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Dokumentenidentifikation DE60119236T2 15.02.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001176442
Titel Optischer Steckverbinder
Anmelder AutoNetworks Technologies, Ltd., Nagoya, Aichi, JP;
Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP;
Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Asada, Kazuhiro, Minami-ku, Nagoya-shi, Aichi, JP;
Nakura, Yuji, Minami-ku, Nagoya-shi, Aichi, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60119236
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.07.2001
EP-Aktenzeichen 011178597
EP-Offenlegungsdatum 30.01.2002
EP date of grant 03.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2007
IPC-Hauptklasse G02B 6/38(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein Verftahren zum Bearbeiten einer Endoberfläche einer optischen Faser und einen optischen Verbinder zum Verbinden einer optischen Faser mit einer photoelektrischen Wandlervorrichtung oder zur Verbindung optischer Fasern miteinander.

Ein bekannter optischer Verbinder des oben genannten Typs umfasst eine Hülse zum Halten eines Endabschnitts einer optischen Faser und ein Gehäuse, welches eine Schutzhaube hat, die die Hülse in einer umgebenden Beziehung hiermit abdeckt, um sie zu schützen, wobei Hülse und Gehäuse einstückig miteinander ausgebildet sind.

Weiterhin ist ein Verbindertyp bekannt (wie in der ungeprüften japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. HEI 10-78534 beschrieben), der eine Hülse zum Halten einer optischen Faser und ein Gehäuse mit einer Schutzhaube zum Schutz der Hülse umfasst, wobei Hülse und Gehäuse separat voneinander sind.

Der erstgenannte der obigen bekannten optischen Verbinder hat den Vorteil, dass die Herstellung dieses Verbinders einfach ist, da Hülse und Gehäuse einstückig miteinander ausgebildet sind.

Bei diesem optischen Verbinder muss jedoch das distale Ende der Hülse über das distale Ende der Schutzhaube vorstehen, so dass das Ende der optischen Faser problemlos in eine optische Oberfläche (Spiegeloberfläche) am distalen Ende der Hülse bearbeitet werden kann und in diesem Fall ergibt sich das Problem, dass die Endoberfläche der optischen Faser am Ende der Hülse nicht ausreichend geschützt werden kann.

Dies wird näher erläutert. Wenn das distale Ende der Hülse in einer zurückgezogenen Position innerhalb der Schutzhaube angeordnet ist, kann die optische Bearbeitung des Endes der optischen Faser nicht ohne Weiteres durchgeführt werden, da die Schutzhaube diese Bearbeitung behindert. Selbst wenn die optische Bearbeitung der Endoberfläche der optischen Faser durchgeführt werden kann, ergibt sich das Problem, dass es schwierig ist, den Zustand des Endabschnittes der Hülse (beispielsweise Überstand oder Rücksprung der optischen Faser relativ zum distalen Ende der Hülse, eine Verformung, ein Defekt oder ein Riss etc.) nach dieser optischen Bearbeitung zu überprüfen. Bei dem Verbindertyp, bei dem Hülse und Gehäuse einstückig miteinander ausgebildet sind, ist es daher notwendig, dass das distale Ende der Hülse über das distale Ende der Schutzhaube vorstehen sollte.

Demgegenüber wird beim letzteren der oben genannten optischen Verbinder die optische Faser durch die Hülse geführt und die optische Bearbeitung erfolgt an der Endoberfläche der optischen Faser und der Zustand am distalen Ende der Hülse wird überprüft und dann kann diese Hülse im Gehäuse angeordnet werden. Selbst wenn daher bei diesem optischen Verbinder der distale Endabschnitt der Hülse in einer zurückgezogenen Position innerhalb der Schutzhaube angeordnet ist, wird die obige optische Bearbeitung keinesfalls beeinflusst. Daher kann die Einfachheit der optischen Bearbeitung und der ausreichende Schutz der optischen Faser erzielt werden.

Dieser optische Verbinder macht jedoch wenigstens zwei Bauteile notwendig, das heißt die Hülse und das Gehäuse und darüber hinaus, sie zusammenzubauen und daher ergibt sich das Problem, dass die Herstellung dieses Verbinders kompliziert ist.

Patent Abstracfs of Japan Nr. 61053614 beschreibt eine Hülse für einen optischen Verbinder, die dafür ausgelegt ist, das Endteil einer optischen Faser zu positionieren und festzulegen, wobei ein rohrförmiger Hülsenschutz vorgesehen ist, um die Spitze der Endfläche der Hülse zu schützen und wobei weiterhin zwei eingekerbte Teile umfangsseitig beabstandet in dem Schutz angeordnet sind, wobei weiterhin bei einer gegenseitigen Verbindung zweier derartiger Verbinder die Endflächen der Hülsen miteinander verbunden sind, wobei die eingekerbten Teile in Eingriff miteinander sind.

Patent Abstracts of Japan Nr. 01072107 beschreibt ein optisches Modul, bei dem ein männlicher Verbinder am Ende einer optischen Faser mit einem zylindrischen Teil versehen ist, welches nach vorne vorwärts steht, wobei eine Haube den äußeren Umfang des zylindrischen Teils umgibt. Das zylindrische Teil und die Haube werden in eine Aufnahmeöffnung für das zylindrische Teil und in einen Haubenaufnahmeeinlass an einem weiblichen Verbinder, der hierzu entsprechend ist, eingeführt, so dass die Endfläche der optischen Faser, welche in einem Schaftmittelteil des zylindrischen Teils gehalten ist, einem Lichtdurchlassfenster einer photoelektrischen Wandlervorrichtung gegenüberliegt, die in dem weiblichen Verbinder aufgenommen ist. Das Lichtdurchlassfenster der photoelektrischen Wandlervorrichtung ist mit einem Schutzteil versehen, welches so ausgebildet ist, dass im Verbindungszustand der beiden weiblichen und männlichen Verbinder der effektive Teil des Fensters näher auf Seiten des männlichen Verbinders als der Spitze der Haube liegt, so dass das zylindrische Teil und die Endfläche der optischen Faser um eine Größe entsprechend der Vorsprungsgröße des vorspringenden Teils zurückversetzt sind.

Die EP-A-0 667 544 beschreibt eine kartenförmige optische Datenverbindungsvorrichtung. Es ist eine Art von Gehäuse mit Einschnitten vorgesehen, wobei die Einschnitte dazu beitragen, dass der optische Verbinder dünner als bisher bekannte gemacht wird.

