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Dokumentenidentifikation DE102006028524A1 15.02.2007
Titel Airbagsystem
Anmelder GM Global Technology Operations, Inc., Detroit, Mich., US
Erfinder Thomas, Scott D., Novi, Mich., US;
Kumkoski, James M., Utica, Mich., US
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 21.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006028524
Offenlegungstag 15.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/26(2006.01)A, F, I, 20061019, B, H, DE
Zusammenfassung Ein Airbagsystem, das in einem Hohlraum untergebracht ist, umfasst einen Generator, einen aufblasbaren Airbag und ein Airbaggehäuse, das eine Entlüftung definiert. Eine Entfaltungstüre, die zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist, bedeckt zumindest teilweise einen Hohlraum. Ein Entlüftungsbegrenzer ist zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position bewegbar. In einer der ersten und zweiten Positionen blockiert der Entlüftungsbegrenzer zumindest teilweise die Entlüftung, um ein Entlüften von Füllfluid hindurch zu begrenzen. In der anderen der Positionen lässt der Entlüftungsbegrenzer die Entlüftung im Wesentlichen offen. Der Entlüftungsbegrenzer ist funktionell mit der Entfaltungstüre oder dem Airbag verbunden. Bei Verbindung mit der Entfaltungstüre bewegt eine Bewegung der Entfaltungstüre von der geschlossenen Position in die offene Position den Entlüftungsbegrenzer. Bei Verbindung mit dem Airbag bewegt ein Füllen des Airbags den Entlüftungsbegrenzer.

Beschreibung[de]
VERWANDTE ANMELDUNGEN

Diese Anmeldung ist eine Continuation-In-Part der U.S. Patentanmeldung Nr. 11/166,747, die am 24. Juni 2005 eingereicht wurde.

TECHNISCHES GEBIET

Diese Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugairbagsystem und insbesondere einen Entlüftungsbegrenzer zum selektiven Begrenzen eines Füllfluiddurchflusses durch eine Entlüftung in einem Airbaggehäuse.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Airbagsysteme in Kraftfahrzeugen umfassen allgemein einen Airbag, der derart ausgebildet ist, dass er sich in einem Fahrgastraum des Kraftfahrzeugs entfaltet, wenn er durch ein Sensorsignal ausgelöst wird. Beispielsweise können Airbagsysteme bei einer plötzlichen Verlangsamung eines Fahrzeugs oder bei einem Aufprall des Fahrzeugs auf ein anderes Objekt entfaltet werden. Die Technik untersucht weiterhin alternative Wege zum Entfalten von Airbags. Beispielsweise sind Beschleunigungsmesser untersucht worden, um zu bestimmen, wann ein Sensorsignal die Entfaltung eines Airbags signalisieren soll. Es sind Gasgeneratoranordnungen entwickelt worden, um zu steuern, wie viel Gas bei Entfaltung in einen Airbag ausgestoßen werden soll.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Airbagsystem, das in einem Hohlraum in einem Fahrzeug untergebracht ist, umfasst einen Gasgenerator, einen aufblasbaren Airbag, der beim Freisetzen eines Füllfluides durch den Gasgenerator aufblasbar ist, und ein Airbaggehäuse, das den Airbag im Wesentlichen umgibt und eine Entlüftung definiert. Eine Entfaltungstüre, die zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist, bedeckt zumindest teilweise den Hohlraum. Ein Entlüftungsbegrenzer ist zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position bewegbar. In einer der ersten und zweiten Positionen blockiert der Entlüftungsbegrenzer zumindest teilweise die Entlüftung, um ein Entlüften von Füllfluid hindurch zu begrenzen. In der anderen der Positionen lässt der Entlüftungsbegrenzer die Entlüftung im Wesentlichen offen. Der Entlüftungsbegrenzer ist funktionell mit entweder der Entfaltungstür oder dem Airbag selbst verbunden. Bei Verbindung mit der Entfaltungstüre bewegt eine Bewegung der Entfaltungstüre von der geschlossenen Position zu der offenen Position den Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position. Bei Verbindung mit dem Airbag bewegt das Aufblasen des Airbags den Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position.

