hier kann durch einen Linearaktuator 26 im Bereich des Verteilerringgehäuses 12 der Durchflußquerschnitt jeweils einer Gruppe von vier Strömungskanälen 18 gemeinsam verstellt werden.

In Figur 13 sind gleiche Einzelheiten mit gleichen Bezugsziffem wie in Figur 12 dargestellt. In der vergrößerten Einzelheit ist einer der Flachschieber 29 in einer durchgezogen dargestellten Stellung erkennbar, in der der Eintritt zum Strömungskanal 18 vollkommen freigegeben ist, während er in einer gestrichelten Stellung in einer Position dargestellt ist, in der der Eintritt zum Strömungskanal 18 weitgehend verschlossen ist. Hierbei ist der Flachschieber von einer Bodennut 43, die sich ringförmig zur Mittelachse A erstreckt, noch ausreichend geführt. Es ist weiterhin als Einzelheit ein Trägerring 44 erkennbar, der in die Ringplatte 31 versenkt eingelassen ist und an dem die Stegwandungen 17 sämtlich einstückig angeformt sind.

In Figur 14 ist eine vollständige Folienblasanlage mit einem erfindungsgemäßen Kühlgasring 11 im Vertikalschnitt gezeigt. Auf einem Fundament 45 steht ein Extruder 46 für thermoplastischen Kunststoff, an dem zwei Aufgabetrichter 47, 48 zu erkennen sind. An dem Extruder 46 ist ein Folienblaskopf 40 mit senkrechter Mittelachse A angeordnet, an dem eine konzentrisch zur Mittelachse A liegende Ringdüse 41 sichtbar wird. Zentral am Folienblaskopf 40 ist eine Gaseinleitanordnung 49 sowie ein Gasabsaugrohr 50 angebracht. Hiermit wird ein innerer Überdruck in dem Folienschlauch 51 erzeugt, der aus der Ringdüse 41 austritt, infolge des Überdrucks sich zunächst erweitert und an einer Frostgrenze 52 in einen Zustand übergeht, in dem eine weitere plastische Verformung des Materials nicht mehr möglich ist. Die Gaseinleitanordnung 49 kann ebenso wie der Kühlgasring 11 zur Kühlung des Schlauchfolienmaterials beitragen. Infolge des inneren Überdrucks, der auch zur Stabilisierung dient, kommt es zunächst zu einer Umfangsverstreckung des Schlauchfolienmaterials, die umso schneller unterbunden wird, je stärker das Folienmaterial abgekühlt wird. Umfangsbereiche der Schlauchfolie, die eine übermäßige Materialdicke haben, werden aus diesem Grund weniger gekühlt, während Umfangsbereiche, die bereits mit einer geringeren Materialdicke austreten, stärker gekühlt werden, um ein zusätzliches Verstrecken und damit Ausdünnen des Materials zu verhindem. Zur Erfassung der Umfangsverteilung der Schlauchfoliendicke ist eine Sensoranordnung 53 vorgesehen, die auf einem Führungsring 54 den Umfang des Folienschlauches 51 periodisch berührungslos erfassen kann. Diese Sensoranordnung liegt hinter einem Kalibrierkorb 55, in dem die Querschnittsform des Folienschlauches stabilisiert wird und vor einer Flachlegeanordnung 56, in der der Folienschlauch doppelwandig flachgelegt wird, um anschließend in der Richtung umgelenkt und auf Rollen aufgewickelt zu werden. Eine Regeleinheit 57 ist über eine Meßleitung 58 mit dem Sensor 53 zur Schlauchfoliendickenmessung verbunden und über eine Mehrzahl von Steuerleitungen 59, von denen nur eine erkennbar ist, mit den über dem Umfang des Kühlgasringes 11 verteilten Linearaktuatoren zur Verstellung der Verstellelemente verbunden, mit dem jeweils eine Mehrzahl bzw. Gruppen von radialen Strömungskanälen innerhalb der Strömungsgleichrichteranordnung gemeinsam, d.h. synchron in ihrem Durchtrittsquerschnitt verändert werden.