Die EP-A-0 733 922 beschreibt eine Verbinderadapteranordnung mit zusammenschnappbaren Teilen, mit einem Verbindergehäuse mit Schlitzen, wobei die Schlitze zur Aufnahme entsprechender Schlüssel oder Leisten der Verbinder dienen.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Bearbeitung einer Endoberfläche einer optischen Faser, sowie einen optischen Verbinder zu schaffen, der für ein solches Verfahren geeignet ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Bearbeiten einer Endoberfläche einer optischen Faser geschaffen, aufweisend die Schritte von: Bereitstellen eines optischen Verbinders mit einem Hülsenabschnitt und einem im Wesentlichen rechteckförmigen Schutzhaubenabschnitt, der ein distales Ende des Hülsenabschnittes zumindest teilweise umgibt und sich darüber hinaus erstreckt, wobei der Schutzhaubenabschnitt und der Hülsenabschnitt einstückig zu einem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet sind; Aufnehmen und Halten eines Endabschnittes der optischen Faser innerhalb des Hülsenabschnittes; Bereitstellen einer einzelnen Ausnehmung in einer Seite des Schutzhaubenabschnittes, wobei die Ausnehmung so ist, dass durch die Ausnehmung der distale Endabschnitt des Hülsenabschnittes während der Bearbeitung des Endabschnittes der optischen Faser von der Seite her beobachtet werden kann; Anordnen eines langgestreckten Bearbeitungsteils von geringerer Breite als die Ausnehmung auf einem Heizteil, wobei eine obere freie Oberfläche des Bearbeitungsteils in eine Bearbeitungsoberfläche ausgebildet ist; Einführen des Bearbeitungsteils in die Ausnehmung derart, dass das erhitzte Bearbeitungsteil in dem Schutzhaubenabschnitt aufgenommen ist; und Drücken der Endoberfläche der optischen Faser gegen die Bearbeitungsoberfläche und Aufschmelzen der Endoberfläche, um diese der Bearbeitung zu unterwerfen, während durch die Ausnehmung die Lagebeziehung zwischen dem Endabschnitt des Hülsenabschnittes und dem Bearbeitungsteil während der Bearbeitung beobachtet wird.

Weiterhin geschaffen wird ein optischer Verbinder, mit: einem Gehäusekörperabschnitt; einem im Wesentlichen rohrförmigen Hülsenabschnitt zur Aufnahme und zum Halten eines Endabschnittes einer optischen Faser, wobei der Hülsenabschnitt einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet ist und sich hiervon erstreckt; und einem Schutzhaubenabschnitt von im Wesentlichen rechteckiger Form, der einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt und von diesem vorstehend in einer umgebenden Beziehung zu dem Hülsenabschnitt ausgebildet ist und sich über ein distales Ende des Hülsenabschnittes hinaus erstreckt, wobei eine einzelne Ausnehmung in einer Seitenwand des Schutzhaubenabschnittes angeordnet ist, einem erhitzbaren langgestreckten Bearbeitungsteil von geringerer Breite als die Ausnehmung und mit einer Bearbeitungsoberfläche, wobei das Bearbeitungsteil in die Ausnehmung und das Schutzhaubenteil einsetzbar ist, wobei die Lagebeziehung zwischen dem distalen Endabschnitt des Hülsenabschnittes und dem Bearbeitungsteil durch die Ausnehmung von der Seite her während dessen Bearbeitung mittels der Bearbeitungsoberfläche beobachtet werden kann.

Das grundsätzliche Konzept der vorliegenden Erfindung ist, dass die distale Endfläche einer optischen Faser, welche bereits in einen Hülsenabschnitt eingesetzt ist, durch ein Bearbeitungsteil unter gleichzeitiger Beobachtung behandelt werden kann, so dass die Bearbeitung mit der bestmöglichen Genauigkeit durchgeführt wird.

Eine Trennwand, welche die Hülsenabschnitte voneinander trennt, kann einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet sein.

Der optische Verbinder ist dafür ausgelegt, mit einem zugehörigen optischen Verbinder verbunden zu werden, der eine photoelektrische Wandlervorrichtung enthält und ist an einer bestimmten Befestigungsplatine angeordnet und diejenige Seitenwand des Schutzhaubenabschnittes, welche der Befestigungsplatine gegenüberliegt, wenn der optische Verbinder mit dem zugehörigen optischen Verbinder verbunden ist, weist die Ausnehmung auf.

Nach außen vorstehende langgestreckte Vorsprünge können jeweils an denjenigen Abschnitten des Schutzhaubenabschnittes ausgebildet sein, welche jeweils gegenüberliegende Seitenkanten der Ausnehmung definieren und können sich in einer Einführrichtung des optischen Verbinders in den zugehörigen optischen Verbinder erstrecken.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine erste Ausführungsform eines optischen Verbinders der vorliegenden Erfindung zeigt.

2A ist eine Draufsicht auf den optischen Verbinder, 2B ist eine Ansicht von vorne auf den optischen Verbinder, 2C ist eine Seitenansicht des optischen Verbinders, 2D ist eine Ansicht von hinten auf den optischen Verbinder und 2E ist eine Ansicht von unten auf den optischen Verbinder.

3 ist eine Schnittdarstellung des optischen Verbinders.

4 ist eine perspektivische Ansicht, welche den Vorgang der Bearbeitung einer Endfläche einer optischen Faser zeigt.

5 ist eine perspektivische Ansicht eines ersten modifizierten optischen Verbinders.

6 ist eine Schnittdarstellung des optischen Verbinders von 5.

7 ist eine perspektivische Ansicht eines zweiten modifizierten optischen Verbinders.

8 ist eine Schnittdarstellung des optischen Verbinders von 7.

9 ist eine perspektivische Ansicht eines optischen Verbinders, der nicht erfindungsgemäß ist.

10 ist eine Querschnittsdarstellung des optischen Verbinders von 9.

11 ist eine perspektivische Ansicht eines optischen Verbinders, der nicht erfindungsgemäß ist.

12 ist eine perspektivische Ansicht eines optischen Verbinders, der nicht erfindungsgemäß ist.

13 ist eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines optischen Verbinders der Erfindung.

14 ist eine Ansicht von unten auf den optischen Verbinder von 13.

15 ist eine Ansicht von vorne auf den optischen Verbinder von 13.

16 ist eine Schnittdarstellung des optischen Verbinders von 13.

17 ist eine perspektivische Ansicht eines modifizierten optischen Verbinders der zweiten Ausführungsform.

18 ist eine perspektivische Ansicht eines optischen Verbinders, mit welchem der modifizierte optische Verbinder von 17 verbindbar ist.

GENAUE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN (Erste Ausführungsform)

Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben.

Wie in den 1 bis 3 gezeigt, ist dieser optische Verbinder 1 aus einem Kunstharz oder dergleichen und enthält einen Hülsenabschnitt 5 zur Aufnahme und zum Halten eines Endabschnitts einer optischen Faser 61, welche an einem Endabschnitt einer optischen Faserleitung 60 freiliegt und ein Schutzhaubenabschnitt 10 ist diesen Hülsenabschnitt 5 umgebend angeordnet und der Hülsenabschnitt 5 und der Schutzhaubenabschnitt 10 sind einstückig mit einem Gehäusekörperabschnitt 15 ausgebildet.

Der Gehäusekörperabschnitt 15 weist eine im Wesentlichen quadratische Rohrform auf und hat einen Aufnahmeöffnungsabschnitt 16, der hierin entlang einer Achse ausgebildet ist (siehe 3).

Die optische Faserleitung 60, welche in dem Aufnahmeöffnungsabschnitt 16 in einem positionierten Zustand eingeführt und gehalten ist, weist die optische Faser 61 bestehend aus einem Kern und einer Ummantelung, einen ersten Abdeckabschnitt 61 und eine zweiten Abdeckabschnitt 63 auf, wobei die ersten und zweiten Abdeckabschnitte 62 und 63 auf einem Außenumfang der optischen Faser 61 ausgebildet oder hierauf aufgebracht sind, wie strichpunktiert in 3 dargestellt. Der zweite Abdeckabschnitt 63 ist über eine bestimmte Länge vom Endabschnitt der optischen Faserleitung 60 her entfernt, um den ersten Abdeckabschnitt 62 freizulegen und weiterhin ist der erste Abdeckabschnitt 62 über eine bestimmte Länge von einem distalen Endabschnitt des von dem zweiten Abdeckabschnitt befreiten Abschnittes der optischen Faserleitung 60 her entfernt, um die optische Faser 61 freizulegen (siehe 2).