Bei einem Aspekt der Erfindung umfasst das Airbagsystem ferner ein Halteseil, das zwischen dem Entlüftungsbegrenzer und entweder der Entfaltungstür oder dem Airbag verläuft. Bei einem anderen Aspekt der Erfindung ist zumindest ein Anteil des Entlüftungsbegrenzers einteilig mit der Entfaltungstüre ausgebildet. Der Entlüftungsbegrenzer kann von der ersten Position in die zweite Position verschoben oder gedreht werden und kann einen Gegengewichtsabschnitt umfassen. Das Airbagsystem kann ferner ein erstes Rückhaltemerkmalumfassen, um den Entlüftungsbegrenzer in der ersten Position zu halten, ein zweites Rückhaltemerkmal umfassen, um den Entlüftungsbegrenzer in der zweiten Position zu halten und/oder einen Verstellanschlag umfassen, wobei der Entlüftungsbegrenzer solange bewegbar ist, bis er mit dem Verstellanschlag in Kontakt tritt.

Die obigen Merkmale und Vorteile und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der besten Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen besser offensichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Draufsicht eines an einem Fahrzeug angebrachten Airbagsystems;

2A ist eine schematische Schnittdarstellung des Airbagsystems von 1, die eine erste Ausführungsform eines Entlüftungsbegrenzers in einer ersten Position und einer Entfaltungstür in einer geschlossenen Position zeigt;

2B ist eine schematische Schnittdarstellung des Airbagsystems von 1, das den Entlüftungsbegrenzer von 2A in einer zweiten Position und die Entfaltungstüre von 2A in einer offenen Stellung zeigt;

2C ist eine schematische Darstellung des Entlüftungsbegrenzers der 2A und 2B;

3A ist eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Entlüftungsbegrenzers in einer ersten Position;

3B ist eine schematische Darstellung des Entlüftungsbegrenzers von 3A in einer zweiten Position; und

3C ist eine schematische Darstellung des Entlüftungsbegrenzers der 3A und 3B mit einem davon weg führenden Gegengewichtsabschnitt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Bezug nehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Komponenten bezeichnen, zeigt 1 ein Fahrzeug 10, das eine Fahrzeugkarosserie 12 besitzt. Ein Airbagsystem 14 ist an dem Fahrzeug 10 angebracht. Das Airbagsystem 14 umfasst einen Airbag 16, der mit einem Airbaggehäuse 18 verbunden ist. Ein Gasgenerator 20 ist in dem Gehäuse 18 angebracht. Das Gehäuse 18 ist in einer Instrumententafel 22 angebracht, obwohl es auch an anderen Stellen an dem Fahrzeug 10 innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung angebracht sein kann. Der Airbag 16 ist selektiv in einen Innenraum 24 in Richtung eines Insassen 26 bei Freisetzen eines Füllgases durch den Gasgenerator 20 entfaltbar. Der Airbag 16 kann bei Entfaltung entweder in ein flaches erstes Profil 28 oder ein tieferes zweites Profil 30 aufblasbar sein, wie in der Technik bekannt ist. Sensoren (nicht gezeigt), die an dem Fahrzeug 10 angebracht sind, können in Signalverbindung mit dem Gasgenerator 20 verbunden sein, wie für Fachleute bekannt ist. Unter bestimmten erfassten Bedingungen signalisieren die Sensoren dem Gasgenerator 20 das Freisetzen von Füllfluid, wodurch der Airbag 16 aufgeblasen wird.