Betugszeichenliste

11
Kühlgasring
12
Verteilerringgehäuse
13
Rohrstutzen
14
Eintrittsöffnung
15
Düsenring
16
Strömungsgleichrichter
17
Lamelle
18
Strömungskanal
19
Übertritt
20
Gehäuse
21
Eintrittsseite
22
Austrittsseite
23
Flachfeder
24
Schraube
25
Spannring
26
Linearaktuator
27
Stellkolben
28
Finger
29
Flachschieber
30
Steg
31
Ringplatte
32
Ringtrog
33
Lippenhalter
34
Ringlippenteil
35
Ringlippenteil
36
Ringlippertteil
37
Ringlippenteil
38
Ringdüse
39
Ringdüse
40
Blaskopf
41
Ringdüse
42
Adapterring
43
Bodennut
44
Trägerring
45
Fundament
46
Extruder
47
Trichter
48
Trichter
49
Gaseinleitanordnung
50
Gasabsaugrohr
51
Folienschlauch
52
Frostgrenze
53
Dickensensor
54
Führungsring
55
Kalibrierkorb
56
Flachlegevordchtung
57
Regeleinheit
58
Meßleitung
59
Steuerleitung


Anspruch[de]
Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung eines Kühlgasringes (11) bei der Herstellung von Blasfolien aus thermoplastischem Kunststoff mittels eines Blasfolienextruders, bei der ein innendruckbeaufschlagter Folienschlauch aus einem Blaskopf (40) austritt und durch zumindest einen Kühlgasring. (11) mit einer Mittelachse (A) koaxial berührungslos hindurchgeführt wird, der ein Verteilerringgehäuse (12) für Kühlgas umfaßt, dem Kühlgas von außen über in das Verteilerringgehäuse (12) in Umfangsrichtung gleichsinnig einlaufende Rohrstutzen (13) zugeführt wird und aus dem Kühlgas über zumindest eine Ringdüse (15) nach innen radial austritt, wobei eine Strömungsgieichnchteranordnung (16) zwischen Verteilerringgehäuse (12) und Ringdüse (15) liegt, die durch eine Vielzahl von radialen Stegwandungen (17) gebildete umfangsverteitte Strömungskanäle (18) umfaßt, deren Durchtrittsquerschnitt steuerbar und/oder regelbar ist,

dadurch gekennzeichnet.

daß jeweils der Gasvolumenstrum von einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung zueinander benachbarten Strömungskanälen (18) gemeinsam gesteuert und/oder geregelt wird.
Verfahren nach Anspruch 1.

dadurch gekennzeichnet,

daß in einer neutralen Stellung die Durchtrittsquerschnitte der Strömungskanäle (18) maximal geöffnet sind und bedarfsweise die Durchtrittsquerschnitte einzelner Gruppen von Strömungskanälen reduziert werden.
Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

daß in einer neutralen Stellung die Durchtrittsquerschnitte der Strömungskanäle gegenüber dem Maximum gleichmäßig reduziert sind und bedarfsweise die Durchtrittsquerschnitte einzelner Gruppen von Strömungskanälen weiter reduziert und die Durchschnittsquerschnitte der übrigen Strömungskanäle vergrössert werden.
Verfahren nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

daß der Gasvolumenstrom durch die Gesamtheit der Strömungskanäle konstant gehalten wird.
Kohlgasring (11) mit einer Mittelachse (A) zur Außenkühlung eines innendruckbeaufschlagten Folienschlauches bei der Herstellung von Blasfolien aus thermoplastischem Kunststoff, der ein Verteilerringgehäuse (12) für Kühlgas umfaßt, an dem außen in Umfangsrichtung gleichsinnig in das Verteilerringgehäuse (12) einlaufende Rohrstutzen (13) angesetzt sind und der zumindest eine nach innen offene Ringdüse (15) aufweist, wobei zwischen dem Verteilerringgehäuse (12) und der zumindest einen Ringdüse (15) eine Strömungsgleichrichteranordnung (16) liegt, die durch eine Vielzahl von radialen Stegwandungen (17) gebildete umfangsverteilte Strömungskanäle (18) umfaßt, deren Durchtrittsquerschnitt durch Verstellmittel veränderbar ist,