Der Aufnahmeöffnungsabschnitt 16 hat eine derartige Öffnungsform, dass er die ersten und zweiten Abdeckabschnitte 62 und 63 am Endabschnitt der optischen Faserleitung 60 aufnehmen kann und wenn der Endabschnitt der optischen Faserleitung 60 in den Aufnahmeöffnungsabschnitt 16 vom rückwärtigen Ende hiervon eingeführt wird, sind die ersten und zweiten Abdeckabschnitte 62 und 63 in dem Aufnahmeöffnungsabschnitt 16 aufgenommen und angeordnet.

Eine Positionieröffnung 17 ist in einem Bodenabschnitt des Gehäusekörperabschnittes 15 ausgebildet und wenn ein Positionierteil (nicht gezeigt) in den Positionieröffnungsabschnitt 16 durch diese Positionieröffnung 17 eingeführt wird, gelangt es in Schneideingriff mit dem ersten Abdeckabschnitt 62 der optischen Faserleitung 60, so dass die optische Faserleitung 60 in Axialrichtung innerhalb des Aufnahmeöffnungsabschnittes 16 gehalten und positioniert ist.

Ein Eingriffsabschnitt 18 für einen Eingriff mit einem Eingriffsabschnitt (nicht gezeigt), der an einem zugehörigen optischen Verbinder 50 ausgebildet ist, ist an einer oberen Oberfläche des Gehäusekörperabschnittes 15 ausgebildet und wenn der optische Verbinder 1 mit dem zugehörigen optischen Verbinder 50 verbunden wird, gelangt der Eingriffsabschnitt 18 in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt, so dass die optischen Verbinder 1 und 50 in einem verbundenen Zustand gehalten werden.

Der Hülsenabschnitt 5 ist einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt 15 ausgebildet und steht vom Vorderende des Gehäusekörperabschnittes 15 vor. Der Hülsenabschnitt 5 ist in einer im Wesentlichen zylindrischen Form ausgebildet und ein Öffnungsabschnitt 6 für den Durchlass der optischen Faser mit einem Innendurchmesser im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der optischen Faser 61 ist in diesem Hülsenabschnitt ausgebildet und liegt in einer Verlängerungslinie des Aufnahmeöffnungsabschnittes 16 und erstreckt sich vom Vorderende des Aufnahmeöffnungsabschnittes 16 aus. Wenn die optische Faserleitung 16 von dem rückwärtigen Ende hiervon in den Aufnahmeöffnungsabschnitt 16 eingeführt wird, wird der freiliegende Endabschnitt der optischen Faser 61 am distalen Endabschnitt der optischen Faserleitung in dem Öffnungsabschnitt 6 für den Durchlass der optischen Faser eingeführt und kommt hierin zu liegen und der freiliegende Endabschnitt der optischen Faser 61 ist in dem Öffnungsabschnitt 6 für den Durchlass der optischen Faser aufgenommen und so gehalten, dass er in radialer Richtung positioniert ist. Der freiliegende Endabschnitt der optischen Faser 61, der so in dem Hülsenabschnitt 5 aufgenommen und gehalten ist, wird einer Bearbeitung unterworfen, wie nachfolgend beschrieben. Wenn der optische Verbinder 1 mit dem zugehörigen optischen Verbinder 50 verbunden wird, wird die Endoberfläche der optischen Faser 61 in einer gegenüberliegenden Beziehung zu einer lichtempfangenden Oberfläche, einer lichtemittierenden Oberfläche oder einer anderen Oberfläche einer photoelektrischen Wandlervorrichtung (einer lichtemittierenden Vorrichtung oder einer lichtempfangenden Vorrichtung) D angeordnet, welche in dem zugehörigen optischen Verbinder 50 aufgenommen und gehalten ist, so dass die optische Faser und die photoelektrische Wandlervorrichtung optisch miteinander verbunden sind.

Der Schutzhaubenabschnitt 10 hat im Wesentlichen Rohrform und erstreckt sich über das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 hinaus und umgibt dieses und steht vom Vorderende des Gehäusekörperabschnittes 15 vor und ist mit diesem Gehäusekörperabschnitt 15 einstückig ausgebildet.

Der Schutzhaubenabschnitt 10 erstreckt sich somit über das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 so hinaus, dass, wenn der Hülsenabschnitt 5 in Richtung einer bestimmten flachen Oberfläche gepresst wird, während er senkrecht zu dieser flachen Oberfläche gehalten wird, der Schutzhaubenabschnitt 10 an dieser flachen Oberfläche anschlagen kann, so dass verhindert wird, dass das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 an dieser flachen Oberfläche anschlägt.

Eine Ausnehmung bestimmter Form ist in einem Teil des distalen Endabschnittes des Schutzhaubenabschnittes 10 ausgebildet.

Diese Ausnehmung muss eine solche Form haben, dass der distale Endabschnitt des Hülsenabschnittes 5 durch diese Ausnehmung von wenigstens der Seite her beobachtet werden kann. Bevorzugt ist diese Ausnehmung so gebildet, dass, wenn das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 in einem beliebigen Winkel gegen ein flaches Bauteil gedrückt wird, dann der Hülsenabschnitt 5 nicht an diesem flachen Bauteil anliegt.

In der ersten Ausführungsform ist die Ausnehmung 10a in einer unteren Wand des Schutzhaubenabschnittes 10 von im Wesentlichen quadratischer Rohrform (mit einem im Wesentlichen quadratischen Querschnitt) ausgebildet, wobei die Ausnehmung 10a eine Breite hat, welche etwas geringer als eine Breite des Schutzhaubenabschnittes 10 ist. Diese Ausnehmung 10a hat eine derartige Größe, dass der distale Endabschnitt des Hülsenabschnittes 5 durch diese Ausnehmung 10a zur Außenseite des Schutzhaubenabschnittes 10 freiliegt, so dass der distale Endabschnitt des Hülsenabschnittes 5 durch die Ausnehmung 10a von der Seite des Schutzhaubenabschnittes her beobachtet werden kann (siehe 2E).