Die 2A und 2B zeigen eine schematische Schnittansicht des Airbagsystems 14 von 1, wobei der Airbag 16 in dem Gehäuse 18 untergebracht ist und in Fluidverbindung mit dem Gasgenerator 20 steht. Das Airbagsystem 14 ist in einem Hohlraum 13 angeordnet, wie in der Technik bekannt ist. Der Hohlraum 13 kann beispielsweise in einer Fahrzeuginstrumententafel, einem Lenkrad, einem Sitz, einem Fahrzeughimmel oder einer Tür definiert sein. Der Gasgenerator 20 gibt Füllfluid von Gasgeneratordurchlässen 32 frei, wobei eine Entlüftung 34 in dem Gehäuse 18 zulässt, dass das Füllfluid in die umgebende Atmosphäre gelangen kann. Ein Entlüftungsbegrenzer 36 bedeckt selektiv die Entlüftung 34, um einen Durchfluss von Füllfluid hindurch zu verhindern. Der Entlüftungsbegrenzer 36 ist von einer ersten Position, die in 2A gezeigt ist und in der der Entlüftungsbegrenzer 36 zumindest teilweise die Entlüftung 34 bedeckt, um Füllfluid hindurch zu begrenzen, zu einer zweiten Position bewegbar, die in 2B gezeigt ist und in der der Entlüftungsbegrenzer 36 die Entlüftung 34 im Wesentlichen offen lässt, wodurch ein wesentlicher Durchfluss von Füllfluid hindurch zugelassen wird. Während der Entlüftungsbegrenzer 36 innerhalb des Gehäuses 18 jedoch außerhalb des Airbags 16 gezeigt ist, kann der Entlüftungsbegrenzer 36 außerhalb des Gehäuses 18 oder innerhalb des Airbags 16 innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung angeordnet sein. Eine mögliche Konstruktion für den Entlüftungsbegrenzer 36 ist in 2C gezeigt.

Eine Entfaltungstür 40 ist zwischen einer geschlossenen Position, die in 2A gezeigt ist und in der die Entfaltungstür 40 den Hohlraum 13 im Wesentlichen bedeckt, und einer offenen Position bewegbar, die in 2B gezeigt ist. Die Entfaltungstür 40 verhindert einen Kontakt des Entlüftungsbegrenzers 36 mit dem benachbarten Fahrzeugaufbau, wie einer Fahrzeugwindschutzscheibe, wenn der Entlüftungsbegrenzer 36 in die zweite Position gelangt und/oder wenn sich der Entlüftungsbegrenzer 36 in der zweiten Position befindet. Ein Halteseil 38 verläuft zwischen dem Entlüftungsbegrenzer 36 und der Entfaltungstür 40 und verbindet diese funktionell, so dass eine Bewegung der Entfaltungstür 40 von der geschlossenen Position zu der offenen Position der Entlüftungsbegrenzer 36 von der ersten Position zu der zweiten Position bewegt. Alternativ dazu kann das Halteseil 38 zwischen dem Entlüftungsbegrenzer 36 und dem Airbag 16 verlaufen und diese funktionell verbinden, wie in 2B in gestrichelten Linien gezeigt ist, so dass ein Füllen des Airbags 16 den Entlüftungsbegrenzer 36 von der ersten Position zu der zweiten Position bewegt.

Eine Bewegung der Entfaltungstüre 40 in die offene Position kann durch Sensoren in Ansprechen auf Signale ausgelöst werden, die angeben, dass eine Entfaltung des Airbags 16 bevorsteht, oder eine Bewegung kann mechanisch bewirkt werden, wenn der Airbag 16 während des Füllens auf die Entfaltungstüre 40 trifft. Die Entfaltungstüre 40 kann drehbar oder verschiebbar an einem Abschnitt des Gehäuses 18 oder einem Abschnitt eines anderen Fahrzeugaufbaus befestigt sein und kann sich von der geschlossenen Position in die offene Position bewegen. Alternativ dazu kann die Entfaltungstüre 40 so ausgebildet sein, dass sie von dem Airbagsystem 14 oder einem Abschnitt des Fahrzeugaufbaus entweder vollständig oder teilweise bei Entfaltung des Airbags 16 wegbricht.

Es sei angemerkt, dass der Entlüftungsbegrenzer 36 innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung die Entlüftung 34 in der ersten Position im Wesentlichen offen lassen kann und die Entlüftung 34 in der zweiten Position zumindest teilweise bedecken kann. Beispielsweise kann der in den 2A und 2B gezeigte Entlüftungsbegrenzer 36 eine Öffnung (nicht gezeigt) hindurch definieren, die mit der Entlüftung 34 ausgerichtet ist, wenn sich der Entlüftungsbegrenzer 36 in der ersten Position befindet, wodurch ein Durchfluss eines Füllfluides hindurch zugelassen wird. Eine Bewegung des Entlüftungsbegrenzers 36 in die zweite Position würde die Öffnung aus einer Ausrichtung mit der Entlüftung 34 bringen, so dass der Entlüftungsbegrenzer 36 in der zweiten Position die Entlüftung 34 im Wesentlichen bedeckt. Mit einer derartigen Konstruktion würde der Entlüftungsbegrenzer 36 in der zweiten Position nicht vollständig in dem Gehäuse 18 entfernt werden, wie in 2B gezeigt ist.