dadurch gekennzeichnet,

daß jeweils ein einzelnes Verstellelement auf den Durchtrittsquerschnitt einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung zueinander benachbarten Strömungskanälen (18) gemeinsam querschnittsverändemd einwirkt.
Kühlgasring nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Verstellelemente jeweils den Eintrittsquerschnitt zu einer Mehrzahl von Strömungskanälen (18) veränderbar abdecken.
Kühlgasring nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Verstellelemente jeweils den Austrittsquerschnitt aus einer Mehrzahl von Strömungskanälen (18) veränderbar abdecken.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Verstellelemente sich jeweils zumindest teilweise in eine Mehrzahl von Strömungskanälen (18) hinein oder durch eine Mehrzahl von Strömungskanälen (18) hindurch erstrecken.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Verstellelemente als Flachfedern (23) ausgebildet sind, die an einem Rand etwa senkrecht zur Mittelachse (A) liegend befestigt sind und mit einem freien Ende in Richtung der Mittelachse (A) federnd ausbiegbar sind.
Kohlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Flachfedern (23) an ihrem radial äußeren Rand im Verteilertinggehäuse (12) fixiert sind und mit ihrem radial inneren Ende ausbiegbar sind.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Flachfedem (23) an ihren radial innenliegenden Rand in der Ringdüse (15) fixiert sind und mit ihrem radial äußeren Ende ausbiegbar sind.
Kohlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 11,

dadurch gekennzeichnet,

daß jeweils mehrere Flachfedem (23) an ihrem fixierten Rand einstückig miteinander verbunden sind.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 9 bis 12,

dadurch gekennzeichnet,

daß zwischen einander in Umfangsrichtung benachbarten Flachfedern elastische Abdichtmembranen gespannt sind.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 13,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Verstellelemente an die Krümmung des Verteilerringgehäuses (12) vor der Strömungsgleichrichteranurdnung (16) oder an die Krümmung der Ringdüse (15) hinter der Strömungsgleichrichteranordnung (16) angepaßte Schieberplatten (29) sind.
Kühlgasring nach Anspruch 14,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Schieberplatten (29) in einer konzentrisch zur Mittelachse (A) verlaufenden Gehäusenut geführt sind.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5bis 15,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Verstellelemente (23, 29) von einzelnen Linearaktuatoren (26) beaufschlagbar sind, deren Verstellweg etwa parallel zur Mittelachse (A) ausgerichtet ist.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 16,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Verstellelemente (26) außen am Verteilerringgehäuse (12) angeordnet sind.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 17,

dadurch gekennzeichnet,

daß der Kühlgasring (11) im wesentlichen aus einer Ringplatte (31) und einem Ringtrogkörper (32) zusammengesetzt ist.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 18,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Rohrstutzen (13) einstückig mit dem Ringtrog (32) ausgebildet sind.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 19,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Strömungsgleichrichteranordnung einen in das Verteilerringgehäuse (12), insbesondere in die Ringplatte (31), eingesetzten Trägerring (44) umfaßt, an dem die Stegwandungen (17) einstückig angesetzt sind.
Kühlgasring nach einem der Ansprüche 5 bis 20,

dadurch gekennzeichnet,

daß zumindest zwei Lippendüsen (38, 39) vorgesehen sind, die den Austritt aus der Ringdüse (15) bilden.
Kühlgasring nach Anspruch 21,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Lippendüsen (38, 39) aus einer Mehrzahl von einzelnen Ringkörpern (34-37) zusammengesetzt sind.






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