Bei dem optischen Verbinder 1 mit dieser Konstruktion kann der Vorgang der Bearbeitung der Endoberfläche der optischen Faser 61 (in dem Hülsenabschnitt 5 aufgenommen und gehalten) in eine optische Oberfläche beispielsweise durch Verwendung einer Endoberflächenbearbeitungsvorrichtung (gemäß 4) durchgeführt werden, wobei dem folgenden Ablauf gefolgt wird:

Bei dieser Endoberflächenbearbeitungsvorrichtung wird ein Bearbeitungsteil 71 schmaler langgestreckter quadratischer Stiftform auf einer Heizplatte 70 angeordnet und befestigt, welche durch einen Heizer (nicht gezeigt) erhitzt wird. Dieses Bearbeitungsteil 71 hat geringere Breite als die Ausnehmung 10a und eine obere Oberfläche dieses Teils 71 weist eine Bearbeitungsoberfläche 71a auf. Der freiliegende Endabschnitt der optischen Faser 61 am Endabschnitt der optischen Faserleitung 60 wird in den Hülsenabschnitt 5 eingeführt und das distale Ende der optischen Faser 61 steht etwas vom distalen Ende des Hülsenabschnittes 5 vor und in diesem Zustand wird die Endoberfläche der optischen Faser 61 in Kontakt mit der Bearbeitungsoberfläche 71a des Bearbeitungsteils 71 derart gepresst, dass das Bearbeitungsteil 71 über die Ausnehmung 10a in dem Schutzhaubenabschnitt 10 aufgenommen ist. Zu diesem Zeitpunkt kann das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 in Richtung des Bearbeitungsteils 71 unter Verwendung der Ausnehmung 10a als eine Art Messstab bewegt werden und der obige Druckkontaktvorgang kann durchgeführt werden, während die Lagebeziehung zwischen dem distalen Ende des Hülsenabschnittes 5 und dem Bearbeitungsteil 71 durch die Ausnehmungen 10a beobachtet wird. Im Ergebnis wird die Endoberfläche der optischen Faser 61, welche vom distalen Ende des Hülsenabschnittes 5 vorsteht, gegen die Bearbeitungsoberfläche 71a gepresst und wird aufgeschmolzen, um einer optischen Bearbeitung unterworfen zu werden.

Bei dem optischen Verbinder 1 mit obigem Aufbau sind der Hülsenabschnitt 5 und der Schutzhaubenabschnitt 10 beide einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt 15 ausgebildet und daher kann die Anzahl von Bauteilen, sowie Zeit und Arbeit für den Zusammenbauvorgang im Vergleich zu einem herkömmlichen Aufbau verringert werden, bei dem die Hülse und die Schutzhaube voneinander getrennt sind. Daher wird die Herstellung des optischen Verbinders einfach.

Der Schutzhaubenabschnitt 10 hat im Wesentlichen quadratische Rohrform und erstreckt sich über das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 in einer diesen umgebenden Beziehung hinaus und die Ausnehmung 10a, durch welche der distale Endabschnitt des Hülsenabschnittes 5 von der Seite her beobachtet werden kann, ist im distalen Endabschnitt des Schutzhaubenabschnitt 10 ausgebildet. Daher kann die Endoberfläche der optischen Faser 61 am Ende des Hülsenabschnittes 5 im Vergleich zu einem herkömmlichen Aufbau ausreichend geschützt werden, bei dem der distale Endabschnitt der Hülse über die Schutzhaube hinaus vorsteht.

Weiterhin ist die Ausnehmung 10a im Schutzhaubenabschnitt 10 ausgebildet und daher kann der Bearbeitungsvorgang einfach unter Verwendung der Ausnehmung 10a durchgeführt werden, indem beispielsweise die Lagebeziehung zwischen dem distalen Endabschnitt des Hülsenabschnittes 5 und dem bestimmten optischen Bearbeitungsteil 71 durch die Ausnehmung 10a beobachtet wird.

Zusätzlich kann nach dem Bearbeitungsvorgang der Zustand des distalen Endabschnitts des Hülsenabschnitts 5 (beispielsweise der Überstand und Rücksprung der optischen Faser 61 relativ zum distalen Ende des Hülsenabschnittes 5, eine Verformung, Schäden und Risse in der optischen Faser 61 etc.) einfach überprüft werden. Daher kann ein fehlerhafter optischer Verbinder 1 gefunden und aussortiert werden.

In dieser ersten Ausführungsform ist die Ausnehmung 10a in der unteren Wand des Schutzhaubenabschnittes 10 ausgebildet und wenn dieser optische Verbinder mit dem zugehörigen optischen Verbinder 50, der an einer bestimmten Befestigungsplatine 55 gemäß 3 befestigt ist, verbunden wird, weist diese Ausnehmung 10a zur Befestigungsplatine 55. Mit diesem Aufbau wird der folgende Vorteil erhalten.

Wenn dieser optische Verbinder 1 mit dem zugehörigen optischen Verbinder 50 verbunden wird, muss die distale Endfläche der optischen Faser 61, welche in dem Hülsenabschnitt 5 aufgenommen und gehalten ist, optisch mit der lichtempfangenden Oberfläche oder der lichtemittierenden Oberfläche der photoelektrischen Wandlervorrichtung D gekoppelt werden. Bei diesem optischen Verbinder 1 ist jedoch das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 in einer zurückgesetzten Position innerhalb des Schutzhaubenabschnittes 10 angeordnet und wenn daher die Ausnehmung 10a nicht ausgebildet ist, gibt es die Möglichkeit, dass die photoelektrische Wandlervorrichtung D nicht in dem Schutzhaubenabschnitt 10 aufgrund von Größe und Form dieser photoelektrischen Wandlervorrichtung D aufgenommen werden kann. In diesem Fall muss ein bestimmtes Lichtleitteil zwischen die photoelektrische Wandlervorrichtung D (außerhalb des offenen Endes des Schutzhaubenabschnittes 10 liegend) und das distale Ende des Hülsenabschnittes 5 (innerhalb des Schutzhaubenabschnittes 10 liegend) geschaltet werden, um diese optisch miteinander zu koppeln und daher besteht die Gefahr, dass der optische Verbinder 50 komplizierten Aufbau erhält. Beim vorliegenden optischen Verbinder 1 ist jedoch die Ausnehmung 10a im Schutzhaubenabschnitt 10 ausgebildet und daher kann die photoelektrische Wandlervorrichtung D in dem Schutzhaubenabschnitt 10 aufgenommen werden und kann nahe der Endoberfläche der optischen Faser 61 so angeordnet werden, dass ein Teil dieser Vorrichtung D aus dem Inneren des Schutzhaubenabschnitts 10 nach außen vorsteht und daher können die beiden direkt optisch miteinander gekoppelt werden und es wird der Vorteil erzielt, dass der optische Verbinder 50 vereinfachten Aufbau hat.

(Abwandlungen der ersten Ausführungsform)

Bei diesem optischen Verbinder 1 ist die Ausnehmung 10a, die in dem Schutzhaubenabschnitt 10 ausgebildet ist, nicht auf die Form begrenzt, die in den 1 und 4 gezeigt ist.

Modifizierte Beispiele des Schutzhaubenabschnittes 10 werden nachfolgend beschrieben. In der folgenden Beschreibung werden diejenigen Bauelemente, die identisch zu denjenigen der ersten Ausführungsform sind, mit gleichen Bezugszeichen versehen und eine Erläuterung hiervon erfolgt nicht und ein unterschiedliches Bauelement, d.h. ein Schutzhaubenabschnitt 10, wird im Wesentlichen beschrieben.

Bei einem ersten modifizierten optischen Verbinder 1B gemäß den 5 und 6 ist ein Schutzhaubenabschnitt 10B in einer im Wesentlichen quadratischen Rohrform gebildet, hat einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt und umgibt einen Hülsenabschnitt 5 und eine Ausnehmung ist in einer unteren Wand des Schutzhaubenabschnittes 10 über eine gesamte Breite hiervon ausgebildet, wobei gegenüberliegende Seitenwände und eine obere Wand hiervon unversehrt verbleiben.