Es sei auch angemerkt, dass das Halteseil 38 nicht zur Ausführung der vorliegenden Erfindung verwendet werden muss. Beispielsweise kann der Entlüftungsbegrenzer 36 direkt an der Entfernungstür 40 befestigt sein. Bei einem anderen Beispiel kann der Entlüftungsbegrenzer 36 einteilig mit einer Entfaltungstüre 40 ausgebildet sein, so dass der Entlüftungsbegrenzer 36 im Wesentlichen eine Verlängerung der Entfaltungstüre 40 darstellt. Zusätzlich kann sich ein Entlüftungsbegrenzer 36 gemäß der vorliegenden Erfindung von der ersten Position auf einer Vielzahl von Wegen in die zweite Position bewegen, wie hier beschrieben und anderweitig denkbar ist. Bei einem zusätzlichen Beispiel kann der Entlüftungsbegrenzer 36 von der ersten Position zu einer Zwischenposition bewegt werden und sich dann in die zweite Position drehen. Es ist nur wichtig, dass die Bewegung der Entfaltungstüre 40 von der geschlossenen Position zu der offenen Position den Entlüftungsbegrenzer 36 von der ersten Position in die zweite Position bewegt, um die vorliegende Erfindung auszuführen.

Die 3A und 3B zeigen eine zweite Ausführungsform eines Entlüftungsbegrenzers 36' gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Entlüftungsbegrenzer 36' ist drehbar an einem Airbaggehäuse 18' über ein Befestigungselement 42 angebracht. Der Entlüftungsbegrenzer 36' umfasst einen Flansch 44, wobei ein Halteseil 38' um den Flansch 44 geschlungen ist und mit einem distalen Ende an einer Entfaltungstüre (nicht gezeigt) verbunden ist. Der Entlüftungsbegrenzer 36' wird von einer ersten Position, die in 3A gezeigt ist, in eine zweite Position, die in 3B gezeigt ist, in Ansprechen auf eine Bewegung der Entfaltungstüre gedreht, wie in Bezug auf die erste Ausführungsform der Erfindung beschrieben ist. In der ersten Position bedeckt der Entlüftungsbegrenzer 36' im Wesentlichen eine Entlüftung 34' (in 3B gezeigt), die durch das Gehäuse 18' definiert ist. In der zweiten Position ist die Entlüftung 34' im Wesentlichen offen, wodurch ein Durchfluss von Füllfluid hindurch zugelassen wird. Wie in 3B gezeigt ist, kann der Flansch 44 so ausgebildet sein, dass ein Halteseil 38' bei Bewegung in die zweite Position von dem Entlüftungsbegrenzer 36' freigegeben wird. 3C zeigt einen Entlüftungsbegrenzer 36'' mit einem Flansch 44' und einem Gegengewichtsabschnitt 46, wobei der Gegengewichtsabschnitt sicherstellt, dass eine Rotationsbewegung des Entlüftungsbegrenzers 36'' durch eine Bewegung der Entlüftungstüre und nicht durch seitliche Lasten daran bewirkt wird.