Bei einem zweiten modifizierten optischen Verbinder 1C gemäß den 7 und 8 ist ein Schutzhaubenabschnitt 10C in einer im Wesentlichen quadratischen Rohrform ausgebildet, hat einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt und umgibt einen Hülsenabschnitt 5 und eine Ausnehmung ist in einer unteren Wand des Schutzhaubenabschnittes 10C über eine gesamte Breite hiervon ausgebildet und ist auch in unteren Abschnitten gegenüberliegender Seitenwände dieses Schutzhaubenabschnittes 10C ausgebildet.

Bei einem optischen Verbinder 1D gemäß den 9 und 10 ist ein Schutzhaubenabschnitt 10D im Wesentlichen in quadratischer Rohrform ausgebildet, hat einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt und umgibt einen Hülsenabschnitt 5 und eine Ausnehmung ist in einer unteren Wand des Schutzhaubenabschnittes 10D über eine gesamte Breite hiervon ausgebildet und ist auch in unteren Abschnitten gegenüberliegender Seitenwände dieses Schutzhaubenabschnittes 10D ausgebildet und weitere Ausnehmungen sind jeweils in oberen Eckabschnitten gegenüberliegender Seitenwände des Schutzhaubenabschnittes 10D ausgebildet. Genauer gesagt, dieser Schutzhaubenabschnitt 10D wird durch drei Verlängerungsteilabschnitte 11D gebildet, die sich jeweils von gegenüberliegenden Seitenwänden und einer oberen Wand eines Gehäusekörperabschnittes 15 in einer Richtung weg von einem Rückende dieses Gehäusekörperabschnittes 15 aus erstrecken und diese Verlängerungsteilabschnitte 11D umgeben den Hülsenabschnitt 5 von drei Richtungen, d.h. von den rechten, linken und oberen Seiten des Hülsenabschnittes 5 und sie sind in bestimmten Abständen angeordnet.

Bei einem optischen Verbinder 10E gemäß 11 ist ein Schutzhaubenabschnitt 10E im Wesentlichen in quadratischer Rohrform ausgebildet, hat einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt und umgibt einen Hülsenabschnitt 5 und eine Ausnehmung ist in einer oberen Wand des Schutzhaubenabschnittes 10E über eine gesamte Breite hiervon ausgebildet, während eine andere Ausnehmung in einer unteren Wand hiervon über die gesamte Breite hiervon ausgebildet ist. Genauer gesagt, der Schutzhaubenabschnitt 10E wird gebildet durch ein Paar von Verlängerungsteilabschnitten 11E, welche sich jeweils von gegenüberliegenden Seitenwänden des Gehäusekörperabschnittes 15 in einer Richtung weg von einem rückwärtigen Ende des Gehäusekörperabschnittes 15 aus erstrecken und diese Verlängerungsteilabschnitte 11E weisen einander zu, wobei der Hülsenabschnitt 5 dazwischen liegt und sie sind in einem bestimmten Abstand angeordnet.

Bei einem optischen Verbinder 1F gemäß 12 ist ein Schutzhaubenabschnitt 10F im Wesentlichen in quadratischer Rohrform ausgebildet, hat einen im Wesentlichen quadratischen Querschnitt und umgibt einen Hülsenabschnitt 5 und vier Ausnehmungen sind jeweils an gegenüberliegenden Seitenwänden und oberen und unteren Wänden dieses Schutzhaubenabschnittes 10F ausgebildet, wobei vier Eckabschnitte 11F hiervon intakt verbleiben. Genauer gesagt, dieser Schutzhaubenabschnitt 10F wird gebildet durch die vier Eckabschnitte 11F, welche sich jeweils von vier Eckabschnitten eines Vorderendes eines Gehäusekörperabschnittes 15 in einer Richtung weg von einem rückwärtigen Ende dieses Gehäusekörperabschnittes 15 erstrecken.

Insbesondere bei den letzten beiden optischen Verbindern sind die gegenüberliegenden unteren Wände des Schutzhaubenabschnittes 10E bzw. 10F mit Ausnehmungen versehen und zum Aufbringen der Bearbeitung auf die Endoberfläche der optischen Faser 61 wird das Bearbeitungsteil 71 mit einer schmalen langen quadratischen Stiftform in die beiden Ausnehmungen derart eingesetzt, dass dieses Bearbeitungsteil 71 fest gegen die Endoberfläche der optischen Faser 61 gehalten wird und in diesem Zustand kann beispielsweise eine optische Bearbeitung auf diese Endoberfläche aufgebracht werden. Daher kann die Lagebeziehung zwischen dem Bearbeitungsteil 71 und der Endoberfläche der optischen Faser 61 problemlos konstant beibehalten werden.

Bei dem letzten optischen Verbinder sind die oberen, unteren und gegenüberliegenden Seitenwände des Schutzhaubenabschnittes 10F mit Ausnehmungen versehen und wenn das Bearbeitungsteil 71 gegen die Endoberfläche der optischen Faser 61 gehalten wird, wird die Lagebeziehung zwischen den beiden ebenfalls von den gegenüberliegenden Seiten des Schutzhaubenabschnittes 10F betrachtbar und daher kann dieser Bearbeitungsvorgang einfacher und genauer durchgeführt werden.

(Zweite Ausführungsform)

Nachfolgend wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Gemäß den 13 bis 16 ist bei diesem optischen Verbinder 100 ein Paar von im Wesentlichen rohrförmigen Hülsenabschnitten 105, von denen jeder zur Aufnahme und zum Halten eines Endabschnitts einer optischen Faser 61 dient, einstückig mit einem Gehäusekörperabschnitt 115 an einem Vorderende hiervon zusammengefügt und sie liegen mit einem bestimmten Abstand zueinander nebeneinander. Ein Schutzhaubenabschnitt 110, der die beiden Hülsenabschnitte 105 umgibt, ist einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt 115 an dem Vorderende hiervon ausgebildet.

Der Gehäusekörperabschnitt 115 ist von einer im Wesentlichen flachen, rechteckförmigen flächenparallelen Form und zwei Aufnahmeöffnungsabschnitte 116, die im Aufbau ähnlich zu dem Aufnahmeöffnungsabschnitt 16 der ersten Ausführungsform sind, sind in dem Gehäusekörperabschnitt 115 ausgebildet und liegen in einem bestimmten Abstand zueinander nebeneinander. Wie oben bei der ersten Ausführungsform beschrieben, sind Endabschnitte von optischen Faserleitungen 60 jeweils in diesen Aufnahmeöffnungsabschnitten 116 aufgenommen und gehalten. Wenn jede optische Faserleitung 60 in den entsprechenden Aufnahmeöffnungsabschnitt 116 eingeführt wird, wird ein Endabschnitt der optischen Faser 61, der am Endabschnitt der optischen Faserleitung 60 freiliegt, in eine Öffnung 106 für den Durchlass der optischen Faser (der in dem Hülsenabschnitt 105 ausgebildet ist und in einer Verlängerungslinie des entsprechenden Aufnahmeöffnungsabschnittes 116 angeordnet ist) eingeführt und wird in dieser Öffnung 106 für den Durchlass der optischen Faser aufgenommen und gehalten (siehe 3 bezüglich der Art des Haltens der optischen Faserleitung 60).

Bei diesem optischen Verbinder 100 ist der Schutzhaubenabschnitt 110 von im Wesentlichen Rohrform einstückig mit und von dem Vorderende des Gehäusekörperabschnittes 115 in einer umgebenden Beziehung zu den beiden Hülsenabschnitten 105 ausgebildet, wobei der Schutzhaubenabschnitt 110 über die distalen Enden der beiden Hülsenabschnitte 105 vorsteht. Eine Ausnehmung 110a ist in dem distalen Endabschnitt des Schutzhaubenabschnittes 110 ausgebildet und jeder Hülsenabschnitt 105 kann von der Seite her durch die Ausnehmung 110a beobachtet werden. Bevorzugt ist die Ausnehmung 110a so gebildet, dass, wenn die distalen Enden der Hülsenabschnitte 105 gegen ein flaches Bauteil gedrückt werden, die Hülsenabschnitte 105 nicht an diesem flachen Bauteil anliegen.

In dieser zweiten Ausführungsform hat der Schutzhaubenabschnitt 110 eine im Wesentlichen quadratische Rohrform mit einem im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt und umgibt das Paar von Hülsenabschnitten 105 und die Ausnehmung 110a ist in einer unteren Wand dieses Schutzhaubenabschnittes 110 ausgebildet. Der Schutzhaubenabschnitt 110 kann jede andere geeignete Form haben, wie oben bei der ersten Ausführungsform beschrieben.

In dieser zweiten Ausführungsform ist somit der Schutzhaubenabschnitt 110 in einer umgebenden Beziehung zur Mehrzahl von Hülsenabschnitten 105 ausgebildet und somit hat der Schutzhaubenabschnitt 110 einen vergrößerten Innenraum, so dass ein Finger oder dergleichen problemlos in den Schutzhaubenabschnitt 110 eindringen kann, um die Endoberfläche der optischen Faser 61 zu beschädigen, welche in jedem Hülsenabschnitt 105 innerhalb dieses Schutzhaubenabschnittes 110 aufgenommen ist. Daher ist bei dieser zweiten Ausführungsform eine Trennwand 111, welche die beiden Hülsenabschnitte 105 voneinander trennt, einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt 115 ausgebildet, so dass es weniger wahrscheinlich wird, dass Finger oder dergleichen in den Schutzhaubenabschnitt 110 eindringen können, so dass die Endoberflächen der optischen Fasern 61 ausreichend geschützt sind. Diese Trennwand 111 wirkt auch zur Verstärkung des Schutzhaubenabschnittes 110.

Bei diesem optischen Verbinder 100 der zweiten Ausführungsform ist daher aus den gleichen Gründen wie oben für die erste Ausführungsform beschrieben, die Herstellung einfach und der Bearbeitungsvorgang am Ende eines jeden Hülsenabschnittes 105 kann einfach durchgeführt werden und weiterhin ist die Endoberfläche der optischen Faser 61 am Ende des Hülsenabschnittes 105 ausreichend schützbar.

Obgleich diese zweite Ausführungsform auf den optischen Verbinder mit zwei Hülsenabschnitten 105 gerichtet ist, kann die Erfindung auch bei einem optischen Verbinder angewendet werden, der drei oder mehr Hülsenabschnitte hat.

(Abwandlung der zweiten Ausführungsform)

Ein modifiziertes Beispiel des optischen Verbinders 100 der zweiten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf die 17 und 18 beschrieben. Die Unterschiede zum optischen Verbinder 100 werden im Wesentlichen beschrieben und diejenigen Bauelemente, welche identisch zu denjenigen des optischen Verbinders 100 sind, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen und eine Erläuterung hiervon erfolgt nicht.

Dieser optische Verbinder 100B ist dafür ausgelegt, in einen zugehörigen optischen Verbinder 120B (siehe 18) eingeführt und hiermit verbunden zu werden und ein Paar von nach außen vorstehenden langgestreckten Vorsprüngen 112Ba ist jeweils an denjenigen Abschnitten des Schutzhaubenabschnittes 110B ausgebildet, welche einander gegenüberliegende Seitenkanten einer Ausnehmung 110Ba definieren und sie erstrecken sich in Einführrichtung des optischen Verbinders 100B in den zugehörigen optischen Verbinder 120B.

Genauer gesagt, bei dieser Ausführungsform umgibt der Schutzhaubenabschnitt 110B die beiden Hülsenabschnitte 105 und die Ausnehmung 110Ba ist in einer Unterwand dieses Schutzhaubenabschnittes 100B über die gesamte Breite hiervon ausgebildet und auch in unteren Enden gegenüberliegender Seitenwände 112B hiervon und in einem unteren Ende einer Trennwand 111B.

Die nach außen vorstehenden, schmalen langgestreckten Vorsprünge 112Ba sind jeweils an äußeren Oberflächen der gegenüberliegenden Seitenwände 112B an den unteren Enden hiervon ausgebildet und erstrecken sich jeweils entlang dieser unteren Enden (welche in Einführrichtung des optischen Verbinders 100B in den zugehörigen optischen Verbinder 120B verlaufen).

Der zugehörige optische Verbinder 120B enthält einen Gehäuseabschnitt 121B zum Einsetzen des optischen Verbinders 100B und ein Paar von photoelektrischen Wandlervorrichtungen (lichtemittierende Vorrichtungen oder lichtempfangende Vorrichtungen) ist in diesem Gehäuseabschnitt 121B aufgenommen und Hülsenführungsabschnitte 123B zum Führen der Hülsenabschnitte 105 jeweils in Richtung dieser photoelektrischen Wandlervorrichtungen sind innerhalb des Gehäuseabschnittes 121B ausgebildet. Wenn der optische Verbinder 100B in den Gehäuseabschnitt 121B eingeführt wird, um mit dem zugehörigen optischen Verbinder 120B verbunden zu werden, werden die Hülsenabschnitte 105 jeweils in Richtung der photoelektrischen Wandlervorrichtungen (in dem Gehäuseabschnitt 121B) durch die Hülsenführungsabschnitte 123B geführt, so dass optische Fasern, welche im optischen Verbinder 100B gehalten sind, jeweils optisch mit den photoelektrischen Wandlervorrichtungen gekoppelt werden, die im optischen Verbinder 120B enthalten sind.

Positionierende führungskanalförmige Vertiefungsabschnitte 122Ba jeweils in Form einer langgestreckten Ausnehmung sind jeweils an inneren Oberflächen gegenüberliegender Seitenwände 122B des Gehäuseabschnittes 121B des optischen Verbinders 120B ausgebildet und erstrecken sich in Verbindungsrichtung des optischen Verbinders 100B und die langgestreckten Vorsprünge 112Ba können gleitbeweglich in diese kanalförmigen Vertiefungsabschnitte 122Ba eingeführt werden.