Die 3A und 3B zeigen auch zusätzliche Merkmale der vorliegenden Erfindung. Insbesondere umfasst das Gehäuse 18' ein Paar von Vorsprüngen 48, die auf jeder Seite des Entlüftungsbegrenzers 36' angeordnet sind. Die Vorsprünge 48 dienen gemeinsam als ein erstes Rückhaltemerkmal zum Beibehalten der ersten Position des Entlüftungsbegrenzers 36'. Das Gehäuse 18' umfasst ferner einen Verstellanschlag 50, der eine Bewegung des Entlüftungsbegrenzers 36' darüber hinaus behindert. Somit definiert der Verstellanschlag 50 die zweite Position des Entlüftungsbegrenzers 36'. Das Gehäuse 18' umfasst auch einen Pfosten 52, und der Entlüftungsbegrenzer 36' umfasst einen Knoten 54, wobei der Pfosten 52 und der Knoten 54 (in 3B gezeigt) gemeinsam als ein zweites Rückhaltemerkmal zum Beibehalten der zweiten Position des Entlüftungsbegrenzers 36' wirken. Fachleute werden erkennen, dass viele verschiedene alternative Ausgestaltungen des ersten und zweiten Rückhaltemerkmals und des Verstellanschlags 50 innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung abhängig von dem Airbagsystem und der Konstruktion des Entlüftungsbegrenzers möglich sind.

Während die besten Ausführungsformen zur Ausführung der Erfindung detailliert beschrieben worden sind, sei zu verstehen, dass die verwendete Terminologie in der Natur der Worte und der Beschreibung liegt, anstatt eine Begrenzung darzustellen. Fachleute, die diese Erfindung betrifft, erkennen, dass viele Abwandlungen der vorliegenden Erfindung angesichts der obigen Lehren möglich sind. Es sei daher zu verstehen, dass innerhalb des Schutzumfangs der angefügten Ansprüche die Erfindung auf eine im Wesentlichen äquivalente Weise, die von der hier spezifischer beschriebenen verschieden ist, ausgeführt werden kann.


Anspruch[de]
Airbagsystem, das in einem Hohlraum untergebracht ist, wobei das Airbagsystem umfasst:

einen Gasgenerator, der dazu dient, ein Füllfluid freizusetzen;

einen aufblasbaren Airbag, wobei der Airbag beim Freisetzen des Füllfluides von dem Gasgenerator aufblasbar ist;

ein Airbaggehäuse, das den Airbag im Wesentlichen umgibt, wobei das Gehäuse eine Entlüftung zum Entlüften von Füllfluid von dem Airbag definiert;

eine Entfaltungstüre, die den Hohlraum zumindest teilweise bedeckt, wobei die Entfaltungstüre zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist; und

einen Entlüftungsbegrenzer, der zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position bewegbar ist, wobei der Entlüftungsbegrenzer die Entlüftung in einer der ersten und zweiten Positionen zumindest teilweise blockiert, um ein Entlüften von Füllfluid hindurch zu begrenzen, und die Entlüftung in der anderen der ersten und zweiten Positionen im Wesentlichen offen lässt, um einen Durchfluss von Füllfluid hindurch zuzulassen;

wobei der Entlüftungsbegrenzer funktionell mit der Entfaltungstüre verbunden ist, so dass eine Bewegung der Entfaltungstüre von der geschlossenen Position in die offene Position den Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position bewegt.
Airbagsystem nach Anspruch 1, ferner mit einem Halteseil, das zwischen dem Entlüftungsbegrenzer und der Entfaltungstüre verläuft, wobei das Halteseil dadurch funktionell den Entlüftungsbegrenzer mit der Entfaltungstüre verbindet. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei zumindest ein Abschnitt des Entlüftungsbegrenzers einteilig mit der Entfaltungstüre ausgebildet ist. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei der Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position verschoben wird. Airbagsystem nach Anspruch 1, wobei der Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position gedreht wird. Airbagsystem nach Anspruch 5, wobei der Entlüftungsbegrenzer einen Gegengewichtsabschnitt umfasst. Airbagsystem nach Anspruch 1, ferner mit einem ersten Rückhaltemerkmal, um den Entlüftungsbegrenzer in der ersten Position zu halten. Airbagsystem nach Anspruch 1, ferner mit einem zweiten Rückhaltemerkmal, um den Entlüftungsbegrenzer in der zweiten Position zu halten. Airbagsystem nach Anspruch 1, ferner mit einem Verstellanschlag, wobei der Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in Richtung der zweiten Position bewegbar ist, bis er mit dem Verstellanschlag in Kontakt tritt. Airbagsystem, das in einem Hohlraum untergebracht ist, wobei das Airbagsystem umfasst:

einen Gasgenerator, der dazu dient, ein Füllfluid freizusetzen;

einen aufblasbaren Airbag, wobei der Airbag beim Freisetzen von Füllfluid von dem Gasgenerator aufblasbar ist;

ein Airbaggehäuse, das den Airbag im Wesentlichen umgibt,

wobei das Gehäuse eine Entlüftung zum Entlüften von Füllfluid von dem Airbag definiert; und

einen Entlüftungsbegrenzer, der zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position bewegbar ist, wobei der Entlüftungsbegrenzer die Entlüftung in einer der ersten und zweiten Positionen zumindest teilweise blockiert, um ein Entlüften von Füllfluid hindurch zu begrenzen, und die Entlüftung in der anderen der ersten und zweiten Positionen im Wesentlichen offen lässt, um einen Durchfluss von Füllfluid hindurch zuzulassen;

wobei der Entlüftungsbegrenzer funktionell mit dem Airbag verbunden ist, so dass ein Füllen des Airbags den Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position bewegt.
Airbagsystem nach Anspruch 10, ferner mit einem Halteseil, das zwischen dem Entlüftungsbegrenzer und dem Airbag verläuft, wobei das Halteseil dadurch funktionell den Entlüftungsbegrenzer mit dem Airbag verbindet. Airbagsystem nach Anspruch 10, wobei der Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position verschoben wird. Airbagsystem nach Anspruch 10, wobei der Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position gedreht wird. Airbagsystem nach Anspruch 13, wobei der Entlüftungsbegrenzer einen Gegengewichtsabschnitt umfasst. Airbagsystem nach Anspruch 10, ferner mit einem ersten Rückhaltemerkmal, um den Entlüftungsbegrenzer in der ersten Position zu halten. Airbagsystem nach Anspruch 10, ferner mit einem zweiten Rückhaltemerkmal, um den Entlüftungsbegrenzer in der zweiten Position zu halten. Airbagsystem nach Anspruch 10, ferner mit einem Verstellanschlag, wobei der Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in Richtung der zweiten Position bewegbar ist, bis er mit dem Verstellanschlag in Kontakt tritt. Airbagsystem, das in einem Hohlraum untergebracht ist, wobei das Airbagsystem umfasst:

einen Gasgenerator, der dazu dient, ein Füllfluid freizusetzen;

einen aufblasbaren Airbag, wobei der Airbag beim Freisetzen des Füllfluides von dem Gasgenerator aufblasbar ist;

ein Airbaggehäuse, das den Airbag im Wesentlichen umgibt, wobei das Gehäuse eine Entlüftung zum Entlüften von Füllfluid von dem Airbag definiert;

eine Entfaltungstüre, die den Hohlraum zumindest teilweise bedeckt, wobei die Entfaltungstüre zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist; und

einen Entlüftungsbegrenzer, der zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position bewegbar ist, wobei der Entlüftungsbegrenzer die Entlüftung in einer der ersten und zweiten Positionen zumindest teilweise blockiert, um ein Entlüften von Füllfluid hindurch zu begrenzen, und die Entlüftung in der anderen der ersten und zweiten Positionen im Wesentlichen offen lässt, um einen Durchfluss von Füllfluid hindurch zuzulassen;

ein Halteseil, das funktionell den Entlüftungsbegrenzer mit der Entfaltungstüre oder dem Airbag verbindet, wobei das Halteseil beim Füllen des Airbags den Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position zieht.
Airbagsystem nach Anspruch 18, wobei das Halteseil funktionell den Entlüftungsbegrenzer mit dem Airbag verbindet, und wobei das Füllen des Airbags das Halteseil spannt, wodurch bewirkt wird, dass das Halteseil den Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position zieht. Airbagsystem nach Anspruch 18, wobei das Halteseil funktionell den Entlüftungsbegrenzer mit der Entfaltungstüre verbindet, und wobei eine Bewegung der Entfaltungstüre von der geschlossenen Position in die offene Position das Halteseil spannt, wodurch bewirkt wird, dass das Halteseil den Entlüftungsbegrenzer von der ersten Position in die zweite Position zieht.






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