Zur Verbindung des optischen Verbinders 100B mit dem optischen Verbinder 120B in einer eingeführten Weise werden die langgestreckten Vorsprünge 112Ba jeweils gleitbeweglich in die positionierenden führungskanalförmigen Vertiefungsabschnitte 122Ba eingeführt, so dass das Einführen des optischen Verbinders 100B in den optischen Verbinder 120B geführt ist. Der optische Verbinder 100B hat eine nicht rotationssymmetrische Form (von der Vorderseite hiervon gesehen) aufgrund der Information durch die langgestreckten Vorsprünge 112Ba und damit wird zu diesem Zeitpunkt verhindert, dass beispielsweise der optische Verbinder 100B mit der Oberseite nach unten in den optischen Verbinder 120B eingesetzt wird, so dass ein fehlerhaftes Einführen des optischen Verbinders 100B in den optischen Verbinder 120B verhindert ist. Wenn dann der optische Verbinder 100B vollständig in den optischen Verbinder 120B eingeführt und hiermit verbunden ist, sind die langgestreckten Vorsprünge 112Ba in Eingriff mit den positionierenden führungskanalförmigen Vertiefungsabschnitten 122Ba, so dass ein Klappern der optischen Verbinder 100B und 120B relativ zueinander verhindert ist und damit eine optische Fehlausrichtung einer jeden optischen Faser (aufgenommen im optischen Verbinder 100B) mit der entsprechenden photoelektrischen Wandlervorrichtung im optischen Verbinder 120B verhindert ist.

Bei diesem modifizierten optischen Verbinder 100B mit obigem Aufbau sind die nach außen vorstehenden langgestreckten Vorsprünge 112Ba jeweils an denjenigen Abschnitten des Schutzhaubenabschnittes 100B ausgebildet, welche entsprechend die gegenüberliegenden Seitenkanten der Ausnehmung 100Ba definieren und sie erstrecken sich in Einführrichtung des optischen Verbinders 100B in den zugehörigen optischen Verbinder 120B. Daher dienen die langgestreckten Vorsprünge 112Ba als Verstärkungsabschnitte an den gegenüberliegenden Seitenkanten der Ausnehmung 100Ba und verhindern ein Verkanten des Schutzhaubenabschnittes 100B an den gegenüberliegenden Seitenkanten der Ausnehmung 110Ba, wenn der optische Verbinder 100B in einer eingeführten Weise mit dem optischen Verbinder 120B verbunden wird.

Bevorzugt sind langgestreckte Vorsprünge an den gegenüberliegenden Seitenkanten der Ausnehmungen in jedem der Schutzhaubenabschnitte 10, 10B, 10C, 10D, 10E und 10F der ersten Ausführungsform und der modifizierten Beispiele ausgebildet.

[Vorteilhafte Effekte der Erfindung]

Wie oben beschrieben ist beim optischen Verbinder der vorliegenden Erfindung der im Wesentlichen rohrförmige Hülsenabschnitt zum Aufnehmen und Halten des Endabschnitts der optischen Faser einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet und steht hiervon vor und weiterhin ist der Schutzhaubenabschnitt einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet. Daher kann die Herstellung des optischen Verbinders einfach durchgeführt werden. Dieser Schutzhaubenabschnitt hat im Wesentlichen Rohrform und ist einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet und steht hiervon in umgebender Beziehung zu dem Hülsenabschnitt vor und erstreckt sich über das distale Ende des Hülsenabschnittes hinaus und die Ausnehmung, durch welche der distale Endabschnitt des Hülsenabschnittes von der Seite her beobachtbar ist, ist im distalen Endabschnitt des Schutzhaubenabschnittes ausgebildet. Daher kann die Endfläche der optischen Faser am distalen Ende des Hülsenabschnittes ausreichend vom Schutzhaubenabschnitt geschützt werden. Weiterhin kann, da die Ausnehmung in dem Schutzhaubenabschnitt ausgebildet ist, die Lagebeziehung zwischen dem distalen Endabschnitt des Hülsenabschnittes und dem bestimmten Bearbeitungsteil durch diese Ausnehmung beobachtet werden und somit kann der Bearbeitungsvorgang unter Verwendung dieser Ausnehmung durchgeführt werden und damit kann dieser Bearbeitungsvorgang problemlos durchgeführt werden.

Bei dem optischen Verbinder, bei dem die Ausnehmung in einer derartigen Form ausgebildet ist, dass, wenn das distale Ende des Hülsenabschnittes gegen ein flaches Bauteil in einem beliebigen Winkel gedrückt wird, dann der Hülsenabschnitt nicht an dem flachen Bauteil anliegt, kann die Endoberfläche der optischen Faser am distalen Ende des Hülsenabschnittes ausreichend besser geschützt werden.

Bei dem optischen Verbinder von 4, bei dem der Schutzhaubenabschnitt eine im Wesentlichen quadratische Rohrform hat und die gegenüberliegenden beiden Seitenwände des Schutzhaubenabschnittes mit Ausnehmungen versehen sind, kann der Bearbeitungsvorgang unter Verwendung der Ausnehmungen durchgeführt werden, welche jeweils in den gegenüberliegenden Seitenwänden ausgebildet sind und damit kann dieser Bearbeitungsvorgang einfacher durchgeführt werden.

Bei dem optischen Verbinder von 12, bei dem der Schutzhaubenabschnitt eine im Wesentlichen quadratische Rohrform hat und die vier Seitenwände des Schutzhaubenabschnittes mit vier intakt verbleibenden Eckabschnitten mit Ausnehmungen versehen sind, kann der Bearbeitungsvorgang unter Verwendung der Ausnehmungen durchgeführt werden, welche jeweils in den vier Seitenwänden ausgebildet sind und daher kann dieser Bearbeitungsvorgang einfacher durchgeführt werden.

Bei dem optischen Verbinder der Erfindung gemäß 17 ist die Mehrzahl von im Wesentlichen rohrförmigen Hülsenabschnitten zur jeweiligen Aufnahme und zum Halten der Endabschnitte der optischen Fasern einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet und weiterhin ist der Schutzhaubenabschnitt, der im Wesentlichen Rohrform hat, einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet. Dieser Schutzhaubenabschnitt hat im Wesentlichen Rohrform und ist einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet und steht hiervon in umgebender Beziehung zur Mehrzahl von Hülsenabschnitten vor und erstreckt sich über die distalen Enden der Hülsenabschnitte hinaus und die Ausnehmung, durch welche die distalen Endabschnitte der Hülsenabschnitte von der Seite her beobachtbar sind, ist im distalen Endabschnitt des Schutzhaubenabschnittes ausgebildet. Daher können die Endoberflächen der optischen Fasern an den distalen Enden der Hülsenabschnitte ausreichend durch den Schutzhaubenabschnitt geschützt werden. Da weiterhin die Ausnehmung in dem Schutzhaubenabschnitt ausgebildet ist, kann die Lagebeziehung zwischen dem distalen Endabschnitt eines jeden Hülsenabschnittes und dem bestimmten Bearbeitungsteil durch diese Ausnehmung beobachtet werden und damit kann der Bearbeitungsvorgang effektiv unter Verwendung dieser Ausnehmung durchgeführt werden und damit kann dieser Bearbeitungsvorgang einfach durchgeführt werden.

Wenn der Schutzhaubenabschnitt somit in umgebender Beziehung zur Mehrzahl von Hülsenabschnitten ausgebildet ist, hat der Schutzhaubenabschnitt den vergrößerten Innenraum, so dass Finger oder dergleichen ohne Weiteres in den Schutzhaubenabschnitt eindringen können. Daher ist bei der Erfindung die Trennwand, welche die beiden Hülsenabschnitte voneinander trennt, einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet, um zu verhindern, dass Finger oder dergleichen in den Schutzhaubenabschnitt eindringen, so dass die Endoberflächen der optischen Fasern besser geschützt sind.

Bei der Erfindung ist die Ausnehmung an der Seitenwand des Schutzhaubenabschnittes ausgebildet, die der Befestigungsplatine gegenüber liegt und die den zugehörigen optischen Verbinder hieran angeordnet hat, wenn der optische Verbinder an dem zugehörigen optischen Verbinder angeschlossen wird. In diesem Fall kann die photoelektrische Wandlervorrichtung, die in dem zugehörigen optischen Verbinder aufgenommen ist, in gegenüberliegender Beziehung zu dem Hülsenabschnitt innerhalb des Schutzhaubenabschnittes derart angeordnet werden, dass ein Teil dieser photoelektrischen Wandlervorrichtung nach außen vom Inneren des Schutzhaubenabschnittes 10 durch die Ausnehmung vorsteht und damit wird der Vorteil erreicht, dass die optische Faser, welche in dem Hülsenabschnitt aufgenommen ist, direkt optisch mit der photoelektrischen Wandlervorrichtung koppelbar ist.

Bei der Erfindung sind die nach außen vorstehenden langgestreckten Vorsprünge jeweils an denjenigen Abschnitten des Schutzhaubenabschnittes ausgebildet, welche entsprechend die gegenüberliegenden Seitenkanten der Ausnehmung definieren und sie erstrecken sich in Einführrichtung des optischen Verbinders in den zugehörigen optischen Verbinder. Auf diese Weise wird ein Verkippen des Schutzhaubenabschnittes an den gegenüberliegenden Seitenkanten der Ausnehmung verhindert.


Anspruch[de]
Ein Verfahren zum Bearbeiten einer Endoberfläche einer optischen Faser (61), aufweisend die Schritte von:

– Bereitstellen eines optischen Verbinders (1) mit einem Hülsenabschnitt (5) und einem im Wesentlichen rechteckförmigen Schutzhaubenabschnitt (10), der ein distales Ende des Hülsenabschnittes (5) zumindest teilweise umgibt und sich darüber hinaus erstreckt, wobei der Schutzhaubenabschnitt und der Hülsenabschnitt einstückig zu einem Gehäusekörperabschnitt (15) ausgebildet sind;

– Aufnehmen und Halten eines Endabschnittes der optischen Faser (61) innerhalb des Hülsenabschnittes (5);

– Bereitstellen einer einzelnen Ausnehmung (10a) in einer Seite des Schutzhaubenabschnittes (10), wobei die Ausnehmung so ist, dass durch die Ausnehmung der distale Endabschnitt des Hülsenabschnittes (5) während der Bearbeitung des Endabschnittes der optischen Faser von der Seite her beobachtet werden kann;

– Anordnen eines langgestreckten Bearbeitungsteils (71) von geringerer Breite als die Ausnehmung (10a) auf einem Heizteil (70), wobei eine obere freie Oberfläche des Bearbeitungsteils (71) in eine Bearbeitungsoberfläche (71a) ausgebildet ist;

– Einführen des Bearbeitungsteils (71) in die Ausnehmung (10a) derart, dass das erhitzte Bearbeitungsteil (71) in dem Schutzhaubenabschnitt (10) aufgenommen ist; und

– Drücken der Endoberfläche der optischen Faser (61) gegen die Bearbeitungsoberfläche (71a) und Aufschmelzen der Endoberfläche, um diese der Bearbeitung zu unterwerfen, während durch die Ausnehmung die Lagebeziehung zwischen dem Endabschnitt des Hülsenabschnittes (5) und dem Bearbeitungsteil (71) während der Bearbeitung beobachtet wird.
Ein optisches Verbindersystem (1), mit:

einem Gehäusekörperabschnitt (15);

einem im Wesentlichen rohrförmigen Hülsenabschnitt (5) zur Aufnahme und zum Halten eines Endabschnittes einer optischen Faser (61), wobei der Hülsenabschnitt (5) einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt (15) ausgebildet ist und sich hiervon erstreckt; und

einem Schutzhaubenabschnitt (10) von im Wesentlichen rechteckiger Form, der einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt (15) und von diesem vorstehend in einer umgebenden Beziehung zu dem Hülsenabschnitt (5) ausgebildet ist und sich über ein distales Ende des Hülsenabschnittes (5) hinaus erstreckt, wobei eine einzelne Ausnehmung (10a) in einer Seitenwand des Schutzhaubenabschnittes (10) angeordnet ist,

einem erhitzbaren langgestreckten Bearbeitungsteil (71) von geringerer Breite als die Ausnehmung und mit einer Bearbeitungsoberfläche (71a), wobei das Bearbeitungsteil (71) in die Ausnehmung und das Schutzhaubenteil (10) einsetzbar ist, wobei die Lagebeziehung zwischen dem distalen Endabschnitt des Hülsenabschnittes (5) und dem Bearbeitungsteil durch die Ausnehmung (10a) von der Seite her während dessen Bearbeitung mittels der Bearbeitungsoberfläche (71a) beobachtet werden kann.
Der Verbinder nach Anspruch 2, wobei die Ausnehmung eine Erstreckungslänge über das distale Ende des Hülsenabschnittes (5) hinaus derart hat, dass, wenn das distale Ende des Hülsenabschnittes (5) gegen ein flaches Bauteil in einem beliebigen Winkel gedrückt wird, der Hülsenabschnitt (5) nicht an dem flachen Bauteil anschlägt. Der Verbinder nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Schutzhaubenabschnitt (10) eine quadratische Rohrform hat. Der Verbinder nach Anspruch 4, wobei die Ausnehmung durch Entfernen einer Seitenfläche des Schutzhaubenabschnittes in Richtung des Hülsenabschnittes (5) über eine bestimmte Länge und über die gesamte Breite der Seitenfläche hinweg gebildet ist. Der Verbinder nach Anspruch 4, wobei die Ausnehmung durch Entfernen einer Seitenfläche des Schutzhaubenabschnittes in Richtung des Hülsenabschnittes (5) über eine bestimmte Länge und über die gesamte Breite der Seitenfläche hinweg gebildet ist, wobei die Ausnehmung auch in unteren Abschnitten einander gegenüberliegender Seitenwände des Schutzhaubenabschnittes ausgebildet ist. Der Verbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei ein Paar von im Wesentlichen rohrförmigen Hülsenabschnitten (5) zur jeweiligen Aufnahme und zum Halten von Endabschnitten optischer Fasern angeordnet ist, wobei die Hülsenabschnitte (5) einstückig mit den Gehäusekörperabschnitt ausgebildet sind und eine Trennwand einstückig mit dem Gehäusekörperabschnitt ausgebildet ist und die Hülsenabschnitte (5) voneinander trennt. Der Verbinder nach einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei der optische Verbinder zur Verbindung mit einem zugehörigen optischen Verbinder ausgelegt ist, der eine photoelektrische Wandlervorrichtung enthält und an einer bestimmten Befestigungsplatte angeordnet ist, wobei die Ausnehmung in dem Schutzhaubenabschnitt (10) dem optischen Verbinder gegenüberliegt.






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